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15 Grundschulkinder lernen in den Ferien spielerisch Deutsch

Düren, 16.10.2020 – Für 15 Kinder der Dürener Grundschule St. Joachim heißt es in der ersten Herbstferienwoche morgens aufstehen, waschen und zur Schule gehen. Die Dritt- und Viertklässler sind vor nicht allzu langer Zeit aus fernen Ländern eingewandert und nehmen nun am Landesprogramm „FIT in Deutsch“ teil. FIT steht für FerienIntensivTraining. Unter der Anleitung der erfahrenen Sprachbegleiterinnen Gudrun Dworak und Marty Wilden können sie in dieser Woche ihre Deutschkenntnisse auf spielerische Weise ausbauen. „Als das Angebot vom Kommunalen Integrationszentrum kam, haben wir sofort zugegriffen“, freut sich Schulleiter Andreas Reker. Im Zusammenspiel von Schulträger, Schulaufsicht und dem Förderverein der Städtisch Katholischen Grundschule St. Joachim lernen die Kinder nun eine neue Sprache und erarbeiten sich dabei Zukunftsperspektiven.

Während der Ferienwoche wird täglich gemeinsam gefrühstückt und zu Mittag gegessen. Neben einem theoretischen Teil sollen die Deutschkenntnisse vor allem beim Spielen und im Nachstellen von Alltagssituationen wie Einkäufen oder Bibliothekbesuchen gefestigt werden.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Düren (KI) fördert und begleitet das Programm des Landes NRW und hatte die erfahrene Sprachpatin und die Lehrkraft im Ruhestand auf den Einsatz ohne Schulglocke vorbereitet. „Wir würden uns freuen, wenn weitere Schulen ihre Kinder und Jugendlichen in den nächsten Oster- oder Sommerferien ,FIT in Deutsch‘ machen“, sagte KI-Leiter Jürgen Fischer. Informationen zu dem Programm gibt es beim KI im Kreishaus Düren unter 02421/22-1040300 oder E-Mail an j.fischer@kreis-dueren.de.

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Keine Martinszüge in Kall – Gemeinde sagt mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen alle Umzüge ab

Kall, 16.10.2020 – In der Gemeinde Kall wird es dieses Jahr keine Martinszüge geben. „Wir bedauern die Absage der Umzüge sehr und können nachvollziehen, dass die Kinder sehr enttäuscht sind. Aber das aktuelle Infektionsgeschehen mit steigenden Fallzahlen, besonders auch in Nordrhein-Westfalen, lässt das leider nicht zu“, teilt Bürgermeister Hermann-Josef Esser mit.

Bisher habe man in Kall die Infektionszahlen gering halten können – und das, obwohl es Fälle in einer Grundschule und in einem Kindergarten im Gemeindegebiet gegeben habe. „Das konnten wir aber nur erreichen, weil sich alle Bürger verantwortungsvoll an die Vorschriften gehalten haben“, so Esser weiter. Dies gelte besonders auch für Kinder, die in Kindergarten und Schulen den Umgang mit Alltagsmasken erlernt haben.

Diesen Erfolg wolle man als Gemeinde nicht leichtfertig durch veranstaltete Martinszüge riskieren. Selbst wenn sich alle Teilnehmer an die Sicherheits- und Hygienekonzepte der jeweiligen Veranstalter halten würden, könne ein positiver Corona-Fall eine Infektionskette auslösen. „Bei einem Martinszug kommen Menschen in großer Zahl aus vielen Lebensbereichen zusammen. Da gehen Kindergartenkinder mit Schulkindern und werden von Eltern und Großeltern begleitet“, sagt Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter Ordnungswesen bei der Gemeinde.

Während des Martinszuges und auch am Martinsfeuer sei es nur schwer, die Abstände einzuhalten – nahezu unmöglich sei es, die Abstände zu kontrollieren, so Harald Heinen. „Ein Vorbeimarsch am Martinsfeuer ist keine Alternative“, findet Hermann-Josef Esser. Weil im Unterricht derzeit auch nicht gesungen werden dürfe, sei es außerdem nicht möglich, Melodien und Texte der Martinslieder zu üben.

Eine Entscheidung müsse jetzt gefällt werden, weil noch nicht bekannt sei, welche Änderungen die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung ab dem 1. November aufweisen wird. „Angesichts der steigenden Fallzahlen ist mit Verschärfungen zu rechnen. Deshalb möchten wir jetzt schon die Martinszüge absagen, denn eine kurzfristige Absage Anfang November, nur wenige Tage vor einem Martinszuge, trifft die Veranstalter mit Sicherheit härter“, so Esser.

Auch die ersten Karnevalsveranstaltungen – auch schon für Freilufttermine im Februar – werden bereits abgesagt. „Würden wir jetzt Martinszüge durchführen, würde das diese vorsichtige Vorgehensweise konterkarieren“, meint Bürgermeister Esser.

Den Grundschulen in Kall und Sistig spricht er seinen Dank aus dafür, dass sie Konzepte für den Unterricht aber für die Umsetzung zu Hause entwickelt haben, damit das Gedenken an den heiligen Martin und dessen Barmherzigkeit hochgehalten wird.

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Vulkaneifelkreis mit Warnstufe „Rot“ ausgewiesen: Landrat Heinz-Peter Thiel legt Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung fest

Daun, 16.10.2020 – Der Landkreis Vulkaneifel legt auf Entscheidung von Landrat Heinz-Peter Thiel Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung und der Verringerung der Infektionszahlen im Landkreis Vulkaneifel fest

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 11 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 189 Personen.
Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 141 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand gestern, Donnerstag, 15.10.2020, 18:30 Uhr sind aktuell 42 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 5 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 40 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 66. Bereits seit dem gestrigen Tag wird damit im Landkreis Vulkaneifel der kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten.

In Abstimmung mit dem Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Vulkaneifel, Dr. Volker Schneiders, der Kreisordnungsbehörde und Geschäftsbereichsleiter Klaus Benz, hat sich Landrat Heinz-Peter Thiel am gestrigen Nachmittag entschieden, folgende, der aktuellen Lage angepasste Einschränkungen in einer Allgemeinverfügung des Landkreises Vulkaneifel wie folgt zu verfügen:

1. Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt.
Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmtenHygienekonzeptes zugelassen werden.

2. Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen sowie auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.

3. Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig.
Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.

Alle Maßnahmen werden ausschließlich auf den Landkreis Vulkaneifel bis 15. November verfügt und sind mit einer sog. Task Force des Landes entsprechend § 22 der Corona-BekämpfungsVerordnung abgestimmt.

Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass die COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Vulkaneifel nicht weiter ansteigen.

Gleichzeitig bittet die Kreisverwaltung Vulkaneifel auch heute wieder Ihre Bürgerinnen und Bürger eindringlich:
Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Nehmen Sie die derzeitige Situation ernst und handeln Sie verantwortungsbewusst im Sinne aller.

Wir alle zusammen haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen.

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Tourismus

1,3 Millionen Euro für Tourismus in Ulmen

Ulmen, 15.10.2020 – Die Stadt Ulmen im GesundLand Vulkaneifel möchte umfassend in ihr touristisches Angebot investieren und erhält dazu eine Förderung über rund 1,3 Millionen Euro. Das hat Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. Mit den Mittel soll ein Stollen für Besucher erschlossen und ein Wanderweg sowie der Stadtkern von Ulmen barrierefrei gestaltet werden.

„Wir wollen unseren Gästen in Rheinland-Pfalz hervorragende Qualität bieten und unsere Ausflugsziele noch attraktiver machen. Wir investieren kräftig in den Tourismus in der Eifel und unterstützen die Stadt Ulmen sehr gerne bei ihren Vorhaben“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Förderzusage über rund 1,3 Millionen Euro. Die Eifel biete mit ihrer vulkanischen Vorgeschichte eine einmalige Landschaft mit Maaren, hervorragenden Wanderwegen und geologisch interessanten Ausflugszielen.

Mit den Fördermitteln möchte die Stadt Ulmen den Stollen zwischen Jungferweiher und Ulmener Maar für Besucher zugänglich machen. Der 124 Meter lange Stollen soll eine direkte Fußwegverbindung zwischen dem Jungferweiher als ältestes Maar in der Vulkaneifel und dem Ulmener Maar schaffen. Für mobilitätseingeschränkte Menschen wird der Stollen von Seiten des Jungferweihers aus bis zu 23 Meter Tiefe barrierefrei erreichbar sein. Dort soll ein barrierefreier Schauraum mit Informationen zum Stolleninnern entstehen.

Der Rundweg um den Jungferweiher, die Aussichtsplattform Pumpenhaus am Ulmener Maar sowie der Stadtkern sollen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden, die Aussichtsplattform neue Informationstafeln erhalten. Eine Lauschtour mit acht Stationen soll die touristischen Einzelprojekte in der Stadt Ulmen miteinander verbinden.

Stadtbürgermeister Thomas Kerpen bedankt sich für die Förderung und die damit einhergehende Möglichkeit den Einheimischen und Gästen in Ulmen das einzigartige Erlebnis zu bieten, durch einen aufgeschnittenen Vulkan zu laufen, der das älteste mit dem jüngsten Eifelmaar verbindet.

Durch die nunmehr gesicherte Finanzierung der einzelnen Maßnahmen mit dem Prestigeprojekt der Öffnung des Ulmener Stollens könne man nun nach vierjähriger Vorbereitungszeit in die Ausführungsphase übergehen, so Bürgermeister Alfred Steimers. „In der Verbandsgemeinde Ulmen wurden in den letzten Jahren einige Großprojekte, wie beispielsweise der Zusammenschluss von vier benachbarten touristischen Tourismusorganisationen zur GesundLand Vulkaneifel GmbH oder bauliche Umgestaltungen im Kurort Bad Bertrich dank der finanziellen Zuwendungen des Landes, insbesondere auch des für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministeriums umgesetzt. Hiervon profitiert die gesamte Region“ ist sich Steimers sicher.

Die touristische Inwertsetzung des Stollens und weitere Einzelmaßnahmen im Stadtkern und um die beiden Maare verfolgen die Ziele eines „Tourismus für Alle“, eines barrierefreien Tourismus. Die Zuwendung beträgt insgesamt 1.342.610 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und FAG-Mittel.

„Der Tourismus hat für die Eifel eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Die barrierefreie Modellregion Nord- und Südeifel kann mit der heutigen Förderzusage ein weiteres Projekt für einen barrierefreien Tourismus in der Eifelregion umsetzen und wird damit um einige attraktive Ausflugsziele reicher“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Und ich bin mir sicher, wer einmal in der Eifel war und feststellt, wie schön es hier ist, der kommt mit Sicherheit wieder. Rheinland-Pfalz ist Gold. Hier kann jeder seine ganz persönliche Goldene Zeit verbringen – im Sommer wie im Winter.“

Im April des Jahres hatte die Verbandsgemeinde Bitburger Land als Teil Modellregion für barrierefreien Tourismus Nord- und Südeifel bereits eine Förderung für die Errichtung eines Gartens der Barrierefreiheit am Stausee Bitburg erhalten und vor wenigen Tagen die Verbandsgemeinde Prüm für einen barrierefreien Wanderweg im den Stausee Auw.

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Wirtschaft

TechniSat produziert zertifizierte FFP2-Schutzmasken und medizinische Gesichtsmasken nach CE-Standards

Daun, 15.10.2020 – Seit Mitte Juli stellt TechniSat Gesichtsmasken am Standort in Schöneck/Vogtland (Sachsen) her. Produziert werden zum einen Alltagsmasken für den nächsten Einkauf oder Ausflug, aber auch Modelle, die für Infektionsschutzzwecke geeignet sind. Jetzt kommen die TECHNIMASK FFP2 und die medizinische Gesichtsmaske TECHNIMASK M2, jeweils mit CE-Zulassung, hinzu.

Die TECHNIMASK FFP2 ist eine partikelfiltrierende Halbmaske, die aufgrund ihrer hervorragenden Filterleistung nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger der Maske vor dem gefährlichen COVID-19 Corona-Virus schützt. Nach neuesten Studien senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 %. Das gilt natürlich nur, wenn die verwendete Maske auch die vorgeschriebene Filterleistung erreicht. Der Nutzer kann das nicht selbst prüfen und sollte daher ausschließlich Masken mit einer CE-Zulassung kaufen. Der Schutzumfang der neuen TECHNIMASK entspricht der Klasse FFP2 gemäß EN 149:2001+A1:2009.

Medizinische Schutzmasken

Die dreilagige Mundnasenmaske TECHNIMASK M2 ist wegen ihrer hohen Bakterienfiltereffizienz, des Atemwiderstands und ihrer mikrobiologischen Reinheit für medizinisches und pflegendes Personal geeignet, das Patienten und Patientinnen vor den eigenen Atememissionen schützen will. Die Maske kann zudem in Operationssälen oder in anderen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen eingesetzt werden. Sie ist nach EU 2017/745 als Medizinprodukt zertifiziert.

Erfolgreiche Zertifizierung

Um die CE-Zertifizierung für die Herstellung von FFP2- und medizinischen Schutzmasken zu erreichen, wurden neben vielen weiteren Eigenschaften der Atemwiderstand und der Durchlass der TechniSat Masken durch externe Labore geprüft. Um die Eignung zur Fertigung von diesen Masken nachzuweisen, wurden alle Prozesse zur Herstellung der Masken und die Maßnahmen zur Sicherung der Qualität durch geeignete Prüfeinrichtungen analysiert.

„Dank der hervorragenden, abteilungsübergreifenden Teamarbeit haben wir in kürzester Zeit diese wichtigen Zertifizierungen erhalten. So können wir mit der Produktion verschiedener Maskenmodelle sicherstellen, dass für jeden Bereich und jeden Bedarf hochqualitative Masken ‚Made in Germany‘ vorhanden sind“, so Stefan Kön, Geschäftsführer der TechniSat Digital GmbH.

Masken, Maschinen und Vlies „Made in Germany“

Bei der Produktion der Masken „Made in Germany“ im sächsischen Schöneck setzt TechniSat auf einen Maschinenpark, der ebenfalls aus Deutschland stammt. Auch bei dem Vlies vertraut TechniSat auf die Qualität der heimischen Herstellung, denn die Produktion erfordert Expertise. Das sogenannte Meltblown-Vlies ist essenziell für die Filterung der Schadstoffe aus der Luft und muss daher hohen Qualitätsstandards entsprechen. Hier setzt TechniSat auf das Meltblown-Vlies von TechniForm, einem Schwesterunternehmen aus Nerdlen/Eifel. Das Unternehmen blickt auf mehr als 10 Jahre Geschichte als Kunststoffspezialist zurück.

Strenge Qualitätstests und hohe Hygienestandards

Die Produktion von Vlies und Masken erfolgt unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards. Je nach Typ durchlaufen die Masken verschiedene, strenge Qualitätstests. Kriterien wie Atemwiderstand, Filterfähigkeit und Passform werden immer wieder noch während des Produktionsprozesses von einer speziellen Prüfeinrichtung kontrolliert. Nur so kann eine Spitzenqualität „Made in Germany“ gewährleistet werden.

Auf Qualität „Made in Germany“ setzen

Unabhängige Institute aus dem Medizinbereich haben bestätigt, dass über 90 % der aus China importierten Atemschutzmasken nicht die angegebene CE-Zertifizierung einhalten. Daher sind die Verbraucher am sichersten, wenn sie auf CE-zertifizierte Ware „Made in Germany“ setzen.

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Corona-Infektionen in Deutschland explodieren förmlich!

Region/Berlin, 15.10.2020 – „Es ist ganz wichtig, dass alle mitmachen!“ Das Robert-Koch-Institut meldet am 15.10.2020 insgesamt 6.638 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Am Tag zuvor waren es noch 5.132 Fälle. Damit haben wir in Deutschland ein Allzeithoch erreicht. Der bisher höchste Wert wurde zu Beginn der Pandemie am 28. März 2020 mit 6.294 Infektionen gemeldet.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich am 14.10.2020 mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur Corona-Lage beraten. „Wir müssen die Zahl der Kontakte da reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten“, sagte die Kanzlerin. Bund und Länder seien mit ihrem Beschluss einen wichtigen Schritt gegangen.

„Wir sind in einer Phase der Pandemie, die ernst ist“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sei überzeugt, dass das, was wir in diesen Tagen und Wochen tun oder nicht tun, entscheidend dafür sein werde, wie wir durch die Coronavirus-Pandemie kommen. Am Mittwoch beriet sich Merkel mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur aktuellen Corona-Lage.

Die Kanzlerin appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch in der entscheidenden Phase des Herbstes weiter an die Regeln zu halten – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, ergänzend die Corona-Warn-App nutzen und Räume regelmäßig lüften. Auch sei es wichtig, die Zahl der Kontakte da zu reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Wirtschaft nicht stärker zu gefährden.

Bund und Länder beschlossen entsprechend ihrer Hotspot-Strategie gegen die Infektionsdynamik unter anderem, spätestens bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht, eine Sperrstunde um 23 Uhr sowie Feiern im Familien- oder Freundeskreis zu begrenzen. Mehr lesen Sie im vollständigen Beschluss von Bund und Ländern.

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Landrat Dr. Joachim Streit wendet sich mit einem Appell an die Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 15.10.2020 – Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, am 12. Oktober haben wir uns gemeinsam mit dem Land auf Maßnahmen verständigt, die dazu führen sollen, die Infektionslage im Eifelkreis möglichst schnell wieder zurück auf ein niedriges Niveau zu bringen. Der Blick geht dabei vor allem auf private Feiern, wo noch nicht festgestellte Virusinfektionen zur Ansteckung von Teilnehmern und dann von Dritten geführt haben. Private Feiern müssen daher zwingend verkleinert und, wenn sie nicht verschiebbar sind, vom privaten in den professionellen Bereich mit funktionierenden und kontrollierten Hygienekonzepten verlagert werden.

Uns als Kreisverwaltung ist wichtig, dass wir zwar konsequent, jedoch ebenso mit Augenmaß und verhältnismäßig handeln. So wurde für den Eifelkreis bewusst auf die Einführung einer Sperrstunde und anderen Einschränkungen für Gastronomiebetriebe verzichtet, da diese nicht zu den Verursachern gehören. Auch das sportliche Training und der Wettkampf sollen weiterhin möglich sein. Wir werden die Maßnahmen, je nach Verlauf, anpassen. Sie stehen auch unter dem Vorbehalt von weiteren Landes- oder Bundesregelungen.

Ich danke dem DRK-Kreisverband für die enorme Leistung in der Testung von 1500 Personen mit jeweils 40 Ehrenamtlichen über mehrere Tage. Den Mitarbeitern im Gesundheitsamt danke ich ebenfalls. Durch eine schnelle Kontaktverfolgung kann Schlimmes verhindert werden. Glücklicherweise berichten die meisten Betroffenen von einem milden Krankheitsverlauf. Das Virus hat sich überwiegend bei jungen Personen verbreitet; eine erfolgreiche Kontaktverfolgung verhindert, dass nun auch Ältere und Vorerkrankte betroffen werden.

Nach einem Vorschlag des Ersten Kreisbeigeordneten Michael Billen wollen wir zum Schutz der Kinder und Beschäftigten in den Kindergärten, Schulen und Verwaltungen eine Messstation errichten, die in Sekundenschnelle die Körpertemperatur von Personen erfasst und entsprechend warnt. Derzeit testen wir das System am Haupteingang unserer Verwaltung.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, bitte respektieren Sie die geltenden Regeln und verhalten Sie sich vorsichtig, jedoch ebenso frei von Panik. Gehen Sie weiterhin zum Einkauf und ins Restaurant; am Wichtigsten jedoch: denken Sie jederzeit auf die A-H-A-Regeln – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften.“

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Bündnis für Wohnen präsentiert Ausstellung „Neue Wohnformen im Kreis Euskirchen“

Euskirchen, 15.10.2020 – Seit dem Wintersemester 2019/2020 wurde zusammen mit dem städtebaulichen Institut der RWTH Aachen ein Studienprojekt unter dem Titel „Neue Wohnformen im Kreis Euskirchen“ im Rahmen des „Bündnisses für Wohnen“ durchgeführt. Während dieses Projektes über zwei Semester erarbeiteten Masterstudierende der Studiengänge Architektur und Stadtplanung alternative Wohnformen und kreative Ideen für gute Nachbarschaften im Kreis Euskirchen.

Die Ergebnisse des Projektes wurden am Dienstagabend im Rahmen einer Vernissage präsentiert und die gleichnamige Ausstellung im Foyer des Kreishauses eröffnet.

Landrat Günter Rosenke begrüßte die Anwesenden und wies darauf hin, dass es bei der Erarbeitung eines Zukunftskonzepts nicht um Utopien geht, sondern um Lösungen so nah wie möglich an den realen Bedingungen. Für das Projekt wurden im Vorfeld zwei Modellflächen in Kall und Euskirchen identifiziert. Prof. Dr. Jan Polìvkavon der RWTH Aachen betonte, dass beide Flächen eine völlig unterschiedliche Ausgangssituation aufweisen und die Studierenden somit vor verschiedenen Herausforderungen standen. Anne Söfker-Rieniets, ebenfalls RWTH Aachen, beschrieb die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Orten und stellte einzelne Analyseergebnisse der Studierenden vor.

Landrat Günter Rosenke (vorne rechts) mit den Studierenden und Lehrenden der RWTH Aachen. Foto: Kreis Euskirchen/W. Andres

Die Studierenden sammelten während der städtebaulichen Analyse verschiedene Daten und bereiteten diese visuell auf. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Flächen, aber auch den Nachbarschaften und dem Gesamtort, lernten die Studierenden das Entwurfsgebiet in seiner Gesamtheit kennen und konnten bereits erste Ideen entwickeln. Der daraus entstandene Rahmenplan bildete ein erstes Zwischenergebnis. Polìvka und Söfker-Rieniets zeigten zudem einzelne Entwürfe mit Detailplanungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde konnten Fragen gestellt und Gedanken ausgetauscht werden.

Die Studierenden freuten sich darüber, die Arbeiten im Kreis Euskirchen präsentieren zu können und waren für diese Chance sehr dankbar. Achim Blindert, Leiter des zuständigen Geschäftsbereiches der Kreisverwaltung, wies am Ende der Vernissage darauf hin, dass die Aufgaben des Bündnisses für Wohnen in der Vernetzung und Sensibilisierung von Akteuren liegen. Außerdem sei klar, dass das Bündnis nicht selber bauen, sondern lediglich Impulse geben kann, so Blindert. Er dankte allen Studierenden für die gute Zusammenarbeit und lud die Anwesenden ein, die Entwürfe und Modelle in der Ausstellung näher zu betrachten.  Die Studierenden standen für Rückfragen und einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

Die Ausstellung kann noch bis zum 29.10.2020 zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besucht werden (Mo-Do 8:30-15:30 Uhr, Fr 8:30-12:30 Uhr). Besuchende müssen die Kontaktdaten zur Nachverfolgbarkeit aufgrund der aktuellen Pandemie um COVID-19 zu Beginn der Ausstellung hinterlassen. Ein entsprechendes Formular sowie eine Abgabemöglichkeit sind vor Ort angebracht. Beim Betreten der Kreisverwaltung und bei allen Bewegungen innerhalb des Gebäudes ist ein Mund-Nasen-Schutz bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Einbahnregelung der Ausstellung ist einzuhalten.

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Wirtschaftsjunioren MY-Eifel engagieren sich für die Berufsausbildung junger Menschen

Mayen, 15.10.2020 – Die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel nehmen an dem bundesweiten Projekt „Ein Tag Azubi“ der Wirtschaftsjunioren Deutschland teil, das am 17.11.2020 stattfindet.

Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen im Alter von 12 bis 26 Jahren. Mit Ein Tag Azubi bieten ihnen die Chance, Ausbildung hautnah zu erleben. So lernen die jungen Menschen den Arbeitsalltag kennen und entdecken eigene Perspektiven. Für einen Tag werden sie in ein Unternehmen eingeladen und können so ein Berufsfeld ausprobieren. Auszubildende des Unternehmens begleiten die Jugendlichen, beantworten Fragen und zeigen ihren Aufgabenbereich. Dies ermöglicht direkten Austausch auf Augenhöhe. Das Motto an diesem Tag ist „Ein Tag, der DIR gehört“ – die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei „Ein Tag Azubi“ stehen im Mittelpunkt.

Die Wirtschaftsjunioren freuen sich mit dem Jugendhilfezentrum Bernardshof aus Mayen einen Kooperationspartner gefunden zu haben, der mit ihnen zusammen an der Aktion arbeitet. Der Bernardshof ist eine Jugendhilfeeinrichtung für Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten mit vernetzten Fördermöglichkeiten in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form. Die Förderschule für sozial-emotionale Erziehung (SFE) bietet die Bildungsgänge Grundschule, Hauptschule sowie Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen an.

„Mit diesem Projekt möchten wir 5 jungen Menschen die Möglichkeit geben in einem Wunsch-Berufsfeld für einen Tag reinzuschauen und die Arbeitswelt kennenzulernen“, so WJ Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

Die Wirtschaftsjunioren und die Schule des Bernardshof konnten bei einem ersten Kennenlerngespräch sich über das Projekt austauschen und mehr über die Wunsch-Berufe der jungen Menschen erfahren. Im Nachgang dessen werden nun Unternehmen in der Region Mayen gesucht, die dieses Projekt mit unterstützen.

Der Aktionstag ist Teil des Gemeinschaftsprojekts JUGEND STÄRKEN: Zukunft gestalten, das wir mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzen.

Wenn die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel Ihre Neugier geweckt haben, melden Sie sich gerne bei unserem Kreissprecher Guido Braun-Ragusa. Unser nächster Monatstreff in Mayen findet am 03.11.2020 statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Tel. 0171-4843627 oder E-Mail: kutting@koblenz.ihk.de

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Eröffnung Bodystreet in Wittlich

Wittlich, 15.10.2020 – Am Sonntag, 4. Oktober wurde in Wittlich
Bodystreet, ein neuartiges Fitnessstudio eröffnet. Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte anlässlich der Neueröffnung den Inhabern Daniel Petersch und Marc Pitsch zur Entscheidung mit ihrem Trainingskonzept in Wittlich dieses neuartige Fitnessstudio zu eröffnen.

Bodystreet setzt auf eine Methode, die sich bereits in der Astronautik und Sportmedizin durchgesetzt hat: EMS-Training, eine äußerst innovative Muskelstimulierung. Seit der Gründung 2007 und der Eröffnung des ersten EMS-Boutique-Fitnessstudios in München hat sich der Erfolg des Bodystreet-Konzepts konsequent durchgezogen – sowohl für die Marke als auch für die Trainierenden selbst, die innerhalb kürzester Zeit sichtbare Erfolge erleben. Und das so
effizient wie bei keinem anderen Fitness-Training: 20 Minuten pro Woche mit intensiver Personal Coach-Betreuung stärkt die eigene Gesundheit und Fitness.