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Corona-Soforthilfe-programm des Landkreises Vulkaneifel

Daun, 16.10.2020 – Dem Aufruf der Kreisverwaltung Vulkaneifel, ge-richtet an alle gemeinnützigen Vereine und Kulturschaffenden im Landkreis, eine finanzielle Zuwendung für Einnahmeverluste aufgrund abgesagter Veranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie zu erhalten, sind viele Verantwortliche von Vereinen und kulturellen Organisationen gefolgt. Schon bereits zwei Wochen nach Presseaufruf, lagen der Kreisverwaltung Vulkaneifel zahlreiche Anträge vor, die nun gemeinsam mit den Mitgliedern des Kreisvorstandes, bestehend aus Landrat Heinz-Peter Thiel und den drei Kreisbeigeordneten Alois Manstein, Frank Baumhardt, Christoph Bröhl sowie Büroleiter Heinz-Peter Hoffmann und Johannes Grohsmann von der Kreisverwaltung Vulkaneifel ausgewertet und entschieden wurden.

23 Anträge wurden bewilligt

Das Ergebnis: 23 Anträge von Sportvereinen, Theatervereinen, freiwilligen Feuerwehren, Jugendvereinen und Musikvereinen aus dem gesamten Landkreis Vulkaneifel sind positiv entschieden worden – eine Förderung von über 30.000 Euro soll fließen. Jetzt heißt es das Geld schnellstmöglich auszuzahlen, damit die Verantwortlichen und Antragssteller die versprochene finanzielle Zuwendung erhalten und damit ihren Vereinen oder Organisation auch für die nächste Zeit zukunftssicher aufstellen zu können. „Wir sind froh, dass wir schnell und unbürokratisch denjenigen unter die Arme greifen können, die wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in existenzbedrohende Situation geraten sind“, so Landrat Heinz-Peter Thiel und ergänzt: „Wir erwarten jedoch noch mehr Anträge.

Im Hinblick auf die aktuelle Lage und die prognostizierte Entwicklung kann es sein, dass sich in naher Zukunft mehr Vereine in einer Notlage befinden als noch vor vier Wochen. Gerade gemeinnützige Vereine sind auf Einnahmen durch Veranstaltungen angewiesen“, so Thiel weiter. Diese würden nun wegfallen, Mietkosten, Rechnungen für Strom und Wasser und andere Ausgaben dagegen bleiben.

Antragstellung weiterhin möglich

Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Vereine und Kulturschaffende, die pandemiebedingt auf Einnahmen verzichten müssen, bzw. auch aufgrund Corona bedingter Absagen von Veranstaltungen und Projekten ebenfalls Einnahmeausfälle verzeichnen mussten. Gefördert werden bis zu 50 % der nachgewiesenen Netto-Kosten bzw. Netto-Einnahmeausfälle bis zu einer Förderhöhe von maximal 1.500 Euro pro antragstellendem gemeinnützigen Verein oder Kulturschaffenden. Auf die Gewährung der Leistungen aus dem „Corona-Soforthilfeprogramm des Landkreises Vulkaneifel für gemeinnützige Vereine und Kulturschaffende“ besteht kein Rechtsanspruch.

Kontakt und Antragsmöglichkeit

Das Online-Antragungsformular zum Corona-Soforthilfeprogramm ist auf der Internetseite des Landkreises abrufbar. Außerdem kann dies telefonisch bei unserem Ansprechpartner Johannes Grohsmann (Tel.: 06592/933-289) angefordert werden. Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular mit den beizufügenden Unterlagen per Mail an johannes.grohsmann@vulkan-eifel.de oder per Post an die Kreis-verwaltung Vulkaneifel, Mainzer Str. 25, 54550 Daun. Für weitere Rückfragen (Tel: 06592/933-289) steht Ihnen unser Ansprechpartner Johannes Grohsmann gerne zur Verfügung.

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Dauner Tafel rüstet sich für die Lebensmittel-ausgabe in der kalten Jahreszeit

Daun, 16.10.2020 – Die Corona-Pandemie ist für viele Lebensbereiche eine große Herausforderung, insbesondere jetzt in der kalten, nassen Jahreszeit. So stellen die erforderlichen Schutzmaßnahmen vor einer Corona-Infektionen derzeit auch die Dauner Tafel vor größere Probleme. Die beengten Räumlichkeiten lassen es nicht zu, dass sich die Kunden wie bisher gewohnt im Warteraum für die Lebensmittelausgabe bereit halten, sondern es dürfen nur wenige mit einem Mindestabstand von 2 Meter zur Lebensmittelausgabe das Gebäude betreten.

Die erforderliche Durchlüftung der Ausgaberäume bringt in der kalten Winterzeit ein ernstzunehmendes gesundheitliches Handicap für die ehrenamtlichen Helfer mit sich; sie müssen mehrere Stunden in kalter Zugluft ihren Dienst verrichten. Für die Dauner Tafel steht die Un-terstützung bedürftiger Menschen im Landkreis Vulkaneifel trotz widriger Einflüsse auch während der Wintermonate im Vordergrund. Die Lebensmittelausgabe innerhalb der Tafel-Räume ist aber aufgrund der Abstandsregelung und der erforderlichen Durchlüftung der Räumlichkeiten schwierig. Die Verantwortlichen der Dauner Tafel suchten nach einer geeigneten Lösung, einerseits den Tafelbetrieb während der Winterzeit durchgängig sicherzustellen und andererseits die Arbeitsbedingungen für die zumeist älteren Tafelmitarbeiter deutlich zu verbessern.

Die Idee war, durch den Einbau von Leichtbauwänden können die Mitarbeiter und Kunden vor kalter Zugluft geschützt werden. Auf Anfrage hin, ob mit Mitteln und Möglichkeiten des Messebaus hier geholfen werden könne, sagte die FirmaTechniSat Daun spontan ihre Unterstützung zu. Zeitnah wurde der Plan in die Realität umgesetzt. Der für den Messebau verantwortliche TechniSat-Mitarbeiter Steve Robinson war schon nach wenigen Tagen vor Ort und installierte an den neuralgischen Stellen zwei Leichtbauwände und verkleidete die Ausgabetische zum Schutz vor Zugluft mit Holzplatten.

Zusätzlich soll ein entsprechend geeigneter Bodenbelag für Kälteschutz im Fußbereich des Ausgabe-Teams sorgen. Zudem wurde von TechniSat ein Klimagerät zur Verfügung gestellt, das die Raumluft zusätzlich etwas filtern soll, um dadurch das Ansteckungsrisiko zu mindern. Somit kann die Lebensmittelausgabe auch während der kalten Jahreszeit unter deutlich günstigeren Bedingungen und auch besserem Schutz vor Corona-Ansteckung durchgeführt werden. Ein herzliches Dankeschön an die TechniSat Digital GmbH für ihre Hilfsbereitschaft und prompte Unterstützung.

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Bürgermeisterin von Bad Münstereifel im Vorstand des Deutschen Kneipp-Verbandes

Bad Münstereifel, 16.10.2020 – Mitte September fand im hessischen Bad Nauheim die Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Kneippheilbäder und -Kurorte mit einem Kneipp-Seminar statt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung und der anstehenden Neuwahlen wurde die Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian als Beisitzerin in den Vorstand des Verbandes gewählt.

Der nach wie vor in Bad Münstereifel lebende Altbürgermeister Achim Badorf führt seit vielen Jahren den Vorsitz im Verband, sodass Bad Münstereifel nun hochkaratig im Vorstand des Verbandes Deutscher Kneippheilbäder und –Kurorte vertreten ist.

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Preisverleihung zum Sparkassen-Riesling 2020 der KSK Mayen

Mayen/Region, 16.10.2020 – Im September kürte eine fachkundige Jury den „2019 Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Qualitätswein aus der Steillage feinherb“ vom Winzerhof Gietzen zum Sparkassen-Riesling des Jahres 2020. Nach den Jahren 2013 und 2018 steht in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ein Riesling des Winzerhofs Gietzen aus Hatzenport ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Auf Platz zwei kam der „2019 Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein halbtrocken“ vom Weingut Brunnenhof GbR, Klaudia und Bernárd Ibald aus Hatzenport.

Auch auf Platz drei schaffte es ebenfalls ein Hatzenporter Riesling mit dem „2019 Hatzenporter Im Trischelsberg Riesling Qualitätswein trocken“ von „Weinbau Im Trischelsberg, Rainer Moskopp“ aus Mülheim-Kärlich.

Zur Würdigung dieses Erfolgs fand jetzt die offizielle Preisverleihung statt, bei der die insgesamt drei Gewinnerweine im Restaurant Löffel´s Landhaus – im coronabedingt kleinen aber dennoch feinen Rahmen – verkostet werden konnten. Die sonst übliche festliche Preisverleihung mit zu den Siegerweinen passendem Menü konnte aufgrund der geltenden Hygieneauflagen nicht stattfinden.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Mayen (KSK) , bedankte sich abschließend bei allen Winzern für ihre Teilnahme. Auch Landrat Dr. Alexander Saftig freute sich über das Engagement der Kreissparkasse Mayen für die Terrassenmosel und unterstrich hierbei die hohe Qualität der Moselweine der Region. Beide gratulierten den drei Winzern zu ihrem Erfolg und überreichten Urkunden und die begehrte „Sparkassen-Riesling-des-Jahres-Glastrophäe“.

Die KSK zeigt seit einigen Jahren mit dem Wettbewerb zum „Sparkassen-Riesling des Jahres“ Herzblut für die Terrassenmosel und ihre guten Weine. Nach den Erfolgen der Veranstaltungsreihe in den Jahren 2013 bis 2019 hat die KSK diese Tradition – trotz Corona – weitergeführt und auch dieses Jahr wieder alle Winzer mit Weinbergslagen aus Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf eingeladen, ihre Rieslinge des Jahrgangs 2019 einzureichen. Damit setzt die KSK ein klares Bekenntnis zu Region.

Die Probe wurde unter der fachkundigen Leitung von Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer als Blindverkostung durchgeführt. Im ersten Durchgang probierte eine Jury aus Offizialprüfern und Weinspezialisten aus der Gastronomie alle 30 eingereichten Rieslinge und bewertete diese in Form einer Qualitätsweinprüfung nach Punktzahlen. Die zwölf besten Weine aus dieser ersten Runde schafften es dann in die zweite Runde, in der eine erweiterte Jury schließlich den Siegerwein ermittelte. Neben den Offizialprüfern waren in der erweiterten Jury Landrat Dr. Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld, Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Pressevertreter, KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Martin Steinsiek sowie KSK-Verwaltungsratsmitglied Claudia Blotzki vertreten.

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Bundestags Abgeordneter Schnieder besucht MAN Modification Wittlich

Wittlich, 16.10.2020 – Der Wittlicher MAN-Standort kämpft nach einer Ankündigung des Mutterkonzerns um sein Überleben. Die Belegschaft hat nun den Eifeler Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder nach Wittlich eingeladen, um über die aktuelle Situation zu sprechen. „Das Wittlicher Werk ist profitabel, die Auftragsbücher sind voll und die Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit“, sagte Schnieder nach dem Rundgang durch die Werkshalle. „Warum ausgerechnet der Standort Witt lich schließen soll, wenn man weltweit 9.500 Stellen abbauen will, kann ich nicht nachvollziehen.

Gemeinsam mit dem Betriebsrat und mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf kommunaler und landespolitischer Ebene setze ich mich für den Erhalt des Standortes ein.“Der MAN-Konzern will weltweilt 9.500 Stellen streichen, um in der derzeitigen Rezession Einsparungen zu erzielen. In dem Wittlicher MAN Werk arbeiten etwa 90 Mitarbeiter. Sie sind spezialisiert auf den Aufbau von Sonderfahrzeugen, etwa für Feuerwehren, die Bundeswehr oder auch Baumaschinen.„In Wittlich wird nicht einfach nur gute Arbeit geleistet, hier arbeiten Fachleute, die Erfahrung und Fachwissen einbringen. Der Betrieb bildet zudem sehr erfolgreich aus“, so Schnieder. „Wittlich und die gesamte Region würden einen sehr erfolgreichen Betrieb verlieren und für die 90 Mitarbeiter wäre die Schließung des Standortortes eine Katastrophe.“

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Nach Beratungen in Berlin – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Infektionsdynamik unterbrechen, Lockdown verhindern!

Region/Mainz, 16.10.2020 – Immer mehr Risikogebiete in Deutschland. „Wir betrachten das aktuelle Infektionsgeschehen mit Sorge. Nicht nur in den Großstädten erleben wir, dass der Schwellenwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten wird. Diesen Wert haben wir als Gefahrenmarke definiert, weil die Gesundheitsämter bei noch höheren Infektionszahlen die vollständige Kontaktnachverfolgung nicht mehr leisten können. Wenn die Menschen nicht mehr vom Gesundheitsamt oder ihrer Corona Warn-App rechtzeitig erfahren, dass sie sich möglicherweise angesteckt haben und sich nicht isolieren, können wir die Infektionsketten nicht unterbrechen. Dann können wir das Virus nicht mehr bremsen. Wir Länder haben uns daher mit dem Bund ganz klar darauf verständigt: Mehr Maske und weniger Party! Die Maske und Abstand sind maximaler Schutz. Bei Partys und großen Familienfeiern fällt beides, deswegen sind sie aktuell die größten Infektionsherde.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach dem Treffen der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Merkel erklärt.

Helfen Sie mit, die Infektionskette zu durchbrechen

„Uns ist es im Frühjahr gelungen, das exponentielle Wachstum zu bremsen. Auch jetzt sehen wir wieder eine sehr große Dynamik beim Anstieg der Neuinfektionen. Keiner von uns will einen zweiten Lockdown. Deswegen müssen wir jetzt entschieden gegensteuern. Wir können das gemeinsam schaffen, auch ohne Lockdown, wenn alle mitmachen. Darum bitte ich die Bevölkerung: Befolgen Sie bitte die AHA-Regeln, Lüften Sie und benutzen Sie die Corona App. Das ist der wirksamste Schutz. Weil das Virus davon lebt, von Mensch zu Mensch zu springen, können wir es so am besten ‚aushungern‘. In den Risikogebieten sollten wir außerdem unsere Kontakte reduzieren und auch unnötige Reisen vermeiden, damit sich das Virus nicht weiter auf Reisen macht“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Auch Corona-Schnelltests können die konsequente Einhaltung dieser Regeln nicht ersetzen, weil sie nicht präventiv wirken und deshalb nicht dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen“, so die Ministerpräsidentin.

Beherbergungsverbot bleibt in Rheinland-Pfalz ausgesetzt

„Reisende die aus Risikogebieten außerhalb der Bundesrepublik einreisen, müssen wie bisher in eine 14tägige Quarantäne. Die Verpflichtung zur Quarantäne kann durch einen negativen Corona-Test, der höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden ist, aufgehoben werden. Ein Beherbergungsverbot oder Quarantäne für innerdeutsche Risikogebiete bleibt in Rheinland-Pfalz ausgesetzt“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Zum 8. November werden wir die MusterVO des Bundes zur Einreise aus internationalen Risikogebieten an den RLP Regelungsrahmen anpassen. Bis dahin bleibt es beim bisherigen Testregime.

Gemeinsame Hot-Spot Strategie jetzt im gesamten Bundesgebiet

Rheinland-Pfalz sieht sich mit seinem Corona Warn- und Aktionsplan bestätigt. Auch die Ministerpräsidentenkonferenz hat sich jetzt mit dem Bund darauf verständigt, dass Schutzmaßnahmen schon ab dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen ergriffen werden müssen. Das sieht der Corona Warn- und Aktionsplan in Rheinland-Pfalz bereits vor. Diesen hatte die Landesregierung bereits im September gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet. https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/

„Wir haben bereits gestern mit den Kassenärztlichen Vereinigungen verabredet, ihn nun auf Basis der gestrigen Beschlüsse zu schärfen“, so die Ministerpräsidentin.

Dieser sieht drei Stufen vor:

Warnstufe (mehr als 20 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Dringlichkeitsappelle an die Bevölkerung.

Gefahrenstufe (mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Einrichtung einer Taskforce, erste Verschärfung der Schutzmaßnahmen. NEU: Maskenpflicht, wo Menschen dichter und länger zusammenkommen. Eine Teilnehmerbegrenzung bei privaten Feiern auf 25 Personen im öffentlichen Raum und eine dringende Empfehlung der Begrenzung auf 15 Personen im privaten Bereich, eine vorgezogene Sperrstunde in der Gastronomie, Spielhallen und ähnlichen Einrichtungen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen.

Alarmstufe (mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen in einer Woche): Dann werden, wie aktuell in Mainz und Bitburg-Prüm, passgenaue Schutzmaßnahmen erlassen. Neu: Private Feiern im öffentlichen Raum werden begrenzt

auf 10 Teilnehmer oder zwei Hausstände, eine dringende Empfehlung der Begrenzung der Teilnehmer auf 10 Personen wird für private Feiern im privaten Bereich ausgesprochen, Einführung der Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe, Spielhallen und ähnliche Einrichtungen und Außenabgabeverbot von Alkohol.

Zur Begrenzung der privaten Feiern sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Leider haben die vergangenen Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis mit zu vielen Menschen und ohne Schutzmaßnahmen die häufigste Infektionsursache sind. Wir bitten deshalb alle Bürger und Bürgerinnen erneut, gut zu überlegen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind.“ Wir setzen bei Feiern in den eigenen vier Wänden auf die Vernunft der Menschen, wir sprechen aufgrund des erheblichen Eingriffs in die Unverletzlichkeit der Wohnung die Beschränkung der Teilnehmerzahl als dringende Empfehlung aus.“

Beschränkungen konsequent durchsetzen

„Wenige Menschen, die die Schutzmaßnahmen missachten, können viele Menschen gefährden“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Daher werde man auch in Rheinland-Pfalz konsequent kontrollieren, ob die Schutzmaßnahmen konsequent durchgesetzt werden. Die Ordnungsbehörden sollen die Gesundheitsämter bei der Überwachung von Quarantäneanordnungen unterstützen. Geprüft werde auch eine Unterstützung oder Entlastung durch die Bundespolizei.

Unterstützung bei Kontaktnachverfolgung

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sind sich einig, dass Anstrengungen bei der Kontaktnachverfolgung zur Unterbrechung von Infektionsketten und der Kontrolle von infizierten Personen verstärkt werden müssen. Die Landesregierung ordnet deshalb 50 weitere Beamtinnen und Beamte zur Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes ab.  Zudem hilft die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe bereits logistisch und personell.

Schutz gefährdeter Gruppen

Eine besondere Herausforderung stellt der Schutz vulnerabler Gruppen dar. Deshalb haben die zuständigen Stellen je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst. Der Bund wird durch die neue Testverordnung sicherstellen, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen prioritär für diesen Bereich eingesetzt werden, um auch bei steigenden Infektionszahlen einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten und sichere Kontakte zu ermöglichen.

Hilfsmaßnahmen des Bundes für Unternehmen verlängern

„Wir stecken noch mitten in der Pandemie und auch für viele Wirtschaftsbereiche ist die Krise noch nicht vorbei, daher wird der Bund die Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Impfstrategie

Angesichts der Fortschritte bei der Erforschung von Impfstoffen bestehe die Hoffnung, dass im kommenden Jahr Impfstoffe verfügbar sind. Das kann ein entscheidender Schritt sein, um wieder zur Normalität zurückkehren zu können. „Bund und Landesregierung haben dafür erhebliche Mittel bereitgestellt. Eine nationale Impfstrategie wird sicherstellen, dass es kein Windhundrennen um einen Impfstoff oder eine Impfung geben wird“, so die Ministerpräsidentin.

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Fortschritt

Fachdialog mit Center Parcs Managment zu Investitionen in der Vulkaneifel

Gunderath, 16.10.2020 – Tourismus braucht starke regionale Vernetzung und verlässliche Kompetenz! Im Rahmen eines Besuchs des größten Rheinland-Pfälzischen Ferienparks, unserem Center Parcs Park Eifel in Gunderath/Vulkaneifel u.a. als Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH konnte LR Heinz-Peter Thiel im Fachdialog mit Managing Director Frank Daemen und General Manager vor Ort, Robert van der Kas, mit Kelbergs VG-Bürgermeister Johannes Saxler, OBM Andreas Daniels, OG Uersfeld und Geschäftsführer Werner Ritter, beide von der Touristik Gesellschaft Oberes Elztal mbH, und Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, sehr gute Aussichten für den künftigen Tourismus in der Vulkaneifel auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sondieren.

Der Tourismus selbst mit vielen Arbeitsplätzen in der Gastronomie, im Freizeit-, Gesundheits- und Kulturbereich sowie mit vielen nachhaltigen Impulsen für Handwerk und Handel ist eine der führenden Branchen in unserem Landkreis. Der Center Parcs Park Eifel in Gunderath hat die höchste Übernachtungsquote in ganz Rheinland-Pfalz und gewährleistet eine für die Vulkaneifel exorbitant hohe Wertschöpfung.

Die klare Botschaft von Managing Director Frank Daemen aus Paris: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird in den kommenden Jahren kräftig in den Center Parcs Park Eifel in Gunderath investiert, weil der Standort Vulkaneifel als einer der wichtigsten im ganzen Ferienparkverbund gilt. Nun gilt es in den nächsten Monaten, in Land und Landkreis mit Erfahrung, Fachwissen und Rückhalt der Politik und Bevölkerung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dafür setze ich mich ein. Denn die Urlaubsqualität unserer Gäste ist zugleich unsere Lebensqualität.

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Veränderungen in den Reihen der Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst

Daun, 16.10.2020 – Landrat Heinz-Peter Thiel ernannte vor einigen Tagen Christian Schneider aus Boxberg zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL). Der Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Daun wird damit auch Ehrenbeamter auf Zeit. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir jetzt jemanden mit Ihrer Erfahrung und
Qualifikation auch aus dem östlichen Teil des Vulkaneifelkreises mit in unserem Team haben. Im Falle von Großeinsätzen haben Sie eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, dafür danke ich Ihnen“, so Landrat Thiel bei der Ernennung.

Nach dem Amtseid händigte der Landrat die Ernennungsurkunde aus und zeigte sich überzeugt, dass sich die Bevölkerung auch bei Großschadensereignissen auf die Kompetenz des Leitungsteams verlassen kann. Der Boxberger ist einer von neun Organisatorischen Leitern im Landkreis Vulkaneifel. Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst bildet zusammen mit dem Leitenden Notarzt die Einsatzleitung Rettungsdienst und trägt im Einsatzfall die medizinische und organisatorische Gesamtverantwortung. Beim Zusammenwirken von Rettungsdienst und Einheiten des Brandschutzes wird die Einsatzleitung Rettungsdienst Bestandteil der Technischen Ein-satzleitung (TEL). Bei Großschadensereignissen ist es das vorrangige Ziel, die bestmögliche Versorgung sicherzustellen. „Dazu muss schnell und kompetent die medizinische Lage eingeschätzt und umgehend Schlüsse daraus gezogen werden. Beispielsweise müssen Rettungswagen und Notärzte in ausreichender Zahl organisiert werden, Behandlungsplätze festgelegt oder auch ein Hubschrauberlandeplatz für den Rettungshubschrauber gefunden werden“, erläuterte Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz.

Zeitgleich nahm Landrat Heinz-Peter Thiel die Entpflichtung von drei erfahrenen Organisatorischen Leitern vor. Nach dem Brand- und Katastrophenschutzgesetz Rheinland-Pfalz ist mit Erreichen des 63. Lebensjahres die Entpflichtung aus dem Dienst des Organisatorischen Leiters vorzunehmen. In diesem Zuge musste sich Landrat Heinz-Peter Thiel von Udo Horn, Dieter Krämer und Hans-Gerd Otten verabschieden. Alle drei waren seit Juni 1997 als Organisatorische Lei-ter im Landkreis Vulkaneifel tätig. Als langjährige, erfahrene OrgL und Mitglieder des Rettungsdienstes können sie somit auf das ein oder andere größere Schadensereignis zurückblicken – leider auch an Ereignisse, an die man nicht besonders gerne zurückdenkt.

Dennoch blieb besonders der Chlorgasunfall mit 22 Verletzten im Schwimmbad des Center-Parcs in Gunderath, ein Hotelbrand in Daun oder ein Zugunglück in Hohenfels-Essingen in Erinnerung. „Stetiges Engagement, unermüdliche Einsatzbereitschaft – auch bei Tag und Nacht, dass zeichnet Ihre Arbeit aus. Als Koordinator, Leiter der medizinischen Einsatzkräfte und Bindeglied zwischen dem Sanitätsdienst und der örtlichen Einsatzleitung sind die Organisatorischen Leiter unabdingbar. Vielen Dank für Ihre wichtige Arbeit, ganz im Sinne des Ehrenamtes und damit aller Vulkaneifelerinnen und Vulkaneifler!“, verabschiedete Landrat Thiel die drei gestandenen Ehrenamtler, im Beisein der Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Vulkaneifel, Diana Peters, Kreisfeuerwehrinspekteur Harald Schmitz sowie dem Sprecher der Organisatorischen Leiter im Landkreis Vulkaneifel, Günther Lorig. Geistlichen Beistand leistete Pfarrer Andreas Paul, der im gleichen Zuge die Einsegnung der neuen Katastrophenschutzfahrzeuge und der Technischen Einsatzleitung vornahm.

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Einweihung des Neubaus an der IGS Salmtal

Salmtal, 16.10.2020 –  In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude der IGS Salmtal vielfach erweitert. Nun wurde der letzte Gebäudeteil der Schule feierlich eröffnet, der vor allem den Schülerinnen und Schüler der MSS ein Zuhause sein soll und viele neue Fachräume beherbergt. Der 7. Oktober 2020 wird in der Geschichte der IGS Salmtal einen besonderen Stellenwert einnehmen. Mit einer Feierstunde wurde der Neubau der Schule eingeweiht, womit die Schule nach 10 Jahren stetiger baulicher Veränderung an einem vorläufigen Schlusspunkt angekommen ist.

Nach dem Bau der Mensa 2012 und dem nun „alten“ Neubau von 2015 sowie der teilweisen Renovierung des ursprünglichen Schulgebäudes schließt sich nun mit dem neuen Gebäudeteil ein Kreis. Im Zuge der seit vergangenem Jahr voll ausgebauten Jahrgänge bis Klasse 13 platzte die Schule an allen Ecken und Enden fast aus allen Nähten, weshalb man sich in den vergangenen Schuljahren mit einem zweigeschössigen Containerbau behelfen musste.

Die Bauarbeiten zum Neubau begannen 2018, wobei dabei in den vergangenen zwei Jahren nach Auskunft von Herrn Koller, dessen Ingenieurbüro bereits den technischen Ausbau der anderen neugebauten Gebäudeteile betreute, ca. 13 Km Rohrleitungen und 15 Km Elektro- und EDV-Leitungen verlegt wurden.

Dass es bei einem Schulneubau eben nicht nur um Funktionalität geht, zeigt auch das von der Künstlerin Frau Maria Hill entworfene Kunstwerk auf dem Schulhof, das das Bedürfnis von Kindern nach verschiedenen Entwicklungsräumen symbolisiert und als „Schatz“ konstruiert ist. Dabei ist das Kunstwerk nicht nur zum Bestaunen da, sondern soll die Schülerinnen und Schüler einladen darauf zu verweilen und schafft mit seinen Sitzflächen auf verschiedenen Höhen vielfältige Kommunikationsebenen.

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Übergabe Unterschriftenliste der Bürgerinitiative

Wittlich, 16.10.2020 – Die Bürgerinitiative hat am 06.10.2020 die Unterschriften zum Bürgerbegehren „Rettet das Wittlicher Freibad“ an Bürgermeister Joachim Rodenkirch übergeben. Das Bürgerbegehren wird jetzt auf seine rechtliche Zulässigkeit geprüft und dann dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt.