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Bericht über die Wahl von Fabien Genet zum Senator

Gerolstein/Digoin, 16.10.2020 – Der Bürgermeister der Partnerstadt von Gerolstein, Digoin, wurde zum Senator der Region Saône et Loire gewählt. Der Senat in Frankreich ist eine wichtige Institution auf nationaler Ebene, etwa vergleichbar mit unserem Bundesrat. Zu der Wahl in dieses hohe Amt gratulieren ihm Stadtbürgermeister Uwe Schneider und der Verein für die Städtepartnerschaften. Hier ein Auszug aus dem Brief von Uwe Schneider an den Bürgermeister Fabien Genet: „Als Bürgermeister der Partnerstadt von Digoin erlaube ich mir, Ihnen zu Ihrer Wahl zum Senator des Departements Saône et Loire ganz herzlich zu gratulieren.

Die Stadt Gerolstein wünscht Ihnen in Ihrem hohen Amt viel Erfolg bei Ihrem Einsatz für die Belange Ihrer Region. Gleichzeitig hofft sie, dass bei Ihrem politischen Einsatz in Paris auch immer die deutsch-französische Freundschaft eine Rolle spielen wird. Wir wissen zur Zeit noch nicht, ob Sie das Amt des Bürgermeisters von Digoin weiterhin ausüben dürfen oder auch wollen. Unabhängig davon wünschen wir uns dauerhafte lebendige Beziehungen mit unserer französischen Partnerstadt.

Die Stadt Gerolstein steht zu dem 2017 in Digoin bekräftigten Part-nerschaftsvertrag und wird bei der Ausgestaltung tatkräftig unterstützt vom Verein für die Städtepartnerschaften. Gerne erinnern wir uns an Ihren Besuch in Gerolstein im Jubiläumsjahr 2017, und wir würden uns sehr freuen, Sie auch als Senator in den Zeiten nach Corona in Gerolstein begrüßen zu dürfen.“

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Wiederwahl bei der Dauner Feuerwehr

Daun, 16.10.2020 – Das Wahlergebnis zur Wahl der Wehrführung der Feuerwehr Daun war eindeutig und ist ein positives Zeichen für die aktuelle Führungsspitze. Seit nun zehn Jahren lenken Wehrführer Manfred Hommes und sein Stellvertreter René Schäfer die Geschicke der Feuerwehr Daun. Der Fortschritt in der modernen Ausrüstung war ihnen hierbei immer genauso wichtig wie die Ausbildung der Mannschaft, die diese Technik bedient. Hierdurch ist es ihnen gelungen, die Feuerwehr Daun zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen, die jederzeit zum Wohle der Bürger auch weit über die Stadtgrenzen hinaus Hilfe leisten kann, egal wie kompliziert die Einsatzsituation erscheint.

Aber auch für ein gutes Klima und gesundes Miteinander in der Wehr setzen sie sich immer ein. Für alles dies bedankten sich die Dauner Wehrleute mit dem guten Wahlausgang. Wehrleiter Thomas Simonis, der die geheime Wahl zusammen mit seinen drei Stellvertretern durchführte, betonte anschließend, dass die Wahl mit insgesamt nur einer Gegenstimme ein starkes Signal der Dauner Wehrleute an ihre Führung sei. Simonis freut sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hommes und Schäfer, die nun auch weiterhin die größte Wehr in der Verbandsgemeinde Daun führen und damit auch eine große Verantwortung übernehmen. Sowohl Hommes als auch Schäfer bedankten sich für das in sie gesteckte Vertrauen. Auch in den kommenden zehn Jahren möchten sie weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Feuerwehr Daun eine moderne und schlagkräftige Truppe bleibt, auf die die Bürger sich verlassen können. An Ideen hierzu mangelt es ihnen nicht.

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Neu in der Gemeindebücherei Simmerath: Kino für zu Hause und unterwegs

Simmerath, 16.10.2020 – Der Herbst ist da, und mit ihm oft schmuddeliges Wetter zum Drinnenbleiben. Zwar stehen die Herbstferien vor der Tür, aber die Corona-Infektionszahlen steigen wieder und begrenzen die Reise- und Freizeitmöglichkeiten. Lesefreunde müssen selbstverständlich nicht lange überlegen, wie sie es sich zu Hause gemütlich machen. Auf jeden Fall gehört dazu ein gutes Buch. Das gibt es u.a. in bewährter Aktualität und Auswahl in der örtlichen Bücherei, und zwar sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form.

Ein guter Film wäre natürlich auch mal etwas: für zu Hause in kontaktarmen Zeiten, für Eltern und Kind im verregneten Urlaub oder für die lange Zugfahrt. Hier kann die Gemeindebücherei Simmerath seit neuestem mit ihrer Video-on-demand-Plattform
filmfriend.de ebenfalls weiterhelfen und erweitert damit ihr 24-Stunden-Digital-Angebot. Neben dem Leihen von e-Medien über die Onleihe Region Aachen kann man nun auch Filme streamen bzw. herunterladen. Krimi, Kunst, Komödie und vieles mehr, rund 2.000 Filme stehen auf dem neuen Portal ohne weitere Kosten für die Leserinnen und Leser der Gemeindebücherei bereit. Dabei bietet der Filmbestand ein filmkulturelles Gegengewicht zu den
machtvoll agierenden kommerziellen Streaming-Diensten und unterscheidet sich von diesen deutlich.

Zu finden sind vor allem deutsche Filme, internationale, besonders
europäische Arthouse-Titel, Filmklassiker, Kurzfilme, Serien und Dokumentationen, nicht zuletzt ein nicht minder kompetent kuratiertes Angebot für Kinder und Jugendliche. Die von der filmwerte GmbH aus Potsdam-Babelsberg entwickelte Plattform ist werbefrei und hat keine Laufzeitbegrenzung. Täglich kommen Neuheiten
hinzu, die Filme sind ständig verfügbar. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung auf der filmfriend-Seite automatisch geprüft.

Filmfriend.de kann entweder über die Webadresse der Gemeindebücherei https://simmerath.filmfriend.de/de/home oder die entsprechende App (zu finden in den einschlägigen App-Stores) aufgerufen werden. Über die App können die Filme
sogar bis zu dreißig Tagen heruntergeladen und im Offline-Modus abgespielt werden. Als Login gelten die Lesernummer und das Bücherei-Passwort. Ermöglicht wird dieses digitale Angebot durch Fördermittel aus dem Soforthilfeprogramm
für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen „Vor Ort für Alle“.

Kontakt: Gemeindebücherei Simmerath, Bickerather Str. 1
Fon: 02473 6680, E-Mail: gemeindebuecherei@simmerath.de
Online-Katalog: www.bibkat.de/simmerath, www.simmerath.de

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Grundschule Kürrenberg als „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet

Mayen-Kürrenberg, 16.10.2020 – Im März diesen Jahres nahm die Grundschule Kürrenberg an der Ausschreibung „Nachhaltige Schule“ teil und wurde mit dem Sonderpreis für Umweltprojekte „Nachhaltige Schule“ vom Bildungsministerium und der LandeschülerInnenvertretung ausgezeichnet. „Wir freuen uns besonders über diese Anerkennung durch junge Menschen“, so die Schulleitung Eva Voss, „da sie uns besonders am Herzen liegen.“

Die Grundschule hat zu Beginn des Jahres ein Nachhaltigkeitsteam gebildet, welches aus Lehrern, Eltern und SchülerInnen besteht und ein Portfolio zur nachhaltigen Bildung erarbeitet. Dabei wird nachhaltiges und umweltbewusstes Denken groß geschrieben.

Eine Erziehung zur Nachhaltigkeit ist eine grundlegende Aufgabe, die eine wesentliche Zukunftsdeutung inne trägt. Die Lehrerinnen der Grundschule Kürrenberg möchten den Wandel von unten heraus unterstützen. Besonders liegt es ihnen am Herzen, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur z.B. durch den dort integrierten Schulgarten, Unterrichtsreihen sowie Projektwochen und –tagen zur nachhaltigen Bildung, erhalten. „Lernen in der Natur ist wichtig, denn wenn man erkennt wie bedeutsam die Natur für uns alle ist, dann lernt man diese auch zu lieben und zu schützen“, so die Schulleiterin der Grundschule Kürrenberg.

Es ist der Anspruch des gesamten Kollegiums, nicht nur vereinzelt Themen anzusprechen, sondern nachhaltige Bildung als grundlegendes Prinzip zu sehen. So wurden zum Beispiel Müll- und Lichtdienste eingerichtet.

Das Schulgebäude wurde 1999 errichtet und dabei wurden bereits nachhaltige Kriterien in den Fokus genommen. Es gibt eine Erdwärmeheizung. Außerdem werden die Toilettenspülung und die Außenwasseranschlüssen mit Regenwasser gespeisten.

Nachhaltige Bildung geht über den Naturschutz hinaus. So sind nicht nur Klima und Energie sondern auch Gesundheitsförderung, Verbraucherbildung und globales Lernen Themen in der Grundschule Kürrenberg. Es geht darum, die Folgen von eigenem Handeln wahrzunehmen. Dadurch werden Kinder befähigt, in der Zukunft verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Der Stadtchef ließ es sich nicht nehmen den Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrerschaft zur Auszeichnung zu gratulieren.

„Ich bin sehr stolz das die Grundschule Kürrenberg vom Bildungsministerium als „nachhaltige Schule“ mit einer Nachhaltigkeitsplakette ausgezeichnet wurde.“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

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15 Grundschulkinder lernen in den Ferien spielerisch Deutsch

Düren, 16.10.2020 – Für 15 Kinder der Dürener Grundschule St. Joachim heißt es in der ersten Herbstferienwoche morgens aufstehen, waschen und zur Schule gehen. Die Dritt- und Viertklässler sind vor nicht allzu langer Zeit aus fernen Ländern eingewandert und nehmen nun am Landesprogramm „FIT in Deutsch“ teil. FIT steht für FerienIntensivTraining. Unter der Anleitung der erfahrenen Sprachbegleiterinnen Gudrun Dworak und Marty Wilden können sie in dieser Woche ihre Deutschkenntnisse auf spielerische Weise ausbauen. „Als das Angebot vom Kommunalen Integrationszentrum kam, haben wir sofort zugegriffen“, freut sich Schulleiter Andreas Reker. Im Zusammenspiel von Schulträger, Schulaufsicht und dem Förderverein der Städtisch Katholischen Grundschule St. Joachim lernen die Kinder nun eine neue Sprache und erarbeiten sich dabei Zukunftsperspektiven.

Während der Ferienwoche wird täglich gemeinsam gefrühstückt und zu Mittag gegessen. Neben einem theoretischen Teil sollen die Deutschkenntnisse vor allem beim Spielen und im Nachstellen von Alltagssituationen wie Einkäufen oder Bibliothekbesuchen gefestigt werden.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Düren (KI) fördert und begleitet das Programm des Landes NRW und hatte die erfahrene Sprachpatin und die Lehrkraft im Ruhestand auf den Einsatz ohne Schulglocke vorbereitet. „Wir würden uns freuen, wenn weitere Schulen ihre Kinder und Jugendlichen in den nächsten Oster- oder Sommerferien ,FIT in Deutsch‘ machen“, sagte KI-Leiter Jürgen Fischer. Informationen zu dem Programm gibt es beim KI im Kreishaus Düren unter 02421/22-1040300 oder E-Mail an j.fischer@kreis-dueren.de.

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Keine Martinszüge in Kall – Gemeinde sagt mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen alle Umzüge ab

Kall, 16.10.2020 – In der Gemeinde Kall wird es dieses Jahr keine Martinszüge geben. „Wir bedauern die Absage der Umzüge sehr und können nachvollziehen, dass die Kinder sehr enttäuscht sind. Aber das aktuelle Infektionsgeschehen mit steigenden Fallzahlen, besonders auch in Nordrhein-Westfalen, lässt das leider nicht zu“, teilt Bürgermeister Hermann-Josef Esser mit.

Bisher habe man in Kall die Infektionszahlen gering halten können – und das, obwohl es Fälle in einer Grundschule und in einem Kindergarten im Gemeindegebiet gegeben habe. „Das konnten wir aber nur erreichen, weil sich alle Bürger verantwortungsvoll an die Vorschriften gehalten haben“, so Esser weiter. Dies gelte besonders auch für Kinder, die in Kindergarten und Schulen den Umgang mit Alltagsmasken erlernt haben.

Diesen Erfolg wolle man als Gemeinde nicht leichtfertig durch veranstaltete Martinszüge riskieren. Selbst wenn sich alle Teilnehmer an die Sicherheits- und Hygienekonzepte der jeweiligen Veranstalter halten würden, könne ein positiver Corona-Fall eine Infektionskette auslösen. „Bei einem Martinszug kommen Menschen in großer Zahl aus vielen Lebensbereichen zusammen. Da gehen Kindergartenkinder mit Schulkindern und werden von Eltern und Großeltern begleitet“, sagt Harald Heinen, stellvertretender Teamleiter Ordnungswesen bei der Gemeinde.

Während des Martinszuges und auch am Martinsfeuer sei es nur schwer, die Abstände einzuhalten – nahezu unmöglich sei es, die Abstände zu kontrollieren, so Harald Heinen. „Ein Vorbeimarsch am Martinsfeuer ist keine Alternative“, findet Hermann-Josef Esser. Weil im Unterricht derzeit auch nicht gesungen werden dürfe, sei es außerdem nicht möglich, Melodien und Texte der Martinslieder zu üben.

Eine Entscheidung müsse jetzt gefällt werden, weil noch nicht bekannt sei, welche Änderungen die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung ab dem 1. November aufweisen wird. „Angesichts der steigenden Fallzahlen ist mit Verschärfungen zu rechnen. Deshalb möchten wir jetzt schon die Martinszüge absagen, denn eine kurzfristige Absage Anfang November, nur wenige Tage vor einem Martinszuge, trifft die Veranstalter mit Sicherheit härter“, so Esser.

Auch die ersten Karnevalsveranstaltungen – auch schon für Freilufttermine im Februar – werden bereits abgesagt. „Würden wir jetzt Martinszüge durchführen, würde das diese vorsichtige Vorgehensweise konterkarieren“, meint Bürgermeister Esser.

Den Grundschulen in Kall und Sistig spricht er seinen Dank aus dafür, dass sie Konzepte für den Unterricht aber für die Umsetzung zu Hause entwickelt haben, damit das Gedenken an den heiligen Martin und dessen Barmherzigkeit hochgehalten wird.

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Vulkaneifelkreis mit Warnstufe „Rot“ ausgewiesen: Landrat Heinz-Peter Thiel legt Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung fest

Daun, 16.10.2020 – Der Landkreis Vulkaneifel legt auf Entscheidung von Landrat Heinz-Peter Thiel Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung und der Verringerung der Infektionszahlen im Landkreis Vulkaneifel fest

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 11 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 189 Personen.
Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 141 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand gestern, Donnerstag, 15.10.2020, 18:30 Uhr sind aktuell 42 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 5 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 40 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 66. Bereits seit dem gestrigen Tag wird damit im Landkreis Vulkaneifel der kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten.

In Abstimmung mit dem Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Vulkaneifel, Dr. Volker Schneiders, der Kreisordnungsbehörde und Geschäftsbereichsleiter Klaus Benz, hat sich Landrat Heinz-Peter Thiel am gestrigen Nachmittag entschieden, folgende, der aktuellen Lage angepasste Einschränkungen in einer Allgemeinverfügung des Landkreises Vulkaneifel wie folgt zu verfügen:

1. Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt.
Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmtenHygienekonzeptes zugelassen werden.

2. Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen sowie auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.

3. Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig.
Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.

Alle Maßnahmen werden ausschließlich auf den Landkreis Vulkaneifel bis 15. November verfügt und sind mit einer sog. Task Force des Landes entsprechend § 22 der Corona-BekämpfungsVerordnung abgestimmt.

Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass die COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Vulkaneifel nicht weiter ansteigen.

Gleichzeitig bittet die Kreisverwaltung Vulkaneifel auch heute wieder Ihre Bürgerinnen und Bürger eindringlich:
Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Nehmen Sie die derzeitige Situation ernst und handeln Sie verantwortungsbewusst im Sinne aller.

Wir alle zusammen haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen.

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Fortschritt

1,3 Millionen Euro für Tourismus in Ulmen

Ulmen, 15.10.2020 – Die Stadt Ulmen im GesundLand Vulkaneifel möchte umfassend in ihr touristisches Angebot investieren und erhält dazu eine Förderung über rund 1,3 Millionen Euro. Das hat Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. Mit den Mittel soll ein Stollen für Besucher erschlossen und ein Wanderweg sowie der Stadtkern von Ulmen barrierefrei gestaltet werden.

„Wir wollen unseren Gästen in Rheinland-Pfalz hervorragende Qualität bieten und unsere Ausflugsziele noch attraktiver machen. Wir investieren kräftig in den Tourismus in der Eifel und unterstützen die Stadt Ulmen sehr gerne bei ihren Vorhaben“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Förderzusage über rund 1,3 Millionen Euro. Die Eifel biete mit ihrer vulkanischen Vorgeschichte eine einmalige Landschaft mit Maaren, hervorragenden Wanderwegen und geologisch interessanten Ausflugszielen.

Mit den Fördermitteln möchte die Stadt Ulmen den Stollen zwischen Jungferweiher und Ulmener Maar für Besucher zugänglich machen. Der 124 Meter lange Stollen soll eine direkte Fußwegverbindung zwischen dem Jungferweiher als ältestes Maar in der Vulkaneifel und dem Ulmener Maar schaffen. Für mobilitätseingeschränkte Menschen wird der Stollen von Seiten des Jungferweihers aus bis zu 23 Meter Tiefe barrierefrei erreichbar sein. Dort soll ein barrierefreier Schauraum mit Informationen zum Stolleninnern entstehen.

Der Rundweg um den Jungferweiher, die Aussichtsplattform Pumpenhaus am Ulmener Maar sowie der Stadtkern sollen ebenfalls barrierefrei gestaltet werden, die Aussichtsplattform neue Informationstafeln erhalten. Eine Lauschtour mit acht Stationen soll die touristischen Einzelprojekte in der Stadt Ulmen miteinander verbinden.

Stadtbürgermeister Thomas Kerpen bedankt sich für die Förderung und die damit einhergehende Möglichkeit den Einheimischen und Gästen in Ulmen das einzigartige Erlebnis zu bieten, durch einen aufgeschnittenen Vulkan zu laufen, der das älteste mit dem jüngsten Eifelmaar verbindet.

Durch die nunmehr gesicherte Finanzierung der einzelnen Maßnahmen mit dem Prestigeprojekt der Öffnung des Ulmener Stollens könne man nun nach vierjähriger Vorbereitungszeit in die Ausführungsphase übergehen, so Bürgermeister Alfred Steimers. „In der Verbandsgemeinde Ulmen wurden in den letzten Jahren einige Großprojekte, wie beispielsweise der Zusammenschluss von vier benachbarten touristischen Tourismusorganisationen zur GesundLand Vulkaneifel GmbH oder bauliche Umgestaltungen im Kurort Bad Bertrich dank der finanziellen Zuwendungen des Landes, insbesondere auch des für Tourismus zuständigen Wirtschaftsministeriums umgesetzt. Hiervon profitiert die gesamte Region“ ist sich Steimers sicher.

Die touristische Inwertsetzung des Stollens und weitere Einzelmaßnahmen im Stadtkern und um die beiden Maare verfolgen die Ziele eines „Tourismus für Alle“, eines barrierefreien Tourismus. Die Zuwendung beträgt insgesamt 1.342.610 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und FAG-Mittel.

„Der Tourismus hat für die Eifel eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Die barrierefreie Modellregion Nord- und Südeifel kann mit der heutigen Förderzusage ein weiteres Projekt für einen barrierefreien Tourismus in der Eifelregion umsetzen und wird damit um einige attraktive Ausflugsziele reicher“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Und ich bin mir sicher, wer einmal in der Eifel war und feststellt, wie schön es hier ist, der kommt mit Sicherheit wieder. Rheinland-Pfalz ist Gold. Hier kann jeder seine ganz persönliche Goldene Zeit verbringen – im Sommer wie im Winter.“

Im April des Jahres hatte die Verbandsgemeinde Bitburger Land als Teil Modellregion für barrierefreien Tourismus Nord- und Südeifel bereits eine Förderung für die Errichtung eines Gartens der Barrierefreiheit am Stausee Bitburg erhalten und vor wenigen Tagen die Verbandsgemeinde Prüm für einen barrierefreien Wanderweg im den Stausee Auw.

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Wirtschaft

TechniSat produziert zertifizierte FFP2-Schutzmasken und medizinische Gesichtsmasken nach CE-Standards

Daun, 15.10.2020 – Seit Mitte Juli stellt TechniSat Gesichtsmasken am Standort in Schöneck/Vogtland (Sachsen) her. Produziert werden zum einen Alltagsmasken für den nächsten Einkauf oder Ausflug, aber auch Modelle, die für Infektionsschutzzwecke geeignet sind. Jetzt kommen die TECHNIMASK FFP2 und die medizinische Gesichtsmaske TECHNIMASK M2, jeweils mit CE-Zulassung, hinzu.

Die TECHNIMASK FFP2 ist eine partikelfiltrierende Halbmaske, die aufgrund ihrer hervorragenden Filterleistung nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger der Maske vor dem gefährlichen COVID-19 Corona-Virus schützt. Nach neuesten Studien senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 %. Das gilt natürlich nur, wenn die verwendete Maske auch die vorgeschriebene Filterleistung erreicht. Der Nutzer kann das nicht selbst prüfen und sollte daher ausschließlich Masken mit einer CE-Zulassung kaufen. Der Schutzumfang der neuen TECHNIMASK entspricht der Klasse FFP2 gemäß EN 149:2001+A1:2009.

Medizinische Schutzmasken

Die dreilagige Mundnasenmaske TECHNIMASK M2 ist wegen ihrer hohen Bakterienfiltereffizienz, des Atemwiderstands und ihrer mikrobiologischen Reinheit für medizinisches und pflegendes Personal geeignet, das Patienten und Patientinnen vor den eigenen Atememissionen schützen will. Die Maske kann zudem in Operationssälen oder in anderen medizinischen Einrichtungen mit ähnlichen Anforderungen eingesetzt werden. Sie ist nach EU 2017/745 als Medizinprodukt zertifiziert.

Erfolgreiche Zertifizierung

Um die CE-Zertifizierung für die Herstellung von FFP2- und medizinischen Schutzmasken zu erreichen, wurden neben vielen weiteren Eigenschaften der Atemwiderstand und der Durchlass der TechniSat Masken durch externe Labore geprüft. Um die Eignung zur Fertigung von diesen Masken nachzuweisen, wurden alle Prozesse zur Herstellung der Masken und die Maßnahmen zur Sicherung der Qualität durch geeignete Prüfeinrichtungen analysiert.

„Dank der hervorragenden, abteilungsübergreifenden Teamarbeit haben wir in kürzester Zeit diese wichtigen Zertifizierungen erhalten. So können wir mit der Produktion verschiedener Maskenmodelle sicherstellen, dass für jeden Bereich und jeden Bedarf hochqualitative Masken ‚Made in Germany‘ vorhanden sind“, so Stefan Kön, Geschäftsführer der TechniSat Digital GmbH.

Masken, Maschinen und Vlies „Made in Germany“

Bei der Produktion der Masken „Made in Germany“ im sächsischen Schöneck setzt TechniSat auf einen Maschinenpark, der ebenfalls aus Deutschland stammt. Auch bei dem Vlies vertraut TechniSat auf die Qualität der heimischen Herstellung, denn die Produktion erfordert Expertise. Das sogenannte Meltblown-Vlies ist essenziell für die Filterung der Schadstoffe aus der Luft und muss daher hohen Qualitätsstandards entsprechen. Hier setzt TechniSat auf das Meltblown-Vlies von TechniForm, einem Schwesterunternehmen aus Nerdlen/Eifel. Das Unternehmen blickt auf mehr als 10 Jahre Geschichte als Kunststoffspezialist zurück.

Strenge Qualitätstests und hohe Hygienestandards

Die Produktion von Vlies und Masken erfolgt unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards. Je nach Typ durchlaufen die Masken verschiedene, strenge Qualitätstests. Kriterien wie Atemwiderstand, Filterfähigkeit und Passform werden immer wieder noch während des Produktionsprozesses von einer speziellen Prüfeinrichtung kontrolliert. Nur so kann eine Spitzenqualität „Made in Germany“ gewährleistet werden.

Auf Qualität „Made in Germany“ setzen

Unabhängige Institute aus dem Medizinbereich haben bestätigt, dass über 90 % der aus China importierten Atemschutzmasken nicht die angegebene CE-Zertifizierung einhalten. Daher sind die Verbraucher am sichersten, wenn sie auf CE-zertifizierte Ware „Made in Germany“ setzen.

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Wachstum

Corona-Infektionen in Deutschland explodieren förmlich!

Region/Berlin, 15.10.2020 – „Es ist ganz wichtig, dass alle mitmachen!“ Das Robert-Koch-Institut meldet am 15.10.2020 insgesamt 6.638 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Am Tag zuvor waren es noch 5.132 Fälle. Damit haben wir in Deutschland ein Allzeithoch erreicht. Der bisher höchste Wert wurde zu Beginn der Pandemie am 28. März 2020 mit 6.294 Infektionen gemeldet.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich am 14.10.2020 mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur Corona-Lage beraten. „Wir müssen die Zahl der Kontakte da reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten“, sagte die Kanzlerin. Bund und Länder seien mit ihrem Beschluss einen wichtigen Schritt gegangen.

„Wir sind in einer Phase der Pandemie, die ernst ist“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sei überzeugt, dass das, was wir in diesen Tagen und Wochen tun oder nicht tun, entscheidend dafür sein werde, wie wir durch die Coronavirus-Pandemie kommen. Am Mittwoch beriet sich Merkel mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder zur aktuellen Corona-Lage.

Die Kanzlerin appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch in der entscheidenden Phase des Herbstes weiter an die Regeln zu halten – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, ergänzend die Corona-Warn-App nutzen und Räume regelmäßig lüften. Auch sei es wichtig, die Zahl der Kontakte da zu reduzieren, wo die Infektionszahlen hoch sind, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Wirtschaft nicht stärker zu gefährden.

Bund und Länder beschlossen entsprechend ihrer Hotspot-Strategie gegen die Infektionsdynamik unter anderem, spätestens bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht, eine Sperrstunde um 23 Uhr sowie Feiern im Familien- oder Freundeskreis zu begrenzen. Mehr lesen Sie im vollständigen Beschluss von Bund und Ländern.