Die Karwoche und Ostern werden mit dem Familienmesskreis der GdG St. Barbara Mechernich für die Kleinsten sicher nicht langweilig. Foto: Christoph Leisten/GdG/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Ein Programm, so bunt wie die Eier des namensgebenden Osterfestes selbst, gestaltet der Familienmesskreis der GdG St. Barbara für die kleinsten Gemeindemitglieder ab dem heutigen Palmsonntag, 2. April. Um 10 Uhr geht es los mit Palmstockbasteln im Mechernicher Johanneshaus (Pastor-Harff-Weg, 53894 Mechernich). Um 10.45 Uhr findet dort dann auch, nach der Palmweihe, ein Kinderwortgottesdient statt.
Weiter geht es an Karfreitag, 7. April, um 10 Uhr. Hier können sich die Kinder am Johanneshaus zum „Kreuzweg für Kinder“ treffen. Der rund einstündige Weg führt vom Johanneshaus in die Pfarrkirche Mechernich, dann hoch zur alten Kirche.
Sein Ende findet das Programm am Ostersonntag, 9. April. Um 8 Uhr gibt es hier die Osterbotschaft für Kinder in der alten Kirche. Anschließend findet eine Ostereiersuche in der Pfarrkirche statt. „Wir freuen uns auf Euch!“, betont der Familienmesskreis der GdG.
Ein Hoch auf 637 Meisterbriefe in der Rhein-Mosel-Halle, in der 1.500 Gäste die jüngste Meistergeneration feierten. Foto: Michael Jordan
Region/Koblenz – 637 Meisterbriefe aus 20 Berufen wurden in Koblenz gefeiert – Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt stellt Leistungen der jüngsten Meistergeneration heraus.
1.500 Gäste kamen zur Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz in die Rhein-Mosel-Halle, um die 637 Jungmeisterinnen und Jungmeister des jüngsten Jahrgangs zu feiern. Foto: Michael Jordan
Die große Meisterfeier der Handwerkskammer (HwK) Koblenz mit rund 1.500 Besuchern in der Rhein-Mosel-Halle setzte einen feierlichen Rahmen für die 637 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 20 unterschiedlichen Handwerksberufen, die ihre Meisterbriefe entgegennehmen konnten.
Die 17 Besten ihres Gewerkes erhielten aus Händen von HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich (vordere Reihe von links), Präsident Kurt Krautscheid und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt auf der Bühne ihre Großen Meisterbriefe. Foto: Michael Jordan
Als Redner wandten sich HwK-Präsident Kurt Krautscheid und die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mit viel Lob und Anerkennung an die jüngste Meistergeneration. „637-mal Meister made in Koblenz – auf jeden einzelnen von Ihnen sind wir sehr stolz. Handwerk und der Meisterbrief zählen etwas und die Bedeutung der Leistungen, die sich damit verbinden, genießen einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert“, ging Kurt Krautscheid, selbständiger Dachdeckermeister, auf das Bild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“ in der Öffentlichkeit ein. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt forderte die Jungmeisterinnen und Jungmeister auf, „als Botschafter des Handwerks ihre ganz persönliche Geschichte anderen zu erzählen und so zu motivieren, Ihnen nachzueifern. Sie vereinen Talent, Durchsetzungsvermögen und Wissen, stehen damit für das Erfolgsmodell Meisterbrief!“
„Der Meistertitel wird Ihr berufliches Leben prägen, ja, in vielen Fällen auch verändern“, wandte sich Krautscheid an die Gäste und griff das Thema Selbstständigkeit auf. „10 Prozent von ihnen sind bereits selbstständig, 20 Prozent planen den Aufbau oder die Übernahme eines Betriebes. Das spricht für ihre Entschlussfreudigkeit wie auch für Ihr Selbstbewusstsein, mit der Meisterausbildung das nötige Rüstzeug für diese Entscheidung erworben zu haben. Doch – und auch das möchte ich in aller Deutlichkeit ansprechen: Die Zahlen sind leicht rückläufig im Vergleich zu den Vorjahren. Das passt in eine Betrachtung der deutschen Gesamtwirtschaft in der Frage, ob junge Menschen als Selbstständige Verantwortung übernehmen wollen. Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung dazu hat jüngst ergeben: Deutschland liegt in der Frage einer Attraktivität für Existenzgründerinnen und -gründern nur auf dem 12. Platz im Vergleich von 24 OECD-Staaten. Das ist Mittelfeld!“ Die Gründe liegen weniger im Scheuen eines Risikos als Unternehmer, sondern in hohen Bürokratiehürden und zu wenig Digitalisierung. „Da müssen wir dringend ran! Weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung! Der Mittelstand ist und bleibt der Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft. Diese tragende Säule darf nicht bröckeln!“
Sehr erfreulich sei der Anteil weiblicher Meisterabsolventen. Jeder fünfte Meisterbrief geht in Frauen-Hände. „Das ist ein Trend, der auch bei den Ausbildungsverhältnissen sichtbar ist.“ Krautscheid motivierte die jüngste Meistergeneration auch, von den zahlreichen Angeboten der HwK Koblenz Gebrauch zu machen „und die Ideen für neue, junge, moderne Formate gehen uns nicht aus.“ Dafür steht auch die neue Initiative „Meisterclub“. Er soll ein lebendiges Forum sein für alle Jungmeister, die sich quer durch die Gewerke austauschen möchten, Erfahrungen sammeln und weitergeben wollen. Zusätzlich bietet der „Meisterclub“ exklusive Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen „und wir können Sie damit ein Stück mehr auf Ihrem Erfolgsweg unterstützen.“
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt sprach in ihrer Rede von drei Botschaften, die ihr besonders am Herzen liegen. „Erstens ist das die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung – auch im öffentlichen Ansehen. Zweitens mehr junge Frauen für das Handwerk zu motivieren. Wir müssen stärker vermitteln, was das Handwerk Frauen bietet. Und drittens die unglaublich vielen Möglichkeiten und Chancen, die sich mit dem Klimahandwerk bieten, gerade in der Gebäudetechnik. Technik und Fortschritt sind eine Sache, die Umsetzung eine andere – maßgebliche! Gerade die Jugend kann sich hier erfolgreich und effektiv für das Erreichen der Klimaziele einsetzen.“
Aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, Kurt Krautscheid und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich erhielten 17 Beste ihres Handwerks auf der Bühne die Briefe. Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Hagen Römer aus Hamm an der Sieg erzielte das beste aller 637 Prüfungsergebnisse.
Der jüngste Jungmeister war bei Bestehen der Prüfung 18 Jahre, die älteste Jungmeisterin zählt 55 Jahre. Im Durchschnitt ist der aktuelle Meisterjahrgang 28 Jahre alt und absolviert nach sieben Gesellenjahren die Meistervorbereitung.
Die persönliche Qualifizierung (71 Prozent) sowie das berufliche Vorankommen (52 Prozent) wurden am häufigsten genannt als Grund, die Meisterprüfung zu absolvieren.
Meistergeneration wird gefeiert – und honoriert
Die Meisterfeier, durch die Moderator Holger Wienpahl führte, wurde von der Band „StadtRand“ aus Köln musikalisch umrahmt.
Die drei besten Prüfungsergebnisse wurden mit Geldprämien honoriert, gestiftet durch die Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Der Sonderpreis der IKK Südwest ging in diesem Jahr an Augenoptikermeisterin Judith Braun aus Breitscheid (Landkreis Altenkirchen) und wurde von Jörg Kiefer, Regionaldirektor der IKK Südwest, überreicht.
Bevor die Handwerkskammer zusammen mit „ihrem“ Meisterjahrgang die Feier mit kulinarischen Genüssen ausklingen ließ, lud die Signal Iduna alle frischgebackenen Handwerksmeister zum Meisterporträt-Fotoshooting ein. Durch Fotografenmeister Michael Jordan (Koblenz) wurde dieser unvergessliche Tag im Bild festgehalten.
Informationen zu den Meistervorbereitungskursen bei der HwK-Meisterakademie,Tel.: 0261/ 398-311, Fax: -990, meister@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
Informationen zur HwK-Meisterfeier bei der Pressestelle der HwK Koblenz,Tel.: 0261/ 398-274, Fax: -996, presse@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
Bad Bodendorf/Rech – Bei der Ahrflut haben die Brüder Franz-Rudolf und Josef Niethen aus Rech nicht nur ihr Haus, sondern auch einen Großteil ihrer überregional bekannten Krippensammlung verloren. Als Zeichen des Trosts und zum Dank für ihr jahrzehntelanges Engagement hat ihnen das Kindermissionswerk jetzt eine Tonkrippe aus Peru geschenkt.
Die Brüder, die über Jahrzehnte von November bis Maria Lichtmess zum Besuch ihrer Krippenausstellung mit rund 300 Exemplaren aus aller Welt in das Anwesen ihrer (früheren) Bäckerei einluden und Spenden stets guten Zwecken zukommen ließen, wurden vom Hochwasser 2021 selbst schwer getroffen. Erst nach drei Tagen konnten sie aus ihrem Haus gerettet werden – über 60 Prozent der Krippen wurden völlig zerstört.
Stefan Rueben, Referent beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen, kennt die Niethens seit 1995, als er mit dem damaligen Hilfswerk-Leiter, Prälat Arnold Poll, erstmals in Rech zu Gast war. „Generationen von Sternsingern gingen hier ein und aus. Mit ihren Krippen gaben die beiden ein Glaubenszeugnis und brachten allen Besuchern das Geheimnis der Heiligen Nacht nahe. Triebfeder war und ist ihr tief verwurzelter Glaube, aber auch ihre Heimatverbundenheit“, erklärte Rueben, als er die Brüder im „Hotel Maravilla“ in Bad Bodendorf besuchte.
Dort präsentierten die Brüder in der vergangenen Weihnachtszeit eine rund 45 Exemplare umfassende Auswahl der geretteten Krippen. Auch bei dieser Ausstellung wurden wieder Spenden gesammelt: 400 Euro für die „Tafel Ahrweiler“ und genau 666,66 Euro für das Kindermissionswerk.
Der Gast aus Aachen berichtete, dass die Nachricht von der Flutkatastrophe an der Ahr bei vielen Projektpartnern Betroffenheit ausgelöst habe. Sogar aus Afrika habe es Hilfsanfragen gegeben. Als Zeichen der Hoffnung und der weltumspannenden Solidarität übergab Rueben eine Tonkrippe aus Peru, die aus einem von
Misso, dem Kindermissionswerk und dem Bistum Aachen gemeinsam betriebenen Laden stammt. Zudem überreichte er eine Urkunde und eine vom Künstler Egino Weinert gestaltete Bronzeplakette. „Ich danke Ihnen für Ihren Mut und Ihre Beharrlichkeit, selbst bei größten Rückschlägen nicht zu verzweifeln und wünsche der Ausstellung für die Zeit des Wiederaufbaus regen Zuspruch“, sagte Rueben und lud die Niethens zu einem Besuch nach Aachen ein.
Fiebern dem Blütenfest in Meckenheim entgegen: Bürgermeister Holger Jung (7.v.l.), Blütenkönigin Celina Kotz (6.v.l.) und Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung (5.v.l.) zusammen mit den Hauptakteurinnen und Hauptakteuren der 13. Ausgabe. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Am 23. April erwartet die Besucherinnen und Besucher ein bunter Strauß an Programmpunkten. Mit einem reichhaltigen Programm und neuen Attraktionen geht das Meckenheimer Blütenfest am Sonntag, 23. April, in seine nunmehr 13. Runde. Die Tour beginnt am Bahnhof Meckenheim, wo Bürgermeister Holger Jung und die Blütenkönigin Celina Kotz um 11 Uhr den Startschuss geben. Am Bahnhof spielt die Papa Tom’s Jazz GmbH auf. Die Eröffnung wird überdies gebärdensprachlich begleitet, während der Shuttle-Bus auch Platz für Rollstuhlfahrende bietet. Den Bus stellt die Regionalverkehr Köln GmbH zur Verfügung. Erwachsene zahlen für ein Ticket 2,50 Euro, Kinder 0,50 Euro.
Gemeinsam mit den Hauptakteurinnen und Hauptakteuren des Blütenfestes sowie Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim präsentierte Bürgermeister Holger Jung die beliebte Frühlingsveranstaltung. „Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein tolles Programm mit vielen Aktionen, Attraktionen und Neuheiten freuen“, sagte Holger Jung und dankte allen Beteiligten, von denen sich einige in der Baumschule Ley eingefunden hatten, darunter Gastgeber Christoph Dirksen, Geschäftsführer der Wilhelm Ley GmbH & Co. KG Baumschulen.
Die rund 15,5 Kilometer lange Blütenfest-Strecke führt über den Demeterhof Hubert Bois und den Campus Klein-Altendorf zum Etappenziel Baumschule Ley in Meckenheim. Auf dem Weg durch das Meckenheimer Obstanbaugebiet sorgen die Unterhaltungskünstler von „It’s a Donie“ für Kurzweil. Egal, ob per Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Shuttle-Bus, unterwegs heißt es wieder „stempeln und gewinnen“. Unter allen Teilnehmenden zieht die Blütenkönigin um 17 Uhr am Zielort die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner. Hauptpreise der Verlosung sind jeweils ein Wertgutschein für einen Erwachsenen und ein Kind zum Kauf eines Fahrrades. Stempelkarten gibt es an allen Stationen.
Attraktive Anlaufstellen
Auf dem Demeterhof Hubert Bois, Wormersdorfer Straße 47, präsentiert sich neben dem Pfadfinder-Stamm Swabidua Meckenheim und der Malteser Jugend Meckenheim auch der Bogenschützen Rheinbach e.V., während Falknerin Dagmar Karin mit ihren Greifvögeln sowie Tanja Hahnenberg vom „Alpalamaland“ mit ihren Lamas und Alpakas für tierische Unterhaltung sorgen. An einem Informationsstand des Campus Klein-Altendorf erfährt man Wissenswertes zum Thema ökologischer Anbau. Für das leibliche Wohl ist mit kühlen Getränken und Siedewurst im Brötchen ebenfalls gesorgt. Musikalisch untermalt Papa Tom’s Jazz GmbH das Programm. Die Blütenkönigin ist zwischen 12 Uhr und 13 Uhr anwesend.
Unterwegs gibt es für die Radfahrerinnen und Radfahrer zudem zwei Zwischenstopps: Rund 1,2 Kilometer entfernt vom Demeterhof Bois erhalten sie Informationen zum Einsatz von Windrädern und Hagelnetzen im Obstanbau. Die Landwirtschaftskammer NRW berät zu den Themen Pflanzenschutz und Obstanbau. Nach weiteren rund 3,3 Kilometern ist der zweite Zwischenstopp bei der Merry Legs Ranch in Altendorf erreicht. Hier gibt es neben Ponyreiten, Kutschfahrten, Miniponys zum Streicheln und kleinen Pferdedarbietungen die Gelegenheit, mitzuerleben, wie ein Pony geschoren wird. Außerdem zeigt der Hufschmied, wie Pferde beschlagen werden.
Am Campus Klein-Altendorf, Klein Altendorf 2, erwarten das Publikum Informationsstände des Bienenzuchtvereins Rheinbach, des bio innovation park Rheinland e.V. sowie der Bürgerstiftung Meckenheim und der Hildegard und Arno Lückert-Stiftung, während die Landfrauen mit Kaffee und Kuchen süße Geschmäcker bedienen. Neben der Jugendfeuerwehr präsentieren sich hier außerdem die Initiative „Meckenheim blüht auf“ sowie der Naturpark Rheinland. Kleine Gäste können sich auf einem aufblasbaren Kletterturm austoben und musikalisch bietet die Big Band der Musikschule Voreifel attraktive Unterhaltung. Die Blütenkönigin schaut von 14 Uhr bis 15 Uhr am Campus vorbei.
Bei der Baumschule Ley, Baumschulenweg 20, endet das Blütenfest kurzweilig. Um 14.30 Uhr tritt „M & M“ auf, bevor im Anschluss an die Auslosung der Gewinnerinnen und Gewinner der Stempelkarten-Aktion die Band „Handmade“ das Publikum mit Oldies und Rock-Classics begeistert. Das Team des Rhein-Voreifel Touristik e.V. informiert unter anderem über die rheinische Apfelroute, während Oldtimerfreunde sich an historischen Traktoren erfreuen können. Die städtischen Kindertageseinrichtungen „Löwenzahn“ und „Rappelkiste“ verwöhnen mit Waffeln und Kaffee. Kühle Getränke und Heißes vom Grill werden ebenfalls gereicht. Und für die Kinder gibt es neben der Hüpfburg mit einer Mitmach-Manege, Kinderschminken und einem Zauber- und Luftballonkünstler ebenfalls jede Menge Spaß und Unterhaltung. Die Blütenkönigin wird gegen 16 Uhr erwartet.
Sonja Crämer von der Wirtschaftsförderung versprach „einen bunten Strauß an Programmpunkten und einige Premieren auf dem Blütenfest.“ So nimmt die Meckenheimer Blütenkönigin erstmals in einer zauberhaften Kutsche Platz. Während an sämtlichen Stationen Live-Musik erklingt und für Verpflegung gesorgt ist, laden unterwegs Infostände zu einem Zwischenstopp ein. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird diesmal komplett auf Einweggeschirr und -besteck verzichtet. „Ich freue mich bereits sehr auf die 13. Ausgabe unseres Blütenfestes“, sagte Holger Jung, der an dem Wochenende seinen Bürgermeister-Kollegen aus Bernau, André Stahl, samt Verwaltungsspitze empfängt. Natürlich will er mit den Gästen aus der Partnerstadt an der Tour teilnehmen, um ihnen die einmalige Blütenpracht in Meckenheim zu präsentieren.
Als Dank an die IGS Pellenz für die Bereitstellung der Sporthalle erhielten die Mannschaften der IGS einen eigenen Trikotsatz überreicht. Zum offiziellen Startschuss mit den Organisatoren trafen sich mit dem Vizepräsidenten der Deutschen Soccer Liga René Tretschock (Mitte mit Ball) und seiner Frau Steffi Tretschok (links), als Bildungsreferentin der Deutschen Soccer Liga, Judith Lehnigk-Emden (2.v.l.), stellvertretend für Schulträger Dr. Alexander Saftig, KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel (3.v.l.), Tourleiter Marcus Frey (4.v.l.) von der Deutschen Soccer Liga als Turnierleiter, KSK-Vertriebsleiter Alexander Müller(6.v.l.), Asmir Lukavackic vom Co-Sponsor mastercard (4.v.r.), Lars Pönig von der Gesellschaft für Sparkassendienstleistungen (3.v.r.), Michaela Schneider als KSK-Jugendmarktbetreuerin (2.v.r.) sowie von der IGS Pellenz Michael Montada als pädagogischer Koordinator der Stufen 9/10 mit einem der vier Soccer-Teams der IGS Pellenz in ihren neuen Trikots. Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel
Plaidt/Mayen/Region – 16 Teams qualifizierten sich fürs Bundesfinale – Rund 200 Schülerinnen und Schüler trafen in der Sporthalle der IGS Pellenz in Plaidt zusammen, um sich beim ersten Sparkassen-Fairplay-Soccer-Turnier in Rheinland-Pfalz sportlich und auch im Fairplay zu messen. Im Rahmen der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“, die seit 2001 jährlich stattfindet, richtete die Kreisparkasse (KSK) Mayen in diesem Jahr in Kooperation mit der Deutschen Soccer Liga, mit Mastercard und der IGS Pellenz in Plaidt ein Fußballevent für die weiterführenden Schulen der Region aus, von denen sich acht Schulen im Vorfeld mit insgesamt 42 Teams für den Wettbewerb angemeldet hatten.
Die Turnierspiele fanden jeweils getrennt vormittags für die Klassenstufe 7 und nachmittags für die Klassenstufe 9 in der Sporthalle der IGS Pellenz in Plaidt statt. Schülerinnen und Schülern beider Klassenstufen kämpften in spannenden Begegnungen um den Turniersieg und somit um die Qualifikation zum Bundesfinale der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“ in Prora auf der Ostseeinsel Rügen.
Die jeweils drei besten Teams für die sportliche Wertung und für die Fairplay Bewertungen wurden mit Urkunden geehrt und erhielten für ihre Teamkassen Preisgelder, die aus Mitteln der KSK-Stiftung „Für unsere Jugend“ zur Verfügung gestellt werden konnten. Gleichzeitig qualifizierten sich die Sieger-Teams auch zur Teilnahme am Bundesfinale der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“ im Juli auf der Ostseeinsel Rügen, wo aus ca. 300 Teams mit rund 1.200 Spielerinnen und Spielern aus dem gesamten Bundesgebiet die Bundesieger 2023 ermittelt werden.
Das Besondere an dem Konzept der „Sparkassen Fairplay Soccer Tour 2023“: Nicht nur die Anzahl der gewonnenen Spiele bzw. sportlichen Siege war entscheidend für die Qualifikation zum Bundesfinale, sondern auch über die erreichten Punkte im Fairplay konnten sich Teams qualifizieren, denn nach jedem Spiel wurden die Mannschaften auch im Hinblick auf ihr Fairplay bewertet.
Als besonderer Gast war der ehemalige Fußballprofi und Vizepräsident der Deutschen Soccer Liga René Tretschok zu diesem Event angereist, der die Nachwuchsfußballer zu diesem Event begrüßte und den Initiatoren den Kerngedanken der Sparkassen Fairplay Soccer Tour erläuterte. „Die Veranstaltungsreihe zählt seit über 20 Jahren zu einem der größten sozial- und sportpädagogischen Projekte in Deutschland. Die Verbindung von Sport und Bildung ist besonders wichtig und stärkt die Kooperationsbereitschaft der jungen Menschen – besonders wirksam bei der Bearbeitung von individuellen und sozialen Spannungslagen“, betonte René Tretschok, der früher als Fußballprofi u.a. beim 1.FC Köln, bei Hertha BSC und bei Borussia Dortmund unter Vertrag stand.
Tourleiter Marcus Frey von der Deutschen Soccer Liga, der professionell durch das Turnier leitete und insgesamt 473 Tore zählen konnte, bedankte sich für die herzliche Atmosphäre an der IGS Pellenz: „Wir haben uns hier in Plaidt sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder im nächsten Jahr“.
Folgende 16 Gewinnerteams haben sich für das Bundesfinale qualifiziert:
Klassenstufe 7 – in der sportlichen Wertung und Fairplay Wertung
Platz 1 IGS Pellenz – Team 9
Platz 2 IGS Pellenz – Team 3
Platz 3 IGS Pellenz – Team 10
Männlich:
Klassenstufe 7 – in der sportlichen Wertung
Platz 1 Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „Lions“
Platz 2 Kurfüst Salentin Gymnasium Andernach – Team 1
Platz 3 Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „Kings“
Klassenstufe 7 – in der Fairplay Wertung
Platz 1 Team „ALBO“
Platz 2 IGS Pellenz – Team 6
Platz 3 Team „Mayen 23“
Weiblich:
Klassenstufe 9 – in der sportlichen Wertung und Fairplay Wertung
Platz 1 Team 1 Mädchen
Männlich:
Klassenstufe 9 – in der sportlichen Wertung
Platz 1 Kurfürst Balduin Gymnasium Münstermaifeld – Team „KuBa“
Die Vorliebe der „Rhythmus-Sklaven“ gilt dem puren Trancegroove, den sie aus dem Nichts hervorzaubern.
Wachtberg-Ließem – Beim Jazz im Köllenhof am Dienstag, 04. April 2023, 20.00 Uhr, klingt Trommel-Groove durch den Köllenhof. Die Band „SLAVES TO THE RHYTHM“ (STTR) ist wieder zu Gast. Nach Gründung 1992 machte STTR bei vielen Open-Air-Konzerten durch seine tranceartigen Rhythmsessions auf sich aufmerksam. Zwei Stationen der Trancesessions waren das legendäre Finkenbach Festival sowie das Jimi-Hendrix-Revival Festival auf der Insel Fehmarn. Angefangen haben sie als Sextett mit der Vorliebe zum puren Trommel-Groove. Die Vorliebe der „Rhythmus-Sklaven“ gilt dem puren Trancegroove, den sie aus dem Nichts hervorzaubern.
Neu bei STTR ist Michael Küttner, ein gefragter und begehrter Drummer und Percussionist, einer der Besten Europas. Er studierte Klassik und neue Musik in Köln, Jazz am Berklee College in Boston/USA und afrikanische Musik mit Mustapha Tettey Addy in Kokrobite, Ghana. Er spielte auf zahllosen internationalen Festivals auf der ganzen Welt und trat mit vielen namhaften Musikern auf wie z.B. Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Steve Swallow, Trilok Gurtu u.v.a.m.
STTR spielt beim Jazz im Köllenhof in der Besetzung: Uli Faust – Djembe, Kongas, Percussion, Klaus Hauter – Keyboards, Querflöte, Gesang, Percussion, Pattrick Hartfelder – Bass, Rolf Pusch – Afro-Percussion, Professor Michael Küttner – Schlagzeug, Percussion, Gesang.
Der Eintritt ist wie immer frei, der „Hut“ darf gerne voll werden. Dienstag, 04. April 2023, 20.00 Uhr Köllenhof, Marienforster Weg 14, 53343 Wachtberg-Ließem
Die Guides begleiten die Teilnehmer beim Erlernen des Klettersteiggehens und Vermitteln das nötige Wissen und die Routine, um anschließend Klettersteige selbstständig begehen zu können. Zum Abschluss wird eine Klettersteigetappe mit den Fähigkeiten angepassten Schwierigkeitsgrad absolviert.
Nach einer Begrüßung geht es gemeinsam hinunter zum Übungsklettersteig auf die Turnierwiese. Um 12.30 -13 Uhr ist mit dem Kursende zu rechnen. Der Preis beträgt 60 EUR je Teilnehmer. Die Leihausrüstung in Form von Klettersteigset, Helm und Klettergurt ist in der Kursgebühr enthalten. Für Verpflegung sorgen die Teilnehmer selbst.
Neben den exklusiven Frauen-Kursen werden auch gemischte Kurse jeweils für Einsteiger und Aufsteiger angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Teilnehmer der “Aufsteigerkurses” sollten bereits einfache Klettersteige der Kategorie A-B absolviert haben. Mindestens 3, maximal 8 Teilnehmer.
Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian (rechts) stattete dem Fluthilfebüro am Standort Im Goldenen Tal 10 einen Besuch ab, um auf Hilfsangebote für Hochwasserbetroffene aufmerksam zu machen. Foto: MHD
Bad Münstereifel – Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian tauscht sich mit Mitarbeitern des Fluthilfebüros aus. Immer noch wissen zahlreiche Hochwasserbetroffene nichts von Unterstützungsmöglichkeiten. Um erneut auf die unterschiedlichen wichtigen Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene des Jahrhunderthochwassers vom Juli 2021 aufmerksam zu machen, nahm sich Bürgermeistern Sabine Preiser-Marian Zeit für einen Besuch im Malteser Fluthilfebüro am Standort Im Goldenen Tal 10. Zum Termin waren auch Vertreter*innen der Caritas sowie der Diakonie gekommen, die ebenfalls mit Hilfsangeboten für Flutbetroffene zur Verfügung stehen.
Die Malteser stellten gerade in den vergangenen Monaten immer wieder fest, dass viele Flutbetroffene noch immer nichts von den Unterstützungsofferten wissen. Die Bürgermeisterin wies beim Termin daher nochmals deutlich darauf hin, dass Menschen im Rahmen der staatlichen Wiederaufbauhilfe 80 Prozent ihres entstandenen Flutschadens erhalten könnten und dann jene noch verbleibenden 20 Prozent, welche sie nicht über die staatlichen Hilfen abgedeckt bekämen, bei den Maltesern, der Diakonie und der Caritas beantragen könnten. „Das kann man nicht oft genug wiederholen“, konstatierte die Bürgermeisterin. Dies seien die Spendengelder, die auch über ADH (Aktion Deutschland hilft) gesammelt wurden und über die Organisationen verteilt würden, wo man gut betreut werde. Auch über das Angebot psychosozialer Unterstützung für Menschen, die das Geschehen rund um das Jahrhunderthochwasser noch nicht verarbeitet hätten sowie die Hilfsmöglichkeiten für flutbetroffene Vereine im Rahmen der Unterstützung von Projekten des Gemeinwesens wurde gesprochen. Für letzteres können sich gerade solche vom Hochwasser betroffenen Vereine, die Ideen und Konzepte mangels finanzieller Möglichkeiten nach der Flut nicht umsetzen können, bei den Maltesern melden.
Der Hilfsorganisation kommt es darauf an, das gesellschaftliche Miteinander im Vereinsleben nach den flutbedingten Einbußen wieder möglich zu machen. So laufen derzeit im Stadtgebiet Bad Münstereifel beispielsweise bereits Gespräche über die Förderung eines Streetball-Platzes sowie eines Fußballkleinspielfelds. Ein Punkt, der im Fluthilfebüro immer wieder festgestellt werde, sei der, dass zahlreiche Menschen bedauerlicherweise mit Scham behaftet seien, wenn sie Hilfsangebote in Anspruch nehmen sollten, erläuterte Malteser Fluthilfebüroleiter Niklas Schmitz: „Es gibt Leute, die der Auffassung sind, dass es anderen doch noch viel schlechter gehe als ihnen und daher vom Hilfsantrag absehen wollen.“ Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen erfahren in Politik und Medien derzeit zu Recht eine hohe Aufmerksamkeit, so die Bürgermeisterin. Nichtsdestotrotz gelte es vor allem auf der politischen Ebene immer wieder dafür zu sensibilisieren, dass Flut und Wiederaufbau noch nicht bewältigt seien – Stichwort „Hochwasserdemenz“. „Die Pflasterung in der Kernstadt Bad Münstereifels mag beeindruckend wirken. Sie ist tatsächlich wie ein Pflaster auf der Wunde“, verglich Sabine Preiser-Marian. Natürlich zeige es, dass der Wiederaufbau vorangehe. „Und das ist auch gut so, denn man kann und sollte uns wieder besuchen. Aber wenn man an andere Stellen und in die privaten Bereiche guckt und auch in die Dörfer geht, sieht man, dass noch viel zu tun ist“, weiß sie. Die Bürgermeisterin rät flutbetroffenen Menschen daher, die Unterstützungsangebote der Organisationen unbedingt in Anspruch zu nehmen. Infos der Malteser unter. Infos der Malteser unter: fluthilfe.bad-muenstereifel@malteser.org oder Tel.: 0170 5956667
IHK Trier zu Koalitionsausschuss:
A1-Lückenschluss muss weiterhin oberste Priorität haben. Foto: Privat
Region/Trier – A1-Lückenschluss muss oberste Priorität haben – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier begrüßt die Entscheidung des Koalitionsausschusses grundsätzlich, durch Festschreibung eines überragenden öffentlichen Interesses, künftig auch mehr Tempo in die Genehmigungsverfahren wichtiger Straßenprojekte zu bringen. Ein solcher Schritt ist aus Sicht der Region Trier daher auch für den seit Jahrzehnten geforderten und geplanten A1-Lückenschluss in der Eifel überfällig. Er ist nicht nur für die unmittelbar betroffene Region, sondern für große Teile Deutschlands und Europas von zentraler Bedeutung.
„Der fehlende Lückenschluss kostet die Unternehmen in der Eifel seit vielen Jahren Unmengen an Zeit und Geld für vermeidbare Umwegfahrten. Es darf keine Chance zur Beschleunigung des Projektes ungenutzt bleiben. Den regionalen Unternehmen wurde seinerzeit der Lückenschluss versprochen und wir fordern ihn nachdrücklich ein“, sagt Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier.
Bleibt es bei den im Koalitionsausschuss abgestimmten Bedarfsplan-Kategorien „Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung“ (VB-E) und „Laufende und fest disponierte Vorhaben-Engpassbeseitigung“ (FD-E) wird sich die Hoffnung der Region zur Aufnahme des Lückenschlusses in die Projektliste wohl nicht erfüllen. Sofern der von Bund und Land zugesagte Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Kelberg und Adenau bis zur Jahresmitte tatsächlich erfolgt, wäre dieser Verzicht eventuell zu verkraften. Der Weg bis zum vollständigen Lückenschluss ist jedoch noch lang und bedarf daher weiterhin einer breiten und engagierten Unterstützung. „Hier sehen wir Bund und Land gemeinsam mit der Autobahn GmbH in der Pflicht, das Projekt mit vollem Einsatz fortzuführen und endlich auch zügig abzuschließen“, so Glockauer.
Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mit KIPKI packen wir Klimaschutz mit 250 Millionen Euro für die Kommunen schnell, konkret und wirksam an. „Die Klimawende entscheidet sich auch vor Ort, die Kommunen haben dabei eine zentrale Rolle. Mit KIPKI, unserem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, geben wir unseren Kommunen in Rheinland-Pfalz mit 250 Millionen Euro Landesgeld den nötigen Rückenwind, um ganz konkrete Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Landtag von Rheinland-Pfalz bei der Einbringung des Gesetzes. „Noch nie gab es so viel Geld für den Klimaschutz in den Kommunen“, unterstrich die Ministerpräsidentin. Damit packe die Ampelregierung in Rheinland-Pfalz den Klimaschutz schnell, konkret und wirksam an. „Wenn wir gemeinsam noch schneller handeln, bewältigen wir die Klimakrise! Wir können gemeinsam den Unterschied machen ganz konkret – in jedem Dorf, in jeder Stadt. Denn auch der Klimaschutz lebt vom Mitmachen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter. Sie verwies auch auf die Solaroffensive der Ampel-Fraktionen, mit der Photovoltaik auf Dächern, entlang der Autobahnen und auf Freiflächen massiv angekurbelt wird.
Das Besondere am ressortübergreifenden KIPKI-Förderprogramm sei nicht nur seine hohe Fördersumme, sondern seine Einfachheit. Die Kommunen wählten aus einer breit angelegten Maßnahmenliste ohne kommunalen Eigenanteil aus, was vor Ort sinnvoll und gut umzusetzen sei. Zum Beispiel Projekte zur nachhaltigen Wärmeversorgung, energetischen Sanierung von Gebäuden, Starkregenschutz und Wasserrückhaltung in Wäldern, Entsiegelungsprogramm für mehr Grün oder innovative Mobilitäts- und Sharing-Angeboten. „Dabei setzen wir bewusst darauf, dass Klimaschutzmaßnahmen vor allem an den Orten realisiert werden, die viele Menschen nutzen: In Kitas und Schulen, Sporthallen, Dorfgemeinschaftshäusern, Freizeiteinrichtungen und Verwaltungen,“ erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Wir ermöglichen die Förderung von so genannten „Balkonkraftwerken“ für Mietwohnungen, so die Ministerpräsidentin weiter. „Alle sollen mitmachen können. Deswegen schaffen wir eine Möglichkeit, durch die Mieter und Mieterinnen die Energiewende unterstützen und Kosten sparen können. Das entspricht dem Gedanken von Klimaschutz für alle.“
Ziel sei, dass Landkreise, kreisfreie Städte und Verbandsgemeinden ihre Projekte ab dem 1. Juli 2023 rein digital beantragen könnten. „Ich ermuntere unsere Kommunen aus voller Überzeugung: Machen Sie sich jetzt schon Gedanken, was Sie mit den KIPKI-Mitteln bewirken wollen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die kommunale Klimaoffensive sei ein Gemeinschaftsprojekt der Ampel-Regierung und es ein Vorzeigeprojekt, dankte die Ministerpräsidentin ausdrücklich den Ministerinnen Katrin Eder und Daniela Schmitt sowie den kommunalen Spitzenverbänden für die Erarbeitung des Programms.
„Ich kenne auch die Momente der Ohnmacht angesichts der Prognose des Weltklimarats und ich weiß, dass viele glauben, sie könnten nichts tun. Aber das stimmt nicht: Wir – jeder und jede – hat es in der Hand daran mitzuwirken, die Menschheitsaufgabe Klimaschutz zu schaffen“, verwies Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf den aktuellen Bericht des Weltklimarats. Es gebe Lösungen und Grund für Zuversicht. Rheinland-Pfalz habe sich schon früh entschlossen, einen klaren politischen Schwerpunkt zu legen. „Wir wollen Klimaneutralität in Rheinland-Pfalz bis spätestens 2040 erreichen“, unterstrich die Ministerpräsidentin. „Um das zu schaffen, leiten wir auf allen Ebenen wirksame Maßnahmen ein. Wir wollen mit KIPKI erreichen, dass unsere Städte und Gemeinde lebenswert bleiben und in Zukunft klimafreundlich und nachhaltig sind. Die Kommunen zeigen dies längst, diesen Anstrengungen wollen wir einen Booster geben.“ KIPKI gehe gemeinsam mit dem Kommunalen Klimapakt (KKP), dem Beratungsprogramm für Kommunen, einher, der am 1. März 2023 erfolgreich gestartet ist.
Klimaschutzministerin Katrin Eder erklärte anlässlich der Gesetzeibringung: „Die globale Erderwärmung führt zu immer drastischeren Konsequenzen wie Dürresommern, sterbenden Wäldern und Extremwettereignissen. Daher ist jeder Cent gut investiert, den wir für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels einsetzen. Das 250-Millionen-Euro-Landesprogramm KIPKI ermöglicht hier entscheidende Investitionen in den Kommunen, von denen jede Rheinland-Pfälzerin und jeder Rheinland-Pfälzer profitiert. Von den 250 Millionen Euro Gesamtbudget werden allein 180 Millionen Euro unbürokratisch aus dem Haushalt des Klimaschutzministeriums für Investitionen zur Verfügung gestellt. Dieses Geld wird pauschal pro Einwohner verteilt. Um es den Kommunen möglichst einfach zu machen, hat die Landesregierung bewusst diesen unbürokratischen Weg gewählt. Zugleich erhalten die Kommunen eine gute fachliche Begleitung und Beratung – etwa durch die rheinland-pfälzische Energieagentur.“
Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt erklärte: „Der KIPKI-Wettbewerb sucht die besten Ideen für Innovationen im Bereich des kommunalen Klimaschutzes“. Sie wolle mit den insgesamt 60 Millionen Euro, die für den KIPKI-Wettbewerb zur Verfügung stehen, innovationsgetriebene Leuchtturmprojekte im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in der Entwicklung und Umsetzung fördern. „So ergänzt der Wettbewerb die Förderung über die Positivliste, indem er KIPKI auch für vollkommen neue Ansätze aus der kommunalen Familie öffnet“, sagte die Wirtschaftsministerin. Besonderer Bedeutung komme – angesichts der energiepolitischen Entwicklungen des vergangenen Jahres – der Förderung von regionalen Wertschöpfungsketten rund um das Thema Wasserstoff zu: „Wir erleben, wie massiv sich die Energiekrise auf die rheinland-pfälzische Wirtschaft auswirkt. In dieser Zeit müssen wir alles tun, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und damit gut bezahlte und sichere Arbeitsplätze für viele Menschen zu erhalten. Nachhaltige Energie muss sich für unsere Wirtschaft rechnen – für den Ein-Mann-Betrieb im Handwerk, für den industriellen Mittelstand genauso wie für den Großkonzern“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Wasserstoff sei eine Schlüsseltechnologie, um ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit zu vereinbaren.
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