Kategorien
Wirtschaft

Sparkassenstiftung und Kreis Ahrweiler machen die Dächer voll – Förderung der Nachhaltigkeit mit 60.000 Euro

Ahrweiler, 25.11.2020 – Das Thema „Klimawandel“ hat sich zu einem der gesellschaftlichen Mega-Themen entwickelt. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat sich bereits vor einigen Jahren dieses Thema auf die Agenda geschrieben mit dem Ziel, dass der Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. “Der Kreis Ahrweiler beschreitet seit Jahren einen Weg, der die Energiewende unterstützt und fördert. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sich alle privaten und staatlichen Akteure für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren. Der öffentlichen Hand kommt hierbei die Vorreiterrolle zu“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

In der jüngsten Sitzung der Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ hat das Kuratorium um den Kuratoriumsvorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Pföhler beschlossen, das Top-Thema „Klimawandel“ in einer neuen Schwerpunktmaßnahme unter dem Titel „Wir machen die Dächer voll“ aufzugreifen. In Kooperation mit der Kreisverwaltung Ahrweiler wurde in den vergangenen Monaten ein tragfähiges Konzept für einen kreisweit ausgerichteten, interkommunalen Wettbewerb zum Ausbau der alternativen Energiegewinnung ausgearbeitet. An diesem Wettbewerb, der über drei Jahre läuft, können alle Gebietskörperschaften des Kreises teilnehmen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und sind ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen.

Insgesamt fördert die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ die Schwerpunktmaßnahme mit einem Betrag von 60.000 Euro. Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100% aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“

Das aktuelle Projekt steht in einer Reihe etlicher Maßnahmen, die die Kreissparkasse Ahrweiler und ihre Stiftungen seit vielen Jahren in den Bereichen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit fördern. So riefen die Kreisverwaltung und die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ z. B. auch das Projekt „Solardachkataster“ ins Leben. Auf der Internetseite „www.solardachkataster-ahrweiler.de“ können alle Hauseigentümer seither mit wenigen Mausklicks kostenlos prüfen, ob ihre Dachfläche für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Außerdem erhalten die Nutzer gezielte Informationen über die mögliche Nutzung von Photovoltaik. Alle etwa 127.000 Gebäude im Kreis Ahrweiler sind hier erfasst.

Das Förderspektrum der Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ist so vielfältig wie der Satzungszweck der Stiftung selbst. Es reicht von der Förderung von Kunst und Kultur, Soziales sowie Bildung über die Förderung von Sport, Forschung und Wissenschaft bis hin zum Naturschutz. „In der Satzung unserer Stiftung nimmt die Förderung des Natur- und Umweltschutzes eine wichtige und zentrale Rolle ein. Mit der neuen Schwerpunktmaßnahme greifen wir eines der großen und ganz aktuellen Themen auf und stellen es für die kommenden drei Jahren in den Mittelpunkt. Wir unterstützen die Menschen und die Wirtschaft in unserem Landkreis Ahrweiler und tragen mit dazu bei, die geplante Energiewende umzusetzen“, erklärt Guido Mombauer, Stiftungsvorstand der Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“.

In den letzten gut 20 Jahren Fördertätigkeit hat die Stiftung nahezu 100 Maßnahmen mit rund 400.000 Euro unterstützt. Mit dem Ziel, das Gemeinwohl in der Gesundheits- und Fitnessregion Landkreis Ahrweiler zu fördern sowie die Zukunft des Landkreises Ahrweiler aktiv mitzugestalten, hat die Kreissparkasse Ahrweiler 1999 beschlossen, die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ zu errichten.

Kategorien
Wachstum

Eifelgoldhalle in Landkern kommt als geeigneter Standort für ein Impfzentrum in Betracht

Landkern/Kaisersesch, 25.11.2020 – Die Vorbereitungen für ein kreiseigenes Impfzentrum im Landkreis Cochem-Zell laufen auf Hochtouren. Seitens des Landes Rheinland-Pfalz werden einige Anforderungen an den Standort eines Impfzentrums gestellt. So sollte es sich beispielsweise um eine feste Halle mit ausreichend Platz handeln, die außerdem verkehrsgünstig gelegen ist und auch ausreichend Parkplätze bietet.

Nach einer Vor-Ort-Besichtigung der Eifelgoldhalle in Landkern wurde gemeinsam mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden entschieden, dass diese Halle alle Kriterien, die an ein Impfzentrum gestellt werden, erfüllt.

„Wir sind sehr froh, dass wir so schnell einen geeigneten Standort gefunden haben. Was vor ein paar Tagen noch als Plan auf dem Papier existierte, kann nun in kürzester Zeit umgesetzt werden. Organisatorisch stellt dies natürlich auch mein Haus vor große Herausforderungen“, so Landrat Manfred Schnur.

Ein großer Dank gilt neben dem Ortsbürgermeister von Landkern, Thomas Heucher, auch dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, Albert Jung und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz, deren Verbandsgemeinden als Mitglied im Schulzweckverband Landkern Eigentümer der Eifelgoldhalle sind.

Die Eifelgoldhalle wird in der Regel durch die angrenzende Grundschule und den nahegelegenen Kindergarten genutzt. Beide Einrichtungen wurden in die Planungen mit einbezogen und begrüßen die Einrichtung eines Impfzentrums.

Abschließend muss der Standort von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz geprüft und freigegeben werden.

„Ich möchte es nicht versäumen, mich ausdrücklich bei allen Bürgermeistern der vier Verbandsgemeinden zu bedanken, die uns verschiedene Standorte angeboten haben“, so der Kreischef weiter.  „Bedanken möchte ich mich auch dafür, dass uns von jeder Verbandsgemeinde personelle Unterstützung – sei es mit Verwaltungskräften oder durch die Feuerwehr – zugesagt wurde“.

Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Mitte Dezember die Voraussetzungen für eine hoffentlich alsbald beginnende Impfung schaffen können.

Kategorien
News

Konstituierende Sitzung des Rates der Stadt Mechernich mit neuen und altbekannten Gesichtern

Mechernich, 25.11.2020 – Für Dr. Hans-Peter Schick ist es bereits die fünfte konstituierende Ratssitzung innerhalb seiner 21-jährigen Amtszeit. Trotzdem ist für ihn die erste Versammlung zu Beginn einer neuen Legislaturperiode noch keine alltägliche Amtshandlung geworden. „Eine solche Sitzung hat immer etwas Aufregendes“, so der Bürgermeister in der Kommerner Bürgerhalle, in der die Ratssitzung Corona-bedingt stattfand.

Die konstituierende Sitzung des Rates der Stadt Mechernich fand in der Bürgerhalle Kommern statt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mit der Kommunalwahl ist der Rat der Stadt in Mechernich größer geworden. Waren es vorher 32 Sitze, tagen nun regelmäßig insgesamt 38 Ratsherren und -damen. Die Hälfte davon sind neue Gesichter. Alle zusammen leisteten sie an diesem ersten Abend ihren Verpflichtungs-Eid, stets zum Wohle der Mechernicher Bürger zu handeln.

Neben den Christdemokraten (16 Sitze) und Sozialdemokraten (sieben Sitze), der UWV (fünf Sitze), den GRÜNEN (fünf Sitze) und der freien Liberalen (zwei Sitze) sind die AfD neu hinzugekommen und stellen nun zwei Ratsmitglieder. Daniel Decker ist für die Partei „DIE LINKE“ wieder an Bord.

Konstruktive Zusammenarbeit

Der Bürgermeister stimmte alle neuen Amtsträger auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern für die Wahlperiode ein. Seine Tür stünde für Gespräche und den politischen Austausch allen jederzeit offen.

Drei statt zwei neue Bürgermeister-Stellvertreter wurden jetzt in der konstituierenden Ratssitzung gewählt, v.r.: Günter Kornell, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Egbert Kramp und Heinz Schmitz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zur einer der ersten Amtshandlungen des neuen Stadtrates gehörte die geheime Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Ab sofort hat die Stadt drei Bürgermeister-Stellvertreter statt bisher zwei.

Erster Mann hinter Dr. Hans-Peter Schick bleibt Günter Kornell (CDU), der 68-jährige Pensionär aus Floisdorf, der seit 2018 das Amt bekleidet. Auf Wolfgang Weilerswist folgt der 54-jährige Mechernicher Sozialpädagoge Egbert Kramp (SPD) als zweiter Stellvertreter. Das Trio komplettiert der 72-jährige Kaufmann und UWV-Fraktionsgeschäftsführer Heinz Schmitz. Die Vorschläge kamen von der gemeinsamen Liste von CDU, SPD, UWV und DIE LINKE. Der Rat votierte bei 28-Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für die Vorschläge – zwei Ratsmitglieder fehlten bei der Sitzung.

In der Ratssitzung sprach sich der Stadtrat außerdem mehrheitlich dafür aus, die Anzahl der Mitglieder in den jeweiligen Ausschüssen grundsätzlich auf 23 Vertreter festzulegen. Damit hat Daniel Decker von der Partei „Die Linke“ in allen Ausschüssen nicht nur eine beratende Funktion, sondern ist stimmberechtigt.

Der Antrag der GRÜNEN, einen separaten „Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz“ ins Leben zu rufen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Diese Themen würden per se im Stadtentwicklungsausschuss schon berücksichtigt, so CDU-Ratsherr Günter Kornell. Um zukünftig die Inhalte besser zum Ausdruck zu bringen, wurde auf Antrag der SPD-Fraktion ein neuer Name für das Plenum gewählt und lautet: „Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz“.  Der Fachausschuss soll außerdem – nach einem Antrag der SPD – in Zukunft häufiger tagen.

Vorsitzende und Stellvertreter

In der kommenden Legislaturperiode wird es neben dem Stadtrat außerdem folgende fünf Gremien unter folgenden Vorsitzenden und Stellvertretern geben. Für den Ausschuss für Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz: Michael Averbeck, Tobias Heidemann (beide CDU), Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales: Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener (beide SPD), Betriebsausschuss: Olaf Hutzeler, Björn Wassong (beide CDU), Rechnungsprüfungsausschuss: Dr. Manfred Rechs, Gunnar Simon (beide UWV) und Wahlprüfungsausschuss: Dustin Gemünd, Egbert Kramp (beide SPD).

Für die Christdemokraten sind neu im Rat: Margret Eich, Tobias Heidemann, Uwe Höger, Marco Kaudel, Björn Schäfer, Carsten Vogel. Für die Sozialdemokraten: Horst Sielaff, Dr. Peter Schweikert-Wehner, Ute Wagener. Gerd Altmeier, Heike Grimus, Ingrid Volkmer und Yana Yo sind für die Grünen am Start. Dr. Manfred Rechs, Karl-Heinz Seeliger vertreten die Interessen der UWV, Thomas Helmling die der FDP. Hinzukommen: Heinz Fürkötter und Dr. Klaus Jeck (beide AfD) sowie Daniel Decker (Die Linke).

Folgende Damen und Herren setzen ihre Arbeit im Stadtrat fort, der bis 2025 gewählt ist: Peter Kronenberg, Nicole Reipen, Günter Kornell, Michael Averbeck, Ralf Mertens, Björn Wassong, Hermann-Josef Krest, Olaf Hutzeler, Wilhem Gerstenmeier, Rudolf Hoß (alle CDU), Bertram Wassong, Egbert Kramp, Dustin Gemünd, Thomas Tampier (alle SPD), Gunnar Simon, Heike Waßenhoven, Heinz Schmitz (alle UWV), Nathalie Konias (Grüne), Oliver Totter (FDP).

Kategorien
Wirtschaft

Westenergie und RheinEnergie stärken strategische Partnerschaft im Rheinland

Saffig/Köln/Essen, 25.11.2020 – Westenergie und RheinEnergie wollen im Rheinland stärker kooperieren. Ziel der Zusammenarbeit ist, die dynamische rheinische Region weiter zu stärken. Beide Partner bringen dabei ihre jeweiligen Stärken mit ein: Westenergie als leistungsfähiger Infrastrukturpartner für mittelgroße und kleinere Stadtwerke, RheinEnergie mit ihrer regionalen Ausrichtung und ihren Geschäftsmodellen für städtische Zentren.

„Im dynamischen rheinischen Wirtschaftsraum wollen wir gemeinsam die passenden Lösungen entwickeln und arbeitsteilig auf die Straße bringen. Wir verfügen über unterschiedliche Stärken, und die führen wir mit der geplanten Kooperation zusammen. Das bietet zusätzliche Chancen für die kommunalen Partner und Stadtwerke der Region, mit denen wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und zukunftsgerichtet zusammenarbeiten“, betonte Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie.

„Gemeinsam wollen wir sicherstellen, dass unsere Lösungen zu den Bedürfnissen von Kommunen und Kunden gleichermaßen passen: Dort, wo einheitliche, zum Beispiel digitale, Lösungen gefragt sind, entwickeln wir sie zusammen. Dort, wo unterschiedliche Anforderungen für Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Logistik, Datenkommunikation oder Trinkwasserversorgung gestellt werden, entwickeln wir differenzierte Antworten im gemeinsamen regionalen Raum“, unterstrich Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie, den Plan.

Bestandteil der Kooperation ist auch, einzelne Stadtwerke-Beteiligungen der beiden Partner in der rhenag zusammenzuführen. Hierzu wird ab sofort das Gespräch mit den Beteiligungen gesucht. Es ist geplant, dass RheinEnergie die Mehrheit an rhenag übernimmt und Westenergie mit einem starken Anteil vertreten bleibt. Weiterhin ist vorgesehen, dass Westenergie ihre Anteile an RheinEnergie moderat erhöht. Westenergie und RheinEnergie haben mit Zustimmung ihrer Aufsichtsgremien eine entsprechende Absichtsvereinbarung unterzeichnet. Auf dieser Grundlage werden die weiteren Details der Kooperation ausgearbeitet, die zu Beginn 2022 operativ starten soll.

Die Westenergie AG ist zum 1.10.2020 aus der innogy SE hervorgegangen und hat deren Beteiligung an RheinEnergie (derzeit 20 %) übernommen. Die RheinEnergie hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 zu einem der großen, mehrheitlich kommunal geführten Regionalversorger in Deutschland entwickelt.

Kategorien
News

Neue Sitzgruppen ergänzen Rastplatz an der Jakobussäule in Mayen

Mayen, 25.11.2020 – Am Rastplatz für Pilger an der großen Jakobussäule wurden dank dem Engagement der St. Matthias Bruderschaft und der finanziellen Unterstützung der New Energies Systems AG Windenergie Köln und der Kreissparkasse Mayen zwei neue Sitzgruppen aufgestellt.

Der Rastplatz am Pilgerweg des Eifel-Caminos von Andernach nach Trier wurde von der St. Matthias-Bruderschaft im Jahre 2011 eingerichtet.

Dieser Pilgerweg wurde durch viele Basalt- Informationsstelen, Pilgersteine und Hinweistafeln ausgestattet und gilt als einer der bestmarkierten Pilgerwege in Deutschland. Ein besonderes Highlight ist die fünf Meter hohe Pilgersäule am Pilgerrastplatz, in deren Nähe nun dank zwei weiterer Sitzgruppen Pilger und Wanderer eine Pause einlegen können.

„Die Bruderschaft hat somit wieder einen wichtigen Beitrag in unserer Region für die Allgemeinheit geleistet“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Auch den Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre, bin ich an dieser Stelle sehr dankbar.“

Zum Hintergrund: Die St. Matthias Bruderschaft hat sich immer die Förderung und den Erhalt des christlichen Kulturgutes und christlicher Einrichtungen auf die Fahnen geschrieben. In den Archiven der Stadt Mayen befinden sich einige Urkunden, die über die Bruderschaft Auskunft geben. Die älteste Urkunde, ein Bruderschaft-Büchlein, ist im Staatsarchiv in Koblenz archiviert. Dieses Dokument bekundet, dass die SMB Mayen schon im Jahre 1640 bestanden hat.

Im Jahre 1785 wurden durch den damaligen Kurfürsten und Erzbischof von Trier, Clemens Wenzelslaus, alle Wallfahrten, die weiter als eine Stunde gingen, verboten. Von dieser Entscheidung war auch die SMB Mayen betroffen.

Es gab dann später wieder einige Wallfahrten nach Trier. Zwischen 1800 und 1830 ist die SMB Mayen dennoch in Vergessenheit geraten. Im Jahr 1998 wurde die SMB Mayen neu begründet. Die Aufnahme in die Erzbruderschaft in Trier erfolgte am 24. April 1999.

Besonders die alljährliche Fußwallfahrt nach Trier zum Apostelgrab der Hl. Matthias, die 1999 von Heinz Schäfer ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem regelrechten Magneten entwickelt. Diese 3-tägige Wallfahrt ist inzwischen die größte Pilgerbewegung im nördlichen Rheinland-Pfalz dar.

Ein weiterer bedeutender Verdienst der Bruderschaft ist es, das seit einigen Jahren auch in der Region rund um Mayen die Möglichkeit besteht, Teile des Jakobsweges zu gehen. Seit 2009 hat die Stadt Mayen auch einen eigenen Eifel-Camino-Stempel welcher in der Tourist-Information sowie im Eifelmuseum ausgegeben wird.

Kategorien
Fortschritt

Ein Gruß unserer Gastronomen – Nutzen Sie die vielfältigen Angebote unserer heimischen Gastronomie

Kaisersesch, 25.11.2020 – In besonderen Zeiten sind es die Herausforderungen, die einen wachsen lassen. Zum zweiten Mal müssen die Gastronomen aufgrund der epidemischen Lage ihren Geschäftsbetrieb einschränken oder stilllegen.

Unsere Hoteliers, Restaurant- und Gaststättenbetreiber haben in den vergangenen Monaten immer weiter an der Optimierung ihrer Dienstleistungen gearbeitet. Viele haben den Geist der Zeit erkannt und bieten einen Außerhausverkauf mit Abholservice an oder liefern ihre Gerichte aus.

Ein Vorteil ist, das Essen hat Restaurantqualität und kann gemütlich zu Hause gegessen werden. Den Besitzern der Restaurants erschließt sich damit eine weitere nachhaltige Zielgruppe.

Probieren Sie doch einfach den Service Ihres Lieblingsrestaurants oder das Angebot eines anderen Gastronomen aus. Die Küchenchefs sind gewappnet und freuen mit viel Herzblut und Leidenschaft auf Sie.

Auch die vielen ausgefallenen Weihnachtsfeiern bieten neue Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem Restaurantgutschein für Ihre Mitarbeiter*innen?

Chancen über Chancen. Wir müssen sie nur nutzen.

Kategorien
Wirtschaft

Bauernverbände kritisieren den Lebensmittelhandel scharf

Region/Koblenz/Berlin, 25.11.2020 – Umgang mit unlauteren Handelspraktiken muss beendet werden. Der Deutsche Bauernverband und alle 18 Landesbauernverbände haben sich in einem offenen Brief an die vier großen
Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen Aldi, Edeka, Lidl und Rewe gewandt, um mit Nachdruck eine Änderung ihrer Handelspraktiken zu verlangen. Die Verbände reagieren auf ein Schreiben dieser vier Unternehmen an Bundeskanzlerin Angela Merkel, worin sie sich diffamiert, diskreditiert und in „ehrabschneidender“ Weise behandelt fühlen.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, machte gemeinsam mit seinen Präsidentenkollegen deutlich, dass es gerade die Vorgehensweisen genau dieser vier Handelsunternehmen seien, die die Arbeitsfähigkeit, Existenz und somit Nachhaltigkeit vieler Betriebe zerstört habe und weiterhin zerstöre. Der Druck gehe maßgeblich vom Preiswettbewerb in der Ernährungsindustrie und im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) aus. Dessen Einkaufsverhalten heize die Situation weiter an und vernichte bäuerliche Existenzen.

Als jüngstes Beispiel nannten die Präsidenten die neuerlichen Preissenkungen der zurückliegenden Wochen bei Schweinefleisch, die drastisch über das hinausgehen würden, was trotz Corona und Afrikanischer Schweinepest von Seiten des Marktes angemessen gewesen wäre. Die Präsidenten forderten von den Einzelhandelsunternehmen mehr Wertschätzung ein und die Vergütung höherer Standards und Kosten für die landwirtschaftlichen Betriebe.

Sie machten deutlich, dass den Landwirten jegliches Verständnis für die Befindlichkeiten des Lebensmitteleinzelhandels fehle. Dass nun der LEH die europäische Richtlinie über unlautere Handelspraktiken als Bedrohung für sich selbst darstelle, schlage dem Fass den Boden aus. Hier werde bewusst Ursache und Wirkung verwechselt so Horper.

Kategorien
Impulse

Festspiel-Gutscheine zu Weihnachten

Mayen, 25.11.2020 – Ein normalerweise bei Festspielfans äußerst beliebtes Weihnachtsgeschenk wird leider in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise verfügbar sein können. Aufgrund der verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie wird der Vorverkauf für die Burgfestspielsaison 2021 voraussichtlich erst im Januar beginnen. Dafür werden die Gutscheine für die Burgfestspiele als Geschenk in diesem Winter umso beliebter. Wie auch in den Vorjahren gelten die Gutscheine für 2 Spielzeiten der Burgfestspiele.

Wer also die Festspiele unterstützen und gleichzeitig einem eingefleischten Theaterfreund eine Freude machen will, bekommt die Gutscheine ab sofort bei der Vorverkaufsstelle im Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es wie immer aktuell unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Kategorien
News

„Ich bin dabei!“ Engagement-förderer gesucht

Region/Trier-Land, 25.11.2020 – Die Ehrenamtsinitiative von Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat ihr neues Projekt „Engagementförderer“ gestartet. Mit den einzelnen Projekten innerhalb der Initiative wird angestrebt, bürgerschaftliches Engagement im Land generationenübergreifend weiter zu stärken und dabei aktiv auf Bürgerinnen und Bürger zuzugehen.

Die Verbandsgemeinde Trier-Land wurde mit weiteren sechs Bewerbern aus ganz Rheinland-Pfalz für das aktuelle Projekt ausgewählt. Durch die Teilnahme an Workshops, die durch die Staatskanzlei organisiert werden, wird die Verwaltung dabei unterstützt, gemeinsam mit ehrenamtlich Aktiven und Unternehmen neue Formen des Engagements und der Vernetzung zu entwickeln und zu fördern.

Dabei spielt auch die aktuelle Corona-Situation eine Rolle; gesellschaftliches Leben hat sich verändert, neue Formen des Soziallebens entwickeln sich. Wie jede und jeder Einzelne sich dabei einbringen kann und welche Rolle die eigenen Ideen und das eigene Engagement zusammen mit anderen bei der Gestaltung der Zukunft in den Gemeinden spielen können, wird im Rahmen des Projekts eine wichtige Rolle spielen.

Die Projektideen können aus allen Bereichen kommen; vom gemeinsam organisierten und ausgeführten Dreck-weg-Tag über die gemeinsame Umgestaltung von Räumen im Ort oder die Planung von künftigen Veranstaltungen.

Sollten Ehrenamtliche oder als Unternehmer*innen Interesse an einer Beteiligung an diesem Prozess haben, ist Meike Eisenbeis, Tel.: 0651 9798-227, E-Mail an engagement@trier-land.de die Ansprechpartnerin.

Kategorien
Fortschritt

IHK-Regionalbeirat Mayen-Koblenz unterstützt die Bendorfer Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2026

Region/Mayen/Koblenz, 25.11.2020 – Die Herbstsitzung des IHK-Regionalbeirates Mayen-Koblenz fand in diesem Jahr be-dingt durch die Corona-Auflagen zum ersten Mal in „hybrider“ Form statt. Etwa die Hälfte der Beiratsmitglieder nutzten die digitalen Möglichkeiten einer Videokonferenz, um weiterhin „face to face“ in Kontakt mit den vor Ort anwesenden Mitgliedern sein zu können.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen die wirtschaftliche Lage im Landkreis Mayen-Koblenz im zweiten Corona-Lockdown, die Vorbereitung der IHK-Vollversammlungswahl 2021 und der Wirtschafts- und Aktivitätenplan für das nächste Jahr.

Der Schwerpunkt der regionalen Themen bildete die Unterstützung der Bewerbung der Stadt Bendorf für die Landesgartenschau 2026:
„Die Landesgartenschau in Bendorf bietet große Chancen für die touristische, städte-bauliche und regionalökonomische Weiterentwicklung von Bendorf und der umliegenden Region. Gerne unterstützen wir hier die Bewerbung der Stadt Bendorf und stehen in beratender Funktion zur Verfügung,“ so IHK Vizepräsident und Beiratsvorsitzender Rolf Löhmar.

Eine Landesgartenschau im Landkreis Mayen-Koblenz erhöht unter anderem den überregionalen Bekanntheitsgrad, steigert die Lebensqualität der Bürger durch neue bzw. umgestaltete Freiräume und Grünzüge. Neben den im Erfolgsfall fließenden Zuschüssen für mögliche Verbesserungen der städtischen Infrastruktur fördern Landesgartenschauen auch stets die regionalen Unternehmen, nicht nur im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Der Bendorfer Unternehmer Andreas Normann (Geschäftsführer der Mathias Normann Spedition GmbH & Co. KG) sieht in der Nominierung des Ideenkinos eine Chance „gemeinsam etwas Neues für Innenstadt und Stadtteile zu beginnen.“