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Tourismus

Moderne Architektur mit 5 Sternen ausgezeichnet – Sterne-Auszeichnung der Vulkaneifel-Chalets

Rieden – Für Urlaubsgäste wirken Sterne magisch. Sie ziehen sie förmlich an. Denn in der schönsten Zeit des Jahres wollen Gäste wissen, was sie erwartet und legen daher immer mehr Wert auf Qualität und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis. Daher vergibt die Vulkanregion Laacher See seit einigen Jahren nach den bundesweiten Standards des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) Sterne für die Qualität privater Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer.

Die 2021 erbauten Vulkaneifel-Chalets „Platzhirsch“ und „Freiwild“ wurden nach den bundesweiten Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV) für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer bewertet und nun mit den begehrten DTV-Sternen ausgezeichnet. Anhand des DTV-Kriterienbogens erhielten die Chalets in Rieden verdiente 5 Sterne.

Die Gäste wohnen stilvoll auf 65m² mit einer unverbaubaren Aussicht in die Natur. Beide Ferienhäuser sind identisch eingerichtet und in einem der Häuser sind Hundebesitzer herzlich willkommen. Moderne Architektur in Kombination mit warmem Holze und wohnlicher Einrichtung, lassen das Herz jedes Gastes höherschlagen. Die beiden Chalets Freiwild und Platzhirsch bieten Platz für zwei Personen und besitzen einen Schlafbereich, der sich wie das Bad auf der Galerie befindet, eine offene Wohnküche mit Essbereich, sowie ein Gäste-WC und Abstellraum. Gemütliche Grillabende auf dem südlichen Balkon runden den Urlaub in der Vulkanregion perfekt ab.

Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz, Ortsbürgermeister Andreas Doll sowie DTV-Prüferin Julia Schweitzer, überreichten persönlich die Klassifizierungsurkunde mit den passenden Schildern an die Eigentümer Guido Weber und Tina Walter. Beide Bürgermeister waren sich einig, dass diese beeindruckenden Ferienobjekte eine Bereicherung für unsere Urlaubsregion darstellen. „Hier werden die Augen der Gäste glänzen“ betonten Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Ortsbürgermeister Andreas Doll.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und -häuser sowie Ferienzimmer mit bis zu neun Betten. Die Sterne haben eine Gültigkeit von 3 Jahren und danach erfolgt bei Wunsch eine Folgeklassifizierung um weiterhin mit den Sternen werben zu dürfen.

Sie möchten Ihre Unterkunft klassifizieren lassen? Dann melden Sie sich gerne unter 02652 9800 18!

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Top-Events Tourismus

„We AHR Family Tag“ im Kurpark Bad Neuenahr am Samstag 20. November

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Live-Musik mit „Pelemele“ und Aktionen für Familien. Abends Cover-Rock mit „Regatta de Blanc“ für Erwachsene. Einen unbeschwerten Tag mit buntem Bühnenprogramm, wunderbaren Aktionen und mitreißender Live-Musik erleben: Der „We AHR Family Tag“ am Samstag, 20. November, im Kurpark Bad Neuenahr macht‘s möglich. Nachmittags sind Familien mit Kindern eingeladen, abends dürfen die Erwachsenen abrocken.

Regatta de Blanc sorgen für einen rockigen Abend mit Coversongs von The Police und Sting. Foto: Regatta de Blanc

Die Idee stammt von Mandy Freibote und Insa Backe, die sich bereits seit Mitte Juli ehrenamtlich im Ahrtal engagieren und nun den Einwohnern einen besonderen Tag bereiten möchten – natürlich kostenlos. Mandy Freibote aus Mainz sah die schrecklichen Bilder in den Medien und brach direkt auf ins Ahrtal, um zu helfen. Schon wenige Tage nach der Flutkatstrophe hatte sie die ersten LKW-Transporte mit Hilfsgütern organisiert, unter anderem für Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hier ist sie auch sozusagen hängen geblieben und kommt immer wieder ins Tal, um weiter zu unterstützen.

Insa Backe kam als Helferin ins Tal und hat Vermisste gesucht, Schlamm geschippt und sich um Kinder gekümmert, die von der Flut betroffen sind. Da wurde gespielt, Quatsch gemacht und geweint – und auch viel geredet. Als die Kinder erfuhren, dass Insa beim Radio arbeitet, wollten sie sich gerne Musik wünschen, um damit Betroffene zu grüßen; manche wollten auch ihre Geschichte erzählen, um anderen damit zu helfen. Diese Wünsche konnten mit Hilfe des WDR 5 KiRaKa–Teams kurzfristig erfüllt werden. Ein paar Kinder durften dann auch Christoph von der Sendung mit der Maus ihre Sicht auf die Flutgeschehnisse schildern. (Sendung mit der Maus vom 17.10.2021, ARD).

Mandy und Insa engagieren sich auch weiterhin intensiv in den Flutgebieten und sind sich einig: „Das Ahrtal lebt und hier solle es trotz allem auch wieder Lachen und Spaß geben. Mit dem „We AHR Family-Tag“ möchten wir den Einwohnern etwas Schönes ermöglichen. Dazu kommt, dass jede Aktion hilft, die Aufmerksamkeit für das Ahrtal nicht abreißen zu lassen.“ Es ist auch angedacht, Spenden zu generieren.  „Wir als Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH waren sofort bereit, das neue Festzelt im Kurpark für den Tag zur Verfügung zu stellen und Mandy und Insa in der Organisation der Events zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter und dankt ihnen herzlich für Ihr großes Engagement.

Handgemachte Musik für Kinder

Von 10 bis 16 Uhr ist Familienzeit im Festzelt. Am Vormittag macht Clown Pepe die Bühne unsicher. Kracher und Highlight des Bühnenprogramms am Nachmittag ist die Band „Pelemele“. Mit ihrem Motto „100 Prozent Musik, 200 Prozent Ausrasten“ sprengen sie die Regeln der Mathematik! Pelemele haben keine Ahnung von Mathe. Dafür hat diese Band einen fetten Sound und jede Menge Ohrwürmer am Start. Es ist ihre wilde, pelemelige Mischung aus Rock, Disco, Hip Hop, Pop und Metal, die Klein und Groß regelmäßig zum Ausrasten bringt. Alle Lieder sind mit viel Witz und Einfühlungsvermögen selbst ausgeheckt, komponiert und von Hand eingespielt, so dass die Musik ohne Umwege Tanz-Beine und Lachmuskeln triggert!

Während an verschiedenen Ständen kleine Leckereien und Getränke zu kleinen Preisen erhältlich sind, gibt es auch eine Foto-Ecke, wo Familien sich gemeinsam fotografieren lassen können. Das Fotografen-Paar Bettina und Dirk Beichert aus Frankfurt bietet das Familien-Shooting kostenlos an. Den Familien werden die Fotos als Download-Link zur Verfügung gestellt.

Cover-Band für Erwachsene am Abend

„Keep on rocking“ – so lautet das Motto des „We AHR Family“-Abends im Festzelt für Erwachsene. Ab 19.30 Uhr betreten „Regatta de Blanc“ die Bühne, eine der derzeit besten The Police und Sting Cover Bands. Die Gäste erleben live Meilensteine der Musikgeschichte mit Titeln wie „Roxanne“, „Message in a bottle“ oder „Englishman in New York“. Zeit zum Genießen und Abrocken. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Alle Aktionen und Konzerte am „We AHR Family Tag“ sind kostenlos, es ist aber eine Anmeldung für beide Events erforderlich unter www.ahrtal.de/we-ahr-family-tag. Für den Familiennachmittag gilt die 3G-Regel (genesen, geimpft, getestet). Tests sind für Kinder ab sechs Jahren erforderlich. Eine Teststation ist vor Ort im Kurpark. Für das Konzert von „Regatta de Blanc“ am Abend gilt die 2G-Regel (genesen, geimpft).

Infos unter www.ahrtal.de/we-ahr-family-tag

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Exkursion am Sonntag 13. November im Bereich des Kottenheimer Winfeldes – Voranmeldung erforderlich

Region/Plaidt – Exkursion „Lavaströme und historischer Bergbau im Mühlsteinrevier RheinEifel“. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde ist das Mühlsteinrevier RheinEifel dem Traum, UNESCO Welterbe zu werden, ein Stück nähergekommen. Der Antrag überzeugte als einziges rheinland-pfälzisches Projekt den Fachbeirat des Ministeriums des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz und wurde daraufhin bei der Kultusministerkonferenz eingereicht. Die Vulkanpark GmbH gratuliert dem Mühlsteinrevier RheinEifel zu diesem Erfolg und bietet dem Anlass entsprechend eine Exkursion an.

Das Mühlsteinrevier RheinEifel liegt im Gebiet des Vulkanparks und umfasst einige der zum Vulkanpark gehörenden Landschaftsdenkmäler: das Kottenheimer Winfeld, die Ettringer Lay, das Mayener Grubenfeld und die Lavakeller in Mendig. Am Sonntag, den 13. November findet in Kooperation mit „Geoexkursionen Sven von Loga“ eine Exkursion im Bereich des Kottenheimer Winfeldes statt, bei der Geologe Sven von Loga durch Vulkanismus und historischen Bergbau führt. Es geht zunächst hinauf zum Kraterrand des Bellerberg-Vulkans, dessen Ausbruch vor 200.000 Jahren die Grundlage des „schwarzen Goldes“ der umliegenden Steinbrüche war. Von dort bietet sich den Teilnehmern ein grandioser Blick über die vulkanische Osteifel. Anschließend geht es hinunter in die außergewöhnliche wilde Steinbruchslandschaft des Kottenheimer Winfeldes. Hier finden sich Relikte und Abbauspuren der 7000jährigen Abbaugeschichte des Basaltsteins.

Die Exkursion findet am 13. November von 12:00 bis 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz an der Hochsimmerhalle, Kottenheimerstraße 31, in Ettringen. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Eine Voranmeldung ist erforderlich; Anmeldungen direkt über Geoexkursionen Sven von Loga, per Mail an mailbox@uncites.de oder Tel. 0228- 8609015.

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Majestät der Apfelstadt Meckenheim gesucht – Bewerbungsfrist für die 12. Blütenkönigin läuft

Meckenheim – Einmal Königin sein! Diesen Traum kann sich eine junge Meckenheimerin jetzt erfüllen. Denn für die nächste Amtsperiode sucht die Stadt Meckenheim ihre 12. Blütenkönigin. Bewerben können sich alle Frauen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, die Freude daran haben, die Apfelstadt auf verschiedenen Veranstaltungen königlich zu vertreten.

Ihre Regentschaft ist für die Botschafterin Meckenheims gespickt mit Höhepunkten. In ein edles Kleid gewandet steht sie nicht nur beim Blütenfest im Mittelpunkt, sondern präsentiert auch auf Messen, Feiern und anderen Anlässen ihre Heimat. Beim Bundeskabinett, bei dem sich der gesamte deutsche Apfel-Adel einfindet, traf die Meckenheimer Blütenkönigin in der Vergangenheit sogar mit der Bundeskanzlerin und Kabinettsangehörigen zusammen. Natürlich versprüht sie überall dort, wo sie auftritt, majestätische Eleganz. Trendig gestylt, mit Schärpe und glitzerndem Diadem avanciert Meckenheims Repräsentantin im stilvollen Kleid und in schicken Schuhen zum Hingucker jeder Veranstaltung. Ihr charmantes Strahlen ist ansteckend, ihr Witz ist unschlagbar, sodass sie große Aufmerksamkeit genießt und viele nette Menschen kennenlernt.

Die Kosten für die Anfertigung des Repräsentationskleides übernimmt die Stadt Meckenheim. Die Blütenkönigin kann das Kleid nach Ablauf ihrer ehrenamtlichen Regentschaft behalten.

Wer die 12. Meckenheimer Blütenkönigin werden möchte, sollte zwischen 18 und 26 Jahre alt sein, in Meckenheim wohnen und spätestens zum nächsten Blütenfest im Frühjahr 2022 im Besitz eines gültigen Führerscheins der Klasse B sein. Vorkenntnisse zum Thema Obstbau sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Die Bewerberin sollte klären, ob der zeitliche Aufwand für die Amtszeit beruflich und familiär zu vereinbaren ist.

Die Teilnahme am Auswahlverfahren zur Meckenheimer Blütenkönigin ist einfach: Kandidatinnen drucken das Bewerbungsformular im Internet unter

www.meckenheim.de/bluetenkoenigin

aus und schicken dieses ausgefüllt und mit einem aussagekräftigen Foto an die:

Stadt Meckenheim

Fachbereich Bildung, Kultur und Sport

Christine Wyka

Siebengebirgsring 4

53340 Meckenheim

Tel. (02225) 917-519

E-Mail christine.wyka@meckenheim.de.

Die Bewerbungsfrist endet am 19. November. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird im Rahmen des „Zintemaats“ (3. bis 5. Dezember) vorgestellt.

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Germanenbrücke wieder instandgesetzt – Umleitungen auf Wanderwegen werden aufgehoben

Daun – Gut dreieinhalb Monate nach der großen Flut im Juli konnte die Germanenbrücke bei Manderscheid wieder repariert werden. Dadurch entfallen auf einigen Wanderwegen die zuvor notwendigen Umleitungen.

Die Flutkatastrophe im Juli ging auch an den Wanderwegen im GesundLand Vulkaneifel nicht spurlos vorüber. So wurde auch die Germanenbrücke, die bei Manderscheid die Kleine Kyll überquert, bei der Flut vollständig zerstört. Das blieb nicht ohne Folge: Wanderwege wie die HeimatSpur Achtsamkeits-Pfad Kleine Kyll sowie der VulkaMaar-Pfad, der im August 2021 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt worden war, mussten umgeleitet werden und konnten nicht der üblichen Streckenführung folgen.

Die Umleitungen sind nun Geschichte. Revierförster Georg Fox sorgte mit zahlreichen helfenden Händen für einen zügigen Wiederaufbau der Germanenbrücke, die nun wieder vollständig instandgesetzt ist. So können die Umleitungen auf dem VulkaMaar-Pfad und der HeimatSpur Achtsamkeits-Pfad Kleine Kyll aufgehoben werden.  Die Wege verlaufen nun wieder wie vor der Flut üblich über die Germanenbrücke.

An dieser Stelle bedankt sich das GesundLand Vulkaneifel herzlich für den unermüdlichen Einsatz von Georg Fox und seinem Team für den zeitnahen Wiederaufbau der Brücke.

Weitere Informationen zum VulkaMaar-Pfad und der HeimatSpur Achtsamkeits-Pfad Kleine Kyll unter www.vulkamaar-pfad.de und www.heimat-spuren.de.

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Wieder gemeinsam auf der Apfelroute

Wachtberg/Swisttal – Zweites Picknick-Treffen von Wachtbergern und Swisttalern. Allen Wetterprognosen zum Trotz machte sich am Samstag, 30. Oktober 2021, eine bunte Gruppe großer und kleiner Fahrradfahrer (fünf Erwachsene und fünf Kinder aus Syrien, Afghanistan und Deutschland) auf den Weg vom Wachtberger Rathaus zum Campus nach Klein-Altendorf.

Dort wollten sie sich, wie auch schon im letzten Jahr, mit den Fahrradfahrern aus der Gemeinde Swisttal zum gemeinsamen Picknick treffen. Manche der Wachtberger Fahrräder hatten eingestanzte Nummern. Sie sind Teil eines Nikolausgeschenkes der Flüchtlingsarbeit der Gemeinde Swisttal aus dem Jahr 2019 an die Gemeinde Wachtberg. Und damit begann die Geschichte der gemeinsamen Fahrrad-Apfelroutentour beider Gemeinden.

Die Wachtberger Fahrradfahrer fuhren in Richtung Meckenheim vorbei an Apfelplantagen mit rot glänzenden Äpfeln, durch Klein Villip, Adendorf und vorbei an großen Zuckerrübenfeldern. „Die schmecken ja ganz süß!“ „So etwas gibt es auch in Afghanistan. Lablabo heißt das bei uns“, erzählte Hesbollah, ein 17-jähriger Junge aus Afghanistan, der seit drei Wochen in Wachtberg lebt. Nach 18 Kilometern kamen die Wachtberger am Campus in Klein Altendorf an, wo sie schon mit großem „Hallo!“ und belegten Brötchen von der Swisttaler Gruppe erwartet wurden. „Wir kennen uns doch noch vom letzten Jahr!“ und „Es ist schön, Euch wiederzusehen!“, so begannen zahlreiche Gespräche. Ein Quiz rund um den Apfel und ein Apfellauf-Wettbewerb erfüllten das Gelände des Campus mit Anfeuerungsrufen und viel Gelächter. Und nicht nur eine Urkunde und einen Beutel mit kleinen Geschenken nahmen die Wachtberger wieder mit zurück nach Wachtberg, sondern auch die Gewissheit, dass es ein Wiedersehen im nächsten Jahr geben wird.

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung und Mitorganisation gilt dem Programm „Integration durch Sport“ des Kreissportbundes Rhein-Sieg, den Swisttalern für die Vorbereitung des Picknicks, dem Rhein-Voreifel-Tourismus e.V. für die Unterstützung und Bereitstellung von Karten und Materialien zur Apfelroute, Erwin Schweißhelm vom ADFC Wachtberg und Martin Hagemann für ihren Einsatz, um Fahrräder zu organisieren und zu reparieren für Menschen, die eins brauchen, und den Fahrradfahrern, die diesen Tag zu diesem gemacht haben, was er war – schön!!! (Katja Ackermann)

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Kurpark on Ice mit echter Eisbahn in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen für Klein und Groß. Eine Premiere erwartet die Gäste im Winter im Kurpark Bad Neuenahr, denn für große aber insbesondere auch kleine Besucher bietet die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH etwas Besonderes: Erstmals wird es eine echte Eisbahn im Kurpark geben. Eislauffans können auf einer 450 Quadratmeter großen Eisfläche vom 3. Dezember bis 30. Januar ihre Runden drehen. „Die Idee, eine richtige Eisbahn in den Kurpark zu holen, gibt es schon seit Jahren, insbesondere in Kombination mit den Uferlichtern. Allerdings scheiterte das Vorhaben bisher noch an den Kosten zur Anmietung und für den Betrieb mit Eisaufbereitung“, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter. In diesem Jahr wird der Wunsch dank vielfältiger Unterstützung nun Wirklichkeit.

Aufgebaut wird die Anlage von der Firma interevent GmbH aus Dorsten, die Kühltechnik für das Eis stammt von der AST Eis- und Solartechnik GmbH. Beide Firmen sponsern große Teile der Eisbahn. Der Kontakt entstand über den Helfer-Shuttle. Thomas Hein, Inhaber von interevent, hat sich dort ehrenamtlich als Busfahrer engagiert und die Idee entwickelt, vor allem den Familien im Ahrtal mit einer Eisbahn ein tolles Highlight für den Winter zu bieten.

Die Eisbahn ist von montags bis freitags ab 15 Uhr geöffnet, samstags und sonntags ab 10 Uhr. Jeweils ab 19 Uhr abends können die Schlittschuhe gegen Eisstöcke eingetauscht werden, denn dann wird die Fläche fürs Eisstockschießen freigegeben.

Als Betreiber der Eisbahn konnte das Weingut Schumacher gewonnen werden. Paul und Anne Schumacher und ihr Team sorgen für den Schlittschuhverleih, aber auch für einen heißen Glühwein oder Kinderpunsch passend zum „eisigen“ Vergnügen. Daneben bieten der Kaffeespezialist Il Barista sowie das Restaurant Billas Novelle im Gastrozelt ein weiteres gastronomisches Angebot rund um die Eisbahn.

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SGD Nord: Land unterstützt barrierefreien Rundweg im Naturpark Vulkaneifel und viele andere Projekte

Region/Koblenz/Vulkaneifel – In Naturparks sollen die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes umgesetzt werden, Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig aber auch bestmögliche Bedingungen geboten werden, um sich dort zu erholen. Zudem sollen die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert und Aspekte der Umweltbildung umgesetzt werden. Dass dies alles durchaus in Einklang miteinander gebracht werden kann, zeigt der Naturpark Vulkaneifel, der wie alle anderen rheinland-pfälzischen Naturparks im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord vom Land unterstützt wird. Rund 178.000 Euro an Fördermitteln flossen im laufenden Jahr bereits in verschiedene Projekte des Naturparks Vulkaneifel. SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis überreichte nun symbolisch den Förderbescheid für ein Projekt, das der Parkleitung besonders am Herzen liegt: der barrierefreien Rundweg ums Schalkenmehrener Maar.

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Uferlichter werden im Winter in Bad Neuenahr-Ahrweiler leuchten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kunsthandwerk- und Gastronomiestände bis Ende Januar im Kurpark. Sie sollen die dunkle Jahreszeit erhellen: Ab dem 2. Advent werden die Uferlichter wieder rund um den Kurpark und das Ahrufer in Bad Neuenahr leuchten. Der Uferlichter Kultur e. V. und die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH arbeiten gemeinsam daran, das Event im Herzen des Kurviertels in diesem Jahr umzusetzen. Und die Lichter werden dieses Mal deutlich länger leuchten als in den Jahren zuvor.

Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 3. Dezember. Ehrenamtliche Helfer werden zuvor die floralen Kunstwerke aufbauen, die zusammen mit der festlichen Illumination die Uferlichter ausmachen. „Leider sind viele Gerüste und Ständer für die Floraldesigns auch den Fluten zum Opfer gefallen, daher werden die Installationen dieses Jahr etwas anders aussehen, als gewohnt“, sagt Christian Lersch vom Uferlichter e. V. Insbesondere in diesem Winter seien die Uferlichter den Organisatoren aber ein besonderes Anliegen und die ehrenamtlichen Helfer seien hochmotiviert, trotz eigener Betroffenheit die Uferlichter in diesem Jahr leuchten zu lassen. „Sie gehören zu Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wir hoffen, dass sie für Einwohner gerade in der dunklen Jahreszeit einen Lichtblick bieten“, ergänzt Frank Mies vom Uferlichter Kultur e. V. Umgesetzt werden können die floralen Kunstwerke dank des Sponsorings der Kreissparkasse Ahrweiler und der Volksbank RheinAhrEifel.

Kulturprogramm begleitet Uferlichter

Vergangenes Jahr konnten sie leider Corona-bedingt nicht aufgebaut werden, doch dieses Jahr soll es auch wieder ein Angebot an Kunsthandwerk- und Gastronomieständen zu den Uferlichtern geben, sofern die Pandemie-Situation dies zulässt. Diese werden wie gewohnt ihren Platz im Kurpark finden. Der Park wird aktuell provisorisch hergestellt, voraussichtlich Anfang November sollen die Wege und Wiesenstrukturen wiederhergerichtet sein. „Der Kurpark soll wieder ein Ort der Auszeit und Erholung sein, die gerade in der aktuellen Zeit besonders wichtig sind“, sagt Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Durch die provisorische Wiederherstellung wird auch der Aufbau der Stände möglich. Es wir eine bunte Auswahl der bekannten Standbetreiber dabei sein. Sie werden ab dem 3. Dezember bis zum 30. Januar immer freitags bis sonntags sowie auch zwischen den Jahren ihre Stände öffnen. „Wir werden auch ein begleitendes Kulturprogramm mit Uferlichter-Konzerten anbieten“, ergänzt Geschäftsführer Jan Ritter. „Mit den Angeboten wollen wir so im Winter wieder ein Stück Alltag zurückbringen und Möglichkeiten für eine Auszeit bieten.“

Informationen zu den weiteren Angeboten rund um die Uferlichter werden die Veranstalter zeitnah bekannt geben. Weitere Informationen sind unter www.uferlichter.de zu finden.

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„Wir see´n uns“ – Bereits 350.000 Besucher zu Gast in der Tourist-Info Maria Laach

Maria Laach – Seit Mai 2015 geöffnet  – Resonanz der Besucher überwältigend. „Herzlich Willkommen! Als 350.000 Besucherin in der Tourist-Information Maria Laach möchten wir Sie von Herzen begrüßen und beglückwünschen“ – mit diesen Worten wurde die Besucherin Irma Penning aus Duisburg mit ihrem Hund Lutz Ende Oktober vom Vorsitzenden des Zweckverbands Ferienregion Laacher See überrascht, als Sie die Tourist-Info in Maria Laach betrat.

Zum ersten Mal besuchte Irma Penning, gelernte Krankenschwester, die heute als Erste-Hilfe-Ausbilderin arbeitet, das Kleindod Maria Laach. Nach einem Familienbesuch in Bayern und ein paar Urlaubstagen im Hunsrück befand sie sich gerade mit ihrem ausgebildeten Malteser-Besuchshund „Lutz“ auf dem Heimweg. Unterwegs lud der strahlende Sonnenschein zu einem Stop in Maria Laach ein, wo sie ihrer 88-jährigen Mutter eine Postkarte schreiben wollte. Diese schwärme noch heute oft von Maria Laach, wo sie in der Vergangenheit öfter zu Einkehrtagen vor Ort war.

Sie war sichtlich überwältigt und freute sich sehr, als der Vorsitzende des Zweckverbands Ferienregion Laacher See, Bürgermeister Johannes Bell, ihr einen Gutschein für eine Familienfahrt im historischen Vulkan-Expreß mit anschließendem Einkehrgutschein in der Vulkan Stube des Bahnhof Engeln überreichte. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle den beiden Mitgliedsbetrieben und Kooperationspartners des Tourismusverbands Vulkanregion Laacher See, die diese Preise zur Verfügung stellten. Zu guter letzt gab es einen herrlichen Herbstblumenstrauß wie auch eine Flasche Olbrück Sekt.

Auch Mitarbeiter des Teams Vulkanregion Laacher See, Lea Port, Sarah Stein und Annika Chagas da Silva, ließen es sich nicht nehmen, der 350.000 Besucherin seit der Öffnung der Tourist-Info in Maria Laach im Jahr 2015, von Herzen zu gratulieren.

Nach zahlreichen Infos zu Maria Laach wie auch der gesamten Vulkanregion Laacher See freute sich Irma Penning auf ein paar herrliche Stunden am Laacher See und auf ein baldiges Wiedersehen in der Region bei einer gemütlichen Fahrt mit dem Vulkan-Expreß. „Es war eine wunderschöner krönender Abschluss meiner Reise“, strahlte die Geehrte zum Abschied.

Nach den corona-bedingten Einschränkungen belegen die Besucherzahlen, dass die Vulkanregion Laacher See mit dem Herzstück Maria Laach und dem Laacher See nach wie vor ein beliebtes Freizeit- und Urlaubsziel darstellt. In dieser Saison konnten trotz verspäteter Öffnung rund 30.000 Besucher in der Tourist-Info begrüßt werden.

„350.000 Besucher seit Eröffnung der Tourist-Info Maria Laach, im Herzen der Vulkanregion Laacher See, das übertrifft unsere Erwartungen! Maria Laach und der faszinierende See stellen ein überaus attraktives Freizeitziel für Urlauber und Einheimische dar, welches wir auch künftig intensiv gemeinsam bewerben werden“, erläuterte Johannes Bell zufrieden.