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Ausstellung „Konsum im Wandel“ kommt nach Euskirchen

Euskirchen – Im Foyer des Kreishauses Euskirchen ist ab dem heutigen Dienstag, 16.07.2024 eine neue Ausstellung der Verbraucherzentrale NRW zu sehen. Unter dem Titel „Konsum
im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!” geben sechs Themenstationen
Anregungen für einen nachhaltigen Alltag im Rheinischen Revier. Die
verschiedenen Elemente laden zum Anschauen, Anhören, Nachlesen und Mitmachen ein und vermitteln viele praktische Tipps.

Wie kann ich es schaffen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen? Was bringt es, Kleidung gebraucht zu kaufen? Wie kann ich zuhause Strom, Wasser und Heizenergie sparen? Antworten und viele Anregungen rund um die Themen Ernährung, Mode, Wohnen und Mobilität gibt die neue Ausstellung der Verbraucherzentrale NRW, welche durch die Kooperation mit dem Kreis Euskirchen auch Halt im Kreishaus macht. „Konsum im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!“ lautet das Motto. Es geht um Denkanstöße, wie jede und jeder dazu betragen kann, das eigene Umfeld nachhaltiger zu gestalten und dabei auch noch selbst zu profitieren.

Denn der sorgsame Umgang mit Ressourcen spart meist auch bares Geld. „Um die Region nach der Braunkohle zukunftsfähig und lebenswert aufzustellen, müssen große Schrauben gedreht werden. Aber auch viele kleine Schritte führen dazu, dass der Wandel hin zu einem klimafreundlichen Alltag gelingt“, sagt Ronja Meiser, Botschafterin für Nachhaltigen Konsum.

Die Ausstellung wurde vom „Projekt MehrWertRevier“ der
Verbraucherzentrale NRW entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher begegnen fünf Personen, die im Rheinischen Revier zuhause sind und ihre eigenen Erfahrungen mit Veränderungen haben. Die fiktiven Protagonistinnen und Protagonisten berichten davon, wie sie den (Struktur-) Wandel erleben und welche Lösungen sie für sich gefunden haben. QRCodes an den sechs Stationen ermöglichen es, die Geschichten auf dem Smartphone anzuhören. Außerdem kann das eigene Wissen bei einem Quiz getestet, viele praktische Tipps kennen gelernt und zum Beispiel attraktive Radtouren im Rheinischen Revier entdeckt werden. Am Ende laden Challenge-Karten dazu ein, verschiedene Dinge einfach mal auszuprobieren – zum Beispiel das Auto einige Tage stehen zu lassen oder kaputte Kleidungsstücke zu reparieren.

Die Ausstellung ist bis Freitag, 09.08.2024 wochentags zu den Geschäftszeiten des Kreishauses Euskirchen zu sehen. Übrigens findet am Samstag, 28.09.2024 zum zweiten Mal der Tag der Nachhaltigkeit im Rahmen des Euskirchener Knollenfestes auf dem Klosterplatz statt, bei dem auch die Verbraucherzentrale wieder zu Gast sein wird.

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Weitblick

Nachruf KBV-Verlag Hillesheim – Der Eifeldichter Fritz Koenn ist tot

Hillesheim – Der KBV Verlag in Hillesheim trauert um Fritz Koenn – Der 1927 in Hellenthal geborene bekannte Mundart-Schriftsteller verstarb Ende Juni in seiner Wahlheimat Königwinter. Bekannte Titel von Fritz Koenn sind „Als die große Hungersnot kam“ (Eine Erzählung aus den Eifeler Schicksalsjahren 1816/1817) und „Als Reifferscheid belagert wurde“ (Eine Erzählung um eine wahre Begebenheit in längst vergangenen Tagen). Zuletzt erschien in der Edition Eyfalia des KBV Verlags das Eifel-Lesebuch „Eefeler Stöckelcher – Manni Lang trifft Fritz Koenn“. Mit seinen legendären „Eefeler Stöckelcher“ veröffentlichte Fritz Koenn 1959 sein Erstlingswerk in präziser mundartlicher Reimform und herzerwärmender Prosa, eine Sammlung deftigen Landhumors, bezaubernder Kleinkomödien und ergreifender Episoden voller Lebensweisheit, die 2020 neu aufgelegt und von seinem Rezitator und Interpreten Manfred „Manni“ Lang durch Einleitungen und Kommentare klug ergänzt wurden.

Eifeldichter mit Herz für Mensch und Mundart

„Mit Fritz Koenn ist ein Eifeler Original von uns gegangen. Denn nicht nur die Figuren, die er in seinen Gedichten und Geschichten beschrieb, waren echte Eifeler, sondern auch er selbst war einer von ihnen. Man muss sogar noch weiter gehen, Fritz Koenn hat der Eifeler Heimat, ihrer Sprache und ihren Menschen ein Denkmal gesetzt. Hunderte Erzählungen und Gedichte aus seiner Feder, historische Romane und Mundartmessen sind aus der Eifel-Literatur nicht wegzudenken. Für Generationen gehörten Fritz Koenns Kolumnen von ‚Tant Dresje‘ und ‚Ferkes Wellem‘ zur freiwilligen Zeitungs-Pflichtlektüre. Kein anderer Schriftsteller der Nordeifel hat seiner Heimat so treffsicher, hintersinnig und liebevoll aufs Maul geschaut und ihr sein gesamtes literarisches Schaffen gewidmet.“,  so Verleger Ralf Kramp. Für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienst der Volks- und Heimatkunde wurde Fritz Koenn 2002 sogar mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

Erzählungen aus der Eifel und mehr

Schon als Jugendlicher entdeckte Fritz Koenn seine Vorliebe für Heimatgeschichte und Geschichten aus der Heimat, für dörfliches Brauchtum und liebenswerte Originale. Aus seiner Feder stammen ungezählte Beiträge in Prosa und als Gedicht in Tageszeitung, Zeitschriften und Jahrbüchern. Er schrieb langjährige Serien in Briefform und verfasste Theaterstücke und Mundartmessen. 1995 erschien sein Hauptwerk „Von Abelong bos zau dich Jong“, eine umfangreiche Sammlung Eifeler Wörter und Ausdrücke.

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Optimierung

Das Ambulante Operations-Zentrum des GK-Mittelrhein wurde vor fünf Jahren in Koblenz etabliert

Region/Koblenz – Es herrscht eine entspannte Atmosphäre in den beiden Operationssälen in der Kurfürstenstraße. „Patienten können sich hier ohne Angst- oder Stressfaktoren operieren lassen“, sagt Andreas Rake, Leiter des Ambulanten Operationszentrums (AOZ) im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein.

Denn wer für einen ambulanten Eingriff hierherkommt, kann schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen. Dies ermöglichen schonende Operationsverfahren und die Weiterentwicklung von Narkoseverfahren. Unterschiede hinsichtlich der Operateure oder der Hygienestandards zu einem stationären Eingriff gibt es nicht. „Aufgabe des AOZ ist es, die zunehmende Anzahl an ambulanten Operationen durch die verschiedenen medizinischen Fachbereiche des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein an einem zentralen Ort zu konzentrieren.

Durch die Spezialisierung im ambulanten Bereich können diese Eingriffe entsprechend zügig, qualitativ hochwertig und auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet durchgeführt werden“, so Rake. Aus diesem Grund wurde das AOZ vor fünf Jahren in der südlichen Vorstadt etabliert. Hier werden meist Operationen aus den Fachbereichen Handchirurgie, Allgemeinchirurgie, Urologie, Orthopädie, Plastische Chirurgie, Frauenheilkunde, Unfallchirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt. Die Operateure der Patienten sind ihre jeweils behandelnden Fachärzte und kommen aus den verschiedenen Kliniken und Praxen des GK-Mittelrheins in Koblenz. Sie werden bei dem Eingriff von dem Team des AOZ unterstützt. Dieses besteht aus zwei Narkoseärzten, drei Anästhesiepflegekräften, vier OP-Pflegekräften, zwei Gesundheits- und Krankenpflegern und einer Medizinischen Fachangestellten. Andreas Rake freut sich, dass das AOZ durch das interdisziplinäre Zusammenarbeiten und die Anpassungsfähigkeit des Teams eine hohe Zufriedenheit bei den Patienten erreicht.

Nach fünfjährigem Bestehen plant der Leiter weiter für die Zukunft: „Ich freue mich darauf, das AOZ entsprechend den wechselnden Anforderungen der zunehmenden Ambulantisierung weiterzuentwickeln und die Kapazitäten noch weiter auszubauen.“ Das Zentrum hat kürzlich bereits dem St. Elisabeth in Mayen seine Operationssäle geöffnet und insgesamt seine Operationszeiten verlängert. Weitere Informationen gibt es online auf www.gk.de. Telefon: 0261 137-1414 oder per E-Mail: aoz@gk.de.

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Meckenheimer Städtische Kita Pusteblume ist rezertifiziert

Meckenheim – Große Freude herrscht in der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) „Pusteblume“ und der Zusatzgruppe „Neue Mitte“: Die Kita wurde erneut ausgezeichnet und erhielt die Rezertifizierung zur KITA Vital.

KITA Vital ist ein langfristig angelegtes und nachhaltiges Gesundheitsprogramm des Rhein-Sieg-Kreises. Das Programm beinhaltet Schwerpunkte wie Ernährung, Bewegung und Entspannung und begleitet die Kita „Pusteblume“ mit der Zusatzgruppe „Neue Mitte“ seit vielen Jahren. In dem aktuellen Rezertifizierungsprozess haben die Teams um die Kita-Leiterinnen Alev Polat („Pusteblume“) und Daniela Kopschetzky („Neue Mitte“) als zentrale Aspekte die Themen Bewegung und Nachhaltigkeit ausgewählt.

Das Besondere an diesem Programm ist die Verknüpfung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags mit der Förderung der Gesundheit sowohl der Kinder als auch des Betreuungspersonals. Durch diese Maßnahme werden nicht nur die Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder nachhaltig verbessert, sondern auch das Wohlbefinden aller Beteiligten. Eine Rezertifizierung wird alle drei Jahre durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Einrichtung weiterhin den Qualitätsstandards entspricht.

„Die erfolgreiche Rezertifizierung als ‚KITA Vital‘ ist nicht nur eine Auszeichnung für die Kindertageseinrichtung ‚Pusteblume/Neue Mitte‘, sondern auch eine Anerkennung für das gesamte Team, das sich mit Leidenschaft und Engagement für das Wohl der Kinder eingesetzt hat“, so Alev Polat. Hans-Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, freute sich bei der Zertifikatsübergabe durch Yasmin Gross (Gesundheitsamt), dass das Team der Kita das gesunde Aufwachsen der Kinder aktiv unterstützt. Anna Sitner, Leiterin der städtischen Jugendhilfe, und ihre Kollegin Anke Breuer (Fachberatung) unterstrichen die Aussage des Ersten Beigeordneten.

Zur Feier des Tages gab es einen gesunden Rohkostteller sowie Obst und Tee mit Minze aus dem eigenen Hochbeet.

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Wirtschaft

KSK-Filiale in Mayen unter neuer Leitung

Mayen/Region – Kürzlich übernahm Sascha Audring die Leitung des BeratungsCenters der Kreissparkasse (KSK) Mayen in der St.-Veit-Straße. Der 50-Jährige blickt auf eine 30-jährige Laufbahn in der Bankenbranche zurück, die er 1994 mit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Commerzbank begann. 2004 wechselte er in den Genossenschaftsbereich zur VR-Bank RheinAhrEifel, wo er bis 2015 als Teamleiter fungierte.

In dieser Zeit  qualifizierte er sich zum Bankfachwirt und später Bankbetriebswirt weiter. Nach der Elternzeit 2021 erfolgte dann der Sprung hin zur Sparkassenfamilie, zunächst zur Sparkasse Koblenz, wo Sascha Audring als Individualkundenberater seinen umfangreichen Erfahrungsschatz in der Kundenberatung und der ganzheitlichen Beratung weiter ausbauen konnte. Seit Anfang Juli ist er Teil des Teams der KSK Mayen, wo er sich mit seinem Know How in die Leitung des BeratungsCenters in der St.-Veit-Straße einbringt.

„Die Nähe und der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden sind mir immer sehr wichtig und ich freue mich sehr meine neuen Kollegen und die neue Herausforderung hier in Mayen“, erklärt der neue Filialleiter Sascha Audring.

Der zweifache Familienvater wohnt im Kreis Ahrweiler in Kempenich zwischen Weibern und Engeln, ist verheiratet und widmet sich in seiner Freizeit seinen Hobbys, dem Reisen, dem Lesen und ganz besonders seiner Familie. Weiterhin engagierte er sich bis vor Kurzem auch ehrenamtlich im Förderverein der Grundschule, die seine Töchter besuchten.

Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel sowie Vertriebsleiter Stefan Weber gratulierten Sascha Audring zur seiner neuen Aufgabe. „Wir sind sicher, dass sich Herr Audring und sein Team hier vor Ort mit Herzblut für die Belange seiner Kundinnen und Kunden einsetzen werden“, freut sich KSK-Chef Karl-Josef Esch bei der symbolischen Schlüsselübergabe über den Neuzugang im KSK-Team.

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Optimierung

E-Rezept jetzt auch über die AOK-App einlösbar

Region/Eisenberg – Die über 1,2 Millionen Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland können ab sofort das elektronische Rezept (E-Rezept) auch über eine App der Gesundheitskasse einlösen und verwalten: Die AOK Mein Leben“-App, die bereits den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) bietet, ermöglicht jetzt auch die digitale Verwaltung des E-Rezeptes. AOK-Versicherte bekommen in der App einen Überblick über ihre eingelösten Rezepte und haben unter anderem die Möglichkeit, Medikamente direkt bei einer Apotheke ihrer Wahl zu bestellen. Die Option zur Integration des E-Rezeptes in ihre Apps war den gesetzlichen Krankenkassen mit dem im März 2024 in Kraft getretenen Digitalgesetz (DigiG) eröffnet worden.

„Nach unserer Auswertung sind mittlerweile 77 Prozent der abgerechneten Arzneimittelverordnungen elektronische Rezepte. Für den Monat März 2024 beispielsweise waren dies allein rund 720.000 E-Rezepte. Neben dem Rezepteinlöseweg über die elektronische Gesundheitskarte, der auch weiterhin zur Verfügung steht, bietet sich AOK-Versicherten über die App jetzt eine alternative Möglichkeit. So wird die „AOK Mein Leben“-App“ Schritt für Schritt zur zentralen digitalen Plattform für alle Gesundheitsservices ausgebaut“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland.

Zur Anmeldung für den E-Rezept-Service müssen die AOK-Versicherten nach der Auswahl der E-Rezept-Funktion auf der Startseite der App einmalig ihre GesundheitsID eingeben und der Datenübertragung zustimmen. Dann können sie in der „AOK Mein Leben“- App eine Apotheke in der Nähe suchen, in der sie ihr elektronisches Rezept einlösen wollen. Sie können auswählen, ob sie das Rezept vor Ort einlösen oder zur Abholung reservieren möchten. Alternativ können die Nutzerinnen und Nutzer der App auch in der Apotheke einen Code vorzeigen, der dann gescannt wird. Zudem bietet die App eine Übersicht über alle gespeicherten und bereits eingelösten Rezepte der vergangenen 100 Tage.

Hintergrund:

Der im Juli 2023 eingeführte und mit Abstand am häufigsten genutzte Einlöseweg für das E-Rezept über die elektronische Gesundheitskarte bleibt auch weiterhin erhalten. Außerdem können elektronische Rezepte auch über die E-Rezept-App der gematik eingelöst werden. Die E-Rezepte werden von den ausstellenden Arztpraxen über ihre Praxis-Software erstellt und an den sogenannten Rezeptfachdienst gesendet, der dann den Abruf in der App ermöglicht. Das E-Rezept wird also nicht direkt auf dem Smartphone gespeichert. Der neue Einlöseweg über die „AOK Mein Leben“-App ist nach den Vorgaben der gematik umgesetzt worden und erfüllt alle nötigen Datenschutz-Vorgaben.

Die „AOK Mein Leben“-App ist im App-Store und im Google Play Store verfügbar. Für die Nutzung ist mindestens iOS 15 beziehungsweise Android 8 als Betriebssystem erforderlich.

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Wirtschaft

Kreissparkasse Ahrweiler bietet neues Bezahlverfahren wero an

Ahrweiler – Seit dem 02. Juli bietet die Kreissparkasse Ahrweiler ihren Kundinnen und Kunden die erste Ausbaustufe des neuen europäischen Zahlverfahrens wero an. Mit dieser Lösung können im ersten Schritt mobile Zahlun­gen zwischen Privatpersonen in der Familie und im Freundeskreis, über Ländergren­zen hinweg und in Echtzeit durchgeführt werden. Das bequeme Geld senden mit dem Handy über Instituts- und Ländergrenzen hinweg, ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber dem den Sparkassenkunden bekannten und etablierten Zahlverfahren „kwitt“, welches nun in Kürze von wero abgelöst wird. Ab 2025 wird man mit wero auch online und ab 2026 im Einzelhandel bezahlen können. Dann wird wero das einzige europäische Zahlungssystem sein, welches all diese Komponenten vereint und sich im Vergleich zu anderen Dienstleistern dadurch abgrenzt, dass die Kundendaten nicht im außereuropäischen Ausland verarbeitet und gespeichert werden.

Wero kann direkt über das Girokonto genutzt werden. Es wird kein zusätzliches Konto bei einem Drittanbieter oder einer anderen Plattform benötigt. Zudem ist die Funktion in der Online-Banking-App der Sparkassen integriert. Zahlungen erfolgen somit aus der vertrauenswürdigen Umgebung der Kreissparkasse Ahrweiler. Ebenfalls ermöglichen die Echtzeitüberweisungen einen stets aktuellen Überblick über die wero-Zahlungen auf dem Girokonto. Für wero-Transaktionen ist die Eingabe einer Empfänger-IBAN nicht mehr erforderlich. Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler können diesen Service bequem mit einer Mobiltelefonnummer oder E-Mail-Adresse des Zahlungsempfängers nutzen.

„Wir sind davon überzeugt, dass wero erhebliche Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden mit sich bringen wird, auch im Vergleich zu anderen Zahlungssystemen und -anbietern“, begründet Achim Gemein, Bereichsleitung Unternehmenssteuerung der Kreissparkasse Ahrweiler, die Einführung des neuen Bezahlverfahrens. „Selbstverständlich liegt unser Fokus – wie bei allen Produkten – auf Freiwilligkeit und Datenschutz. Kundinnen und Kunden nutzen den Service nur dann, wenn sie es ausdrücklich wünschen und selbst aktivieren“, ergänzt er.

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Fortschritt

Traumpfädchen – Ein Ferien-Erlebnis für Groß und Klein in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Die Natur entdecken, Abenteuer erleben und gemeinsam Zeit verbringen – das und mehr können Eltern und Großeltern, die mit ihren Kindern und Enkeln wandern gehen wollen, ganz ausgezeichnet auf den 14 kurzen und einfach zu begehenden Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land tun. Was die Macher der Premium-Spazierwanderwege, die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET), längst wussten, bestätigen die aktuellen Ergebnisse einer Sonderauswertung des Wandermonitors der Arbeitsgruppe Wanderforschung der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

„Nachdem wir immer wieder positive Rückmeldungen zu unseren familienfreundlichen Traumpfädchen von Eltern und Großeltern erhalten, macht es uns natürlich stolz, durch die Sonderauswertung des Wandermonitors nun auch eine wissenschaftlich untermauerte Bestätigung für unser attraktives Angebot zu erhalten“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik. „Als REMET liegt uns viel daran, schon die Jüngsten dazu zu ermutigen, die Schönheit des Rhein-Mosel-Eifel-Landes zu entdecken und gleichzeitig Spaß an der Bewegung an der frischen Luft zu haben. Aus diesem Grund haben wir in diesem Frühjahr das neue kostenfreie ,Freddys Traumpfädchen Wanderbuch‘ herausgebracht, das junge Entdecker, Eltern, Großeltern und Freunde dazu einlädt, den neugierigen Fuchs Freddy auf seinen Streifzügen über die Traumpfädchen in Mayen-Koblenz zu begleiten“, ergänzt Michael Schwippert.

Die Sonderauswertung „Wandern mit Kind“ der ganzjährig durchgeführten Befragung durch die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zeigt auf, dass die empfohlene Wanderdistanz für Kinder ab 5 Jahren bei bis zu 4,6 Kilometern liegt. Für 7-Jährige empfiehlt sich eine Strecke von maximal 6,84 Kilometern und für 9-Jährige von höchstens knapp 9,5 Kilometern. „Die kurzen Strecken von maximal 3 bis 7 Kilometern machen die Traumpfädchen also ideal für einen Familienausflug, bei dem Kinder, aber natürlich auch Erwachsene voll auf ihre Kosten kommen“, erläutert Michael Schwippert.

Dabei sind die Faktoren, die aus Sicht der Befragten des Wandermonitors für eine gelungene Familienwanderung wichtig sind, durchaus vielfältig. Für 83,3 Prozent der Befragten ist Bewegung in der Natur der Hauptfaktor, gefolgt von dem Wunsch nach Aussichtspunkten entlang des Weges (74,2 %) und Bewegung an der frischen Luft (71,7 %). Ganz deutlich wird dabei, dass bei einer geglückten Familienwanderung der Weg das Ziel ist. Das Wandern selbst also, die gemeinsame Zeit, die man mit der Familie verbringt (58,3 %) und die Möglichkeit, gemeinsam neue Dinge zu entdecken (42,5 %) stehen im Vordergrund. Nicht aber etwa Ausflugsziele, die durch die Wanderung erreicht werden können. So sind laut der Sonderauswertung beispielsweise nahegelegene Freizeitparks, die fußläufig erreicht werden können, gerade einmal für 1,7 Prozent der Befragten wichtig. Ebenfalls kaum nachgefragt sind Bade- beziehungsweise Schwimmmöglichkeiten (5,8 %). Und auch Wildparks (12,5 %) oder Waldspielplätze (17,5 %) spielen laut Studie kaum eine Rolle für eine gelungene Familienwanderung.

„Jedes unserer 14 Traumpfädchen im Landkreis Mayen-Koblenz spiegelt die Erwartungen an eine gelungene Familienwanderung nahezu komplett wider. Dazu gehört nicht zuletzt auch die von 60,8 Prozent der Befragten als wichtig eingestufte gute Beschilderung. Am Start jeder Tour, die Familien im oder gegen den Uhrzeigersinn erwandern können, gibt ein Standortportal Hinweise über den Wegeverlauf, das Höhenprofil und Tipps zu Sehenswürdigkeiten. Und auf der Strecke behält man mithilfe von Wegweisern und unseren Markierungen mit dem Traumpfädchen-Logo die Übersicht. Das macht die Premium-Spazierwanderwege nahezu unverlaufbar“, betont der stellvertretende REMET-Geschäftsführer.

Und die Kinder, so weiß Michael Schwippert, können sich auf abwechslungsreiche Wege freuen, die sie durch faszinierende Landschaften führen – sei es durch schattige Wälder, über sanfte Hügel oder entlang malerischer Bäche. „Jede Wanderung auf einem Traumpfädchen wird so zu einem spannenden Abenteuer, bei dem kleine Entdecker viel erleben und entdecken können“, sagt Schwippert und verweist einmal mehr auf das kostenfreie „Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“, das weitaus mehr ist, als ein simpler Wanderführer. „Es ist ein Ticket für Erlebnisse, ein Stempel-Sammelalbum und ein echter Anreiz für Jung und Alt, die Natur in ihrer ganzen Pracht zu erleben.“

Ausgestattet mit „Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“ können die kleinen Abenteurer unterwegs auf den Traumpfädchen Fragen zu den jeweiligen Kurztouren beantworten und Ausschau nach „Freddys Stempelhäuschen“ halten. Darin sind die begehrten Stempel zu finden, mit denen jedes Kind die eigenen erwanderten Erfolge im Wanderbuch festhalten kann. Je nachdem, wie viele Stempel gesammelt wurden, gibt es von der REMET einen Entdecker-Button (4 Stempel), einen Abenteurer-Button (8 Stempel) oder einen Freddy-Profi-Button bei allen erwanderten Traumpfädchen – und selbstverständlich auch eine entsprechende Urkunde für die tapferen Abenteurer.

„Freddys Traumpfädchen Wanderbuch“ gibt es kostenfrei bei der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik oder den örtlichen Tourist-Informationen im Landkreis Mayen-Koblenz. Weitere Infos gibt es auch online unter https://www.traumpfade.info/traumpfaedchen/stempelstellen/

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Aufruf zur Blutspende am 1. August im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum

Euskirchen – Versprochen, ist versprochen. Darum hat Daniela Heider vor einiger Zeit bei Edeltraud Engelen angerufen. „Wir sind wieder dabei“, waren die Worte der AOK-Pressereferentin. „Worte, die mich wahnsinnig gefreut haben“, berichtet Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des DRK im Kreis Euskirchen. Wieder mit dabei bedeutet, dass sich die AOK-Regionaldirektion Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen nach der Premiere im vergangenen Jahr auch an der nächsten Blutspende-Aktion in Euskirchen beteiligen wird.

Die findet statt am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32b. „Nach unserem ersten Aufruf haben sich schon zehn Kolleginnen und Kollegen angemeldet“, berichtet Daniela Heider. Weitere werden bestimmt folgen, denn wie beim letzten Mal unterstützt die AOK diese Aktion auch damit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zeit der Spende freigestellt werden.

Köstliches Buffet inklusive

Jürgen Schneider ist einer von ihnen und selbst aktiver Blutspender. Jetzt hat er sich nochmal schlau gemacht, was Blutspenden eigentlich bedeutet. „Täglich werden 15.000 Blutspenden in Deutschland gebraucht“, hat der Leiter des AOK-Hauses Euskirchen recherchiert. Allerdings würden lediglich drei Prozent der Deutschen spenden. „Sechs Prozent wären optimal“, so Jürgen Schneider. Was ihn dabei überrascht hat, ist, dass vor allem Krebspatienten auf die lebensschenkenden Blutspenden angewiesen sind. „Da vermutlich fast jeder jemandem in seinem Bekanntenkreis kennt, der an Krebs erkrankt war oder ist, sollte das doch viele Menschen dazu animieren, auch zu spenden“, betont der AOK-Mitarbeiter.

Ein weiterer Grund in Euskirchen spenden zu gehen, sei sicherlich die fantastische Bewirtung durch die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler rund um Edeltraud Engelen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Blutspendediensts West sorgen sie immer wieder für einen reibungslosen Ablauf der Blutspendetermine – inklusive eines liebevoll hergerichteten Buffets im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, an dem sich die Spenderinnen und Spender nach getaner „Arbeit“ ausgiebig stärken können.

Für Stefanie Berg ist das immer eine beeindruckende Leistung der Euskirchener Ehrenamtler. Auch die Gebietsreferentin des DRK-Blutspendediensts West betont: „Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können.“ Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können. „Es ist einfach toll, dass auch die AOK wieder mit dabei ist und Werbung für uns macht“, betont Stefanie Berg.

Keine Altersgrenze

Gemeinsam freuen sich alle auf viele Spenderinnen und Spender, wenn aus der Fahrzeughalle im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr wieder ein bestens durchorganisiertes Blutspende-Zentrum wird.

Spendenwillige müssen dann mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht mehr, Zudem braucht es ein Körpergewicht zwischen 50 und maximal 160 Kilogramm. Vor der Spende sollte ausreichend gegessen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken werden. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Wer seine Wartezeit verkürzen möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren. „Wir werden auf jeden Fall noch weiter die Werbetrommel rühren“, betonen Jürgen Schneider und Daniela Heider. Im vergangenen Jahr hatten sie zudem mit Glücksklee und Kugelschreibern kleine Mitbringsel für die Spenderinnen und Spender im Gepäck. „Auch dieses Mal bringen wir wieder kleine Überraschungen mit“, versprechen die beiden AOK-Mitarbeiter. Dass sie ihre Versprechen halten, haben sie ja schon unter Beweis gestellt.

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Siegerehrung zum Abschluss beim „Planspiel Börse“

Mayen/Region – Im Rahmen einer kleinen – inzwischen schon traditionellen – Siegerfeier wurden kürzlich die Siegerteams beim Planspiel Börse ausgezeichnet. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen hatte zum Dank die besten Teams der Spielrunde 2023 gemeinsam mit ihren Lehrern zu einem spannenden Kletter-Event in das „Freiraum Basecamp“ (ehem. Kanditurm) nach Andernach eingeladen, welches den idealen Rahmen für die Siegerehrung bot. KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber und KSK-Filialleiter Herbert Hürter begrüßten die Teams und bedankten sich für deren energischen Einsatz. Die jeweils drei besten Teams in den beiden Kategorien „Depot-Gesamtwert“ und „Nachhaltigkeit“ wurden mit Urkunden ausgezeichnet und erhielten Gutscheine mit Preisgeldern über insgesamt 1.200,- Euro.

In der Spielrunde 2023 –  Kategorie Depotgesamtwert – war das Team „Madeleine Mittler“ von der IGS Pellenz in Plaidt die erfolgreichste Spielgruppe. Die Schülerinnen und Schüler, die von ihrem Lehrer Michael Gerharz betreut wurden, vermehrten ihr Depot mit dem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro beachtlich und erhielten hierfür von der Kreissparkasse Mayen eine Siegprämie von 300 Euro. Auf den zweiten Platz in der Kategorie Depotgesamtwert kam das Team „Finkelligenz“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach unter der Betreuung ihres Lehrers Bernd Miehm, wofür eine Siegprämie von 200 Euro überreicht wurde. Die Spielgruppe „Waltuh“ von der St.-Thomas Realschule Plus Andernach und ihr betreuender Lehrer Timo Weiler erreichte den dritten Platz und erhielt hierfür eine Siegprämie von 100 Euro.

In der Kategorie „Nachhaltigkeit“, bei der es auch darum geht, auf eine möglichst nachhaltige Geldanlage zu achten, belegte das Team „Die Würmer“ von der Karl Burger Berufsbildenden Schule Mayen den ersten Platz, der ebenfalls mit 300 Euro dotiert war. Platz zwei belegte das Team „Kevin“ von der St.-Stephanus Realschule Plus aus Nachtsheim, für den es 200,- Euro Prämie gab. Auf den dritten Platz schaffte es das Team „Der Aktiencrash“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach, welcher mit 100,- prämiert wurde.

„Gewinner sind am Ende alle Spielgruppen, denn letztlich geht es nicht nur um den Depotwert und Nachhaltigkeit, sondern vor allem um den Gewinn an Erkenntnis und Erfahrung für die jungen Menschen“, da waren sich die beiden Gastgeber Stefan Weber und Herbert Hürter einig. „Seit Jahren wird das Planspiel Börse von den Schulen in unserem Geschäftsgebiet sehr gut angenommen. Und wir freuen uns, den jungen Menschen so einen ersten Einblick in die Börsenwelt auf spielerische Art gewähren zu können“, resümiert KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber abschließend.

An dem internationalen Börsenspiel, das seit dem vergangenen Jahr auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken kann, nahmen 2023 bundesweit über 28.000 Schülerteams teil. Allein für die Kreissparkasse Mayen, die das Spiel jedes Jahr anbietet, traten 90 Teams aus acht weiterführenden Schulen der Region an. Angesprochen waren Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und den Berufsbildenden Schulen.

Das Planspiel Börse ist ein spannender Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital von 50.000 Euro eröffnen. Dieses Spielkapital gilt es durch geschickte Transaktionen und Handelsstrategien an der Börse zu vermehren. Das Planspiel  richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die spielerisch Erfahrungen im Bereich des Börsenhandels sammeln möchten. Das Planspiel Börse fördert das Verständnis für Finanzmärkte, Aktienhandel und wirtschaftliche Zusammenhänge. Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr wirtschaftliches Wissen zu vertiefen, ohne reale finanzielle Risiken eingehen zu müssen. Es gilt in Deutschland als eine bekannte Bildungsinitiative im Bereich der Finanzbildung.

Die Planungen für eine neue Runde des Börsenspiels in 2024 laufen bereits auf Hochtouren. Die Kreissparkasse Mayen freut sich bereits auf zahlreiche Anmeldungen für dieses Jahr, das Spiel startet traditionell jedes Jahr im Herbst.