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Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ – Erinnerung an den Weltmeister-Fußballer aus Euskirchen

Roggendorf – Der Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ erinnert am Donnerstag, 30. März in Roggendorf mit der preisgekrönten Film-Dokumentation „Heinz Flohe, der mit dem Ball tanzte“ an den Weltmeister-Fußballer aus Euskirchen.

Er war damals ein Ausnahmefußballer wie heute Messi oder Maradona und wurde von seinen Mitspielern in der deutschen Nationalmannschaft in den höchsten Tönen gelobt. „Ich hab ihn immer als Brasilianer bezeichnet, so unglaublich gut ist er gewesen“, erinnerte sich Günter Netzer und bescheinigte seinem Euskirchener Fußball-Kollegen Heinz Flohe: „Er hat Dinge am Ball gemacht, die keiner von uns konnte“. Noch heute spricht die Fußballwelt von dem Euskirchener Kicker, der viele Jahre für den 1. FC Köln spielte und zahlreiche Tore für die Geißböcke schoss. Heinz Flohe verstarb am 15. Juni 2013 im Alter von nur 65 Jahren an den Folgen eines drei Jahre zuvor erlittenen Schlaganfalles.

Am Donnerstag, 30. März, erinnert der FC-Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ im Restaurant Zagreb in Roggendorf an Flohes Leben zwischen Triumph und Tragik. Um 19 Uhr wird dort der preisgekrönte Film „Heinz Flohe – der mit dem Ball tanzte“ vorgeführt. Im Film zum gleichnamigen Buch des Kölner Autors, Journalisten, Filmemachers und Verlegers Frank Steffans wird Flohes Weg nachgezeichnet. In diesem Film wird Flohes fußballerischer Weg nachgezeichnet. Der begann 1962 mit 14 Jahren beim TSC Euskirchen. Vier Jahre später als 18-Jähriger wurde „Flocke“, wie er später in Fußballkreisen genannt wurde als junges Talent Lizenzspieler beim 1. FC Köln.

Mit den Geißböcken gewann er dreimal den DFB-Pokal und er führte den 1. FC als Kapitän zum legendären Double im Jahr 1978. Er spielte 39 Mal für die deutsche Nationalmannschaft und gehörte 1974 zur deutschen Weltmeister-Elf. Er wechselte 1979 zu 1860 München, wo bereits nach einem halben Jahr seine Karriere tragisch endete. Ein brutales Foul machte ihn zum Sportinvaliden. Nach seiner Profi-Karriere kickte Flohe als Stammspieler bei Benefiz-Veranstaltungen in der Landrat Linden-Elf mit. 2010 erlitt er einen Herzanfall, fiel drei Jahre lang in ein Wachkoma und verstarb im Sommer 2013.

In dem 104 Minuten langen Film kommen zahlreiche Zeitzeugen, Wegbegleiter und Freunde zu Wort, angefangen bei Franz Beckenbauer über Günter Netzer, Jupp Heynckes bis hin zu Wolfgang Overath, Harald „Toni“ Schumacher, Karl-Heinz Thielen oder Lukas Podolski. „Dies alles kombiniert mit Originalaufnahmen des Spielers Flohe in der Bundesliga, im Europapokal und in der Nationalmannschaft. Es sind bewegte und bewegende Bilder eines unvergleichlichen Ballkünstlers“, sagt Autor Frank Steffan über das preisgekrönte Werk.

Frank Steffan ist Ehrenmitglied des Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“, der 2005 im Restaurant Ritterstube in Hergarten von dem noch heute amtierenden Vorsitzenden Günter Henk gegründet wurde.  Zehn Jahre versammelte Henk seine Fanclub-Mitglieder in der Hergartener Lokalität. Nach dem Tod seiner Ehefrau ruhte der Verein eine Zeit lang, ehe er im vergangenen Jahr im Restaurant Zagreb in Roggendorf seine Wiedergeburt erlebte. Einmal im Monat treffen sich die Clubmitglieder bei „Pero“ wobei stets Fußball und der 1. FC Köln die Themen bestimmen.

Günter Henk, die beim FC in Köln ehrenamtlich es Mädchen für alles ist, hat Heinz Flohe gut gekannt. Das letzte gemeinsame Foto von den beiden stammt aus dem Jahr 2008, als „Flocke“ schon Fußball-Invalide war. Derzeit, so Günter Henk, hat der Fan-Club 15 Mitglieder, Interessenten seien herzlich willkommen. Nicht ohne Stolz verweist der Clubvorsitzende darauf, das die Geißböcke Nordeifel der einzige FC-Fanclub sei, der in der relativ kurzen Zeit seinen Bestehens auf den Besuch von 58 aktiven Spielern, Funktionären und Trainern des FC bei den monatlichen Fanclub-Treffen verbuchen konnte. Neben Filmemacher Frank Steffan sei auch FC-Profi Jonas Hektor Ehrenmitglied der Eifeler Geißböcke.

Günter Henk hofft, dass viele Fans des FC und der Spielerlegende Heinz Flohe am 30. März zum Film „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“ kommen. Auch Filmemacher Frank Steffan ysei an dem Abend im Roggendorf anwesend. Karten im Vorverkauf zum Preis von 5,- Euro sind zu bekommen im Restaurant Zagreb in Roggendorf sowie bei „Edition Steffan“ (Tel. 0221-73 916 73) oder info@edition-steffan.de zu bekommen. An der Abendkasse beträgt der Eintritt 7,- Euro. (Reiner Züll)

www.edition-steffan.de

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Gesundheit

Waldbaden in Bad Bertrich – Atempause in der Natur

Bad Bertrich/Daun – Jeden Freitag im April – Tauche ein in die beruhigende Atmosphäre der Vulkaneifel-Wälder rund um Bad Bertrich und verabschiede dich für kurze Zeit vom Alltag.

Sportphysiotherapeut und Entspannungsexperte Stanislav Hadzhiev nimmt dich mit zu einer Atempause in der Natur. Bei verschiedenen Entspannungsübungen füllst du deine Energiereserven wieder auf und genießt entschleunigende Momente, die dich erden werden.

Termine:

Jeden Freitag im April
Uhrzeit: 11:00Uhr
Dauer: ca. 45 Minuten
Preis: 7,- EUR pro Person (6,- EUR pro Person mit Gästekarte)

Tickets und Treff:

GesundLand Tourist Information Bad Bertrich
Kurfürstenstr. 32, 56864 Bad Bertrich
Tel. +49 (0) 2674 932222
Maximal 10 Teilnehmer

 

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In der Nacht zum 26. März 2023 beginnt die Sommerzeit

Region – Am kommenden Sonntag, dem 26. März 2023, um 2:00 Uhr morgens, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt, das heißt auf 3:00 Uhr. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Sommerzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 29. Oktober 2023.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Sowohl MEZ (Mitteleuropäische Zeit) als auch MESZ leiten sich von der Weltzeit ab. Die Weltzeit ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die MEZ ergibt sich durch Hinzufügen einer Stunde und die nun beginnende MESZ durch Hinzufügen zweier Stunden zur Weltzeit.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

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Citymanagement Jülich stellt sich am Sonntag 26. März vor – Gleich zwei öffentliche Termine

Jülich – Das im Auftrag der Stadt Jülich tätige Citymanagement stellt sich und seine Arbeit zugunsten der Jülicher Innenstadt an diesem Sonntag, 26. März im Rahmen von gleich zwei öffentlichen Terminen vor. Zunächst sind die zuständigen Citymanager Frank Manfrahs und Firas Orabi zu Gast beim  neuen Talkformat „Sonntagsrunde“ des CDU-Stadtverbandes. Diese beginnt um 11.00 Uhr im Restaurant Liebevoll in der Kölnstraße 5. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um vorherige Anmeldung per Mail (thea.kempen@gmx.de) oder per Telefon (02461/51179) wird seitens der Veranstalter gebeten.

Im direkten Anschluss daran stehen Manfrahs und Orabi allen interessierten Besucher*innen und Gästen im Rahmen des Frühlingsfestes als Ansprechpartner zum Thema Innenstadtentwicklung zur Verfügung. Von 13 bis 18 Uhr ist das Citymanagement-Team auf dem Marktplatz mit einem eigenen Infostand vertreten. An diesem laden Sie die Standbesucher*innen neben persönlichen Gesprächen zum Mitmachen an einem City-Gewinnspiel ein. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei die Jülicher Innenstadt zu verschiedenen Themen wie z.B. Einkaufsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität benoten und darüber hinaus Hinweise und Wünsche zur zukünftigen Innenstadtentwicklung abgeben. Die Ergebnisse fließen in die weitere Arbeit des Citymanagements ein. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden attraktive Jülicher Stadtprodukte verlost.

Generelle Informationen zur Arbeit des Jülicher Citymanagements finden sich dauerhaft auf der Internetseite der Initiative unter der Adresse www.citymanagement-juelich.de.

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Earth Hour 2023 auch in Aachen – Licht aus für eine friedliche und lebendige Welt

Aachen – Rund um den Globus gehen am Samstag, 25. März, ab 20.30 Uhr (jeweilige Ortszeit) für eine Stunde die Lichter aus. Auch in Aachen sind während der Aktion „Earth Hour“ des Umweltverbands WWF (World Wildlife Fund) Privatleute aufgerufen, zu Hause das Licht auszuschalten. Dabei geht es nicht nur darum, ein Zeichen für Klimaschutz zu setzen, sondern auch um Frieden in Europa und in der Welt.

Für den WWF ist die „Earth Hour“ die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. „Die Earth Hour 2023 ist besonders nach dem letzten Jahr mit seinen verheerenden extremen Wetterereignissen, der Energiekrise, die auf Abhängigkeit von fossilen Energien beruht, und sich stetig ändernden Herausforderungen wichtig für uns“, betont Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Was im Jahr 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus.

In den letzten Jahren wurde zur Earth Hour auch immer die Beleuchtung öffentlicher Gebäude in Aachen, wie zum Beispiel des Rathauses und des Doms, für eine Stunde abgeschaltet. Das ist in diesem Jahr nicht möglich, weil die Gebäude wegen der bis zum 15. April gültigen Energiesparverordnung der Bundesregierung zu dieser Zeit ohnehin unbeleuchtet sind.

Wer mitmachen möchte, kann sich unter der Internetadresse www.wwf.de/earth-hour/ anmelden und sich rund um das Ereignis informieren. Egal ob zu Hause oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour 2023 mitzumachen. Durch die Hashtags #LichtAus und #EarthHour kann jeder, der Lust hat, in den sozialen Netzwerken über die eigenen Aktivitäten berichtet.

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Wirtschaft

In Mechernich gibt es einen neuen Blumenhandel auf dem Wochenmarkt

Mechernich – Drei Tage Blumen der Region Familienbetrieb Kolvenbach aus Weiler am Berge ist jetzt mittwochs und donnerstags sowie freitags auf dem städtischen Wochenmarkt in Mechernich vertreten.

Am neuen Blumenstand Kolvenbach auf dem Mechernicher Wochenmarkt (v.r.): Tobias und Britta Kolvenbach, Mutter Marie Luise und Sohn Jan Kolvenbach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Pünktlich zum Frühlingsanfang hat Monika Kucia von der Stadt Mechernich einen neuen Blumenhandel auf den von ihr betreuten Freitags-Wochenmarkt in der Mechernicher City verpflichtet. Es handelt sich um den Familienbetrieb Kolvenbach aus Weiler am Berge, der vor allem mit regionalen Produkten aus eigenem Anbau und Gärtnereien der Region für sich wirbt.

Das Familienunternehmer gibt es seit Jahrzehnten. Es war zunächst in Kirchheim bei Euskirchen ansässig und baut seit 2015 seine Pflanzen im Freiland und unter Glas in Weiler am Berge (Stadtgebiet Mechernich) an. Wie die Brüder Tobias und Jan Kolvenbach dem Mechernicher „Bürgerbrief“ sagten, wollen sie Ende des Jahres die Unternehmensführung von ihren Eltern Marie-Luise und Jürgen Kolvenbach übernehmen.

Vater Jürgen züchtet 35 Dahlienarten

„Anfang April starten wir mit eigenen Tulpen, dann kommen nach und nach Bartnelken und Pfingstrosen im Mai an die Stände, später die Sommerschnittblumen von Aster bis Zinnie“, verriet Tobias Kolvenbach im Interview. Eine Spezialität ihres Vaters Jürgen sei die Zucht von 35 unterschiedlichen Dahlienarten, so Jan Kolvenbach.

In der Mechernicher City ist das Familienunternehmen seit Mitte März nicht nur auf dem Mechernicher Wochenmarkt zwischen 7 und 14 Uhr vertreten, sondern auch mittwochs und donnerstags von 8 bis 17 Uhr vor dem Getränkemarkt am Bleibergplatz.

„Außerdem sind wir einen Tag in der Woche auf einem Wochenmarkt Köln und drei Tage in Brühl vertreten“, so Jan Kolvenbach, der das Familienunternehmen gemeinsam mit Bruder Tobias und seiner Frau Britta in vierter Generation übernehmen will.

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Gesundheit

Telemedizin ermöglicht digitale Hausbesuche in Pflegeheime im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Nach erfolgreicher Pilotphase weiten AOK Rheinland/Hamburg und Kreis Euskirchen ein Projekt für Televisiten auf elf Pflegeeinrichtungen aus: Digitale Lösungen können belastende und unnötige Krankenhausaufenthalte vermeiden.

Immer mehr Pflegebedürftige leben in Alten- und Pflegeheimen, gleichzeitig steigt das Arbeitspensum für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gerade in ländlichen Regionen. Kurzfristige Hausbesuche sind kaum noch möglich. Pflegekräfte müssen daher auch in medizinischen Routinefällen häufig den Notruf wählen, obwohl Krankenhausaufenthalte für Pflegebedürftige sehr belastend sind und durch einen Arztbesuch vielfach vermeidbar wären. Abhilfe versprechen Televisiten, die in einem Pilotprojekt in den vergangenen Monaten erfolgreich erprobt wurden. Nun wird der digitale Hausbesuch als Projekt auf elf Einrichtungen im gesamten Kreis Euskirchen ausgeweitet. Euskirchen kann als Modellregion für den ländlichen Raum wertvolle Erkenntnisse liefern.

Der sinnvolle Einsatz von Telemedizin trägt dazu bei, sowohl die Lebenssituation von Pflegebedürftigen als auch die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften zu verbessern. Eine Konsultation mit dem betreuenden Hausarzt oder der Fachärztin zur niedrigschwelligen Abklärung einer medizinischen Situation oder auch für eine Routinevisite schaffen schnell Klarheit und Handlungssicherheit für Pflegekräfte. Stresssituationen für Pflegebedürftige durch Transporte, Krankenhausaufenthalte und Veränderungen im Alltag werden vermieden.

Bei der Televisite sind Patientinnen und Patienten gemeinsam mit einer Pflegekraft im digitalen Austausch mit dem Arzt oder der Ärztin. „Sie entscheiden gemeinsam, ob bestimmte Maßnahmen durchgeführt und andere unterlassen werden. Dazu können durch technische Vernetzung auch objektive Messdaten beispielsweise des Blutdrucks, des Blutzuckers oder der Sauerstoffsättigung zu Hilfe genommen werden. Neben der Verabreichung der angemessenen Medikation geht es vor allem um die Entscheidung, ob eine Krankenhauseinweisung oder ein Rettungsdiensteinsatz erforderlich sind oder nicht“, erläutert Prof. Dr. Dr. Michael Czaplik, CEO „Docs in the Clouds“. Docs in Clouds ist der Entwickler des für die virtuellen Hausbesuche verwendeten Systems „TeleDoc“.

Televisiten unabhängig von der Kassenzugehörigkeit

Matthias Mohrmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, unterstreicht die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine qualitativ hochwertige Versorgung von pflegebedürftigen Menschen. „Virtuelle Arztbesuche, kombiniert mit der persönlichen Begleitung durch eine vertraute Pflegekraft, können die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen erhöhen. Stress und Ängste, die durch den Wechsel der bekannten Umgebung ausgelöst werden, können reduziert und unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Für die Pflegeeinrichtung kann der Einsatz der Televisite über die schnellere Erreichbarkeit der betreuenden Ärztinnen und Ärzte hinaus auch organisatorisch Erleichterung bringen“, sagt Mohrmann. Die Nutzung der Televisiten steht für alle Versicherten offen, unabhängig ihrer Kassenzugehörigkeit. Um die Pflegeheime in der Umsetzung zu begleiten, strebt die AOK Rheinland/Hamburg eine selektivvertragliche Unterstützung für die Heime an.

„Durch Telemedizin können Ärztinnen und Ärzte sich ohne lange Fahrzeiten ein Bild vom Zustand ihrer Patientinnen und Patienten in Pflegeeinrichtungen machen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zügig einleiten. Vom Einsatz der Televisiten profitieren also alle Beteiligten “, betont Dr. Benedikt Zumbé, Arzt für Allgemeinmedizin in Tondorf und Anwender für Telemedizin. Im Projekt AIDA sind sowohl Initialschulungen als auch weiterführende Schulungen für Pflegekräfte vorgesehen.

Flächenkreis Euskirchen wird Modellregion

Im Kreis Euskirchen leben rheinlandweit die meisten Pflegebedürftigen und auch die Zahl der Pflegeheime ist sehr hoch. „Wir freuen uns, dass dieses wegweisende Projekt im Kreis Euskirchen umgesetzt wird. Damit wird die pflegerische Situation im Kreis verbessert. Zudem wird der Kreis als Modellregion zur langfristigen Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger im ländlichen Raum insgesamt beitragen können“, sagt Landrat Markus Ramers.

INFO-BLOCK
Ab April sollen elf Heime mit TeleDoc-Stationen ausgestattet werden. Das sind mehr als ein Drittel aller Heime im Kreisgebiet. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts erfolgt in Kooperation mit der Uniklinik der RWTH Aachen.

Die Anschubfinanzierung erfolgte über das Programm Telemedizin NRW des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch Fördermittel des Projektes „Care & Mobility Innovation“ des Kreises Euskirchen. Die AOK Rheinland/Hamburg wird, nach Ausstattung der Einrichtungen und nach den ersten Initialschulungen, die teilnehmenden Pflegeeinrichtungen in der Umsetzung unterstützen. Geplant ist ein Selektivvertrag sowie weitergehende Schulungsangebote für Pflegefachkräfte.

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MYK10 bringt dem Landkreis Mayen-Koblenz den Amt-O-Mat

Region/Mayen-Koblenz – Pilotprojekt mit Selbstbedienungsterminals für Verwaltungsleistungen im Landkreis Mayen-Koblenz startet. Der Zugang zu Verwaltungen im Landkreis Mayen-Koblenz soll einfacher werden – und digitaler. Das ist unumstritten. Immer mehr Verwaltungsleistungen stehen auch online für die Bürger zur Verfügung. Das ist gut, notwendig und versetzt im Idealfall die Verwaltung in die Lage, digitale Anträge mittels digitaler Prozesse zu bearbeiten.

Online erreicht nicht alle

Viele Mayen-Koblenzer haben jedoch keinen Zugang zu diesen Online-Portalen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein erheblicher Teil verfügt gar nicht über einen Computer oder Internetanschluss. Anderen fällt der Umgang mit den Online-Diensten schwer oder der Gang ins Kreishaus oder in die Rathäuser der kreisangehörigen Kommunen scheint gewohnter und einfacher. Auch die technischen Voraussetzungen, um beispielsweise Anlagen zu scannen oder den, für bestimmte Leistungen erforderlichen, elektronischen Personalausweis zu nutzen, haben viele Menschen nicht.

Die Hürden für die Online-Nutzung von Verwaltungsleistungen sind für einen erheblichen Teil der Bevölkerung so hoch, dass sie darauf verzichten, obwohl ihnen die Möglichkeit bekannt ist. Dies bestätigen die Ergebnisse des aktuellen eGovernment-Monitors.

Landkreis Mayen-Koblenz pilotiert Selbstbedienungsterminals

Gemeinsam mit sechs seiner kreisangehörigen Kommunen (der Stadt Bendorf sowie den Verbandsgemeinden Mendig, Rhein-Mosel, Pellenz, Vordereifel und Weißenthurm) geht man im Landkreis Mayen-Koblenz nun einen neuen Weg: Digitale Automaten sollen Bürgern eine niedrigschwellige Möglichkeit eröffnen, Verwaltungsleistungen in Anspruch zu nehmen – in digitaler Form und ohne persönlichen Termin auf dem Amt. Die Nutzung der Automaten soll in einem zweijährigen Pilotprojekt getestet werden.

Schon bald sollen die neuen Geräte dann unter dem Namen Amt-O-Mat an unterschiedlichen Orten, so zum Beispiel in Foyers der Rathäuser und Bürgerämter, aber auch an anderen öffentlichen Orten wie der Kreissparkasse, platziert werden und stehen damit auch außerhalb der allgemeinen Verwaltungs-Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die technische Ausstattung der Geräte soll alle Komponenten umfassen, die für eine vollständige Antragstellung erforderlich sind: Scannen von Anlagen, Identifikation mittels des elektronischen Personalausweises, Drucken von Bescheinigungen oder Belegen bis hin zur Bezahlung der fälligen Gebühren. Doch auch die Ausgabe von Pässen, Dokumenten und sogar Kfz-Kennzeichen soll perspektivisch unabhängig von den gewohnten, aber eben oft im Arbeits- und Familienalltag unpraktischen Öffnungszeiten der Bürgerämter über die Ausgabefächer der Terminals erfolgen. Im ersten Schritt dieses Pilotprojekts werden ausgewählte Leistungen der Kreisverwaltung sowie der teilnehmenden kreisangehörigen Kommunen auf den Geräten angeboten. Die Technologie ist einerseits in Banken bewährt, aber auch Packstationen sind schon lange als praktische Übergabelösung aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die beiden Unternehmen DPS und KEBA entwickeln die Software und die Automaten seit Jahren in erfolgreicher Partnerschaft und pilotieren den Amt-O-Mat nun gemeinsam mit dem Landkreis Mayen-Koblenz.

Amt-O-Mat ist Bestandteil des Modellprojektes „Smart Cities“

Das Pilotprojekt der Terminals ist Bestandteil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderten Modellprojektes „Smart Cities“. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ verfolgt der Landkreis das Ziel, durch verschiedene innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen im Landkreis smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.

Ein Gewinn für Bürger und Verwaltung

Der Amt-O-Mat soll einen zusätzlichen Kommunkationskanal zwischen Bürgern und Verwaltung schaffen, Leistungen unabhängiger von Öffnungszeiten zugänglich machen und wenig digital affinen Bürgern den Zugang zu digitalen Leistungen vereinfachen. Außerdem sollen sie räumliche Ungleichheiten bei der Verwaltungsanbindung verringern.

Dabei profitieren beide Seiten: Die Bürger können künftig einfacher und flexibler die Leistungen ihrer Kommunen oder des Kreises in Anspruch nehmen. Es werden insbesondere auch diejenigen angesprochen, die durch die Online-Angebote bisher nicht erreicht werden und die Digitalisierung so integrativer gestaltet. Auf der anderen Seite sollen die Verwaltungen durch den zusätzlichen digitalen Kanal und die Aushändigungsmöglichkeit langfristig entlastet werden. Um den Nutzen und die Akzeptanz der Geräte unabhängig zu beurteilen und die Erkenntnisse für andere Kommunen nutzbar zu machen, wird das gesamte Vorhaben wissenschaftlich von Prof. Dr. Björn Niehaves sowie Dr. Christian Klein begleitet.

Mit dem Einsatz des Amt-O-Mat im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt dieser bei innovativen Zugängen zu Verwaltungsleistungen eine Vor-reiterrolle ein – ganz nach dem Motto „Digitale Verwaltung für alle“.

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Wirtschaft

Bund und Länder einigen sich auf zusätzliche Energiekosten-Hilfen für mittelständische Unternehmen

Region/Berlin – Härtefallhilfen für KMU startklar – Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzliche finanzielle Hilfen, wenn sie die Energiekrise besonders hart trifft. Der Bund stellt den Ländern zu diesem Zweck über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung. Die Antragstellung und Abwicklung der Härtefallhilfen werden über die Bewilligungsstellen der Länder erfolgen. In sieben Ländern können die Hilfen bereits beantragt werden, in den übrigen gehen sie in den nächsten Wochen an den Start.

Mit den Härtefallhilfen sollen stark gestiegene Mehrkosten für Energie, die trotz der umfangreichen bereits umgesetzten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung im Einzelfall weiter bestehen bleiben, zusätzlich abgefedert werden. Umfasst sind sowohl leitungsgebundene als auch nicht leitungsgebundene Energieträger. Die Einzelheiten der Programmausgestaltung werden von den Ländern festgelegt, um insbesondere auch regionale Besonderheiten berücksichtigen und flankieren zu können.

Für die Umsetzung der Härtefallhilfen haben Bund und Länder eine Verwaltungsvereinbarung abgestimmt, die die Durchführung der Förderung, die Zuweisung der Mittel an die Länder nach dem Königsteiner Schlüssel sowie die Prüfung und Erfolgskontrolle der Härtefallhilfen regelt.

Die Bereitstellung der Bundesmittel für die Härtefallhilfen erfolgt über den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, der für diesen Zweck bereits 400 Mio. Euro freigegeben hat. Hinsichtlich der Freigabe weiterer Mittel will der Haushaltsausschuss auch die weiteren finanziellen Beteiligungen aller Länder mit eigenen Landesmitteln berücksichtigen. Die konkrete Auszahlung an die Betroffenen erfolgt ausschließlich über die Bundesländer und die zuständigen Bewilligungsstellen der Länder.

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: „Es ist durch konsequentes politisches Handeln gelungen die Lage auf den Energiemärkten wieder zu stabilisieren. Auch die Preise sind zuletzt wieder gesunken. Dennoch gibt es gerade kleine und mittlere Unternehmen, die unter den Auswirkungen der Energiekrise weiter leiden und denen wir weiter unter die Arme greifen müssen. Daher ist es richtig und wichtig, dass die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern jetzt steht und die Härtefallhilfen für kleine und mittlere Unternehmen damit startklar sind.“

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister und Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz: „Es war richtig und wichtig, dass die Hilfen bestimmte Energieträger nicht ausschließen. Hier war der Druck der Länder entscheidend. Es ist zu hoffen, dass sich die Energiepreise weiter normalisieren und nicht mehr viele Betriebe auf diese Hilfen angewiesen sind. In Zukunft müssen ähnliche Programme aber deutlich schneller in die Umsetzung kommen.“

 

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Tourismus

Im Ahrtal ist Aufbruch-Stimmung im Tourismus spürbar

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Wiedereröffnungen, Tourismus-Konzept und Veranstaltungen machen Mut für Saisonstart. „We AHR open“ ist das Motto des Tourismus im Ahrtal. Doch wie stellt sich die Lage hier im Frühjahr 2023, knapp zwei Jahre nach der Flut dar? Wie viele betroffene Betriebe sind wieder geöffnet? Wie sieht es mit den Bettenkapazitäten aus? Wo gibt es noch Probleme? Der Ahrtal-Tourismus hat zum Saisonstart 2023 zum einen die aktuellen Zahlen zusammengestellt, aber auch versucht, die Stimmung im Kreis seiner Mitgliedsbetriebe zu erfassen. „Wir stellen hier fast durchweg Aufbruchstimmung fest“, sagt Vorsitzender Christian Lindner vom Hotel Aurora in Bad Neuenahr. „Selbst Betriebe, die immer noch mit Schwierigkeiten, Verzögerungen und Unwägbarkeiten zu kämpfen haben, sind zuversichtlich, dass der Tourismus im Ahrtal Zukunft hat“, so Lindner weiter.

Während in den Höhenlagen Weinberge und Waldhänge die ganze landschaftliche Schönheit des Ahrtals repräsentieren, sind in den Tallagen die Flutschäden noch zu sehen. Foto: Dominik Ketz

Zur Erinnerung: Rund 70 Prozent aller touristischen Betriebe zwischen Blankenheim und Sinzig – Hotellerie, Gastronomie Ferienwohnungen und Weingüter – war im Juli 2021 von der Flut getroffen. Von diesen Betrieben sind derzeit schon wieder mehr als 60 Prozent geöffnet. Und diese Zahl werde sich in diesem Jahr noch deutlich nach oben bewegen, kündigt Lindner an. „Uns wurden viele weitere Wiederöffnungen für das Jahr 2023 angekündigt. Auch ganz neue Betriebe sind am Start. Das zeigt, dass es Schritt für Schritt bergauf geht.“

Im Bereich der Bettenanzahl fehlen derzeit allerdings noch deutlich Kapazitäten. Dadurch, dass viele größere Hotelbetriebe erst für Ende 2023 oder für 2024 ihre Wiederöffnung ermöglichen können, stehen beispielsweise in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler derzeit erst rund die Hälfte der vor der Flut gemeldeten Betten zur Verfügung. In der ebenfalls stark betroffenen Verbandsgemeinde Altenahr sieht es nicht viel anders aus. Hier sind gerade mal gute 40 Prozent der Betten wieder buchbar.

Baustellen gibt es auch im Bereich der touristischen Infrastruktur noch viele. „Uns ist durchaus bewusst, dass die Folgen der Flut für unsere Gäste ersichtlich sind – mal mehr, mal weniger“, sagt Tourismus-Referentin Meike Carll. „Es lässt sich nicht beschönigen, dass der Wieder- oder Neuaufbau an vielen Stellen im Tal noch Jahre in Anspruch nehmen wird. “ Ein Problem stellen aktuell die Parkplatzkapazitäten dar: Einige Parkplätze, wie beispielsweise der Wanderparkplatz am AhrSteig in Walporzheim, stehen nicht mehr zur Verfügung, Tiefgaragen befinden sich noch im Wiederaufbau und es wird weiterhin Parkraum für Handwerkerfirmen benötigt. „Wir empfehlen unseren Gästen, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen“, sagt Carll. Es werde aber von allen Beteiligten  mit Hochdruck daran gearbeitet, Alternativen zu schaffen. So sind beispielsweise provisorische Parkplätze an der Stadtmauer in Ahrweiler entstanden.

Glücklicherweise seien die beliebten Wanderrouten, Weinbergshänge und Freizeitaktivitäten, zum Beispiel der Regierungsbunker, das Museum Roemervilla, der Waldkletterpark und die Sommerrodelrodelbahn in Altenahr nicht betroffen gewesen von der Flut. Der Ahr-Radweg, der zu einem Großteil überflutet war, ist zwischenzeitlich zumindest in Teilstrecken wieder befahrbar. Während die Strecke zwischen Blankheim und Fuchshofen nicht betroffen war, wurden für Teile der Strecke Walporzheim bis Sinzig Umleitungen eingerichtet. Der Radweg zwischen Fuchsofen und Ahrbrück ist aufgrund von Bauarbeiten zwar noch gesperrt, er soll aber im Sommer 2023 wieder befahrbar sein.

Erfreulich ist laut Carll auch, dass sich im Bereich Veranstaltungen einiges getan habe: Beliebte Events, die aufgrund der Corona-Pandemie und die Flut entweder gar nicht oder nur in stark eingeschränktem Rahmen stattfinden konnten, gehen wieder an den Start. So lockt nach drei Jahren Corona- und Flutbedingter Pause an Pfingsten der beliebte Weinmarkt der Ahr auf den Ahrweiler Marktplatz. Das Ahrtaler Gipfelfest lädt an Fronleichnam wieder alle Generation dazu ein, an vier Tagen vier Gipfel zu erklimmen und auf dem jeweiligen Tagesgipfel ein Vor-Ort-Programm zu genießen. Neue Veranstaltungsformate wie der AhrWeinWalk oder der Weinfrühling Mittelahr im Mai verbinden Wandern und Wandergenuss. Gästeführungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier sind nach wie vor die Wiederaufbau-Führungen in Altenahr, Ahrweiler und Bad Neuenahr besonders nachgefragt. Und auch im Bereich des Einzelhandels gebe es zwischenzeitlich Fortschritte. Immer mehr Geschäfte öffnen. Unter dem Titel „Frühlingsbunt“ präsentiert sich der Einzelhandel in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 1. und 2. April mit neuem Konzept und verkaufsoffenem Sonntag.

Geschäftsführer Christian Senk fasst zusammen: „Es geht voran – wenn auch manchmal langsamer als erhofft. Der Tourismus im Ahrtal kämpft sich sukzessive nach oben. Und, was dabei nicht vergessen werden darf: Alle neu geöffneten Betriebe, also Hotels, Gastronomie, Weingüter oder der Einzelhandel sind nicht nur nach heutigem Stand optisch und baulich top saniert, sondern haben vielfach auch die Chance für Neues genutzt. Die Gastgeber präsentieren sich auf höchstem Qualitätsniveau. Das wird das Ahrtal dauerhaft abheben von anderen Regionen.“  Vorstandsmitglied Andreas Carnott vom Hotel Ruland aus Altenahr fügt hinzu: „Auch wenn die Auslastung in vielen Betrieben insgesamt noch nicht an Vor-Corona-Zeiten heranreicht, ich erhalte von vielen Kolleginnen und Kollegen die Rückmeldung: Es läuft gut an. Die Gäste vor Ort sind durchweg zufrieden oder sogar begeistert von den Betrieben.“ Jetzt müsse der Tourismus den Fahrtwind aufnehmen und nach und nach immer wieder eine Schippe drauflegen.

Damit das gelingt, hat der Ahrtal-Tourismus das Nachhaltige Tourismus- Konzept 2025 Ahrtal angestoßen. Gemeinsam mit Betrieben, Einwohnern, Gästen, Kommunen und Tourismus-Fachleuten wird seit dem vergangenen Jahr intensiv an den Leitideen und dem damit verbundenen Maßnahmenkatalog gearbeitet. „Im Tourismus-Konzept werden sich die Themen Nachhaltigkeit, Innovation, Gastlichkeit und die Wein- und Wanderregion als übergeordnete Kernmarke in konkreten Projekten widerspiegeln“, kündigt David Bongart, Projektleiter Tourismusstrategie beim Ahrtal-Tourismus an. „Die Gäste dürfen gespannt sein, welche touristischen Highlights das Ahrtal in den nächsten Jahren hervorbringen wird.“ Im 2. Quartal 2023 wird der Ahrtal-Tourismus das gesamte Konzept mit den geplanten Projekten und Maßnahmen vorstellen.