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Zum 250-jährigen Bestehen von Schloss Dreis – Bischof Ackermann feiert Jubiläum mit Dreisern

Dreis/Wittlich/Trier – Die Familie der Grafen von Walderdorff und die Ortsgemeinde Dreis im Kreis Bernkastel-Wittlich haben am 1. September gemeinsam das 250-jährige Bestehen von Schloss Dreis gefeiert. Eröffnet wurde das Fest mit einem Gottesdienst mit Bischof Dr. Stephan Ackermann in der St.-Martin-Kirche in direkter Nachbarschaft zum Schloss.

Wie die Gesetze, die Gott dem Volk Israel gegeben habe, so eröffneten auch Gebäude wie das Schloss Lebensräume, in denen man sich frei bewegen und sicher leben könne, sagte der Bischof in seiner Predigt. Er blickte dabei auf die Lesung des Sonntags aus dem Buch Deuteronomium, in dem Israel voller Stolz auf die von Gott erhaltenen Gebote schaue. Für das Volk gelte es nun, so der Bischof, nach der Befreiung aus der Sklaverei das Gesetz als „Leitplanken“ für ein gutes Zusammenleben in Freiheit und Gerechtigkeit zu bewahren – „mit Gott als Fixpunkt“. Er zog einen Vergleich zum Grundgesetz, das sich das deutsche Volk vor 75 Jahren „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gegeben habe.

Aber auch das beste Gesetz könne pervertiert werden, wenn es nur um seiner selbst und nicht um der Menschen Willen bestehe, sagte Ackermann. Er bezog sich auf den Lesungstext aus dem Tagesevangelium nach Markus, in dem es im Gespräch zwischen Jesus und den Schriftgelehrten um den eigentlichen Sinn von Gesetzesvorschriften geht. Sie müssten am Menschen orientiert und stets lebensförderlich sein, betonte der Bischof. Und darin seien sie auch ein Bild für ein 250 Jahre altes Gebäude, das ein „wichtiger Bezugspunkt für den Ort“ sei. Es müsse stets auf seinen lebensdienlichen Zweck für seine Bewohnerinnen und Bewohner überprüft werden. Beides, das Gesetz wie das Gebäude, sollten ein Haus sein, „das uns hilft, einander Raum geben und in Würde miteinander zu leben“, sagte Ackermann.

Im Anschluss an den Gottesdienst, den ein Projektchor aus Dreis unter der Leitung von Michael Burg musikalisch gestaltete, fand im Schlossgarten ein Jubiläumsfest statt. In Grußworten ging unter anderen Georg Graf von Walderdorff, der das Anwesen mit seiner Frau Marina und den Kindern seit dem Jahr 2008 bewohnt, auf die Geschichte des Schlosses ein, die stets eng mit dem Ort verbunden gewesen sei. Die barocke Anlage war im Jahr 1774 von den Äbten von Echternach als Sommerresidenz erbaut worden. 1837 erwarb der Beamte und Politiker Justin von Linde das Gut Dreis und bewohnte es. Durch die Heirat einer Enkelin von Linde wechselte der Besitz Mitte der 1890er Jahre in die Familie der Grafen von Walderdorff. Bedeutendster Vertreter der Westerwälder Adelsfamilie war Johann Philipp von Walderdorff, der von 1756 bis 1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier war. Der heutige Hausherr Georg Graf von Walderdorff ist Diözesanleiter der Malteser im Bistum Trier, die mit zahlreichen Vertretern und unter anderem mit einem Essensangebot die Veranstaltung unterstützten.

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Großes Willkommen im Fußballstadion für 1.700 Nachwuchskräfte der Finanzverwaltung NRW

Region/Düsseldorf – Wo sonst die schwarz-gelbe Wand den BVB bejubelt, wurden am gestrigen Dienstag, 03. September 2024 Fanschals und Fahnen mit dem Landeswappen geschwenkt – Ministerpräsident Hendrik Wüst und Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk begrüßen die künftigen Steuerprofis des Landes beim Welcome Day im Signal-Iduna-Park

Mit einem großen Welcome Day im Dortmunder Signal-Iduna-Park hat die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen rund 1.700 Nachwuchskräfte in ihren Reihen begrüßt. Die meisten von ihnen starten jetzt in ihre Ausbildung oder ihr duales Studium als angehende Steuerprofis. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk hießen sie persönlich im Dienst willkommen. Und: Mit Roman Weidenfeller war auch ein hochkarätiger ehemaliger Profifußballer des BVB als Gastgeber des Events anwesend.

„Corona-Pandemie, Energiekrise, Inflation – die vergangenen Jahre haben uns vor Augen geführt, wie wichtig ein handlungsfähiger Staat für die gesellschaftliche Stabilität ist. Und ein handlungsfähiger Staat braucht einen starken öffentlichen Dienst“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Die Beschäftigten der Finanzverwaltung arbeiten meist im Hintergrund, aber umso wichtiger sind sie. Denn sie sichern das finanzielle Fundament unseres Landes und sorgen dafür, dass Nordrhein-Westfalen seine wichtigen Aufgaben – von der Sicherheit über Bildung bis hin zum Klimaschutz – erfüllen kann. Ich habe hohe Achtung vor den vielen jungen Menschen, die sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe entscheiden. Sie machen unser Land zukunftsfähig.“

Bei der Premiere des Welcome Day in Dortmund gehe es eben genau darum, die Bedeutung der Finanzverwaltung sichtbar zu machen und dem Nachwuchs besondere Wertschätzung zu zeigen, betont Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk. „Wir modernisieren und digitalisieren unsere Steuerverwaltung mit Hochdruck, wir werden schneller und bürgerfreundlicher – und wir heften uns konsequent an die Fersen professioneller Betrüger, die unsere Gemeinschaft um Milliarden bringen“, erklärt er. „Für diese großen Weichenstellungen und vielfältigen Aufgaben brauchen wir fitte, motivierte Verstärkung. Unsere Anwärterinnen und Anwärter heute sind für mich deshalb die beste Fankurve überhaupt.“

900 der Anwärterinnen und Anwärter starten jetzt in ihr dreijähriges duales Studium an der Hochschule für Finanzen mit Hauptsitz im historischen Wasserschloss von Nordkirchen. Mehr als 600 junge Frauen und Männer beginnen die zweijährige duale Ausbildung. Zudem nahmen weitere Nachwuchskräfte des Landesamtes für Finanzen, des Rechenzentrums, des Landesamtes für Besoldung und Versorgung sowie des Bundeszentralamts für Steuern teil. Nach ihrem Abschluss haben sie vielfältige Entwicklungsperspektiven in einem der mehr als 100 Finanzämter im Land, bei der Betriebsprüfung im Außendienst, der Steuerfahndung, im Ministerium der Finanzen, bei IT-Projekten, in der Lehre oder bei einer der vielen weiteren Dienststellen der Finanzverwaltung.

Auch im kommenden Jahr geht die Ausbildungsoffensive der Finanzverwaltung weiter. Das Bewerbungsportal für den Studien- und Ausbildungsstart im September 2025 ist bereits geöffnet. Mehr Informationen auf die-zukunft-steuern.nrw.

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Zwei neue Mitglieder im Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V.

Aachen – Die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V. begrüßt zwei neue Mitglieder im Direktorium: Prof. Dr. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, und Isabel Pfeiffer-Poensgen, ehemalige Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie derzeitige Geschäftsführerin der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.

Astrid Lambrecht leitet als Vorstandsvorsitzende das Forschungszentrum Jülich, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Europas mit Mitarbeitenden aus 114 Nationen. Ihre beeindruckende wissenschaftliche Karriere umfasst führende Positionen im Geschäftsbereich Physik beim Centre national de la recherche scientifique (CNRS) in Frankreich und internationale Anerkennung durch zahlreiche Auszeichnungen. Sie ist zudem Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Über ihre Mitgliedschaft im Karlspreisdirektorium sagt Lambrecht: „Ich freue mich sehr, im Direktorium des Internationalen Karlspreises mitzuwirken. Als überzeugte Europäerin möchte ich gerne meine vielfältigen Erfahrungen in der Wissenschaft, aber auch im täglichen Leben in Europa in die Direktoriumsarbeit einbringen. Es ist mir ein großes Anliegen, die europäischen Werte zu stärken und eine Brücke vor allem zu jungen Menschen zu bauen.“

Isabel Pfeiffer-Poensgen. Foto: Bettina Engel-Albustin

Isabel Pfeiffer-Poensgen ist Geschäftsführerin der Carl Friedrich von Siemens Stiftung und war zuvor Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett von Armin Laschet und Hendrik Wüst. Die ehemalige Beigeordnete der Stadt Aachen war zudem Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie erhielt unter anderem 2023 den Deutschen Kulturpolitikpreis. Pfeiffer-Poensgen ist die Enkelin des Textilkaufmannes Dr. Kurt Pfeiffer, einem Gründungsmitglied des Internationalen Karlspreises. Über ihre Intention im Direktorium mitzuwirken erläutert Pfeiffer-Poensgen: „Kunst und Wissenschaft machen nicht an nationalen Grenzen halt; sie sorgen für zahlreiche europäische Begegnungen und erfolgreiche Zusammenarbeit. Diesen Aspekt möchte ich im Direktorium des Internationalen Karlspreises verstärkt einbringen.“,

Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums: „Mit den beiden neuen Mitgliedern sowie deren Wissen und Netzwerken stärken wir unsere europapolitische Arbeit in den Bereichen Wissenschaft und Kultur.“ Die beiden neuen Mitglieder folgen auf die im Januar 2023 verstorbene Irene Schulte-Hillen und auf Ferun Wolf-Böttcher, die im Sommer 2024 auf eigenen Wunsch hin aus dem Direktorium ausgeschieden ist.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, zeichnet Persönlichkeiten oder Institutionen aus, die einen wertvollen Beitrag zur europäischen Einigung und den Zusammenhalt in Europa geleistet haben. Der Preis, der nach dem „Vater Europas“ Karl dem Großen benannt ist, gilt als eine der bedeutendsten europäischen Auszeichnungen.

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Peter Bauer aus Mannebach wird für langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten ausgezeichnet

Daun/Kelberg – Mit der Verleihung der Ehrennadel ehrt das Land Rheinland-Pfalz Bürgerinnen und Bürger, die sich durch eine mindestens zwölfjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der kommunalen, sozialen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Selbstverwaltung, in Vereinigungen mit sozialen oder kulturellen Zwecken oder durch vergleichbare Tätigkeiten ausgezeichnet haben.

Im August 2024 erhielt Herr Peter Bauer aus der Verbandsgemeinde Kelberg diese besondere Ehrung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Gemeindehaus in Mannebach verlieh Landrätin Julia Gieseking ihm im Namen von Ministerpräsidentin a. D. Malu Dreyer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, die zugehörige Urkunde sowie ein Präsent der Kreisverwaltung als Dank für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

„Seit Jahrzehnten engagieren Sie sich mit Herzblut für Ihre Region. Dieses tolle Engagement ist nicht selbstverständlich und ich freue mich, Ihre Leistungen mit dieser Ehrung zu honorieren und öffentlich zu würdigen. Herzlichen Dank!“, so Landrätin Julia Gieseking. In ihre Gratulation schloss Landrätin Gieseking ebenfalls Frau Ministerpräsidentin a. D. Malu Dreyer, die Kreisbevölkerung und Kreisgremien sowie den Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Herr Thomas Linnertz, mit ein. Zur Verleihung waren ebenfalls Herr Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg, sowie Malte Möbius, Beigeordneter der Gemeinde Mannebach, anwesend sowie einige Familienmitglieder von Peter Bauer und einige, auch ehemalige, Gemeinderatsmitglieder.

Das ehrenamtliche Engagement von Herr Peter Bauer zeichnet sich durch seinen jahrzehntelangen Einsatz in den Bereichen Naturschutz, Landschaftspflege sowie Heimat- und Geschichtsforschung und Politik aus. Seit 1980 engagierte er sich vielfältig im Eifelverein Ortsgruppe Kelberg und nahm dabei viele Funktionen ein, zum Bei-spiel als Wegepate oder Kulturwart. In der Geschichts- und Heimatforschung hat er zahlreiche Veröffentlichungen in Orts-, Kirchen- oder Familienchroniken geschrieben, sich an Heimatjahrbüchern beteiligt und mehrere Bücher über die Geschichte Mannebachs, über Gelenberg, Reimerath und Bodenbach verfasst. Fast 2.800 Seiten über die Geschichte seiner Heimat – eine beachtliche Leistung und ein wichtiges Zeugnis für die Zukunft! Auch in der Politik war Peter Bauer viele Jahre aktiv und engagierte sich 15 Jahre lang im Ortsgemeinderat Mannebach.

Ihre Gratulation und guten Wünsche für die Zukunft schloss Landrätin Julia Gieseking mit folgenden Worten ab: „Menschen wie Sie werden gebraucht! Ich hoffe, dass Sie noch lange Freude an Ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten haben werden und möchte auch Ihrer Familie herzlich danken, ohne deren Unterstützung und Verständnis ein solches Engagement gar nicht möglich gewesen wäre. Sie haben Ihnen den Rücken freigehalten.“

Der ehemalige Ortsbürgermeister von Mannebach, Walter Eich, und Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Saxler, der Herr Bauer für die Verleihung der Ehrennadel vorgeschlagen hatte, schlossen sich ihren Glückwünschen an.

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Erfolgreicher Start des Klimaschutzportals im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Das Klimaschutzportal des Landkreises Mayen-Koblenz sowie der kreisangehörigen Verbandsgemeinden und Städte ist jüngst gestartet. In dem neuen Portal tragen die Klimaschutzmanager ihre Aktivitäten und Klimakennzahlen ein und geben hilfreiche Tipps wie Energie eingespart werden kann und welche Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes umgesetzt werden können. Ob eine Übersicht zu aktuellen Förderprogrammen, Car-Sharing-Angebote, investive Maßnahmen im Klimaschutz, der Fokus auf die Ausrichtung zu einem klimaneutralen Landkreis wie auch die Klimawandelanpassung werden auf dem Portal dargestellt. Alle Kommunen im Landkreis haben zudem die Möglichkeit, die eigenen Schwerpunkte und Maßnahmen, wie auch anstehende Events und Ansprechpartner, gebündelt darzustellen.

„Der Landkreis Mayen-Koblenz engagiert sich gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und Städten seit vielen Jahren aktiv im Klimaschutz. Mit den neuen Klimaschutzportalen der Energieagentur RLP bündeln wir nun unsere Aktivitäten, Maßnahmen und Zielsetzungen, ergänzt auch um die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Somit machen wir unseren Einsatz für eine klimafitte Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis noch transparenter und greifbarer“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig.

Klimakennzahlen dürfen natürlich nicht fehlen

Im Jahr 2020 wurden kreisweit insgesamt 2,2 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen (THG) von Privatleuten, der Wirtschaft und dem Verkehrsbereich in die Atmosphäre entlassen. Das sind etwa neun Tonnen pro Person, bei Einrechnung der Erneuerbaren Energien. Viele Tonnen der umweltschädlichen Treibhausgase könnten eingespart werden, beispielsweise durch eine energetische Sanierung, durch Nutzung des Fahrrades anstelle des Autos oder durch energieeffiziente Waschmaschinen. Allerdings nur, wenn jeder mithilft. Durch Zubau von Photovoltaikanlagen könnten rund 1,2 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermieden werden. Dies ist rund dreieinhalbmal so viel wie 2020 an Treibhausgas-Emissionen durch den kompletten Stromverbrauch im Landkreis Mayen-Koblenz verursacht wurden.

Wer befüllt die Klimaschutzportale mit Inhalten?

Befüllt werden die Seiten des Klimaschutzportals Mayen-Koblenz von den Klimaschutzmanagern der Kommunen im Landkreis. Hauptansprechpartner ist das Klimaschutzmanagement des Landkreises Mayen-Koblenz. Die Website-Vorlage wurde von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Universität Koblenz-Landau gemeinsam im 2019 bis 2022 vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Rheinland-Pfalz geförderten KomBiReK-Projekt entwickelt.  KomBiReK steht für „Kommunale THG-Bilanzierung und regionale Klimaschutzportale in Rheinland-Pfalz“. Die Energieagentur unterstützt zusätzlich mit der Bereitstellung von Daten und kostenfreien Lizenzen für die Bilanzierung der eigenen Treibhausgasemissionen und Energieverbräuche.

Haben andere Regionen auch ein Klimaschutzportal?

Bereits 2021 wurden die ersten Klimaschutzportale in den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim, Südliche Weinstraße und der Stadt Landau/Pfalz veröffentlicht und seither in den Regionen gut angenommen. So konnten im Kreis Südliche Weinstraße die Bürger Corona konform über wichtige Themen im Klimaschutzprozess online abstimmen und damit die Energiezukunft ihrer Heimat mitbestimmen. Insgesamt werden zum Ende des Jahres Klimaschutzportale in elf Landkreisen und einer kreisfreien Stadt aktiv sein.

Der Link führt Interessierte direkt zum neuen Portal mayen-koblenz.klimaschutzportal.rlp.de. Weitere Projektinfos sowie Links zu weiteren Klimaschutzportalen gibt es unter  klimaschutzportal.rlp.de oder www.energieagentur.rlp.de sowie www.earlp.de

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Nöthener pilgern nach Barweiler – Die Fußwallfahrt zur „Königin des Friedens“

Bad Münstereifel-Nöthen – Gottesmutter mit der Lilie in der Nähe des Nürburgringes ist am 7. und 8. September das Ziel der jährlichen Fußwallfahrt – Zwei Tage sind die Fußpilger aus Nöthen traditionsgemäß auf Wallfahrt zur Muttergottes mit der Lilie in Barweiler und wieder zurück in die GdG Mechernich, zu der die Pfarre St. Willibrordus trotz „weltlicher“ Bindung an die Kommune Bad Münstereifel gehört.

Die Fußwallfahrt zur „Königin des Friedens“, wie die wundertätige Darstellung im Eifeler Wallfahrtsort im Pfarrbezirk Adenau/Eifel genannt wird, beginnt dieses Jahr am Samstag, 7. September, um 6.30 Uhr mit der Verabschiedung der Pilger und kurzer Andacht und Aussegnung in der Pfarrkirche St. Willibrordus Nöthen.

Um 7 Uhr zieht die Prozession ab und wird gegen 17 Uhr im Wallfahrtsort Barweiler erwartet. Wie Brudermeister Manfred Berners mitteilt, ist dann um 18 Uhr die Teilnahme an der Festmesse in Barweiler geplant.

Am Sonntag, 8. September, besteht für die Pilger die Möglichkeit, die Frühmesse in Barweiler um 7 Uhr zu besuchen. Danach wollen Berners und seine Truppe gegen 8 Uhr den Rückweg nach Nöthen antreten. Die Andacht zur Ankunft ist für gegen 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Willibrordus geplant.

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Schöner Chillen im Elisengarten mit der Initiative „Einkaufen in Aachen“

Aachen – Aachen nimmt Platz! Die erfolgreiche Liegestuhlaktion wird in diesem Jahr wieder Parkliebhaber*innen erfreuen, die gerne bequem liegen. Am kommenden Samstag, 7. September, stehen ab 11 Uhr 100 orange Liegestühle im Elisengarten. Sie laden dazu ein, einfach mal tief durchzuatmen, den Elisengarten und die Innenstadt zu genießen, mit dem Sitznachbarn oder der Sitznachbarin zu reden, zu entspannen oder zu lesen.

Der Clou dabei: Wer kurz vor 15.30 Uhr in einem Liegestuhl sitzt und bis 16 Uhr einen Einkaufsbeleg von diesem Tag über mindestens 20 Euro aus einem Laden der Aachener Innenstadt vorzeigen kann, darf den Liegestuhl mit nach Hause nehmen. So profitieren der Einzelhandel und der Balkon!

„Einkaufen in Aachen“ ist eine Initiative des Märkte und Aktionskreises City e.V. (MAC) in Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen. Was die Initiative außer Liegestühlen sonst noch bietet, finden Interessierte auf den Seiten https://smart.aachen-shopping.de und www.aachen-shopping.de, darunter Shopping-News, den Fund der Woche und natürlich zahlreiche Geschäfte.

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Vereint in Trauer und Hoffnung – Kall gedachte der Flutkatastrophe 2021

Kall – Zerstörung, Trauer und Solidarität, aber auch Wiederaufbau, Hoffnung und Zusammenhalt – „Es war Freitag, der 16. Juli 2021. Der Himmel war blau, ein paar Wolken. Es war warm, und der Tag versprach ein wunderbarer Sommertag zu werden – zumindest am Himmel.“ Mit diesen Worten erinnerte Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, beim Gedenkfest der Gemeinde Kall an die Flutkatastrophe vor gut drei Jahren. Denn, so sprach die Ministerin weiter: „In der Hälfte der nordrhein-westfälischen Kommunen sah das auf der Erde anders aus.“ Ina Scharrenbach war damals – ganz ohne Kameras und in Gummistiefeln – schon am 2. Tag nach der Flutnacht u.a. nach Kall gekommen, machte sich vor Ort ein Bild und sprach mit den Menschen.

Darauf war zuvor auch Pfarrer Hajo Hellwig zu Beginn der Gedenkveranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz bei einem ökumenischen Gottesdienst eingegangen, den er gemeinsam mit Pastor Christoph Ude zelebrierte.

Pfarrer Hellwig war, so berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Esser später, mit dem Pastorat selbst von der Flut betroffen.

Der Geistliche erinnerte an die Nacht, den langen Regen, der langsam die Straßen füllte und Treppen hinaufstieg, gurgelte und rauschte – und schließlich alles mit sich riss. „Menschen verloren ihre Heimat, kämpften um ihr Leben oder das von Angehörigen oder Fremden“, so Pfarrer Hellwig und führte fort: „Und dann kamen die ersten Helfer, Nachbarn zunächst, dann Angehörige und schließlich zahlreiche Helfer/innen.“ Pastor Ude ergänzte, dass wenn auch viele äußerliche Wunden verheilt und Schäden behoben seien, die Flutnacht sich den Menschen auch in Kall ins Gedächtnis und in die Seele gebrannt habe. Er appellierte auch dafür, solidarischer mit unserem Lebensraum umzugehen: „Als ein Teil der Schöpfung Gottes können wir nur mit ihr leben, nicht gegen sie.“

Im Rahmen des Gottesdienstes entzündete Ministerin Scharrenbach gemeinsam mit Landrat Markus Ramers sowie Bürgermeister Hermann-Josef Esser drei Kerzen. Sie standen für die drei Menschen aus Kall, die in der Nacht auf den 15. Juli 2021 ums Leben gekommen waren. Einen stimmungsvollen Rahmen dazu schuf der Chor St. Nikolaus um Kantorin Holle Goertz, der den Gottesdienst begleitet.

„Ich freue mich besonders“, so Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „dass so viele Menschen hier sind, die selbst von der Flut betroffen waren.“ Und, in Richtung der anwesenden Mitglieder der Feuerwehr sowie weiterer Hilfsorganisationen wie DLRG, Bundeswehr, Diakonie und Malteser: „Auch viele derer, die am 14. Juli und in den Tagen danach Herausragendes geleistet haben.“ Darunter auch die Feuerwehr aus Bredenbeck, die zum Gedenkfest eine Abordnung gesandt hatte.

Neben all jenen galt sein Dank auch seinem Team in der Verwaltung: „Wir hatten kein Rathaus mehr“, blickte Esser zurück, „keinen Strom, kein Wasser, keine EDV, das Erdgeschoss war völlig zerstört.“ Dennoch sei der Dienst an den Kaller Bürger/innen unmittelbar wiederaufgenommen worden. Der Bürgermeister erinnerte auch an den vielfältigen Einsatz des Bauhofs, inklusive der Einrichtung eines Spendenlagers in Kooperation mit der Firma Brucker. Für die Organisation des Gedenkfestes dankte der Bürgermeister Rathausmitarbeiterin Laura Möhrer.

Die Unterstützung der Landesregierung, allen voran Ministerin Ina Scharrenbachs „auch hinter den Kulissen“ im Rahmen des Wiederaufbaus wertschätzte der Bürgermeister mit den Worten: „Das ist nicht selbstverständlich.“

Dem schloss sich auch Landrat Markus Ramers an und verwies auf über 30 Milliarden Euro, die Bund und Land für den Wiederaufbau bereitgestellt hätten. Für die Gemeinde Kall, konkretisierte Ministerin Scharrenbach, waren insgesamt rund 86,5 Millionen Euro insb. für die gemeindliche Infrastruktur und flutbetroffene Privatpersonen bewilligt worden. Dieser Betrag, so die Ministerin, soll nun wie in allen NRW-Kommunen um jeweils 10 Prozent aufgestockt werden zur Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Schließlich hielt sie fest: „Dies ist auch ein Tag, an dem Sie stolz sein dürfen auf das Erreichte in den letzten drei Jahren – denn das ist eine ganze Menge.“

Landrat Markus Ramers betrachtete die Geschichte der Flut „auch als eine Geschichte der Solidarität und der Hoffnung“. Er erinnerte auch an die Kaller Feuerwehr, die in der Flutnacht ihr Gerätehaus verlor und die Einsätze aus einer provisorischen Einsatzzentrale heraus koordinierte. „Trotzdem haben Sie – oft selbst von der Flut betroffen – nur daran gedacht, wie Sie den Menschen in Kall helfen können“, sprach er in Richtung des Kaller Wehrleiters Harald Heinen. Ähnliches gelte auch für die Solidarität in Nachbarschaften und von fremdem Helfern. Ramers ermutigte die Kaller/innen mit der Zuversicht auf diese Gemeinschaft, hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen.

Symbolisch schien da, was nun folgte: Gemeinsam eröffneten Land, Kreis und Kommune im Beisein auch von Manfred Poth, in der Kaller Verwaltung federführend zuständig für den Wiederaufbau, und Projektleiter Christoph Graf die gerade wiederaufgebaute Brücke Weiherbenden.

Mit der Musikkapelle Kall um den Vorsitzenden Stefan Reinders und unter der Leitung von Friedhelm Schorn ging das Gedenken über in ein Bürgerfest. Für den Getränkeausschank sorgte die KG „Löstige Bröder“, fürs leibliche Wohl zudem „Luis Imbiss“ und das Café Linn nebst den anliegenden Geschäften. Während des gesamten Festes bot das Rewe-Center ein buntes Kinderprogramm. Die Erlöse aus dem Flut-Gedenkfest gehen als Spende an die Hilfsgruppe Eifel.

Dass auch die Ministerin und der Landrat noch erstaunlich lange mit den Kaller/innen feierten, fiel manch einem positiv auf. Da schien sich einmal mehr zu bewahrheiten, was Ministerin Scharrenbach zuvor über Kall gesagt hatte: nämlich, dass hier „dem sichtbaren Chaos Geborgenheit entgegengebracht wurde, dass der sichtbaren Zerstörung Zusammenhalt entgegengebracht wurde und dass gegen Einsamkeit Gemeinsamkeit gestellt wurde.“

 

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Weinlese 2024 an der Ahr startet mit Frühburgunder

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am heutigen Dienstag, 3. September, beginnt an der Ahr offiziell die Weinlese 2024. Ein Großteil der Winzer wird mit der Ernte des Frühburgunders starten, einer der charakteristischen Rebsorten der Region nach dem Spätburgunder, der 65 Prozent der Rebfläche an der Ahr besetzt. „Die Winzer haben sich kurzfristig für den Beginn der Lese entschieden, da die letzten heißen Tage die Reife der Trauben beschleunigt haben. Der Frühburgunder hat dadurch einen beachtlichen Reifesprung gemacht und muss nun geerntet werden, bevor die Mostgewichte zu hoch werden und die Balance im späteren Wein verloren geht“, erläutert Ahrwein-Referentin Carolin Groß.

In der vergangenen Woche wurden bereits an einigen Stellen die ersten Trauben „Solaris“, einer pilzwiderstandsfähigen Rebsorte, gelesen. Diese frühe Lese diente jedoch nur als Vorspiel. So richtig los geht die Weinlese 2024 nun mit dem Frühburgunder, der in den kommenden Tagen und Wochen den Auftakt zur Ernte der weiteren Sorten wie Spätburgunder, Weißburgunder und Riesling bildet.

„Sowohl der späte Frost im April wie auch der hohe Peronospora-Druck im Sommer haben dem Frühburgunder ganz schön zugesetzt. Da möchten wir jetzt den richtigen Lesezeitpunkt nicht verpassen und haben unsere Planung dementsprechend angepasst. In der Weinlese gibt es kein Schema F. Nur  durch Beobachten des Weinbergs und das Probieren der Trauben können wir den richtigen Zeitpunkt für die Ernte ermitteln,“ sagt Alexander Weber, Betriebsleiter im biozertifizierten Weingut Maibachfarm. Neben ihm starten auch unter anderem die Weingüter J.J. Adeneuer aus Ahrweiler und das Weingut Burggarten aus Heppingen morgen mit der Lese der in Deutschland eher selteneren Rebsorte. Und auch die Winzergenossenschaft Dagernova in Bad Neuenahr hat für morgen die Traubenannahme vorbereitet, damit die 400 Mitglieder ihre ersten Trauben anliefern können.

Laut Carolin Groß blicken die Winzer der Ahr bisher auf ein anstrengendes Weinjahr zurück und hoffen nun auf einen ruhigen Leseverlauf und einen goldenen Herbst. „Dann nämlich können sich Kenner und Weinfreunde auf einen kleinen, aber feinen Weinjahrgang 2024 freuen“, so Groß abschließend.

 

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Weitblick

Eine der ältesten Kirchen der Eifel und des Rheinlands erstrahlt wieder

Fraukirch/Mendig – Festakt zum Abschluss der Außenrenovierung der Fraukirch – Alljährlich ist die Fraukirch das Ziel vieler Gäste. Sie reihen sich ein in die Schar der Gläubigen, die seit Jahrhunderten zur Wallfahrtskirche pilgern. Die Fraukirch ist eine der ältesten Kirchen der Eifel und des Rheinlands, denn sie kann auf eine über 1200-jährige Tradition zurückblicken. Zudem war sie vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert Versammlungsort für Gerichtstage der umliegenden Gemeinden. Hier wurden Urteile gesprochen und am Ende des Tages, so sagt man, gab es wieder reichlich Delikte, die beim nächsten Gerichtstag verhandelt werden mussten. Die Fraukirch und der Fraukircher Hof waren zuletzt gerade zur Fraukircher Kirmes ein Anziehungspunkt der die Menschen generationenübergreifend begeisterte. Hunderte strömten jedes Jahr Anfang August, um im Schatten des Kirchenbaus zu Tanzen und zu Feiern. „Die Fraukirch ist eines unserer wichtigen Denkmäler. Sie verkörpert rund zwölf Jahrhunderte Geschichte. Die Geschichte unserer Vorfahren“, ordnet Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, die Bedeutung der Wallfahrtskirche ein, an der die Spuren der Zeit aber nicht Halt gemacht haben.

In den vergangenen Jahren wurde deshalb auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der Fraukircher Marienbruderschaft (Förderverein) in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Bistums die Kirche renoviert. An der Wallfahrtskirche wurde die Portalfassade erneuert und an die Fassade des Kirchenschiffs angepasst. Rund 500.000 Euro wurden für die Renovierung veranschlagt – unter anderem kamen von der Fraukircher Marienbruderschaft 152.000 Euro und vom Bund 127.400 Euro aus Denkmalschutzmitteln. „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit“, fasste Sandra Dietrich Fuchs, Vorsitzende der Fraukircher Marienbruderschaft, das Engagement in einem Satz zusammen.

Die Ansprache im Rahmen der kleinen Feierstunde hielt die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, die das Engagement des Bundes für die Fraukirch begrüßte: „Die Fraukirch ist eine echte Landmarke.“ Denkmalschutz und Denkmalpflege seien zwar in erster Linie Aufgaben der Länder, der Erhalt wichtiger nationaler Kulturdenkmäler sei aber von jeher auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes. Im Haushaltsjahr 2021, dem Jahr der Genehmigung, standen dafür 70 Millionen Euro zur Verfügung.

Baugeschichtliche Untersuchungen haben ergeben, dass die heutige Kirche auf den Fundamenten einer fränkischen Saalkirche aus dem 8. Jahrhundert steht. Nach einer Legende baute Pfalzgraf Siegfried, der zu dieser Zeit in Mayen residiert haben soll, die Kirche zum Dank für die Errettung seiner Frau Genoveva durch die Gottesmutter Maria. Das aus farbig gefasstem Tuff bestehende Altarbild aus dem Jahre 1667 zeigt die Genoveva-Legende. Ebenfalls befinden sich in der Kirche die ergänzten Originalteile des sogenannten Golokreuzes.

Die Kirche wurde urkundlich zum ersten Mal im 13. Jahrhundert erwähnt. Bis 1764 war sie Eigenkirche des Bischofes von Trier und ging dann an die Abtei Maria Laach über. 1804 erwarb ein Landwirt das Anwesen aus dem säkularisierten Klosterbesitz. Der Gutshof ist seitdem im Privatbesitz der Nachfahren. Die Fraukirch gehört seit einer Schenkung im Jahr 1906 zu der Pfarrgemeinde St. Johannes Thür.