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Aufbau – Gute Nachrichten für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal

Ahrweiler – Fristverlängerung für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal – Die Europäische Kommission hat die Verlängerung der Antragsfrist für die Aufbauhilfe bis zum 30. Juni 2026 genehmigt. Das hat die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt.

„ Heute ist ein wichtiger Tag für die Zukunft des Ahrtals. Unser Einsatz beim Land hat sich gelohnt und die flutbetroffenen Betriebe haben nun eineinhalb Jahre länger Zeit, um nachhaltig, resilient und in die Zukunft gerichtet aufzubauen“, betont Landrätin Cornelia Weigand. „Mein Dank gilt dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, das sich für unser Anliegen engagiert hat und damit ein Zeichen setzt, dass der Aufbau des Ahrtals noch immer im besonderen Fokus des Landes steht.“

Ursprünglich hätten aufgrund des europäischen Beihilferechts Anträge auf Aufbauhilfe von Unternehmen sowie Betrieben der Landwirtschaft, des Weinbaus und der Forstwirtschaft nur bis zum 31. Dezember 2024 gestellt werden können. Mit der Genehmigung der Kommission wurde die Antragsfrist nun bis zum 30. Juni 2026 verlängert.

Antragsformulare und weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler unter http://kreis-ahrweiler.de (Rubrik „Fluthilfen und Wiederaufbau“).

Bei Fragen zur Antragstellung sowie zu den Wiederaufbauhilfen für die Landwirtschaft und den Weinbau, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unteren Landwirtschaftsbehörde der Kreisverwaltung Ahrweiler gerne zur Verfügung

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Zukunftsraum „Aachen 2030 – Klimaneutral, aber wie?“

Aachen – „Aachen ist eine Wissenschaftsstadt. Wir wollen die Expertise aus der Wissenschaft in die Stadtgesellschaft holen“, beschreibt Thomas Hissel, Beigeordneter der Stadt Aachen für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, die Idee des OecherLab am Kapuzinergraben. Die aktuelle Ausstellung, der Zukunftsraum „Aachen 2030 – Klimaneutral, aber wie?“, die jetzt offiziell eröffnet wurde, ist dafür ein hervorragendes Beispiel: „Wir präsentieren hier Ausstellungen zu den brennenden Themen unserer Zeit“, so Dhenya Schwarz, die das OecherLab, einen „interaktiven Begegnungsraum“, leitet. „Die nächsten sechs Monate legen wir den Fokus auf die Klimaneutralität. Was bedeutet das? Wo stehe ich? Was kann ich konkret tun?“, fasst Hissel zusammen. „Im ersten Schritt Wissen über die eigene CO₂-Bilanz erhalten, dann Maßnahmen ergreifen, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und schließlich den eigenen Handabdruck vergrößern, also sich aktiv für Klimaschutz engagieren“, ergänzt Schwarz die Idee. Bis Ende März 2025 bieten Ausstellung und Veranstaltungsangebot einen interaktiven Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze auf dem Weg zur Klimaneutralität der Stadt Aachen – und schlagen damit den Bogen zum Klimastadtvertrag, den Aachen dieses Jahr, als eine von 100 europäischen Städten, unterzeichnet und für den die Stadt kürzlich das offizielle EU-Mission Label erhalten hat.

Niedrigschwellig und mit Spaß nähert sich die Ausstellung dem ernsten Thema: An einem interaktiven Spieltisch kann man herausfinden, wo und wie viel Strom gebraucht, genutzt und verbraucht wird und auch wie das flexible Energienetz der Zukunft aussehen könnte. Eine große Lego-Stadtlandschaft zeigt, welche Industrien wie in Zukunft Wasserstoff nutzen und produzieren können. Nur zwei Beispiele für die spielerische Herangehensweise der Ausstellung, die zeigen soll, was bereits erreicht wurde, welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind und was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Dr. Carin Jansen, Leiterin der Geschäftsstelle „Klimaneutrales Aachen 2030“ bei altbau plus e. V., ist überzeugt: „Klimaneutralität ist eine Mammutaufgabe. Da brauchen wir alle.“ Daher sei es wichtig, zu inspirieren, das Positive heraus zu stellen: „Klimaschutz ist nicht nur Verzicht“, so Jansen.

Workshops, Sprechstunden und Vorträge

Konzipiert wurde die Ausstellung, die den Klimastadtvertrag und die städtischen Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität in den Mittelpunkt rückt, federführend vom OecherLab der städtischen Wirtschaftsförderung und in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle „Klimaneutrales Aachen 2030“. Neben der Ausstellung erwarten die Besucher*innen praxisnahe Informationen, spannende Workshops oder Vorträge. So gibt es zum Beispiel wöchentliche Sprechstunden zur städtischen Wärmeplanung und Fördermöglichkeiten für Unternehmen, einen dreiteiligen Workshop „Dein Weg zum klimaneutralen Leben“ im Rahmen des Projekts KliX³, einer Langzeitstudie, die Anfang 2025 in Aachen startet, oder einen Fördermittelworkshop für Unternehmen. Wirtschaftsdezernent Thomas Hissel ist überzeugt: „Der Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Wirtschaft wird manchmal überschätzt. Viele Unternehmen wollen selber klimaneutral werden.“

Die Ausstellung ist seit dem 12. November, jeweils dienstags bis donnerstags von 11 bis 17 Uhr sowie zu den Veranstaltungszeiträumen, bis Ende März zu sehen. Ein regelmäßiger Blick auf Website oder Social Media-Kanäle lohnt, denn die Angebote wachsen gemeinsam mit dem Zukunftsraum. Infos zur Ausstellung und den Veranstaltungen unter www.oecherlab.de. Weitere Infos zum Klimaschutz in Aachen unter www.aachenklima.de.

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Neuer Windpark in der Vulkaneifel soll ab dem Jahr 2029 mehr als 45.000 Haushalte mit Grünstrom versorgen

Dreis-Brück/Daun/Düsseldorf – Statkraft stellt Planungen zum Windpark Dreis-Brück vor – Windpark mit bis zu neun Anlagen wird waldschonend geplant – Statkraft wird Gemeinde an Windkrafterlösen beteiligen – Windparkplanung verträglich mit A1 Autobahnneuplanung – Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien, plant den Bau eines Windparks mit bis zu neun Turbinen in der Ortsgemeinde Dreis-Brück. Der Windpark soll ab dem Jahr 2029 mehr als 45.000 Haushalte mit Grünstrom versorgen.

Bei einer Informationsveranstaltung im Haus Vulkania in Dreis-Brück am 12. November hat Statkraft interessierten Bürgerinnen und Bürgern den Stand der Windparkplanung vorgestellt. Der Windpark im Gemeindewald Dreis-Brück ist mit bis zu neun Turbinen mit Nabenhöhen von bis zu 175 Metern und einer Leistung von bis zu 65 Megawatt geplant. Mit bis zu 180 Gigawattstunden pro Jahr kann der Windpark genug Strom erzeugen, um über 45.000 Haushalte zu versorgen. So können jährlich mehr als 121.000 Tonnen klimaschädliches CO₂ eingespart werden – das entspricht rund 484 Millionen gefahrenen PKW-Kilometern.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Windpark für Dreis-Brück nun in der Planung ist. Damit tragen wir nicht nur zur Erreichung der Klimaziele bei. Wir legen den Grundstein für eine nachhaltige, saubere Energiezukunft für unsere Gemeinde. Schließlich tragen wir diese Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern“, betont Ortsbürgermeisterin Edith Löhr-Hoffmann. Statkraft hatte im Oktober 2022 den Zuschlag für die Entwicklung des Windparks im Gemeindewald Dreis-Brück im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens der Ortsgemeinde erhalten.

Waldschonende Windparkplanung

Für die Erstellung aller für den Bau des Windparks erforderlichen Gutachten laufen noch bis Ende dieses Jahres arten- und naturschutzfachliche Untersuchungen. Nach aktueller Planung wird Statkraft den Genehmigungsantrag im kommenden Jahr einreichen. In diesem Verfahren prüft die zuständige Landesbehörde, ob der geplante Windpark im Hinblick auf seine Umweltauswirkungen den strengen gesetzlichen Auflagen entspricht.

Die Standortplanung der Windkraftanlagen im Gemeindewald Dreis-Brück erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz und dem Forstrevier Daun. Für die neun geplanten Windenergieanlagen werden circa 8 ha Wald in Anspruch genommen – dies entspricht rund einem Prozent des Waldbestands im Waldgebiet Dreis-Brück. Statkraft plant die Anlagen möglichst auf geschädigten oder baumfreien Flächen sowie nahe bestehender Forstwege. Die durch den Windpark beanspruchten Flächen forstet Statkraft möglichst regional wieder auf oder gleicht sie durch anderweitige Waldentwicklungsmaßnahmen aus.

Die Windparkplanung in Dreis-Brück ist außerdem verträglich mit der Neuplanung der Autobahn A1. Statkraft befindet sich im regelmäßigen Austausch mit der Autobahn GmbH sowie den verantwortlichen Behörden.

Umfangreiche Beteiligung geplant

Vom geplanten Bau des Windparks können die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinde auf vielfältige Weise profitieren. Statkraft verpflichtet sich zur freiwilligen Kommunalabgabe nach §6 EEG 2023. Für jede Megawattstunde, die aus dem Windpark ins Stromnetz fließt, werden 2 Euro an die Gemeinden im Umkreis von 2,5 km um die Windenergieanlagen gezahlt. Insgesamt wird die Kommunalabgabe voraussichtlich 360.000 EUR pro Jahr betragen – je nach Flächenanteil verteilt auf die betreffenden Gemeindekassen. Über diese zusätzlichen Einnahmen können die Gemeinden frei verfügen und wichtige Projekte für Bürgerinnen und Bürger vor Ort umsetzen. Darüber hinaus prüft Statkraft weitere Bürgerbeteiligungsmodelle wie Finanzierungen durch Nachrangdarlehen, ein Grünstromangebot sowie den Verkauf einzelner Windenergieanalgen an lokale Genossenschaften.

Über Statkraft

Statkraft ist international führend in Wasserkraft und Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie. Der Konzern erzeugt Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Gas, liefert Fernwärme und ist weltweit ein bedeutender Akteur im Energiehandel. Statkraft beschäftigt rund 7.000 Mitarbeitende in mehr als 20 Ländern.

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Hochwasserschutz für 1,8 Mio Euro in Mechernich

Mechernich-Kallmuth – „Letzte Sicherheit gibt es zwar nicht“, sagt der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth: „Aber das, was Stadtverwaltung Mechernich und Erftverband nach den Hochwassern 2016 und 2021 jetzt für uns getan haben, kann sich sehen lassen und wird auch Wirkung zeigen.“

Zurzeit stehen Bagger und Raupen am Ortseingang aus Richtung Scheven und graben große Hohlräume in die Erde, in denen Rohrsysteme und Betonplatten für ein neuartiges Hochwasser- und Regenrückhaltebecken untergebracht werden sollen. Dessen Rückhaltevolumen beträgt in etwa 5100 Kubikmeter, so Andreas König, Teamleiter im Fachbereich I für Straßen und öffentliche Grünanlagen.

Die Kosten für die Gesamtkanalisation mit Aufweitung der Durchlasskanäle von 400 auf 800 Millimeter und den Ausbau entlang des Kallmuther Baches inklusive Regen- und Hochwasserrückhaltung belaufen sich auf rund 1,82 Millionen Euro, 150.000 Euro mehr wegen des auf der Georgsfestwiese geplanten Neubaugebietes. Offen ist, ob die Maßnahmen zu 80 Prozent aus der Hochwasserschutzförderung oder zu hundert Prozent als Vorsorgemaßnahme für Wiederaufbau bezuschusst werden.

Andreas König sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, erste Überlegungen zur Verbesserung der Lage vor Ort seien nach den Überschwemmungen entlang des Kallmuther Baches im Jahre 2016 angestellt worden: „Kern des Schutzes sollte ein Rückhaltebecken an der Schevener Straße bilden.“ Die Planung sei aber wegen der Straße in ihrem Volumen begrenzt.

„Kleines Becken, große Rohre“

„Kleineres Beckenvolumen bedeutet immer das Erfordernis eines größeren Ablaufes“, so König gegenüber Medienvertretern. Also habe man eine größere und durchgängige Ablaufleitung durch den Ort bis zur Straße „In der Kumm“ unter Nutzung des in Teilen vorhandenen Grabens und seiner Durchlässe errichtet.

Der Teamleiter beim städtischen Tiefbauamt: „Flankierend dazu wurden die Ableitungen des Oberflächenwassers vom Pflugberg soweit wie möglich auf das Becken umgeplant oder, sofern dies wegen der Topografie nicht geht, eine Vergrößerung der bestehenden Verrohrungen und Kanäle vorgesehen, damit das Wasser möglichst nicht übertreten und die Bebauung gefährden kann.“

Ein quer zum Hang des Pflugberges laufender Wirtschaftsweg soll noch so umgebaut werden, dass er das Oberflächenwasser einer weiteren Teilfläche des Pflugberges zum Regenrückhaltebecken des Kreises und damit hinter den Ort leitet.

Die Ableitung durch den Ort ist im Wesentlichen fertiggestellt, so Robert Ohlerth, die Ausschachtungen für die Stau-Wand des Rückhaltebeckens haben begonnen. Ab Mitte des Monats sollen die Betonbauarbeiten beginnen. Die Gesamtmaßnahme soll bei günstiger Witterung im Februar 2025 abgeschlossen sein, so Andreas König.

Die Straßenbauarbeiten in Folge der Durchlasserweiterungen werden in der Quellenstraße und „Im Pesch“ zur Zeit fertiggestellt. Andreas König: „Parallel hierzu wird der Regenwasserkanal in der Georgswiese vorgebaut, der Anschluss an das Rückhaltebecken erfolgt erst nach dessen Fertigstellung.“

Im Dotteler Weg soll bald der Regenwasserkanal erneuert werden, für die Kreuzung der Schevener Straße bedeutet das eine nochmalige kurze Vollsperrung der Kreisstraße. König: „Danach wird die Fahrbahn auf dem Dotteler Weg wiederhergestellt.“

Fertigstellung im Februar

Ursprünglich war ein reines Regenrückhaltebecken geplant, für das die Stadt Mechernich zuständig gewesen wäre. Diese Planung wurde durch die oben genannten Hochwasser obsolet. „Um die Kallmuther besser zu schützen, muss die Planung auf ein Hochwasserrückhaltebecken ausgeweitet werden“, sagte Thomas Hambach, der Erste Beigeordnete der Stadt, im Planungsausschuss.

Der Erftverband wollte sich an der Maßnahme beteiligen, wenn gleichzeitig Kallmuther Bach bzw. Veybach im Verlauf durch das Dorf ertüchtigt würden. „Da müssen auch die Bürger mitmachen“, betonte der Erftverbands-Experte für Hochwasserschutzmanagement, Dr. Jürgen Gattke. „Das haben sie auch getan und das erforderliche Land links und rechts des Bachs zur Verfügung gestellt“, berichtete Robert Ohlerth zum Abschluss der Baumaßnahme.

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Zeichen gegen Gewalt an Frauen – Orange your City auch im Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren bekennt in diesem Jahr am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ Farbe und setzt im Rahmen der weltweiten Aktion „Orange your City“ ein sichtbares Zeichen. Am Montag, 25. November, werden daher wieder öffentliche Gebäude im Kreisgebiet Düren angestrahlt, um auf das Thema aufmerksam zu machen – darunter das Kreishaus Düren, die Rathäuser in Düren, Jülich und Linnich.

Zudem erhalten viele Gebäude orangefarbene Akzente, wie Fahnen, Banner oder orange beklebte Fenster. Orange ist das weltweite Symbol für den Aktionstag. Neben einigen Behörden nehmen auch andere Beratungsstellen, Firmen, Einkaufsmärkte, Einzelhändler, Krankenhäuser und Kirchengemeinden an der Aktion teil.

„Weltweit sind mehr als 240 Millionen Frauen und Mädchen von Partnerschaftsgewalt betroffen, in Deutschland hat eine von drei Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle und/oder physische Gewalt erlebt, davon nimmt ein nur ein Bruchteil der Betroffenen Hilfe in Anspruch“, informiert Andrea Kenter, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren.

Das Organisationsteam zum Aktionstag im Kreis Düren besteht aus den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Düren, der Städte Düren, Jülich, Linnich und der Gemeinde Kreuzau sowie der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren und dem Verein Hobas e.V.. Sie rufen gemeinsam zu dieser Aktion auf. Der Verein „Frauen helfen Frauen Düren“ beteiligt sich ebenfalls an der Aktion, die durch die Förderung des  Ministeriums für  Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung , Flucht und Integration ermöglicht wird.

Das sind die Aktionen im Kreis Düren in der Übersicht:

  • In der Stadt Düren gibt es ab 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz eine Kundgebung, organisiert durch das dortige Gleichstellungsbüro.
  • Im Dorfbüro der Gemeinde Kreuzau gibt es von 14 bis 17 Uhr eine Beratungsaktion für Interessierte mit Akteurinnen von Beratungsstellen, wie beispielsweise dem Verein Hobas e.V., der Jugendberatungsstelle des Sozialwerks Dürener Christen und der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren.
  • Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Jülich und Linnich haben eigens für den Aktionstag und darüber hinaus Bänke hergestellt und bemalt. Diese werden an öffentlichen Stellen in den Kommunen aufgestellt.
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Hasenpest im Kreis Mayen-Koblenz aufgetreten

Region/Mayen-Koblenz – Bei einem Feldhasen aus dem Jagdbezirk Ochtendung ist der Erreger der Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen worden. Darauf weist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hin und empfiehlt Spaziergängern und Wanderern, tote oder krank wirkende Hasen und Wildkaninchen auf keinen Fall anzufassen. Auch Hunde sollten nicht mit diesen in Kontakt kommen.

Die ansteckende Erkrankung war aufgefallen, nachdem ein Jäger ein bereits schwer krankes Tier erlegt und aufgrund eines Verdachts ins Landesuntersuchungsamt nach Koblenz gebracht hatte. Dort konnte der Erreger der Hasenpest Francisella tularensis in Leber und Milz nachgewiesen werden. Hauptsächlich betroffen sind von der Krankheit Hasen, Kaninchen oder Nagetiere, jedoch kann sie auch auf andere Tiere oder Menschen übertragen werden.

„Im Gegensatz zu gesunden Feldhasen zeigen an Hasenpest erkrankte Tiere in der Regel kein typisches Fluchtverhalten, sondern lassen Menschen scheinbar ohne Scheu an sich herankommen. Hohes Fieber und Schwäche sowie eine schnelle Atmung sind weitere Hinweise auf eine Erkrankung bei dem betroffenen Tier. Man darf dennoch keinesfalls die Tiere anfassen“, erläutert Dr. Simone Nesselberger, Leiterin des Veterinäramtes MYK.  Die Ansteckung des Menschen ist über offene Wunden, die Schleimhäute, die Bindehaut der Augen oder auch durch Einatmen von erregerhaltigem Staub möglich. Hat man doch ein Tier angefasst, sollten die Hände gut gereinigt und desinfiziert werden. Die Krankheitssymptome beim Menschen sind ähnlich wie bei einer Grippe: Es zeigen sich Fieber, Abgeschlagenheit und geschwollene Lymphknoten, manchmal auch Übelkeit und Durchfall. Komplikationen mit Lungenentzündung oder Beteiligung anderer Organe wie Leber, Niere und Herz können vorkommen. Nach Kontakt und ersten Anzeichen sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Hunde können sich grundsätzlich infizieren und den Erreger weitergeben, besitzen jedoch eine hohe natürlich Resistenz. Nicht verwechselt werden sollte die Tularämie mit der Myxomatose, bei der die erkrankten Tiere Schwellungen und Entzündungen im Bereich der Augen zeigen. Die Myxomatose ist im Gegensatz zur Tularämie für den Menschen ungefährlich.

Wer ein auffälliges Tier entdeckt, sollte dieses dem Veterinäramt der Kreisverwaltung melden. Dort werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Meldungen an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter Tel. 0261/108-459 oder 108-455. Bei Nichterreichbarkeit sollte man sich an die örtlichen Ordnungsbehörden oder die Polizei wenden, die dann den entsprechenden Jagdpächter informieren.

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Start der großen Online-Befragung unter den rund 54.500 ehrenamtlichen Feuerwehr-Angehörigen in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – In der kommenden Woche startet das rheinland-pfälzische Innenministerium mit einer großen Online-Befragung unter den rund 54.500 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen in Rheinland-Pfalz. Die Befragung ist Teil der Ehrenamtsstudie für die Feuerwehren im Land. Sie soll neue Einblicke zu Tage fördern, um daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten.

„Wir möchten wissen, wofür unsere Ehrenamtlichen bei den Feuerwehren im wahrsten Sinne des Wortes ‚brennen‘. Dabei geht es zum Beispiel um Nachwuchsförderung sowie Aus- und Weiterbildung, aber auch um die gesellschaftliche Wertschätzung des Ehrenamtes“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Herausforderungen, aber auch Chancen für die Feuerwehren seien beispielweise der Umzug junger Menschen in städtische Regionen, ein sich wandelndes Freizeitverhalten und längere Arbeitswege. Solche Einflüsse sollen durch die Studie untersucht werden, um anschließend Schlussfolgerungen für das Feuerwehr-Ehrenamt abzuleiten, wie es vielleicht noch attraktiver und nachhaltiger zu gestalten wäre.

Innenminister Michael Ebling appellierte an die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren sich an der Befragung zu beteiligen. „Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie entscheidend dazu bei, dass die Freiwilligen Feuerwehren auch in Zukunft eine starke und verlässliche Säule in Rheinland-Pfalz bleiben. Ich danke Ihnen im Namen der Landesregierung herzlich für Ihre Mithilfe,“ so der Minister in seiner direkten Ansprache.

Das Innenministerium hat den Think Tank „Zivilgesellschaft in Zahlen“ (ZiviZ) im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft e.V., ein Forschungs- und Kompetenzzentrum, das Daten und Analysen zur Zivilgesellschaft in Deutschland bereitstellt und deren Strukturen, Trends und Entwicklungen untersucht, mit der Durchführung der Studie beauftragt. Die Online-Umfrage ist ab Mittwoch, 13. November 2024 unter  www.ehrenamtsstudie-feuerwehr.rlp.de erreichbar.

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Wir freuen uns über jede Lehrerin und jeden Lehrer

Düren – 13 neue Grundschullehrerinnen und -lehrer starten im Kreis Düren – „Sie übernehmen eine Aufgabe mit hoher Verantwortung, die aber auch viel Freude macht und bei der Sie viel Positives zurückbekommen“, sagt die Leiterin des Amtes für Schule und Bildung, Lucia Breuer, zu den 13 neuen Grundschullehrerinnen und -lehrern, die im Kreishaus ihre Urkunden zu Beamtinnen und Beamten auf Probe erhalten haben. Im November starten die motivierten Lehrkräfte an vielen unterschiedlichen Schulen im Kreisgebiet.

„Wir freuen uns über jede Lehrerin und jeden Lehrer. Sie haben einen langen Weg hinter sich und ich wünsche Ihnen alles Gute“, sagt Beatrix Wollgarten, Schulaufsichtsbeamtin. Im Kreis Düren ist die Dienst- und Fachaufsicht für Grundschulen angesiedelt. Die Vereidigung der Lehrkräfte erfolgte im Nachgang am ersten Schultag im November.

Als Ansprechpartnerinnen stellten sich zudem Tanja Küsgens, zuständige Personalratsvorsitzende,  Isabell Freyschmidt, Mitglied des Lehrerpersonalrats, und Sabine Dolfus, Personalsachbearbeiterin, vor. Alle betonten, dass sie stets ein offenes Ohr haben.

„Lehrerinnen und Lehrer haben einen großen Einfluss auf die Zukunft junger Menschen. Sie fordern und fördern Schülerinnen und Schüler und begleiten sie auf ihrem Lebensweg. Ich danke Ihnen, dass Sie sich dieser Aufgabe im Kreis Düren annehmen“, betont zudem Landrat Wolfgang Spelthahn.

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evm übernimmt auch in Zukunft den Betrieb von Erdgasnetzen in der Verbandsgemeinde Prüm

Prüm – Erdgas-Konzessionen neu vergeben – Auch in den nächsten 20 Jahren wird die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) den Betrieb der Erdgasnetze in der Stadt Prüm sowie in den Ortsgemeinden Weinsheim, Schönecken, Orlenbach und Pronsfeld übernehmen.

Die entsprechenden Konzessionsverträge wurden am Montag, 28. Oktober, unterzeichnet. „In unserer bereits langjährig bestehenden Zusammenarbeit, war uns die evm stehts ein zuverlässiger Partner“, sagt Dr. Johannes Reuschen, Bürgermeister der Stadt Prüm, stellvertretend für die Vertragskommunen. „Wir freuen uns, die Kooperation auch in Zukunft fortsetzen zu können. Im Rahmen der Ausschreibungen hat uns das Angebot abermals überzeugt.“

Mit den Konzessionsverträgen räumen die Kommunen der evm-Gruppe das Recht ein, Leitungen in öffentlichen Wegen zu verlegen und das Erdgasnetz zu betreiben. Dafür zahlt das kommunale Unternehmen eine Konzessionsabgabe. Mithun Basu, Vorstand des regionalen Energie- und Dienstleistungsunternehmens, dankte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung allen Beteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen. „Eine Verlängerung bestehender Verträge ist für uns ein gutes Zeichen, dass wir in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet haben und man mit uns zufrieden ist. Es ist auch ein Vertrauensvorschuss für die kommenden Meilensteine der Zukunft. In Prüm haben wir über die Gasversorgung hinaus mit dem Windpark Schneifelhöhe große Pläne, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen und miteinander verbinden werden“, sagt Mithun Basu. Die nächsten Jahre hielten darüber hinaus große Herausforderungen bereit, bei denen der Begriff „Wende“ das Schlagwort des Handelns sei: Wärmewende, Energiewende, Mobilitätswende. „Das fordert die evm-Gruppe als Energie- und Dienstleistungsunternehmen, ebenso wie die Kommunen. Wesentlicher Schlüssel zur Umsetzung all dessen, ist für uns der enge Schulterschluss mit den kommunalen Partnern der Region. Es geht nur gemeinsam“, so Mithun Basu abschließend.

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Beginn der Hochwassersaison – Diese Angebote informieren bei Gefahr

Region/Düsseldorf – Übersicht der Webseiten, Apps und Abo-Dienste – Im November beginnt traditionell die Saison möglicher Winterhochwasser, deshalb weist das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen auf das breite Angebot hin, mit dem sich Bürgerinnen und Bürger über steigende Pegel informieren können und gewarnt werden. Die Basis für alle Angebote liefert das Pegelnetz des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV). Es kann auf aktuell 304 Pegel landesweit zugreifen, davon 98 eigene Hochwassermeldepegel, 76 Pegel externer Betreiber sowie 130 gewässerkundliche Pegel des LANUV, mit denen zusätzliche Daten über Wasserstände erhoben werden. Das Netz wird derzeit weiter ausgebaut: 25 neue Standorte wurden bereits festgelegt und der erste neue Hochwassermeldepegel bereits im Sommer in Betrieb genommen. Vier weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer: „Durch die Klimakrise werden Extremwetter- und Hochwasserereignisse Nordrhein-Westfalen künftig häufiger treffen. Deshalb ist es existenziell, dass wir die Bevölkerung noch besser informieren und uns vor solchen Katastrophen schützen.“

„Die großen Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre haben bei uns deutliche Spuren in vielen Lebens-, Wirtschafts- und Umweltbereichen hinterlassen“, erklärte Elke Reichert, Präsidentin des LANUV. „Die Hochwasserinformationen werden weiter verbessert, um Schäden so gering wie möglich zu halten.“

Um den Hochwasserschutz zu stärken, setzt das Land gemeinsam mit seinen Partnern den „10-Punkte Arbeitsplan Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ um. Für die Umsetzung stellt das Land den Kommunen und Deichverbänden umfangreiche Mittel zur Verfügung. Zum Vergleich: 2015 standen rund 30 Millionen Euro Landesmittel für Maßnahmen des Hochwasserschutzes zur Verfügung, in den Jahren 2023 und 2024 jeweils mehr als 80 Millionen Euro. Schutzmaßnahmen können mit bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten vom Land gefördert werden.

Übersicht der Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger:

  1. Hochwasserportal NRW

Um die Öffentlichkeit schnell bei einer Gefahrenlage zu informieren, betreibt das LANUV das Hochwasserportal.NRW, auf dem fortlaufend Messdaten von derzeit 304 Pegeln in NRW veröffentlicht werden.

Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen werden auch hydrologische Lageberichte zur Entwicklung der Situation zur Verfügung gestellt.

https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start

  1. Hochwasserinformationen über die Warn-App NINA

Wer die App installiert und unter Hochwasserwarnungen „Benachrichtigungen erhalten“ aktiviert, erhält entsprechende Hochwasserinformationen des LANUV. Nutzerinnen und Nutzer können wahlweise Daten für den aktuellen Standort oder für selbst festgelegte Orte abonnieren. Seit diesem Jahr werden in Nordrhein-Westfalen bei drohendem oder eingetretenem Hochwasser regionale Hochwasserinformationen für 17 Flusseinzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen bereitgestellt und die Bevölkerung aktiv informiert.

Informationen und Download über www.bbk.bund.de: Warn-App-NINA

  1. Umweltportal NRW
    Das Umweltportal NRW ist die erste Anlaufstelle für behördliche Daten, Fakten und Informationen. Es bietet Zugang zu Hunderten von Webseiten, Messergebnissen, Übersichts-Karten, Umweltindikatoren, Berichten und Dokumenten. Auch aktuelle Warnmeldungen zu Umweltereignissen können abonniert werden.

www.umweltportal.nrw.de

  1. Hochwasserinformationen über die MeinePegel-App

„MeinePegel“ ist die gemeinsame Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App aller Bundesländer. Zusätzlich können in dieser App benutzerdefinierte Schwellenwerte für persönlich relevante Pegel eingerichtet werden, bei deren Überschreitung dann eine Benachrichtigung über das Smartphone erfolgt.

Informationen und Download über www.hochwasserzentral.info: Meine Pegel

  1. Hochwassergefahren- und -risikokarten

Für Gewässer, an denen ein signifikantes Hochwasserrisiko für Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe oder wirtschaftliche Tätigkeiten besteht (Risikogewässer), werden in Nordrhein-Westfalen sogenannte Hochwassergefahren- und ‑risikokarten erstellt. Nordrhein-Westfalen hat 456 Risikogewässer mit einer Gesamtlänge von ca. 6000 Kilometer ausgewiesen. Die Karten zeigen an, wo in einer Region oder Stadt konkret Gefahren durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis kann das individuelle Risiko bewertet und vorgebeugt werden.

Die veröffentlichten Karten finden Sie unter: hochwasserkarten.nrw.de.

Hintergrundinformationen zu den Hochwassergefahren‑ und ‑risikokarten finden Sie unter: flussgebiete.nrw.de/hochwasserthemen 

Erste Anhaltspunkte zur Abschätzung der Starkregengefahren am jeweiligen Wohnort kann die Starkregengefahrenhinweiskarte Nordrhein-Westfalen bieten, die wie die Hochwassergefahrenkarte die Auswirkungen bestimmter vordefinierter Szenarien darstellt: Geoportal NRW

Vielfach gibt es zudem detaillierte Angebote und Informationen der Städte, Kreise und Gemeinden: Kommunale Starkregengefahrenkarten

Daneben informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) über Wettergefahren.

  1. FloodCheck-App

Mit der FloodCheck-App können Bürgerinnen und Bürger durch die Eingabe ihrer Wohnadresse und die Beantwortung zusätzlicher Fragen zur baulichen Beschaffenheit ihres Wohnobjektes ermitteln, ob und wie stark das Risiko potentieller Starkregen- und Hochwassergefahren für das entsprechende Objekt ist. Das regionale Angebot von den Wasserverbänden Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) soll in den nächsten Monaten landesweit ausgedehnt werden. Bisher besteht das Angebot für die Städte Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne und Herten.

https://floodcheck.net/