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Christopher Street Day 2023 in Aachen

Aachen – Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Christopher Street Day (CSD) in Aachen. Statt nur an einem Tag wird der Verein Rainbow e. V. an dem Wochenende vom 11. bis zum 13. August auf die Bedürfnisse queerer Menschen in der Gesellschaft aufmerksam machen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstrieren. „Vielfalt ist essentiell für eine Demokratie und um in einer gesunden Gesellschaft leben zu können“, erklärt Markus Pavlovic vom Vorstand von Rainbow e. V..

Der Ablauf

Obwohl das Motto noch nicht feststeht, läuft die Organisation des bunten Programms bereits auf Hochtouren. Das Event startet am Freitag um 19 Uhr mit einer Podiumsdiskussion sowie einem Open-Air-Kino. Am Samstag findet ab 14 Uhr die Parade durch die Innenstadt vorbei am Rathaus zum Büchel statt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich auf die Veranstaltung: „Wir hatten beim letzten Christopher Street Day ganz viele unterschiedliche Menschen hier. Ich freue mich deshalb auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein und die Fahne zu hissen.“ Am Büchel können sich Teilnehmende auf dem „Markt der Möglichkeiten“ durch Infostände informieren. Außerdem ist ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, Talkrunden und Drag-Acts geplant. Abends gibt es die offizielle CSD-Party im Apollo-Kino. Der Sonntag ist als Familientag, auch für Regenbogenfamilien, angedacht und bietet ab 10.30 Uhr Lounge Musik sowie einen Brunch am Büchel. „Mit dem Christopher Street Day wollen wir ein tolerantes und buntes Aachen feiern und alle einladen mitzumachen“, so die Oberbürgermeisterin. Das breitgefächerte Programm soll sowohl Familien, Singles, alte und junge Menschen ansprechen. Jeder ist willkommen.

Unterstützung von städtischer Seite

Rund 2.000 Teilnehmende haben im vergangenen Jahr den Christopher Street Day mitgefeiert. Am Rathaus begrüßte Keupen die Teilnehmenden und hisste die Regenbogenfahne. „Das war für uns ein sehr positives Zeichen“, freut sich Pavlovic.

In den vergangenen Jahren fand der CSD in der Gesamtschule an der Sandkaulstraße statt. Wegen des regen Interesses an der Veranstaltung gelangte die Schule räumlich an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Büchel wurde deshalb von der Stadt als neuer Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt. „Wir freuen uns, dass dieses tolle Event auf der Fläche am Büchel stattfinden kann“, findet Rick Opgenoorth, Kurator der „Zwischenzeit am Büchel“. In diesem Jahr hat die Stadt dem Veranstaltungsteam einen Zuschuss über 25.000 Euro zugesichert. Zusätzlich werden von den Veranstaltenden Sponsorenmittel akquiriert. „Aachen ist eine vielfältige Stadt. So einem Event möchten wir Raum geben, genau wie wir der Vielfalt Raum geben möchten“, betont Keupen.

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Tourismus

Ahrtal-Guide ist erschienen – Erster umfassender Katalog zu den touristischen Angeboten nach der Flut

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrtal-Guide gibt Gästen Infos und Inspiration – Pünktlich zum Saisonstart im Ahrtal ist druckfrisch der Ahrtal-Guide 2023 erschienen. Der 84 Seiten starke Katalog gibt einen Überblick über alles, was in diesem Jahr im Ahrtal möglich ist: Ob Wanderwege oder Weinbau, Gästeführungen oder Gruppenangebote, Freizeitaktivitäten oder Veranstaltungs-Highlights. Daneben präsentieren sich Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Gastronomiebetriebe, die bereits wieder geöffnet sind oder in Kürze öffnen.

„Viele Inhalte aus vorherigen Katalogen konnten wir durch die Folgen der Flut nicht mehr verwenden. Daher war eine umfangreiche Überarbeitung notwendig“, erklärt Natalie Peil, Projektverantwortliche im Marketing-Team. Texte wurden an die neuen Gegebenheiten angepasst, Fotos teilweise durch Aufnahmen nach der Flut ausgetauscht und aktuelle Infos zu den Wanderwegen und Freizeitaktivitäten aufgenommen. „Unsere Gäste erhalten damit nicht nur eine Übersicht über die aktuellen Möglichkeiten, sondern auch viel Inspiration für einen Aufenthalt im Ahrtal“, fügt Tourismus-Referentin Meike Carll hinzu. Der Katalog spiegele wider, wie schön es an vielen Ecken im Ahrtal auch nach der Flut sei und dass das Ahrtal auch jetzt schon wieder sehr viel zu bieten habe.

Der Katalog liegt ab sofort in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr, Ahrweiler, Sinzig und Altenahr aus, ist online einsehbar oder kann kostenfrei bestellt werden. Infos gibt es unter ahrtal.de/service.

Einen Überblick über alle Angebote und geöffneten Betriebe finden Gäste auch online unter ahrtal.de/fuer-dich-da

 

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Wirtschaft

Neue Förderung für grüne Start-ups in Nordrhein-Westfalen gestartet

Region/Düsseldorf – Der Förderwettbewerb „Grüne Gründungen.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms ist gestartet. NRW Umweltminister Krischer: Grüne Gründungen als Innovationsschmiede spielen eine Schlüsselrolle bei der Realisierung der Transformation hin zu einer Green Economy.

Die Anzahl der grünen Start-ups in Deutschland hat mit 35 Prozent einen neuen Höchststand erreicht, das belegen Zahlen des jüngst veröffentlichten Green Startup-Monitor 2023. Davon profitiert Nordrhein-Westfalen, das bereits jetzt der bundesweit größte Standort für Gründungen aus der Umweltwirtschaft ist. Um die enormen Potenziale zu heben, startet an diesem Donnerstag der Förderwettbewerb „Grüne Gründungen.NRW“, mit dem die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unter Federführung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) Start-ups aus dem Bereich der Umweltwirtschaft mit zunächst rund neun Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln fördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027. Der Wettbewerb ist ein weiterer wichtiger Baustein der von der Landesregierung verfolgten transformativen Strukturpolitik.

„In einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen“, sagte Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer. „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten und wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. Wesentliche Treiber einer solchen Transformation sind Grüne Gründungen als Innovationsschmiede für neue Lösungen: Mit dem Förderwettbewerb ‚Grüne Gründungen.NRW‘ und den vielen weiteren Maßnahmen des EFRE/JTF-Programms wollen wir dazu beitragen, dass Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter einer sozio-ökologischen Transformation im Sinne des Europäischen Green Deal wird.“

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Die Gründungsszene in Nordrhein-Westfalen verfügt über enormes Potenzial, das wir für die klimaneutrale Zukunft unseres Industriestandortes nutzen wollen. Start-ups übersetzen neue, nachhaltige Ideen in erfolgreiche Geschäftsmodelle und geben wichtige Innovationsimpulse in die etablierten Unternehmen. Mit zielgenauen Förderinitiativen schaffen wir bestmögliche Voraussetzungen für Start-up-Gründungen in Nordrhein-Westfalen. Der Förderwettbewerb ‚Grüne Gründungen.NRW‘ leistet hierzu einen zentralen Beitrag.“

Um Start-ups bei der Entwicklung neuer Ansätze, Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zu unterstützen, die zum Klimaschutz, zur Klimaanpassung, zum Umweltschutz, zur Schonung von Ressourcen sowie zum Erhalt der Biodiversität beitragen, richtet sich dieser Förderwettbewerb auf die Entwicklung und Erprobung von Prototypen in den acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft. Prototypen sind erste Ausführungen eines Produktes oder Verfahrens zur Erprobung und Weiterentwicklung vor der Serienproduktion.

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen als „Grüne Gründungen“ (Unternehmensneugründungen aus der Umweltwirtschaft). Mitantragsberechtigt sind nichtwirtschaftlich tätige Institutionen wie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Vereine, Kammern und Stiftungen, die die Grünen Gründungen dabei unterstützen, ihren Prototypen zu entwickeln, Kapital und/oder Geschäftspartnerinnen und -partner zu akquirieren und sich am Markt zu etablieren.

Projektskizzen können in der ersten Einreichungsrunde bis zum 29. Juni 2023 bei der Innovationsförderagentur NRW abgegeben werden. Weitere Informationen, Voraussetzungen, Unterlagen sowie Termine von Informationsveranstaltungen und Ansprechpersonen für individuelle Beratungen finden Sie unter https://www.in.nrw/gruene-gruendungen-nrw.

Zum Hintergrund

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen. Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw und #efrenrw.

Umweltportal NRW

Umweltdaten aus Nordrhein-Westfalen: Mit dem Umweltportal NRW hat das Umwelt- und Verkehrsministerium eine zentrale Anlaufstelle für behördliche Daten und Information zum Umweltzustand in NRW geschaffen.

Es bietet Zugang zu Hunderten von Webseiten, Messergebnissen, Lageberichten, Übersichtskarten, Umwelt- und Klimaindikatoren – verbunden mit einer automatischen Abo-Funktion für zahlreiche Themendienste, Pegelmeldungen, lokale Luftmessdaten und Lageberichte.

www.umweltportal.nrw.de

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Stadt Euskirchen unterzeichnet Vertrag für Rathaus-Neubau – Kosten in Höhe von 58 Millionen Euro

Euskirchen – Am heutigen Donnerstag, 30. März, wurde der Vertrag zwischen der Stadt Euskirchen und dem nordrhein-westfälischen Familienunternehmen Depenbrock über den Neubau des Euskirchener Rathauses unterzeichnet. Der Generalunternehmer plant, das neue Verwaltungsgebäude 2026 schlüsselfertig zu übergeben.

Das neue Rathaus wird vier Geschosse besitzen und einen Innenhof umschließen. Grafik: Brechensbauer Weinhart + Partner Architekten mbB | Visualisierung: Maximilian Illing

Das Rathaus wird im südlichen Bahnhofsumfeld („City-Süd“) von Euskirchen errichtet. Das zu errichtende Rathausgebäude bündelt die wesentlichen städtischen Verwaltungsfunktionen und wird zukünftig auf ca. 15.000 Quadratmetern zeitgemäße Räumlichkeiten für rd. 365 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung bieten. Gestaltet wurde das Areal durch das Architekturbüro Brechensbauer Weinhart + Partner Architekten mbB.

Neben der langjährigen Erfahrung des Unternehmens in der Planung- und dem Bau schlüsselfertiger Verwaltungsgebäude für die öffentliche Hand kann die Firma Depenbrock auch eine hohe eigene Planungskompetenz im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung, Tragwerksabteilung und Nachhaltigkeitszertifizierung vorweisen.

„Mit dem Bau des neuen Rathauses fällt der Startschuss für die Umgestaltung der City-Süd. Damit bekommen nicht nur die Mitarbeitenden sowie die Menschen in Euskirchen ein neues und modernes Rathaus für ihre Belange, das Projekt läutet auch eine deutliche Aufwertung des gesamten Areals ein“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Das neue Rathaus wird vier Geschosse besitzen und einen Innenhof umschließen. Der Haupteingang führt in eine zweigeschossige lichtdurchflutete Halle, von der aus die Bürgerinnen und Bürger zu allen höher frequentierten Anlaufstellen geführt werden.

Darüber hinaus wird sich das neue Rathaus durch eine exzellente Energiebilanz auszeichnen. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Luft-Wasser-Wärmepumpen. Das Gebäude wird über eine mechanische Zu- und Abluftanlage inkl. Wärmerückgewinnung verfügen und erhält zudem eine Betonkernaktivierung zur Grundheizung und Grundkühlung. Weite Teile des Daches werden mit PV-Anlagen mit einem Jahresertrag von mehr als 100.000 kWh bedeckt. Eine unabhängige Zertifizierung in Gold nach dem System der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wird angestrebt.

Die Kosten für das Großprojekt belaufen sich auf circa 58 Millionen Euro. Die Bauphase soll von November 2023 bis Juni 2026 laufen. „Diese Planung basiert auf unserer Kompetenz und Erfahrung. Wir sind mehr als zuversichtlich, den Euskirchener Bürgerinnen und Bürgern ihr neues Rathaus in der Zeit und in den Kosten übergeben zu können“, so Jörn Henrik Depenbrock, Gesellschafter und Geschäftsführer bei Depenbrock Bau.

 

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AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ startet in die dritte Runde – Bewerbung ab dem 1. April

Region/Eisenberg/Hamburg – Prämiert werden elf Anwohner-Projekte aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Nachbarinnen und Nachbarn, die sich für ein gesundes Miteinander im Wohnumfeld engagieren, sind jetzt wieder gefragt. Ab dem 1. April bis zum 15. September können sich Anwohnerteams aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland mit Gemeinschaftsprojekten für den diesjährigen AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ bewerben.

Zeittauschbörsen, Gemeinschaftsgärten, Koch- und Sportgruppen – der Förderpreis prämiert kreative und nachhaltige Aktionen, die das Leben im Wohnumfeld für alle gesünder gestalten. „Jedes einzelne Nachbarschaftsprojekt trägt dazu bei, die Lebensqualität aller im Wohnumfeld zu bewahren und zu fördern. Dieses Engagement im Sinne der Gemeinschaft wollen wir würdigen und zugleich stärken“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Gesunde Nachbarschaft – So geht’s!
Seit 2021 haben sich 95 Initiativen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland für den Nachbarschaftspreis beworben. Ihr hervorragendes Engagement kommt insgesamt 60.000 Anwohnenden zugute. Informationen zum Förderpreis: https://aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net/rps/home

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Neue Straßen-Beleuchtung für Marienthal – 31 neue Leuchtmasten in Betrieb genommen

Marienthal/Ahrtal – In Marienthal ist der Neuaufbau der Straßenbeleuchtung vollständig abgeschlossen. Damit ist Marienthal nach dem Hochwasser im Juli 2021 der erste Ort im Ahrtal, in dem dies gelungen ist. Insgesamt wurden 31 neue Leuchtmasten in Betrieb genommen – zehn davon entlang der B267 und 21 Bogenleuchten innerhalb der Ortslage.

Um die LED-Leuchtmasten hochwasserfest zu machen, hat Westenergie neue, sicherere Standorte identifiziert. Das Straßenbeleuchtungsnetz wurde vollständig neu verkabelt und mit modernen, hochwasserresilienten Schaltanlagen verbunden. Zudem sind in den Leuchtmasten sogenannte „smart ready“-Vorrichtungen integriert. Damit kann in Zukunft nach Bedarf, zum Beispiel eine intelligente Erkennung von Fußgängern freigeschaltet werden. Die Leuchtmasten können dann über Bewegungssensoren erkennen, ob ein Fußgänger den Weg passiert und sich automatisch ein- und ausschalten – eine effiziente Möglichkeit, um Energie zu sparen.

Rolf Schmitt, nach der Flut Verbindungsperson der Verbandsgmeinde Altenahr für den Wiederaufbau in Marienthal, zeigt sich begeistert: „Nachdem der Vertrag zum Neuaufbau der Straßenbeleuchtung im August unterzeichnet wurde, konnten die mobilen Leuchtmasten jetzt vollständig ersetzt werden. Das ist ein großer Schritt in Richtung zukunftsorientierte Infrastruktur im Ahrtal und gibt dem Ort Marienthal ein Stück Normalität zurück.“

Derzeit laufen noch weitere Baumaßnahmen der Westenergie in dem Gebiet. Die Ortsgemeinde Dernau hat sich deshalb dazu entschieden, die Leuchtmasten erst nach vollständigem Abschluss aller Arbeiten zu lackieren. So soll ein doppelter Aufwand erspart bleiben.

„Wir freuen uns, dass wir in Marienthal die Inbetriebnahme aller geplanten Straßenbeleuchtungsmasten erfolgreich durchführen konnten“, sagt Patrick Ley, Kommunalmanager für das Ahrtal bei Westenergie. „Damit haben wir einen weiteren Meilenstein beim Neuaufbau der Versorgungsnetze im Ahrtal erreicht.“ Auch in den Gemeinden Mayschoß und Rech sowie in weiteren Teilen von Dernau laufen die Arbeiten und Planungen auf Hochtouren. Insgesamt soll der Neuaufbau der Straßenbeleuchtung bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

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Bauernpräsident Horper kritisiert – Landwirtschaft ist Verlierer der aktuellen Ampel-Beschlüsse

Region/Koblenz – PV-Anlagen gehören auf Dächer und versiegelte Flächen – nicht auf Äcker. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Ökonomierat Michael Horper, kritisiert die Ergebnisse der Koalitionsgespräche heftig: „Die Landwirtschaft und der ländliche Raum fallen den Beschlüssen der Ampelkoalition zum Opfer.

Bereits jetzt ist es für die Landwirtschaft ausgesprochen schwierig den enormen Flächenbedarf für die Errichtung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV) zu verkraften, um weiterhin Lebensmittel, netzstabilisierende Bioenergie und Rohstoffe erzeugen zu können. PV-Anlagen gehören auf Dächer und versiegelte Flächen, nicht auf Äcker und Grünland – auch nicht neben den Autobahnen und den Schienen. Die Pläne der Bundesregierung treffen die Landwirtschaft ins Mark. Die Flächen fehlen am Ende der Lebensmittelerzeugung und der Sicherstellung der Versorgungssicherheit,“ macht Horper klar.

Völlig unverständlich ist laut Horper, dass für die Errichtung umweltfreundlicher Freiflächen-Photovoltaikanlagen naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen hinzunehmen seien: „Ausgleichsleistungen für den Ausbau erneuerbarer Energien sind unsinnig und ein Schlag ins Gesicht aller Bauernfamilien. Es dürfen für den Ausbau erneuerbarer Energien den Landwirten nicht zusätzlich Acker- und Grünlandflächen entzogen werden.“

Bauernpräsident Horper kritisiert weiter, dass die Koalition völlig verkenne, dass der ländliche Raum auch in Zukunft eine schlagkräftige Infrastruktur und gut ausgebaute Straßen benötige. Dieser Aspekt fehle im Beschluss der Ampel völlig. Horper: „Die Ampelkoalition hat die Menschen auf dem Land vergessen!“

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Energieversorgung Mittelrhein (evm) warnt vor betrügerischen Anrufen

Region/Koblenz – Betrugsmasche: Preisbremse als Vorwand für Datenklau. In den vergangenen Tagen häufen sich bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) Beschwerden von Kundinnen und Kunden, die mit unlauteren Methoden am Telefon konfrontiert werden.

Es geht um Anrufe von Personen, die vorgeben, wegen der Entlastungen im Rahmen der Strom- bzw. Gaspreisbremsen anzurufen. Sie geben sich teilweise als evm, aber oft auch einfach als Energieversorger aus. Das Ziel: Datenklau. „Die Strom- und Gaspreisbremsen erhalten alle Kundinnen und Kunden automatisch – hier ist keine Datenabfrage notwendig“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. Er rät Kunden und Kundinnen daher um Vorsicht am Telefon.

„Besonders, wenn nach Zählernummer oder Kontodaten gefragt werden, bitten wir immer besonders vorsichtig zu sein“, so Peerenboom.  „Angerufene sollten sich in jedem Fall versichern, ob sie wirklich mit jemandem vom evm-Serviceteam sprechen. Am Telefon hilft es oft schon, auf die Rufnummer zu schauen, von der aus angerufen wird. Ist diese nicht regional, stimmt meist etwas nicht.“ Die evm und ihre Dienstleister rufen von regionalen Rufnummern an.

Wenn bei einem Anruf Zweifel an der Seriosität der Person aufkommen, können sich die Betroffenen beim evm-Kundenservice melden und rückversichern, ob der Anruf seine Richtigkeit hat. Bei Rückfragen ist das Unternehmen per E-Mail an serviceteam@evm.de oder unter der Telefonnummer 0261 402- 11111 erreichbar.

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Gesamtkosten 678.000 Euro – DRK-Ortsvereine Andernach, Ettringen und Saffig erhalten 3 neue Notfall-Fahrzeuge

Mendig/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Saftig übergibt vollausgestatte Fahrzeuge für Notfallrettung an die DRK-Ortsvereine. Während der feierlichen Übergabe erhielten drei freiwillige Helfer das Katastrophenschutz-Ehrenzeichen.

Die Geehrten zusammen mit Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.r.), der Spitze des DRK Mayen-Koblenz Bernhard Mauel (2.v.r.) und Bernhard Schneider (1.v.l.) sowie Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell (1.v.r.). Foto: Kreisverwaltung/Schäfer

Der Landkreis Mayen-Koblenz hat drei neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, konkret für die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), beschafft. Die drei Rettungswagen (RTW) wurden feierlich durch Landrat Dr. Alexander Saftig auf dem Gelände des DRK-Bildungszentrums in Mendig an die DRK-Ortsvereine Andernach, Ettringen und Saffig übergeben, wo sie künftig zum Einsatz kommen sollen. Die Gesamtkosten der Fahrzeuge inklusive medizinischer Ausstattung belaufen sich auf 678.000 Euro. Rund 381.000 Euro davon hat der Landkreis investiert. Das DRK fördert den Kauf mit 163.000 Euro. Rund 135.000 Euro sind Landeszuweisungen.

Landrat Dr. Alexander Saftig dankte den freiwilligen Helfern des DRK für ihre wertvolle Arbeit. „Sie alle haben es sich zur Pflicht gemacht, für das Gemeinwohl einzustehen, zu helfen, wenn es erforderlich ist“, sagte der Landrat. Seinem Dank schlossen sich der Präsident vom DRK-Kreisverband Mayen-Koblenz, Bernhard Mauel und DRK-Kreisgeschäftsführer Bernhard Schneider sowie der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Mayen-Koblenz Rainer Nell an. Alle Redner sehen es als ihre Pflicht an, einen optimalen Katastrophenschutz für Mayen-Koblenz zu gewährleisten. „Alle Helfer verfügen über die erforderlichen medizinischen Kenntnisse, aber ihre Arbeit kann ohne die nötigen Transportmittel oder das erforderliche Verbandsmaterial nicht funktionieren. Daher ist es die Pflicht des Landkreises Mayen-Koblenz, für einen optimalen Katastrophenschutz zu sorgen. Dazu gehört insbesondere die Ausstattung mit leistungsfähigen Fahrzeugen“, betonte Landrat Saftig.

Die Fahrzeuge mit einem äußerst robusten Aluminium-Aufbau der Firma Fahrtec verfügen über eine Leistung von 190 PS und sind auf dem neusten technischen Stand. Unter anderem verfügen die Rettungswagen über eine automatisierte Navigation. Das bedeutet, die Leitstelle spielt die Adressdaten des Notfallortes automatisch ins Navigationsgerät des RTW ein. Die Patientendokumentation erfolgt ebenfalls digital. Bei Bedarf kann diese auch im Fahrzeug ausgedruckt werden.

Im Rahmen der Feierstunde wurden zudem drei freiwillige Helfer für ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich Katastrophenschutz mit dem Katastrophenschutzehrenzeichen ausgezeichnet. Die Geehrten sind seit 25 und 35 Jahren im Ehrenamt des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr tätig und leisten einen aktiven Dienst für die Menschen im Kreis Mayen-Koblenz. Landrat Dr. Alexander Saftig sprach den Helfern Lob, Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Wirken aus. Mit dem Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden Karl-Josef Hauröder vom Löschzug Miesenheim der Städtischen Freiwilligen Feuerwehr Andernach, Robert Heuft vom DRK Ortsverein Mendig und Christian Caspari vom DRK Ortsverein Mülheim-Kärlich.

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Lotto Rheinland-Pfalz und der Fußballverband Rheinland verlängern ihre langjährige Partnerschaft

Region/Koblenz – Der Fußballverband Rheinland und die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH verlängern ihre Partnerschaft. Dazu lud der FVR Lotto Rheinland-Pfalz, vertreten durch Geschäftsführer Jürgen Häfner und Marko Sasic, Abteilung Marketing, nach Koblenz ein.

Seit seiner Gründung vor 75 Jahren ist Lotto Rheinland-Pfalz ein starker Partner für den rheinlandpfälzischen Sport und so auch für den Fußball im Verbandsgebiet des FVR. Insbesondere während der Coronapandemie arbeitete man so noch enger zusammen und etablierte u.a. nachhaltig Angebote und Events im Bereich des E-Sports.

„Lotto Rheinland-Pfalz ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und starker Partner des Fußballverbandes Rheinland und seiner Vereine. Die Verbindung zwischen beiden Institutionen ist nicht mehr wegzudenken, wobei wir ein freundschaftliches wie partnerschaftliches Verhältnis nicht nur pflegen, sondern auch aktiv und zukunftsgerichtet gestalten. Neben fest verankerten Maßnahmen, gelingt es uns gemeinsam immer wieder neue, attraktive Formate in die Wege zu leiten. Wir sind dankbar, dass die Unterstützung auch nach den schwierigeren Zeiten weiterhin gewährleistet ist. Die Bandbreite gemeinsamer Aktivitätsfelder beschränkt sich dabei nicht nur auf wenige Bereiche. Vielmehr ist Lotto Rheinland-Pfalz ganzheitlich mit unserem FVR und dem Amateurfußball verwoben.“ so der Präsident des FVR, Gregor Eibes.

„Die Fußballverbände haben 1948 mit am Tisch gesessen, als die drei Sportbünde des Landes die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH gegründet haben“, weist Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf die große Tradition der Allianz hin. „Der Sport, insbesondere der Fußball, hat nachweislich einen sehr großen Werbe- und Imagewert quer durch alle Sportbegeisterten in Rheinland-Pfalz. Davon profitiert auch das Unternehmen Lotto Rheinland-Pfalz seit Jahrzehnten. Wir sind dankbar, dass wir gemeinsam neue Ideen und Konzepte entwickeln können, die den Weg in eine gemeinsame Zukunft weisen.“