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Beliebtes Brettspiel aus Holz – Familienspaß gegen Corona-Langeweile in Sinzig

Sinzig, 30.11.2020 – Viel Auswahl bei der Freizeitgestaltung lässt die Corona-Pandemie in diesen Zeiten leider nicht zu. Dies stellten auch die beiden Sinziger, Dirk Sauer und Martin Thormann fest. Bei einer Veranstaltung in Sinzig trafen sich die beiden zufällig und unterhielten sich über die Pandemie und dessen Folgen für Sinzig. Beiden war klar, dass man etwas machen muss, um dem Bürger*Innen durch diese Zeiten zu helfen.

Die Idee die Sinziger Bürger*innen sowohl durch die schwierige Lage der Pandemie als auch durch die dunkle Jahreszeit, mit viel Spaß, Freude und Spiel mit der Familie zu begleiten, ist den beiden, vom Aufgreifen eines der beliebtesten Klassikers des analogen Brettspiels bis hin zur Umsetzung einer exklusiven Edition der Sinziger Stadtteile sehr gut gelungen.

Bei dem Brettspiel der „Edition Sinzig“ ist jeder Ortsteil der Stadt Sinzig (Bad Bodendorf, Franken, Koisdorf, Westum, Löhndorf und Sinzig) vorhanden, jeder Ortsteil hat eine eigene Farbe, zusätzlich befindet sich das Logo des Ortsteiles auf dem Spielfeld. Das Spiel gibt es in zwei Größen 57 x 57 cm und 39 x 39 cm, jeweils auf einer massiven Birke Holzplatte. Die 32 Spielfiguren und der Würfel sind aus europäischen Holzarten.

Für einen Spielenachmittag gegen Corona-Langeweile ist dieses Spiel also genau das richtige. Auch als Geschenk zu Weihnachten für Familie und Freunde wird dieser Klassiker garantiert guten Anklang finden.

Exklusiv gibt es das Brettspiel der „Edition Sinzig“ nur bei Spielwaren Sauer in Sinzig.

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Schmucke Nordmanntanne ziert jetzt den Vorplatz am Rathaus

Mechernich/Weyer, 30.11.2020  – Acht Uhr morgens in Weyer. Der Dunst der kalten Novembernacht liegt noch über dem 750-Seelen-Dorf. Fünf Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben an diesem Morgen Großes vor. Das Objekt ihrer Begierde steht zu dieser Stunde noch fest verwurzelt im Vorgarten der Familie Müller.

Groß, breit, einfach prächtig präsentiert sich die Müllersche Nordmanntanne und ist bis in die Spitzen bestens geeignet als schmucker Weihnachtsbaum für den Rathausvorplatz. 25 Jahre durfte er in dem Vorgarten des hell geklinkerten Hauses wachsen und gedeihen. Die Familie hatte ihn einst eigenhändig gepflanzt. Nun ist es an der Zeit Abschied zu nehmen.

Besitzerin Ursula Müller hat bereits das Handy gezückt, um den Moment in Bildern und Videos für ihre Familienalben festzuhalten. „In Sekunden war der Stamm durch, das ging zack-zack“, sagt sie überrascht. Nur kleine Hügel voller Späne und der Baumstumpf mitsamt Wurzelwerk bleiben von dem großen Gewächs zurück.

1,2-Tonnen-schweres „Paket“

Das 1,2-Tonnen-schwere „Paket“ schwebt derweil schon längst am Haken und hoch über den Dächern von Weyer. Festgezurrt auf einem überlangen Anhänger wird der Mechernicher Weihnachtsbaum für die Adventszeit 2020 dann von der Polizei durch den morgendlichen Verkehr eskortiert.

Während der Baumstamm in das für ihn vorgesehene Loch vor dem Rathaus justiert wird – ähnlich dem Faden, der durch ein Nadelöhr gebracht werden muss – geht es ruhig und gelassen zu. „Kannst Du noch ein kleines bisschen rechts“, hört man die fragenden Kommandos, die an den Schwerlast-Kranführer gerichtet sind. Wer zu Hause schon mal einen Tannenbaum im Kleinformat gerade aufgestellt hat, weiß, wie diffizil das ist und filigran man vorgehen muss.

Gut Ding will also auch hier Weile haben. So wird um Zentimeter in der Ausrichtung bei dem etwa acht Meter hohen Tannenbaum gefeilt. Bis alles eben perfekt sitzt. Kranführer Matthias Müller, der seine Tätigkeit schon seit Jahrzehnten ausführt, hat trotz der aufwändigen Aktion nicht eine Schweißperle auf der Stirn stehen. „Ob Baum, Wand, Auto, Gartenhütte oder Klavier dranhängt“, sei grundsätzlich das gleiche, erklärt er. Man müsse einfach immer aufpassen, zum Beispiel auch auf Passanten, und exakt arbeiten.

Auch Baumstifterin Ursula Müller hat sich derweil unter die Schaulustigen des Spektakels gemischt. Auf dem Weg zur Arbeit habe sie mal eben kurz schauen wollen, wie sich ihre einstige Vorgarten-Tanne jetzt vor dem Rathaus macht. Sie ist zufrieden mit dem Anblick, der sich ihr bietet, und es scheint so, als ob sie auch ein kleines bisschen stolz ist: „Er sieht größer aus und hübsch.“

Lichtblick in dieser Zeit

Sie findet es schön und lobenswert, dass die Stadt Mechernich trotz Pandemie an der Weihnachtsbaum-Tradition festhält. „Es ist so wichtig, dass es einen Weihnachtsbaum in dieser Corona-Zeit gibt“, sagt Müller aus tiefstem Herzen. So als Lichtblick in dieser Zeit.

„So, fertig, alles prima geklappt“, ziehen auch die Bauhof-Männer nach getaner Arbeit eine zufriedene Bilanz rund um den ereignisreichen Vormittag und die Weyerer Weihnachtsbaum-Mission.

Der stellvertretende Bauhofleiter Alexander Schröder ist indes schon fast ein alter Hase in Sachen Mechernicher Weihnachtsbau, denn er hat schon mindestens fünf Tannenbäume im Namen der Stadt vor dem Rathaus mitaufgestellt. Sein Kollege Stefan Mertens kann den Erfahrungswert sogar noch überbieten: „Bestimmt zehn“, zählt er in der Summe.

Egal wie viele es bisher auch waren. Sicher ist, auch diesmal wird er die Welt in Mechernich wieder ein bisschen heller machen und gefühlt wie ein Fels in der Brandung stehen, gerade in dieser Vorweihnachtszeit, die Corona-bedingt nicht wie alle anderen sein wird und nicht sein kann.

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Einfachste Mitfahrer-App der Region ausgezeichnet – evm und goFLUX erhalten R56+-Award und Preisgeld von 15.000 Euro

Region/Koblenz, 30.11.2020 – Mobilität ist Standortfaktor. Ob Angestellter, Rentner, Schüler, Pendler oder auf Dienstfahrten von Unternehmen: Alle wollen individuell, einfach und zunehmend auch nachhaltig mobil sein. Unterstützt wird dieser Wunsch zukünftig von der „einfachsten Mitfahrer-App der Region“, die jetzt mit dem R56+-Award ausgezeichnet wurde. „Unsere Mitfahr-App ermöglicht Nutzern in wenigen Sekunden Fahrten einzustellen oder zu buchen. Dank Echtzeit-Navigation bringt sie dynamisch Fahrer und Mitfahrer zusammen und rechnet die Fahrt automatisiert ab“, erklärt Projektleiter Christian Jochemich, Leiter des Innovations- und Veränderungsmanagements der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Für die evm ist die Auszeichnung bereits der vierte Innovationspreis in diesem Jahr. Bei ihrer aktuell ausgezeichneten Idee arbeitet die evm mit dem  Mobilitätsunternehmen goFLUX zusammen. Das Besondere: Anders als andere Mitfahrer-Apps ist diese vor allem auf Fahrten in der Region ausgelegt. Nutzer können ihre aktuellen Routen, aber auch regelmäßige Fahrten einstellen. Mitfahrer können an der für sie geeigneten Stelle zu- und auch wieder aussteigen – mit durch die App optimierten Haltepunkten für den Fahrer.

So funktioniert die Mitfahrer-App

Die App richtet sich an zwei Nutzergruppen: Fahrer, die ein Auto nutzen und ihre Fahrt einstellen, und Mitfahrer, die sich auf Fahrten zubuchen. Fahrer bzw. Mitfahrer geben dazu Start und Ziel ihrer Route in der App ein. Die App zeigt Mitfahrern mögliche Fahrten auf ihrer Route an, die sie dann buchen können. Der Treffpunkt wird dabei automatisch von der App berechnet. Die integrierte Navigation führt den Fahrer zum Treffpunkt, ohne dass er einen Umweg in Kauf nehmen muss. Auch der Mitfahrer sieht auf der Karte seine Route zum Treffpunkt und wo genau sich das Auto gerade befindet. Nach Ankunft am Zielort rechnet die App die Fahrtkosten automatisch ab. Doch die App kann noch mehr: Fahrern zeigt sie alternative Fahrten zu ihrer Route an, um sie zu motivieren, selbst Mitfahrer auf ihrer Strecke zu werden. Außerdem können auch regelmäßige Routen eingestellt werden, zum Beispiel von Berufspendlern.

Sharing: Ökonomisch und ökologisch sinnvoll

„Die Zukunft der Mobilität steht in der aktuellen Diskussion ganz weit oben. Mobilität heißt, dass man jeder Zeit die Ziele auch erreichen kann, die man erreichen will oder muss. Und das möglichst ökonomisch und ökologisch“, so Josef Rönz in seiner Rolle als Laudator und Mentor der R56+. „Die Mitfahrer-App ist eine digitale Lösung, die direkt in der Region wirkt. Sie bietet noch weitere originäre Ansätze, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Anbindung des ÖPNV, und ist ein tolles Beispiel, um zu verdeutlichen, dass Digitalisierung ökonomische und ökologische Vorteile generieren kann. Daher gratulieren wir herzlich zum Gewinn des Awards.“ Mit dem Award will die Regionalmarketinggesellschaft die vielen positiven Einflüsse, die die Preisträger auf die regionale Wirtschaft haben, unterstützen und dazu beitragen, Zukunft lokal vor Ort zu gestalten. Von den insgesamt knapp 70 eingereichten Projekten haben es zehn unter die Nominierten und fünf unter die Gewinner geschafft. Daneben wurde noch ein Sonderpreis verliehen. Wichtige Kriterien für die Jury waren der Bezug zur Region, die Reichweite und die Machbarkeit der Ideen. An der Umsetzung arbeitet aktuell auch Gewinner Christian Jochemich mit seinem Team: „Eigentlich wollten wir schon in diesem Jahr mit der App in den Live-Betrieb gehen. Leider hat sich durch Corona alles verzögert, da bei geteilten Fahrten kein genügender Abstand eingehalten werden kann.“ Aktuell sei das Projekt auf der Suche nach weiteren Partnern in der Region, um den Menschen ein dichtes Netzwerk an Mitfahrgelegenheiten zur Verfügung zu stellen. Denn immer noch ¾ aller Fahrten gehen auf den Individualverkehr zurück. „Diese Fahrten müssen reduziert werden. Fahrer sparen durch unsere App nicht nur bares Geld durch das Sharing-Modell, sondern tun auch aktiv etwas für die Umwelt“, erklärt Jochemich.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es in Kürze unter www.evm.de/zukunftswerkstatt.

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Solarthermie Anlage am Kunstrasenplatz Mayen geht in Betrieb

Mayen, 30.11.2020 – Im Sommer war die Heizungsanlage des Kunstrasenplatzes unerwartet aufgrund eines schweren Defekts ausgefallen. Eine Reparatur der alten Anlage war nicht mehr wirtschaftlich.

Klimaschutzmanager Helge Lippert sah den Ausfall der Heizungsanlage als Chance die zukünftige Beheizung klimafreundlicher zu gestalten. Die Idee war, die defekte Heizungsanlage durch ein Gasbrennwertgerät, gekoppelt mit einer Solarthermieanlage, zu ersetzen.

Besonders durch den hohen Warmwasserbedarf für das Duschen werden auch im Sommer größere Wärmemengen benötigt. Diese können ab sofort überwiegend klimafreundlich durch die Solarthermieanlage bereitgestellt werden. Daher lohnt sich die Solarthermieanlage neben der Raumbeheizung für diesen Zweck besonders.

Aufgrund langer Lieferfristen für den neuen Pufferspeicher konnte die Solarthermieanlage erst kürzlich in Betrieb genommen werden. Das neue Brennwertgerät sorgt hingegen bereits seit September für warme Räume und Wasser.

Durch die Kombination aus Gasbrennwertgerät und Solarthermieanlage werden CO2 Einsparungen von 40% erwartet. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von über 20.000 kWh Gas und über 4000Kg CO2.

Dadurch dass die Kosten für das gesamte Bauvorhaben mit 30% durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden, amortisiert sich die Anlage je nach Entwicklung des Gaspreises innerhalb von 10-16 Jahren.

Diese und weitere Förderungen der BAFA oder KFW Bank stehen auch Privateigentümern zur Verfügung. Durch den Erhalt von Fördermitteln und geringere Energiekosten amortisieren die höheren Investitionskosten in klimafreundliche Heizungsanlagen oft schon nach 10-15 Jahren. Über die Lebensdauer der Anlagen (20-30 Jahre) betrachtet sind Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermieanlage oft die günstigste Art der Beheizung, vor allem mit Blick auf die ab Januar erhobene und kontinuierlich steigende CO2 Steuer.

Ausgeführt wurde das Projekt durch die Firma Schüller Heizungstechnik aus St. Johann. Verwaltungsseitig wurde das Projekt durch Bautechniker Jürgen Pulger und Klimaschutzmanager Helge Lippert begleitet.

Mehr Informationen: Helge Lippert Stadtverwaltung MayenKlimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503 Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

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Erfolgreiche Sprengung der Bombe in Jülich

Jülich, 29.11.2020 – Die Evakuierung ist beendet. Die Fliegerbombe konnte erfolgreich gesprengt werden. Der Sperrbezirk ist wieder freigegeben.

Alle Evakuierten können Ihre Häuser wieder aufsuchen.

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Evakuierung wegen Bombenfund in Jülich heute, 29.11.2020

Jülich, 29.11.2020 – Aufgrund eines Bombenfundes in Jülich muss in einem Umkreis der Fundstelle von 600 Metern evakuiert werden. Die betroffenen Haushalte werden durch Lautsprecherdurchsagen und persönliche Ansprache informiert und müssen bis um 13 Uhr ihre Häuser verlassen.

UPDATE: 11.50 Uhr – Die Straßen im betroffenen Bereich werden ab 13 Uhr gesperrt. Das betrifft insbesondere die Zufahrtsstraßen über die B56 Richtung Düren. Bitte den Bereich großräumig umfahren

Es besteht ab sofort die Möglichkeit sich in der Kulturmuschel im Brückenkopfpark Jülich aufzuhalten. Dort werden Sie vom Deutschen Roten Kreuz Jülich versorgt. Der Zugang erfolgt über das Tor an der Rurbrücke (ehemals Haus Hesselmann) und die sogenannte Kirmesbrücke. Für gehbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit im Brückenkopfpark auf der Wiese Haus Hesselmann zu parken.

Für weitere Informationen und Hilfsangebote steht die Hotline der Stadt Jülich 02461-63605 zu Verfügung.

Nach der kontrollierten Sprengung wird hier, über die Warnapp Nina und in der Kulturmuschel über die Entwarnung informiert.

Betroffene Haushalte sind die nachfolgenden Straßen mit ausschließlich den genannten Hausnummern:

UPDATE: 11:00 Uhr – Ergänzung um MargaretenstraßeAn der Vogelstange (146– 184, 186 – 202, 61-87, 91-101)
Rochusstraße (2-18, 1-15)
Barbarastraße (2-10, 17 und 19)
Christinastraße (18 – 22, 11-21)
Heckfeldstraße (40 und 46, 53 – 59)
Gereonstraße (1, 15, 33)
sowie die Kleingartenanlage Heckfeld

Amalienstraße (Komplett)
Freiherr-Von-Stein Platz (beidseitig, 1-22)
Im Rurhof (1,2,3,4,5,6)

Gut Linzenich
und in Kirchberg: Am Weiher (2 und 2a)

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Fortschritt

Astrid Schmitt lädt Gastwirte und Hoteliers zu Schaltkonferenz über Hilfen ein

Region/Mainz, 27.11.2020 – In einer Schaltkonferenz per Video oder Telefon will die SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt am Dienstag, dem 08. Dezember 2020 um 16:00 Uhr mit Gastwirten und Hoteliers ins Gespräch über Perspektiven für die Gastronomie und Hotellerie in der Corona-Pandemie kommen und über die Hilfen des Bundes informieren.

Das Informationsangebot richtet sich an Betreiber von Restaurants, Kneipen, Cafés und Hotels, die ihr Geschäft ab November in Folge der neuen Corona-Maßnahmen schließen mussten. „Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen sind für uns alle hart, aber sie treffen manche härter als andere. Mit viel Kreativität haben die Gastwirte und Hoteliers in den letzten Monaten die Hygieneregeln in ihren Betrieben umgesetzt. Dass sie nun erneut die Türen schließen müssen, ist deshalb besonders bitter“, sagt Astrid Schmitt.

Mit den Hilfen des Bundes sollen die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen abgemildert werden. Wer seinen Betrieb ab November pandemiebedingt schließen musste, soll zum Beispiel in der Gastronomie als Entschädigung bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahresmonat erhalten. „Viele Gastronomen und Hoteliers fragen sich in diesen Tagen, wann sie mit welchen Hilfen rechnen können. In meiner Schaltkonferenz möchte ich mich mit den Betroffenen austauschen und die geplanten Hilfen vorstellen“, so Astrid Schmitt. Interessierte können sich per E-Mail an as@astrid-schmitt.de für die Veranstaltung anmelden und erhalten anschließend die Zugangsdaten für die Teilnahme.

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Projekt NATUR-CAMPUS gewinnt 25.000 Euro bei bundesweitem Wettbewerb

Zülpich, 27.11.2020 – Die Stadt Zülpich ist als eine von 40 Kommunen im bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ für ihre Projektidee zur Förderung von Stadtnatur und Insekten im Siedlungsraum ausgezeichnet worden. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung des Projekts.

Die Stadt Zülpich hatte sich mit dem Projekt NATUR-CAMPUS beteiligt. Es sieht vor, den Grünzug zwischen Schulzentrum und Busbahnhof am Adenauerplatz in ein artenreiches Areal umzuwandeln. Dazu sollen beispielsweise die Rasenflächen durch artenreiche Blühwiesen ersetzt und zum Beispiel durch Sand-, Stein- und Totholzschüttungen neuer Lebensraum für Insekten geschaffen werden. In die Realisierung und fachliche Begleitung des Projektes werden als Kooperationspartner die Biologische Station im Kreis Euskirchen, die LEADER-Projekte „Rheinisches Zentrum für Gartenkultur“ und „Na-Tür-lich Dorf“ sowie die Schulen im Zülpicher Schulzentrum eingebunden.

Bürgermeister Ulf Hürtgen freut sich über die Auszeichnung: „Durch dieses Projekt wird der Grünzug zwischen Busbahnhof und Schulen, der täglich von vielen Hundert Schülerinnen und Schülern genutzt wird, sowohl optisch als auch ökologisch erheblich aufgewertet. Der NATUR-CAMPUS wird die ideale Ergänzung für unseren derzeit im Bau befindlichen Schulcampus.“

Der Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ wurde vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ durchgeführt und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Die Bundesregierung möchte damit die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. Zu diesem Zweck wurden bundesweit Städte, Gemeinden und Landkreise eingeladen, Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung von Stadtnatur einzureichen. Insgesamt gingen 332 Beiträge aus 310 verschiedenen Kommunen aus ganz Deutschland ein. Aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte eine Fachjury die 40 besten Projektideen aus. Maßgeblich waren dabei, inwieweit diese Ideen zu Verbesserungen für Stadtnatur, Insekten und deren Lebensräumen führen, zu Umweltbildung und gesellschaftlichem Engagement beitragen, nachhaltig wirken sowie vorbildlich und innovativ sind.

Alle 40 Kommunen erhalten jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung ihrer Projekte. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Robert Spreter, Geschäftsführer des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“, übergaben die Preise coronabedingt digital an die ausgewählten Kommunen und würdigten deren Einsatz und Engagement in einer Grußbotschaft per Video. Ausgezeichnet wurden 34 Städte und Gemeinden, vier Kreise sowie eine Verwaltungsgemeinschaft und ein Bezirk. Die Umsetzung aller Projekte erfolgt bis Ende 2022 und wird vom Bündnis fachlich begleitet.

Mehr zum Wettbewerb und zu den ausgezeichneten Projektideen unter www.wettbewerb-naturstadt.de

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Großer Preis des Mittelstandes: Zwei Firmen aus dem Kreis Ahrweiler ausgezeichnet

Ahrweiler, 27.11.2020 – Gleich zwei Firmen aus dem Kreis Ahrweiler waren in diesem Jahr beim „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung erfolgreich. Der Wettbewerb gilt als einer der renommiertesten Wirtschaftspreise Deutschlands. „Diese Preise sind ein weiterer eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit unseres Mittelstandes“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Preisträger für Rheinland-Pfalz und das Saarland ist die Firma Augel GmbH in Weibern. Seit über 90 Jahren ist das Unternehmen erfolgreich im Bereich Hoch-, Tief-, Mineralöl- und Industriebau. Grundlage für diesen Erfolg bildet eine gute Planung. Hier hat Augel angesetzt und eine sogenannte Bau(hof)logistik mitentwickelt. Sie dient der effizienten Arbeitsvorbereitung, einer klaren Kapazitätsplanung und bietet eine Übersicht über die aktuelle Gerätenutzung und Kostentransparenz durch digitale Workflows. Ergänzt wird diese technische Innovation durch zahlreiche Zertifizierungen für Umwelt- und Qualitätsmanagement sowie zahlreiche fachspezifische Zertifikate.

Als Finalist wurde die Privatbrunnen Tönissteiner Sprudel Dr. C. Kerstiens GmbH aus Brohl-Lützing ausgezeichnet. Das Familienunternehmen hat sich zu den führenden Premium-Wasserhersteller in der deutschen Mineralbrunnenbranche entwickelt. Jährliche nationale und internationale Prämierungen mit Bestnoten und Spitzen-Auszeichnungen bestätigen regelmäßig die erstklassige geschmackliche Qualität und hervorragende Mineralisierung der Mineralwässer. Daneben setzt sich das Unternehmen für das Leben in der Region ein und leistet eine wichtige Unterstützung zwischen Bildung, Kultur und Sport.

Die beiden Firmen haben die Ansprüche der Jury in fünf Kategorien erfüllt: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.mittelstandspreis.com.

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Erste Online-Sprechstunde der Bürgermeisterin Eschweilers am 01.12.2020

Eschweiler, 27.11.2020 – Die erste Online-Sprechstunde mit Bürgermeisterin Nadine Leonhardt findet statt am Dienstag, dem 01.12.2020, in der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Während dieser Zeit haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, über das Smartphone, Tablet oder den PC mit der Bürgermeisterin in Kontakt zu treten.

Ab 16.00 Uhr kann man sich in die Online-Sprechstunde einwählen und befindet sich in einem virtuellen Warteraum. Nacheinander wird man dann „hereingelassen“ und kann persönlich mit Frau Bürgermeisterin Leonhardt sprechen.

Den Link zur Teilnahme finden Sie auf der Startseite der Internetseite www.eschweiler.de.