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50 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen gehen bei den Paralympischen Spielen in Paris an den Start

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst: Team Sportland.NRW stellt auch 2024 den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft und unterstreicht damit seinen Ruf als paralympisches Zentrum – Die Paralympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt für Menschen mit Behinderung. Vom 28. August bis zum 8. September 2024 kämpfen mehr als 4.400 Athletinnen und Athleten aus mehr als 180 Nationen um Medaillen und Platzierungen in insgesamt 22 Sportarten. Die französische Hauptstadt Paris ist erstmals Gastgeber der Paralympischen Spiele. Dem TEAM D Paralympics gehören 143 Athletinnen und Athleten sowie vier Guides und eine Steuerfrau an. 50 Sportlerinnen und Sportler sowie zwei Guides und die Steuerfrau kommen aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen bzw. werden durch den Olympiastützpunkt Nordrhein-Westfalen betreut. Ministerpräsident Hendrik Wüst reist am Dienstag, 3. September 2024, nach Paris, um dort an zwei Tagen Termine rund um die Paralympischen Spiele wahrzunehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Organisatoren auszutauschen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Geist der Olympischen Spiele in Paris hat gezeigt, wozu der Sport imstande ist. Er vereint Völker, lässt politische Konflikte in den Hintergrund treten und stellt Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Teamgeist in den Vordergrund. Nach diesem Erfolg der Olympischen Spiele stehen nun die Athletinnen und Athleten im Fokus, die trotz individueller Beeinträchtigungen Spitzensport auf Weltklasseniveau betreiben. Wir sind stolz, dass Nordrhein-Westfalen erneut den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft stellt. Damit unterstreichen wir unseren exzellenten Ruf als Sportland Nummer 1 und paralympisches Zentrum. Die Vorfreude auf die Paralympischen Spiele ist nicht nur bei den Athletinnen und Athleten groß: Viele Sportfans aus Nordrhein-Westfalen werden die Mannschaft im Nachbarland Frankreich vor Ort unterstützen.“

Förderung des Para-Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

Für die Vorbereitung standen den Athletinnen und Athleten des Teams Sportland.NRW neben den drei Olympiastützpunkten die drei nordrhein-westfälischen Para-Bundesstützpunkte sowie die paralympischen Trainingszentren und die Landesstützpunkte in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den der Para-Leistungssport in Nordrhein-Westfalen hat. Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses im Paralympischen Zentrum Nordrhein-Westfalen frühzeitig gestellt.

Nordrhein-Westfalen ist zudem Heimat des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), das seinen Sitz in Bonn hat.

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Politik

Die Stadt Zülpich hat die vergangenen Krisenzeiten gut gemeistert

Zülpich/Herne – „Haushaltssituation der Stadt ist auf deutlichem Stärkungskurs“ – Die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (gpaNRW) hat die Stadt Zülpich in den letzten Monaten in fünf wesentlichen Handlungsfeldern untersucht. Die überörtliche Prüfung geht der Frage nach, ob die Stadt sachgerecht, rechtmäßig und wirtschaftlich verwaltet wird. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden jetzt durch Sabine Jary, Christina Hasse, Prüferinnen der gpaNRW, und Projektleiter Torsten Binder vorgestellt. Simone Kaspar, Stellvertreterin des Präsidenten der gpaNRW, begrüßte alle Teil-nehmenden der Abschlusspräsentation und ordnete die Ergebnisse für den Rechnungsprüfungsausschuss ein: „Die Stadt Zülpich hat die vergangenen Krisenzeiten gut gemeistert. Natürlich wirken sich die globalen Krisen bis auf die kommunale Ebene aus. Zülpich stellt sich gut auf und ist an vielen Stellen auf einem guten Weg, sich mehr Handlungsfähigkeit zu sichern. Wir möchten mit unseren Ergebnissen und daraus abgeleiteten Empfehlungen bei der Bewältigung kommunaler Herausforderungen zur Seite stehen.“

Stabilisierung des Haushalts liegt weiterhin auf Kurs

„Die Haushaltssituation der Stadt Zülpich hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Nach dem Ende des Haushaltssicherungskonzeptes hat sich die Gesamtsituation und da-mit auch das städtische Eigenkapital von Jahr zu Jahr stabilisiert“, so Projektleiter Torsten Bin-der. Der Haushalt 2024 ist mit positiven Jahresergebnissen geplant – ein sehr gutes Zeichen für die Verantwortlichen der Stadt. Zülpich verfolgt konsequent das Ziel, Verbindlichkeiten abzubauen und eine Neuverschuldung zu vermeiden, was sich in den interkommunal niedrigen Gesamtverbindlichkeiten bestätigt. Gleichwohl ist ein Sanierungsstau bei Infrastruktur und Gebäuden zu erkennen, der zukünftige Investitions- und Sanierungsbedarfe erfordert und ggf. zu Kreditaufnahmen führen wird. Um den Haushalt noch besser steuern zu können, empfiehlt die gpaNRW ein weitreichendes Finanzcontrolling einzurichten. Dazu gehören auch klare Richtlinien für die Erreichung der strategischen Ziele und für die eingerichteten operativen Prozesse beim Fördermittelmanagement.

Erforderliche Verbesserungen im Vergabewesen bereits aufgegriffen

Für die Durchführung von Vergabeverfahren hat die Stadt Zülpich 2024 eine zentrale Vergabestelle eingerichtet. Damit soll künftig für alle Fachbereiche die rechtssichere, korruptionspräventive und wirtschaftliche Abwicklung von Auftragsvergaben gewährleistet werden.

Die gpaNRW empfiehlt der Stadt, den Ablauf des Vergabeprozesses verbindlich mit einer Dienstanweisung zu regeln. In Bezug auf Korruption und deren Vermeidung macht die Stadt laut gpa-Prüfung weitere Schritte. So ist eine Gefährdungsanalyse zur Festlegung der besonders korruptionsgefährdeten Arbeitsplätze in Arbeit.

Moderne IT-Ausstattung an Schulen – weitere Verbesserungen in Planung

Mit über 2.500 Schülerinnen und Schülern hat die Stadt Zülpich ein vergleichsweise großes Schulumfeld. Entsprechend anspruchsvoll gestaltet sich die Digitalisierung der Schulen, den-noch treibt die Stadt die IT-Ausstattung weiter voran. Über 1.100 Endgeräte kommen an den Schulen der Stadt zum Einsatz. Ein Medienentwicklungsplan sollte in Zusammenarbeit mit allen Schulen entstehen.

Stadt hat die richtigen Konzepte im Friedhofswesen

Die Stadt Zülpich hat 22 kommunale, großflächige Friedhöfe. Die gute Organisation und das vorhandene Friedhofskonzept erleichtern in der Praxis die Steuerung der langfristigen Entwicklung der Friedhofsflächen. Dabei geht es u.a. darum, nicht belegte Flächen auszuklammern und für andere Zwecke zu nutzen. Dadurch gelang es beispielsweise, einen Spielplatz auf einer entwidmeten Friedhofsfläche zu errichten. Dieses Vorgehen sieht die gpaNRW besonders posi-tiv und zeichnet die Stadt Zülpich für diese Neuerungen als „gutes Beispiel“ aus. Die Urkunde hierfür überreichte Simone Kaspar im Anschluss an die Präsentation der Prüfungsergebnisse.

Bürgermeister Ulf Hürtgen erklärt abschließend zu den Ergebnissen der gpaNRW: „Im Namen der Stadt Zülpich bedanke ich mich bei den Prüferinnen und Prüfern der gpaNRW für den um-fassenden Bericht. Die Ergebnisse sind eine Bestätigung unseres jahrelangen, auf Konsolidierung ausgerichteten Handelns und dem sehr gut funktionierenden Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Politik mit überwiegend gemeinsam getragenen Entscheidungen. Die Ergebnisse des gpa-Berichts zeigen uns, dass wir bereits in vielen Bereichen auf einem sehr guten Weg sind. Wir betrachten den Bericht aber auch als Auftrag: Die Empfehlungen der gpaNRW bieten uns wichtige Anhaltspunkte dafür, wo konkret anzusetzen ist, um Strukturen und Abläufe weiter verbessern zu können.“

Infos zur gpaNRW und deren turnusgemäßen Prüfung

Die gpaNRW hat die Stadt Zülpich im Rahmen der turnusgemäßen Prüfung aller kleinen kreis-angehörigen Kommunen mit einer Einwohnerzahl von 18.001 bis 25.000 in folgenden Handlungsfeldern geprüft:

Finanzen

Vergabewesen

Informationstechnik an Schulen

ordnungsbehördliche Bestattungen

Friedhofswesen

Alle Feststellungen und Empfehlungen der gpaNRW zu den thematischen Handlungsfeldern sind im Prüfungsbericht für die Stadt Zülpich zusammengefasst.

Die gpaNRW ist Teil der staatlichen Aufsicht des Landes über die Kommunen und wurde im Jahr 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Herne. Ihr ist durch Gesetz und Gemeindeordnung die überörtliche Prüfung aller 396 Kommunen, der 30 Kreise sowie der Städteregion Aachen, der beiden Landschaftsverbände und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) übertragen. Präsident der gpaNRW ist seit 15. September 2023 Bürgermeister a.D. Michael Esken.

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Wirtschaft

Bayerischer Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht Lebkuchenwerk der Aachener Lambertz-Gruppe in Nürnberg

Aachen/Nürnberg – Offizielle Eröffnung der Lebkuchen-Saison 2024: Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht traditionsreiches Nürnberger Lebkuchen-Werk von Haeberlein-Metzger und Weiss-Lebkuchen – Am vergangenen Freitag besuchte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine der traditionsreichsten Lebkuchen-bäckereien Deutschlands in Nürnberg, der Geburtsstadt des Ministerpräsidenten – und zwar die Firma Wolff Lebkuchen, an deren Produktionsstandort die bekannten Traditionsmarken „Haeberlein-Metzger“ und „Weiss-Lebkuchen“, die beide zur Aachener Lambertz-Gruppe gehören, hergestellt werden. Das Tochterunternehmen Weiss-Lebkuchen verfügt noch über einen weiteren großen Produktionsstandort im bayerischen Neu-Ulm. Die Lambertz-Gruppe ist nationaler Marktführer im Bereich der Herbst- und Weihnachtsgebäcke und vereint die drei zentralen Traditionsgebäck-Gruppen – Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen – in einmaliger Form.

Pünktlich zum Lebkuchen-Saisonstart begrüßte Prof. Hermann Bühlbecker, Alleininhaber der Lambertz-Gruppe, den Ehrengast und führte ihn durch die Bäckerei, deren Historie bis ins Jahr 1492 auf eine Lebküchnerei in der „Äußere Laufer Gasse“ zurückgeht. Nürnberg gilt bereits seit dem 14. Jahrhundert als Zentrum des Lebkuchen-Handwerks.

Die weltweit begehrte Spezialität wird bei „Wolf-Lebkuchen“ nach traditioneller Rezeptur mit erlesenen Zutaten von fachkundigen und erfahrenen Bäckermeister*innen produziert. Der Ministerpräsident nutzte bei der Werksbesichtigung die einmalige Gelegenheit, sich die exklusiven Rezepturen und Produktionsvorgänge genau erklären zu lassen und buk sogar selbst mit.

Während der Besichtigung der Produktionsprozesse tauschte sich Dr. Söder mit Gastgeber Prof. Bühlbecker u.a. über den Wirtschaftsstandort Nürnberg und die Bedeutung der langen Nürnberger Lebkuchen-Tradition aus. Diese hat ihren historischen Ursprung in den Klosterbäckereien des 11. Jahrhunderts und ist heutzutage als Spezialität mit einer geografisch geschützter EU-Herkunftsangabe besonders ausgewiesen. Während seines Besuches betonte Dr. Söder u.a., das mittelständische Unternehmen, wie die Lambertz-Gruppe eines sei, das zentrale Fundament der deutschen Wirtschaft darstellen würden und deshalb unbedingt zu erhalten wie zu unterstützen seien.

O-Töne des Besuches:

Ministerpräsident Dr. Markus Söder:

„Als Nürnberger bin ich natürlich ein großer Fan von Lebkuchen. Schon als Kind habe ich gerne Lebkuchen gegessen – daran hat sich bis heute nichts geändert. Deswegen freue ich mich, dass ich heute da sein kann.“

„Mittelständische Betriebe und Familienunternehmen sind die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Gerade in Bayern sind wir stolz auf unsere hervorragenden Lebensmittel und regionalen Produkte. Sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern schaffen auch Identität. Das gilt insbesondere für alle Lebkuchen aus Nürnberg.“

Prof. Hermann Bühlbecker:

„Wir konnten uns davon überzeugen, dass Herr Dr. Söder nicht nur ein großes Vorwissen über die Rohstoffe und die Produktion hat, sondern auch selbst  Nürnberger Lebkuchen backen kann.“

„Wir haben auch über die Problematik der Wirtschaft und den Schokoladenmarkt gesprochen. Themen war zudem der Wirtschaftsstandort Nürnberg, die Entwicklungsgeschichte der Lebkuchen-Tradition sowie die Entwicklung unserer Produktion am Standort sowie in der Lambertz-Gruppe.“

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Politik

Nordrhein-Westfalen startet Monitoring für Freiflächen-Photovoltaik

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Mit präzisen Daten treiben wir den Ausbau der Solarenergie auf Freiflächen ambitioniert voran – Der Ausbau der Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen schreitet rasant voran. 2023 war ein Rekordjahr mit einem Ausbau von mehr als 2 Gigawatt installierter Leistung und auch 2024 setzt sich die Dynamik fort. Neben dem Zubau von Dachflächen-Photovoltaik arbeitet das Land auch daran den Ausbau auf der Freifläche voranzubringen. Um präzise zu erfassen, auf welchen Flächen neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen entstehen und eine sachgerechte Basis für mögliche künftige Steuerungen des Zubaus durch den Landesentwicklungsplan NRW zu schaffen, hat das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium ein spezielles Monitoring beauftragt.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat nun seinen ersten Monitoring-Bericht vorgelegt und analysiert unter anderem, in welchem Umfang einzelne Flächenarten wie Ackerflächen, Halden oder Deponien durch die in den Jahren 2022 und 2023 in Betrieb genommenen Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in Anspruch genommen wurden. Es zeigt sich, dass weniger als 25 Prozent der neu installierten Leistung von insgesamt rund 190 MW in den Jahren 2022 und 2023 auf landwirtschaftlichen Flächen (Ackerfläche und Grünland) errichtet wurde. Rund 30 Prozent der Leistung entstand auf Gewerbe- und Industriefläche und rund 20 Prozent auf oder am Rand von ehemaligen Abbauflächen, insbesondere von Tagebauen.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der massive Ausbau der Solarenergie ist für die erfolgreiche Transformation unseres Energiesystems unverzichtbar und zudem ökonomisch sinnvoll. In Nordrhein-Westfalen boomt der Ausbau der Photovoltaik, aber besonders der Ausbau auf Freiflächen muss weiter zulegen. Dafür haben wir unter anderem mit der Änderung des Landesentwicklungsplans wichtige Weichen gestellt. Mit dem Monitoring des LANUV halten wir nun nach, wo in NRW wie viel Freiflächen-Photovoltaik zugebaut wird. Diese Daten helfen uns, den PV-Ausbau auf Freiflächen ambitioniert voranzutreiben und dabei einzelne Interessen, wie etwa die der Landwirtschaft, noch besser im Blick zu haben.“

Das LANUV hat in seinem ersten Monitoring-Bericht den Anlagenbestand der Freiflächen-Photovoltaik mit Stand 31.12.2023 ausgewertet und dabei Anlagen ab einer Leistung von mindestens 100 Kilowatt berücksichtigt. Der Bericht gibt Auskunft über den Ausbaustand der Freiflächen-Photovoltaik in den sechs Planungsregionen, sowie allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens. Er enthält Übersichten, welche Arten von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in welchem Umfang installiert wurden (z. B. klassische oder Agri-Photovoltaik-Anlagen). Darüber hinaus wird unter anderem erfasst, Anlagen welcher Leistungsklasse besonders häufig installiert wurden und wie viele Anlagen innerhalb und außerhalb der EEG-Förderkulisse entstanden sind. Der Monitoring-Bericht soll jährlich erscheinen und den weiteren Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik flankieren.

Der erste Monitoring-Bericht 2024 des LANUV ist hier abrufbar.

 Zum Hintergrund

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im April dieses Jahres die 2. Änderung des Landesentwicklungsplans in Kraft gesetzt und damit die mögliche Flächenkulisse für Freiflächen-Solarenergie gegenüber 2023 deutlich erweitert. Außerdem führt das Wirtschaftsministerium die insbesondere an Kommunen gerichtete Informations-Kampagne „Freiflächen-Photovoltaik in NRW“ durch.

Weitere Daten zu Dach- und Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen sind im Energieatlas NRW des LANUV verfügbar.

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Drittes beitragsfreies Kita-Jahr in Stolberg – Eltern haben 2,5 Millionen Euro gespart

Stolberg – In diesen Tagen jährt sich die Einführung des 3. beitragsfreien Kita-Jahres in Stolberg zum 4. Mal. Seit August 2020 ist damit die komplette Ü3-Betreuung bis zur Grundschule in Stolberg kostenfrei. Durch das 3. beitragsfreie Kita-Jahr haben Stolberger Eltern seitdem insgesamt rund 2,5 Millionen Euro Kitagebühren nicht zahlen müssen.

Alleine im Kita-Jahr 2023/2024 waren in den 35 Stolberger Kitas 1594 Kinder beitragsfrei. 2024/2025 werden es 1652 Kinder sein. Zusätzlich hatte der Stadtrat 2020 eine Senkung der OGS-Gebühren um 25 Prozent beschlossen.

Bürgermeister Patrick Haas ist trotz knapper kommunaler Kassen von der Richtigkeit dieser Entscheidungen überzeugt: „Es ist meine tiefe Überzeugung, dass Bildung kostenfrei sein muss. Die Einführung eines weiteren gebührenfreien Kita-Jahres war unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit und der finanziellen Entlastung der Eltern ein richtiger Schritt, an dem wir trotz angespannter Haushaltslage genau deshalb auch zukünftig weiter festhalten.“ Ohnehin sei das Beitragsniveau im Vergleich zu anderen Städten gering. Zudem setzt die Stadt Stolberg eine umfassende „Geschwisterkindregelung“ um, sprich Eltern zahlen ohnehin nur für ein Kind Kita-Beiträge, egal, wie viele Geschwister noch gleichzeitig in einer Kita sind.

 

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Wirtschaft

Raiffeisen Waren GmbH Westeifel verstärkt das Netzwerk der EIFEL Arbeitgeber

Weinsheim/Prüm – Die Arbeitgebermarke EIFEL freut sich, die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel als neues Mitglied in ihrem Netzwerk willkommen zu heißen. Das Unternehmen hat erfolgreich den anspruchsvollen EIFEL Arbeitgeber Check absolviert, der von RKW Rheinland-Pfalz durchgeführt wird, und damit eindrucksvoll seine Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber unter Beweis gestellt.

Der EIFEL Arbeitgeber Check ist ein umfassendes Prüfverfahren, bei dem Unternehmen in den Kategorien Mitarbeiter, Kunden, Prozesse, Finanzen und Standort bewertet werden. Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel konnte in allen Bereichen überzeugen und erfüllt somit die Anforderungen für eine Mitgliedschaft im EIFEL Arbeitgeber Netzwerk. Dabei wurden sowohl harte als auch weiche Faktoren untersucht, die die hohe Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens belegen.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel investiert nicht nur in ihre bestehenden Mitarbeiter, sondern setzt auch auf die Zukunft durch eine fundierte Ausbildung junger Talente. Mit einem breiten Spektrum von sechs Ausbildungsberufen bietet das Unternehmen vielfältige Karrieremöglichkeiten. Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel legt dabei großen Wert auf eine praxisnahe und qualifizierte Ausbildung, die den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn legt.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel, ein Tochterunternehmen der Raiffeisenbank Westeifel eG, blickt auf eine über 25-jährige Firmengeschichte zurück und zeichnet sich durch ihre junge, dynamische und innovative Unternehmensführung aus. Unter der Leitung von Geschäftsführer Carsten Berke hat das Unternehmen seine Marktposition kontinuierlich ausgebaut. Mit Standorten in Weinsheim (Zentrale), Prüm, Schönecken, Bleialf und Üttfeld bietet die RWG Westeifel weit mehr als das übliche Portfolio eines klassischen Raiffeisen-Unternehmens. Neben den traditionellen Geschäftsfeldern Landwirtschaft und Brennstoffe ist die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel stark in den Bereichen Raiffeisenmärkte, Floristik sowie Tankstellen und Shops inkl. Bistros vertreten. Zudem bedient das Unternehmen gewerbliche und private Kunden im Bereich Roh- und Innenausbau sowie im Garten- und Landschaftsbau. Das Geschäftsgebiet der RWG erstreckt sich über die Landkreise Bitburg-Prüm und Daun sowie das Grenzgebiet von Belgien und Luxemburg.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel setzt auch auf eine besondere Mitarbeiterkultur. Der Geschäftsführer Carsten Berke pflegt eine Philosophie der „offenen Tür“ und steht in regelmäßigem Austausch mit seinen Mitarbeitern. Flexibilität und individuelle Lösungen, wie im Fall der Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen, sind für die RWG Westeifel selbstverständlich und unterstreichen das soziale Engagement des Unternehmens.

Dank der erfolgreichen Absolvierung des EIFEL Arbeitgeber Checks ist die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel nun stolzes Mitglied im EIFEL Arbeitgeber Netzwerk und wird zukünftig durch dieses Gütesiegel in ihrer Arbeitgeberattraktivität zusätzlich gestärkt.

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Top-Events

NRWs größte Kürbisschau ab dem 1. September auf dem Krewelshof Eifel – „Dann rockt hier die Eifel“

Mechernich-Obergartzem – Krewelshof Eifel beschenkt sich zum zehnjährigen Bestehen mit der größten Kürbisschau NRWs – Aktuell werden Skulpturen aus rund 120.000 Kürbissen aufgebaut – Die Zunge der Rolling Stones und Elvis Presley entführen ab dem 1. September in die Welt der Musik.

Elvis ist noch nackt. Also, nicht wirklich nackt. Aber an der meterhohen Holzfigur mit Gitarre in der Hand und der typischen Elvis-Tolle im Haupthaar fehlen noch die Klamotten aus Kürbissen. Das Team des Krewelshof Eifel arbeitet allerdings schon mit Hochdruck daran, dass der King of Rock ‚n‘ Roll bald im strahlenden Kürbis-Outfit erstrahlt. Denn ab dem 1. September spielt auf dem Obergartzemer Erlebnis-Bauernhof die Musik in herrlichen Herbsttönen.

„Dann rockt hier die Eifel“, sagt Krewelshof-Bäuerin Danielle Bieger über das musikalische Motto der diesjährigen Kürbisschau. Mit der größten ihrer Art in NRW, bei der rund 120.000 Kürbisse verarbeitet werden, macht sich der Hof selbst ein Geschenk zum zehnjährigen Bestehen. Denn vor einem Jahrzehnt fiel der Startschuss für den Erlebnisbauernhof, der auch einen Standort in Lohmar betreibt.

Auch dort wird es eine Kürbisschau geben, die größte Kölns, die sich in diesem Jahr dem Thema Sport widmet. In der Eifel wird die Welt der Musik lebendig. Neben Elvis wird auch die legendäre Zunge der Rolling Stones zu sehen sein. Daneben gibt es ein überdimensionales, altmodisches Grammophon und schlägt quer über den See die Brücke hin zu einem moderneren Ghettoblaster, an dem die Junior-Chefs Max und Bibi Bieger noch letzte Hand angelegt haben, bevor die Besucher kommen.

Kunstwerke als Fotokulisse

Die sind ab Sonntag, 1. September, immer von 11 bis 17.30 Uhr willkommen. Der letzte Einlass zur Schau ist um 17 Uhr. Für das Eintrittsgeld ab 7,90 Euro pro Person – es gibt diverse Ermäßigungen und Familien- sowie Gruppenangebote – werden den Besuchern detailverliebte Skulpturen geboten. Die Kürbis-Kunstwerke sind nicht nur wunderbar anzuschauen, sondern bieten auch die perfekte Kulisse für außergewöhnliche Fotoaufnahmen.

Darüber hinaus hat der Krewelshof noch viel mehr zu bieten. Für die kleinen Besucher gibt es zahlreiche Spielemöglichkeiten. Aktuell ist auch das Maislabyrinth noch eine tolle Attraktion für Jung und Alt. Zudem bietet ein saisonaler Markt ganz viele Produkte zum Thema Kürbis. So gibt es Kürbis-Sekt oder -Suppe ebenso wie Marmelade oder Likör aus dem Fruchtgemüse, das natürlich auch am Stück in seinen zahlreichen Variationen erworben werden kann. Wer die bunten Gewächse nicht nur zur Dekoration nutzen möchte, erhält am Krewelshof passende Rezepte im Postkartenformat.

Zudem darf auch das traditionelle Kürbisschnitzen nicht fehlen. Bis Anfang November können Interessierte jeden Samstag zu Messer, Löffel und anderen Werkzeugen greifen, um aus den Kürbissen fantasievolle oder gruselige Gesichter zu schnitzen. In den Herbstferien findet dieses Angebot täglich statt. „Wir bieten auch Gruppenevents an, bitten dann aber um Voranmeldung“, sagt Marketing-Chefin Amalia T. Angi, die sich noch über weitere Helferinnen und Helfer für die Einlass-, Betreuungs- und Kassier-Bereiche der Kürbisschau freut. Derweil hat das Krewelshof-Team noch einige weitere Programmpunkte auf die Beine gestellt hat.

Kürbisfloristik und Herbstkränze

So gibt es an drei Terminen Workshops zum Thema Kürbisfloristik. Zudem wird am 13. September ein Do-It-Yourself-Lehrgang zu Herbstkränzen angeboten. Weitere Infos und Anmelde-Möglichkeiten finden sich auf der Internetseite des Krewelshofs, der erneut mit zwei weiteren Herbst-Highlights aufwartet. In Lohmar wird am Samstag, 14. September, wieder die NRW-Kürbis-Wiegemeisterschaft stattfinden. Dann werden Gärtner und Hobbyzüchter ihre XXL-Kürbisse gegeneinander antreten lassen. Mehrere Hundert Kilo bringen die schwersten Giganten auf die Waage.

Diese Riesen braucht es auch für die Kürbis-Regatta, die am Sonntag, 15. September, am Krewelshof Eifel starten wird. In ausgehöhlten Kürbissen, jedes Exemplar war mal zwischen 200 und 300 Kilogramm schwer, versuchen mutige Ruderer schnellst möglich über den See zu paddeln. Auch wenn den Siegern Preisgelder von bis zu 300 Euro winken, geht es vorrangig darum, eine Riesen-Gaudi zu haben in den Riesen-Gefährten. Die ist nicht nur für die Aktiven, sondern auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer garantiert. Wenn die dann den Kanuten zujubeln, ist auch Elvis mit am Start. Der wird dann nicht mehr nackt sein, sondern ein glitzerndes Kürbis-Outfit tragen. Versprochen.

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Rur-Beach-Cup bringt spannende Spiele bei Strand-Atmosphäre in den Kreis Düren

Düren – Sommer pur beim Rur-Beach-Cup! Die Westdeutschen Beach-Volleyballmeisterschaften sind wieder bei dem vom Kreis Düren initiierten Rur-Beach-Cup ausgetragen worden. Der Schlosspark in Jülich verwandelte sich bei viel Sonnenschein wieder in ein großartiges Beachvolleyballfeld.

„Der Rur-Beach-Cup ist eine Traditionsveranstaltung und ist auch während der Coronazeit weitergelaufen. Zum achten Mal wurden zudem die Westdeutschen Meisterschaften ausgetragen. Das ist ein Qualitätsmerkmal und eine Auszeichnung für uns, dass wir diese Chance haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, dem es zu verdanken ist, dass das Turnier im Kreis Düren ein Zuhause gefunden hat. Und das bereits zum 23. Mal. Der Kreis Düren möchte auch im kommenden Jahr wieder Austragungsstätte für die Westdeutschen Meisterschaften sein, betonte der Landrat. Landrat Wolfgang Spelthahn ehrte als Schirmherr gemeinsam mit Hubert Martens (Westdeutscher Volleyballverband), Christian Hoverath (Rurtalbus), Uwe Czypiorski (F&S Solar) und Bürgermeister Axel Fuchs die Gewinnerinnen und Gewinner.

Am Ende machten nach vielen spannenden Sätzen und Spielen Alina Hellmich und Luisa Fabek bei den Frauen das Rennen. Sie setzten sich gegen Annika Strenchly und Julia Van den Berghen durch, die Platz zwei belegten. Auf Platz drei landeten Marina Müller und Isabelle Liebchen. Bei den Männern setzten sich Luis Kubo und Christian Gosmann durch. Platz zwei belegten Jan Romund und Max Lübbert, dicht gefolgt von Luis Henrichs und Yannik Ahr auf Platz drei.

Die Freizeit- und Hobbymannschaften machten am Freitag, 23. August, den Anfang beim Beach-Volleyball-Wochenende und spielten das Feld schon ein. Es gab nicht nur guten Sport zu sehen, auch die traditionell kreativen Namen der Freizeitteams verdienen Aufmerksamkeit. Team „BeachSmasher“ holte sich den Sieg im Finale gegen „Desperados“ und damit den SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup. An dritter Stelle landete Team „Tequila“, das von Anfang an beim Hobbyturnier dabei ist.

Das Publikum sorgte für grandiose Stimmung bei der wie immer eintrittsfreien Veranstaltung dank der Sponsoren  Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, F&S Solar, Stadtwerke Jülich und der Entwicklungsgesellschaft indeland. Die mehr als 450 Tonnen Sand werden gespendet und kommen nun an die Goltsteinschule Inden, wo das Beachfeld nach dem Hochwasser wieder hergerichtet wird, und an den Barmener See.

„Ein großes Dankeschön geht auch an die rund 40 Ballkinder, die hier fleißig geholfen haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er drückte auch seine Wertschätzung für  Bernd Werscheck aus, Turnierdirektor der ersten Stunde, für seinen unermüdlichen Einsatz.

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Elisabeth Geusen erhält den Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeichnete am gestrigen Sonntag, 25. August im Weißen Saal des Aachener Rathauses Elisabeth Geusen für ihr außerordentliches Engagement in Politik und Gesellschaft mit dem Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen aus.

Geusen setzte sich in ihrer langjährigen Karriere vor allem für Frauen ein. Unter anderem als Vorsitzende des Frauenausschusses. „Durch ihre tatkräftige Führung erlebte der Frauenausschuss in den 1980er Jahren eine Renaissance. Es waren Jahre des Aufbruchs, in denen neue Initiativen und Projekte ins Leben gerufen wurden, die bis heute nachwirken. Dank ihres Engagements wurde 1987 in Aachen die erste Frauenbeauftragte eingestellt, ein Meilenstein in der Geschichte unserer Stadt“, lobte Keupen.

Neben ihrer Tätigkeit als Ausschussvorsitzenden war Geusen noch in vielen weiteren Bereichen aktiv. Sie wirkte unter anderem mit ihrer Arbeit in der Frauen-Union und als Schöffin, aber auch im Gefängnisbeirat und im Christlich-Islamischen-Gesprächskreis, am gesellschaftlichen Leben in Aachen mit. Das dankte ihr auch die Oberbürgermeisterin: „Sie haben das Leben vieler Menschen in Aachen berührt und zum Besseren verändert. Für all dies danken wir ihnen von Herzen.“

Geusen dankte in Ihrer Ansprache ihren Mitstreiter*innen: „Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Danke vor allem an die Frauen, die mich bei der Arbeit unterstützt haben und dafür gesorgt haben, dass meine Ideen umgesetzt werden konnten. Das wäre ohne Mithilfe nicht möglich gewesen.“

Die Stadt Aachen verleiht den Goldenen Ehrenring seit 1972 als Auszeichnungsform für Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Lebenswerk und Engagement für das Wohl und das Ansehen der Stadt Aachen und ihrer Bürger*innenschaft eingesetzt haben.

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Pferdebetriebe aufgepasst! – Projekt „Pferdehaltung für mehr Artenvielfalt“ und Gewinnspiel gestartet

Region/Bonn – Neues Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft bringt kostenfreie Naturschutzberatung in die Voreifel – Mit dem dreijährigen Projekt „Pferdehaltung für mehr Artenvielfalt“ wird die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft die biologische Vielfalt in der neu gegründeten LEADER-Region Voreifel.

Die Bäche der Swist gemeinsam mit Pferdebetrieben fördern. Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung der Stiftung in der Naturschutzberatung und der kooperativen Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft wird in dem Projekt ein Maßnahmenangebot passend für pferdehaltende Betriebe entwickelt.

Daher verlost die Stiftung als Hauptgewinn 15 kostenfreie naturschutzfachliche Betriebsberatungen, inklusive Übernahme der Maßnahmenkosten, sowie spannende Trostpreise und lädt Pferdebetriebe aus der Voreifel, wozu die Gemeinden Wachtberg, Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Schweinheim, Palmersheim, Flamersheim, Kirchheim zählen, herzlich zur Teilnahme an ihrem Gewinnspiel ein. Interessierte Pferdehöfe – vom Selbstversorgerbetrieb über die Reitschule und den Zuchtbetrieb bis hin zum Turnierstall – können an der Verlosung teilnehmen, indem sie sich an einer kurzen Onlinebefragung beteiligen. Mithilfe der Umfrage werden Daten zur Motivation und zu Herausforderungen im Bereich Artenvielfalt und Pferdehaltung erfasst, die für den weiteren Projektverlauf von Bedeutung sind.

Interessierte Betriebe finden hier weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Zeitraum des Gewinnspiels: https://www.rheinische-kulturlandschaft.de/ artenvielfalt-in-der-pferdehaltung/.

Innerhalb der Beratungen werden individuelle Maßnahmenkonzepte zum Schutz der Artenvielfalt entwickelt. Diese sind an die Bedingungen der Betriebe sowie an die Anforderungen der Pferdehaltung angepasst. Durch die betriebsspezifisch ausgewählten Naturschutzmaßnahmen, zu denen beispielsweise Heckenpflanzungen mit heimischen Gehölzen, Anlage von insektenfreundlichen Staudenbeeten oder Schwalbennisthilfen gehören, wird die biologische Vielfalt auf den Betrieben gefördert und gleichzeitig wird aufgezeigt, welches Potenzial Pferdehöfe für den Naturschutz bieten.

Mit Unterstützung der Stiftungsmitarbeitenden sind auf ausgewählten Betrieben Aktionstage geplant, zu denen die Hofgemeinschaften und weitere Naturinteressierte eingeladen werden. Hierbei sollen Maßnahmen, wie z. B. die Anlage von Blühstreifen oder das Pflanzen von Hecken und Bäumen, gemeinschaftlich umgesetzt und gleichzeitig Wissen über die Bedeutung dieser Maßnahmen für den Artenschutz weitergetragen werden.

Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Vernetzung von Pferdehaltenden, Naturschutzbehörden und Beratungsinstitutionen in der Region. Daher sind für die kommenden Jahre verschiedene Infoveranstaltungen und Austauschtreffen geplant, um den Artenschutz auf Pferdebetrieben gemeinsam voranzubringen.

Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union innerhalb der Umsetzung einer lokalen Entwicklungsstrategie nach LEADER (EL-0703) im Rahmen des Nationalen Strategieplans für Deutschland 2023-2027 (GAP-Strategieplan 2023-2027) durchgeführt.

Ansprechpartnerin für das Projekt bei der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft ist: Karina Schnitker – Fon 0 22 8 – 90 90 72-46, Mail k.schnitker@rheinische-kulturlandschaft.de