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NRWs größte Kürbisschau ab dem 1. September auf dem Krewelshof Eifel – „Dann rockt hier die Eifel“

Mechernich-Obergartzem – Krewelshof Eifel beschenkt sich zum zehnjährigen Bestehen mit der größten Kürbisschau NRWs – Aktuell werden Skulpturen aus rund 120.000 Kürbissen aufgebaut – Die Zunge der Rolling Stones und Elvis Presley entführen ab dem 1. September in die Welt der Musik.

Elvis ist noch nackt. Also, nicht wirklich nackt. Aber an der meterhohen Holzfigur mit Gitarre in der Hand und der typischen Elvis-Tolle im Haupthaar fehlen noch die Klamotten aus Kürbissen. Das Team des Krewelshof Eifel arbeitet allerdings schon mit Hochdruck daran, dass der King of Rock ‚n‘ Roll bald im strahlenden Kürbis-Outfit erstrahlt. Denn ab dem 1. September spielt auf dem Obergartzemer Erlebnis-Bauernhof die Musik in herrlichen Herbsttönen.

„Dann rockt hier die Eifel“, sagt Krewelshof-Bäuerin Danielle Bieger über das musikalische Motto der diesjährigen Kürbisschau. Mit der größten ihrer Art in NRW, bei der rund 120.000 Kürbisse verarbeitet werden, macht sich der Hof selbst ein Geschenk zum zehnjährigen Bestehen. Denn vor einem Jahrzehnt fiel der Startschuss für den Erlebnisbauernhof, der auch einen Standort in Lohmar betreibt.

Auch dort wird es eine Kürbisschau geben, die größte Kölns, die sich in diesem Jahr dem Thema Sport widmet. In der Eifel wird die Welt der Musik lebendig. Neben Elvis wird auch die legendäre Zunge der Rolling Stones zu sehen sein. Daneben gibt es ein überdimensionales, altmodisches Grammophon und schlägt quer über den See die Brücke hin zu einem moderneren Ghettoblaster, an dem die Junior-Chefs Max und Bibi Bieger noch letzte Hand angelegt haben, bevor die Besucher kommen.

Kunstwerke als Fotokulisse

Die sind ab Sonntag, 1. September, immer von 11 bis 17.30 Uhr willkommen. Der letzte Einlass zur Schau ist um 17 Uhr. Für das Eintrittsgeld ab 7,90 Euro pro Person – es gibt diverse Ermäßigungen und Familien- sowie Gruppenangebote – werden den Besuchern detailverliebte Skulpturen geboten. Die Kürbis-Kunstwerke sind nicht nur wunderbar anzuschauen, sondern bieten auch die perfekte Kulisse für außergewöhnliche Fotoaufnahmen.

Darüber hinaus hat der Krewelshof noch viel mehr zu bieten. Für die kleinen Besucher gibt es zahlreiche Spielemöglichkeiten. Aktuell ist auch das Maislabyrinth noch eine tolle Attraktion für Jung und Alt. Zudem bietet ein saisonaler Markt ganz viele Produkte zum Thema Kürbis. So gibt es Kürbis-Sekt oder -Suppe ebenso wie Marmelade oder Likör aus dem Fruchtgemüse, das natürlich auch am Stück in seinen zahlreichen Variationen erworben werden kann. Wer die bunten Gewächse nicht nur zur Dekoration nutzen möchte, erhält am Krewelshof passende Rezepte im Postkartenformat.

Zudem darf auch das traditionelle Kürbisschnitzen nicht fehlen. Bis Anfang November können Interessierte jeden Samstag zu Messer, Löffel und anderen Werkzeugen greifen, um aus den Kürbissen fantasievolle oder gruselige Gesichter zu schnitzen. In den Herbstferien findet dieses Angebot täglich statt. „Wir bieten auch Gruppenevents an, bitten dann aber um Voranmeldung“, sagt Marketing-Chefin Amalia T. Angi, die sich noch über weitere Helferinnen und Helfer für die Einlass-, Betreuungs- und Kassier-Bereiche der Kürbisschau freut. Derweil hat das Krewelshof-Team noch einige weitere Programmpunkte auf die Beine gestellt hat.

Kürbisfloristik und Herbstkränze

So gibt es an drei Terminen Workshops zum Thema Kürbisfloristik. Zudem wird am 13. September ein Do-It-Yourself-Lehrgang zu Herbstkränzen angeboten. Weitere Infos und Anmelde-Möglichkeiten finden sich auf der Internetseite des Krewelshofs, der erneut mit zwei weiteren Herbst-Highlights aufwartet. In Lohmar wird am Samstag, 14. September, wieder die NRW-Kürbis-Wiegemeisterschaft stattfinden. Dann werden Gärtner und Hobbyzüchter ihre XXL-Kürbisse gegeneinander antreten lassen. Mehrere Hundert Kilo bringen die schwersten Giganten auf die Waage.

Diese Riesen braucht es auch für die Kürbis-Regatta, die am Sonntag, 15. September, am Krewelshof Eifel starten wird. In ausgehöhlten Kürbissen, jedes Exemplar war mal zwischen 200 und 300 Kilogramm schwer, versuchen mutige Ruderer schnellst möglich über den See zu paddeln. Auch wenn den Siegern Preisgelder von bis zu 300 Euro winken, geht es vorrangig darum, eine Riesen-Gaudi zu haben in den Riesen-Gefährten. Die ist nicht nur für die Aktiven, sondern auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer garantiert. Wenn die dann den Kanuten zujubeln, ist auch Elvis mit am Start. Der wird dann nicht mehr nackt sein, sondern ein glitzerndes Kürbis-Outfit tragen. Versprochen.

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Rur-Beach-Cup bringt spannende Spiele bei Strand-Atmosphäre in den Kreis Düren

Düren – Sommer pur beim Rur-Beach-Cup! Die Westdeutschen Beach-Volleyballmeisterschaften sind wieder bei dem vom Kreis Düren initiierten Rur-Beach-Cup ausgetragen worden. Der Schlosspark in Jülich verwandelte sich bei viel Sonnenschein wieder in ein großartiges Beachvolleyballfeld.

„Der Rur-Beach-Cup ist eine Traditionsveranstaltung und ist auch während der Coronazeit weitergelaufen. Zum achten Mal wurden zudem die Westdeutschen Meisterschaften ausgetragen. Das ist ein Qualitätsmerkmal und eine Auszeichnung für uns, dass wir diese Chance haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, dem es zu verdanken ist, dass das Turnier im Kreis Düren ein Zuhause gefunden hat. Und das bereits zum 23. Mal. Der Kreis Düren möchte auch im kommenden Jahr wieder Austragungsstätte für die Westdeutschen Meisterschaften sein, betonte der Landrat. Landrat Wolfgang Spelthahn ehrte als Schirmherr gemeinsam mit Hubert Martens (Westdeutscher Volleyballverband), Christian Hoverath (Rurtalbus), Uwe Czypiorski (F&S Solar) und Bürgermeister Axel Fuchs die Gewinnerinnen und Gewinner.

Am Ende machten nach vielen spannenden Sätzen und Spielen Alina Hellmich und Luisa Fabek bei den Frauen das Rennen. Sie setzten sich gegen Annika Strenchly und Julia Van den Berghen durch, die Platz zwei belegten. Auf Platz drei landeten Marina Müller und Isabelle Liebchen. Bei den Männern setzten sich Luis Kubo und Christian Gosmann durch. Platz zwei belegten Jan Romund und Max Lübbert, dicht gefolgt von Luis Henrichs und Yannik Ahr auf Platz drei.

Die Freizeit- und Hobbymannschaften machten am Freitag, 23. August, den Anfang beim Beach-Volleyball-Wochenende und spielten das Feld schon ein. Es gab nicht nur guten Sport zu sehen, auch die traditionell kreativen Namen der Freizeitteams verdienen Aufmerksamkeit. Team „BeachSmasher“ holte sich den Sieg im Finale gegen „Desperados“ und damit den SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup. An dritter Stelle landete Team „Tequila“, das von Anfang an beim Hobbyturnier dabei ist.

Das Publikum sorgte für grandiose Stimmung bei der wie immer eintrittsfreien Veranstaltung dank der Sponsoren  Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, F&S Solar, Stadtwerke Jülich und der Entwicklungsgesellschaft indeland. Die mehr als 450 Tonnen Sand werden gespendet und kommen nun an die Goltsteinschule Inden, wo das Beachfeld nach dem Hochwasser wieder hergerichtet wird, und an den Barmener See.

„Ein großes Dankeschön geht auch an die rund 40 Ballkinder, die hier fleißig geholfen haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er drückte auch seine Wertschätzung für  Bernd Werscheck aus, Turnierdirektor der ersten Stunde, für seinen unermüdlichen Einsatz.

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Elisabeth Geusen erhält den Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeichnete am gestrigen Sonntag, 25. August im Weißen Saal des Aachener Rathauses Elisabeth Geusen für ihr außerordentliches Engagement in Politik und Gesellschaft mit dem Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen aus.

Geusen setzte sich in ihrer langjährigen Karriere vor allem für Frauen ein. Unter anderem als Vorsitzende des Frauenausschusses. „Durch ihre tatkräftige Führung erlebte der Frauenausschuss in den 1980er Jahren eine Renaissance. Es waren Jahre des Aufbruchs, in denen neue Initiativen und Projekte ins Leben gerufen wurden, die bis heute nachwirken. Dank ihres Engagements wurde 1987 in Aachen die erste Frauenbeauftragte eingestellt, ein Meilenstein in der Geschichte unserer Stadt“, lobte Keupen.

Neben ihrer Tätigkeit als Ausschussvorsitzenden war Geusen noch in vielen weiteren Bereichen aktiv. Sie wirkte unter anderem mit ihrer Arbeit in der Frauen-Union und als Schöffin, aber auch im Gefängnisbeirat und im Christlich-Islamischen-Gesprächskreis, am gesellschaftlichen Leben in Aachen mit. Das dankte ihr auch die Oberbürgermeisterin: „Sie haben das Leben vieler Menschen in Aachen berührt und zum Besseren verändert. Für all dies danken wir ihnen von Herzen.“

Geusen dankte in Ihrer Ansprache ihren Mitstreiter*innen: „Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Danke vor allem an die Frauen, die mich bei der Arbeit unterstützt haben und dafür gesorgt haben, dass meine Ideen umgesetzt werden konnten. Das wäre ohne Mithilfe nicht möglich gewesen.“

Die Stadt Aachen verleiht den Goldenen Ehrenring seit 1972 als Auszeichnungsform für Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Lebenswerk und Engagement für das Wohl und das Ansehen der Stadt Aachen und ihrer Bürger*innenschaft eingesetzt haben.

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Pferdebetriebe aufgepasst! – Projekt „Pferdehaltung für mehr Artenvielfalt“ und Gewinnspiel gestartet

Region/Bonn – Neues Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft bringt kostenfreie Naturschutzberatung in die Voreifel – Mit dem dreijährigen Projekt „Pferdehaltung für mehr Artenvielfalt“ wird die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft die biologische Vielfalt in der neu gegründeten LEADER-Region Voreifel.

Die Bäche der Swist gemeinsam mit Pferdebetrieben fördern. Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung der Stiftung in der Naturschutzberatung und der kooperativen Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft wird in dem Projekt ein Maßnahmenangebot passend für pferdehaltende Betriebe entwickelt.

Daher verlost die Stiftung als Hauptgewinn 15 kostenfreie naturschutzfachliche Betriebsberatungen, inklusive Übernahme der Maßnahmenkosten, sowie spannende Trostpreise und lädt Pferdebetriebe aus der Voreifel, wozu die Gemeinden Wachtberg, Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Schweinheim, Palmersheim, Flamersheim, Kirchheim zählen, herzlich zur Teilnahme an ihrem Gewinnspiel ein. Interessierte Pferdehöfe – vom Selbstversorgerbetrieb über die Reitschule und den Zuchtbetrieb bis hin zum Turnierstall – können an der Verlosung teilnehmen, indem sie sich an einer kurzen Onlinebefragung beteiligen. Mithilfe der Umfrage werden Daten zur Motivation und zu Herausforderungen im Bereich Artenvielfalt und Pferdehaltung erfasst, die für den weiteren Projektverlauf von Bedeutung sind.

Interessierte Betriebe finden hier weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Zeitraum des Gewinnspiels: https://www.rheinische-kulturlandschaft.de/ artenvielfalt-in-der-pferdehaltung/.

Innerhalb der Beratungen werden individuelle Maßnahmenkonzepte zum Schutz der Artenvielfalt entwickelt. Diese sind an die Bedingungen der Betriebe sowie an die Anforderungen der Pferdehaltung angepasst. Durch die betriebsspezifisch ausgewählten Naturschutzmaßnahmen, zu denen beispielsweise Heckenpflanzungen mit heimischen Gehölzen, Anlage von insektenfreundlichen Staudenbeeten oder Schwalbennisthilfen gehören, wird die biologische Vielfalt auf den Betrieben gefördert und gleichzeitig wird aufgezeigt, welches Potenzial Pferdehöfe für den Naturschutz bieten.

Mit Unterstützung der Stiftungsmitarbeitenden sind auf ausgewählten Betrieben Aktionstage geplant, zu denen die Hofgemeinschaften und weitere Naturinteressierte eingeladen werden. Hierbei sollen Maßnahmen, wie z. B. die Anlage von Blühstreifen oder das Pflanzen von Hecken und Bäumen, gemeinschaftlich umgesetzt und gleichzeitig Wissen über die Bedeutung dieser Maßnahmen für den Artenschutz weitergetragen werden.

Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Vernetzung von Pferdehaltenden, Naturschutzbehörden und Beratungsinstitutionen in der Region. Daher sind für die kommenden Jahre verschiedene Infoveranstaltungen und Austauschtreffen geplant, um den Artenschutz auf Pferdebetrieben gemeinsam voranzubringen.

Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union innerhalb der Umsetzung einer lokalen Entwicklungsstrategie nach LEADER (EL-0703) im Rahmen des Nationalen Strategieplans für Deutschland 2023-2027 (GAP-Strategieplan 2023-2027) durchgeführt.

Ansprechpartnerin für das Projekt bei der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft ist: Karina Schnitker – Fon 0 22 8 – 90 90 72-46, Mail k.schnitker@rheinische-kulturlandschaft.de

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Großes Fest zum 25-jährigen Jubiläum des Aachener Stadtbetriebs

Aachen – Das Jubiläum wird mit einem großen Tag der offenen Tür am Sonntag, 1. September, von 11-18 Uhr am Madrider Ring und Freunder Weg gefeiert. 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs sind seit 25 Jahren im Zusammenschluss des Aachener Stadtbetriebs für Aachen und ihre Bürgerinnen und Bürger im Einsatz.

Aachen als die lebens- und liebenswerte Stadt hervorbringen, die sie ist: Dafür sorgen die 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aachener Stadtbetriebs täglich. Sie sind immer und überall im Einsatz. Weil sie Aachen von ihrer schönsten, sichersten und saubersten Seite zeigen wollen.

Seit 25 Jahren arbeitet das große Team Hand in Hand. Zum Jubiläum öffnet der Betrieb Türen und Tore und lädt ein zu einem großen Fest auf den Geländen am Madrider Ring und am Freunder Weg. Ab 11 Uhr stehen die Tore der Betriebshöfe allen offen, die sich informieren, mitmachen und mitfeiern möchten.

Saubere Straßen, üppige Blühstreifen, gepflegte Parkanlagen, sichere Spiel- und Sportplätze, die Unterhaltung der Straßen und Brücken werden als Aufgaben im Stadtbetrieb ebenso gebündelt wie Projekte wie den Frühjahrsputz oder den Aufbau des Archimedischen Sandkastens. Ob Karnevalszüge, Winterdienst, Karlspreisverleihung, Alemannia-Aufstiegsfeier – oder bei außergewöhnlichen Einsätzen wie beim Hochwasser und nach Sturmschäden: Seit 25 Jahren, im Zweifel auch rund um die Uhr, kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter professionell und pragmatisch um die Belange der Stadt – und bei all dem steht das Wohl der Stadt und ihrer Bürger*innen im Fokus.

„Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

„Es ist ein besonderes Jubiläum und das wollen wir mit den Aachener Bürgerinnen und Bürgern feiern“, betont Indra Balsam, Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebs. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten täglich mit viel Herz und Engagement, sie packen an, überall, wo sie gebraucht werden. Jetzt freuen sie sich bei unserem Tag der offenen Tür zu zeigen, welche Aufgaben sie alle für die Stadt und ihre Bürger*innen übernehmen. Ganz getreu unseres neuen Leitspruchs: Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

Einmal mit dem Müllwagen oder der Kehrmaschine fahren, mit dem Hubwagen rauf auf 30 Meter Höhe, lernen, wie ein Baum gepflanzt wird, Schilder beplotten, eine Führung durch die KFZ-Werkstatt machen, Schlüsselanhänger bauen, Sortierspiel mit Tonne Berta, Salzhalle besichtigen, Steine pflastern, Blumengestecke fertigen, Bagger- und Kranführerschein machen und vieles mehr wird angeboten.

Was ist bei der Baumpflege zu beachten? Welcher Abfall kommt in welche Tonne? Wie funktioniert die Instandhaltung unserer Straßen? Wer wartet die Geräte auf den Spielplätzen? Die verschiedenen Bereiche des Aachener Stadtbetriebs stellen ihre Arbeit vor, informieren, geben Tipps und freuen sich über viele neugierige Besucherinnen und Besucher. Der umfangreiche Fuhrpark des Stadtbetriebs kann begutachtet und im Archimedischen Sandkastens kann gebuddelt werden, außerdem gibt es eine Schnitzeljagd über das Gelände mit einer abschließenden Überraschung für Kinder.

Herausforderungen annehmen

„Dir Mitarbeitenden des Staatsbetriebs übernehmen täglich wesentliche Aufgaben für unsere Stadt. Das tun sie seit 25 Jahren in diesem Zusammenschluss“, sagt Heiko Thomas, Dezernent für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen. „Ob der Wandel von der Abfallentsorgung hin zur Kreislaufwirtschaft, den Einsatz von neuen Materialien im Bereich des Straßen- und Brückenbaus, oder die Veränderung der Sichtweise auf Stadtbäume und Stadtgrün: Der Aachener Stadtbetrieb reagiert nicht nur auf gesetzliche Änderungen und allgemeine Entwicklungen, sondern gestaltet aktiv mit.“

Der Aachener Stadtbetrieb wurde 1999 aus dem früheren Grünflächenamt sowie dem Amt für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Fuhrparkwesen zum Aachener Stadtbetrieb zusammengeschlossen. Seit 2007 komplettiert der bereits vor 65 Jahren gegründete Baubetriebshof diese Vereinigung. Indra Balsam: „Der Stadtbetrieb ist ein Herzstück von Aachen. Unsere Engel in Orange sind ein großes Team, das gemeinsam anpackt. Für uns. Für Euch. Für Aachen.“

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Ahrweiler Weinwochen – Proklamation der Burgundia 2024/2025

Ahrweiler – Die Besucher erwarten vom 30. August bis 1. September sowie vom 6. bis 8. September zwei unvergessliche Wochenenden voller Genuss, Musik und Geselligkeit. – Großer Winzerfestumzug am 1. September – Die vier mächtigen Stadttore im mittelalterlichen Ahrweiler heißen die Besucher am ersten und zweiten Septemberwochenende willkommen zu den Ahrweiler Weinwochen – dem größten und traditionsreichsten Weinfest im Ahrtal. Die Besucher erwarten vom 30. August bis 1. September sowie vom 6. bis 8. September zwei unvergessliche Wochenenden voller Genuss, Musik und Geselligkeit. Im Herzen der Stadt, vor der beeindruckenden Pfarrkirche St. Laurentius, verwandelt sich der Marktplatz in ein pulsierendes Zentrum des Weingenusses. Während die Weinbuden am ersten Wochenende von den Ahrweiler Vereinen betrieben werden, präsentieren am zweiten Wochenende folgende Weingüter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler ihre edlen Tropfen: der Ahrweiler Winzer-Verein, die Dagernova Weinmanufaktur, das Weingut Peter Kriechel, das Weingut Peter Lingen, das Weingut Stark-Linden, die Brogsitter Weingüter und die Jungwinzern Next Generation.

Ein Höhepunkt des ersten Festwochenendes ist die feierliche Proklamation der neuen Burgundia, der Weinkönigin von Ahrweiler. Am Freitag, 30. August, um 19.30 Uhr, wird die neue Repräsentantin der Ahrweiler Winzerschaft auf dem Marktplatz gekrönt. Sie tritt die Nachfolge von Michelle Quandt an, die sich aus ihrem Amt verabschieden und der neuen Burgundia die Krone weiterreichen wird.
Am Sonntag, 1. September, ab 14 Uhr, schlängelt sich der traditionelle Winzerfestumzug durch die geschichtsträchtigen Straßen von Ahrweiler. Blumengeschmückte Festwagen, bunte Fußgruppen und mitreißende Musik verbreiten Feststimmung und laden zum Mitfeiern ein. Die Aufstellung erfolgt auf der Friedrichstraße. Durch die Niederhut zieht der Umzug dann über den Marktplatz, die Altenbaustraße, die Oberhut, die Ahrhut und dann nochmal über die Friedrichstraße und die Niederhut zum Markt.

Am Tag des Winzerfestumzuges werden wieder Ahrweiler Schützen der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft sowie der St. Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft  an den Stadttoren und Zugängen zur Altstadt um die traditionelle Maut in Höhe von 6 Euro bitten. Als Dankeschön für den Obolus erhalten die Gäste den Wert-Coin aus dem bekannten Mehrwertsystem, welcher am Markt, in der Niederhut und am Blankartshof gegen ein Ahrtal-Weinglas eingetauscht werden kann, sowie einen limitierten Ahrweiler Weinwochen Ansteck-Pin. „Die Maut ist unerlässlich, um die Burgundia zu unterstützen und die Ahrweiler Weinwochen mit Winzerfestumzug und großem Live-Musik-Programm auf dem Marktplatz durchführen zu können“, erklärt Steffi Koll-Bensberg, die Vorsitzende des Ahrweiler Weinwochen e.V. „Wir sind den Ahrweiler Schützengesellschaften dankbar, dass sie die Weinwochen erneut mit ihren ehrenamtlichen Diensten unterstützen und die Gäste in ihren Uniformen auf einmalige Art und Weise willkommen heißen.“

Musikalisch wird das Fest von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm begleitet: Von schwungvoller Blasmusik der Ahrtalente, De Feestbende oder der Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler bis hin Rock, Pop und Schlagersongs mit Cover-Bands wie Rio 5, Skybagg der Tonic Party Band und Plenty Fourty.

Auch das kulinarische Angebot kommt bei den Ahrweiler Weinwochen nicht zu kurz. Auf dem Marktplatz verwöhnen zahlreiche Buden die Gäste mit einer breiten Palette an herzhaften und süßen Köstlichkeiten. Auch die Gastronomie der in der Altstadt lädt mit ihren charmanten Restaurants, Cafés und Eisdielen zum Genießen und Verweilen ein.

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Sportpark Soers – Stadt Aachen lädt zum Infotag am 31. August am Büchel

Aachen – Im Sportpark Soers soll ein „Sportpark für Alle“ entstehen, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie im Breitensport und auch für den nicht-organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Stadt Aachen lädt am Samstag, 31. August, 10 bis 16 Uhr, zum Bürger*innendialog „Masterplan Sportpark Soers“ auf die Büchel-Wiese ein.

Besucher*innen können sich beim Dialogtag am 31. August umfangreich über den Sportpark Soers informieren. Die Ergebnisse des Masterplanprozesses werden am Büchel ausgestellt. Es stehen zudem zahlreiche Ansprechpartner*innen der Verwaltung vor Ort zur Verfügung. So finden über den Tag verteilt Interviews und Talks zum Sportpark statt, unter anderem um 13.30 Uhr mit Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Sportdezernent Dr. Markus Kremer und den beteiligten Sportakteuren.

Parallel findet am 31. August von 10 bis 16 Uhr am Büchel das diesjährige „AOK Kunterbunte Spiel- und Sportfest“ statt. Verschiedene Sportvereine sowie der Kinderschutzbund und andere Kooperationspartner stellen sich vor und bieten kostenlose Spiel-, Bewegungs- und Sportangebote für Kinder jeden Alters an. Es gibt Gutscheinhefte und sportliche Geschenke für alle Kinder, die mitmachen.

Weitere Infos: www.aachen.de/sportparksoers.

Zum Sportpark Soers

Die Stadt Aachen befasst sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung des Sportpark Soers zu einem „Sportpark für Alle“, in dem für zahlreiche Sportarten, Sportvereine im Spitzen- wie vor allem im Breitensport und auch für den nicht organisierten Sport vielfältige Trainings-, Bewegungs- und Wettkampfmöglichkeiten entstehen sollen. Sie hat dafür im Februar 2023 einen einjährigen Masterplanprozess angestoßen, in den der Aachener Stadtsportbund und alle in der Soers ortsansässigen Sportvereine aktiv eingebunden worden sind.

Der Masterplan Sportpark Soers führt in einem integrierten Ansatz für das Nutzungskonzept „Sport“ und weitere flankierende Nutzungen alle städtebaulichen, mobilitäts- und verkehrsfachlichen sowie freiraumplanerischen Grundlagen zusammen und gibt auf die inhaltliche Vision eine räumliche Antwort. Mit der Erarbeitung des Masterplans hat die Stadt Aachen das Planungsbüro Karres en Brands (Hilversum, Niederlande) gemeinsam mit dem Büro für Verkehrs-, Stadt- und Umweltplanung PGT (Hannover) beauftragt.

Im Zentrum der Gesamtentwicklung stehen die Errichtung einer neuen städtischen Multifunktionssporthalle mit MobilityHub, einer Reitsporthalle mit Abreitehalle und Para- und Jugendstadion des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), der Bau einer durchgehenden öffentlichen Laufstrecke von bis zu drei Kilometern Länge sowie weitere öffentlicher Sport- und Trainingsanlagen. Die Gesamtentwicklung Sportpark Soers geschieht planerisch eingebettet in die aktuell vorliegende Sportentwicklungsplanung, die parallel in 2023 die kommunalen Sportbedarfe im gesamtstädtischen Kontext ermittelt hat und im Juni 2024 durch den Rat der Stadt Aachen beschlossen wurde.

Die politischen Gremien haben den Masterplan Sportpark Soers im Frühjahr 2024 beraten und das erarbeitete städtebauliche Gesamtkonzept als Grundlage für die weitere Entwicklung des Sportpark Soers bestätigt. Der ausführliche Abschlussbericht steht unter www.aachen.de/sportparksoers zur Verfügung. Alle Ergebnisse werden nun am 31. August im Rahmen einer Informationsveranstaltung und einer Ausstellung am Büchel vorgestellt.

 

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Flut-Gedenkfest in Kall – Die Erlöse gehen als Spende an die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Auch drei Jahre nach der Flut sind viele Erinnerungen präsent. Die Menschen auch in Kall erinnern sich an Zerstörung, Trauer und Verzweiflung. Aber auch an all das, was seitdem bereits geschafft wurde. Und ganz besonders an den Zusammenhalt in der schweren Zeit, an die vielen freiwilligen Helfer, die einfach ungefragt mitangepackt haben. Vieles an zerstörter Infrastruktur wurde bereits in Gänze oder teilweise wiederhergestellt. Dennoch wird es noch einige Jahre dauern, bis alle Schäden behoben sind.

In der Gemeinschaft möchte die Gemeinde Kall gemeinsam mit allen Bürger/innen und Gästen am Samstag, 31. August 2024, ab 15 Uhr auf dem Kaller Bahnhofsvorplatz der Flut vor drei Jahren gedenken. Auch soll in diesem Rahmen die bei der Flut zerstörte und wiederaufgebaute Brücke Weiherbenden offiziell eröffnet werden.

Die Veranstaltung startet mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst, den die beiden Kaller Pfarrer Klemens Gößmann und Christoph Ude zelebrieren. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Chor St. Nikolaus unter der Leitung von Holle Goertz

Anschließend werden Bürgermeister Hermann-Josef Esser, die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach sowie Landrat Markus Ramers Grußworte sprechen.

„Besonders wichtig war uns auch, die gesamte Kaller Feuerwehr mit den Löschzügen aus Kall, Sistig und Wahlen einzuladen, ebenso die DLRG und das DRK Kall sowie die THW-Ortsgruppe Schleiden“, so Bürgermeister Hermann Josef Esser. Sie alle, so Esser, haben in der Flutnacht bzw. den folgenden Wochen Unglaubliches geleistet.

Als Symbol des Wiederaufbaus darf sicher die offizielle Eröffnung der Brücke Weiherbenden in unmittelbarer Nähe zum Bahnhofsvorplatz gelten, die erfolgt, bevor dann alle Gäste zum Austausch und gemütlichen Verweilen bei Musik und Tanz eingeladen sind. Für die Kinder bietet das Rewe-Center auf seinem Parkplatz ein buntes Programm. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag von der Musikkapelle Kall, in den Abendstunden übernimmt DJ Tom Ley von X-Projekt mit Hits aus den 80ern, 90ern und 2000er Jahren.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Sötenicher Ludwig Werle ist mit zwei Imbisswagen vor Ort, das Kaller Café Lin bietet Kuchen und Cocktails an. Auch die am Bahnhofsplatz ansässigen Gastronomiebetriebe halten ihr Sortiment bereit.

„Ein besonderer Dank geht an die Kaller Karnevalisten der KG „Löstige Bröder“, die den Getränkeausschank an diesem Tag übernehmen“, so Markus Auel, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Die Erlöse aus dem Flut-Gedenkfest gehen als Spende an die Hilfsgruppe Eifel.

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Fortschritt

Das Ahrtal kooperiert mit QTA, Europas größter Reisebüro-Allianz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Partnerschaft zur deutschlandweiten Vermarktung des Ahrtals und Förderung von Nachhaltigkeit – Die Quality Travel Alliance (QTA), Europas größte touristische Vertriebsallianz, und die Region Ahrtal haben eine strategische Partnerschaft zur Förderung des Tourismus in der Region geschlossen. Diese Kooperation zielt darauf ab, das Ahrtal in die Vermarktung der QTA mit rund 3.900 angeschlossenen Reisevertriebspartnern aufzunehmen und nachhaltige Projekte in der Region gezielt zu fördern. Laut QTA-Sprecher Thomas Bösl geht es nicht nur um Solidarität nach der Flutkatastrophe, sondern darum, das Ahrtal als Musterregion im nachhaltigen Tourismus zu positionieren. „Wir sehen im Deutschland-Tourismus mittlerweile einen klaren Trend hin zu nachhaltigem Tourismus. Hier gilt es jetzt, das Ahrtal zu positionieren und dahingehend zu fördern,“ so Bösl.

Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Entwicklung und Vermarktung von Natur- und Aktivtourismus sowie auf kulturellen und kulinarischen Angeboten. Gemeinsame Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sollen dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad des Ahrtals als nachhaltige Tourismusdestination zu steigern. Ein weiterer Aspekt der Zusammenarbeit ist der Ausbau des Incentive- und Kongresstourismus, um das Ahrtal als Geschäftsreiseziel zu etablieren. Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, betont, dass die QTA nicht nur durch ihr Netzwerk, sondern auch durch die Förderung der Nachhaltigkeit im Tourismus ein idealer Partner für das Ahrtal ist.

In den kommenden Monaten sind umfassende Informationskampagnen, Veranstaltungen und Marketingaktionen geplant, um die Ziele der Partnerschaft weiter voranzutreiben. Dazu gehören die Entwicklung von Produkten für den Reisevertrieb, geplante Expedient:innenreisen und Arbeitsgruppen zu den Themen „Grüne Energie“ und Klimawandel. Auch die Ahrtal-Werke, der regionale Energieversorger mit Fokus auf erneuerbare Energien, werden eingebunden. Zudem konnte der Ahrtal-Tourismus Kontakte zum Klimabüro von Focus Earth sowie zum Institut für qualifizierende Innovationsforschung (IQIB) vermitteln, um das Netzwerk weiter auszubauen. Beide Institutionen sind im Ahrtal ansässig.

Thomas Bösl betont die Bedeutung der Kooperation: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem Ahrtal, einer vielfältigen und wunderschönen Region mit unzähligen Möglichkeiten, Urlaub und Freizeit zu genießen. Gleichzeitig setzen wir deutschlandweit ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus.“

Über die Quality Travel Alliance (QTA): Als größte touristische Vertriebsallianz mit Sitz in Deutschland umfasst die QTA derzeit rund 3.900 Reisebüros und bündelt einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Allianzpartner sind die Ketten und Kooperationen AER Kooperation AG, Reiseland GmbH & Co. KG, rtk/RT-Reisen GmbH sowie TVG.

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Live-Training mit der 4-fachen Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl am 21. September in Aachen

Aachen – CHIO Aachen CAMPUS – Die 4-fache Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl gibt gemeinsam mit Bruder Benjamin Werndl Live-Training in der Soers – 4x Gold bei Olympischen Spielen. 1x WM-Gold. 6x EM-Gold. 7x Deutsche Meisterin. 2023 zudem der Eintrag auf der legendären Siegertafel beim CHIO Aachen. Jessica von Bredow-Werndl. Dieser Name steht für Erfolg. Spätestens mit ihrer phänomenalen Vorstellung in Paris ist die bayrische Dressurreiterin mit ihrem Herzenspferd Dalera im Reitsport-Olymp angekommen. Am 21. September kommt die 38-Jährige mit ihrem Bruder Benjamin in die Aachener Soers, um im Rahmen eines Live-Trainings beim CHIO Aachen CAMPUS zu zeigen, worauf es ihnen in der täglichen Arbeit und im Umgang mit ihren Pferden ankommt. Wir haben Jessica von Bredow-Werndl im Vorfeld zum Interview getroffen und mit ihr über ihre unvergessliche Olympia-Reise und das Live-Training im Deutsche Bank Stadion gesprochen.

CHIO Aachen CAMPUS: 4-fache Olympiasiegerin. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Eine unglaubliche Leistung. Was geht Ihnen beim Gedanken daran durch den Kopf?

Jessica von Bredow-Werndl: Es ist ehrlich gesagt noch nicht so richtig angekommen. Ein Wort, das mir in den vergangenen Tagen immer wieder in den Sinn kommt: überwältigend. Dieses ganze Erlebnis in Paris, diese unfassbare Stimmung im Schlosspark von Versailles und dann natürlich noch dieses überragende Ergebnis. Ich wurde mehr als nur einmal von meinen Emotionen übermannt. Das alles gemeinsam mit einem so wundervollen Pferd wie Dalera zu erleben, erfüllt mich mit ganz großer Dankbarkeit.

CHIO Aachen CAMPUS: Lässt sich diese 17-jährige Stute für Sie eigentlich noch mit Worten beschreiben?

Jessica von Bredow-Werndl: Was wir in den vergangenen neun Jahren gemeinsam erlebt haben, ist einfach unglaublich. Wir sind seit 2015 ein Team und reiten seit sieben Jahren zusammen auf Top-Niveau.  Drei Jahre waren Dalera und ich ungeschlagen. Das ist einfach der Wahnsinn. Sie ist aber viel mehr als nur meine Sportpartnerin. Die Zeit, die ich mit ihr verbringen darf, fühlt sich niemals normal an und ich bin für jeden Tag dankbar. Es gibt ein berühmtes Zitat, das Winston Churchill zugeschrieben wird: „No hour of life is wasted that is spent in the saddle.“ Für mich gilt das mit Dalera. Jede Stunde, die ich mit ihr verbringe, ist ein Geschenk. Unsere Beziehung ist eine wie zwischen zwei besten Freundinnen. Wir sind ein eingespieltes Team. Und wenn sie dann mal wieder den Schalk im Nacken hat und beim Ausritt in den Wald ihre Faxen macht, dann spüre ich ihre unbändige Lebensfreude.

CHIO Aachen CAMPUS: Wie haben Sie Olympia in Paris im Vergleich zu Ihren ersten Gold-Spielen von Tokio erlebt?

Jessica von Bredow-Werndl: Zunächst einmal war die Atmosphäre einfach atemberaubend. Die Kulisse im Schlossgarten von Versailles ikonisch, die Stimmung der Zuschauer unbeschreiblich. Dazu konnte diesmal meine ganze Familie mit dabei sein, was aufgrund der Corona-Pandemie 2021 in Tokio nicht möglich war. Es war zwar recht anspruchsvoll, den Sport und die Familie zeitlich unter einen Hut zu bekommen, aber gerade die Stunden mit unseren Kindern haben mir während der Wettkampftage geholfen, runterzukommen. Der Druck war im Vergleich zu den Olympischen Spielen davor  irgendwie nochmal größer, natürlich auch der, den ich mir selbst gemacht habe. Wieder Gold im Einzel ist unfassbar. Emotional anstrengender war aber tatsächlich der Mannschaftswettbewerb. Zu wissen, dass man nicht nur für sich selbst, sondern für Deutschland an den Start geht, ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Dass es auch im Team am Ende für Gold gereicht hat, ist natürlich mega.

CHIO Aachen CAMPUS: Nach Paris ist vor Aachen. Am 21. September kommen Sie mit Ihrem Bruder Benjamin in die Soers und geben beim CHIO Aachen CAMPUS ein Live-Training. Zum ersten Mal in Deutschland außerhalb von Aubenhausen. Wie groß ist Ihre Vorfreude darauf?

Jessica von Bredow-Werndl: Riesig! Aachen ist für uns beide immer ein ganz besonderer Ort und ein Ort, der Träume entstehen lässt. Bevor ich an Olympisches Gold gedacht habe, stand für mich immer fest, dass ich einmal in Aachen reiten möchte. Benjamin und ich haben im selben Jahr unser Debüt beim CHIO Aachen gefeiert und sind Letzte und Vorletzter geworden (lacht). War nicht die allerbeste Premiere, aber seitdem hat uns dieser Ort nicht mehr losgelassen. Jetzt dorthin zurückzukehren und vor ganz vielen reitsportbegeisterten Zuschauern ein Live-Training abzuhalten, das wird richtig groß.

CHIO Aachen CAMPUS: Worauf dürfen sich die Besucher am 21. September denn freuen?

Jessica von Bredow-Werndl: Echtheit. Freude am und mit dem Pferd. Ganz viele nützliche Tipps für das tägliche Training zuhause. Als Geschwister und Trainingspartner haben wir natürlich eine besondere Verbindung, und das möchten wir auch dem Publikum zeigen. Das Live-Training in Aachen wird in dieser Form für uns das erste Mal sein. Wir basteln aktuell noch am idealen Programm, möchten aber natürlich auch spontan auf das reagieren, was wir im Deutsche Bank Stadion erleben. Wir freuen uns drauf!

Alle Infos zum Live-Training von Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl sowie zum Kartenverkauf gibt’s hier online.