Kategorien
Wirtschaft

KSK-Filiale in Mayen unter neuer Leitung

Mayen/Region – Kürzlich übernahm Sascha Audring die Leitung des BeratungsCenters der Kreissparkasse (KSK) Mayen in der St.-Veit-Straße. Der 50-Jährige blickt auf eine 30-jährige Laufbahn in der Bankenbranche zurück, die er 1994 mit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Commerzbank begann. 2004 wechselte er in den Genossenschaftsbereich zur VR-Bank RheinAhrEifel, wo er bis 2015 als Teamleiter fungierte.

In dieser Zeit  qualifizierte er sich zum Bankfachwirt und später Bankbetriebswirt weiter. Nach der Elternzeit 2021 erfolgte dann der Sprung hin zur Sparkassenfamilie, zunächst zur Sparkasse Koblenz, wo Sascha Audring als Individualkundenberater seinen umfangreichen Erfahrungsschatz in der Kundenberatung und der ganzheitlichen Beratung weiter ausbauen konnte. Seit Anfang Juli ist er Teil des Teams der KSK Mayen, wo er sich mit seinem Know How in die Leitung des BeratungsCenters in der St.-Veit-Straße einbringt.

„Die Nähe und der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden sind mir immer sehr wichtig und ich freue mich sehr meine neuen Kollegen und die neue Herausforderung hier in Mayen“, erklärt der neue Filialleiter Sascha Audring.

Der zweifache Familienvater wohnt im Kreis Ahrweiler in Kempenich zwischen Weibern und Engeln, ist verheiratet und widmet sich in seiner Freizeit seinen Hobbys, dem Reisen, dem Lesen und ganz besonders seiner Familie. Weiterhin engagierte er sich bis vor Kurzem auch ehrenamtlich im Förderverein der Grundschule, die seine Töchter besuchten.

Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel sowie Vertriebsleiter Stefan Weber gratulierten Sascha Audring zur seiner neuen Aufgabe. „Wir sind sicher, dass sich Herr Audring und sein Team hier vor Ort mit Herzblut für die Belange seiner Kundinnen und Kunden einsetzen werden“, freut sich KSK-Chef Karl-Josef Esch bei der symbolischen Schlüsselübergabe über den Neuzugang im KSK-Team.

Kategorien
Gesundheit

E-Rezept jetzt auch über die AOK-App einlösbar

Region/Eisenberg – Die über 1,2 Millionen Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland können ab sofort das elektronische Rezept (E-Rezept) auch über eine App der Gesundheitskasse einlösen und verwalten: Die AOK Mein Leben“-App, die bereits den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) bietet, ermöglicht jetzt auch die digitale Verwaltung des E-Rezeptes. AOK-Versicherte bekommen in der App einen Überblick über ihre eingelösten Rezepte und haben unter anderem die Möglichkeit, Medikamente direkt bei einer Apotheke ihrer Wahl zu bestellen. Die Option zur Integration des E-Rezeptes in ihre Apps war den gesetzlichen Krankenkassen mit dem im März 2024 in Kraft getretenen Digitalgesetz (DigiG) eröffnet worden.

„Nach unserer Auswertung sind mittlerweile 77 Prozent der abgerechneten Arzneimittelverordnungen elektronische Rezepte. Für den Monat März 2024 beispielsweise waren dies allein rund 720.000 E-Rezepte. Neben dem Rezepteinlöseweg über die elektronische Gesundheitskarte, der auch weiterhin zur Verfügung steht, bietet sich AOK-Versicherten über die App jetzt eine alternative Möglichkeit. So wird die „AOK Mein Leben“-App“ Schritt für Schritt zur zentralen digitalen Plattform für alle Gesundheitsservices ausgebaut“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Zur Anmeldung für den E-Rezept-Service müssen die AOK-Versicherten nach der Auswahl der E-Rezept-Funktion auf der Startseite der App einmalig ihre GesundheitsID eingeben und der Datenübertragung zustimmen. Dann können sie in der „AOK Mein Leben“- App eine Apotheke in der Nähe suchen, in der sie ihr elektronisches Rezept einlösen wollen. Sie können auswählen, ob sie das Rezept vor Ort einlösen oder zur Abholung reservieren möchten. Alternativ können die Nutzerinnen und Nutzer der App auch in der Apotheke einen Code vorzeigen, der dann gescannt wird. Zudem bietet die App eine Übersicht über alle gespeicherten und bereits eingelösten Rezepte der vergangenen 100 Tage.

Hintergrund:

Der im Juli 2023 eingeführte und mit Abstand am häufigsten genutzte Einlöseweg für das E-Rezept über die elektronische Gesundheitskarte bleibt auch weiterhin erhalten. Außerdem können elektronische Rezepte auch über die E-Rezept-App der gematik eingelöst werden. Die E-Rezepte werden von den ausstellenden Arztpraxen über ihre Praxis-Software erstellt und an den sogenannten Rezeptfachdienst gesendet, der dann den Abruf in der App ermöglicht. Das E-Rezept wird also nicht direkt auf dem Smartphone gespeichert. Der neue Einlöseweg über die „AOK Mein Leben“-App ist nach den Vorgaben der gematik umgesetzt worden und erfüllt alle nötigen Datenschutz-Vorgaben.

Die „AOK Mein Leben“-App ist im App-Store und im Google Play Store verfügbar. Für die Nutzung ist mindestens iOS 15 beziehungsweise Android 8 als Betriebssystem erforderlich.

Kategorien
Wirtschaft

Kreissparkasse Ahrweiler bietet neues Bezahlverfahren wero an

Ahrweiler – Seit dem 02. Juli bietet die Kreissparkasse Ahrweiler ihren Kundinnen und Kunden die erste Ausbaustufe des neuen europäischen Zahlverfahrens wero an. Mit dieser Lösung können im ersten Schritt mobile Zahlun­gen zwischen Privatpersonen in der Familie und im Freundeskreis, über Ländergren­zen hinweg und in Echtzeit durchgeführt werden. Das bequeme Geld senden mit dem Handy über Instituts- und Ländergrenzen hinweg, ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber dem den Sparkassenkunden bekannten und etablierten Zahlverfahren „kwitt“, welches nun in Kürze von wero abgelöst wird. Ab 2025 wird man mit wero auch online und ab 2026 im Einzelhandel bezahlen können. Dann wird wero das einzige europäische Zahlungssystem sein, welches all diese Komponenten vereint und sich im Vergleich zu anderen Dienstleistern dadurch abgrenzt, dass die Kundendaten nicht im außereuropäischen Ausland verarbeitet und gespeichert werden.

Wero kann direkt über das Girokonto genutzt werden. Es wird kein zusätzliches Konto bei einem Drittanbieter oder einer anderen Plattform benötigt. Zudem ist die Funktion in der Online-Banking-App der Sparkassen integriert. Zahlungen erfolgen somit aus der vertrauenswürdigen Umgebung der Kreissparkasse Ahrweiler. Ebenfalls ermöglichen die Echtzeitüberweisungen einen stets aktuellen Überblick über die wero-Zahlungen auf dem Girokonto. Für wero-Transaktionen ist die Eingabe einer Empfänger-IBAN nicht mehr erforderlich. Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler können diesen Service bequem mit einer Mobiltelefonnummer oder E-Mail-Adresse des Zahlungsempfängers nutzen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wero erhebliche Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden mit sich bringen wird, auch im Vergleich zu anderen Zahlungssystemen und -anbietern“, begründet Achim Gemein, Bereichsleitung Unternehmenssteuerung der Kreissparkasse Ahrweiler, die Einführung des neuen Bezahlverfahrens. „Selbstverständlich liegt unser Fokus – wie bei allen Produkten – auf Freiwilligkeit und Datenschutz. Kundinnen und Kunden nutzen den Service nur dann, wenn sie es ausdrücklich wünschen und selbst aktivieren“, ergänzt er.

Kategorien
Tourismus

Traumpfädchen – Ein Ferien-Erlebnis für Groß und Klein in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die Natur entdecken, Abenteuer erleben und gemeinsam Zeit verbringen – das und mehr können Eltern und Großeltern, die mit ihren Kindern und Enkeln wandern gehen wollen, ganz ausgezeichnet auf den 14 kurzen und einfach zu begehenden Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land tun. Was die Macher der Premium-Spazierwanderwege, die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET), längst wussten, bestätigen die aktuellen Ergebnisse einer Sonderauswertung des Wandermonitors der Arbeitsgruppe Wanderforschung der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

„Nachdem wir immer wieder positive Rückmeldungen zu unseren familienfreundlichen Traumpfädchen von Eltern und Großeltern erhalten, macht es uns natürlich stolz, durch die Sonderauswertung des Wandermonitors nun auch eine wissenschaftlich untermauerte Bestätigung für unser attraktives Angebot zu erhalten“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik. „Als REMET liegt uns viel daran, schon die Jüngsten dazu zu ermutigen, die Schönheit des Rhein-Mosel-Eifel-Landes zu entdecken und gleichzeitig Spaß an der Bewegung an der frischen Luft zu haben. Aus diesem Grund haben wir in diesem Frühjahr das neue kostenfreie ,Freddys Traumpfädchen Wanderbuch‘ herausgebracht, das junge Entdecker, Eltern, Großeltern und Freunde dazu einlädt, den neugierigen Fuchs Freddy auf seinen Streifzügen über die Traumpfädchen in Mayen-Koblenz zu begleiten“, ergänzt Michael Schwippert.

Die Sonderauswertung „Wandern mit Kind“ der ganzjährig durchgeführten Befragung durch die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zeigt auf, dass die empfohlene Wanderdistanz für Kinder ab 5 Jahren bei bis zu 4,6 Kilometern liegt. Für 7-Jährige empfiehlt sich eine Strecke von maximal 6,84 Kilometern und für 9-Jährige von höchstens knapp 9,5 Kilometern. „Die kurzen Strecken von maximal 3 bis 7 Kilometern machen die Traumpfädchen also ideal für einen Familienausflug, bei dem Kinder, aber natürlich auch Erwachsene voll auf ihre Kosten kommen“, erläutert Michael Schwippert.

Dabei sind die Faktoren, die aus Sicht der Befragten des Wandermonitors für eine gelungene Familienwanderung wichtig sind, durchaus vielfältig. Für 83,3 Prozent der Befragten ist Bewegung in der Natur der Hauptfaktor, gefolgt von dem Wunsch nach Aussichtspunkten entlang des Weges (74,2 %) und Bewegung an der frischen Luft (71,7 %). Ganz deutlich wird dabei, dass bei einer geglückten Familienwanderung der Weg das Ziel ist. Das Wandern selbst also, die gemeinsame Zeit, die man mit der Familie verbringt (58,3 %) und die Möglichkeit, gemeinsam neue Dinge zu entdecken (42,5 %) stehen im Vordergrund. Nicht aber etwa Ausflugsziele, die durch die Wanderung erreicht werden können. So sind laut der Sonderauswertung beispielsweise nahegelegene Freizeitparks, die fußläufig erreicht werden können, gerade einmal für 1,7 Prozent der Befragten wichtig. Ebenfalls kaum nachgefragt sind Bade- beziehungsweise Schwimmmöglichkeiten (5,8 %). Und auch Wildparks (12,5 %) oder Waldspielplätze (17,5 %) spielen laut Studie kaum eine Rolle für eine gelungene Familienwanderung.

„Jedes unserer 14 Traumpfädchen im Landkreis Mayen-Koblenz spiegelt die Erwartungen an eine gelungene Familienwanderung nahezu komplett wider. Dazu gehört nicht zuletzt auch die von 60,8 Prozent der Befragten als wichtig eingestufte gute Beschilderung. Am Start jeder Tour, die Familien im oder gegen den Uhrzeigersinn erwandern können, gibt ein Standortportal Hinweise über den Wegeverlauf, das Höhenprofil und Tipps zu Sehenswürdigkeiten. Und auf der Strecke behält man mithilfe von Wegweisern und unseren Markierungen mit dem Traumpfädchen-Logo die Übersicht. Das macht die Premium-Spazierwanderwege nahezu unverlaufbar“, betont der stellvertretende REMET-Geschäftsführer.

Und die Kinder, so weiß Michael Schwippert, können sich auf abwechslungsreiche Wege freuen, die sie durch faszinierende Landschaften führen – sei es durch schattige Wälder, über sanfte Hügel oder entlang malerischer Bäche. „Jede Wanderung auf einem Traumpfädchen wird so zu einem spannenden Abenteuer, bei dem kleine Entdecker viel erleben und entdecken können“, sagt Schwippert und verweist einmal mehr auf das kostenfreie „Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“, das weitaus mehr ist, als ein simpler Wanderführer. „Es ist ein Ticket für Erlebnisse, ein Stempel-Sammelalbum und ein echter Anreiz für Jung und Alt, die Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben.“

Ausgestattet mit „Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“ können die kleinen Abenteurer unterwegs auf den Traumpfädchen Fragen zu den jeweiligen Kurztouren beantworten und Ausschau nach „Freddys Stempelhäuschen“ halten. Darin sind die begehrten Stempel zu finden, mit denen jedes Kind die eigenen erwanderten Erfolge im Wanderbuch festhalten kann. Je nachdem, wie viele Stempel gesammelt wurden, gibt es von der REMET einen Entdecker-Button (4 Stempel), einen Abenteurer-Button (8 Stempel) oder einen Freddy-Profi-Button bei allen erwanderten Traumpfädchen – und selbstverständlich auch eine entsprechende Urkunde für die tapferen Abenteurer.

„Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“ gibt es kostenfrei bei der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik oder den örtlichen Tourist-Informationen im Landkreis Mayen-Koblenz. Weitere Infos gibt es auch online unter https://www.traumpfade.info/traumpfaedchen/stempelstellen/

Kategorien
News

Aufruf zur Blutspende am 1. August im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum

Euskirchen – Versprochen, ist versprochen. Darum hat Daniela Heider vor einiger Zeit bei Edeltraud Engelen angerufen. „Wir sind wieder dabei“, waren die Worte der AOK-Pressereferentin. „Worte, die mich wahnsinnig gefreut haben“, berichtet Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des DRK im Kreis Euskirchen. Wieder mit dabei bedeutet, dass sich die AOK-Regionaldirektion Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen nach der Premiere im vergangenen Jahr auch an der nächsten Blutspende-Aktion in Euskirchen beteiligen wird.

Die findet statt am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32b. „Nach unserem ersten Aufruf haben sich schon zehn Kolleginnen und Kollegen angemeldet“, berichtet Daniela Heider. Weitere werden bestimmt folgen, denn wie beim letzten Mal unterstützt die AOK diese Aktion auch damit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zeit der Spende freigestellt werden.

Köstliches Buffet inklusive

Jürgen Schneider ist einer von ihnen und selbst aktiver Blutspender. Jetzt hat er sich nochmal schlau gemacht, was Blutspenden eigentlich bedeutet. „Täglich werden 15.000 Blutspenden in Deutschland gebraucht“, hat der Leiter des AOK-Hauses Euskirchen recherchiert. Allerdings würden lediglich drei Prozent der Deutschen spenden. „Sechs Prozent wären optimal“, so Jürgen Schneider. Was ihn dabei überrascht hat, ist, dass vor allem Krebspatienten auf die lebensschenkenden Blutspenden angewiesen sind. „Da vermutlich fast jeder jemandem in seinem Bekanntenkreis kennt, der an Krebs erkrankt war oder ist, sollte das doch viele Menschen dazu animieren, auch zu spenden“, betont der AOK-Mitarbeiter.

Ein weiterer Grund in Euskirchen spenden zu gehen, sei sicherlich die fantastische Bewirtung durch die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler rund um Edeltraud Engelen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Blutspendediensts West sorgen sie immer wieder für einen reibungslosen Ablauf der Blutspendetermine – inklusive eines liebevoll hergerichteten Buffets im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, an dem sich die Spenderinnen und Spender nach getaner „Arbeit“ ausgiebig stärken können.

Für Stefanie Berg ist das immer eine beeindruckende Leistung der Euskirchener Ehrenamtler. Auch die Gebietsreferentin des DRK-Blutspendediensts West betont: „Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können.“ Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können. „Es ist einfach toll, dass auch die AOK wieder mit dabei ist und Werbung für uns macht“, betont Stefanie Berg.

Keine Altersgrenze

Gemeinsam freuen sich alle auf viele Spenderinnen und Spender, wenn aus der Fahrzeughalle im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr wieder ein bestens durchorganisiertes Blutspende-Zentrum wird.

Spendenwillige müssen dann mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht mehr, Zudem braucht es ein Körpergewicht zwischen 50 und maximal 160 Kilogramm. Vor der Spende sollte ausreichend gegessen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken werden. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Wer seine Wartezeit verkürzen möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren. „Wir werden auf jeden Fall noch weiter die Werbetrommel rühren“, betonen Jürgen Schneider und Daniela Heider. Im vergangenen Jahr hatten sie zudem mit Glücksklee und Kugelschreibern kleine Mitbringsel für die Spenderinnen und Spender im Gepäck. „Auch dieses Mal bringen wir wieder kleine Überraschungen mit“, versprechen die beiden AOK-Mitarbeiter. Dass sie ihre Versprechen halten, haben sie ja schon unter Beweis gestellt.

Kategorien
News

Siegerehrung zum Abschluss beim „Planspiel Börse“

Mayen/Region – Im Rahmen einer kleinen – inzwischen schon traditionellen – Siegerfeier wurden kürzlich die Siegerteams beim Planspiel Börse ausgezeichnet. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen hatte zum Dank die besten Teams der Spielrunde 2023 gemeinsam mit ihren Lehrern zu einem spannenden Kletter-Event in das „Freiraum Basecamp“ (ehem. Kanditurm) nach Andernach eingeladen, welches den idealen Rahmen für die Siegerehrung bot. KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber und KSK-Filialleiter Herbert Hürter begrüßten die Teams und bedankten sich für deren energischen Einsatz. Die jeweils drei besten Teams in den beiden Kategorien „Depot-Gesamtwert“ und „Nachhaltigkeit“ wurden mit Urkunden ausgezeichnet und erhielten Gutscheine mit Preisgeldern über insgesamt 1.200,- Euro.

In der Spielrunde 2023 –  Kategorie Depotgesamtwert – war das Team „Madeleine Mittler“ von der IGS Pellenz in Plaidt die erfolgreichste Spielgruppe. Die Schülerinnen und Schüler, die von ihrem Lehrer Michael Gerharz betreut wurden, vermehrten ihr Depot mit dem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro beachtlich und erhielten hierfür von der Kreissparkasse Mayen eine Siegprämie von 300 Euro. Auf den zweiten Platz in der Kategorie Depotgesamtwert kam das Team „Finkelligenz“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach unter der Betreuung ihres Lehrers Bernd Miehm, wofür eine Siegprämie von 200 Euro überreicht wurde. Die Spielgruppe „Waltuh“ von der St.-Thomas Realschule Plus Andernach und ihr betreuender Lehrer Timo Weiler erreichte den dritten Platz und erhielt hierfür eine Siegprämie von 100 Euro.

In der Kategorie „Nachhaltigkeit“, bei der es auch darum geht, auf eine möglichst nachhaltige Geldanlage zu achten, belegte das Team „Die Würmer“ von der Karl Burger Berufsbildenden Schule Mayen den ersten Platz, der ebenfalls mit 300 Euro dotiert war. Platz zwei belegte das Team „Kevin“ von der St.-Stephanus Realschule Plus aus Nachtsheim, für den es 200,- Euro Prämie gab. Auf den dritten Platz schaffte es das Team „Der Aktiencrash“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach, welcher mit 100,- prämiert wurde.

„Gewinner sind am Ende alle Spielgruppen, denn letztlich geht es nicht nur um den Depotwert und Nachhaltigkeit, sondern vor allem um den Gewinn an Erkenntnis und Erfahrung für die jungen Menschen“, da waren sich die beiden Gastgeber Stefan Weber und Herbert Hürter einig. „Seit Jahren wird das Planspiel Börse von den Schulen in unserem Geschäftsgebiet sehr gut angenommen. Und wir freuen uns, den jungen Menschen so einen ersten Einblick in die Börsenwelt auf spielerische Art gewähren zu können“, resümiert KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber abschließend.

An dem internationalen Börsenspiel, das seit dem vergangenen Jahr auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken kann, nahmen 2023 bundesweit über 28.000 Schülerteams teil. Allein für die Kreissparkasse Mayen, die das Spiel jedes Jahr anbietet, traten 90 Teams aus acht weiterführenden Schulen der Region an. Angesprochen waren Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und den Berufsbildenden Schulen.

Das Planspiel Börse ist ein spannender Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital von 50.000 Euro eröffnen. Dieses Spielkapital gilt es durch geschickte Transaktionen und Handelsstrategien an der Börse zu vermehren. Das Planspiel  richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die spielerisch Erfahrungen im Bereich des Börsenhandels sammeln möchten. Das Planspiel Börse fördert das Verständnis für Finanzmärkte, Aktienhandel und wirtschaftliche Zusammenhänge. Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr wirtschaftliches Wissen zu vertiefen, ohne reale finanzielle Risiken eingehen zu müssen. Es gilt in Deutschland als eine bekannte Bildungsinitiative im Bereich der Finanzbildung.

Die Planungen für eine neue Runde des Börsenspiels in 2024 laufen bereits auf Hochtouren. Die Kreissparkasse Mayen freut sich bereits auf zahlreiche Anmeldungen für dieses Jahr, das Spiel startet traditionell jedes Jahr im Herbst.

Kategorien
Politik

NRW Landesregierung unterstützt Bewerbung um Internationale Gartenschau 2037 im Rheinischen Revier

Region/Düsseldorf – Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bewerbung der Kommunen des Zweckverbands „LANDFOLGE Garzweiler“ zur Ausrichtung einer Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2037 im Rheinischen Revier. Die Internationale Gartenschau 2037 könnte sich damit an die Internationale Bau- und Technologieausstellung (IBTA) in den Jahren 2025 bis 2035 anschließen. Dadurch würden sich erhebliche Synergieeffekte für die Wahrnehmbarkeit des Strukturwandels im Rheinischen Revier ergeben.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Mit einer Internationalen Gartenschau im Jahr 2037 wird das Rheinische Revier weiter aufblühen. Gartenschauen sind Motoren für die Gestaltung einer Stadt oder ganzen Region von morgen. Gerade städtische Grünbereiche haben nicht nur ökologische Funktionen, wie Schutz vor Hitze und Starkregen, sondern leisten einen wertvollen Beitrag für die Lebensqualität. Gerade die Kombination aus Internationaler Bau- und Technologieausstellung und Internationaler Gartenschau wird dem Rheinischen Revier einen großen Schub geben und den Blick der Welt verstärkt auf die Region lenken. Gemeinsam mit den Kommunen vor Ort wollen wir die IGA 2037 zu einem der größten Gartenfestivals der Welt machen.“

Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Internationale Gartenausstellung 2037 kann wichtige Impulse für die Zukunft des Rheinischen Reviers setzen. Mit Gartenschauen holen wir mehr Grün, Pflanzen und Natur ins Rheinische Revier – all das verbessert die Lebensqualität. Zugleich fördern Gartenschauen den Ausbau der grünen Infrastruktur und tragen zur Strukturstärkung unserer Städte und Regionen bei. Nordrhein-Westfalen ist bundesweit das Gartenbauland Nummer 1, sowohl, was die Produktion von Pflanzen angeht als auch beim Angebot hochwertiger gärtnerischer Leistungen und Know-how. Das wollen wir nutzen, um mit der Internationalen Gartenausstellung 2037 das Tagebauumfeld zu einer blühenden Region zu machen.“

Die Landesregierung unterstützt zu einem frühen Zeitpunkt das kommunale Vorhaben, um nach 2027 erneut einen Zuschlag für die Ausrichtung einer Internationalen Gartenausstellung im Land Nordrhein-Westfalen zu erhalten.

Um die Bewerbung für die IGA 2037 auf ein gutes Fundament zu stellen, hat der kommunale Zweckverband „LANDFOLGE Garzweiler“ die Machbarkeitsstudie „Auf dem Weg zur IGA 2037“ erstellt. Diese sieht eine dezentrale Konzeption vor. Als Hauptstandorte sind die Städte Jüchen und Mönchengladbach sowie die Ortschaft Erkelenz-Keyenberg vorgesehen. Als weitere Standorte werden in der Machbarkeitsstudie die Ortschaft Titz-Jackerath, der ehemalige Kraftwerksstandort Frimmersdorf in Grevenbroich sowie die Ortschaft Erkelenz-Holzweiler, wo 2025 das Dokumentationszentrum Garzweiler entstehen soll, benannt.

Um die Synergieeffekte zwischen IBTA 2025 bis 2035 und IGA 2037 besser zu nutzen, sieht die Machbarkeitsstudie auch Projekte für die Internationale Gartenschau vor, die im Rahmen der Internationalen Bau- und Technologieausstellung bis 2035 zu qualifizieren sind.

Durch die Nähe zum Ballungsraum Rhein-Ruhr und dem Grenzgebiet zu Belgien und den Niederlanden verspricht die IGA 2037 zum Publikumsmagneten sowie einem wichtigen Wirtschafts- und Standortfaktor für die gesamte Region zu werden.

Kategorien
News

Spannende Technik dank Lions Club Euskirchen-Nordeifel

Euskirchen – Um allen Menschen in Euskirchen Zugang zu moderner Medientechnik zu gewährleisten, stellt die Stadtbibliothek Euskirchen schon seit einiger Zeit unter anderem Laptops und einen WLAN-Drucker vor Ort zur Verfügung. Damit können Aufgaben für die Schule, Bewerbungen, Bescheinigungen für Ämter und ähnliches bearbeitet und ausgedruckt werden.

Diese Angebote fielen der Flut zum Opfer und mussten erneuert werden. Möglich war das durch die großzügige Spende des Lions Clubs Euskirchen-Nordeifel an den Förderverein der Stadtbibliothek.

Mit der Spende konnte die Bibliothek auch weitere wichtige Anschaffungen tätigen. So verleiht die Stadtbibliothek in ihrer „Bibliothek der Dinge“ moderne Medientechnik wie E-Book-Reader, Tablets, CD-Player, Tonie-Boxen u.v.m. zum Ausprobieren. Damit können auch diejenigen die dazu passenden Medien in der Bibliothek ausleihen und nutzen, die sich die Anschaffung solcher Geräte nicht leisten können bzw. sie zunächst testen möchten. Die Unterbringung der Geräte benötigt viel Platz und muss aufgrund ihres Wertes in der Nähe der Ausleihtheke in verschlossenen Schränken erfolgen. Diese Schränke konnten nun angeschafft werden.

Und als besonderes Highlight konnte die Stadtbibliothek zwei neue VR-Brillen anschaffen, die sie für Bildungsveranstaltungen für alle Generationen nutzt. Mit der Technologie der „Virtuellen Realität“ können beispielsweise auch diejenigen Menschen möglichst lebensecht in ferne Länder „reisen“ oder Museen besuchen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. VR-Brillen ermöglichen es aber auch, neue Herausforderungen in Alltag oder Beruf vorab zu simulieren und zu üben oder Perspektiven einzunehmen, die im realen Leben nicht möglich sind wie beim Vogelflug oder der Reise durch den Körper. Im Rahmen ihrer wöchentlichen Veranstaltungsreihe „Digitaler Donnerstag“ stellt die Bibliothek regelmäßig andere Anwendungsbeispiele vor.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit Unterstützung von Vereinen wir dem Lions Club ein so gutes und breites medientechnisches Angebot für alle Menschen in Euskirchen in unserer Stadtbibliothek vorhalten können“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Bibliotheksleiterin Julia Rittel stellte mit Eva Schöfer aus dem Vorstand des Bibliotheks-Fördervereins die neue Technik bei einem Besuch des Lions Club vor. Georg Schmiedel, der Activity-Beauftragte des Lions Club Euskirchen-Nordeifel, und dessen Präsident Hubert Linden konnten so als Erste das Angebot testen.

Die Spende war eine Initiative des Lions Clubs, der sich vom großen Engagement der Stadtbibliothek für Bildung und Teilhabe für alle Menschen sehr beeindruckt zeigte. Mitglieder des Lions Club unterstützen auch privat oder mit ihren Firmen den Förderverein der Stadtbibliothek regelmäßig.

Kategorien
Kunst & Kultur

Stadtglühen – Aachens freie Kultur feiert den Sommer in der Stadt

Aachen – Die freie Kulturszene macht vom 12. Juli bis zum 11. August an elf besonderen Orten in der gesamten Stadt wieder kostenlos Kunst und Kultur erfahr- und erlebbar. Über 100 Events sollen fast fünf Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Möglich wurde das Programm des aktuellen Sommer-Kulturfestivals durch eine erneute Förderung von Politik und Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.

Das Stadtglühen geht in seine vierte Runde. Denn vom 12. Juli bis zum 11. August wird die freie Kulturszene wieder Kunst und Kultur an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar machen. Elf besondere Orte der Stadt werden in diesem Jahr mit allen Facetten der Kultur bespielt. Es gibt Darbietungen aus Kabarett, Comedy, Lesung, Theater, Tanz, bildender Kunst und Straßenperformance – darunter auch spezielle Programmpunkte für Kinder. Es treten Bands und Solist*innen von Rock über Jazz bis hin zu elektronischer Musik und Klassik auf. Neben der Hauptbühne gibt es auch Side-Programm-Angebote; so werden zum Beispiel Jugendliche des Circus Configurani vor Ort sein, um mit Kindern Kunststücke zu üben. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Über 100 Events

Rund 100 Events sollen die Sommerferien über Besucher*innen fast fünf Wochen lang immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Im Elisengarten zum Beispiel, im Frankenberger Park, am Templergraben, im Schlosspark in Richterich, auf Gut Kullen, in der Salvatorkirche, aber auch in Eilendorf, Haaren und im Space in Walheim. Am Büchel findet die dritte Ausgabe des Graffiti-Festivals „Stadtsprühen“ statt. Diverse Künstler*innen gestalten hier die Wände. Gleichzeitig wird am Büchel ein temporäres Kulturzentrum errichtet, das Einblicke in Publikationen und Fotos zum Genre Streetart/Graffiti bietet. Als besondere Aktion sollen darüber hinaus Lieferwagen live mit Graffitis besprüht werden. Möglich wurde das Programm des gesamten Sommer-Kulturfestivals durch eine Förderung von Politik und Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.

Eintauchen in spannende Formate

Bei einem Pressegespräch kurz vor Auftakt des Programms sagte Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur: „Dieses Festival ist ein wahres Geschenk für die Aachener*innen. Durch die unterschiedlichen Veranstaltungsorte, die im gesamten Stadtgebiet verteilt sind, kommt die ganze Stadt in Bewegung und präsentiert interessierten Menschen ein gutes Abbild der städtischen Kultur.“

Heinrich Brötz lud entsprechend alle Aachener*innen herzlich ein, in den kommenden Wochen in spannende Formate, Kultur und Begegnung einzutauchen.

Die besondere Mischung des Festivals aus Bewährtem und neuen Impulsen betonte auch der städtischen Veranstaltungsmanager Rainer Beck und kündigte ein breit aufgestelltes, alternatives Kulturprogramm für die „Daheimgebliebenen“ an: „In diesem Sommer fluten wir Aachen erneut mit Kultur“. Besonders freut Beck sich in diesem Zusammenhang auf die neue, spannende Zusammenarbeit mit dem integrativen Kulturzentrum Space in Walheim und mit dem inklusiv-integrativen Verein Tabalingo.

Faszinierende Dinge aus dem kulturellen Spektrum

Voll Vorfreude auf die vielen Highlights dieses Sommer-Festivals ist auch Stadtglühen-Projektleiter Lars Templin, gleichzeitig Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V.: „Wir haben mit vielen, tollen Leuten zu tun, die alle mit Begeisterung bei der Sache sind und ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen konnten .“ Und weiter: „Überall können die Zuschauer*innen faszinierende Dinge aus dem gesamten kulturellen Spektrum entdecken. Die einzelnen Formate lassen an jeder Location einen magischen Platz in angenehmer Atmosphäre entstehen.“

Informationen

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Spielorten gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

Kategorien
Top-Events Tourismus

Die Weinfest-Saison im Ahrtal steht in den Startlöchern

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Burgunder-Genuss im Weinberg, beim Lichterumzug und bei viel Musik – Weinfest-Saison in den Weinorten bietet abwechslungsreiche Programme – Ab Ende Juli laden die Weinorte entlang der Ahr zu Weingenuss und Geselligkeit ein. Ob bei einem abendlichen Weinlesezug der 10.000 Lichter, einem Wein- und Wanderevent im Weinberg, mittelalterlichem Spektakel oder einfach nur Spaß bei Musik und Tanz – die Weinfeste bieten rund um die Ahrweine abwechslungsreiche Programme.

Los geht es am Samstag, 27. Juli, mit dem Burgunderfest in Bad Neuenahr. Eine kleine Wanderung führt mit mehreren Wein-Zwischenstopps durch die herrlichen Weinbergslagen zur großen Festwiese, wo der Tanz über den Weinbergen beginnt.  Einzige Bestuhlung sind mehrere tausend Strohballen, auf denen die Gäste zünftig bei guten Weinen und leckeren Speisen feiern können.

Den Reigen der traditionellen Weinfeste eröffnet das Historische Weinfest in Heimersheim vom 16. bis 18. August. Es bietet Mittelalter zum Anfassen und Erleben. Handwerksleute und holde Edelfrauen ziehen beim Umzug sonntags um 14 Uhr mit Musik, und Wein und der neuen Heimersheimer Weinkönigin durch die Straßen und Gassen. Der Marktplatz lädt an allen drei Veranstaltungstagen zu Musik und Unterhaltung ein.

Der Weinort Walporzheim feiert vom 23. bis zum 25. August sein Ländliches Weinfest rund um den von Fachwerkhäusern gesäumten Dorfplatz. Hier laden mit Sonnenblumen geschmückte Weinbuden, rustikale Strohballen und kleine Höfe zum gemütlichen Weingenuss ein. An allen Tagen gibt es Live-Musik. Höhepunkt ist der Festumzug  am Sonntag um 15 Uhr.

Die vier mächtigen Stadttore im mittelalterlichen Ahrweiler heißen die Besucher vom 30. August bis 1. September und vom 6. bis 8. September willkommen zu den Ahrweiler Weinwochen. Vor der Kulisse der großen Pfarrkirche wird der gemütliche Ahrweiler Marktplatz zum Treffpunkt für Weinfreunde aller Generationen. Umrahmt werden die Ahrweiler Weinwochen an allen Festtagen von einem musikalischen Bühnenprogramm. Höhepunkt ist am Sonntag, 1. September, der große Winzerfestumzug, der mit mit der neu gekrönten Burgundia ab 14 Uhr durch die Straßen innerhalb des Stadtmauerrings zieht.

Der Weinort Altenahr lädt vom 6. bis 8. September zum Weinfest ein. Zur Eröffnung laden am Freitag unter dem Titel „A Taste of Altenahr“ sechs Hotels und Restaurants zum Wine & Food-Hopping ein. An allen Tagen gib es ein Bühnenprogramm von Folk, Country und Kölsch-Rock bis zu aktuellen Hits aus den Charts. Am Sonntagsmorgen ab 11 Uhr steht ein musikalischer Frühshoppen mit den niederländischen Gästen von „De Krukskes“ auf dem Programm.

Vom 13. bis 15. September feiert der Weinort Rech sein traditionelles Winzerfest voller Genuss, Tradition und guter Stimmung. Der Festplatz in der Dorfmitte lädt zum Tanzen und Mitfeiern ein. Am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr wird der Festumzug mit der frisch proklamierten neuen Weinkönigin ein Höhepunkt des Festes sein.

Das Bachemer Weinfest „FestiWein“ präsentiert vom 20.  bis 22. September eine Mischung aus Festival und Weinfest mit viel Musik von Pop bis Rock und von Jazz bis Folk. Wenn sich die Dämmerung am Sonntagabend ab 20 Uhr über den Weinort, erwartet die Gäste ein ganz besonderes Erlebnis. Beim Weinlesezug der 10.000 Lichter schlängeln sich bunt beleuchtete Festwagen, Fußgruppen und Musikkapellen vorbei an den Zuschauern, die staunend das hellstrahlende Treiben erwarten.

Der Weinort Dernau lädt vom 27. bis 29. September unter dem Motto „Wein.Berg.Fest“ zum Winzerfest ein. Im gesamten Weinort finden die Gäste Weinstände und gemütliche Höfe, Bühnen und Musik sowie Geselligkeit und Genuss. Auf dem Programm steht samstags die Proklamation der neuen Weinkönigin und sonntags um 14 Uhr der große Festumzug, den die Dernauer wieder mit kreativen Ideen und viel Liebe zum Detail in Szene setzen werden.

In Mayschoß sind Weinfreunde an allen Samstagen und Sonntagen im Oktober zum Weinfest eingeladen. Neben Live-Musik, regionalen Speisen und vielen Rot- und Weißweinspezialitäten wird jedes Wochenende unter einem anderen Motto stehen. Höhepunkte sind die Proklamation der neuen Weinmajestäten, das Mayschosser Fest der tausend Lichter und die „Maateljass“ als Weinfestabschluss.

Wer gerne den Indian Summer in den Ahrtaler Weinbergen erleben möchte, ist beim Weinherbst Mittelahr genau richtig. An allen Wochenenden vom 28. September bis 27. Oktober laden Winzer- und Gastronomiebetriebe auf den Rotweinwanderweg zwischen Dernau, Rech, Mayschoß und Altenahr ein. Hinter jeder Wegschleife warten neue Top-Aussichten ins Ahrtal und wechseln sich ab mit den einladenden Gastro- und Weinständen.

Infos unter ahrtal.de/top-events