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Neue Lehrtafeln informieren über das Leben an und in der Nette

Mayen, 30.11.2020 – Betriebshofsleiter Wolfgang Saur und sein Stellvertreter Wolfgang Seul freuen sich über die gute Kooperation mit dem NABU Osteifel. Dank dieser konnten zwei neue Lehrtafeln besorgt werden, die am Rad- Wanderweg in der Verlängerung der Gerberstraße an der Nette installiert werden.

Die beiden Schilder „Das Ökologische Leben am Bach“ und „Fließgewässer – Lebensadern der Landschaft“ sind ein weiterer Beitrag zur Umweltbildung in der Stadt Mayen. „Denn nur was man kennt, das schützt man“, so Saur und Seul unisono.

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Staatssekretär Clemens Hoch: Landesmittel ermöglichen zukunftsfähigen Ausbau der Freiwilligen Feuerwehren in Kruft und Plaidt

Plaidt, 30.11.2020 – Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, hat in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz) zwei Förderbescheide in Höhe von je 30.000 Euro an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, Klaus Bell, übergeben. Die Fördermittel entstammen dem Landesprogramm „Kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren“. Damit wird in Kruft und Plaidt die Anschaffung zweier Mehrzwecktransportfahrzeuge mit Ladehilfen für die Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht.

„Die Feuerwehr ist ein essenzieller Bestandteil der inneren Sicherheit in Rheinland-Pfalz. Es ist uns als Landesregierung ein wichtiges Anliegen, ihre Arbeit zu unterstützen. Besonders im ländlichen Raum nehmen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wie die Freiwilligen Feuerwehren in Kruft und Plaidt eine wesentliche Rolle in der Gefahrenabwehr ein. Es freut mich, dass nun auch sie von der Landesförderung profitieren können“, so Staatssekretär Clemens Hoch.

Bürgermeister Klaus Bell dankte der Landesregierung für die Förderung der beiden Beschaffungen. „Die Verbandgemeinde fördert seit jeher das ehrenamtliche Engagement sehr und es ist mir auch ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, dass die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr bestmöglich ausgestattet sind. Moderne Ausrüstung bedeutet nicht nur optimale Hilfeleistungsmöglichkeiten, sondern auch Schutz von Leib und Leben im Einsatzgeschehen. Mit der Landesförderung haben wir eine weitere zukunftsweisende Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Pellenz leisten können.“

„Wir merken tagtäglich und besonders in der Corona-Pandemie, wie wichtig der Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für unser gesellschaftliches Zusammenleben ist. Von diesen freiwilligen Hilfsleistungen profitieren im Ernstfall alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz. Durch die Förderzusage ermöglicht die Landesregierung den vielen engagierten Freiwilligen die bestmögliche Ausstattung und unterstützt damit ihre Arbeit“, betonte der Chef der Staatskanzlei.

Die finanziellen Mittel entstammen der Förderrunde 2020 für kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren und haben ein Gesamtvolumen in Höhe von 18,7 Millionen Euro. Damit möchte die Landesregierung die Feuerwehren nachhaltig stärken und weiterhin zukunftsfähig aufstellen. In der aktuellen Förderrunde werden 30 Neu-, Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an Feuerwehrhäusern sowie 141 Beschaffungen von Feuerwehreinsatzfahrzeugen landesweit gefördert.

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Bonner Straße ist runderneuert – Bürgermeister Holger Jung gab den Verkehr pünktlich zum Weihnachtsgeschäft offiziell frei

Meckenheim, 30.11.2020 – Sie waren aufwendig und in mehrere Bauphasen unterteilt. Nun sind die Sanierungsarbeiten an der Bonner Straße, Bahnhofstraße und am Niedertorkreisel nach rund einem Jahr weitestgehend abgeschlossen. „Damit ist die praktische Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes Altstadt um ein Kapitel reicher“, resümierte Bürgermeister Holger Jung, der die letzte rot-weiße Bake pünktlich zum Beginn des Weihnachtsgeschäftes beiseite räumte und den Verkehr wieder freigab. Lediglich wenige Resttätigkeiten wie die Markierung- und Pflanzarbeiten stehen noch aus.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Gemeinschaftsbaumaßnahme von Stadt Meckenheim, Stadtwerken Meckenheim und Erftverband. Die Ausführung der Arbeiten oblag der Strabag AG aus Hennef. Begonnen hatten die Arbeiten im Bereich der Bonner Straße zwischen der L 158 und der Einmündung Mühlenstraße. In den folgenden Monaten waren die Bauabschnitte in Richtung Niedertorkreisel und schließlich in die Bahnhofstraße gewandert. „Ich danke allen an dieser Großbaumaßnahme Beteiligten, vor allem dem Erftverband für die gewohnt partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Überdies möchte ich den Anliegern und Gewerbetreibenden sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und für ihr Verständnis ein dickes Dankeschön aussprechen“, sagte Holger Jung. Ebenso dankte er den Fördergebern. Bund und Land werden 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernehmen. „Wir alle dürfen uns über eine gelungene Projektumsetzung freuen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, nannte Holger Jung das Projekt einen Meilenstein im integrierten Handlungskonzept Altstadt.

Der ursprüngliche Investitionsrahmen beträgt 1,8 Millionen Euro für den Straßenbau, 800.000 Euro für den Kanal sowie 330.000 Euro für die Arbeiten der Stadtwerke. Mehrkosten in Höhe von ca. 400.000 Euro ergeben sich aus den „Widrigkeiten beim Bauen im Bestand“. So stieß man vermehrt auf Betoneinlassungen, die aufwendig herausgestemmt werden mussten. Auch waren Leitungen anderer Versorgungsträger in den Verzeichnissen nicht dokumentiert, was ein Verlegen dieser Leitungen nach sich zog.

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Wachstum

Weitere Schutzmaßnahmen für Pflegeheime beschlossen

Region/Mainz, 30.11.2020 – In Rheinland-Pfalz nehmen die Infektionen in Pflegeheimen zu.  Menschen, die dort leben und gepflegt werden, gehören zu jenen vulnerablen Gruppen, die den größten Risiken mit schweren Krankheitsverläufen und lebensbedrohlichen Folgen ausgesetzt sind. „Der Schutz der vulnerablen Gruppen war und ist uns weiterhin ein sehr wichtiges Anliegen. Für die Einrichtungen der Pflege haben wir daher seit Beginn der Pandemie eigene Regelungen getroffen für die Neu- und Wiederaufnahmen sowie zu Besuchen in und dem Verlassen von Einrichtungen. Aufgrund der aktuell hohen Infiziertenzahlen und aktuell fast 130 Pflegeeinrichtungen, in denen es Infizierte oder Verdachtsfälle gibt, treffen wir nun weitere Schutzmaßnahmen“, sagte Gesundheits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Landesregierung hat folgende Schutzmaßnahmen entschieden und heute im Ministerrat eine entsprechende Landesverordnung beschlossen:

Vom 1. bis 21. Dezember 2020 wird die Zahl der täglich möglichen Besuche gesenkt. Nur noch ein Besucher pro Tag kann einen Pflegebedürftigen im Pflegeheim besuchen. Zwei Besucher pro Tag sind nur noch dann erlaubt, wenn sie aus demselben Haushalt kommen.

Besucher müssen während der gesamten Dauer ihres Besuches eine so genannte FFP2-Maske tragen. Die FFP2-Maske trägt deutlich mehr zum Virenschutz des Trägers als auch seiner Kontaktpersonen bei. Besucher müssen diese Maske mitbringen. Wenn eine Einrichtung in ihrem Hygienekonzept selber festgelegt hat, dass sie Mund-Nasen-Schutz für die Besucher ihrer Bewohner zur Verfügung stellt, dann gilt das auch für die FFP2-Masken.

Da in der Weihnachtszeit mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen ist, gilt die Pflicht der Besucher zum Tragen der FFP2-Maske bis 31. Dezember 2020.

Der Eintrag der Infektionen erfolgt in der Regel von außen in die Pflegeheime. Das kann durch Besucher geschehen, aber eben auch durch Mitarbeiter. Und damit sind auch Mitarbeiter in den nicht-pflegerischen Bereichen gemeint wie z.B. Mitarbeiter in der Küche, Hauswirtschaft, Technik, Verwaltung etc. Auch externe Dienstleister gehören dazu. Deshalb sieht die Landesverordnung vor, dass die Testung mit den so genannten Schnelltests ab dem 1. Dezember 2020 in allen Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz bei allen Mitarbeitern verpflichtend durchzuführen ist. Vorgeschrieben ist nun ein Test pro Woche für jeden Mitarbeiter.

Wenn die Einrichtung im Einzugsgebiet eines Landkreises oder einer Kreisfreien Stadt liegt, deren Infektions-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, sind die Testungen der Mitarbeiter für den Zeitraum der Überschreitung zwei Mal wöchentlich durchzuführen.

„Auch, wenn die Maßnahmen dem zentralen Ziel des Infektionsschutzes folgen, so sind sie dennoch so gestaltet, dass sie weiterhin Teilhabe und soziale Kontakte der betroffenen Menschen ermöglichen“, betonte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Die entsprechende Landesverordnung wurde am 27.11.2020 verkündet und tritt am 1. Dezember in Kraft.

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Kreissparkasse Mayen und Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützen Bepflanzung in der Innenstadt

Mayen, 30.11.2020 – Sie machen die Innenstadt von Mayen nicht nur noch schöner als sie ohnehin schon ist, sondern auch bunter und floraler: Die Bepflanzung mit Blumenampeln an den Straßenlaternen ist nicht nur eine optische Aufwertung, sondern bietet Insekten auch eine Futterquelle. Zwei Institutionen, denen die Verschönerung der Innenstadt am Herzen liegt, unterstützen diese Bepflanzung gerne. Die Kreissparkasse Mayen und die Volksbank RheinAhrEifel eG haben die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, und Oliver Engels, Direktor Regionalmarkt MayenRhein der Volksbank RheinAhrEifel eG, verschafften sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Meid einen persönlichen Eindruck vom Wechsel auf die Winterbepflanzung, die in diesen Tagen dank Efeu und bunten Violen mit Weihnachtsbeleuchtung, vorweihnachtliche Stimmung verbreiten.

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Wunschbaum im Alsdorfer Rathaus soll wieder Kinderträume zum Fest erfüllen

Alsdorf, 30.11.2020 – Erneut können Bürgerinnen und Bürger in Alsdorf zum Weihnachtsfest die Herzenswünsche von Kindern erfüllen, deren Eltern nicht viel Geld für Geschenke zur Verfügung steht. Zahlreiche Wunschsterne hängen dazu von Montag bis Freitag, 30. November bis 4. Dezember, an den Ästen des großen Weihnachtsbaums im Foyer des Rathauses.

„Das Jugendamt der Stadt Alsdorf bietet damit wieder eine ganz besondere Möglichkeit, sozial benachteiligten Kindern zum Fest Freude zu schenken“, freut sich Bürgermeister Alfred Sonders. Natürlich sind in Zeiten der Corona-Pandemie wichtige Regeln zu beachten. So wurde der Baum erstmals nicht vor Ort von Kindern aus Alsdorfer Kindergärten geschmückt, zudem gibt es feste Zeiten, in denen Besucher gemeinsam mit Jugendamtsmitarbeiterin Agnes Migenda zum Baum gehen und Wunschsterne aus den Ästen nehmen können. Möglich ist das am Montag, Dienstag und Freitag von 9.30 bis 12 Uhr, am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr. Eine Terminanmeldung ist dazu nicht erforderlich. Die jeweiligen Wünsche der Kinder entsprechen einem Wert von 20 bis 25 Euro. Bis zum 15. Dezember kann das entsprechende Geschenke – schön verpackt und mit dem entsprechenden Wunschstern versehen, an der Information im Rathaus abgegeben werden. Die Geschenke werden dann bis zum Fest an die Kinder verteilt.

Bei der Vorbereitung der Sterne hatte sich die Schülervertretung des Dalton-Gymnasiums ins Zeug gelegt und etliche Pappsterne ausgeschnitten. Auch bei der Erfüllung der Wünsche wollen die Schülerinnen und Schüler helfen – 60 Geschenke will die Schulgemeinschaft des Dalton-Gymnasiums besorgen. 40 Sterne wird zudem die AWO-Burg übernehmen. Weitere Wunscherfüller sind willkommen. „In den vergangenen Jahren konnten alle Wünsche der Kinder erfüllt werden“, freut sich Agnes Migenda über die große Bereitschaft der Alsdorfer, „Wunscherfüller“ zu werden. Fragen zur Wunschbaumaktion beantwortet Agnes Migenda unter 02404/50406 sowie per E-Mail unter agnes.migenda@alsdorf.de. (apa)

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Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren MY-Eifel nehmen am Projekt „Ein Tag Azubi“ teil

Mayen, 30.11.2020 – Im Rahmen des Projektes der Wirtschaftsjunioren Deutschland „JUGEND STÄRKEN: Zukunft gestalten“ fand am 17.11.2020 der bundesweite Aktionstag „Ein Tag Azubi“ statt, bei dem die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel gemeinsam mit der Unesco Schule des Bernardshof teilgenommen haben. Ziel des Projektes ist junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit schwierigen Ausgangsbedingen im Alter von 12 bis 26 Jahren auf die Chancen einer dualen Ausbildung aufmerksam zu machen.

Coronabedingt konnten am Aktionstag nur zwei Schüler tatsächlich in den gewünschten Beruf schnuppern und die Unternehmen Roos Bauunternehmen in Ettringen und Malerfachbetrieb Klein in Mendig besuchen. Die anderen drei Schüler werden im Frühjahr in Ihren gewünschten Beruf schnuppern können.

„Wir freuen uns sehr, dass die ausgewählten Unternehmen direkt von diesem Projekt überzeugt waren und uns eine Zusage gaben. Umso mehr freut es uns, dass das Projekt für die 3 weiteren Schüler im Frühjahr fortgeführt werden kann,“ so WJ Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

„Wir haben gerne an dieser Aktion teilgenommen. Uns ist es wichtig, dass junge Menschen eine Chance bekommen möglichst viele Berufsbereiche kennenzulernen und so auch für das Handwerk begeistern zu können,“ so Geschäftsführer Frédéric Gérard von Bauunternehmen Roos GmbH & Co. KG aus Ettringen.

An diesem Tag konnten Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpft werden.

„Um sich auf Augenhöhe über die Ausbildung informieren zu können, wurde Marcin von unserem Auszubildenden im 3. Lehrjahr betreut. Junge Menschen, die bereits eine Ausbildung absolvieren, können einen persönlichen Einblick in ihre Arbeit geben und aus ihrer Perspektive für eine Ausbildung motivieren,“ so Inhaber Otmar Klein, Malerfachbetrieb Klein aus Mendig.

Den beiden Schülern des Bernardshof Marcin und Simon hat der Tag sehr gut gefallen, vor allem das „Selbstausprobieren“ der verschiedenen Tätigkeiten im Handwerk. Beide können sich gut eine Ausbildung in den Bereichen vorstellen.

Rund um ein gelungener Aktionstag für Unterstützung junger Menschen, die Bewerbung der dualen Berufsausbildung und die Fachkräftesicherung in der Region Mayen.

Wenn Sie mehr über die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel erfahren möchten, können Sie gerne an unserem nächsten Monatstreff, jeden ersten Dienstag im Monat, teilnehmen. Besucher und Interessenten sind gerne zu den Treffen eingeladen.

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Mehmet Yigit: Neuer Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wittlich

Wittlich, 30.11.2020 – Zum 01.12.2020 übernimmt Mehmet Yigit die chefärztliche Leitung der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Verbundkrankenhaus Bernkastel / Wittlich. Mit seiner Chefarztberufung übernimmt der 49jährige eine sehr gut aufgestellte Abteilung. Er sieht sich als Allrounder und möchte mit seinem neuen Team das bisherige Spektrum der angebotenen Eingriffe und Behandlungen weiterentwickeln. „Oberste Priorität hat auch weiterhin die Zufriedenheit unserer Patientinnen und ihre individuelle sowie leitliniengerechte Behandlung“, betont Yigit. Parallel wird Mehmet Yigit die Leitung des zertifizierten Brustkrebszentrums Wittlich übernehmen. Hierbei wird ihn Oberärztin Olga Truszkowski in der Zentrumskoordination unterstützen. Er freue sich auf die intensive Zusammenarbeit mit allen niedergelassenen ärztlichen Kollegen sowie den Partnern inner- und außerhalb der Klinik, so Yigit.

Kooperation ist auch der Schlüssel zum Erfolg im großen Bereich der Wittlicher Geburtshilfe. Yigit: „Um den werdenden Müttern eine sanfte und sichere Geburt zu ermöglichen, arbeitet unsere Abteilung eng mit dem Hebammenteam Wittlich sowie den Experten der Kinder- und Jugendmedizin zusammen.“ Als verantwortlichen Oberarzt für die Geburtshilfe holt Chefarzt Yigit Herrn Dr. Bernd Bürkle neu ins Team der zertifizierten „Babyfreundlichen Geburtsklinik“.  Mit über 1.200 pro Jahr gehört die Wittlicher Geburtshilfe zu den größten Geburtskliniken der Region.

Im dritten Schwerpunkt der Abteilung – der gynäkologischen Chirurgie – plant der neue Chefarzt eine Ausweitung des Angebotes an minimal invasiven Eingriffen, vor allem im Bereich der gynäkologisch-onkologische Chirurgie (z.B. Sentinel Lymphknoten bei Gebärmutterkrebs) und in der laparoskopischen Beckenbodenchirurgie. Hierbei wird Yigit die neue Leitende Oberärztin der Abteilung Frau Andrea Graca Dos Santos unterstützen. Jährlich werden hier rund 1700 gynäkologische Operationen durchgeführt.

Längerfristig möchte der neue Chefarzt auch in Wittlich ein „Gynäkologisch-onkologisches Zentrum“ etablieren sowie eine kolposkopische Abklärungssprechstunde einführen.

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Jülicher Integrationsrat hat sich konstituiert

Jülich, 30.11.2020 – In der konstituierenden Sitzung am 25. November 2020 wurde Ahmed El Kholy zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen beiden Stellvertreterinnen wurden Christine Nehme und Doina Rück gewählt.

Am 13. September wurde der Integrationsrat neu gewählt. In seiner nunmehr dritten Amtszeit besteht der Jülicher Integrationsrat aus 16 stimmberechtigten Mitgliedern, davon wurden 11 Mitglieder direkt gewählt, die weiteren 5 Mitglieder werden von den Ratsfraktionen gestellt.

Der neue Integrationsrat mit Dezernentin Doris Vogel. Foto: Stadt Jülich/N. Nehme-Mougharbel

Der Integrationsrat ist ein wichtiges Gremium, um die Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit internationaler Familienbiografie zu verbessern. Er ist die politische Vertretung aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf kommunaler Ebene und nimmt die Interessen wahr von Zugewanderten und ihren Familien gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Der Integrationsrat kann sich mit allen Angelegenheiten in der Stadt befassen; er kann allen politischen Gremien der Stadt Anregungen und Stellungnahmen zu bestimmten Themen vorlegen und nimmt Stellung zu den Fragen, die ihm vom Rat, einem Ausschuss oder vom Bürgermeister vorgelegt werden.

Ahmed El Kholy wird als Delegierter des Jülicher Integrationsrates an den Mitgliederversammlungen und Hauptausschusssitzungen des Landesintegrationsrates LAGA NRW teilnehmen. Khalil Khomassi wurde zu seinem Stellvertreter bestimmt.

Wer ist Mitglied?

Dr. Mahmoud Al Daroukh     (Islamische Gemeinde Jülich e.V.)

Ahmed El Kholy                      (Einzelbewerber, Ägyptisch-Deutsch)

Ljubov Fleischer                     (Russisch-Deutscher Verein „Wurzeln e.V.“)

Mohamed Hamze                  (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Abdallah Kansso                     (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Khalil Khomassi                      (Libanesischer Kulturverein „Al Sadek e.V.“)

Dr. Mohammad Memon       (Einzelbewerber, Pakistanisch-Deutsch)

Christine Nehme                    (Einzelbewerberin, Libanesisch-Deutsch)

Doina Rück                             (GERM Afrika Kompass e.V.)

Elena Wyrwich                       (Russisch-Deutscher Verein „Wurzeln e.V.“)

Yun Xu                                    (Einzelbewerber Chinesisch-Deutsch)

Stadtverordnete                     Fraktionen

Peter Ulrich Plantikow           CDU

Harald Bleser                         SPD

Frank Bourguignon                FDP

Ralph Pallaß                           UWG-JÜL

Christine Klein                                   Bündnis90/Die Grünen

Dezernentin Vogel verpflichtete den neu gewählten Integrationsrat zu Beginn der konstituierenden Sitzung auf das Grundgesetz, die Landesverfassung, zur Beachtung der Gesetze und die Erfüllung der Pflichten zum Wohle der Stadt Jülich. In ihrer Ansprache betonte Doris Vogel, dass Integration ein gemeinsamer und wechselseitiger Prozess sei und dieser funktioniert, wenn von allen Beteiligten der gegenseitige Respekt gelebt wird. „Integration ist dann erfolgreich, wenn die Kultur und die Werte sowohl des deutschen Heimatlandes geschätzt werden als auch die der eigenen Ursprungskultur, wobei immer die Basis das deutsche Grundgesetz bildet“, formulierte die Dezernentin.

Im Rahmen der Sitzung verabschiedete Doris Vogel die bisherige Vorsitzende, Anne-Marie Höthker, und dankte ihr für die geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren ihrer Amtszeit.

Wenn Sie mit einem Mitglied des Integrationsrats Kontakt aufnehmen möchten oder wenn Sie sich über den Integrationsrat informieren möchten, wenden Sie sich bitte an die

Geschäftsstelle des Integrationsrates im Amt für Familie, Generationen und Integration, Beatrix Lenzen, Tel.: 02461 63-239, E-Mail: BLenzen@juelich.de

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Wachstum

Endspurt beim „1000 x 1000“-Klimaschutz Programm im Kreis Düren

Düren, 30.11.2020 – Nach gut einem halben Jahr leitet der Kreis Düren nun den Endspurt auf den Fördertopf seines Klimaschutzprogrammes „1000 x 1000: Energie generieren – Energie einsparen“ im Jahr 2020 ein. Noch bleibt allerdings bis zum 18. Dezember dieses Jahres Zeit, um sich eine Zulage für Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher, Solarthermie und Co. zu sichern.

Inzwischen sind mehr als 800 Anträge beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren eingegangen und bewilligt worden. Die Antragsteller erhalten Förderungen für PV-Anlagen, energetisches Sanieren von Fenstern und Außentüren, Solarthermie-Anlagen und das Nachrüsten von Batteriespeichern bei Bestandsanlagen, die nicht bereits durch den Kreis gefördert wurden. Ziel der Aktion ist der Klimaschutz, denn der Kreis Düren möchte bis 2035 klimaneutral sein. „Es haben sich bereits sehr viele Menschen im Kreis Düren um die Förderung bemüht und sich um entsprechende Anlagen gekümmert. Nun besteht die Gelegenheit, sich die letzten Förderungen für dieses Jahr zu sichern und in ein gutes Klima zu investieren“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Wer nun also noch eine Förderung beantragen möchte, dessen Antrag muss bis zum 18. Dezember 2020 bei der Kreisverwaltung eingegangen sein. Dann wird er noch seine Bewilligung erhalten. Wichtig ist dabei, dass neben dem ausgefüllten Antragsformular ein verbindliches Angebot eines Fachbetriebs für die Installation einer Photovoltaikanlage enthalten sein muss. Alle wichtigen Informationen zum Programm gibt es auf www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Gerne beraten auch die Ansprechpartner Anne Schüssler (02421/22-1061113) und Eric Floren (02421/22-1061115) vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Aufgrund der positiven Resonanz aus den vergangenen Jahren erscheint eine Neuauflage des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren im Jahr 2021 wahrscheinlich. Weitere Informationen werden entsprechend folgen.