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Desolater Markt für Schweinefleisch – Präsident Horper fordert mehr Engagement

Region Eifel/Koblenz, 24.11.2020 – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper fordert mehr Engagement von Politik und Lebensmitteleinzelhandel. Die Erzeugerpreise für Schweinefleisch sind von den Schlacht- und Fleischunternehmen diese Woche um weitere 8 Cent je Kilogramm Schweinefleisch zurückgenommen worden und liegen nur noch bei 1,19 Euro je Kilogramm. In vielen Fällen erhalten die Schweinemäster aber nicht einmal mehr diesen Preis, wenn das zu schlachtende Schwein ein bestimmtes Gewicht und ein bestimmtes Alter überschritten hat.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, sieht vor allem die Markpartner in der Pflicht: „Diese Preisrücknahme ist völlig unverständlich, da der Abfluss von Schweinefleisch in den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) während des Lock down problemlos vonstattengeht und sich die Verbraucherpreise seit Monaten auf einem Niveau befinden, das einen höheren Erzeugerpreis erlauben würde.“

In vielen Umfragen sei dokumentiert worden, dass der Verbraucher durchaus bereit sei, höhere Verbraucherpreise für regionale Ware zu akzeptieren, erklärt Horper. „Nun liegt es an den führenden Discountketten endlich einzulenken. Es ist an der Zeit ein Zeichen für den Erhalt der heimischen und regionalen Produktion zu setzen. Aber auch die Politik muss sich fragen lassen, ob sie weiter zuschauen will, wie die über Parteigrenzen hinweg gewünschte regionale Vermarktung wegbricht. Die Schweinehalter erwarten, dass die corona-bedingten Hilfen auch für die Schweinebranche zur Verfügung stehen.“

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Neues Haus der Familie in der Verbandsgemeinde Pellenz geht mit „virtuellem Adventskalender“ an den Start

Plaidt, 24.11.2020 – Bereits seit längerer Zeit wurde von der Verbandsgemeinde Pellenz und der katholischen Familienbildungsstätte Andernach die Gründung eines „Hauses der Familie“ in der Pellenz vorbereitet.

„Jetzt wurde in der ersten Sitzung des neu gebildeten Ausschusses für Soziales, Familie und Daseinsvorsorge der offizielle Startschuss gegeben“, so Verbandsbürgermeister Klaus Bell, der sehr erfreut ist, dass in seiner familienfreundlichen Verbandsgemeinde jetzt noch weitere familiengerechte Angebote und generationsübergreifende Begegnungen möglich werden sollen.

Das Haus der Familie in der Verbandsgemeinde Pellenz wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. „Häuser der Familie stehen allen Familien offen, sie bieten viele Angebote für Familien, fördern die aktive Beteiligung von Jung und Alt und auch die interkulturelle Integration. Ich bin froh, dass wir nun auch in der Verbandsgemeinde Pellenz ein Haus der Familie haben, denn das stärkt die Infrastruktur für Familien im Ort“, betont Ministerin Anne Spiegel und dankt allen Aktiven, die die Gründung des „Haus der Familie“ vielfältig unterstützt haben.

In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit 53 Häuser der Familie. Dass nun ein weiteres inmitten seiner Verbandsgemeinde entstehen wird, freut Bürgermeister Klaus Bell besonders.

Die Verbandsgemeinde und die katholische Familienbildungsstätte schauen bereitsauf langjährige Erfahrungen als Kooperationspartner zurück.

„In zahlreichen Gesprächen entstand die Idee, sich in der Verbandsgemeinde mit weiteren familienunterstützenden Angeboten und Dienstleistungen einzusetzen“, erklärt Stefanie Lange, Leiterin der FBS.

„Mit der Familienbildungsstätte Andernach steht uns eine erfahrene Institution zur Seite, die uns unterstützen wird auch die Zielgruppen zu erreichen, die bisher nicht so leicht Zugang zu unseren Angeboten gefunden haben“, erklärt Klaus Bell. Das Haus der Familie soll eine familienfreundliche und verlässliche Anlaufstelle sein.

„Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Angebote „unter einem Dach“ und an einem Ort stattfinden müssen, sondern in allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Pellenz stattfinden können“, so Sabine Prüstel, die als Projektkoordinatorin vor Ort tätig sein wird.

„Dabei ist es uns sehr wichtig, die vorhandenen Angebote in den einzelnen Ortsgemeinden miteinander zu verknüpfen und zu ergänzen.

Die Erfahrungen der „Akteure vor Ort“ spielen dabei eine sehr große Rolle und werden in zukünftigen Netzwerktreffen, zu denen in Kürze eingeladen wird, ausgetauscht“, erläutert Sabine Prüstel.

Bevor feste Räumlichkeiten gefunden sind, erreichen Sie Sabine Prüstel oder telefonisch unter 02632-250353 oder per Mail unter netzwerk-familienbildung@fbs-andernach.de

Die zukünftigen Angebote könnten – ähnlich wie in anderen Häuser der Familie – generationsübergreifende Gesprächs- und Erzähl-, Eltern- und Kind-, und

Bewegungsangebote sowie offene Treffs, Ehrenamts-Begegnungen, Spieletreffs etc. sein.

Da in diesen besonderen Zeiten keine echte Begegnung möglich sein darf, „Gemeinschaft“ schaffen aber ein wesentliches Element der Häuser der Familie ist, entwickelten die FBS Andernach und die VG Pellenz folgende Idee:

Weihnachten steht vor der Tür und wie jedes Jahr werden in Adventskalendern „Türchen“ geöffnet. An dieser Tradition wollte man gerne festhalten nur eben anders: ab dem 1. Advent steht auf der Homepage der FBS und der VG Pellenz ein „virtueller literarischer“ Adventskalender mit verschiedenen Beiträgen für Kinder und Erwachsene bereit, die zum Mitmachen und Zuhören einladen.
Unterstützt wurde die Idee durch Eva Pfitzner, Leserattenservice aus Dieblich.

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210 neue Kita-Plätze nötig

Mechernich, 24.11.2020  – Der Bedarf an Betreuungsplätzen in den Kindertageseinrichtungen der Stadt steigt kontinuierlich an. Der Grund liegt zum einen an der Attraktivität der Stadt Mechernich für junge Familien, aber auch an der stetig steigenden Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen für die Kinder unter 3 Jahren. Diese Quote hat sich in den letzten Jahren sukzessive von 25 Prozent auf mittlerweile 66 Prozent erhöht.

„Im Stadtgebiet werden insgesamt 185 mehr Kita-Plätze benötigt“, so der zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz. Die Stadtverwaltung arbeite gemeinsam mit dem Kreisjugendamt und der AWO mit Hochdruck an Lösungen.

In Firmenich sollen zum Beispiel bis Sommer 2021 insgesamt 100 Plätze geschaffen werden. Ursprünglich war dort ein Kindergarten-Neubau vorgesehen. Aus Zeitgründen war vorgesehen, diese neue Einrichtung in Mobilbauweise („Fertighaus“) zu errichten. Allerdings lag das Ergebnis der Ausschreibung weit über der förderbaren Summe von 3,3 Millionen. Deshalb hat die Verwaltung jetzt eine Alternativlösung ins Auge gefasst.

Zunächst sollen Container für die Übergangszeit aufgestellt werden, in der dann eine neue sechsgruppige Einrichtung in Massivbauweise errichtet werden soll. Das für die Bauausführung zuständige städtische Gebäudemanagement geht davon aus, dass bei dieser Bauform die Baukosten durch die Landeszuweisung gedeckt werden können.

Umbau Musikschulräume

Die Erweiterung der Einrichtung in Kommern-Süd um zwei weitere Gruppen und der Umbau der bisherigen Musikschulräume in der Emil-Kreuser-Straße für das benachbarte AWO-Familienzentrum sollen zum 1. August 2022 an den Start gehen. Bis dahin soll auf einem Grundstück der Evangelischen Kirchengemeinde in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße (Mechernich-Nord) eine Zwischenlösung geschaffen werden. Ab Mai nächsten Jahres sollen dort vier Gruppen übergangsweise in Container-Einrichtungen betreut werden.

Eine Gruppe kommt auch in Antweiler hinzu – bis spätestens August 2022. Für die rund 20 Kinder wird in der Zwischenzeit eine Mietwohnung innerhalb des Kita-Gebäudes umgebaut. Die kann voraussichtlich ab Frühjahr kommenden Jahres genutzt werden. Auch in Weyer wird eine Mietwohnung zur Kita-Gruppe umgebaut, um so weitere zehn Kinder ab 1. August 2021 im Ort betreuen zu können. Ein Jahr später soll dann auch die Roggendorfer Kita um Platz für eine Gruppe reicher sein. In Glehn wird ein Schlafraum für die Kleinen benötigt. Bis der im Sommer 2023 angebaut worden ist, solange darf ein Raum in einem benachbarten Gebäude genutzt werden.

Schmitz ist zufrieden mit der Bilanz: „Mit den insgesamt 210 neuen Plätzen können auch Überbelegungen in den einzelnen Gruppen abgebaut werden.“

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Diensthunde-kalender 2021 für die gute Sache

Ulmen, 24.11.2020 – In diesem Jahr hat die Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr nun schon zum siebten Mal einen internen Fotowettbewerb durchgeführt und einen Kalender mit Bildern von Diensthunden der Bundeswehr für das Jahr 2021 gestaltet. Insgesamt stehen 24 Motive bereit, da die Kalenderblätter beidseitig bebildert und zum Wenden geeignet sind. So haben die Betrachter der Bilder in jedem Monat die Wahl zwischen Fotos von „erwachsenen“ Diensthunden oder von Hundewelpen. Der Erlös des Kalenders fließt an die „Aktion Unvergessen“, mit der das Bundeswehr-Sozialwerk einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten, deren Familien oder Hinterbliebene unterstützt. Und so kamen in den vergangenen Jahren schon mehr als 35.000 € zusammen, um dieses gute Werk zu fördern.

Die Kalender können ab sofort gegen Vorkasse in Höhe von 10 € (mit Porto und Verpackung 15 €) beim Bundeswehrsozialwerk (www.bundeswehr-sozialwerk.de, Telefon: 0211-959-2395, bwswteamwest@bundeswehr.org) mit folgenden Angaben bestellt werden: Anzahl der gewünschten Kalender, Datum der getätigten Überweisung der Spende und die Adresse, wohin der oder die Kalender geschickt werden sollen. Der Versand der Kalender kann bis zu drei Wochen nach Zahlungseingang dauern und es wird um Beachtung gebeten, dass in der Zeit vom 18. Dezember 2020 bis 04. Januar 2021 kein Versand erfolgen dann.

Hier auch die die Bankverbindung für die Überweisungen: Bank für Sozialwirtschaft „Verwendungszweck: Diensthundekalender 2021“ IBAN: DE50 3702 0500 0007 0650 03 BIC: BFSWDE33XXX. Nach Eingang der entsprechenden Zahlung wird den Bestellern/innen der Fotokalender zugeschickt. Aufgrund der hohen Nachfrage kann das allerdings momentan bis zu 3 Wochen dauern. v. Wilfried Puth

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Konsequenz aus Urteil um Skandal am Nürburgring – Ex-Finanzminister Deubel (SPD) verliert Beamtenpension

Nürburg/Koblenz, 23.11.2020 – Der zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige Finanzminister Ingolf Deubel hat mit seiner strafgerichtlichen Verurteilung seine Pensionsansprüche verloren. Dies entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Eilverfahren.

Der ehemalige Finanzminister war wegen Straftaten, welche er während seiner Amtszeit als Minister und als Ruhestandsbeamter begangen hatte, vom Landgericht Koblenz rechtskräftig zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Damit habe er seine Rechte als Ruhestandsbeamter verloren, so die Koblenzer Verwaltungsrichter. Denn nach der einschlägigen Vorschrift im Landesbeamtenversorgungsgesetz verliere ein Ruhestandsbeamter, der wegen einer nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangenen vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden sei, seine Pensionsansprüche. Diese Vorschrift sei hier anwendbar, obwohl die strafgerichtliche Verurteilung wegen mehrerer begangener Straftaten erfolgt sei. Denn auch ein Ruhestandsbeamter, der durch mehrere Rechtsverstöße zu einer solchen Freiheitsstrafe verurteilt worden sei, habe sich für den öffentlichen Dienst nicht weniger untragbar gemacht als ein Beamter, der eine solche Strafe bereits durch einen einzigen Rechtsverstoß verwirkt habe.

Ob das Beamtenverhältnis des Antragstellers mit dem Eintritt in die Landesregierung – dann seien alle Straftaten ohnehin nach der Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden – oder erst nach seinem Rücktritt als Finanzminister  geendet habe, könne offenbleiben. Gehe man von Letzterem aus, seien die Untreuetaten vor, die uneidliche Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags Rheinland-Pfalz aber nach Beendigung des Beamtenverhältnisses begangen worden. An dem Verlust der Pensionsansprüche ändere dies hingegen nichts, so die Verwaltungsrichter. Anders als der Antragsteller meine, könne es nicht auf eine isolierte Betrachtung der für die Taten vor und nach dem Ruhestandseintritt festgesetzten Einzelstrafen ankommen. Denn es ergebe sich ein nicht mit dem Gesetzeszweck (Integrität des Berufsbeamtentums und Ansehen des öffentlichen Dienstes) vereinbarer Wertungswiderspruch, wenn ein Beamter, der zu einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren verurteilt und dessen Taten vor und nach der Beendigung seines Beamtenverhältnisses begangen worden seien, gegenüber demjenigen privilegiert würde, der sämtliche Straftaten nach dem Ende seines Beamtenverhältnisses begangen habe. Gegen diese Entscheidung steht den Beteiligten die Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz zu.

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Kreis Düren beteiligt sich am Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ am 25.November

Düren, 23.11.2020 – Die Corona-Pandemie bringt viele Begleiterscheinungen mit sich, die oftmals selten im Fokus stehen, aber unbedingt in unser aller Blickfeld rücken müssen. Ein Beispiel ist das Thema Gewalt an Frauen. „Gerade jetzt in Corona-Zeiten ist häusliche Gewalt ein Problem. Die Menschen sind vermehrt zuhause, es treten Probleme und Konflikte auf, und oft bleiben Fälle unerkannt“, sagt Andrea Kenter, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren. Aus diesem Grund möchte der Kreis auf den 25. November hinweisen, den „Tag gegen Gewalt an Frauen“ – und gleichermaßen auf das Angebot des Hilfetelefons.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben, an dem sich der Kreis Düren beteiligt. „Es ist sehr wichtig, dass betroffene Frauen wissen, dass gerade in dieser schwierigen Zeit jemand für sie da ist und ihnen helfen kann“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Aus diesem Grund beteiligen wir uns als Kreis Düren sehr gerne.“

Unter der Nummer 08000/116016 und via Online-Beratung werden dort Betroffene unterstützt – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten. „Und das Wichtigste ist, dass immer auch lokale Kontakte vermittelt werden“, sagt Kenter. Wer also aus dem Kreis Düren anruft, wird auch im Kreis Düren Hilfe bekommen, barrierefrei und kompetent.

Weitere Informationen gibt es auch unter https://www.hilfetelefon.de/

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Corona-Einreiseverordnung außer Vollzug gesetzt

StädteRegion Aachen, 23.11.2020 – Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Freitag, 20.11.2020, per Eilbeschluss wesentliche Teile der nordrhein-westfälischen Corona-Einreiseverordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Der Beschluss ist unanfechtbar. Daraufhin hat das NRW Gesundheitsministerium entschieden, die Corona-Einreiseverordnung NRW als Ganzes nicht mehr anzuwenden. Das Gericht hatte wesentliche Bedenken gegen zentrale Regelungen der Verordnung geäußert. Die Verordnung hat unter anderem auch die Quarantänepflicht für Ein-oder Rückreisende aus so genannten Risikogebieten geregelt. Die auf Grundlage dieser Verordnung beruhenden und bereits begonnenen Quarantänen sind ab sofort nicht mehr bindend.

Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 254 mehr nachgewiesene Fälle als Freitag, den 20.11.2020. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 9565. 8230 ehemals als positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 164. Hinzugekommen sind eine 84-jährige Frau sowie ein 78-jähriger Mann. Beide waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1171 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 159.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

 

Kommune Aktiv Gesamt 7-Tage-Inzidenz
Aachen 468 4100 145
Alsdorf 110 916 178
Baesweiler 60 725 148
Eschweiler 140 899 200
Herzogenrath 88 831 157
Monschau 8 161 86
Roetgen 10 76 104
Simmerath 18 201 71
Stolberg 178 975 244
Würselen 79 654 111
noch nicht lokal zugeordnet 12 27  
Gesamtergebnis 1171 9565 159

*Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.

NRW-weiter Kontrolltag in Bussen und Bahnen

Am morgigen Dienstag, 24. November, kontrolliert die Bundespolizei gemeinsam mit den örtlichen Ordnungsbehörden die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Bahnhöfen. Wer ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.

Informationsformular zum Grenzübertritt

Die Euregio Maas Rhein hat ein Informationsformular zum Grenzübertritt erstellt, um die Bürgerinnen und Bürger besser über die Maßnahmen in den drei Ländern zu informieren. Im Fokus stehen alltägliche Fragen wie: Kann ich noch nach Deutschland reisen, um meine Einkäufe zu erledigen? Kann ich meine Familie in den Niederlanden besuchen? Kann ich im Hohen Venn wandern gehen?

Das Webformular deckt die meisten Situationen ab, mit denen Grenzgänger und Grenzgängerinnen konfrontiert sein könnten.

Dieses Formular ist jetzt online und kann von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Das Formular ist auf der Website der Euregio Maas-Rhein einsehbar unter: https://crossing-borders.euregio-mr.info/de

 Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli: Auch Reiserückkehrer aus Risikogebieten werden ab sofort hier getestet.

Stadt und StädteRegion Aachen haben Anfang November in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli ein Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ) in Betrieb genommen.

Getestet werden hier:

  • Personen mit mehrere Symptomen an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen,
  • Personen, die die ein positives Schnelltestergebnis beim Hausarzt hatten oder die von Zuhause aus in ein Reha-Zentrum bzw. eine Pflegeeinrichtung aufgenommen werden sollen,
  • Personen, deren Corona-Warn-App „rot“ anzeigt sowie
  • Beschäftigte an Schulen und Kitas.

Die Termine werden nur ONLINE vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem Termin eingeladen.

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IHK Chef ist neuer Honorarkonsul von Luxemburg

Region/Trier, 23.11.2020 – Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier hat das Ehrenamt übernommen. Durch das großherzogliche Dekret vom 09. Oktober 2020 wurde Dr. Jan Glockauer zum neuen Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg in Trier ernannt. Nach Erteilung des Exequaturs durch die Bundesregierung am 05. November 2020, kann Dr. Glockauer seine Tätigkeit ab sofort offiziell ausüben. Er übernimmt die Nachfolge von Klaus Jensen, welcher seit 2015 das Großherzogtum als Honorarkonsul in Trier vertrat.

Der Konsularbezirk umfasst die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (ehem. Regierungsbezirke Trier und Koblenz).Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn beglückwünschte Dr. Glockauer zu seiner Ernennung als Honorarkonsul, und sagte: „Dank seiner guten Vernetzung, sowohl in Luxemburg wie auch in Rheinland-Pfalz, wird Dr. Glockauer dazu beitragen die nachbarschaftlichen Beziehungen Luxemburgs mit Trier und Rheinland-Pfalz weiter zu vertiefen, indem er Kontakte auf der wirtschaftlichen sowie kulturellen Ebene erleichtern wird. Dies ist umso wichtiger in Zeiten der Corona-Pandemie.“

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Ganztägige Abschlussübung der Feuerwehr Plaidt unter Corona-Bedingungen

Plaidt, 23.11.2020 – Ein Mammutprogramm hatten die Organisatoren der Feuerwehr Plaidt für die Jahresabschlussübung am 31. Oktober 2020 auf die Beine gestellt. Zehn Stunden lang hielten sie die Mannschaft des Löschzuges auf Trab. Neben mehreren Unterweisungen wurden auch zwei schwierige Übungseinsätze absolviert.

2.) Ein PKW hatte im Bereich des Freibades ein Traktorgespann gerammt, war in die Böschung gestürzt und auf der Fahrerseite liegen geblieben. Foto: Feuerwehr Plaidt

Auch um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wurden mehrere Kleingruppen gebildet, die dann abwechselnd die Stationen durchlaufen mussten. So gab es eine Erste-Hilfe-Schulung, in der die Anwendung eines „automatisierten externen Defibrillators“ (AED) trainiert wurde. Auf dem Übungsgelände zeigten die Ausbilder den sicheren Umgang mit Motorkettensäge, -trennjäger und Säbelsäge. Mehrgasmessgerät und Wärmebildkamera waren Thema der dritten Station in der Fahrzeughalle. Im Schulungsraum wurden die Feuerwehrfrauen und -männer zum Verhalten im Straßenverkehr bei Einsatzfahrten oder auf dem Weg zum Gerätehaus unterwiesen.

Übungspuppe reanimiert

Spannend wurde es aber vor allem in den Pausen zwischen den Stationen. Denn die Übungsleiter Dirk Schwindenhammer, Lukas Bonn und Christian Haas spielten Übungseinsätze ein, auf die schnell reagiert werden musste. Zum ersten Mal ertönten die Piepser der Feuerwehrleute gegen 10 Uhr. Ein PKW hatte im Bereich des Freibades ein Traktorgespann gerammt, war in die Böschung gestürzt und auf der Fahrerseite liegen geblieben. Der Löschzug rückte mit sechs Fahrzeugen aus. Vor Ort übernahm Kai Schwindenhammer die Einsatzleitung. Zwei Verletzte mussten versorgt werden. Eine Übungspuppe wurde sogar reanimiert.

Der Fahrer des PKW musste bei der Übung mit hydraulischen Geräten aus dem Fahrzeug befreit werden. Foto: Feuerwehr Plaidt

Eine weitere Puppe befreiten die Rettungskräfte mit hydraulischen Geräten aus ihrem Auto. Zusätzlich entfachte noch ein Feuer am Traktor, welches schnell gelöscht werden konnte. „Alle Hände voll zu tun. Fast wie in Realität“, schmunzelte Wehrführer Dirk Schwindenhammer nach getaner Arbeit. Mit dem Ablauf zeigte er sich zufrieden. „Verbesserungspotenzial, aber überwiegend Kleinigkeiten, die oft auch der Übungskünstlichkeit geschuldet sind, gibt es aber auch hin und wieder“, so Schwindenhammer kritisch.

Gleich nach der Mittagspause, die ebenfalls unter Beachtung der „Corona-Regeln“ in der Fahrzeughalle der Feuerwehr stattfand, ertönten erneut die Alarmglocken. Diesmal hatte die Brandmeldeanlage der St. Josefs Werkstätten ausgelöst. Vor Ort wurde jedoch, wie vom Übungsteam geplant, ein Fehlalarm festgestellt, so dass ausreichend Zeit blieb, die Anlage zu erkunden. Dirk Gorges, Brandschutzbeauftragter der Werkstätten, erläuterte zudem die Besonderheiten der Einrichtung.

Brand in Schreinerei Graf

Gegen 16 Uhr wurde der Löschzug Plaidt dann noch einmal alarmiert. Diesmal brannte es in der neuen Schreinerei von Norbert Graf im Industriegebiet Plaidt-Süd. Ein Mitarbeiter hatte sich schwer verletzt nach draußen gerettet. Eine lange Metallstange hatte jedoch seinen Arm durchbohrt. Um ihn zu versorgen und transportfähig zu machen, durchtrennten die Einsatzkräfte die Stange mit dem Trennjäger. Währenddessen suchten weitere Feuerwehrleute nach der zweiten Person in der dicht verrauchten Werkstatt. Atemschutzgeräte und ein Überdrucklüfter kamen zum Einsatz. Auch der zweite Mitarbeiter wurde gefunden und erstversorgt. Im Hintergrund verlegte die Mannschaft des Mehrzweckfahrzeugs eine etwa 500 Meter lange Schlauchleitung. Im Einsatzleitwagen liefen die Funksprüche zusammen. Diesmal leitete Wehrführer Dirk Schwindenhammer selbst den Übungseinsatz. Knapp 30 Feuerwehrfrauen und -männer waren mit sechs Fahrzeugen beteiligt. „Ich bin sehr froh, dass die Mannschaft trotz der Widrigkeiten mitzieht. Das ist nicht selbstverständlich“, betonte Dirk Schwindenhammer.

Übungsdienst stark eingeschränkt

Seit dem 2. November hat die Feuerwehr ihren Übungsdienst stark eingeschränkt. Es wird sich zu Ausbildungs- und Wartungszwecken nur noch in kleineren Gruppen getroffen, um das Infektionsrisiko zu minimieren und zu verhindern, dass im Falle eines Infektionsverdachts gleich die gesamte Mannschaft von Quarantänemaßnahmen betroffen wäre. „Im Einsatzfall ist die Feuerwehr trotzdem für die Bürgerinnen und Bürger da. Wir schützen uns dann mit Alltagsmasken, halten möglichst Abstand. Die Einsatzfahrzeuge werden nicht mehr voll besetzt und alles muss dokumentiert werden. Je nach Patientenkontakt werden auch Schutzanzüge, Handschuhe, Schutzbrillen und Atemschutzmasken getragen“, erklärte der Wehrführer.

Mehr zur Feuerwehr Plaidt unter www.feuerwehr-plaidt.de

Ein Video der Abschlussübung gibt es hier: https://youtu.be/-IgyX9rHb1w

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Über 2400 Bäume werden für den Klimaschutz ausgegeben

Düren, 23.11.2020 – Die beste Pflanzzeit ist jetzt: Daher werden schon in wenigen Tagen rund 2430 heimische Gehölze an über 500 Antragsteller ausgegeben, die sich je im Rahmen des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren „1000×1000: Energie generieren – Energie einsparen“ bis zu fünf Bäume gesichert haben. Die Laubbäume werden über das Klimaschutzprogramm finanziert und den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 Bereits im Juli dieses Jahres ist das Klimaschutzprogramm des Kreises Düren an den Start gegangen. Ein Punkt der vielen Projekte: 1000 Bäume für den Kreis Düren. „Am Ende sind es über 2400 Bäume geworden, das ist ein großartiges Ergebnis“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Resonanz war so groß, dass bis zum Oktober schon 506 Anträge eingegangen waren, weitere folgten, so dass die Anzahl der Bäume deutlich erhöht wurde. „Jeder einzelne Baum verbessert unser Klima, daher freuen wir uns über die rege Teilnahme am Förderprogramm“, so Spelthahn weiter.

Am Wochenende, 27. und 28. November, folgt nun die Ausgabe der wurzelnackten Bäumchen (Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag von 8 bis 16 Uhr). Die Ausgabe findet am Dürener Badesee statt, um coronakonform agieren zu können. Das weitläufige Rondell am Badesee bietet die Möglichkeit, in einem Einbahnstraßen-System eine der Ausgabestationen anzufahren, die Bäume einzuladen und wieder abzufahren. Zuvor erhalten alle Antragsteller eine E-Mail mit umfangreichen Informationen sowie einen personalisierten Abholschein, der ihnen postalisch zugesandt wird. Dieser muss beim Abholvorgang vorgezeigt werden. „Natürlich möchten wir etwas für unser Klima tun und unter anderem Bäume pflanzen. Aber wir möchten auch niemanden in Gefahr bringen, daher hat sich das Amt für Kreisentwicklung und Klimaschutz des Kreises Düren sehr viele Gedanken zur Ausgabe gemacht und ein gelungenes Konzept entwickelt“, sagt Landrat Spelthahn.

Da das Programm so gut angenommen wurde, wird es im Sommer nächsten Jahres fortgesetzt. Dann besteht erneut die Möglichkeit, Laubbäume für den heimischen Garten oder die Gemeinde zu beantragen.