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Neue Stadtplantafeln erleichtern Orientierung in der Ahrweiler Altstadt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Fünf neue Stadtplantafeln empfangen Besucher der Ahrweiler Altstadt jeweils an den vier Stadttoren sowie an der Tourist-Information am Blankartshof. Die farbenfrohen Tafeln hat der Ahrtal-Tourismus neugestaltet und installiert, um Gästen die Orientierung in den historischen Straßen und Gassen von Ahrweiler zu erleichtern und auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Altstadt aufmerksam zu machen. Die vorherigen, in die Jahre gekommenen Tafeln waren zum einen von der Flut beschädigt worden und boten zum anderen nicht mehr alle aktuellen Informationen. Die fünf neuen Anlaufpunkte zeigen neben so genannten „Points of Interest“ (POI) nun beispielweise auch auf, wo sich E-Bike-Ladestationen befinden.

Über QR-Codes können die Gäste vor Ort direkt weitere umfassende Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, Gästeführungen und geführten Wanderungen, zu den Themen Ahrwein und Kulinarik sowie zu den Veranstaltungen im Ahrtal abrufen.  Ein weiterer QR-Code führt zum Ticket-Shop des Ahrtal-Tourismus, wo online beispielweise Tickets für Stadtführungen gebucht werden können.

Finanziert wurden die Stadtplantafeln von der VR Bank RheinAhrEifel sowie der Kreissparkasse Ahrweiler. „Wir freuen uns, dass wir wir mit dem Projekt den Tourismus als eine der tragenden Säulen der Wirtschaft im Ahrtal weiter unterstützen können“, erklärte Direktor Thomas Theisen von der VR-Bank. Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, ergänzte: „Die Tafeln sind nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Blickfang und tragen dazu bei, das historische Erbe von Ahrweiler hervorzuheben und gleichzeitig die nächsten Schritte hin zu mehr Gäste-Service und Digitalität zu ermöglichen.“

 

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Westenergie und Verbandsgemeinde Pellenz pflanzen Klimabäume

Plaidt – Energiedienstleister unterstützt Kommunen beim Ausbau der grünen Infrastruktur – Stressresistente Baumarten stehen an der Grundschule Plaidt – Extreme Hitze im Sommer, strenger Frost im Winter und der Frühling gleicht einem langen April: Die Menschen in Deutschland spüren den weltweiten Klimawandel ganz direkt. Westenergie und die Verbandsgemeinde Pellenz stellen sich dieser Herausforderung und treiben gemeinsam den Ausbau einer nachhaltigen, grünen Infrastruktur voran. Dazu wurden insgesamt fünf Klimabäume an der Grundschule in Plaidt gepflanzt. Die Baumarten Liquidambar und Zelkova serrata gelten als besonders stressresistent und sind damit den künftigen klimatischen Veränderungen gewachsen. Peter Wilkes, Ortsbürgermeister von Plaidt, Cornel Schlüter, Wirtschaftsförderer der Wirtschaftsinitiative Pellenz, und Fabian Vocktmann, Regionalmanager von Westenergie, trafen sich nun zum symbolischen Spatenstich.

„Wenn wir uns auch in Zukunft noch über grüne Städte und Dörfer freuen wollen, müssen wir heute handeln. Die Pflanzung von Klimabäumen, die unsere Gemeinde schöner und nachhaltiger machen, ist ein wichtiger Beitrag dazu“, betonte Ortsbürgermeister Peter Wilkes. Die neuen Bäume sollen nun viele Jahre lang an ihren Plätzchen wachsen und gedeihen.

„Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen wollen wir einen gesellschaftlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft leisten. Die neu gepflanzten Klimabäume tragen dazu bei, dass die Pellenz grün bleibt“, unterstrich Westenergie-Regionalmanager Fabian Vocktmann bei der Übergabe.

Klimaexperten warnen, dass lange Trockenzeiten, aber auch nasse Wintermonate den zahlreichen heimischen Baumarten zusetzen. Gleichzeitig haben die gestressten Bäume den aus wärmeren Regionen einwandernden Schädlingen wenig entgegenzusetzen. Klimabäume sind daher ein wichtiger Baustein, um Städte und Gemeinden nachhaltig, resilient und zukunftsfähig zu gestalten. Die Baumart Liquidambar gehören zu den größten und mächtigsten Laubbäumen und sie sind bekannt für ihr fantastisches dunkelrot leuchtendes Herbstlaub während des Indian Summers. Zelkova serrata gehört zur Familie der Ulmengewächse und überzeugt durch seinen attraktiven Wuchs und schönem Laub. „Diese gemeinsame Pflanzaktion ist ein schönes Symbol für unsere verlässliche Partnerschaft“, so Ortsbürgermeister Peter Wilkes. „Wir danken der Westenergie herzlich für die Unterstützung unserer Initiative „Pflanz mich!“ und dem Team vom Bauhof der Ortsgemeinde Plaidt, für die Durchführung der Pflanzarbeiten“, schließt Cornel Schlüter.

Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Beispielsweise bringt das Energieunternehmen mit den Kommunen über die Verteilung von Blumensamen ausgesuchte Wiesen zum Blühen. Zwischen den über mehrere Jahre sprießenden Pflanzen finden Insekten ein neues Betätigungsfeld. Insbesondere wollen Westenergie und ihre Partnerkommunen den für das Ökosystem so wichtigen Wild- und Honigbienen eine neue Heimat bieten.

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Junge Forschertalente beim Science Camp der Stadt Aachen

Aachen – Mehr als 65 Schüler*innen zwischen 6 und sechszehn Jahren nahmen jetzt unter dem Motto „Auf Entdeckungsreise in die Zukunft!“ am zweite Science Camp im OecherLab teil. Bei diesem vom Wissenschaftsbüro der Stadt Aachen sowie dem „Team Jugendpflege“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule organisierten Camp konnten die Schüler*innen in Workshops und Exkursionen spielerisch und kreativ die Welt von Wissenschaft und Technik erkunden.

Highlight war ein Filmdreh-Workshop, in dem die Teilnehmer*innen eigene Kurzfilme zu ihrer Vision der „Stadt von morgen“ produzierten. Im Coding-Workshop lernten die Kinder, den BlueBot zu programmieren, um Insekten zu suchen und dabei viel über Kleinstlebewesen sowie das Thema „Klima“ zu erfahren. Junge Tüftler*innen brachten den Schüler*innen bei, eigene Abenteuergeschichten mit Scratch Jr. zu programmieren und sprechende Poster zu gestalten. Mit dem RoboScope-Team der RWTH Aachen bauten und programmierten die Jugendlichen eigene Roboter. Spannende Exkursionen zum Human Brain Project des Forschungszentrums Jülich sowie zum Visual Computing Institute der RWTH Aachen rundeten das Programm ab.

Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Teilnehmer*innen schließlich in einer großen Abschlussveranstaltung mit unter anderem Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer und Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, sowie zahlreichen Eltern, Großeltern und Freund*innen. Insgesamt war das Science Camp 2024 ein großer Erfolg und weckte bei den jungen Teilnehmer*innen Begeisterung für Wissenschaft und Technik.

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Start der Klimaschutz-Managerin bei der Stadt Euskirchen

Euskirchen – Die Position im Klimaschutzmanagement der Stadt Euskirchen ist seit Anfang Juni mit Mara Vollberg besetzt. Aufgabe der neuen Klimaschutzmanagerin ist vorrangig die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzplan. Für den zügigen Ausbau von Photovoltaik ist eine ihrer ersten Maßnahmen die Konzeption und Durchführung einer PV-Kampagne. Mara Vollberg ist zukünftig auch Mitglied der städtischen Projektgruppe, die mit e-regio den Ausbau der kommunalen Wärmeplanung vorbereitet. Außerdem wird sie noch in diesem Jahr in Dialog mit der Landwirtschaft treten und Möglichkeiten suchen, wie lokale Initiativen und Projekte, die förderlich für den Klimaschutz sind, unterstützt werden können.

Die Brühlerin hat in Köln Architektur mit Schwerpunkt Städtebau und Regionalplanung studiert. Im Anschluss hat sie mehrere Jahre als Architektin gearbeitet und war viele Jahre als selbstständige Kommunikationsdesignerin auch im Bereich Architektur tätig. Nach ihrem Studienabschluss als Fachjournalistin für Medienkommunikation war sie u. a. für die Öffentlichkeitsarbeit der Bonner Energie Agentur zuständig.

Ende Februar dieses Jahres hat Mara Vollberg eine Weiterbildung als Klimaschutzmanagerin abgeschlossen und freut sich über ihre neuen Aufgaben für die Stadt Euskirchen. Ihre Stelle ist im Fachbereich 9 – Stadtentwicklung und Bauordnung angesiedelt.

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Neue Ausgabe der Ausbildungsfibel „Ahrweiler Naturtalente“ ist da

Ahrweiler – Orientierungs- und Nachschlagewerk für anstehende Berufswahl – Die Ausbildungsfibel „Ahrweiler Naturtalente“ geht in die zweite Runde. Die Bücher für das anstehende Ausbildungsjahr sind druckfrisch im Kreis Ahrweiler eingetroffen und werden in den nächsten Wochen an 20 weiterführende Schulen ausgegeben. Das Nachschlagewerk, das in Zusammenarbeit der Wirtschafts- und Tourismusförderung der Kreisverwaltung und der Marketingagentur ATTENTIO realisiert wurde, dient Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen zur Orientierung und wird zudem von den Lehrkräften im berufsorientierenden Unterricht eingesetzt. Erneut stellen sich viele Unternehmen aus der Region vor und präsentieren die verschiedenen Berufsmöglichkeiten, für die sich die Absolventinnen und Absolventen bewerben können.

„Die Ausbildungsfibel verdeutlicht, dass der Kreis ein vielfältiger und interessanter Wirtschaftsstandort ist. Junge Menschen haben bei uns die Möglichkeit, sich persönlich zu entfalten und ihre Berufung zu entdecken“, so Landrätin Cornelia Weigand bei der Vorstellung der zweiten Ausgabe. „Zudem freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr eine noch größere Anzahl an Firmen gewinnen konnten, die ihr Portfolio an Ausbildungsplätzen vorstellen.“

Das bekräftigt auch Patrick Schumacher, Geschäftsführer von ATTENTIO: „Wir danken allen Beteiligten für das große Vertrauen und die tolle Kooperation. Mit der Nürburgring GmbH und HARIBO als Sponsoren konnten wir wirtschaftlich bedeutende Aushängeschilder des Kreises gewinnen. Das verdeutlicht den Erfolg des Projektes und zeigt die stetig zunehmende Wichtigkeit, die der Gewinnung von Nachwuchskräften zugemessen wird. Damit können wir den Naturtalenten in der Region neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzeigen.“

Die Premierenausgabe im vergangenen Jahr wurde im Kreis Ahrweiler sehr gut angenommen. Mit der deutlich erhöhten Teilnehmerzahl werden nochmals mehr Unternehmen davon profitieren, dass die Fibel als Informationsmedium zur Berufsorientierung nahezu 100 Prozent der potenziellen Auszubildenden erreicht. In dem hochwertigen Hardcover-Buch präsentieren sich die teilnehmenden Unternehmen auf Einzel- oder Doppelseiten mit ihrem Firmenportrait, Stimmen der Auszubildenden, Verlinkungen zu den Social Media-Profilen und den jeweiligen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Dabei erhalten mögliche Bewerberinnen und Bewerber die genauen Anforderungen an das Berufsbild ebenso wie die einzelnen Benefits, die die Unternehmen bieten. Alle Angebote finden sich parallel auch auf der Online-Plattform der „Ahrweiler Naturtalente“ (ahrweiler-naturtalente.de) inklusive direkter Bewerbungsmöglichkeit bei den Unternehmen wieder.

Fibel und Online-Plattform werden weiterhin durch die Social Media-Kanäle der „Ahrweiler Naturtalente“ ergänzt. Mittels Postings, Reels oder Stories können Unternehmen zusätzlich zu ihrem Fibelprofil auf sich aufmerksam machen und Interessierten authentische Einblicke in den Berufsalltag gewähren. So werden frühzeitig Absolventinnen und Absolventen sowie zukünftige Nachwuchskräfte der nachfolgenden Jahrgänge erreicht.

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Blauzungen-Krankheit – Weiteres Schaf im Kreis Ahrweiler infiziert – Keine Gefahr für Menschen

Ahrweiler – Im Kreis Ahrweiler gibt es einen weiteren bestätigen Fall der neuen Variante der Blauzungenkrankheit. Damit steigt die Zahl der infizierten Schafe auf zwei Tiere an. Das zweite Schaf verendete an den Symptomen der Blauzungenkrankheit. Das Landesuntersuchungsamt Koblenz konnte bei dem Tierkörper das Virus BTV-3 nachweisen. Um Ausbruchsfälle und Erkrankungen zu vermeiden, weist das Kreisveterinäramt Halterinnen und Halter von Wiederkäuern auf die Möglichkeit einer freiwilligen Impfung gegen das Virus der Blauzungenkrankheit hin. Diese wird unter anderem vom rheinlandpfälzischen Ministerium für Klima, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM) empfohlen.

Die Impfung kann einen Schutz der Tiere vor einem schweren Krankheitsverlauf bieten. Zur Verfügung stehen drei Inaktivatimpfstoffe, die durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gestattet wurden. Auch die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt in einer Stellungnahme den Einsatz der Impfstoffe bei empfänglichen Wiederkäuern. Wer seinen Bestand gegen das Blauzungenvirus impfen lassen möchte, kann sich direkt an seinen Hoftierarzt wenden. Da Stechmücken für die Übertragung verantwortlich sind, können zudem Insektenschutzmittel unterstützend eingesetzt werden.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Tierseuchenkasse zahlen einen Zuschuss zur Impfung von Rindern, Schafen und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit. Weitere Auskünfte, unter anderem zur Höhe der Impfstoffkosten-Beihilfe, erhalten interessierte Tierhalterinnen und -halter unter https://tsk-rlp.de/.

Symptome und Anzeigenpflicht

Der Landkreis Ahrweiler ruft Landwirtinnen und Landwirte, die Wiederkäuer halten, dazu auf, ihre Tiere genau zu beobachten und bei Symptomen, die auf eine Blauzungenerkrankungen schließen lassen, sofort einen Tierarzt hinzuzuziehen. Schafe beispielsweise zeigen Symptome wie Fieber, Apathie, Schwellungen und Zyanosen im Maulbereich und an der Zunge.

Da die Erkrankung anzeigepflichtig ist, haben die Tierhalterinnen und Tierhalter beim Auftreten dieser Krankheitssymptome dies dem Veterinäramt umgehend zu melden. Der Bestand wird daraufhin gesperrt und eine Blutprobenentnahme zur Untersuchung auf das Virus angeordnet. Das erkrankte Tier wird symptomatisch behandelt und von den anderen Tieren der Herde separiert.

Zum Hintergrund

Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Viruserkrankung, die Wiederkäuer (Rinder, Schafe, Ziegen, Neuweltkameliden wie Lamas und Alpakas, Wildwiederkäuer) befällt. Die Krankheit wird nicht direkt von Tier zu Tier, sondern über Mücken übertragen und tritt saisongebunden in der warmen Jahreszeit auf. Eine Übertragung kann demnach nur schwerlich verhindert werden.

Für Menschen ist der Erreger der Blauzungenkrankheit ungefährlich. Ein Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten, die gegebenenfalls von infizierten Tieren stammen, ist unbedenklich.

Nachdem Rheinland-Pfalz einige Jahre als frei von der Blauzungenkrankheit galt, wurden im Mai 2024 im Landkreis Bitburg-Prüm mehrere Ausbrüche nachgewiesen. Dies hatte zur Folge, dass der Seuchenstatus „frei von Blauzungenkrankheit“ für Rheinland-Pfalz nicht mehr gegeben ist und Tiere in „blauzungenfreie Gebiete“ nur noch unter bestimmten Auflagen verbracht werden dürfen.

Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit, zu den aktuellen Verbringungs-regelungen und den damit verbundenen Anforderungen sind auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamts unter https://lua.rlp.de zusammengefasst.

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Wachstum

Medizinstipendium des Landkreises Vulkaneifel in Kooperation mit der Kreissparkasse Vulkaneifel

Daun – Der Landkreis Vulkaneifel freut sich, auch im Wintersemester 2023/24 sein erfolgreiches Medizinstipendienprogramm fortzusetzen, das nun durch die wertvolle Unterstützung der Kreissparkasse Vulkaneifel eine noch stabilere Zukunft hat. Seit dem Wintersemester 2022/23 vergibt der Landkreis Vulkaneifel jährlich bis zu zwei Medizinstipendien, um einen Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region zu leisten. Die ausgewählten Stipendiaten erhalten eine monatliche Förderung in Höhe von 500 Euro über eine maximale Dauer von sechs Jahren. Im Gegenzug verpflichten sich die Stipendiaten, nach Abschluss ihres Studiums entweder mindestens fünf Jahre in der ärztlichen Versorgung im Landkreis Vulkaneifel tätig zu sein oder ihre Facharztausbildung im Landkreis zu absolvieren. Bislang konnten bereits drei Stipendien an Studierende aus der Region vergeben werden. die somit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung leisten werden.

In diesem Jahr wird erstmals ein Stipendium in enger Kooperation mit der Kreissparkasse Vulkaneifel vergeben. Die Kreissparkasse übernimmt dabei die kompletten Kosten für ein Stipendium. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage des Landkreises von großer Bedeutung und sichert die Fortführung des Programms.

„Wir sind der Kreissparkasse Vulkaneifel dankbar für ihr Engagement und den wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in unserer Region. Nachwuchsmediziner:innen zu fördern und in der Region zu halten, ist essenziell für die Zukunft unseres Gesundheitswesens“, so Landrätin Julia Gieseking.

Die Kreissparkasse Vulkaneifel zeigt mit dieser Kooperation einmal mehr ihr Engagement und ihre Verbundenheit zur Region. „Die Förderung junger Mediziner ist eine Investition in die Zukunft unserer Region und ein bedeutender Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung. Wir sind stolz, Teil dieses wegweisenden Programms zu sein“, so Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Vulkaneifel.

Mit der Vergabe von Medizinstipendien werden junge, talentierte Mediziner motiviert, ihre Karriere in der Vulkaneifel zu starten. Der Landkreis Vulkaneifel und die Kreissparkasse Vulkaneifel sind zuversichtlich, dass dieses Stipendienpro-gramm nachhaltig zur Stärkung der medizinischen Infrastruktur in der Region beitragen wird.

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Wandern am Welt-Ranger-Tag ab Kloster Mariawald

Mechernich/Mariawald – Anlässlich des Welt-Ranger-Tages am Mittwoch, 31. Juli, veranstaltet das Nationalparkforstamt Gemünd eine Wanderung um 14 Uhr ab Parkplatz Kloster Mariawald. Pressesprecher Martin Menninghaus weist darauf hin, dass an diesem Tag der weltweit mehr als 100 Ranger gedacht werden soll, die im Dienst verletzt oder getötet werden.

Die International Ranger Federation (IRF) – unterstützt von der „The Thin Green Line Foundation“ (TTGLF) und anderen Organisationen – haben den „Welt-Ranger-Tag“ 2007 ins Leben gerufen. TTGLF ist eine Stiftung, die überwiegend in Entwicklungsländern und Konfliktzonen arbeitet und unter anderem die Familien getöteter Rangerinnen und Ranger unterstützt.

Der Bundesverband Naturwacht wirbt jedes Jahr zum World-Ranger-Day um Spenden und leitet diese an die TTGLF als Jahresspende auf ein Spendenkonto bei der Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG weiter (IBAN DE81 1406 1308 0003 6735 53).

Erste Hilfe und neue Buchen

Menninghaus: „Hierzulande ist der Einsatz glücklicherweise weniger gefährlich.“ Bei der Wanderung soll über die Aufgaben der Ranger im Nationalpark Eifel berichtet werden, zu dem auch die Stadt Mechernicch gehört. Kloster Mariawald gehört zur unmittelbar an Mechernich angrenzenden Nachbarstadt Heimbach.

Ranger führen Nationalpark-Interessierte durch die Wildnis, geben wichtige Orientierungshilfe und leisten im Notfall Erste Hilfe. Sie sorgen für Verkehrssicherheit, pflanzen neue Buchen unter Fichten, stellen Bänke, Tische, Wetterschutzdächer her und im Gelände auf, kontrollieren die Einhaltung der Nationalpark-Regeln im Schutzgebiet, unterstützen Forschungsprojekte und die Medienarbeit.

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Zehn Großmeister am Start – Erstes Budo-Seminar des TuS Schleiden

Kall/Schleiden – Mit mehr als 70 Teilnehmern auf der Matte, und der Anwesenheit vieler Großmeister der verschiedenen Kampfsportarten aus dem In- und Ausland, wurde das erste Budo Seminar Eifel für alle ein voller Erfolg. Die Seminarteilnehmer ließen sich an diesem Tag in der Turnhalle der Schleidener Realschule zugunsten der Hilfsgruppe Eifel aufs Kreuz legen, denn alle Teilnehmergebühren und die Honorare der Trainer – darunter zehn Großmeister – wurden an die Kaller Kinderkrebshilfe gespendet. Und so konnte am Ende Dagmar Poth von der Hilfsgruppe Eifel einen Spendenscheck über 1208 Euro entgegennehmen.  

Ausrichter des Seminars war die Budo-Abteilung des TuS Schleiden. Hochkarätige Referenten waren an diesem Tag Rolf Mevißen (8. Dan), Stefan Lang (7. Dan), Walter Koep (8. Dan), Frank Kyselka (6. Dan) und Paul Taiwa Stanitzek (8. Dan) Unterstützung fanden die Referenten durch zehn Großmeister. So konnte auch der Großmeister Heinrich Drosten (10. Dan), der vor einem Monat für sein 70-jähriges Mattenjubiläum ausgezeichnete worden war, zum Abschluss der Veranstaltung für eine Einheit in Qi-Gong gewonnen werden.

Der Gedanke des Budo verbindet viele Verbände, Schulen und Vereine im In- und Ausland, und so wurde auch die Benefiz-Veranstaltung in Schleiden dazu genutzt, den Gedanken des Budo weiter zu tragen. Deshalb verzichten alle Referenten und die veranstaltenden Vereine auf ihre Zuwendungen und spenden die Einnahmen an Hilfsorganisationen. Dieses Mal haben sich die Seminar-Organisatoren der Budo Abteilung des TuS Schleiden 08 und der Taiwa-Style-Qin Na Zülpich die Hilfsgruppe Eifel ausgesucht und den Erlös von 1208 Euro jetzt an den Verein übergeben.

Wer Interesse am Kampfsport hat und die Vereine „Tus Schleiden 1908 e.V.“ oder „Taiwa Kampfsport e.V. Zülpich“ näher kennen lernen möchte, kann sich im Internet Informationen einholen und auch kostenlos am Probetraining teilnehmen. (Reiner Züll)

https://www.tus-schleiden.de

https://www.taiwa-style-qinna.de

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Optimierung

Das Marienhaus-Klinikum im Kreis Ahrweiler bietet erfrischendes Wassereis nach der OP

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Was zunächst ungewöhnlich klingen mag, hat sich seit dem 15. April 2024 im Maria Hilf als fester Bestandteil des anästhesiologischen Versorgungsangebots etabliert. Patientinnen und Patienten leiden nach operativen Eingriffen häufig unter postoperativer Übelkeit, sowie einem trockenen Mund und Halsschmerzen, die durch die künstliche Beatmung verursacht werden.

Die Verabreichung eines Wassereis im Aufwachraum kann diese unangenehmen Nebenwirkungen erheblich mildern. Es versorgt den Körper direkt mit Flüssigkeit, befeuchtet die Mundschleimhaut und kühlt den gesamten Rachenraum. Dieser Effekt ist nicht nur subjektiv spürbar, sondern auch wissenschaftlich belegt. Eine niederländische Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass der Verzehr von Wassereis die postoperative Übelkeit und Erbrechen um die Hälfte reduzieren konnte.

Im Aufwachraum wird die medizinisch sinnvolle Eisration erst dann verabreicht, wenn der frisch operierte Patient vollständig wach und orientiert ist. Diese Vorgehensweise hat sich in den letzten zwei Monaten als äußerst positiv erwiesen. Besonders ältere Patientinnen und Patienten verknüpfen angenehme Kindheitserinnerungen mit dem Genuss von Wassereis, was ihren Wachheitszustand (Wachsamkeit) zusätzlich positiv beeinflusst. Zudem zeigt sich eine lindernde Wirkung und gute Verträglichkeit, weshalb das Angebot im Aufwachraum sehr gerne angenommen wird.

Das Marienhausklinikum Kreis Ahrweiler freut sich über die positiven Rückmeldungen und sieht in der Verabreichung von Wassereis eine sinnvolle Ergänzung zur postoperativen Versorgung, die den Heilungsprozess und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten fördert.

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.