Kategorien
Top-Themen

Situation in den Pflegeheimen spitzt sich zu: Fachkräfte in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf können sich beim Freiwilligenregister NRW registrieren lassen!

StädteRegion Aachen, 17.12.2020 – Die Corona-Krise stellt unser Land und damit auch das Gesundheitswesen vor ungeahnte und große Herausforderungen. Besonders dramatisch ist die Situation derzeit in vielen Alten- und Pflegeheimen. Alleine in der StädteRegion Aachen sind derzeit sechs Einrichtungen von Ausbrüchen mit mehr als 10 Bewohnerinnen und Bewohnern betroffen. Insgesamt sind 198 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, 30 mehr als am Vortag. Hinzu kommen Ausfälle von derzeit 67 Mitarbeitenden, die infiziert sind, und diejenigen, die in Quarantäne sind. Schon jetzt sehen sich mindestens drei Einrichtungen in der StädteRegion kaum noch in der Lage, die Versorgungssicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten.

In diesen akuten Fällen ist es wichtig, die Versorgungsstrukturen kurzfristig personell verstärken zu können. Ein wichtiges Instrument dafür ist das neu geschaffene Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen. „Wir wenden uns mit unserem Hilferuf an alle Menschen mit einer relevanten Ausbildung“, so der städteregionale Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und bittet um rasches Handeln: „Bitte tragen Sie sich in das Freiwilligenregister ein, damit wir dort helfen können, wo die Not am größten ist.“ Bei aller Sorge versichert er jedoch auch: „Wir sind in den dramatischsten Fällen bereits dabei, Lösungen zu organisieren. Niemand darf und wird in den Einrichtungen alleine gelassen werden!“

Fachkräfte aus allen Gesundheitsberufen wie z.B. Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Medizinische Fachangestellte, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, aber auch Angehörige anderer Gesundheitsfachberufe sowie Verwaltungskräfte des Gesundheitswesens, die in der Corona-Krise helfen wollen, können sich in das Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen eintragen (www.freiwilligenregister-nrw.de).

Mit der Eintragung in das Freiwilligenregister ist keine Verpflichtung verbunden! Es geht zunächst darum, die grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit zu signalisieren. Auf dieser Seite werden in einem ersten Schritt lediglich persönlichen Kontaktdaten sowie Informationen über Qualifikationen und Einsatzmöglichkeiten hinterlegt.

Im Bedarfsfall werden die Freiwilligen vom Krisenstab oder von einer Einrichtung konkret angesprochen, um etwaige Einsatzmöglichkeiten und spätere Aufgaben zu besprechen. Danach kann man selbst entscheiden, wo, wie und in welchem Umfang man eingesetzt werden möchte. Die Bereitschaft sowie die persönlichen Daten kann man jederzeit löschen lassen.

Arbeitgeber müssen die Menschen, die sich freiwillig zur Verfügung stellen, für die Dauer ihres Einsatzes bei vollem Lohn freistellen und erhalten den gezahlten Arbeitslohn durch das Land NRW erstattet. Auch für Selbständige gibt es Erstattungsmöglichkeiten. Den Freiwilligen darf durch ihre Freistellung kein beruflicher Nachteil entstehen.

Antworten auf die wichtigsten und häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Freiwilligenregister haben wir in einer FAQ-Liste zusammengestellt, nachzulesen unter: www.staedteregion-aachen.de/corona.

Kategorien
News

Lückerather Grundschüler packten 115 Hilfepakete für bedürftige Familien der Mechernicher „Tafel“

Mechernich/Lückerath, 17.12.2020  – Zwei Dutzend Kinder schleppten Pakete zum Lieferwagen der Mechernicher „Tafel“, der auf dem Schulhof geparkt hatte. Eine Schülerin zählte. „Kannste schon bis Hundert?“: Die Frage lag dem Reporter auf der Zunge, aber die Drittklässlerin konnte souverän sogar bis 115. Denn so groß war die Zahl der dieses Jahr gespendeten Pakete für bedürftige Mechernicher Familien. „Ein neues Rekordergebnis“, staunten Rektorin Sonja Daniels und Ganztagsschulorganisatorin Mary Böhmer wie aus einem Mund.

Auf dem Schulhof Lückerath: „Tafel“-Mitarbeiter Günther Brenig nimmt die ersten Pakete im Frachtraum des „Tafel“-Lieferwagens aus Mechernich entgegen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Sonst waren es immer so 70, 80 Pakete vor Weihnachten, die die Grundschule Lückerath der »Tafel« stiftete“, pflichtete Wolfgang Weilerswist bei, der Chef der Mechernicher „Tafel“ und des NRW-Dachverbandes dieser wohltätigen Hilfsorganisation: „Es scheint, dass die Menschen in diesen pandemischen Zeiten enger zusammenrücken und noch mehr aneinander und an andere denken, die sie zwar nicht kennen, aber von denen sie wissen, dass es ihnen wirtschaftlich nicht gut geht“.

Das Lückerather Päckchen-Pack-Projekt vor Weihnachten geht auf die Grundschullehrerin Adelheid Weiß-Kanonenberg und das Jahr 2008 zurück. „Von da stammt jedenfalls der älteste Elternbrief in der Sache, den wir im Computer haben“, so Schulleiterin Sonja Daniels. Auch sie und ihr Kollegium freuen sich außerordentlich über die wachsende Spendenfreudigkeit ihrer 200 Schüler und deren Familien.

Auch Awo, Kirche, Gymnasium und „Sportwelt“ packen Hilfspäckchen

„Auch die Arbeiterwohlfahrt-Kindergärten Mechernich-Nord und Alte Barbaraschule, das Gymnasium am Turmhof und die katholische Kirchengemeinde Mechernich sowie die Sportwelt Schäfer in Kommern beteiligen sich mit eigenen Päckchen-Pack-Aktionen für unsere hilfsbedürftigen Familien vor Weihnachten“.

Die Lückerather Pakete waren von den Spendern gekennzeichnet worden, je nach dem, ob der Inhalt eher für Senioren oder Familien mit Kindern geeignet ist. „Mit Hörbuch für Kinder“, stand auf einem, oder „Für Familien mit Jungs zwischen sieben und neun Jahren“ oder „Für Mädchen“.

Bis zur Zählung beim Aufladen der Pakete auf den Lieferwagen der Mechernicher „Tafel“ wussten Sonja Daniels und ihr Kollegium selbst nicht, wie viele Pakete die Kinder während der Adventszeit nach und nach auf die Bühne der kleinen Aula gestellt haben würden. Im Bühnenbild hatten die Lehrerinnen und Lehrerinnen selbst gestaltete Bilder in Schuhkartons aufgehängt, die mit 1 bis 24 nummeriert waren und von denen jeden Tag ein Deckel gelüftet wurde.

„Ein Adventskalender fürs Gemüt“ nannte Sonja Daniels diese sich als segensreich entpuppende Einrichtung. Denn mit jedem neuen Türchen, das Schulhausmeister Michael Pelster allmorgendlich aufmachte, legte er auch eine CD mit adventlicher Musik auf. „Viele Kinder blieben und bleiben erst mal ein paar Minuten vor der Bühne mit den Päckchen und mit dem Adventskalender stehen und lauschen der Musik. Die sind dann schon ganz runtergekommen und ruhig, wenn der Unterricht anfängt…“

Kategorien
News

Formulare jetzt online ausfüllen – Mechernicher Stadtverwaltung wird digitaler

Mechernich, 17.12.2020 – Die Stadtverwaltung wird digitaler: Seit Mitte November können die ersten Formulare der Stadt Mechernich nun online, also direkt am heimischen Computer, ausgefüllt werden.

Abrufbar sind die Datenblätter auf www.mechernich.de unter dem Stichwort „Formulare“. Einmal ausgefüllt können sie dann per Mail übermittelt werden. Ausgenommen sind allerdings Dokumente, die eine beglaubigte Unterschrift benötigen.

„Das Einreichen von Anträgen und Vordrucken wird für den Bürger enorm erleichtert“, erklärt Fotini Bung, Projektleiterin der Steuerungsgruppe „Digitalisierung“ der Stadtverwaltung. Bisher musste das Dokument in pdf-Format zuerst aufwendig ausgedruckt, von Hand ausgefüllt, per Post oder Scan übermittelt oder persönlich eingereicht werden.

Angeboten wird der neue Service zum Beispiel für Bauanträge, Stundung von Steuern und Gebühren, Erfassung von Hunden, die Bestellung von Urkunden beim Standesamt oder die Vollmacht zur Abholung von Personalausweisen, aber auch für etliche weitere Behördenthemen.

Prozess der Digitalisierung

Die Online-Formulare sind ein erster wichtiger Schritt, doch weitere sollen folgen. Von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick wurde eine separate Steuerungsgruppe „Digitalisierung“ ins Leben gerufen, um innerhalb der Stadtverwaltung gezielt solche Themen voranzutreiben und umzusetzen.

Die Mitglieder treffen sich turnusmäßig alle 14 Tage. Ihr gehören neben Fotini Bung auch an: Dezernent Ralf Claßen, EDV-Fachmann Michael Käppeler, Sabine Floß aus dem Personalrat sowie Ewa Bochynek, Sachbearbeiterin für Steuerung und Organisation. Je nach Fragestellung werden zusätzlich die jeweiligen Fachbereiche hinzugezogen.

Aber auch weitere spannende Zukunftsthemen – wie zum Beispiel digitale Akten, E-Payment oder Bauportale – will der Arbeitskreis ins Blickfeld rücken. Doch müsse man bei solchen Plänen auch stets die finanziellen Spielräume und die Wirtschaftlichkeit für kleinerer Kommunen im Blick behalten, betont Bung.

Letztlich sind Bund, Länder und Kommunen gesetzlich durch das sogenannte Online-Zugangsgesetz verpflichtet, bis spätestens 2022 ihre Verwaltungsleistungen elektronisch über Portale anzubieten. Am Ende sollen dann rund 575 Dienstleistungen über die Webseiten abgerufen werden können.

„Durch Corona haben wir zwar jetzt eine ad-hoc-Situation, was vieles in der digitalen Ausrichtung beschleunigt hat, aber das Thema Digitalisierung wird uns noch lange begleiten“, sagt Fotini Bung. Man werde in dem fortschreitenden Prozess Angebote und Leistungen stetig perfektionieren und anpassen – letztlich auch an gesellschaftliche Ansprüche. Dazu gehöre auch: Kann der Service auf dem Smartphone abgerufen werden? Oder können vielleicht bald Dokumente auch sprachgesteuert ausgefüllt werden?

Bung freut sich schon: „Die Zukunft hält uns viele Türen für spannende digitale Themen offen.“

Kategorien
News

Heizungsanlage im Theodore-Dreiser-Haus in Mayen erneuert

Mayen, 17.12.2020 – Im Zuge der Umbauarbeiten im Theodore- Dreiser-Haus wurde auch die alte Heizungsanlage modernisiert. Im Fokus stand eine möglichst klimafreundliche Heizungsanlage für das Objekt zu installieren. Aufgrund der schwierigen baulichen Bedingungen vor Ort, das Objekt steht unter Denkmalschutz, war der Ersatz der alten Heizungsanlage durch ein Brennwertgerät die einzige sinnvolle Variante.

Die Planung der neuen Heizungsanlage erfolgte dabei durch das Ingenieurbüro für Energie und Umwelt Mayen (IFH), die Ausführung durch die Firma Markus Knops aus Adenau. Das Projekt wurde verwaltungsseitig begleitet durch den Bautechniker Jürgen Pulger und den Klimaschutzmanager Helge Lippert.

Durch die sehr effiziente Brennwerttechnik erwartet Klimaschutzmanager Lippert Brennstoffeinsparungen von ca. 20% gegenüber der alten Heizungsanlage. Dies entspricht einer erwarteten CO2 Einsparung von 2000-2500Kg pro Jahr.

Die Erneuerung der Heizungsanlage ist eine von vielen geplanten Klimaschutzmaßnahmen kommunaler Gebäude, welche in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Die Stadt Mayen möchte dadurch den CO2 Ausstoß der eigenen Liegenschaften kontinuierlich senken und Energiekosten einsparen.

Ansprechpartner:

Helge Lippert

Stadtverwaltung Mayen

Klimaschutzmanager

Rathaus Rosengasse

Zimmer 414

Tel: 02651 88-1503

Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

Kategorien
News

Ortsvorsteher der Gemeinde Simmerath zu Ehrenbeamten ernannt

Simmerath, 17.12.2020 – In einer kleinen Feierstunde wurden die elf Ortsvorsteher der Gemeinde Simmerath von Bürgermeister Goffart vereidigt und gleichzeitig zu Ehrenbeamten ernannt. Damit können diese nun im Auftrag des Bürgermeisters mit der Erledigung bestimmter Geschäfte der laufenden Verwaltung in ihren Ortschaften beauftragt werden.

Neben den schon bisher im Amt befindlichen Ortsvorstehern Helmut
Kaulard für Dedenborn und Hammer, Günter Scheidt für Eicherscheid, Christoph Poschen für Einruhr und Erkensruhr, Sascha Schmitz für Kesternich, Sander Lutterbach für Rurberg, Stefan Haas für Simmerath, Huppenbroich, Bickerath und Paustenbach, Ralph Löhr für Steckenborn und Gerhard Schmitz für Woffelsbach, wurden auch drei neue Ortsvorsteher gewählt. Dies sind Andreas Hermanns für Lammersdorf, Armin Voßen für Rollesbroich und Daniel Scheen für Strauch.

Allen Ortsvorstehern wünschte Bürgermeister Goffart ein gutes Gelingen für die zu erwartenden vielfältigen Aufgaben. „Ich freue mich auf unsere weitere gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Simmerather Bürger“, so Goffart bei der Überreichung der Urkunden.

Kategorien
News

Langjährige Kita-Leiterin Sabine Heinen in Wachtberg-Villip verabschiedet

Wachtberg-Villip, 17.12.2020 – Ein Leben ohne Kinder? Für Sabine Heinen, langjährige Leiterin der KiTa KinderW.E.L.T. in Wachtberg-Villip, eigentlich unvorstellbar. Aber dennoch freut sie sich auf ihren Ruhestand. Aber Ruhestand und Sabine Heinen…das will nicht so recht passen, wenn man die quirlige Frau kennt, die in den letzten 20 Jahren viele kleine Wachtberginnen und Wachtberger auf einen guten Lebensweg gebracht hat, die immer wieder neue Ideen in die Tat umgesetzt und dazu auch noch in der Wachtberger Kulturszene unterwegs gewesen ist.

In ihrem Berufsleben war Sabine Heinen mit Leib und Seele Erzieherin in „ihrer“ KiTa KinderW.E.L.T., aber auch immer zur Stelle, wenn andere Kindergärten personell in Not gerieten. Sie war eine gute Vermittlerin zwischen Eltern, KinderW.E.L.T und Verwaltung. Mit ihrer ansteckend fröhlichen Art und ihrem herzlichen Lachen war und ist Sabine Heinen ein Garant für gute Laune. Die Kinder werden nicht ganz darauf verzichten müssen, wird Sabine Heinen doch als „Märchentante“ ab und zu die KiTa besuchen.

Bürgermeister Jörg Schmidt betonte bei Heinens Verabschiedung, dass man eine wertvolle Mitarbeiterin nur ungern verliere. „Aber ich gönne es Ihnen von Herzen, dass Sie Ihre Zeit nun so einteilen können, wie Sie es möchten.“ Ausdrücklich wies er augenzwinkernd Sabine Heinen darauf hin, dass es nach Corona wieder Weihnachtsfeiern und Betriebsausflüge geben werde, diese zum Pflichtprogramm gehören und die Teilnahme daran ein Muss sei: „Wir, möchten Sie nicht aus den Augen verlieren.“ (mf)

Kategorien
News

Schließung der städtischen Einrichtungen für Publikumsverkehr in Jülich

Jülich, 17.12.2020 – Das erneut explodierende Infektionsgeschehen hat die Bundesregierung sowie die Landesregierung dazu veranlasst, ab Mittwoch, den 16.12.2020, das gesellschaftliche Leben soweit wie möglich herunterzufahren, um die Kontakte weitestgehend zu reduzieren.

Vor diesem Hintergrund werden, ebenfalls ab dem 16.12.2020 und zunächst bis zum 10.01.2021, alle städtischen Einrichtungen

 

  • Stadtbücherei
  • Volkshochschule Jülicher Land
  • Musikschule
  • Stadtgeschichtliches Museum/Museum Zitadelle
  • Stadtarchiv
  • Städtisches Jugendheim und Einrichtungen der mobilen Jugendarbeit
  • Stadtteilzentrum Nord
  • und ähnliche

geschlossen.

Das Rathaus der Stadt Jülich bleibt, wie bisher, ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung sowie unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln für den Publikumsverkehr geöffnet. Der Zugang ist weiterhin nur über den Haupteingang an der Großen Rurstraße möglich.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass es trotz vereinbarter Termine zu längeren Wartezeiten oder Einschränkungen, auch in der telefonischen Erreichbarkeit, kommen kann. Denn angesichts der aktuellen Situation werden die Dienstleistungen im Rathaus nur im Rahmen einer Notbesetzung angeboten.

Mit dem Ziel, die Kontakte weitestgehend zu reduzieren und dem Grundsatz „Stay at home“ zu entsprechen, werden Sie daher gebeten, die Dringlichkeit Ihres Anliegens zu hinterfragen und Termine nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Sofern Sie Termine nicht wahrnehmen möchten, werden Sie gebeten, den zuständigen Fachbereich entsprechend zu informieren, gemachte Termine zu stornieren und einen neuen Termin zu vereinbaren.

Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen Ihnen für Ihre Anliegen zur Verfügung:

Telefon: 02461/63-0

Fax: 02461/63-362

E-Mail: info@juelich.de

Sofern bekannt, nutzen Sie gerne auch die direkten Kontaktdaten Ihrer gewünschten Ansprechperson.

Die Corona-Hotline ist ebenfalls zu folgenden Zeiten unter 02461/63-605 erreichbar:

Montag bis Freitag:    8:00 – 12:00 Uhr

Herr Bürgermeister Fuchs bittet gerade in diesen schwierigen Zeiten alle Jülicherinnen und Jülicher um ein solidarisches Miteinander, hofft auf Ihr Verständnis und bittet dringend um Beachtung der geltenden Regelungen sowie des Grundsatzes „Stay at home“.

Kategorien
News

Blumenzwiebel Pflanzaktion an der Grundschule Martinsburg in Mayen-Hausen

Mayen, 17.12.2020 – In den letzten Wochen pflanzten an der Grundschule Martinsburg in Hausen die Kinder zusammen mit ihren Lehrerinnen insgesamt 1500 Blumenzwiebeln. Mit großer Freude und Engagement bohrten die Kinder Löcher, pflanzten Zwiebeln und schaufelten Erde. Sie lernten so nebenbei, wie Frühblüher als Zwiebel aussehen und gepflanzt werden, aber auch, etwas selbst zu erschaffen und zu verändern. Vor der Schule legten wir so eine bunte Krokuswiese und neben der Schule eine große Fläche mit Seerosentulpen an. An dieser Stelle sei noch einmal allen fleißigen Helfern für ihren tollen Einsatz und der Stadt Mayen, die diese Aktion großzügig unterstützt und möglich gemacht hat, gedankt!

Die Pflanzaktion ist ein erster Schritt hin zu unserem Ziel, unseren neuen Schulhof und die angrenzenden Außenflächen insekten-, vogel- und kinderfreundlich zu gestalten. Ergänzt werden soll dieses Projekt durch weitere Frühblüher, Stauden, Sträucher und Bäume, die im nächsten Jahr auf dem Gelände unserer Schule gepflanzt werden. Wenn alle Zwiebeln gut anwachsen, werden nicht nur wir in der Schule und hoffentlich viele Bienen im kommenden Frühjahr von einem wahren Blütenmeer überrascht werden, sondern auch alle, die an unserer Schule vorbeikommen. Wir freuen uns schon sehr darauf, das Ergebnis unserer Arbeit bewundern zu können. Jetzt heißt es: Warten auf den nächsten Frühling!

Kategorien
News

Ahrweiler: Der Abfallratgeber 2021 ist da!

Ahrweiler, 17.12.2020 – Die rund 70.000 Haushalte im Kreis erhalten ab dieser Woche ihren Abfallratgeber 2021. Das teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) mit.

Die Broschüre erscheint in diesem Jahr in neuem Design. Jede Stadt beziehungsweise Verbandsgemeinde erhält eine eigene Ausgabe mit den jeweils geltenden Terminen und Hinweisen. Dadurch ist das Heft weniger umfangreich und spart im Druck Papier und über 7000 Kilogramm CO2. Das Papier des Abfallratgebers ist mit dem Umweltzeichen Blauer Engel und dem FSC-Logo ausgezeichnet. Die grundlegenden Informationen sind in allen Ausgaben des Ratgebers enthalten. Zudem wurde der Abfallratgeber 2021 um spannende Themenbeiträge – von Recycling bis hin zu Zero-Waste-Maßnahmen – erweitert.

Auch in diesem Jahr weist der AWB erneut auf den Wegfall des persönlichen Wertschecks für Sperrabfall und Elektroaltgeräte hin. Die Anmeldung zur Abholung erfolgt rund um die Uhr online unter www.meinawb.de. Wer künftig Sperrabfall auf den Abfallentsorgungsanlagen anliefern möchte, kann sich dort auch seinen persönlichen Anlieferungsschein herunterladen. Eine telefonische Anmeldung ist unter der 02641/975-222 und 975-444 nur während der Sprechzeiten des AWB möglich.

Eine Übersicht über die Abfuhrtermine gibt es ebenfalls unter www.meinawb.de. Dort können BürgerInnen einen persönlichen Abfuhrkalender (einschließlich der Feiertagsverschiebungen) erstellen und in den digitalen Kalender auf Smartphone, Tablet oder Computer importieren lassen. Der Ausdruck ist zwar möglich, aber bitte prüfen Sie im Interesse der Umwelt und des Klimas, ob das wirklich notwendig ist.

Die AWB-Abfallberatung berät zu allen Fragen rund um die Entsorgung unter Telefon 02641/975-222 und 975-444, per E-Mail unter info@awb-ahrweiler.de und im Internet unter www.meinawb.de

Kategorien
Top-Events

Vussem leuchtet im Advent“ – Ein ganzes Dorf als „begehbarer Adventskalender“

Mechernich-Vussem, 17.12.2020 – Pandemie schafft Not – und Not macht erfinderisch: Statt die Köpfe in den Sand zu stecken, haben die Vussemer ihr Dorf in diesen Adventstagen in einen begehbaren Adventskalender verwandelt, in dem jeder Abendspaziergang an einem beleuchteten Fenster mehr vorbeiführt. Das Motzto: „Wir stehen zusammen – lasst uns Vussem gemeinsam zum Leuchten bringen.“

Der Karnevalsverein von 1977 stellte dieses Dreigestirn ins Adventsfensterchen. Foto: Carsten Vogel/pp/Agentur ProfiPress

Die Idee stammt von Sabrina Empt und Ellen Pickartz. Der neue Vussemer Ortsbürgermeister Carsten Vogel und seine Frau Ellen schlossen sich an, die Freiwillige Feuerwehr ist mit von der Partie, die Jecken vom Karnevalsverein ließen sich nicht lumpen und auch Junggesellen, Heimat- und Geschichtsverein und die Flötengruppe „Feybachfinken“ sind mit von der Partie.

Carsten Vogel: „Bisher haben sich alle viel Mühe gegeben und ich persönlich finde, dass sich jeder Spaziergang lohnt. Für heute Abend kann es sein, dass es eine »Waffel to go« am nächsten Fenster gibt…“ Manchaml gibt es an den Häusern auch Musik, einen Glühwein („to Go“) oder einen kleinen Schokoladenweihnachtsmann.

Am 1. Dezember startete Familie Vogel im Rosenweg, es folgten Familie Empt-Balduin im Höhenweg, Familie Pickartz in der Nordstraße , Familie Müller im Höhenweg und Familie Hecker in der St.-Margaretha-Straße.

Kirchenkrippe Weihnachten offen

Am Abend des Nikolaustages war das Domizil des Karnevalsvereins Vossem 1977 e.V. in der Alten Schule, Trierer Straße, an der Reihe, am 7. Dezember Familie Sayf im Rosenweg, gefolgt von Damilie Mehren im Fliederweg, Schuberts in der Trierer Straße, Luxens im Rosenweg, Grimbergs im Keilbergweg, Kadelskis in der Franz-Schneider-Straße und Kreusers im Harter Weg.

Am Montag, 14. Dezember, sollen gleich zwei neue Fenster dazukommen, eines im Haus der Familie Schmitz im Höhenweg und am Junggesellenplatz des Junggesellenvereins „Alte Heimat“ an der Trierer Straße. Danach sind Familie Empt in der Franz-Schneider-Straße, Familie Schmidt in der Nordstraße und Familie Nanetti im Harter Weg an der Reihe.

Samstag, 19. Dezember, werden wieder zwei neue „Fensterchen“ aufgemacht, das der Familie Burat im Rosenweg und eines an der Feuerwehrzufahrt, Trierer Straße.

Familie Müller („Im Feytal“) lässt ihr Licht am 20. Dezember erstrahlen, Familie Sieber (Trierer Straße) am 21.12., Familie Schmitz (Höhenweg) zwei Tage vor Heiligabend, Resi Feyen (Feybachfinken, Trierer Straße) am 23. und der Heimat & Geschichtsverein im Pfarrheim (Rosenweg) am Heiligen Abend.

Die Lichter strahlen täglich von 17 bis 21 Uhr. „Man kann sie sich im privaten Kreis anschauen – natürlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen“, so der neue Ortsvorsteher. Die Fenster leuchten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar 2021. Am ersten und zweiten Weihnachtstag, 25./26. Dezember, ist die Kirche geöffnet und die Krippe kann zwischen 14 und 17 Uhr besucht werden. Carsten Vogel: „In der Kirche bitte die Maske nicht vergessen!“