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Mundart-Nachtwächter-Führung in Künnisfeld am Freitag 22. Oktober – Anmeldung erforderlich

Königsfeld/Brohltal – Historischer Rundgang in Königsfeld am 22. Oktober 2021, 18:00 Uhr. Seit bereits über 20 Jahren findet im Oktober der traditionelle „Künnisfelder Mundartabend“ statt, welcher als nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des alljährlichen Kulturprogramms im Brohltal einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Dialekts leistet. Leider macht die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr dieser Veranstaltung wieder einen Strich durch die Rechnung.

Getreu dem Motto „Die heimische Mundart ist ein kulturelles Gut, das es zu bewahren gilt“, wird stattdessen am 22. Oktober 2021 eine Nachtwächterführung in Mundart angeboten, welche von Karl-Heinz Kurth geleitet werden. Dies ist für den beliebten Vulkanparkführer, der im letzten Jahr sein 15-jähriges Jubiläum als Nachtwächter feierte, eine ganz besondere Gelegenheit zwei Leidenschaften zu vereinen. Die Teilnehmer können sich auf einen historischen Rundgang durch die verwinkelten Gassen und Straßen der ehemaligen mittelalterlichen Stadt Königsfeld in guter alter heimischer Mundart freuen. Laternen oder Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden (bitte keine Pechfackeln).

Da die Tour unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Hygienemaßnahmen stattfindet und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung in der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See (Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de). Die Führung ist kostenfrei.

Wann: Freitag, 22. Oktober 2021

Beginn: 18.00 Uhr

Treffpunkt: Kirche Königsfeld

Anmeldung erforderlich! Tel. 02636-19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de

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Sterne-Auszeichnung des Ferienhauses „Elas Place“ in Thür

Thür/Mendig – Das Ferienhaus „Elas Place“ der Familie Neubusch wurde vor kurzem nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer bewertet und nun mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhält das neue Ferienhaus in Thür verdiente 4 Sterne. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz, Beigeordnete der Gemeinde Thür, Lukas Ellerich, sowie DTV-Prüferin Julia Schweitzer überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde an die Eigentümer. Herr Lempertz sowie Herr Ellerich betonten bei der Übergabe: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass die Zahl an hoch klassifizierten Ferienhäusern in der Verbandsgemeinde Mendig immer weiterwächst“.

Das charmante Eifeler Hofhaus besitzt eine Wohnfläche von 90 qm groß und bietet Platz für 3 Personen. Das Haus wurde komplett modernisiert, ist voll möbliert und mit viel Komfort für einen entspannten Urlaub ausgestattet. Es verfügt über ein Wohnzimmer, Bad, Elternschlafzimmer, Kinderzimmer, eine Küche sowie ein Waschraum. Die Terrasse lädt bei Sommertagen zu gemütlichen Grillabenden ein. Das Ferienhaus zeichnet sich durch seine moderne Ausstattung aus.

Die Vermieter erhalten mit der DTV-Klassifizierung eine unabhängige und objektive Bewertung. Die große bundesweite Resonanz zeigt, dass die DTV-Sterne für private Ferienunterkünfte bei den Vermietern gefragt sind. Ebenso sind sie aber auch im Bewusstsein der Gäste als verlässliche Orientierungshilfe für Ausstattungsqualität fest verankert.

Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast, dass diese Unterkunft nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet ist. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet – von einfach bis erstklassig. Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

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GesundLand Tourist Information Daun erneut mit i-Marke zertifiziert

Daun – Die GesundLand Tourist Information Daun wurde in Form eines Mystery-Checks vom Deutschen Tourismusverband überprüft und kann sich nun über sehr gute Ergebnisse sowie eine erneute Zertifizierung als Tourist-Information freuen. Die GesundLand Tourist Information liegt in der Punktebewertung sowohl über dem Landes- als auch über dem Bundesdurchschnitt.

Geprüft wurde das Erscheinungsbild außen, das Erscheinungsbild innen, z.B. räumliche Ausstattung, die Beratung am Counter, das Leistungsangebot sowie das Qualitätsbewusstsein.

Die GesundLand Tourist Information darf die i-Marke, also das bekannte weiße „i“ auf rotem Hintergrund, nun wieder für drei Jahre führen. Weitere Informationen zum Thema erteilt Michaela Schenk, Qualitätsmanagement GesundLand Vulkaneifel, unter Tel. +49 (0)6592 951311 oder per E-Mail: schenk@gesundland-vulkaneifel.de.

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Museums-Vorträge im Eifelmuseum Mayen – Neues Format findet im November statt!

Mayen – Jetzt auch von zu Hause aus die Museumsvorträge genießen! Der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung e.V. veranstaltet in Kooperationen mit der Stadt Mayen erstmalig hybride Museumsvorträge. Neben Altbewährtem werden neue Formate der Wissensvermittlung – in Präsenz und digital −, aber auch der Unterhaltung geboten.

Ein kombiniertes Format bietet die Möglichkeit, den Vortrag vor Ort im Eifelmuseum oder auch digital, via Livestream auf dem youTube Kanal der Stadt Mayen unter www.youtube.com/stadtmayenzeit, mitzuerleben.

Referent Nicolas Junglas M.A. von der Arbeitsgemeinschaft Mühlsteinrevier RheinEifel wird mit dem Vortrag „Mühlsteine prägen eine Region“ am 4. November beginnen: „Denn wenn wir durch die Straßen von Mayen, Mendig, Kottenheim und Ettringen gehen, dann fallen einem die vielen Mühlsteine auf, die so manchen Vorgarten zieren.“ Genau das möchte der junge Referent den Teilnehmern näher bringen und wird zudem auch von der Produktion von Reib- und Mahlsteinen sowie der für den Mühlsteintransport erforderlichen Infrastruktur berichten.

Weiter geht es mit dem zweiten Vortrag „ Wolfsjagd in der Eifel“ am 25. November, welcher von Prof. Dr. Wolfgang Schmid, Universität Trier, vorgetragen wird.

Die Rückkehr der Wölfe sorgt für aufgeregte Diskussionen. Für Historiker stellt sich die Frage, wie frühere Generationen mit dem Thema umgegangen sind.

Interesse geweckt und Lust an beiden Vorträgen teilzunehmen? Dann am 4. und 25. November, jeweils um 20 Uhr ins Eifelmuseum, Foyer-Ebene 0 kommen oder die Vorträge auf dem youTube Kanal www.youtube.com/stadtmayenzeit der Stadt Mayen mitverfolgen. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jedoch sind beim Besuch der Vorträge vor Ort die zu diesem Zeitpunkt geltende Corona-Verordnung und die 3-G Regeln zu berücksichtigen. Ein Nachweis über Impfung, Testung oder Genesung ist am Vortragsabend vorzulegen.

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Das Vinxtbachtal und seine wechselvolle Geschichte – Wanderung am Sonntag 17. Oktober – Anmeldung erforderlich

Brohltal/Niederzissen – Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah. Die ca. 2 stündige Wanderung führt vom Wanderparkplatz der Volksbank in Königsfeld den Vinxtbach entlang, einst wichtige Grenze des römischen Weltreiches. An der Ditzlersmühle (Ehemalige Ölmühle) vorbei geht es zur alten Dedenbacher Straße. Hier fließt der Dedenbach in den Vinxtbach. Entlang der Straße treten Steinschichten der Unterdevonzeit zu Tage.

Treffpunkt: Parkplatz Volksbank, Königsfeld

Durch eine Faltung, die hier vor etwa 300 Millionen Jahren stattfand, sind die Gesteine so aufgerichtet worden, dass man auf die Unterseite der Schichten und damit des ehemaligen Meeresbodens schauen kann.

Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Aber auch zu der Zeit, als sich hier noch das Meer befand, waren viele Tiere hier heimisch, die durch Einschlüsse im Gestein bekannt wurden. Die Seelilien beispielsweise, ferne Verwandte vom Seeigel oder Seestern. Oder Trilobiten, Assel ähnliche Gliedertiere, die einst im Schlamm nach Nahrung wühlten. Selbst Korallen sind nachgewiesen.

Wir gehen durch das 700 Jahre alte Dedenbach. Laut mündlicher Überlieferung soll ein Römer dem Bach und dem Ort den Namen gegeben haben. Dieses ist bis heute nicht bewiesen, obwohl nachweislich Römer durch Dedenbach zogen.

Der Rückweg führt am ,,Steinerbüschelchen“ (einem alten Basaltsteinbruch vorbei) zurück nach Königsfeld. Hier auf dem Wanderparkplatz neben der Volksbank endet unsere Wanderung.

Bequemes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Bekleidung für die einfache Wanderung wird empfohlen. Die Teilnahmegebühr beträgt für Familien 10,- €, Erwachsene 4,- € und Kinder (6-14 Jahre) 2,- €

Eine Anmeldung bei der Tourist-Information ist erforderlich!

Weitere Informationen:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See

Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen, Tel. 02636/19433,

E-mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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Top-Themen Tourismus

Austauschen, Vernetzen, Kooperieren – III. LEADER-Forum Eifel Ardennen

Schleiden/Prüm – Das III. LEADER-Forum Eifel-Ardennen war ein voller Erfolg. In Vogelsang IP in Schleiden trafen sich rund 180 Teilnehmer aus den LEADER-Regionen des Eifel-Ardennen-Raums und nutzten das Treffen für einen regen Austausch. Erstmals waren auch LEADER-Regionen aus Luxemburg dabei. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm, um den ländlichen Raum zu stärken.

Schon seit vielen Jahren arbeiten die Landkreise, Kommunen und Wirtschaftskammern aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in der Zukunftsinitiative Eifel eng zusammen, um gemeinschaftlich den Eifel-Ardennen-Raum zu stärken.

„Wir freuen uns, dass wir auf Vogelsang in diesem Jahr das III. LEADER-Forum Eifel-Ardennen ausrichten dürfen. Die vielen spannenden Projekte, die hier von allen LEADER-Regionen vorgestellt wurden, zeigen, wie ideenreich die Menschen im Eifel-Ardennen-Raum sind“, begrüßte Manfred Poth, Vorsitzender Naturpark Nordeifel e.V., die Teilnehmer. Die LAG Eifel ist bei dem Naturpark Nordeifel angesiedelt und hat zusammen mit der Eifel Tourismus GmbH, die im Auftrag der Zukunftsinitiative Eifel (ZI Eifel) agiert, das LEADER-Forum federführend organisiert.

Gemeinsam Standort stärken

„Kräfte bündeln und gemeinsam etwas erreichen, das zeichnet uns im Eifel-Ardennen-Raum aus. Wirtschaft, Soziales, Natur – die Themenbereiche der einzelnen Projekte berühren alle Lebensbereiche der Menschen im Eifel-Ardennen-Raum, das macht sie so erfolgreich. Der heutige Tag lebt vom Austausch und Vernetzen auch über Landesgrenzen hinweg. Das ist für uns hier im Eifel-Ardennen-Raum eine Selbstverständlichkeit“, betonte Markus Ramers, Landrat Kreis Euskirchen.

Im Kulturkino auf Vogelsang IP begrüßten Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Isabelle Weykmans, Ministerin in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, zuständig für die Bereiche Kultur, Sport, Beschäftigung und Medien, und Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten die Gäste. Sie betonten in ihren Grußworten, wie wichtig ein Austausch zwischen den Regionen sei und zeigten sich begeistert von der Qualität der vielfältigen LEADER-Projekte im Eifel-Ardennen-Raum.

Dr. Sebastian Elbe berichtete nach den Grußworten in seinem Vortrag „Strategische Kooperationen in ländlichen Räumen“ von seinen Erfahrungen. Die Gruppe „OFF-Beat“ unterhielt mit ihrem musikalischen Beitrag. „OFF-Beat“ ist ein LEADER-Projekt der Region Zülpicher Börde für Jugendliche der Region.

Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, begrüßte anschließend Stefan Grießhaber, Vorsitzender der LAG Eifel, und Aloysius Söhngen, der als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH für das Präsidium der ZI Eifel sprach, auf der Bühne. „Bewegen, bewirken und begeistern – unter diesem Motto setzen wir uns in der Eifel als Zukunftsinitiative Eifel für den Wirtschaftsstandort Eifel ein. Miteinander reden und sich austauschen ist in diesem Prozess wichtig. Das LEADER-Forum bietet dafür einen gelungenen Rahmen, in dem alle LEADER-Regionen zusammenkommen und von ihren Erfahrungen und Projekten berichten können. Wir als Zukunftsinitiative Eifel werden diesen Austausch auch weiterhin unterstützen und fördern“, sagte Aloysius Söhngen. Stefan Grießhaber hob die gute Zusammenarbeit hervor: „Wir erleben hier sehr engagierte und motivierte Menschen, die in ihren LEADER-Regionen großartige Projekte umsetzen. Gemeinsamen Projekte zwischen unterschiedlichen LEADER-Regionen zeigen den guten Zusammenhalt in der Region. Kooperationen funktionieren grenzenlos über zwei Bundesländer hinweg oder transnational mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens oder Luxemburg. Diese unkomplizierte Zusammenarbeit macht den Eifel-Ardennen-Raum aus“.

10 LEADER-Regionen aus 3 Ländern

Teilgenommen haben die LEADER-Regionen Bitburg-Prüm, Moselfranken, Rhein-Eifel und Vulkaneifel aus Rheinland-Pfalz, die Regionen Eifel und Zülpicher Börde aus Nordrhein-Westfalen, „100 Dörfer – 1 Zukunft“ und „Zwischen Weser und Göhl“ aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und die die Regionen Éislek und Mëllerdall aus Luxemburg. Bei einem Markt der Möglichkeiten stellten sie einige ihrer Projekte vor. Nachhaltig Wohnraum planen, aktive Dorfgemeinschaften unterstützen und aufbauen, die ärztliche Notversorgung auf dem Land verbessern, Senioren für Nachhilfe bei Kindern begeistern oder bei prekären Wohnraumsituationen helfen: Die Themenbereiche waren vielfältig und zeigten, dass die LEADER-Projekte alle Lebensbereiche – Wirtschaft, Soziales, Natur – der Menschen betreffen.

In Kurzvorträgen stellten die LAGen einige ihrer Best-Practice-Beispiele vor: Beispielsweise wie Leben und Wohnen im Alter einfacher gestaltet werden kann, das die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Deutsch-Luxemburgischen Touristinformation Langsur-Wasserbilligerbrück bestens funktioniert, wie eine Wander-App die Besucher unkompliziert durch die Region leitet oder wie intensive Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten einen Beitrag für die Fachkräftesicherung leisten können.

„Für uns war das LEADER-Forum eine Bereicherung und eine gute Möglichkeit, uns mit anderen LEADER-Regionen aus dem EIFEL-Ardennen-Raum zu vernetzen und sie kennen zu lernen. Wir profitieren alle von einem derartigen Treffen, der Austausch war sehr intensiv, Kontakte wurden geknüpft und Ideen für künftige Projekte – auch gemeinsame – gesammelt“, resümierte Nicolas Gath, Regionalmanager der LEADER-Region Eifel, stellvertretend für seine LEADER-Region-Kollegen am Ende des Forums.

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Ferienprogramm und leckeres Kommern-Schwein vom 11. Oktober bis 23. Oktober

Mechernich-Kommern – Im LVR-Freilichtmuseum Kommern ist in den Herbstferien viel los. Für Kinder und Erwachsene heißt es in den Herbstferien wieder Mitmachen, Erleben, Begreifen. Vom 11. Oktober bis zum 23. Oktober dürfen sich die kleinen Museumsgäste mit ihren Eltern und Großeltern im LVR-Freilichtmuseum Kommern auf spannende Aktionen freuen: Die offenen Angebote reichen vom Schneebesen basteln über Filzen, Schnitzen, Seife kneten, Fensterbilder malen bis zum Experimentieren in der Wasserwerkstatt oder der Herstellung eines Drei gewinnt-Spiels.

Eine Buchung ist nicht notwendig: einfach dazukommen, Unkostenbeitrag von 2,50 € pro Kind zahlen loslegen und Spaß haben! Eine Ausnahme ist das Schnitzangebot des WaldPädagogikZentrums Eifel (WPZ), das gebucht werden muss. Die Tickets (5,00 € pro Kind) gibt es online unter: shop.kommern.lvr.de. Oder direkt bei kulturinfo rheinland, Telefon: 02234 / 9921-555 oder per Mail: info@kulturinfo-rheinland.de.

Die Aktionen finden im Außenbereich unter den geltenden Hygiene- und Ab-standsregelungen statt. Wartezeiten sind daher vereinzelt möglich. Bei schlechter Witterung kann das Angebot ausfallen.

Ein besonderes Angebot erwartet kleine Forscher*innen ab acht Jahren: Auf einer Entdeckungsreise „WILDE VIELFALT im Museum“ ergründen sie die geheimnisvolle Welt der Wildkräuter auf Äckern und in den Dörfern, lösen Rätsel und erhalten am Ende eine kleine Belohnung. Die Entdeckungsreise ist in zwei Touren (Reise zum Mohn und Abenteuer Wildnis) aufgeteilt und zur selbsttätigen Erkundung für die ganze Familie gedacht. Das Heft zur Entdeckungsreise gibt es auf Anfrage an der Kasse.

Mehr Information dazu und den aktuellen Ferienflyer finden Sie auf unserer Homepage unter: www.kommern.lvr.de.

Sie wollen mit Ihrer Gruppe, mit einer Schulklasse oder einem Kindergeburtstag zu uns kommen? Diese Programme sind nun teilweise wieder buchbar. Weitere Informationen bekommen Sie direkt bei kulturinfo rheinland unter Telefon: 02234 / 9921-555 oder per Mail: info@kulturinfo-rheinland.de.

Aber in den Herbstferien ist aber noch viel mehr los. Leider muss das Schlachtfest des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum e.V. auch in diesem Jahr entfallen. Aber nicht ganz ersatzlos – denn die Gaststätte zur Post im LVR-Freilichtmuseum Kommern und der Förderverein haben sich etwas einfallen lassen. In der Zeit vom 11. Oktober bis 24. Oktober 2021 wird in der Gastwirtschaft Zur Post ein leckerer Schweinekrustenbraten vom KommernSchwein mit Sauerkraut und Stampfkartoffeln sowie zum Nachtisch Apfelkompott (aus Äpfeln des Museums) angeboten.

Mitglieder des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum e.V. erhalten nach Vorlage der Mitgliedskarte einen reduzierten Preis für das Menü. Bitte zeigen Sie die Karte vor der Bestellung vor.

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Ahrtalbahn bis nach Adenau weiterbauen – Gies fordert schnellen und klimafreundlichen Ausbau

Ahrweiler – Der Erste Kreisbeigeordnete und Landtagsabgeordnete Horst Gies hat sich in einem Brief an die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt dafür stark gemacht, die Ahrtalbahn bis nach Adenau weiter zu bauen. Diese Teilstrecke wurde 1985 stillgelegt. Gerade aufgrund der durchgehenden Verbindungen der Ahrtalbahn nach Bonn ist eine solche Erweiterung für Pendler aus der Verbandsgemeinde Adenau besonders attraktiv. Gleiches gilt umgekehrt für Touristen aus dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen, die so schnell in die Eifel gelangen können.

Gies setzt sich auch dafür ein, die gesamte Ahrtalbahn klimafreundlich auszubauen: „Die Verkehrswende erfordert umweltfreundliche Alternativen zu dieselbetriebenen Zügen. Wir müssen den Wiederaufbau der weitgehend zerstörten Ahrtalbahn dazu nutzen, die Bahn zukünftig elektrifiziert zu betreiben. Wenn das aus technischen Gründen nicht möglich ist, könnte auch ein Einsatz von Batterie- oder Wasserstoffzügen sinnvoll sein. In jedem Fall müssen die erforderlichen Planungsverfahren sehr schnell vorangetrieben werden.“

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Römerbergwerk per Rallye erkunden – Angebot für Familien in den Herbstferien

Plaidt/Kretz – Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, das 2000 Jahre alte Römerbergwerk Meurin mit der Antiken Technikwelt zu erkunden: individuell den Infotafeln folgend, per Handyführung oder gemeinsam mit einem Gästeführer, dem sich die Besucher immer mittwochs und sonntags anschließen können. In den Herbstferien hält die Vulkanpark GmbH für Familien noch ein Extra bereit: eine Bergwerksrallye die gerade für Kinder eine spannende und unterhaltsame Alternative ist, um den Geheimnissen des Bergwerks auf die Spur zu kommen.

Die Rallye lädt dazu ein, die Gänge, Schächte und Abbauspuren kindgerecht zu erkunden und dabei spielerisch etwas zu den römischen Steinbrechern, den Abbaumethoden und der Funktionsweise der antiken Maschinen zu lernen. Ebenso zum Vulkanismus, dem wir den Tuffstein zu verdanken haben. So erfahren die Teilnehmer der Rallye, dass über dem Bereich des heutigen Bergwerks 4 bis 5 Meter Bims lagen und dass sich der Steinbruch somit einst Untertage befand.  Außerdem stellen sie fest, dass schon die Römer Fußbodenheizungen und Küchenmaschinen kannten und das Pentaspastos keine Nudelspeise sondern ein antiker Baukran mit fünf Rollen ist.

Das Römerbergwerk Meurin befindet sich in 56630 Kretz, Nickenicher Straße und ist in den Herbstferien täglich von 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Rallyebogen ist, ebenso wie die Teilnahme an den offenen Führungen und der Smartphone-Führung, im regulären Eintrittspreis enthalten.

Weitere Infos unter www.roemerbergwerk.de

Vom Steinbruch zum Palast – Das Römerbergwerk Meurin mit Antiker Technikwelt

Das Römerbergwerk Meurin liegt im größten römischen Untertage-Tuffsteinabbaugebiet nördlich der Alpen. Die hier vor 2000 Jahren abgebaute, mehrere Meter mächtige Tuffschicht entstammt der gewaltigen Explosion des Laacher See-Vulkans vor nur 13.000 Jahren. Als „Leichtbaustein“ war der Tuffstein ein begehrter Baustoff auf antiken und mittelalterlichen Großbaustellen in Deutschland bis hin nach Dänemark. Heute kann der Steinbruch gefahrlos und bei Tageslicht besucht werden. Durch den modernen Bimsabbau ist das Bergwerk quasi an die Oberfläche gewachsen – Taschenlampen sind nicht von Nöten. Dafür führen gut begehbare Stege, Rampen und Treppen nicht nur durch das Stollensystem, sondern auch darüber hinweg. So ist es wohl das einzige Bergwerk, das man sich aus der Vogelperspektive anschauen kann. Eine große, freitragende Hallenkonstruktion schützt vor Sonne, Regen und Schnee.

In der Antiken Technikwelt im Außenbereich vermitteln 13 Stationen und Werkstätten die erstaunlichen technischen Errungenschaften, die bereits den Römern zur Verfügung standen, um sogar Paläste auszustatten. Der antike Baukran zeigt, wie sich dank ausgeklügelter Hebetechniken tonnenschwere Lasten mühelos bewegen lassen. An der Steindrehbank wurden imposante Säulen geschaffen und mit der wasserbetriebenen Steinsäge Marmorplatten maschinell zugeschnitten. Neben der Arbeit geht es auch um die Lebensumstände, denn wer arbeitet muss auch essen. Wie die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt wurde, zeigen verschiedene Getreidemühlen, eine Teigknetmaschine sowie eine römische Küche und ein großer Backofen.

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Herbstliche Ausflüge ins LVR-Freilichtmuseum Kommern

Mechernich-Kommern – Freie Fahrt für Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten mit dem Mobifonds. Nachdem viele der bisherigen Einschränkungen für einen spannenden Museumsbesuch entfallen sind, lädt das LVR-Freilichtmuseum Kommern besonders die kleinen Gäste zum Besuch ein. Ob es ein unbeschwerter Ausflug (vielleicht mit gemeinsamen Picknick?) oder die Teilnahme an einem Angebot der Bildung und Vermittlung und des Waldpädagogischen Zentrums Eifel sein soll – hier kommen in der schönen Umgebung, wo immer was los ist, alle auf ihre Kosten! Auch das bunte Herbstferienprogramm vom 11. bis 23. Oktober steht für die kleinen Museumsgäste bereit.

Apropos Kosten: Der Landschaftsverband Rheinland möchte Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Zugang zu Kultur erleichtern. Mit dem „LVR-Mobilitätsfonds“ können Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten im LVR-Verbandsgebiet einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten für den ÖPNV oder die Kosten für einen Reisebus beantragt werden, falls das Museum mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar ist. Es werden maximal fünf Klassenfahrten einer Schule und maximal zwei Fahrten von Kindergärten und Kindertagesstätten pro Kalenderjahr gefördert. Kosten für Führungen oder museumspädagogische Angebote werden nicht erstattet. Zur Abrechnung ist eine Besuchsbescheinigung sowie der Nachweis der Fahrtkosten einzureichen. Eine Erstattung von Kosten vor Antritt der Fahrt ist nicht möglich. Eine Antragsbewilligung ist bis zur Ausschöpfung des verfügbaren jährlichen Budgets möglich.

Weitere Informationen zur Freien Fahrt ins Museum unter www.mobilitaetsfonds.lvr.de oder www.kommern.lvr.de

Die Mitarbeiter*innen und Handwerker*innen und vor allem die Museumstiere freuen sich zwischen 09:00 und 19:00 Uhr (letzter Einlass 18:00 Uhr) auf alle, die Spaß an unseren zahlreichen Vermittlungsstationen im Außenbereich und in den historischen Häusern haben und etwas über das Leben und den Alltag im Rheinland erfahren möchten.

Bitte beachten Sie, dass die neue Corona-Schutzverordnung einen Besuch im Freilichtmuseum grundsätzlich nur ermöglicht, wenn die Besuchenden entweder geimpft, genesen oder getestet sind (3Gs). Dies muss entsprechend nachgewiesen werden. Kinder im Schulalter können als Nachweis den Schülerausweis vorzeigen und gelten aufgrund der Schultestungen als getestet. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Internetseite des LVR-Freilichtmuseums Kommern.

www.kommern.lvr.de