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Drei neue Mitarbeiter beginnen ihren Dienst beim Betriebshof der Stadtverwaltung Mayen

Mayen, 03.03.2021 – Kürzlich traten drei neue Mitarbeiter ihren Dienst beim städtischen Betriebshof Mayen an. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte so Stephan Ackermann, Alfio D´Agosta und Hans Kohlhaas die nun an  als Hilfsarbeiter des städtischen Betriebshofs tätig sein werden.

„Ich wünschen Ihnen einen guten Start in der Stadtverwaltung Mayen und viel Freude an der neuen Aufgabe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Diesen Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner, Leiter des Betriebshofes Wolfgang Saur und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

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Über 12.000 Menschen im Kreis Ahrweiler mit Impfungen versorgt

Ahrweiler, 03.03.2021 – Impfquote über Landes- und Bundesdurchschnitt – Impfstraßen noch nicht ausgelastet. Rund zwei Monate nach Beginn der Corona-Schutzimpfungen kann der Kreis Ahrweiler eine positive Zwischenbilanz ziehen: Zum Stichtag 28. Februar wurden rund 12.200 Impfungen durchgeführt, davon rund 6800 Erst- und 5400 Zweitimpfungen. In allen 20 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis konnten noch im Februar die Zweitimpfungen durch mobile Impfteams des DRK verabreicht werden. Insgesamt erhielten in diesen Einrichtungen rund 3100 Personen sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfung. Grundlage aller durchgeführten Impfungen ist die derzeit geltende Impfverordnung des Bundes, wonach bislang ausschließlich Personen mit höchster und hoher Schutzpriorität zu impfen sind.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg, was die Corona-Schutzimpfungen betrifft. Vor allem in der besonders vulnerablen Gruppe der über 80-Jährigen, die in Senioreneinrichtungen leben, haben wir bereits viel erreicht. In den letzten Wochen war die Verfügbarkeit des Impfstoffs, den das Land bereitstellt, der limitierende Faktor“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider.

Mit einer Impfquote von 5,2 Prozent der Erstimpfungen (Biontech/Pfizer und AstraZeneca) liegt der Kreis weiterhin über dem Landesdurchschnitt von 5 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 4,9 Prozent. Mit 4,2 Prozent liegt der Kreis auch im Hinblick auf die Zweitimpfungen signifikant über Landes- (3,4 Prozent) und Bundesdurchschnitt (2,5 Prozent).

Impfberechtigten im Kreis Ahrweiler, die nicht älter als 65 Jahre sind, steht seit Mitte Februar als weiterer Impfstoff das zugelassene Vakzin von AstraZeneca zur Verfügung. Seit Inbetriebnahme der zweiten Impfstraße am 15. Februar konnte in diesem Zusammenhang mehr als 1000 Personen ein Impfangebot gemacht werden.

Darüber hinaus haben die mobilen Impfteams zwischenzeitlich mit den Erstimpfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe begonnen. Den Anfang machte das „Haus Alexander“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 25. Februar. Zusätzlich sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal in Pflegeheimen, betreuten Wohngruppen und Tagespflegeeinrichtungen bis Ende April ein Impfangebot für die Erst- und Zweitimpfung durch die mobilen Impfteams erhalten.

Impfvorschau für die kommenden Wochen

Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und -väter, weitere Beschäftigte in Kindertagesstätten sowie Beschäftigte von Grund- und Förderschulen können sich seit dem 27. Februar für die Corona-Schutzimpfung über die zentrale Terminvergabestelle des Landes (unter der Hotline 0800/5758-100 oder online unter www.impftermin.rlp.de) registrieren lassen.

Auch besondere Berufsgruppen der Prioritätsgruppe 2 sollen spätestens ab Anfang März die Möglichkeit haben, sich für ein Impfangebot registrieren zu können. Das betrifft unter anderem Mitarbeiter der Blut-und Plasma-Spendedienste, des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur, der Testzentren und Vollzugsbeamte der Ordnungsämter. Das Land informiert darüber, ab wann das Portal geöffnet wird.

Darüber hinaus sollen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflege- und Senioreneinrichtungen, die während der bereits im Januar erfolgten Erstimpfungen verhindert oder noch unentschlossen waren, erneut die Möglichkeit zur Impfung erhalten.

Ab Mitte März können sich unter anderem über 70-Jährige der Prioritätsgruppe 2, chronisch kranke Menschen und deren Kontaktpersonen für einen Impftermin registrieren. Betroffene werden über die Freischaltung des Terminportals postalisch durch das Land informiert.

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Schutzimpfungen für Vorerkrankte und Kontaktpersonen der Priogruppe 2 – Ministerin: „Es bleibt kein Impfstoff liegen!“

Region/Mainz, 02.03.2021 – Rheinland-Pfalz ermöglicht weiteren Personen der Priorisierungsgruppe 2 eine Corona-Schutzimpfung. Vom 6. März an können sich vorerkrankte Menschen dieser Priorisierungsgruppe sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und von Schwangeren über das Online-Impfportal für Termine registrieren. „Ich freue mich sehr, dass wir nun so zeitnah auch diesen Personengruppen einen Impfschutz anbieten können“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Vorstellung der aktuellen Impfzahlen. „Dies ist nach der Öffnung der Schutzimpfungen für bestimmte Berufsgruppen der Priogruppe 2 wie Lehrer, Erzieher und Polizisten der nächste große Schritt, die Impfungen weiterhin schnell und verlässlich anzubieten.“

Zu den Erkrankungen mit Priorisierungsfolge zählen beispielsweise Demenz, spezielle Formen der Diabetes, Leberzirrhose sowie andere Leber- oder Nierenerkrankungen. Um eine Impfung erhalten zu können, benötigen die Betroffenen gemäß den Vorgaben der Impfverordnung des Bundes eine ärztliche Bescheinigung. Für Kontaktpersonen hingegen stellt das Land einen Vordruck zur Verfügung. Dieser ist dann von der Kontaktperson und der gepflegten oder schwangeren Person zu unterschreiben. Gegebenenfalls muss dies durch Dokumente wie beispielsweise einer Kopie des Mutterpasses oder einer ärztlichen Bescheinigung ergänzt werden.

Insgesamt bleibt Rheinland-Pfalz mit seinen Impfungen in der Spitzengruppe der Bundesländer. Stand 1. März wurden 359.102 Impfungen verabreicht, davon 218.951 Erst- und 140.151 Zweitimpfungen. Damit haben mehr als 5 Prozent der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zumindest die Erstimpfung erhalten. In der Gruppe der mit Erst- und Zweitdosis bereits vollständig geimpften Menschen ist Rheinland-Pfalz mit einer Quote von 3,4 Prozent weiterhin bundesweit führend.

Seit vergangenem Wochenende können sich im Land auch bestimmte Berufsgruppen der Priogruppe 2 für ihre Corona-Schutzimpfungen registrieren lassen. Davon haben bisher alleine in der Gruppe der priorisierten Lehrer, Erzieher und Beschäftigten in Grund- und Förderschulen sowie in der Kindertagespflege mehr als 44.000 Menschen Gebrauch gemacht. Von ihnen haben bereits 20.000 einen Termin bis zum 13. März erhalten. Die ersten Impfungen haben schon gestern stattgefunden. Auch aufgrund dieser neuen Impfgruppen gelinge es Rheinland-Pfalz sehr gut, den zugelieferten Impfstoff auch von AstraZeneca schnell und verlässlich zu verimpfen, so die Ministerin. „Wir haben in Rheinland-Pfalz keinen ungenutzten Überschuss an AstraZeneca. Jede Dosis des bisher gelieferten Impfstoffs ist mit einer konkreten Planung für die kommenden beiden Wochen belegt“, erläuterte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Ministerin wiederholte in diesem Kontext ihre Terminzusage an die Gruppe der über 70-Jährigen im Land. „Unsere Planung sieht vor, dass diese Gruppe ab Mitte März die Möglichkeit zu einer Terminregistrierung erhält. Dabei ist weiterhin die gelieferte Menge des Biontech-Impfstoffs der limitierende Faktor“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Wenn die Ständige Impfkommission allerdings entscheidet, AstraZeneca auch für Menschen über 65 freizugeben, kann auch schon früher und schneller geimpft werden.“ Sollte eine solche Zulassung erfolgen, werden alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer von 70 bis 79 unverzüglich per Brief über die Registrierungsmöglichkeit informiert.

Im Anschluss gab Gesundheitsstaatssekretär und Landeskoordinator Impfen Dr. Alexander Wilhelm einen Ausblick auf die Impfungen in dieser und der kommenden Woche. „Unsere Planungen sehen vor, dass wir alleine diese Woche mehr als 65.500 Erstimpfungen durchführen können. In der kommenden Woche wollen wir diese Zahl dann sogar auf mehr als 70.000 steigern.“ So sich die gelieferte Impfstoffmenge in den kommenden Wochen erhöhe, steige auch die Zahl der Impfungen im Land parallel an.

Hintergrund:

Gelistet sind in der Priogruppe 2 Personen mit folgenden Vorerkrankungen:

  • Demenz
  • psychiatrische Erkrankung
  • Organtransplantation
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder

Behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt

  • interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder andere, ähnlich schwer chronische Lungenerkrankung
  • Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥58 mmol/mol bzw. ≥7,5%)
  • Adipositas (Body-Mass-Index über 40)
  • Leberzirrhose und andere chronische Lebererkrankung
  • Chronische Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung im Einzelfall ein sehr hohes

oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht.

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Tourismus

Vier Monate geschlossen – Jetzt reichts! – DEHOGA: Außengastronomie sofort öffnen – Osterurlaub ermöglichen

Region/Bad Kreuznach, 02.03.2021 – Mit drei stillen Mahnwachen in den großen rheinland-pfälzischen Städten Trier, Mainz und Koblenz in dieser Woche, mit über 600 Teilnehmern, hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz ein Ausrufezeichen gesetzt. „Auf den Tag genau am 2. März sind unsere Betriebe im zweiten Lockdown 4 Monate geschlossen. Jetzt reichts!“ Anfang dieser Woche finden Mahnwachen auch in zahlreichen weiteren DEHOGA Landesverbänden statt, um bundesweit vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz, an sämtliche politische Türen auf Landes- und Bundesebene zu klopfen. Wir wollen als DEHOGA gemeinsam für unsere Branche das Bestmögliche erreichen: Lasst uns endlich wieder öffnen!

Die folgenden Spitzenpolitiker werden ein Statement abgeben:

Doris Ahnen, MdL, Finanzministerin und stellvertretende SPD-Vorsitzende,

Christian Baldauf, MdL, Fraktionsvorsitzender und CDU-Spitzenkandidat,

Daniela Schmitt, Wirtschafts-Staatssekretärin und FDP-Spitzenkandidatin,

Jutta Blatzheim-Roegler, stellv. Fraktionsvorsitzende der B90/GRÜNEN

Dr. Joachim Streit, Landrat und Spitzenkandidaten der Freien Wähler

Erste Politiker fordern eine Öffnung der Außengastronomie, das ist gut, richtig und wichtig! Infektiologisch spricht alles dafür, die Außengastronomie so schnell wie möglich zu öffnen und nicht bis Ostern zu warten.

DEHOGA Präsident Gereon Haumann: „Das Wochenende hat doch erneut gezeigt, dass es gerade bei schönem Wetter die Menschen nach den dunklen Wintermonaten nach draußen zieht. Dies führt teilweise zu enormen Ansammlungen an wenigen Begegnungspunkten im öffentlichen Raum. Dort wird sich unkontrolliert, ungeordnet und in unbegrenzter Menge getroffen. Es werden keine Hände desinfiziert, kein Abstand gehalten, keine Masken getragen und auch keine Kontakte erfasst.! Mit dem sofortigen Öffnen der Außengastronomie werden unkontrollierte Ansammlungen im öffentlichen wie im privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt!“

Bereits im letzten Frühjahr hat das Gastgewerbe bewiesen, dass die Hygienekonzepte mit Abstand, Gästeregistrierung und Kontaktbeschränkungen einwandfrei funktionieren. So lassen sich mehr sichere Plätze anbieten und Infektionsgefahren reduzieren. Konzepte für ein behutsames und stufenweises Öffnen haben wir mehrfach vorgelegt und sind intelligenter als pauschale Dauer-Lockdowns.

„Wir fordern die umgehende Öffnung des Außengastronomie; spätestens zum 15.03.21 und die Öffnung der Hotels auch wieder zu touristischen Zwecken ab dem 22.03.21, so dass Osterurlaub in Rheinland-Pfalz möglich wird!“ So lautet die klare Erwartung von DEHOGA-Präsident Haumann an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor der nächsten MPK am Mittwoch und weiter: „Dies ist verantwortliches politisches Handeln, da wir nicht die Ursache, sondern Teil der Lösung des Problems sind!“

Man sollte den Menschen mehr zutrauen und dabei auch endlich die Chancen der Digitalisierung und auch der Möglichkeiten von Schnelltests aktiv nutzen.“

Haumann hatte bereits bei den Mahnwachen in der vergangenen Woche in Trier, Mainz und Koblenz gefordert: „Die Politik muss jetzt Verantwortung zeigen und handeln. Wir wollen einen konkreten Öffnungsplan mit verbindlichen und dauerhaften Perspektiven für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz! Der DEHOGA fordert einen Fahrplan mit klaren und nachvollziehbaren Kriterien, wann, wer, unter welchen Bedingungen dauerhaft wieder öffnen darf.“ Es geht um die wirtschaftliche Existenz der 13.500 Gastgeber-Familien und ihre 150.000 Beschäftigten. Jede vierte Familie bezieht in Rheinland-Pfalz ein Haupt- oder Nebeneinkommen aus dem Tourismus. Über 90% der Unternehmer sind bereits in zweiter oder dritter Generation als Gastgeber tätig.

„Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben für uns weiter oberste Priorität! Es gibt kein einziges signifikantes Infektionsgeschehen in einem Gastgewerbebetrieb in Rheinland-Pfalz. Die Gäste waren und sind auch zukünftig in den DEHOGA Betrieben jederzeit sicher aufgehoben. Lasst uns öffnen – Ohne Gastgeber wird‘s sonst trostlos, geschmacklos und schlaflos!“, so Präsident Gereon Haumann abschließend.

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Bundeswehr Unterstützung für die Pandemie-Bekämpfung im Eifelkreis erneut verlängert

Bitburg, 02.03.2021 – Die andauernde Pandemielage im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die sich mit den kürzlich aufgetretenen Virusmutationen zusätzlich anspannt, stellt weiterhin eine Arbeitsbelastung für die Pandemiebekämpfung der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm dar.

Der im Oktober 2020 eingerichtete Unterstützungsdienst von Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung Daun (EloKaBtl 931) machte daher eine erneute Verlängerung zur Verstärkung beim Gesundheitsamt erforderlich.

Die zunächst bis zum 26. Februar festgelegte Amtshilfe der Bundeswehr wurde bis zum 9. April 2021 erweitert. Eingesetzt werden insgesamt 10 Soldaten in der Kontaktermittlung und Telefonie sowie zwei medizinisch qualifizierte Soldaten vom Sanitätsregiment II „Westerwald“ (SanReg II, Rennerod). Landrat Dr. Joachim Streit lobte die hervorragende Unterstützung der Soldaten und verwies darauf, dass angesichts der wieder schnell angestiegenen Virusausbreitung im Eifelkreis weiterhin die Amtshilfe durch die Bundeswehr in Anspruch genommen werden muss.

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Wirtschaft

Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt in 2020 kreisweit Vereine mit über 300.000 Euro

Ahrweiler, 02.03.2021 – Der gute Zweck- die schönste Art der Bürgerdividende. Das Jahr 2020 war bedingt durch die Corona-Pandemie für viele Vereine kein einfaches Jahr. Veranstaltungen mussten abgesagt werden und dadurch bedingt konnten kaum Einnahmen generiert werden. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass die Kreissparkasse Ahrweiler im letzten Jahr mit über 320.000 Euro rund 100 Vereine aus dem sogenannten PS-Reinertrag unterstützen konnte- denn soziales Engagement wird bei ihr großgeschrieben.

Im vergangenen Jahr konnte die Kreissparkasse Ahrweiler einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Durch die zunehmende Trockenheit und den damit bedingten schweren Borkenkäferbefall hat sich das Landschaftsbild auch im Kreis Ahrweiler zunehmend geändert. Die einst satten grünen Wälder sind an vielen Stellen eher braun oder teilweise kahl. Mit einer Spende von 30.000 Euro konnte die Kreissparkasse Ahrweiler die einzelnen Kommunen bei der Aufforstung unterstützen, damit unsere Wälder wieder fit für die Zukunft sind. Wir sind stolz darauf, dass wir unseren Landkreis mit solch einem tollen Nachhaltigkeitsprojekt aktiv bei der Aufforstung unserer Wälder unterstützen können“, freut sich Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Im sozialen Bereich konnte der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle Bad Neuenahr ein Spendenscheck über 44.000 Euro für ihre wichtige Arbeit überreicht werden. Niemand kann ausschließen, dass er einmal durch widrige Umstände wie z. B. Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine finanzielle Situation gerät, die die Rückzahlung vorhandener Kredite unmöglich macht, weil die Einkünfte lediglich zur Bestreitung des Lebensunterhalts ausreichen. Diese Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungspflichten nachzukommen und benötigen kompetente Hilfe und Unterstützung.

Aber auch kleinere Projekte konnten durch den PS-Reinertrag unterstützt werden. So konnten die Uferlichter durch die Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen. Insbesondere aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen haben sich viele Menschen an den strahlenden Lichtern und der vorweihnachtlichen Atmosphäre erfreut.

Strahlende Kinderaugen gab es im vergangenen Jahr bei den Schülern und Schülerinnen der Levana-Schule in Ahrweiler. Mit einer Spende von 5.000 Euro konnte der Erwerb eines neuen Busses unterstützt werden.

Dieses große Engagement im Kreis Ahrweiler ist nur durch die 11.500 Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler möglich, die Inhaber von einem oder mehreren PS-Losen sind. Denn ein PS-Los beschert den Kunden nicht nur die Aussicht auf Sparguthaben und Gewinne, sondern sie tun damit auch Gutes für die Region. „Jedes PS-Los fördert mit 25 Cent jeden Monat gemeinnützige Aktivitäten und Einrichtungen aus den Bereichen Jugend, Sport, Soziales und Kultur. Jeder Euro für den guten Zweck- denn am Ende ist es die schönste Art der Bürgerdividende, mit der man viel bewegen kann“, betont Dieter Zimmermann. So konnten alle Sparkassen in Rheinland-Pfalz insgesamt knapp 6.000.000 Euro für gemeinnützige Zwecke ausschütten.

Neben den großen Spendensummen kommen beim PS-Sparen jährlich aber auch enorme Gewinnsummen zusammen. Im vergangenen Jahr konnten Gewinne in Höhe von 11.000.000 Euro in Rheinland-Pfalz und davon alleine über 627.000 Euro Geld- und Sachgewinne an die Los-Inhaber der Kreissparkasse Ahrweiler ausgegeben werden. Bei den monatlichen Auslosungen haben die Losbesitzer die Chance auf Geldgewinne von bis zu 25.000 Euro sowie einen schnittigen MINI One. Darüber hinaus findet im Frühjahr die große Zusatzauslosung statt, in der es weitere Autos, Reisegutscheine und Geldgewinne im Gesamtwert von ca. 700.000 Euro zu gewinnen gibt.

Mit einem PS-Los tut man Gutes für die Region und versucht das eigene Glück in regelmäßigen Auslosungen. Damit nicht genug – pro PS-Los und Monat legt die Sparkasse für den Kunden vier Euro zurück. Im Dezember eines jeden Jahres wird der Sparbetrag an den Kunden ausgezahlt. Ob für Weihnachtsgeschenke, zur Realisierung eigener Wünsche oder für die Autoversicherung am Jahresanfang – die Finanzspritze findet auf jeden Fall eine gute Verwendung.

Lose erhalten Interessierte in den Geschäftsstellen der Kreissparkasse Ahrweiler und im Internet auf www.ksk-ahrweiler.de

 

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Innenminister Lewentz: Neue Sonderförderung für soziale Funktion von Dorfläden

Region/Mainz, 02.03.2021 – Ab sofort können Betreiberinnen und Betreiber rheinland-pfälzischer Dorfläden eine Sonderförderung von bis zu 10.000 Euro für Maßnahmen der (Re-)Aktivierung der sozialen Funktion von Dorfläden während und nach der Corona-Pandemie beantragen. Damit wird die im Frühjahr 2020 vom Innenministerium eingerichtete Sonderförderung für Dorfläden mit neuem Schwerpunkt fortgesetzt.

„Dorfläden bieten mehr als die bloße Einkaufsmöglichkeit. Sie sind oft der lebendige Treffpunkt im Ort und wichtig für die Dorfgemeinschaft. Das möchten wir auch für die Zukunft erhalten“, so Innenminister Roger Lewentz. Durch die Schließung von gastronomischen Zusatzangeboten wie „Kaffeeecken“ sowie die Reduzierung persönlicher Kontakte sei die Funktion der Läden 2020 aber weitgehend auf den reinen Einkauf oder die Belieferung beschränkt worden. Für die Reaktivierung bisheriger sozialer Funktionen oder die Schaffung neuer Angebote stehen jetzt insgesamt 100.000 Euro für das Jahr 2021 bereit. Die Träger der Dorfläden, in der Regel Genossenschaften, wirtschaftliche Vereine oder private Betreiber, können die Mittel ab sofort beantragen.

Bereits im vergangenen Jahr waren kurzfristig über 60.000 Euro für die Einrichtung bzw. den Ausbau von Schutzmaßnahmen sowie Lieferdiensten an 50 Dorfläden ausgezahlt worden. Die Hilfe kam an und zahlreiche Dorfläden können so einen wichtigen Beitrag zur Versorgung während der Pandemie leisten.

Die Umsetzung erfolgt auch diesmal gemeinsam mit der Dorfladenberatung M.Punkt RLP. Die konkreten Förderbedingungen der neuen Sonderförderung sind abrufbar unter: https://mdi.rlp.de/de/unsere-themen/staedte-und-gemeinden/foerderung/kommunalentwicklung/dorfladen/

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IT Fabrik aus Bitburg ist neuer EIFEL Arbeitgeber – Fachkräfte-Netzwerk aus der Region wächst

Bitburg, 02.03.2021 – Seit Anfang März verstärkt die IT Fabrik aus Bitburg das Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber. Das Unternehmen aus der Brauereistadt hat erst kürzlich den „EIFEL Arbeitgeber-Check“ souverän absolviert und qualifiziert sich somit für die Teilnahme am Qualitätsnetzwerk. Bei diesem Check wurden z.B. die Themen Personal/ Mitarbeiter, Kunden und Prozesse genauer unter die Lupe genommen und mögliche Verbesserungs­potenziale aufgezeigt.

Das junge Systemhaus bietet professionelle Dienstleistungen rund um IT und Telekommunikation an. Über 600 Geschäftskunden werden von den Experten betreut: vom innovativen Start-up bis zum Großkonzern. Das Unternehmen kann eine beachtliche Entwicklung vorweisen: 2011 fiel der Startschuss für die IT Fabrik. Sven Lübken betreute damals, neben seinem Vollzeitjob als IT-Verantwortlicher für einen regionalen Automobilhändler, erste Kunden im Bereich der Informationstechnologie. Vor allem bei kleinen und mittelständischen Eifeler Betrieben sah er großes Potenzial und wagte das Jahr darauf schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit. Der IT-Spezialist hatte den richtigen Riecher und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – auch dank seines hohen Dienstleistungsgedankens. Schon nach kurzer Zeit holte er Andreas Stein, heutiger Prokurist und technischer Leiter, mit ins Boot. Seitdem konnte das Team stetig vergrößert werden. Durch das personelle Wachstum, musste das Unternehmen auch räumlich wachsen. Im Oktober 2020 bezogen die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den hochmodernen Open-Space-Neubau mit hervorragend ausgestatteten Arbeitsplätzen und einer „working coffee“ Einheit inkl. großer Küche in der Daimlerstraße in Bitburg.

Der IT Fabrik ist es wichtig auch im Bereich der Arbeitgeberattraktivität mit dem Puls der Zeit zu gehen und für das gesamte Team einen Ort mit „Wohlfühlfaktor“ zu schaffen – das Arbeitsumfeld ist bewusst locker, es gibt flache Hierarchien mit kurzen Entscheidungswegen, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Projekte  und ein hohes Maß an Eigenverantwortung für die Mitarbeiter. Entwicklungsmöglichkeiten durch regelmäßige Weiterbildungsangebote werden gefördert. Der Spaß kommt trotz herausfordernder Arbeit nie zu kurz. So kann man bspw. im Sommer auf der großen Terrasse draußen arbeiten, den ein oder anderen Feierabend zusammen beim Grillen verbringen oder beim jährlichen Event das Gemeinschaftsgefühl stärken.

Sven Lübken weiß aus Erfahrung, dass ein Arbeitgeber attraktiv und modern sein muss, um gute Leute zu bekommen und diese zu halten. Vor allem im IT-Bereich hat sich der Fachkräftemangel in den vergangenen Jahren zugespitzt. „Wir freuen uns sehr jetzt Teil der Arbeitgebermarke EIFEL zu sein.“ so der Geschäftsführer. „Das Fachkräftenetzwerk passt für uns einfach perfekt. Wir waren von Anfang an überzeugt und freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit den anderen Unternehmen des Netzwerks.“

Stellvertretend für das gesamte Team der IT Fabrik Systemhaus GmbH & Co. KG nimmt Sven Lübken die EIFEL Arbeitgeber-Plakette von Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL, in Empfang. Alle Beteiligten freuen sich auf die zukünftige Kooperation.

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Westenergie eröffnet Bücherschrank in Kehrig

Kehrig, 02.03.2021 – Literatur to go: Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein. Stadtmöbel bietet rund um die Uhr Lesestoff. Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken. Die Tauschbörse für ausgelesene Bücher steht ab sofort in Kehrig auf dem Vorplatz des Bürgerhauses.

„Der Bücherschrank von Westenergie ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, betont Ortsbürgermeister Stefan Ostrominski. „Als Partner der Gemeinde Kehrig kümmern wir uns nicht nur um die Energieversorgung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, wenn sich der Bücherschrank schnell zu einem Treffpunkt des Literaturtausches entwickelt“, erklärt Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie in der Region.

Die Mini-Bibliothek ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Die Bücherschränke verteilen sich im gesamten Kerngebiet von Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Weitere Infos sowie eine Übersicht aller Standorte finden Sie unter www.westenergie.de/buecherschraenke.

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Corona-Hotline der Gemeinde Wachtberg – Ein Jahr Corona – Rückblick auf ein viel genutztes Serviceangebot

Wachtberg-Berkum, 02.03.2021 – „Ich möchte mich bedanken bei der netten Dame, leider habe ich mir den Namen nicht gemerkt. Sie hat mir so toll geholfen!“ kommt der Bürger am Telefon schon fast ins Schwärmen. Ein derart herzliches Lob gibt man gerne weiter und schnell war ausgemacht, wen der freundliche Herr gemeint hat – eine Mitarbeiterin aus dem Team der Corona-Hotline der Gemeinde Wachtberg.

Corona-Hotline seit März 2020

Ende März 2020 war im Wachtberger Rathaus eine Hotline für die Wachtberger Bürger*innen eingerichtet worden. Deutschland befand sich Corona bedingt im ersten Lockdown, das neuartige Virus hatte bereits das tägliche Leben für jeden spürbar verändert. Damals konnte sich noch niemand vorstellen, dass auch ein Jahr später Corona noch das alles beherrschende Thema sein würde. Nie gekannte Einschränkungen gilt es seitdem zu beachten, die Corona-Schutzverordnung wird regelmäßig an die aktuelle Pandemielage angepasst.

Die Telefone in der Gemeindeverwaltung, insbesondere im Ordnungsamt, standen anfangs kaum mehr still. Mit der Einrichtung der Corona-Hotline konnten diese Anrufe gezielt gelenkt werden. Seitdem nehmen geschulte Mitarbeiter*innen die Fragen der Anrufenden auf, geben Hilfe und informieren zu zahlreichen Themen rund um Corona, antworten soweit möglich oder vermitteln an die entsprechenden Fachstellen weiter, darunter das Kreisgesundheitsamt, Ministerien, Behörden.

Fragen zu Corona: Wer, wie, was, warum?

Im ersten Lockdown ging es bei den Fragen vielfach darum, wie und ob dieser oder jener Betrieb noch geöffnet sein durfte. Die Verwirrung gerade für Gewerbetreibende war groß. Später, mit steigenden Fallzahlen, wurden zunehmend  Informationen zu Verhaltensregelungen während einer Quarantäne, zu Begrifflichkeiten und Unterscheidungen von Kontaktpersonen 1 und 2 abgefragt. „Ab wann muss ich einen Corona-Test machen, wo bekomme ich einen?“, auch das sind Fragen, die regelmäßig an die Mitarbeiter*innen der Corona-Hotline gestellt werden Wie die Regeln bzw. Verbote bzgl. Feiern zu verstehen sind, aber auch, wie und ob Versammlungen oder Sitzungen von Vereinen oder sonstigen Gruppierungen durchführbar sind, nicht zuletzt auch geht es um Lohnersatzkosten und wie und wo man Corona-Hilfen erhält… alles dies sind Fragen, mit denen sich Wachtberger Bürger*innen an die Hotline wenden.

Studentische Hilfskräfte als Unterstützung

Setzte sich das Team am Wachtberger Corona-Telefon in den ersten Monaten noch aus Mitarbeiter*innen der Gemeindeverwaltung zusammen, so zeichnete sich im Herbst, als die Inzidenzzahlen weiter in die Höhe gingen und auch die Anrufe zunahmen, ab, dass dringend Unterstützung gebraucht wurde. Seit Ende November 2020 verstärken nun hierfür geschulte studentische Hilfskräfte die Corona-Hotline der Gemeinde Wachtberg. „In Stoßzeiten, besonders zu Beginn des zweiten Lockdowns im Dezember, hatten wir zeitweise fünf Studenten*innen im Einsatz, die wechselweise die Hotline bedienten“, blickt Ordnungsamtsleiter Markus von Wirtz auf die letzten Monate zurück. „Die Studenten sind eine große Entlastung für uns!“ Alleine in den letzten drei Monaten sind über 700 Anrufe auf der Corona-Hotline eingegangen, dazu zahlreiche Anfragen per E-Mail. Die Herausforderungen, vor allem die vielen zusätzlichen neuen Aufgaben, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, wären – neben allem anderen, was regulär nach wie vor an Aufgaben ansteht – ohne Hilfskräfte kaum zu schaffen. So unterstützen die Studenten*innen das Ordnungsamt auch bei der Bearbeitung und Abwicklung der in Wachtberg registrierten Corona-Fälle, zum Beispiel bei der Erfassung der ersten Erhebungsbögen, der Kontakte und schließlich der Gesundmeldungen.

Momentan sitzen zwei Studentinnen abwechselnd am Corona-Telefon. Und… hat das Lob des Bürgers die nette junge Dame erreicht? „Ja, ich erinnere mich genau“, freut sich Elnaz Pourzare, „es ging um die Einreiseformalitäten für die im Ausland lebende Tochter des Anrufers“. Fragen zu den aktuellen Einreiseregelungen gebe es häufiger, sagt die Psychologiestudentin aus Bonn. Momentan würden aber auch viele Senioren*innen nach Hilfsmöglichkeiten bei der Fahrt zum Impfzentrum in Sankt Augustin fragen. Auch da kann Pourzare weiterhelfen: Die Gemeinde Wachtberg bietet für Ü80-Jährige einen kostenlosen Fahrdienst an. (mm)