Kategorien
Wirtschaft

Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel – wolfcraft feiert 75-jähriges Jubiläum

Kempenich – Seit 75 Jahren entwickelt und produziert wolfcraft clevere Werkzeuge und Elektrowerkzeugzubehör für Hand- und Heimwerker. Der Familienbetrieb mit Sitz in der Eifel ist Mitbegründer und eines der innovativsten Unternehmen der deutschen Heimwerker-Branche. Am ersten Wochenende im Juli hat die wolfcraft GmbH ihr 75-jährigs Jubiläum gefeiert. Dem offiziellen Termin am Freitag mit geladenen Ehrengästen aus Politik und Verwaltung folgte am Samstag ein großes Fest für die gesamte Belegschaft und deren Familien. Tagsüber waren für die 750 Gäste auf dem „wolfcraft Rummelplatz“ viele Jahrmarkt-Klassiker geboten, abends gab es Livemusik und Tanz. „Ohne unsere Mitarbeiter, ihren Einsatz und ihren Willen zur ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte, wäre unser Wachstum und unser globaler Erfolg nicht möglich gewesen. Das wollen wir bei unserem Jubiläum ganz besonders mit ihnen feiern“, erklärt Stefan Weigel, einer der Geschäftsführer bei wolfcraft. Das Unternehmen liefert seine Produkte aus Kempenich in die ganze Welt.

Die wolfcraft GmbH wurde 1949 von Robert Wolff in Remscheid gegründet. Dort wurden zunächst Bohrer, Sägen und Feilen für den Eisenwaren- und Baustoffhandel produziert. Mit zunehmender Bedeutung des Do-it-Yourself-Marktes konzentrierte sich der Hersteller verstärkt auf das Baumarktgeschäft. 1965 zog das Unternehmen in die Eifel nach Weibern und Kempenich.

Bei der Entwicklung neuer Produkte verfolgt wolfcraft das Ziel, jedem perfekte Arbeitsergebnisse zu ermöglichen. Dazu analysieren die Produktentwickler zunächst den für einzelne Projekte typischen Kenntnisstand der Anwender sowie die entsprechenden Bedürfnisse und Erwartungen. Dann schaffen sie mit den wolfcraft Produkten gezielt clevere Projektlösungen und verhelfen so DIY-Neulingen ebenso zum Erfolg wie professionellen Handwerkern. Inzwischen sind über 550 wolfcraft Entwicklungen durch Patente geschützt.

Neben ihrer Innovationskraft zeichnet sich die wolfcraft GmbH durch eine konsequente Transformation zu mehr Nachhaltigkeit aus. Dieser Prozess ist Teil einer langfristig angelegten Environmental-Social-Governance-Strategie, die dem Umweltschutz und sozialen Aspekten in der Unternehmensführung ein besonderes Gewicht gibt.

 

 

Kategorien
News

Ehemaliger Patient aus der Eifel trifft nach 22 Jahre seine Retter

Region/Koblenz – „Er ist ein Kämpfer!“ Damit meint Frank Simonis seinen Sohn Til, den er liebevoll anschaut, als er mit ihm, Ehefrau Astrid und Tochter Lea im Kemperhof, dort wo Til zur Welt kam, zu Besuch ist. Gemeinsam sind die vier einen beeindruckenden Weg gegangen.

Til kommt am 4. Mai 2002 in der 28. Schwangerschaftswoche als Frühchen zur Welt. „Diese Kinder hatten bereits vor 22 Jahren gute Überlebenschancen. Doch Til entwickelte plötzlich unter intensivierter Beatmung einen beidseitigen Lungenriss mit Herz-Kreislaufversagen“, erklärt Dr. med. Thomas Hoppen, der die Familie 2024 zum Wiedersehen im Kemperhof trifft.

„Als meine Frau mich anrief und sagte, was passiert ist, war für mich klar: Til schafft das, der ist ein Kämper“, erinnert sich Vater Frank. Doch so sicher war das keinesfalls. „Ohne ein eingespieltes Team, das schnell und effizient reagiert, hätte die Geschichte ganz anders ausgehen können“, weiß Hoppen. Wichtig war, dass gleich mehrere Behandlungen nahezu parallel verliefen: die sofortige kontinuierliche Wiederbelebung mit Überdruckbeatmung und Herzdruckmassage, die Notfallmedikamentengabe und die Versorgung beider Lungen mit Schläuchen durch die Haut bis in den Lungenspalt, damit sich beide Lungen wieder entfalten konnten. Das Besondere: „Die Lungen sind bei so kleinen Kindern winzig, aber definitiv lebenswichtig für den Atemgasaustausch – also vor allen Dingen für die Versorgung mit lebenswichtigem Sauerstoff. Da gilt es, dran zu bleiben und nicht nach zehn Minuten zu sagen ,wir schaffen das nicht‘ “, erläutert der Facharzt für Pädiatrische Intensivmedizin.

Als Til dieses Jahr die Geschichte noch einmal hört und neben ihm Hebamme Christine und Arzt Thomas zur Seite stehen, ist er überwältigt. „Das ist einfach Wahnsinn“, sagt er. „Ich freue mich so unglaublich, dass ich das Team jetzt kennenlernen darf.“

Das Team hat Til nach der Reanimation noch weitere rund zehn Wochen begleitet. „Wir waren damals sehr erleichtert und überglücklich, dass es unser Til geschafft hat. Und gleichzeitig war es eine sehr aufwühlende und kräftezehrende Zeit“, erinnert sich Mutter Astrid. „Da hätten wir uns damals auch gewünscht, wenn andere Familien von ihren Erlebnissen erzählt hätten. Das bewegt uns, auch heute noch nach so langer Zeit, anderen Mut zu machen“, sagt die Familie.

Geschichten wie diese sind kein Alltag, aber in einem Perinatalzentrum Level 1, wie es der Kemperhof ist, kommen jährlich eine Reihe von Frühgeborenen zur Welt. „In  unserem Zentrum sind Fachärzte mit spezieller Zusatzweiterbildung für Geburtshilfe und Perinatalmedizin sowie für Neonatologie rund um die Uhr erreichbar. Auf der neonatologischen Intensivstation haben wir mindestens sechs Intensivpflegeplätze und entsprechend ausgebildetes Personal, sodass eine optimale Versorgung gesichert ist“, betont Chefarzt Privatdozent Dr. med. Thomas Nüßlein.

Er und das gesamte Team haben sich sehr gefreut, dass Til zu Gast war. „Es war auch für mich sehr bewegend. Tils Geschichte zeigt auch, wie enorm wichtig es ist, dass möglichst viele für den Notfall geschult sind – nicht nur im Krankenhaus“, betont Hoppen. Deshalb bietet er auch seit Jahren im Kemperhof regelmäßig Notfalltrainings mit Kinder-Simulationspuppen an. „Jeder sollte an seinem Können arbeiten und regelmäßig an einem solchen Kurs teilnehmen.“

Kategorien
News

Sonnenkraft im Future Lab Aachen – Das war die Archimedische Werkstatt 2024

Aachen – Finale der städtischen Ferienspiele am Archimedischen Sandkasten: Sonnenenergie im Tiny House – Aktionstag wird am 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr nachgeholt – Sandkasten noch bis 18. August auf dem Katschhof – Seit dem 5. Juli steht der Archimedische Sandkasten des Future Lab Aachen auf dem Katschhof und begeistert große und kleine Buddel-Fans.

In den vergangenen drei Wochen haben Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren innerhalb der städtischen Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt ein Tiny House errichtet, in dem mit Hilfe der Sonne Energie erzeugt wurde.

Fachlich angeleitet und pädagogisch betreut wurden sie von Expert*innen der Bleiberger Fabrik.

Umweltdezernent Heiko Thomas: „Energieversorgung durch Sonnenkraft im spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig.“

Heiko Thomas war als Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude natürlich von Anfang an begeistert vom thematischen Schwerpunkt der Archimedischen Werkstatt: „Sonnenkraft ist ein wichtiger Baustein für unsere Energieversorgung. Wer ein Balkonkraftwerk hat, weiß, wie effizient die Solaranlagen inzwischen sind. Die Thematik in diesem spielerischen Kontext kennenzulernen, ist großartig. Es gibt einen möglichen Einblick, wie wir in Zukunft unsere Häuser mit Energie versorgen.“ Warum das besonders wichtig ist?

„Die Stadt Aachen hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden und eine emissionsfreie Energiegewinnung ist für das Ziel unerlässlich“, erklärt Dezernent Heiko Thomas.

Sonnenschein und Farbenpracht

Unter der Dachmarke des Future Lab Aachen werden jedes Jahr in der Archimedischen Werkstatt bereits die Kleinsten für wissenschaftliche Themen und MINT-Fächer sensibilisiert – und das ganz spielerisch. „Durch die Verbindung von MINT und Kunst entdecken Kinder nicht nur die Schönheit der Wissenschaft, sondern auch die Kraft ihrer eigenen Kreativität. Diese einzigartige Symbiose fördert ästhetische und kulturelle Bildung und bereitet sie auf eine innovative Zukunft vor“, sagt Aylin Can, die die Archimedische Werkstatt für die Bleiberger Fabrik geleitet hat.

Herausgekommen ist am Ende ein farbenprächtiges Tiny House. Aus Holzlatten, Korken, bunten Fäden, ganz viel recycelten Materialien. Die Kinder haben sich vor dem Bauen mit der Beschaffenheit des Hauses auseinandergesetzt und auch die Problematik limitierter Ressourcen mitgedacht. (Autorisierte Zitate der Kinder siehe unten)

Spielerisch lernen und experimentieren, das ist das Ziel der Ferienspiele in der Archimedischen Werkstatt, die auch in diesem Jahr wieder in Rekordzeit ausgebucht war. Wer also einen Platz im nächsten Jahr ergattern will, dem 10jährigen Jubiläums-Jahr, muss schnell sein.

Strom auf Balkonien ernten

Sonnensegel, Bagger und Schaufeln der STAWAG sorgten auch in diesem Jahr für Schutz und eine schöne Abwechslung für alle Kinder und so manchen Erwachsenen. Auch das Thema der Werkstatt passte 1a zur STAWAG: „Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen auf die Kraft der Sonne setzen und grünen Strom vom eigenen Dach oder von Balkonien ernten. Denn mit Wind- und Sonnenenergie bringen wir gemeinsam die Energiewende und den Klimaschutz voran“, so Eva Wußing, Sprecherin der STAWAG.

Deubner Baumaschinen hat wieder unzähliges Material, Maschinen und Equipment zur Sicherung der Werkstatt gestiftet und unterstützt so den unbändigen Forschungsgeist der Kinder. Besonders spannend findet Unternehmens-Chef Rolf Deubner, dass am Sandkasten jedes Jahr etwas anderes passiert und die immer wieder überraschenden Ergebnisse der Kinder.

Strandfeeling, Yoga und ein Aktionstag zum Abschluss

Nach der Werkstatt bleiben den Besuchenden nun noch drei Wochen Strandfeeling. Erst am 19. August rückt der Stadtbetrieb an, baut den Kasten ab, siebt und verwendet den gereinigten Sand wieder. Bis dahin warten noch ein paar Highlights: „Zum Beispiel das Good-Morning-Yoga, montags von 7 – 7.30 Uhr, kostenfrei und ohne Anmeldung“, sagt Dr. Jutta Göricke vom Stadtmarketing. „Außerdem wird der Aktionstag, der ja buchstäblich ins Wasser gefallen ist, nachgeholt, ein toller Abschluss.“

Aktionstag am Archimedischen Sandkasten:

  • 16.08. zwischen 12 und 17 Uhr

Programm:

  • Die FH Aachen bringt einen interaktiven Info-Stand zum Thema Solar mit, bei dem ein Experte aus dem Solar Institut Jülich (SIJ) der FH mit verschiedenen Bauelementen die Funktionsweise von Solarenergie veranschaulicht. Theorie wird hier praktisch erfahrbar.
  • Am Aktionsstand der Verbraucherzentrale können Kinder, Jugendliche und Erwachsene etwas basteln, das sich mit Hilfe von Solarenergie bewegt. Mit einem Memory zum Thema „Strom“ lädt die Verbraucherzentrale zum Spielen ein. Und Erwachsene erfahren alles rund um Balkon-Kraftwerke, die sie bei sich zu Hause installieren können. Und ein paar nachhaltige Gewinne gibt es auch.
  • Das Netzwerk außerschulischer Lernorte, eXploregio.net, lädt zum Entdecken, Ausprobieren und Mitmachen ein. Am eXploregio.mobil warten spannende hands-on Experimente zum Thema Solarenergie auf kleine und große Forscher*innen.
  • Der aachen tourist service besucht den Aktionstag mit seiner mobilen Tourist-Info und präsentiert einen Rundgang zu 13 Stationen der Wissenschaft in Aachens Innenstadt.
  • 16.00 Uhr: Zum Abschluss Bläser-Konzert auf den Rathaus-Treppen der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen. Liegestühle stehen für alle bereit.
  • Eintritt frei.

Der Archimedische Sandkasten ist ein Projekt des Future Lab Aachen, einem Zusammenschluss der Stadt mit ihren vier Hochschulen.

Kategorien
News

Ingrid Klimke und Greta Busacker – Ein einzigartiges Mutter-Tochter-Gespann im CHIO Aachen Podcast

Aachen – Tausendsassa – mit diesem Wort wird man Ingrid Klimke und auch ihrer Tochter Greta Busacker wohl am ehesten gerecht. Klimke hat in ihrer beispiellosen Karriere vor allem in der Vielseitigkeit bereits so viele Erfolge gefeiert, dass sie sie gar nicht mehr zählen kann. Das räumt sie im CHIO Aachen Podcast ehrlich ein, betont aber auch: „Ich habe all‘ die Momente im Herzen, das ist das Schönste und Wichtigste. Es sind die besonderen Erlebnisse, für die es sich lohnt, hart zu arbeiten. Und gerade im Sport muss man die großen Glücksmomente richtig genießen, weil die Welt beim nächsten Mal schon wieder ganz anders aussehen kann.“

In der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts plaudern die beiden erfolgreichen Reiterinnen aus dem Nähkästchen und nehmen die Zuhörer mit in die ganz besondere Atmosphäre auf „Buschturnieren“, zu einem Olympia-Start am ersten Schultag und in ihr Zuhause – in dem nicht Pferde, sondern Kaninchen im Garten zu finden sind. „Den ein oder anderen Quatsch gibt es schon bei uns, den ich nicht ganz verstehe“, kommentiert Greta Busacker schmunzelnd.

Im Mittelpunkt stehen letztlich aber doch immer die Pferde, auch wenn beide Frauen sich durchaus in anderen Sportarten ausprobiert und sogar auf einem anderen beruflichen Weg befunden haben. So wäre Ingrid Klimke beinahe Lehrerin geworden, wenn im Referendariat nicht immer die Turniere einer ausreichenden Anwesenheit in der Schule im Weg gestanden hätten… Diese Prioritätensetzung kennt auch Tochter Greta: „Ich war erfolgreiche Vierkämpferin, habe Tennis gespielt und geturnt. Dafür ist die Begeisterung auch da, aber am Ende überwiegt immer die Liebe zum Pferd. Da kommt einfach nichts dran.“

Vom Training, das als Mutter-Tochter-Team nicht immer einfach ist, erzählen die beiden Frauen ebenso offen wie über den Schicksalsschlag 1999, als Klimkes Vater plötzlich verstarb. „Das hat unsere ganze Familie komplett aus der Bahn geworfen.“ Doch auch aus diesem Rückschlag ist Ingrid Klimke gestärkt hervorgegangen. Es folgten unter anderem drei olympische Medaillen und drei Siege im SAP-Cup in der Aachener Soers, dank denen sie bereits mehrfach auf der begehrten Siegertafel am Richterturm verewigt ist.

Nicht nur deshalb hat der CHIO Aachen eine ganz besondere Bedeutung für die 56-Jährige: „An jedem Hindernis im Gelände kriegt man von den Zuschauern nochmal richtigen Rückenwind und galoppiert dann so schnell wie möglich zum nächsten Hindernis. Und wenn man hinterher ins Stadion einreitet, ist man schon auf Wolke Sieben“, schwärmt sie.

Weitere spannende Einblicke in ihr Leben als Sportlerinnen und Familie geben Ingrid Klimke und Greta Busacker in der zweiten Folge des CHIO Aachen Podcasts. Diese finden Sie hier und überall dort, wo es Podcasts gibt.

Aufgenommen wurde diese Folge in einer ganz speziellen Atmosphäre, nämlich im Hauptstadion am Startwochenende des CHIO Aachen 2024. Zum damaligen Zeitpunkt hat Ingrid Klimke noch von einem Start in der Dressur bei den Olympischen Spielen geträumt. Inzwischen steht fest, dass die zunächst nominierte Reservereiterin leider nicht mit nach Paris fahren kann, da ihr Hengst Franziskus FRH verletzt ist.

Kategorien
Impulse

Mittelalterliche Wasserburg wird zum Irish Pub – Irische Nacht am 10. August 2024 auf Burg Satzvey

Mechernich-Satzvey/Köln – Fans der grünen Insel dürfen sich freuen: Am 10. August wird ein schönes Stück Irland auf der mittelalterlichen Burg Satzvey bei Euskirchen präsentiert. Mit landestypischen Spezialitäten und mitreißender Live-Musik steht die Sommernacht ganz im Zeichen der unverkennbaren irischen Lebensfreude.

Stimmungsvolle irische Musik gibt es von mehreren Bands – Tír Saor, o’Hamlet und Kilkenny Bastards –, die mit charakteristischen Instrumenten wie Banjo, Fiddle, Flöte und Mandoline unweigerlich zum Tanzen auffordern.

Um das Irland-Feeling abzurunden, dürfen entsprechende Speisen und Getränke nicht fehlen – ob Guinness, Kilkenny oder echter Jameson-Whiskey. Teddys Burgbäckerei bietet anlässlich der Veranstaltung eine exklusiv irische Speisekarte, mit Lauchsuppe, Scones und Baileys-Kuchen.

Einlass ab 17 Uhr, Beginn 18 Uhr mit Tír Saor und o’Hamlet auf der Gutshofbühne. Ab 22 Uhr Kilkenny Bastards im Bourbonen-Saal.

Eintritt:
Kinder (4 bis 12 Jahre) 10 Euro; Jugendliche, Schüler, Studenten VVK 20 Euro/AK 22 Euro; Erwachsene VVK 25 Euro/AK 27 Euro.
Kartenvorverkauf über: https://www.rheinruhrticket.de/rrt/ajax.aspx/shop/b7849a1c-ec99-4a38-8186-51c66de2ab3f/Burg_Satzvey.html

Kategorien
Impulse

Singen macht Spaß – Vor allem gemeinsam! – Rudelsingen am 29. Juli in der Genovevaburg Mayen

Mayen – In diesem Sommer spielt das gemeinsame Singen eine wichtige Rolle im Programm der Burgfestspiele. Schon das große Stadtfest „KulturGenuss“ zu Beginn der Spielzeit startete mit einem Offenen Singen auf dem Mayener Marktplatz. Der Burgfestspiele-Chor präsentierte wieder ein buntes Konzert-Programm im Alten Arresthaus und auf der Burghofbühne verzaubert seit dem 29. Juni das gefühlvolle Schauspiel „Wie im Himmel“ rund um einen kleinen norwegischen Dorfchor die Zuschauer*innen.

Da passt der Publikums-Renner „Rudelsingen“ doch bestens in den Spielplan! Mehr Freude am Singen als in diesem kultigen Mitmach-Event geht gar nicht! Schon im Sommer 2023 begeisterte das von dem Musiker David Rauterberg entwickelte Format das Festspielpublikum. Die Idee: Allen Menschen, die gerne singen, eine unkomplizierte Plattform zu bieten, in der Musik einfach nur Spaß machen soll. Von Schlager bis Rock, von aktuellen Radio-Hits bis zum Evergreen – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei und es darf gesungen, gegrölt und gefeiert werden! Zwei Musiker*innen leiten das Event an, die Songtexte werden gut sichtbar auf Bildschirme projiziert – für alle, die doch nicht mehr ganz so textsicher sind in ihren Lieblingssongs. Und schon kann die Party losgehen!

Bereits seit 2011 begeistert dieses besondere Mitsing-Event ganz Deutschland. In über 100 Städten treffen sich monatlich 10.000 Menschen, die gerne gemeinsam singen. Dabei geht es nicht um musikalische Vorkenntnisse, besondere Begabungen oder kleinteilige Probenarbeit. „Rudelsingen“ setzt ganz auf den Spaßfaktor. Hier werden die Songs durchgesungen und alle können mitmachen. Egal ob alleine, mit der Familie, mit Freund*innen oder Kolleg*innen – die pure Lust am Singen macht dieses Musikevent zum unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis. Der perfekte Abend für alle, die nicht mehr nur unter der Dusche singen wollen!

Tickets für das Kult-Event am 29. Juli um 20.00 Uhr gibt es bei Reisebüro Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5, 56727 Mayen über die Ticket-Hotline: 02651/494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de oder online auf der Seite der Burgfestspiele.

Kategorien
News

Mehr als 100 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen gehen bei den Olympischen Spielen in Paris an den Start

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: Team Sportland.NRW stellt auch 2024 den größten Anteil der deutschen Olympiamannschaft und unterstreicht damit seinen exzellenten Ruf. Die Olympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt: Vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 kämpfen mehr als 10.500 Athletinnen und Athleten aus mehr als 200 Nationen um Medaillen und Platzierungen. Gastgeber der Spiele ist die französische Hauptstadt Paris. Dem TEAM D gehören rund 470 Athletinnen und Athleten an, von denen mehr als 100 Sportlerinnen und Sportler aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen kommen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Wir sind stolz, dass Nordrhein-Westfalen erneut den größten Anteil der deutschen Olympiamannschaft stellt. Damit unterstreichen wir unseren exzellenten Ruf als Sportland Nummer 1. Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist nicht nur bei den Athletinnen und Athleten groß: Viele Familienangehörige und Sportfans aus Nordrhein-Westfalen werden die Mannschaft im Nachbarland Frankreich vor Ort unterstützen.“

Paris richtet nach 1900 und 1924 bereits zum dritten Mal Olympische Spiele aus. Nachdem bei den letzten Olympischen Spielen aufgrund der Corona-Pandemie keine Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstadien vor Ort sein konnten, werden die Wettkämpfe nun wieder vor vollbesetzen Rängen stattfinden. Die Nähe der französischen Hauptstadt zu Nordrhein-Westfalen wird eine große Fangemeinde zu den Olympischen Spielen fast vor der Haustür locken.

„Dem Team Sportland.NRW und selbstverständlich auch dem gesamten Team Deutschland viel Erfolg bei den anstehenden Wettkämpfen, eine tolle Zeit und unvergessliche Momente im Kreise der internationalen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler“, betont der Ministerpräsident.

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris am Freitag, 26. Juli 2026, werden Basketball-Weltmeister Dennis Schröder und Judo-Weltmeisterin Anna-Maria Wagner die deutsche Fahne tragen.

Förderung des Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

Die Athletinnen und Athleten des Teams Sportland.NRW konnten sich an den drei nordrhein-westfälischen Olympiastützpunkten sowie den zahlreichen Bundesstützpunkten in Nordrhein-Westfalen auf ihre Olympia-Teilnahme vorbereiten. Denn die Förderung des Leistungssports hat in Nordrhein-Westfalen einen hohen Stellenwert: Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses frühzeitig gestellt: Angefangen von der Auswahl und Förderung potenzieller Talente, über die Vereinbarkeit von Leistungssport mit Schule, Studium und Beruf bis hin zur Einbindung von Wissenschaft in den Trainingsprozess.

Weitere Informationen zum Leistungssport in Nordrhein-Westfalen und eine Übersicht der für die Olympischen Spiele in Paris nominierten Athletinnen und Athleten sind zu finden unter: www.sportland.nrw

Kategorien
News

Stadt Alsdorf ist jetzt offiziell eine „stillfreundliche Kommune“

Alsdorf – „Stillfreundliche Kommune“: Alsdorfer Rathaus öffnet gemütliche Still- und Wickelecke – Die Wände sind frisch gestrichen und leuchten in einem warmen Gelb-Orange. Eine ausklappbare Wickelkommode, einen bequemen Schwingsessel mit Stillkissen und einen kleinen Tisch, auf dem stets eine Flasche mit frischem Trinkwasser bereitsteht, gibt es ebenfalls in einer ganz neuen Ecke im Alsdorfer Rathaus. Die hat der Kommune jetzt ein besonderes Zertifikat eingebracht: „Stillfreundliche Kommune“ darf sich die Stadt nach Aachen als erste Kommune in der Städteregion nennen.

Die passende Urkunde des Landesverbandes der Hebammen NRW hat dessen Schatzmeisterin Esther Schmitz in dem neuen Still- und Wickelraum auf der ersten Etage des Rathauses überreicht. „Wir zeichnen seit 2019 Kommunen aus, die öffentliche Einrichtungen so umgestalten, dass ein Besuch mit Babys und Kleinkindern keine Hürde ist.“ Die Nachfrage nach Zertifizierung steige zwar langsam, sagte Schmitz, „aber Alsdorf gehört hier durchaus noch zu den Vorreitern!“ Sehr zur Freude des Dezernenten für Jugend, Schulen und Soziales, Tim Krämer. „Es war zwar eine Herausforderung, von dem begrenzten Platz im Rathaus noch eine Ecke abzuzweigen, aber die haben wir gemeistert.“ Nur wenige Meter vom Aufzug entfernt befindet sich der neue Wickelraum auf der ersten Etage, der somit barrierefrei auch mit Kinderwagen erreichbar ist. Wer ihn nutzen möchte, bekommt am Empfang neben dem Haupteingang des Rathauses den nötigen Schlüssel.

Ideengeberin für Alsdorf war Britta von Oehsen vom Netzwerk „Starteklar – Frühe Hilfen für Familien in Alsdorf“ des Diakonischen Werks. Was sie doppelt freut: Auch im Beratungszentrum der Diakonie bei „ABBBA“ an der Otto-Wels-Straße gibt es seit kurzem eine Still- und Wickelecke. Weitere könnten hinzukommen. Tim Krämer: „Wir werden gerne prüfen, ob auch andere öffentliche Gebäude dafür in Frage kommen.“ Die Ecke im Rathaus erfreut sich bereits guter Nachfrage. Alleine sieben Mal wurde der Schlüssel schon in den Tagen vor dem offiziellen Start entliehen. (apa)

Kategorien
Wirtschaft

Die Kempenicher wolfcraft GmbH vervollständigt die Geschäftsführung

Kempenich – Die wolfcraft GmbH komplettiert das Managementboard  – Dr. Thomas Ardelt wird Geschäftsführer für den Bereich Produktion und Technik – Zum 1. Juli 2024, pünktlich zu ihrem 75-jährigen Bestehen, hat die wolfcraft GmbH die Geschäftsführung vervollständigt: Neben den bestehenden Geschäftsführern Bernd Weber (Finanzen und Logistik), Stefan Weigel (Marketing und R&D) und Holger Placke (Vertrieb) ist nun auch Dr. Thomas Ardelt (Produktion und Technik) an Bord.

Mit dem neuen Managementboard sieht sich der Hersteller von Handwerkzeug und Elektrowerkzeugzubehör optimal für die Zukunft aufgestellt. „In der Leitungsebene vereinen wir Führungskompetenz mit exzellenter fachlicher Expertise – und zwar in den Schlüsseldisziplinen, die für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der wolfcraft GmbH entscheidend sind. Wir sind froh, dass wir mit Dr. Thomas Ardelt einen erfahrenen Experten für den Bereich Produktion und Technik gewonnen haben. Mit seiner Expertise wollen wir unsere Fertigungsstätten in Europa weiter optimieren – im Sinne einer starken Wettbewerbsfähigkeit und unserer Verantwortung für eine nachhaltige Produktion. Damit ist die Leitungsebene nun komplett “, so Stefan Weigel.

Dr. Thomas Ardelt freut sich auf die Zusammenarbeit und die neue Herausforderung bei dem Eifler Familienunternehmen. Auch seine geschäftsführenden Kollegen, die bereits auf jahrzehntelange interdisziplinäre Zusammenarbeit blicken können, sind sich sicher: „Das passt! Zum einen bringt Dr. Ardelt mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich Produktionsoptimierung und technischer Kompetenz exakt den Input in unser Unternehmen, nach dem wir gesucht haben. Zum anderen ist der Funke auch menschlich und kulturell sofort übergesprungen“, betont Stefan Weigel.

„Mit der Haltung des lernenden Unternehmens, in dem Expertise über Ego steht, flachen Hierarchien und einem spürbaren Enthusiasmus für das Voranbringen innovativer Lösungen konnte ich mich sofort identifizieren“, bestätigt Dr. Thomas Ardelt.

Seine Fachkompetenz und Erfahrung aus über 20 Jahren in leitenden Positionen, die meisten davon bei der Mahr GmbH, einem Technologieführer in der Fertigungsmesstechnik, will er in die Optimierung der firmeneigenen Werke in Deutschland und Europa einbringen. Seine Mission? Wettbewerbsvorsprung durch Produktionsoptimierung und technologischen Fortschritt. „Meine Aufgabe ist es, innovative Ideen mit den passenden technischen Lösungen zu flankieren, sodass wir sie mit höchster Effizienz realisieren können. Damit werden wir die hohe Innovationskraft von wolfcraft weiter stärken“, blickt der gebürtige Sauerländer in die Zukunft. Erst kürzlich hat die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) wolfcraft zu einem der Top 500 innovativsten Mittelständler Deutschlands gekürt.

Mit dem neuen Führungsteam, eigenen Produktionsstätten in Deutschland und Europa, einer hochautomatisierten Logistik und einer exzellenten Markenbekanntheit sieht sich die wolfcraft GmbH hervorragend für die Zukunft aufgestellt.

 

Kategorien
Wirtschaft

Noch bis 11. August zu den German Craft Skills anmelden

Region/Koblenz – Noch bis 11. August können sich junge Gesellen aus dem Bezirk der Koblenzer Handwerkskammer für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Handwerk anmelden – Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk messen sich die besten Junghandwerker, die ihre Gesellenprüfung mit besonders guten Ergebnissen bestanden haben. In den meisten Handwerksberufen werden für die Meisterschaft Arbeitsproben in Form von praktischen Aufgaben durchgeführt. Das ist beispielsweise bei Bäckern, Maurern, Metallbauern, Kraftfahrzeugmechatronikern, Malern und Lackierern der Fall. In anderen Berufen wird das Gesellenstück erneut bewertet, z. B. bei den Steinmetzen und Steinbildhauern, Goldschmieden und Maßschneidern oder es wird anhand der Noten in der Prüfung entschieden. Die Wettbewerbe finden nacheinander zunächst auf Kammerebene – hier also im Bezirk der Handwerkskammer Koblenz -, auf Landesebene und schließlich auf Bundesebene statt.

Teilnehmen dürfen junge Handwerker, die die Gesellenprüfung vom Winter des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt haben, zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre waren und bei denen das Gesamtergebnis der Gesellenprüfung (Teil 1 und 2) mind. 81 Punkte „gut“ oder der praktische Teil mindestens mit 81 Punkten „gut“ bestanden wurde. Für die Sieger gibt es Urkunden und Bargeldprämien, verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Möglichkeit, sich für ein Weiterbildungsstipendium zu bewerben, um beispielsweise die Meisterschule zu besuchen.

Zum Hintergrund:

Der Wettbewerb wird jährlich in allen mehr als 130 Handwerksberufen auf bis zu vier Stufen von der Innungs- bis zur Bundesebene durchgeführt. Jährlich nehmen bis zu 3.000 junge Handwerker teil. Rund 800 von ihnen können als Landessieger dann auf Bundesebene um den Bundessieg kämpfen.

Anmeldungen sind noch bis zum 11. August möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei der Handwerkskammer Koblenz, www.hwk-koblenz.de, Prüfungswesen, Theresa Just, Tel. 0261 / 398-420, gesellenpruefung@hwk-koblenz.de.