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Übernahme von kommunalen Altschulden – Verbandsgemeinde Kaisersesch wird um 3 Millionen Euro entlastet

Kaisersesch – Justizminister Herbert Mertin übergibt Bescheide zur Kommunalentschuldung an zwölf Kommunen der Verbandsgemeinde Kaisersesch – Zwölf Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch profitieren neben zahlreichen weiteren Kommunen des Landes von dem Programm „Partnerschaft zur Entschuldung der Kommunen in Rheinland-Pfalz“ (PEK-RP). Justizminister Herbert Mertin überreichte im Namen von Finanzministerin Doris Ahnen die Bewilligungsbescheide über insgesamt rund drei Millionen Euro an den Stadtbürgermeister von Kaisersesch und die Ortsbürgermeister von Binningen, Dünfus, Forst, Hambuch, Kaifenheim, Kail, Leienkaul, Müllenbach und Zettingen. Für die Ortsgemeinden Brachtendorf und Möntenich nahm Bürgermeister Albert Jung die Bescheide entgegen.

Neben Bürgermeister Albert Jung nahmen auch die Landrätin des Landkreises Cochem-Zell, Anke Beilstein, sowie die Mitglieder des Landtags Benedikt Oster und Jens Münster an dem Termin teil.

Minister Mertin erklärte bei der Übergabe: „Mit einer Verfassungsänderung hat der Landtag den Weg für die Übernahme von kommunalen Altschulden in Höhe von insgesamt rund drei Milliarden Euro freigemacht. Das kommt auch zwölf Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch zugute. Sie werden insgesamt um gut drei Millionen Euro und damit um etwa 55 % der anrechnungsfähigen Liquiditätsschulden entlastet. Dieser Schuldenschnitt bekräftigt die Solidarität zwischen dem Land und den Kommunen. Ich freue mich daher sehr, Ihnen als Vertreter dieser Gemeinden heute die Bewilligungsbescheide überreichen zu dürfen!“

Bürgermeister Albert Jung: „Es freut mich sehr, dass alle zwölf Gemeinden, die an dem Programm PEK-RP teilgenommen haben, insgesamt drei Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz erhalten. Diese finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ich möchte mich im Namen der Gemeinden beim Land Rheinland-Pfalz herzlich für die mittel- bis langfristige Entlastung bedanken, die nicht nur zur Stärkung der kommunalen Finanzsituation beiträgt, sondern unseren Gemeinden auch wieder mehr Handlungsspielraum für ihre zukünftige Entwicklung bietet.“

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Optimierung Wachstum

Erstmals wieder Masern-Fälle im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Im Kreis Euskirchen gibt es aktuell acht bestätigte Masern-Fälle bei Kindern. Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes sind u.a. zwei Familien mit mehreren Kindern betroffen, so dass in den nächsten Tagen mit weiteren Fällen zu rechnen ist.

Die Ansteckung erfolgte mutmaßlich außerhalb des Kreises Euskirchen bei einem privat organisierten Ferienlager. „Wir müssen davon ausgehen, dass auch weitere Kinder und junge Erwachsene aus dem Kreis Euskirchen an den Ferienveranstaltungen teilgenommen haben, so dass mit weiteren Erkrankungsfällen zu rechnen ist“, sagt Christian Ramolla, der im Gesundheitsamt Infektionspatienten betreut.

Betroffen sind ausschließlich Kinder. Bisher war es nicht erforderlich, besondere Maßnahmen in Schulen oder Kindertageseinrichtungen zu veranlassen. Alle Kinderarztpraxen, sonstige Arztpraxen und Krankenhäuser im Kreis Euskirchen sind informiert worden.
In den vergangenen Jahren hat es nur sehr wenige Masernfälle im Kreisgebiet gegeben. Zuletzt waren in 2018, 2019 und 2020 jeweils ein Masernfall aufgetreten. Hintergrund ist eine sehr hohe Durchimpfungsrate von rund 97 Prozent bei der Schuleingangsuntersuchung.

In Deutschland ist die Masernimpfung verpflichtend für Kinder, die eine Kita bzw. die Grundschule besuchen. „Die Impfung bietet einen umfassenden Schutz“, so Ramolla. „Das heißt, wer geimpft ist, muss sich keine Sorgen um eine Ansteckung machen.“

Allgemeine Hintergrund-Information zu Masern

Bei den Masern handelt es sich um eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Erreger ist das Masernvirus, das durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) oder über den Luftweg durch Tröpfchen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase oder Rachen übertragen wird. Masernviren wurden nach Kontamination noch nach zwei Stunden in der Luft nachgewiesen. Ansteckungen von Personen, die sich in den gleichen Räumen aufgehalten hatten wie ein an Masern Erkrankter, ohne dass ein direkter Kontakt stattgefunden hatte, wurden beschrieben. Ein direkter Kontakt ist also nicht für die Übertragung der Masern erforderlich.

Das Masernvirus besitzt eine Ansteckungsfähigkeit von über 90 %, das heißt über 90 % der mit dem Virus in Kontakt gekommenen Personen, die über keine ausreichende Immunität verfügen, erkranken.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vier Tage vor Auftreten des typischen Hautausschlags (Exanthem) und hält bis vier Tage nach Auftreten des Exanthems an. Unmittelbar vor Erscheinen des Exanthems ist sie am größten.

Die Masernvirusinfektion bedingt eine vorübergehende Immunschwäche, die Monate bis möglicherweise Jahre andauern kann. In dieser Zeit besteht eine erhöhte Empfänglichkeit für nachfolgende Infektionen. Häufig werden im Zusammenhang mit den Masern bakterielle Superinfektionen, wie eine Mittelohrentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung sowie Diarrhöen beobachtet. Eine besonders schwerwiegende Komplikation ist die akute Gehirnentzündung, zu der es in etwa 1 von 1000 Fällen kommt. Bei etwa 10-20% der Betroffenen endet sie tödlich, bei etwa 20-30% muss mit dauerhaften Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) gerechnet werden. Darüber hinaus gibt es weitere schwerwiegende Erkrankungen.

Wie kann man sich vor Masern schützen?

Die erste MMR-Impfung sollte im Alter von 11-14 Monaten erfolgen. Die empfohlene Zweitimpfung kann 4 Wochen nach der ersten Masernimpfung erfolgen und soll im Alter von 15, spätestens 23 Monaten verabreicht werden.

Eine einmalige MMR-Standardimpfung für Erwachsene sollte bei allen nach 1970 geborenen ungeimpften bzw. in der Kindheit nur einmal geimpften Personen ≥18 Jahre oder nach 1970 geborenen Personen ≥18 Jahre mit unklarem Impfstaus nachgeholt werden.

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Fortschritt

Erfolgreiche Veranstaltungs-Reihe „Summer Beats“ bringt Musik und Leben in die Mayener Innenstadt

Mayen – Summer Beats brachten über zehn Wochen Live-Musik in die Innenstadt – Von Balladen bis Rock’n’Roll, von ruhig bis ausgelassen, von Regen bis Sonnenschein – die Summer Beats bestimmten den Sommer in Mayen und waren so vielfältig, wie man sich nur vorstellen kann.

Immer samstags, immer in der Innenstadt, immer kostenlos – so wurde die vom Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ finanzierte Veranstaltungsreihe angekündigt und dabei wurde nicht zu viel versprochen.

Über einen Zeitraum von zehn Wochen unterhielten zehn unterschiedliche Künstler und Bands jeden Samstag verschiedene Bereiche der Innenstadt, darunter den Marktplatz, die Marktstraße und die Brückenstraße. Die Einzelhändler und Gastronomen der Innenstadt waren auch mit von der Partie und unterstützten die jeweiligen Veranstaltungen zum Beispiel durch zusätzliche Sitzplätze oder Getränkestände.

Trotz wechselhaften Wetters und vereinzelten Regenschauern ließen sich die Zuhörer die gute Laune nicht verderben. Für jeden Geschmack war etwas dabei und das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen und positiven Resonanzen der Gäste wider.

Auch die letzte Veranstaltung der Reihe mit „One Night with ABBA“ lockte viele Besucherinnen und Besucher auf den Marktplatz.

„Mit „One Night with ABBA“ fand die gesamte Veranstaltungsreihe einen tollen Höhepunkt. Zahleiche Besucher kamen auf den Marktplatz, um die Hits der legendären Band zu hören, zu tanzen und gemeinsam zu feiern. Auch an diesem Abend sorgten die umliegenden Gastronomen mit einem reichhaltigen Getränkeangebot dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte. Der Markplatz verwandelte sich in eine einzige große Party und selbst eine kurze Unterbrechung durch ein Gewitter konnte der ausgelassenen Stimmung nichts anhaben. „Das Konzept, unsere Innenstadt mit kostenloser Livemusik zu beleben, ist voll aufgegangen. Ich freue mich über die tolle Resonanz und bin stolz auf das Team, das diese Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt möglich gemacht hat“, fasst Oberbürgermeister Dirk Meid zusammen.

Auch Ralf Dietz, der mit seiner Firma Dimepro – Recording & More für die Stadt Mayen die Veranstaltungsreihe „Summer Beats“ durchführt, zieht ein positives Fazit: „Zehn Wochen Live-Musik – tolle Kulissen und verschiedene Künstler, die die Innenstadt beleben. Ich bedanke mich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit – es hat Spaß gemacht.“

Mit den „Summer Beats“ hat Mayen gezeigt, dass die Innnenstadt ein Ort des Zusammenkommens und gemeinsamen Erlebens ist. Dieses neue Miteinander soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

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Stadionsprecher des 1. FC Köln besuchte den Fanclub „Geißböcke Nordeifel“

Roggendorf/Köln – „Stimme von Köln“ zu Gast – Wenn einer von sich behaupten kann, dass er nicht nur ein Sonntagskind ist, sondern dass ihm auch der Fußball mit in die Wiege gelegt wurde, dann ist es der heute 70 Jahre alte Stadionsprecher des 1. FC Köln, Michael Trippel. Denn Trippel, bekannt als „die Stimme von Köln“, erblickte genau zu dem Zeitpunkt das Licht der Welt, als die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag, 4. Juli, 1954 in Bern die Fußball-Weltmeisterschaft gewann. „Meine Mutter lag damals in den Wehen, und alle Ärzte hingen am Radio, um die Übertragung des Endspiels gegen Ungarn zu verfolgen“, erzählte Michael Trippel, als er jetzt den Stammtisch des 1. FC-Köln-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“ im Roggendorfer Clublokal Zagreb besuchte.

Mit der Einladung seines langjährigen Freundes Michael Trippel hatte Fanclubvorsitzenden Günter Henk einen guten Griff getan, denn der heute 70-Jährige, der seit nunmehr 40 Jahren in Diensten des 1. FC Köln steht, bescherte den Clubmitgliedern einen unterhaltsamen Abend. Seit 25 Jahren begrüßt er als Stadionsprecher der Kölner Geißböcke die auswärtigen Fans mit dem europaweit bekannten und inzwischen zum Kult gewordenen Spruch: „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands“.

Seit seinem zehnten Lebensjahr sei er Fan des 1. FC Köln, berichtete Trippel, der davon erzählte, wie er 1964 zum ersten Mal ein Spiel des FC im Stadion erlebte und die Geißböcke der erste deutsche Meister in der neugegründeten Bundesliga wurde. Michael Trippel war es dann auch, der 1984 der erste Fanbeauftragte eines Bundesliga-Clubs wurde. Dies wurde 1989 Pflicht für alle Vereine. Im gleichen Jahr gründete Trippel in Köln das Fanprojekt, das seit 1996 von dem aus Keldenich stammenden Fanbetreuer Rainer Mendel geleitet wird.

Trippel erzählte in Roggendorf von den vielen Busreisen zu Spielen in ganz Europa, in Zeiten, als der FC noch im europäischen Fußball mitmischte. Auch schon damals habe er oft Ärger mit Hooligans gegeben. Als Fanbeauftragter des FC sei er auch oft bei Beerdigungen präsent gewesen. „Wir begleiten unsere Fans hin und wieder auch auf ihrem letzten Gang“, so der Gast aus Köln.

1992 wurde Trippel Stadionsprecher bei den Amateuren des FC und 1996 Stadionsprecher der Profi-Geißböcke. Der heute 70-Jährige war es auch, der kölsche Lieder ins Stadion der Geißböcke brachte.

Zum Saisonauftaktspiel des FC in der zweiten Liga gegen den HSV wurde Stadionsprecher Trippel vom FC-Präsidenten Werner Wolf für seine 25-jährige Tätigkeit als Stimme von Köln geehrt. Wie der Geehrte in Roggendorf erklärte, veranstaltet er im Rhein-Energie-Stadion Stadionführungen, die als „Trippel-Touren“ bekannt seien.

Trippel nahm sich viel Zeit, um mit den Mitgliedern des Roggendorfer Fanclubs über Fußball zu sprechen. Clubvorsitzender Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel überraschten ihren prominenten Gast dann mit dessen Ernennung zum Ehrenmitglied der Geißböcke Nordeifel. Trippel revanchierte sich mit der Überreichung eines neuen FC-Trikots an Sandra Igel. (Reiner Züll)

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50 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen gehen bei den Paralympischen Spielen in Paris an den Start

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst: Team Sportland.NRW stellt auch 2024 den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft und unterstreicht damit seinen Ruf als paralympisches Zentrum – Die Paralympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt für Menschen mit Behinderung. Vom 28. August bis zum 8. September 2024 kämpfen mehr als 4.400 Athletinnen und Athleten aus mehr als 180 Nationen um Medaillen und Platzierungen in insgesamt 22 Sportarten. Die französische Hauptstadt Paris ist erstmals Gastgeber der Paralympischen Spiele. Dem TEAM D Paralympics gehören 143 Athletinnen und Athleten sowie vier Guides und eine Steuerfrau an. 50 Sportlerinnen und Sportler sowie zwei Guides und die Steuerfrau kommen aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen bzw. werden durch den Olympiastützpunkt Nordrhein-Westfalen betreut. Ministerpräsident Hendrik Wüst reist am Dienstag, 3. September 2024, nach Paris, um dort an zwei Tagen Termine rund um die Paralympischen Spiele wahrzunehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Organisatoren auszutauschen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Geist der Olympischen Spiele in Paris hat gezeigt, wozu der Sport imstande ist. Er vereint Völker, lässt politische Konflikte in den Hintergrund treten und stellt Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Teamgeist in den Vordergrund. Nach diesem Erfolg der Olympischen Spiele stehen nun die Athletinnen und Athleten im Fokus, die trotz individueller Beeinträchtigungen Spitzensport auf Weltklasseniveau betreiben. Wir sind stolz, dass Nordrhein-Westfalen erneut den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft stellt. Damit unterstreichen wir unseren exzellenten Ruf als Sportland Nummer 1 und paralympisches Zentrum. Die Vorfreude auf die Paralympischen Spiele ist nicht nur bei den Athletinnen und Athleten groß: Viele Sportfans aus Nordrhein-Westfalen werden die Mannschaft im Nachbarland Frankreich vor Ort unterstützen.“

Förderung des Para-Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

Für die Vorbereitung standen den Athletinnen und Athleten des Teams Sportland.NRW neben den drei Olympiastützpunkten die drei nordrhein-westfälischen Para-Bundesstützpunkte sowie die paralympischen Trainingszentren und die Landesstützpunkte in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den der Para-Leistungssport in Nordrhein-Westfalen hat. Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses im Paralympischen Zentrum Nordrhein-Westfalen frühzeitig gestellt.

Nordrhein-Westfalen ist zudem Heimat des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), das seinen Sitz in Bonn hat.

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Neuheiten

Die Stadt Zülpich hat die vergangenen Krisenzeiten gut gemeistert

Zülpich/Herne – „Haushaltssituation der Stadt ist auf deutlichem Stärkungskurs“ – Die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (gpaNRW) hat die Stadt Zülpich in den letzten Monaten in fünf wesentlichen Handlungsfeldern untersucht. Die überörtliche Prüfung geht der Frage nach, ob die Stadt sachgerecht, rechtmäßig und wirtschaftlich verwaltet wird. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden jetzt durch Sabine Jary, Christina Hasse, Prüferinnen der gpaNRW, und Projektleiter Torsten Binder vorgestellt. Simone Kaspar, Stellvertreterin des Präsidenten der gpaNRW, begrüßte alle Teil-nehmenden der Abschlusspräsentation und ordnete die Ergebnisse für den Rechnungsprüfungsausschuss ein: „Die Stadt Zülpich hat die vergangenen Krisenzeiten gut gemeistert. Natürlich wirken sich die globalen Krisen bis auf die kommunale Ebene aus. Zülpich stellt sich gut auf und ist an vielen Stellen auf einem guten Weg, sich mehr Handlungsfähigkeit zu sichern. Wir möchten mit unseren Ergebnissen und daraus abgeleiteten Empfehlungen bei der Bewältigung kommunaler Herausforderungen zur Seite stehen.“

Stabilisierung des Haushalts liegt weiterhin auf Kurs

„Die Haushaltssituation der Stadt Zülpich hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Nach dem Ende des Haushaltssicherungskonzeptes hat sich die Gesamtsituation und da-mit auch das städtische Eigenkapital von Jahr zu Jahr stabilisiert“, so Projektleiter Torsten Bin-der. Der Haushalt 2024 ist mit positiven Jahresergebnissen geplant – ein sehr gutes Zeichen für die Verantwortlichen der Stadt. Zülpich verfolgt konsequent das Ziel, Verbindlichkeiten abzubauen und eine Neuverschuldung zu vermeiden, was sich in den interkommunal niedrigen Gesamtverbindlichkeiten bestätigt. Gleichwohl ist ein Sanierungsstau bei Infrastruktur und Gebäuden zu erkennen, der zukünftige Investitions- und Sanierungsbedarfe erfordert und ggf. zu Kreditaufnahmen führen wird. Um den Haushalt noch besser steuern zu können, empfiehlt die gpaNRW ein weitreichendes Finanzcontrolling einzurichten. Dazu gehören auch klare Richtlinien für die Erreichung der strategischen Ziele und für die eingerichteten operativen Prozesse beim Fördermittelmanagement.

Erforderliche Verbesserungen im Vergabewesen bereits aufgegriffen

Für die Durchführung von Vergabeverfahren hat die Stadt Zülpich 2024 eine zentrale Vergabestelle eingerichtet. Damit soll künftig für alle Fachbereiche die rechtssichere, korruptionspräventive und wirtschaftliche Abwicklung von Auftragsvergaben gewährleistet werden.

Die gpaNRW empfiehlt der Stadt, den Ablauf des Vergabeprozesses verbindlich mit einer Dienstanweisung zu regeln. In Bezug auf Korruption und deren Vermeidung macht die Stadt laut gpa-Prüfung weitere Schritte. So ist eine Gefährdungsanalyse zur Festlegung der besonders korruptionsgefährdeten Arbeitsplätze in Arbeit.

Moderne IT-Ausstattung an Schulen – weitere Verbesserungen in Planung

Mit über 2.500 Schülerinnen und Schülern hat die Stadt Zülpich ein vergleichsweise großes Schulumfeld. Entsprechend anspruchsvoll gestaltet sich die Digitalisierung der Schulen, den-noch treibt die Stadt die IT-Ausstattung weiter voran. Über 1.100 Endgeräte kommen an den Schulen der Stadt zum Einsatz. Ein Medienentwicklungsplan sollte in Zusammenarbeit mit allen Schulen entstehen.

Stadt hat die richtigen Konzepte im Friedhofswesen

Die Stadt Zülpich hat 22 kommunale, großflächige Friedhöfe. Die gute Organisation und das vorhandene Friedhofskonzept erleichtern in der Praxis die Steuerung der langfristigen Entwicklung der Friedhofsflächen. Dabei geht es u.a. darum, nicht belegte Flächen auszuklammern und für andere Zwecke zu nutzen. Dadurch gelang es beispielsweise, einen Spielplatz auf einer entwidmeten Friedhofsfläche zu errichten. Dieses Vorgehen sieht die gpaNRW besonders posi-tiv und zeichnet die Stadt Zülpich für diese Neuerungen als „gutes Beispiel“ aus. Die Urkunde hierfür überreichte Simone Kaspar im Anschluss an die Präsentation der Prüfungsergebnisse.

Bürgermeister Ulf Hürtgen erklärt abschließend zu den Ergebnissen der gpaNRW: „Im Namen der Stadt Zülpich bedanke ich mich bei den Prüferinnen und Prüfern der gpaNRW für den um-fassenden Bericht. Die Ergebnisse sind eine Bestätigung unseres jahrelangen, auf Konsolidierung ausgerichteten Handelns und dem sehr gut funktionierenden Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Politik mit überwiegend gemeinsam getragenen Entscheidungen. Die Ergebnisse des gpa-Berichts zeigen uns, dass wir bereits in vielen Bereichen auf einem sehr guten Weg sind. Wir betrachten den Bericht aber auch als Auftrag: Die Empfehlungen der gpaNRW bieten uns wichtige Anhaltspunkte dafür, wo konkret anzusetzen ist, um Strukturen und Abläufe weiter verbessern zu können.“

Infos zur gpaNRW und deren turnusgemäßen Prüfung

Die gpaNRW hat die Stadt Zülpich im Rahmen der turnusgemäßen Prüfung aller kleinen kreis-angehörigen Kommunen mit einer Einwohnerzahl von 18.001 bis 25.000 in folgenden Handlungsfeldern geprüft:

Finanzen

Vergabewesen

Informationstechnik an Schulen

ordnungsbehördliche Bestattungen

Friedhofswesen

Alle Feststellungen und Empfehlungen der gpaNRW zu den thematischen Handlungsfeldern sind im Prüfungsbericht für die Stadt Zülpich zusammengefasst.

Die gpaNRW ist Teil der staatlichen Aufsicht des Landes über die Kommunen und wurde im Jahr 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Herne. Ihr ist durch Gesetz und Gemeindeordnung die überörtliche Prüfung aller 396 Kommunen, der 30 Kreise sowie der Städteregion Aachen, der beiden Landschaftsverbände und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) übertragen. Präsident der gpaNRW ist seit 15. September 2023 Bürgermeister a.D. Michael Esken.

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Wirtschaft

Bayerischer Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht Lebkuchenwerk der Aachener Lambertz-Gruppe in Nürnberg

Aachen/Nürnberg – Offizielle Eröffnung der Lebkuchen-Saison 2024: Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht traditionsreiches Nürnberger Lebkuchen-Werk von Haeberlein-Metzger und Weiss-Lebkuchen – Am vergangenen Freitag besuchte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder eine der traditionsreichsten Lebkuchen-bäckereien Deutschlands in Nürnberg, der Geburtsstadt des Ministerpräsidenten – und zwar die Firma Wolff Lebkuchen, an deren Produktionsstandort die bekannten Traditionsmarken „Haeberlein-Metzger“ und „Weiss-Lebkuchen“, die beide zur Aachener Lambertz-Gruppe gehören, hergestellt werden. Das Tochterunternehmen Weiss-Lebkuchen verfügt noch über einen weiteren großen Produktionsstandort im bayerischen Neu-Ulm. Die Lambertz-Gruppe ist nationaler Marktführer im Bereich der Herbst- und Weihnachtsgebäcke und vereint die drei zentralen Traditionsgebäck-Gruppen – Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen – in einmaliger Form.

Pünktlich zum Lebkuchen-Saisonstart begrüßte Prof. Hermann Bühlbecker, Alleininhaber der Lambertz-Gruppe, den Ehrengast und führte ihn durch die Bäckerei, deren Historie bis ins Jahr 1492 auf eine Lebküchnerei in der „Äußere Laufer Gasse“ zurückgeht. Nürnberg gilt bereits seit dem 14. Jahrhundert als Zentrum des Lebkuchen-Handwerks.

Die weltweit begehrte Spezialität wird bei „Wolf-Lebkuchen“ nach traditioneller Rezeptur mit erlesenen Zutaten von fachkundigen und erfahrenen Bäckermeister*innen produziert. Der Ministerpräsident nutzte bei der Werksbesichtigung die einmalige Gelegenheit, sich die exklusiven Rezepturen und Produktionsvorgänge genau erklären zu lassen und buk sogar selbst mit.

Während der Besichtigung der Produktionsprozesse tauschte sich Dr. Söder mit Gastgeber Prof. Bühlbecker u.a. über den Wirtschaftsstandort Nürnberg und die Bedeutung der langen Nürnberger Lebkuchen-Tradition aus. Diese hat ihren historischen Ursprung in den Klosterbäckereien des 11. Jahrhunderts und ist heutzutage als Spezialität mit einer geografisch geschützter EU-Herkunftsangabe besonders ausgewiesen. Während seines Besuches betonte Dr. Söder u.a., das mittelständische Unternehmen, wie die Lambertz-Gruppe eines sei, das zentrale Fundament der deutschen Wirtschaft darstellen würden und deshalb unbedingt zu erhalten wie zu unterstützen seien.

O-Töne des Besuches:

Ministerpräsident Dr. Markus Söder:

„Als Nürnberger bin ich natürlich ein großer Fan von Lebkuchen. Schon als Kind habe ich gerne Lebkuchen gegessen – daran hat sich bis heute nichts geändert. Deswegen freue ich mich, dass ich heute da sein kann.“

„Mittelständische Betriebe und Familienunternehmen sind die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Gerade in Bayern sind wir stolz auf unsere hervorragenden Lebensmittel und regionalen Produkte. Sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern schaffen auch Identität. Das gilt insbesondere für alle Lebkuchen aus Nürnberg.“

Prof. Hermann Bühlbecker:

„Wir konnten uns davon überzeugen, dass Herr Dr. Söder nicht nur ein großes Vorwissen über die Rohstoffe und die Produktion hat, sondern auch selbst  Nürnberger Lebkuchen backen kann.“

„Wir haben auch über die Problematik der Wirtschaft und den Schokoladenmarkt gesprochen. Themen war zudem der Wirtschaftsstandort Nürnberg, die Entwicklungsgeschichte der Lebkuchen-Tradition sowie die Entwicklung unserer Produktion am Standort sowie in der Lambertz-Gruppe.“

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Nordrhein-Westfalen startet Monitoring für Freiflächen-Photovoltaik

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Mit präzisen Daten treiben wir den Ausbau der Solarenergie auf Freiflächen ambitioniert voran – Der Ausbau der Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen schreitet rasant voran. 2023 war ein Rekordjahr mit einem Ausbau von mehr als 2 Gigawatt installierter Leistung und auch 2024 setzt sich die Dynamik fort. Neben dem Zubau von Dachflächen-Photovoltaik arbeitet das Land auch daran den Ausbau auf der Freifläche voranzubringen. Um präzise zu erfassen, auf welchen Flächen neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen entstehen und eine sachgerechte Basis für mögliche künftige Steuerungen des Zubaus durch den Landesentwicklungsplan NRW zu schaffen, hat das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium ein spezielles Monitoring beauftragt.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat nun seinen ersten Monitoring-Bericht vorgelegt und analysiert unter anderem, in welchem Umfang einzelne Flächenarten wie Ackerflächen, Halden oder Deponien durch die in den Jahren 2022 und 2023 in Betrieb genommenen Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in Anspruch genommen wurden. Es zeigt sich, dass weniger als 25 Prozent der neu installierten Leistung von insgesamt rund 190 MW in den Jahren 2022 und 2023 auf landwirtschaftlichen Flächen (Ackerfläche und Grünland) errichtet wurde. Rund 30 Prozent der Leistung entstand auf Gewerbe- und Industriefläche und rund 20 Prozent auf oder am Rand von ehemaligen Abbauflächen, insbesondere von Tagebauen.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der massive Ausbau der Solarenergie ist für die erfolgreiche Transformation unseres Energiesystems unverzichtbar und zudem ökonomisch sinnvoll. In Nordrhein-Westfalen boomt der Ausbau der Photovoltaik, aber besonders der Ausbau auf Freiflächen muss weiter zulegen. Dafür haben wir unter anderem mit der Änderung des Landesentwicklungsplans wichtige Weichen gestellt. Mit dem Monitoring des LANUV halten wir nun nach, wo in NRW wie viel Freiflächen-Photovoltaik zugebaut wird. Diese Daten helfen uns, den PV-Ausbau auf Freiflächen ambitioniert voranzutreiben und dabei einzelne Interessen, wie etwa die der Landwirtschaft, noch besser im Blick zu haben.“

Das LANUV hat in seinem ersten Monitoring-Bericht den Anlagenbestand der Freiflächen-Photovoltaik mit Stand 31.12.2023 ausgewertet und dabei Anlagen ab einer Leistung von mindestens 100 Kilowatt berücksichtigt. Der Bericht gibt Auskunft über den Ausbaustand der Freiflächen-Photovoltaik in den sechs Planungsregionen, sowie allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens. Er enthält Übersichten, welche Arten von Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen in welchem Umfang installiert wurden (z. B. klassische oder Agri-Photovoltaik-Anlagen). Darüber hinaus wird unter anderem erfasst, Anlagen welcher Leistungsklasse besonders häufig installiert wurden und wie viele Anlagen innerhalb und außerhalb der EEG-Förderkulisse entstanden sind. Der Monitoring-Bericht soll jährlich erscheinen und den weiteren Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik flankieren.

Der erste Monitoring-Bericht 2024 des LANUV ist hier abrufbar.

 Zum Hintergrund

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im April dieses Jahres die 2. Änderung des Landesentwicklungsplans in Kraft gesetzt und damit die mögliche Flächenkulisse für Freiflächen-Solarenergie gegenüber 2023 deutlich erweitert. Außerdem führt das Wirtschaftsministerium die insbesondere an Kommunen gerichtete Informations-Kampagne „Freiflächen-Photovoltaik in NRW“ durch.

Weitere Daten zu Dach- und Freiflächen-Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen sind im Energieatlas NRW des LANUV verfügbar.

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Drittes beitragsfreies Kita-Jahr in Stolberg – Eltern haben 2,5 Millionen Euro gespart

Stolberg – In diesen Tagen jährt sich die Einführung des 3. beitragsfreien Kita-Jahres in Stolberg zum 4. Mal. Seit August 2020 ist damit die komplette Ü3-Betreuung bis zur Grundschule in Stolberg kostenfrei. Durch das 3. beitragsfreie Kita-Jahr haben Stolberger Eltern seitdem insgesamt rund 2,5 Millionen Euro Kitagebühren nicht zahlen müssen.

Alleine im Kita-Jahr 2023/2024 waren in den 35 Stolberger Kitas 1594 Kinder beitragsfrei. 2024/2025 werden es 1652 Kinder sein. Zusätzlich hatte der Stadtrat 2020 eine Senkung der OGS-Gebühren um 25 Prozent beschlossen.

Bürgermeister Patrick Haas ist trotz knapper kommunaler Kassen von der Richtigkeit dieser Entscheidungen überzeugt: „Es ist meine tiefe Überzeugung, dass Bildung kostenfrei sein muss. Die Einführung eines weiteren gebührenfreien Kita-Jahres war unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit und der finanziellen Entlastung der Eltern ein richtiger Schritt, an dem wir trotz angespannter Haushaltslage genau deshalb auch zukünftig weiter festhalten.“ Ohnehin sei das Beitragsniveau im Vergleich zu anderen Städten gering. Zudem setzt die Stadt Stolberg eine umfassende „Geschwisterkindregelung“ um, sprich Eltern zahlen ohnehin nur für ein Kind Kita-Beiträge, egal, wie viele Geschwister noch gleichzeitig in einer Kita sind.

 

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Wirtschaft

Raiffeisen Waren GmbH Westeifel verstärkt das Netzwerk der EIFEL Arbeitgeber

Weinsheim/Prüm – Die Arbeitgebermarke EIFEL freut sich, die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel als neues Mitglied in ihrem Netzwerk willkommen zu heißen. Das Unternehmen hat erfolgreich den anspruchsvollen EIFEL Arbeitgeber Check absolviert, der von RKW Rheinland-Pfalz durchgeführt wird, und damit eindrucksvoll seine Qualitäten als attraktiver Arbeitgeber unter Beweis gestellt.

Der EIFEL Arbeitgeber Check ist ein umfassendes Prüfverfahren, bei dem Unternehmen in den Kategorien Mitarbeiter, Kunden, Prozesse, Finanzen und Standort bewertet werden. Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel konnte in allen Bereichen überzeugen und erfüllt somit die Anforderungen für eine Mitgliedschaft im EIFEL Arbeitgeber Netzwerk. Dabei wurden sowohl harte als auch weiche Faktoren untersucht, die die hohe Arbeitgeberattraktivität des Unternehmens belegen.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel investiert nicht nur in ihre bestehenden Mitarbeiter, sondern setzt auch auf die Zukunft durch eine fundierte Ausbildung junger Talente. Mit einem breiten Spektrum von sechs Ausbildungsberufen bietet das Unternehmen vielfältige Karrieremöglichkeiten. Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel legt dabei großen Wert auf eine praxisnahe und qualifizierte Ausbildung, die den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn legt.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel, ein Tochterunternehmen der Raiffeisenbank Westeifel eG, blickt auf eine über 25-jährige Firmengeschichte zurück und zeichnet sich durch ihre junge, dynamische und innovative Unternehmensführung aus. Unter der Leitung von Geschäftsführer Carsten Berke hat das Unternehmen seine Marktposition kontinuierlich ausgebaut. Mit Standorten in Weinsheim (Zentrale), Prüm, Schönecken, Bleialf und Üttfeld bietet die RWG Westeifel weit mehr als das übliche Portfolio eines klassischen Raiffeisen-Unternehmens. Neben den traditionellen Geschäftsfeldern Landwirtschaft und Brennstoffe ist die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel stark in den Bereichen Raiffeisenmärkte, Floristik sowie Tankstellen und Shops inkl. Bistros vertreten. Zudem bedient das Unternehmen gewerbliche und private Kunden im Bereich Roh- und Innenausbau sowie im Garten- und Landschaftsbau. Das Geschäftsgebiet der RWG erstreckt sich über die Landkreise Bitburg-Prüm und Daun sowie das Grenzgebiet von Belgien und Luxemburg.

Die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel setzt auch auf eine besondere Mitarbeiterkultur. Der Geschäftsführer Carsten Berke pflegt eine Philosophie der „offenen Tür“ und steht in regelmäßigem Austausch mit seinen Mitarbeitern. Flexibilität und individuelle Lösungen, wie im Fall der Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen, sind für die RWG Westeifel selbstverständlich und unterstreichen das soziale Engagement des Unternehmens.

Dank der erfolgreichen Absolvierung des EIFEL Arbeitgeber Checks ist die Raiffeisen Waren GmbH Westeifel nun stolzes Mitglied im EIFEL Arbeitgeber Netzwerk und wird zukünftig durch dieses Gütesiegel in ihrer Arbeitgeberattraktivität zusätzlich gestärkt.