Kategorien
News

Die Zeit der Brandmeister ist vorbei

Euskirchen, 09.10.2020 – Die Feuerwehr der Kreisstadt Euskirchen freut sich, dass zum 01.10.2020 vier junge Menschen den 18-monatigen Vorbereitungsdienst als Brandmeisteranwärter antreten. Erstmalig in der Geschichte der Feuerwehr Euskirchen hat auch eine Brandmeisteranwärterin ihre Ernennungsurkunde zur Beamtin auf Widerruf von Herrn Bürgermeister Dr. Uwe Friedl entgegengenommen.

An der Seite der Anwärter Christopher Rühr, Leon Fuhrmann und Oliver Söder hat Caroline Hamm nun ihren Vorbereitungsdienst in Aachen begonnen. Dort werden die frisch gebackenen Wehrleute ihre Grundausbildung absolvieren und die Prüfung zur Rettungssanitäterin bzw. zum Rettungssanitäter ablegen.

Die Zahl der sich derzeit in Ausbildung befindlichen Anwärterinnen und Anwärter bei der Feuerwehr Euskirchen erhöht sich damit auf acht.

Alexander Berger, Leiter der Feuerwehr Euskirchen sowie der Hauptamtlichen Wache, misst der Einstellung einer Brandmeisteranwärterin eine hohe Bedeutung und Signalwirkung zu. Berger hofft, dass sich künftig mehr Frauen für eine Laufbahn in der Feuerwehr interessieren und einen solchen Weg einschlagen. Beim Bau der neuen Wache im Jahr 2015 wurden bereits Frauen in der Wehr eingeplant. So verfügen die neuen Gebäude selbstverständlich über Sozial-, Wasch- und Umkleideräume nach Geschlechtern getrennt.

Kategorien
News

Einführungs-Veranstaltung zur Berufsorientierung am PWG Wittlich

Wittlich, 09.10.2020 – Am 30.09.2020 fand am PWG Wittlich die Einführungsveranstaltung für die Berufs- und Studienorientierung für die 9. Klassen statt. Normalerweise hätte die Veranstaltung im 2. Halbjahr der 8. Jahrgangsstufe stattfinden sollen, musste dann aber wegen der Schulschließung im Zuge der Pandemie verschoben werden.

Die beiden Referentinnen der Agentur für Arbeit, Frau Kluge und Frau Kranz, führten die Schülerinnen und Schüler in die Abläufe der Berufs- und Studienorientierung ein. Neben einem generellen Online-Überblick zu den einzelnen Angeboten der Agentur für Arbeit fand sich selbstverständlich auch noch Zeit, sich und seine Stärken besser kennenzulernen und auch persönliche Rückfragen an die beiden Referentinnen zu stellen.Die Schulgemeinschaft des Peter-Wust-Gymnasiums dankt der Agentur für Arbeit sowie Frau Kluge und Frau Kranz für die gute Zusammenarbeit in der Berufs- und Studienorientierung im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler.

Kategorien
News

Klimawandel heißt Waldwandel – Forstamt Gerolstein lädt zur Informations Wanderung ein

Gerolstein, 09.10.2020 – Sommer 2020 – der dritte Hitzesommer in Folge: das Wasser wird knapp, Wiesen und Felder vertrocknen, Bäume sterben. Der Klimawandel hat unsere Region fest im Griff. Das Forstamt Gerolstein informiert über die aktuelle Lage im Wald.

Ein gesunder und artenreicher Wald ist für den Menschen von enormer Bedeutung. Er garantiert zahlreiche wichtige Ökosystemleitungen. Der Klimawandel bedroht den Wald und somit sind auch seine Wohlfahrtswirkungen in Gefahr. Geschwächte Wälder speichern weniger Trinkwasser, binden weniger CO2 und produzieren weniger Sauerstoff. Der Holzzuwachs nimmt ab. Forstleute und Waldbesitzer müssen reagieren und den Wald an die Veränderungen anpassen. Doch das dauert lange, nur etwa 1% der Waldfläche kann pro Jahr umgewandelt werden. Der Wald der Zukunft muss aus Baumarten bestehen, denen eine größere Stabilität gegenüber Klimaschwankungen zugetraut wird. Manche Maßnahmen wurden schon vor über 20 Jahren begonnen und zeigen heute erste Wirkungen.

Doch ohne die Hilfe der Gesellschaft wird es der Wald der Zukunft schwer haben. Nur durch schnelle und intensive Maßnahmen zur Reduktion der Klimagase in allen Bereichen kann der Temperaturanstieg gebremst werden. Das liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Menschen!

Während einer circa zweistündigen Wanderung erläutert Förster Martin Lotze die Maßnahmen, die zu einem klimastabilen Wald führen. Zusätzlich gibt es Informationen darüber, was jede/r Einzelne gegen den Klimawandel tun kann.

Start ist am 12.10.2020 um 14.00 Uhr. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Büschkapelle“ in Gerolstein. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, Teilnahme daher nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an: martin.lotze@wald-rlp.de

Kategorien
Wirtschaft

CC Pharma aus Densborn verleiht als Premium-Partner Sonderpreis „Import“

Densborn, 08.10.2020 – In einem spannenden Finale am 1. Oktober 2020 in der Allianz Arena in München hat Svenja Partenoga aus der Medicon Apotheke in Nürnberg die Fachjury von ihren PTA-Qualitäten überzeugt und wurde zur „PTA des Jahres 2020“ gekürt. Der Arzneimittelimporteur CC Pharma war zum ersten Mal als Premium-Partner mit dabei. Helmuth Stäblein, Leiter Geschäftsentwicklung bei CC Pharma, konnte den von CC Pharma ausgelobten Sonderpreis „Import“ an Nina Kruse aus Augustfehn vergeben.

„Es war eine großartige Veranstaltung in toller Atmosphäre. Wir sind sehr stolz, als neuer Premium-Partner bei diesem spannenden Wettbewerb dabei gewesen zu sein. Die Rolle der PTA wurde perfekt gewürdigt,“ sagte Helmuth Stäblein, der als Jury-Mitglied live vor Ort in der Allianz Arena war und mitentscheiden durfte, wer die Krone in diesem Jahr mit nach Hause nehmen durfte. Insgesamt wurden vier Kategorien bewertet: pharmazeutisches Wissen, Rezeptur, Verkauf und Beratung.

Als Highlight des diesjährigen Finales vergab CC Pharma den Sonderpreis „Import“. Alle Finalistinnen mussten während des Finaltags einen Fragebogen zum Thema „Import“ ausfüllen. Die meisten korrekten Antworten gab Nina Kruse aus der Marien Apotheke in Augustfehn. Sie setzte sich gegen neun Konkurrentinnen durch und wurde dafür mit einem Gutschein für ein Wochenende zu zweit in der Eifel im Wert von 500 Euro belohnt.

Der von Pharma Privat initiierte und koordinierte Wettbewerb findet seit 2012 jährlich statt und soll die Rolle der PTA in der Apotheke stärken und würdigen. Bis 2019 wurde das Finale auf der expopharm in München oder Düsseldorf ausgetragen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung im Rahmen des Burda Health Lab statt. Insgesamt 267 PTA hatten sich in diesem Jahr um den Titel beworben. Die Erstplatzierte Svenja Partenoga nimmt nicht nur die Krone, sondern auch 2.000 Euro Preisgeld sowie 500 Euro für ein Apothekenevent mit nach Hause. Aufgrund der Corona-Bedingungen musste die Zahl der Gäste aus der Pharma‐ und Gesundheitsbranche auf 200 begrenzt werden.

Kategorien
Top-Events

Schnuppertag am 15. Oktober 2020 „Waldbaden für alle Generationen“.

Kaisersesch, 08.10.2020 – Feiern Sie gemeinsam mit uns den Herbst und kommen zum Schnuppertag „Waldbaden für alle Generationen“.

 Schon seit Jahrhunderten weiß man, dass Aufenthalte in der Natur den Menschen gut tun. Kontakt zur Natur hat positive Auswirkungen auf unser körperliches, emotionales und geistiges Wohlbefinden. In zahlreichen Studien wurde die Wirkung von Waldbaden auf die Psyche, das Stressempfinden und das Immunsystem nachgewiesen

Der Wald hält alles für uns bereit!

Hier können wir zur Ruhe kommen und auftanken. In Langsamkeit, mit allen Sinnen gehen wir auf Erkundungstour. Dabei ist nicht der Fokus auf den Verstand, sondern eher auf die Wahrnehmung gerichtet.

Wir starten am Donnerstag, den 15.10.2020, 15:00 Uhr am Waldhotel Kurfürst und gehen auch bei Regen. Also unbedingt wettergerecht anziehen.

Die Schnupperstunde ist kostenfrei! Dauer: ca. 2 Stunden.

 Wir freuen uns auf Sie/Euch! Anmeldungen bei
Andrea Balthasar, Mobil: 0152 56383634,
E-Mail: info@andreabalthasar.de
Kontakt: Telefon: 02653 9996-712,
E-Mail: marion.klein@vg.kaisersesch.de

Kategorien
News

Neuer Rettungs – Transportwagen und Einsatzleitwagen in Einsatz gestellt

Daun, 08.10.2020 – Der Landkreis Vulkaneifel investiert weiter in den Katastrophenschutz. Vergangene Woche hat Landrat Heinz-Peter Thiel offiziell einen zusätzlichen Rettungstransportwagen (RTW) und einen Einsatzleitwagen (ELW 1) des Katastrophenschutzes offiziell seiner Bestimmung übergeben.„Der Landkreis ist bestrebt die Ausrüstung im Brand- und Katastrophenschutz weiter zu verbessern. Mit modernen Einsatzwagen- und geräten können wir in Notfällen schneller und wirkungsvoll handeln.

v.l.n.r.: Bereichsleiter DRK-Ortsverein Gerolstein, Mario Friedrich, Sachbearbeiter der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Rainer Leuer und Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz präsentieren den zusätzlichen Rettungswagen. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Jede Investition in den Katastrophenschutz ist gleichzeitig eine Investition für mehr Schutz und Sicherheit unserer Bevölkerung“, sagte Thiel. Für die Ausstattung habe der Kreistag über 80.000 Euro eingesetzt. Dies sei Ausdruck dafür, dass sich der Landkreis für einen leistungsfähigen Brand- und Katastrophenschutz einsetze.

Zusätzlicher Rettungstransportwagen

In einem Gemeinschaftsprojekt unter Beteiligung des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel, des DRK-Ortsverbandes Gerolstein und der Kreisverwaltung Vulkaneifel wurde ein zusätzlicher RTW als Gebrauchwagenfahrzeug erworben und neu ausgestattet. Das Fahrzeug wurde mit einem neuen EKG-Gerät, einer Ambulanzliege, dem aktuellsten Medizinbedarf und der neusten Funkausstattung ausge-stattet. Der Rettungstransportwagen wird ab sofort beim DRK-Ortsverein Gerolstein stationiert – somit steht nun neben Daun und Jünkerath auch in Gerolstein ein RTW des Katastrophenschutzes zur Unterstützung des DRK-Regelrettungsdienstes zur Verfügung.

Moderner Einsatzleitwagen „für die Weiße Schiene“Der neu angeschaffte Einsatzleitwagen soll als moderne und mobile Leitstelle der sog. „weißen Schiene“ die Koordination der taktischen Einsätze Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Vulkaneifel noch einfacher gestalten.Der Einsatzleitwagen 1 der weißen Schiene ist ähnlich wie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr aufgebaut. Hauptsächlich dient er für den Transport von Führungspersonal. An der Einsatzstelle übernimmt die Besatzung die Koordination und Führung seiner eingesetzten Kräfte im Einsatz und sorgt für die Abwicklung des Funkverkehrs. Der neue ELW ist ein neuwertiger Ford Transit mit Hochdach, welcher durch die Kreisverwaltung Vulkaneifel beschafft und in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein und von der Firma Mandel aus Dreis-Brück neu ausgebaut wurde. Er ersetzt den 20 Jahre alten ELW-VW-Bus. Das Fahrzeug wird beim DRK-Ortsverband Hillesheim stationiert.

Auch der geistliche Segen durfte bei der offiziellen Einweihung der Einsatzfahrzeuge nicht fehlen. Pfarrer Andreas Paul aus Hillesheim übernahm die Einsegnung der Katastrophenschutzfahrzeuge und der Räumlichkeiten der neu eingerichteten Technischen Einsatzleitung (TEL) und wünschte, dass die Fahrzeuge und die Einsatzleitstelle gemäß ihrer Bestimmung dem Menschenwohl bestmöglich dienen werden. Landrat Thiel wünschte „Allseits gute Fahrt“ und den DRK-Einsatzkräften im Einsatzgeschehen mit den neu ausgestatteten Kata-strophenschutzfahrzeuge „allzeit erfolgreiche Einsatzbewältigung und nah am Menschen ein herzliches ‚Glück auf‘“

Kategorien
News

Förderantrag soll fast 15 Millionen Euro für den Stadtumbau nach Jülich bringen

Jülich, 08.10.2020 –  Drei komplette Ordner, soviel umfasst das fertige Integrierte Handlungskonzept (InHK) der Stadt Jülich, das das Planungsbüro MWM aus Aachen im Auftrag der Stadt am 30. September der Bezirksregierung in Köln übergeben hat. Am 25. Juni hatte bereits der Stadtrat grünes Licht für das Konzept gegeben und damit für die Fertigstellung die Weichen gestellt.

Mit der Abgabe des InHK hat die Stadtverwaltung nun den Grundstein für die Aufwertung der Innenstadt in den nächsten Jahren gelegt und erwartet die Zusage der Fördermittel für das erste Planungsjahr Mitte 2021. Wird der Antrag entsprechend bewilligt, erhält die Stadt für die vorgesehenen Maßnahmen eine Förderung in Höhe von 70% für die eingereichten Maßnahmen. Die Städtebauförderung ist vor allem für die bauliche Aufwertung der Straßen- und Plätze in der Innenstadt, die Steigerung der Attraktivität für Kunden und Besucher sowie die Unterstützung privater Eigentümer zur Verbesserung des Erscheinungsbildes von Immobilien gedacht. Das InHK als roter Faden der Innenstadtentwicklung greift aber zur Finanzierung der verschiedenen Maßnahmen nicht nur auf die Städtebauförderung zurück, sondern nutzt auch weitere Möglichkeiten, z.B. über die Zukunftsregion Rheinisches Revier. So sind auch Projekte wie der Bau eines Kongress- und Veranstaltungszentrums in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum, der Neubau des Hallenbades als Kombibad am Freibadstandort, die Anlage eines Pump-Tracks bis hin zum Ausbau des W-Lan in der Innenstadt oder einem Tiny House am Jugendzeltplatz möglich.

Allumfassend wurden Maßnahmen und Wünsche aus den verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens in dem Konzept bedacht, bewertet und deren Umsetzung in einem Zeitplan festgehalten. Unter den vier Leitsätzen

– „eine kompakte, lebendige, vielfältige Innenstadt“

– „eine generationengerechte Kultur- und internationale Forschungsstadt“

– „eine Stadt der zukunftsgerichteten optimierten Mobilität“

– „unsere historische Stadt neu entdeckt“

werden die Ziele und Maßnahmen für die Innenstadt formuliert, während parallel ein Mobilitätskonzept erstellt wird, das eng an das InHK gekoppelt ist. „Wir sind stolz auf das Ergebnis des Prozesses und das fertige Integrierte Handlungskonzept. Das Konzept ist die Grundlage für die Modernisierung der Stadt nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger und damit für die Zukunft der Jülicher Innenstadt“ freut sich Bürgermeister Axel Fuchs.

Allerdings konnten in diesem ersten Konzept, der sogenannten ersten Förderstufe, nicht alle Punkte Anklang finden, die die Stadtverwaltung auf Wunsch der Bürger gern eingebracht hätte. So wurde Projekten der Vorzug gegeben, deren Dinglichkeit einen Aufschub nicht möglich machte und die in ihrer Kombination die größte Hebelwirkung für die Aufwertung der Innenstadt haben werden. Hierzu zählen z.B. die Umgestaltung des Markt- und Schlossplatzes oder der Kleinen Rurstraße. Aufgeschoben aber nicht aufgehoben sind Projekte wie die Sanierung des Rathauses oder Maßnahmen im Grüngürtel Ellbach. „Einige Projekte mussten wir Aufgrund des immensen Umfangs zwar auf einen späteren Zeitpunkt verlegen, es ist uns aber gelungen durch die Nutzung weiterer Förderzugänge die für Jülich prioritären Maßnahmen bereits im ersten Umsetzungspaket unterzubringen.“ so Bernd Niedermeier vom Planungsbüro MWM aus Aachen. Und davon gibt es in Jülich einige, denn wird dem Antrag stattgegeben, dann fließen das erste Mal nach rund zwanzig Jahren wieder Mittel der Städtebauförderung nach Jülich.

Drei volle Ordner zeigen aber jetzt schon auf, was die Stadtverwaltung mit Hilfe des Planungsbüros MWM in den kommenden zehn Jahren zu leisten hat. „Zusätzliche personelle Kapazitäten müssen geschaffen werden, um alle Projekte koordinieren und umsetzen zu können. Aber das ist es uns wert für ein besseres, gemeinsam geplantes Jülich,“ so Bürgermeister Axel Fuchs.

Nachdem die konzeptionelle Erstellung des InHK abgeschlossen ist, geht es nun an den Aufbau von Umsetzungsstrukturen, bevor im Frühjahr 2021 dann die konkretisierende Planung einzelner Projekte unter erneuter Beteiligung der Jülicherinnen und Jülicher, beginnt. Fest steht allerdings schon, dass die Umgestaltung des Marktplatzes, welcher auch die Grundlage für die Gestaltung der angrenzenden Straßenzüge und der Fußgängerzone bildet, den Anfang macht. Denn auch die Bezirksregierung hat erkannt: „Der Marktplatz ist in seiner Oberflächengestaltung und Möblierung stark in die Jahre gekommen und in der Funktionalität stark eingeschränkt“.

Kategorien
Tourismus

Eifel-Urlaubsziele aus Rheinland-Pfalz unter Deutschlands Top 100

Wierschem, 08.10.2020 – Das romantische Moseltal und die Burg Eltz gehören zu den 20 beliebtesten Sehenswürdigkeiten ausländischer Gäste in Deutschland. Das ergibt die aktuelle Online-Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Die Burg Eltz belegt demnach Platz 19, das romantische Moseltal Platz 13. Damit reihen sich diese rheinland-pfälzischen Ziele zwischen den Kreidefelsen auf Rügen, dem Schloss Neuschwanstein und dem Kölner Dom ein. Neben dem Moseltal und der Burg Eltz wurden weitere touristische Highlights des Landes in die Top 100-Liste gewählt.

So stehen Trier (35), das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal (41), die Landeshauptstadt Mainz (60), Bernkastel-Kues mit Weih-nachtsmarkt (65), die Reichsburg Cochem (76), die Hängeseilbrücke Geierlay (78), das UNESCO Welt-kulturerbe Dom zu Speyer (84) sowie der Moselort Beilstein (86) ganz oben in der Gunst ausländischer Gäste.

„Die DZT-Umfrage zeigt, dass Rheinland-Pfalz herausragende Urlaubsziele zu bieten hat“, sagt Stefan Zindler, Geschäftsführer der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. „Wir freuen uns, dass diese Sehenswürdigkeiten und Orte bei unseren ausländischen Gästen so beliebt sind und damit stellvertretend für weitere Entdeckungen in Rheinland-Pfalz werben.“Informationen zu rheinland-pfälzischen Sehenswürdigkeiten und Inspiration für den Urlaub suchen und finden ausländische Gäste vor allem online. Auf der französischen, niederländischen und englischen Webseite der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH www.allemagne
romantique.fr,www.rijnland-palts.nl und www.romantic-germany.info
findet der Gast viele Infos, Tipps und interessante Geschichten rund um das Reiseziel Rheinland-Pfalz.

Kategorien
Top-Themen

Meilenstein für die Energiewende in Rheinland-Pfalz, auch für die Eifel Landkreise

Region, 08.10.2020 – Die Energiewende in Rheinland-Pfalz ist wieder ein gutes Stück weit vorangekommen. Westnetz, der Verteilnetzbetreiber der Westenergie AG, hat die Bauarbeiten für die 17,5 Kilometer lange Hochspannungs-Erdkabelverbindung zwischen den Gemeinden Osburg und Thalfang beinahe abgeschlossen. Sie dient dem Transport der in der Region erzeugten Windenergie in die Verbrauchszentren. Westnetz hat in den Bau des Kabels rund 40 Millionen Euro investiert. Die Inbetriebnahme des Kabels erfolgt nach technischen Tests in den kommenden Wochen noch rechtzeitig zur anstehenden Windsaison. Zum Abschluss der Bauarbeiten stellten heute Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, und Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH, das Projekt vor.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen deshalb bis 2030 unseren Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Die Energiewende bedeutet aber nicht nur die Errichtung neuer Anlagen, sie bedeutet auch die Anpassung und Ausrichtung der Infrastruktur. Mit dem neuen „Windenergiekabel“ kommt noch mehr grün erzeugter Strom direkt zu den Verbrauchern. Ich bin sehr froh, dass die Verlegung der Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg als Erdkabel gelungen ist. Damit wurden die Einwände vor Ort aufgegriffen und die Leitung konnte für alle so verträglich wie möglich umgesetzt werden. Solche Entscheidungen tragen maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass nun der im Hochwald erzeugte Windstrom nicht nur bei uns, sondern auch extern verbraucht werden kann. Das passt genau in unsere Klimaschutzstrategie, genau wie die Methode des Erdkabels anstelle von Überlandleitungen. Das kann sicher beispielhaft für ähnliche Projekte werden.“

Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, fügt hinzu: „Als Landrat begrüße ich die Realisierung dieser Hochspannungs-Erdkabelverbindung sehr, ist es doch eines der wichtigen klimapolitischen Ziele unseres Landkreises Bernkastel-Wittlich, die Nutzung der erneuerbaren Energien zu steigern und damit die Energiewende voranzubringen, ebenso wie der damit angestrebte Klimaschutz eines der zentralen Handlungsfelder unseres Kreisentwicklungsprozesses ist. Deshalb danke ich der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, sehr herzlich für die Umsetzung dieses für unsere Region wichtigen Projekts.“

Verteilnetze sind ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Durch die Energiewende hat sich unser Energiesystem von Grund auf gewandelt. Schon heute sind über 1,9 Millionen Windräder und PV-Anlagen an das Netz angeschlossen, das sind mehr als 90 % aller Anlagen in Deutschland. Alleine im Netz der Westnetz sind es rund 200.000 Anlagen.

„Das Erdkabel ist in der Lage, die erzeugte Energie von über 60 Windrädern und damit eine Leistung von 260 Megawatt zu transportieren. Die durchgeleitete Strommenge entspricht dem Verbrauch von mehr als 120.000 Haushalten. Mit der Kabelverbindung zwischen Osburg und Thalfang leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Die Realisierung war ein echtes technisches Meisterleistung“, so Stefan Küppers. Die Herausforderung im Projekt lag vor allem bei der Länge der Kabelverbindung, aber auch an der Topografie im Hunsrück. Bei den Tiefbauarbeiten mussten Gebirgsformationen und Waldgebiete durchquert werden. So mussten beispielsweise ein Höhenrücken und eine Autobahn per Horizontalspülbohrungen unterquert werden.

Der Netzausbau war notwendig, um die zunehmenden Energiemengen aus den örtlichen Windkraftanlagen in das Netz einzuspeisen und zu transportieren. Das neue Erdkabel macht damit das regionale Netz im Hunsrück/Hochwald für alle Anforderungen und alle vorliegenden Ausbaupläne der Energiewende für mindestens 15 Jahre fit. Und darüber hinaus: Bei den Tiefbauarbeiten wurden weitere Leerrohre gelegt. Hier können zusätzliche Kabelverbindungen installiert werden, ohne dass Tiefbauarbeiten auf gesamter Strecke notwendig wären.

Kategorien
Wirtschaft

IHK-Dialog mit Ober-/ Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern des Landkreises Mayen-Koblenz

Mayen/Koblenz, 08.10.2020 – Während des Lockdowns hat sich gezeigt, dass bestehende Netzwerke noch wichtiger geworden sind. Deshalb initiierte die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz mit Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker und Regionalberaterin Kristina Kutting einen IHK-Dialog mit den Ober-/Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern der verbandsfreien Städte und Verbandsgemeinden. In diesen Gesprächen standen aktuelle Themen wie die Corona-Lage, Gewerbegebiete, Einzelhandel, Existenzgründungen oder die Fachkräftesituation im Mittelpunkt.

„Wir möchten mit diesen Gesprächen unsere persönlichen Netzwerke vermehrt nutzen und uns austauschen, um die Region weiterhin zu stärken“, so Martin Neudecker.

Die Kommunikation und das Netzwerk im Landkreis Mayen-Koblenz zeichneten sich vor allem während des Lockdowns positiv aus, da auf vielen Ebenen schnell miteinander kooperiert wurde und neue Kommunikationswege entstanden sind. Auch wenn derzeit neue digitale Medien wie Videokonferenzen sehr beliebt sind, ist der persönliche Austausch vor Ort unabdingbar und wertschätzend für alle Beteiligten.

Dieser IHK-Dialog soll nun weiterhin regelmäßig stattfinden und für die Städte bzw. Verbandsgemeinden und die IHK-Regionalgeschäftsstelle ein zusätzliches Instrument des persönlichen Austauschs und der Zusammenarbeit darstellen.