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Blåkläder wird offizieller Workwear-Partner des Nürburgrings

Nürburg, 09.10.2020 – Die „toughest workwear on the market“ kommt auf der härtesten Rennstrecke der Welt zum Einsatz. Der Nürburgring und schwedische Premiummarke Blåkläder haben eine Partnerschaft abgeschlossen, die die Ausstattung des technischen Personals der Rennstrecke beinhaltet. Zum Einsatz kommt hochwertige Arbeitskleidung wie funktionale Hosen, warme Jacken oder Handschuhe sowie weitere Produkte. Die Mitarbeiter des Rings sind somit für ihre Aufgaben im Innen- und Außenbereich der Eventlocation Nürburgring bestens gerüstet.
 Rund 26 km Rennstrecke, zahlreiche Gebäude wie das ring°werk, der ring°boulevard und die Tribünen oder Outdoor-Locations wie der Offroadpark und das Fahrerlager – der Nürburgring hat auf einer riesigen Fläche nicht nur einiges zu bieten, sondern auch einiges instand zu halten. Verantwortlich hierfür sind die Mitarbeiter des technischen Dienst und des Gebäudemanagements. Neben fundiertem Fachwissen und hochwertigem Werkzeug brauchen die Mitarbeiter für ihre vielseitigen Aufgaben vor allem eines: hochwertige Profi-Arbeitskleidung.

„Mit Blåkläder haben wir einen der führenden Hersteller von Arbeitskleidung als Partner gewinnen können“, freut sich Vertriebsleiter Michael Dürbaum, der es darüber hinaus begrüßt, dass das schwedische Unternehmen einen hohen Anspruch an seine Produkte stellt: „Uns ist es wichtig, dass unsere Partner ähnliche Werte vertreten, wie wir als Rennstrecke. So können Kooperationen auch über Vertragsinhalte hinaus gelebt werden.“ Blåkläder produziert professionelle Arbeitsbekleidung seit 1959 mit dem Fokus auf Qualität, Funktionalität, Design und Nachhaltigkeit.

„Motorsport ist emotional, intensiv und sehr mitreißend! Viele unserer Kunden und wir bei Blåkläder selbst sind begeisterte Motorsport-Fans. Daher setzen wir auf kultige Partner mit langer Tradition. So engagieren wir uns seit Jahren bereits im Rally Sport und nun am legendären Nürburgring. Auch hier heißt es: Premium Workwear trifft auf die legendärste Rennstrecke der Welt“, freut sich Maik Friedrichs, Geschäftsführer der Blåkläder Deutschland GmbH über die Kooperation.

Die Kooperation sieht vor, dass die technischen und handwerklichen Abteilungen des Nürburgrings, wie der sogenannte „Technische Dienst“ oder das Gebäudemanagement, mit der Produktpalette von Blåkläder ausgerüstet werden. Die Abteilungen sind dabei für verschiedenste Tätigkeiten auf und neben den Rennstrecken zuständig. Hierzu gehört unter anderem die Vorbereitung des Geländes für Publikumsveranstaltungen, wie zuletzt für den Formula 1 Aramco Großen Preis der Eifel 2020.

Die Kooperation läuft zunächst bis Ende 2023 mit dem Ziel, die Partnerschaft weiter auszubauen.

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Eine besondere Unterstützungs-Leistung der Bundeswehr Daun

Daun, 09.10.2020 – Soldaten am Eingang des Maria-Hilf Krankenhauses in Daun? Hat das Coronavirus nun doch den Katastrophenfall verursacht? Nein. Die Corona-Lage im Landkreis ist im Griff. Aber die Pandemie hat eine ganz besondere Zusammenarbeit ermöglicht – zwischen Landkreis und Bundeswehr zur Unterstützung des Krankenhauses. Über ein halbes Jahr bereits existiert diese besondere „Corona-Zusammenarbeit“ im Rahmen der Amtshilfe nun.

Durchgeführt wird diese durch die Soldatinnen und Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung 931 (Elo-KaBtl 931) in Daun, das geführt wird durch den Kommandeur, Oberstleutnant Schneider. In einem perfekt durchorganisierten Zwei-Schicht-Betrieb nehmen die Soldatinnen und Soldaten eine kontaktlose Fiebermessung vor, informieren Patienten und Besucher über die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen im Eingangsbereich des Maria-Hilf Krankenhauses in Daun und tragen damit zum besonderen Schutz des medizinischen Personals und der Patienten im Krankenhaus bei.

Stets freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit gegenüber jeder Person, die das Krankenhaus Maria Hilf betreten möchte, gleichzeitig bemüht, mit der stetigen Fiebermessung ein gewisses Gefühl von „Kontrolle“ zu vermitteln. Das ist der Eindruck von der Arbeit der Soldatinnen und Soldaten, der mir von vielen Besucherinnen und Besuchern des Krankenhauses zugetragen wurde“, berichtet Landrat Heinz-Peter Thiel während der kurzen Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf. Patienten und Besucher berichten von vielen positiven Begegnungen und Unterstützungen durch die Soldatinnen und Soldaten.

Ohne diese Unterstützung wäre die Zugangsüberwachung in diesem hochsensiblen Bereich – aufgrund der Vielzahl der im Krankenhaus ansässigen Ambulanzen – nicht möglich. Zu diesem kleinen Treffen kamen neben Oberstleutnant Schneider auch der Hausherr des Krankenhauses Maria-Hilf Daun, Geschäftsführer Franz-Josef Jax sowie Hygienefachkraft Frank Bauer. Gemeinsam mit dem Landrat des Vulkaneifelkreises besuchten sie die dort eingesetzten Soldatinnen und Soldaten. Während des Termins stellte Landrat Thiel klar: „Wir haben gemeinsam in unserem Verwaltungsstab „Corona“ beschlossen, dass wir diese Unterstützung durch die Kräfte der Bundeswehr weiterhin fortführen möchten. Daher wird meine Verwaltung monatlich um die Verlängerung des Amtshilfeersuchens über die zuständigen Kreisverbindungskommandos bitten. Außerdem möchte ich mich nochmals für diese einzigartige und besondere Unterstützung der Bundeswehr bedanken.

Auch Oberstleutnant Schneider und Landrat Heinz-Peter Thiel kommen nicht ohne eine Kontrolle der Soldaten ins Krankenhaus. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Genau diese einzelnen Maßnahmen sind es, die zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen. Mit einer solchen „Eingangskontrolle“ am Krankenhaus oder der Aufrechterhaltung unserer Corona-Ambulanzen, stellen wir die Weichen für ein weiteres Eindringen des Virus in unsere Gesellschaft. Es verschafft uns eine gewisse Handlungsfähigkeit“, so Thiel weiter. Für Oberstleutnant Schneider ist es eine Selbstverständlichkeit, den Auftrag im Rahmen einer Hilfeleistung an seinem Truppenstandort in Daun zu übernehmen: „Es ist nicht nur unser Auftrag, sondern fest verbunden mit der Stadt Daun und der Region ein echtes Anliegen und auch eine Ehre, dass sich die Bundeswehr hier engagieren kann und darf und dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung während der Corona-Krise leisten.“

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Meilenstein für die Energiewende in Rheinland-Pfalz, auch für die Eifel Landkreise

Region, 08.10.2020 – Die Energiewende in Rheinland-Pfalz ist wieder ein gutes Stück weit vorangekommen. Westnetz, der Verteilnetzbetreiber der Westenergie AG, hat die Bauarbeiten für die 17,5 Kilometer lange Hochspannungs-Erdkabelverbindung zwischen den Gemeinden Osburg und Thalfang beinahe abgeschlossen. Sie dient dem Transport der in der Region erzeugten Windenergie in die Verbrauchszentren. Westnetz hat in den Bau des Kabels rund 40 Millionen Euro investiert. Die Inbetriebnahme des Kabels erfolgt nach technischen Tests in den kommenden Wochen noch rechtzeitig zur anstehenden Windsaison. Zum Abschluss der Bauarbeiten stellten heute Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, und Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH, das Projekt vor.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen deshalb bis 2030 unseren Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Die Energiewende bedeutet aber nicht nur die Errichtung neuer Anlagen, sie bedeutet auch die Anpassung und Ausrichtung der Infrastruktur. Mit dem neuen „Windenergiekabel“ kommt noch mehr grün erzeugter Strom direkt zu den Verbrauchern. Ich bin sehr froh, dass die Verlegung der Hochspannungsleitung von Thalfang nach Osburg als Erdkabel gelungen ist. Damit wurden die Einwände vor Ort aufgegriffen und die Leitung konnte für alle so verträglich wie möglich umgesetzt werden. Solche Entscheidungen tragen maßgeblich zur Akzeptanz der Energiewende bei“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg, ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass nun der im Hochwald erzeugte Windstrom nicht nur bei uns, sondern auch extern verbraucht werden kann. Das passt genau in unsere Klimaschutzstrategie, genau wie die Methode des Erdkabels anstelle von Überlandleitungen. Das kann sicher beispielhaft für ähnliche Projekte werden.“

Gregor Eibes, Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich, fügt hinzu: „Als Landrat begrüße ich die Realisierung dieser Hochspannungs-Erdkabelverbindung sehr, ist es doch eines der wichtigen klimapolitischen Ziele unseres Landkreises Bernkastel-Wittlich, die Nutzung der erneuerbaren Energien zu steigern und damit die Energiewende voranzubringen, ebenso wie der damit angestrebte Klimaschutz eines der zentralen Handlungsfelder unseres Kreisentwicklungsprozesses ist. Deshalb danke ich der Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der Westenergie, sehr herzlich für die Umsetzung dieses für unsere Region wichtigen Projekts.“

Verteilnetze sind ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Durch die Energiewende hat sich unser Energiesystem von Grund auf gewandelt. Schon heute sind über 1,9 Millionen Windräder und PV-Anlagen an das Netz angeschlossen, das sind mehr als 90 % aller Anlagen in Deutschland. Alleine im Netz der Westnetz sind es rund 200.000 Anlagen.

„Das Erdkabel ist in der Lage, die erzeugte Energie von über 60 Windrädern und damit eine Leistung von 260 Megawatt zu transportieren. Die durchgeleitete Strommenge entspricht dem Verbrauch von mehr als 120.000 Haushalten. Mit der Kabelverbindung zwischen Osburg und Thalfang leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Energiewende in Rheinland-Pfalz. Die Realisierung war ein echtes technisches Meisterleistung“, so Stefan Küppers. Die Herausforderung im Projekt lag vor allem bei der Länge der Kabelverbindung, aber auch an der Topografie im Hunsrück. Bei den Tiefbauarbeiten mussten Gebirgsformationen und Waldgebiete durchquert werden. So mussten beispielsweise ein Höhenrücken und eine Autobahn per Horizontalspülbohrungen unterquert werden.

Der Netzausbau war notwendig, um die zunehmenden Energiemengen aus den örtlichen Windkraftanlagen in das Netz einzuspeisen und zu transportieren. Das neue Erdkabel macht damit das regionale Netz im Hunsrück/Hochwald für alle Anforderungen und alle vorliegenden Ausbaupläne der Energiewende für mindestens 15 Jahre fit. Und darüber hinaus: Bei den Tiefbauarbeiten wurden weitere Leerrohre gelegt. Hier können zusätzliche Kabelverbindungen installiert werden, ohne dass Tiefbauarbeiten auf gesamter Strecke notwendig wären.

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SB-Tankstelle der Firma Schäfer in der Nähe der Eifelautobahn, Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel, bietet auch AdBlue an

Mechernich/Blankenheim/Euskirchen, 08.10.2020 – Quasi direkt vor der Haustür vieler Autobahnanrainerkommunen in Eifel und Börde, nur einen Kilometer von der A-1-Abfahrt Mechernich/Bad Münstereifel entfernt, sprudelt eine idealtypische Treibstoffquelle. Da gibt es praktisch und zu günstigen Preisen Super, Super plus, Super E10, Diesel, Autogas und Adblue.

Die Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer stellten dem Mechernicher „Bürgerbrief“ jetzt zwei innovative Neuerungen vor, die sich bei immer mehr Kunden bewähren. Das ist zum einen eine eigene AdBlue-Zapfsäule. Nahezu alle Nutzfahrzeuge und immer mehr Diesel-Pkw nehmen den Harnstoff in Zusatztanks, der für eine nachhaltigere Abgasverbrennung und weniger Schadstoffausstoß bei modernen Dieselaggregaten sorgt.

Zum anderen setzt die SB-Tankstelle Schäfer am Mechernicher NyonsKreisverkehr beim Autogas auf ein Gemisch aus Butan und Propan, während die meisten anderen Autogasanbieter reines Propan führten. Rolf Schäfer: „Die Verbrauchswerte sind bei dem Gemisch günstiger – es wird besser verbrannt.“

60 Propan : 40 Butan im Sommer

Im Sommer verkauft die Schäfer-Tankstelle ein Gemisch aus 60 Prozent Propan und 40 Prozent Butan, im Winter ist es genau umgekehrt. Guido Bauer: „So haben Autogasverbraucher immer die der Jahreszeit angepasste beste Mischung im Tank.“

Rolf Schäfer: „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden über das Mechernicher Stadtgebiet hinaus auf sechs Spuren an drei Tankinseln eine derartige Tankalternative bieten können.“ Getankt werden kann an den Tankinseln mit EC-Karte, Kreditkarten sowie UTA- und DKV-Karten. Getankt wird grundsätzlich per Karte und Pin-Code. Die Bedienung ist  einfach – und auch für technische Laien kein Problem. Man kann das, was zu tun ist, Schritt für Schritt am Tankautomaten nachvollziehen.

„Wichtig für nicht ganz rangiersichere Fahrer ist auch unsere großzügige Anlage mit breiten Anfahrt- und Rundfahrtmöglichkeiten direkt ab dem Kreisverkehr an der B 477, Autobahnauffahrt zur A1“, so Guido Bauer: „Wir sind preiswert, haben 24 Stunden offen, es gibt keine Wartezeiten an der Kasse, EC-Karte genügt!“ Fürs „Navi“ kann man die Adresse „Kiefernweg 44“ in Mechernich eingeben.

Verwaltung für Geschäftskunden

Für Vieltanker und Geschäftskunden gibt es die Kundenkarte von „Schäfer-Reisen“. Sie bringt den Vorteil einer einmal monatlichen Abrechnung per Abbuchung mit sich. Bei der Kundenkarte besteht die Möglichkeit, individuelle Daten wie Name des Fahrers, Kilometerstand und Sicherheitseinstellungen mit verwalten zu lassen.

Außerdem kann man mit der Schäfer-Kundenkarte bundesweit knapp 1000 andere SB-Tankstellen zum Teil in Autobahnnähe und in großen Gewerbegebieten nutzen. Genaue Informationen gibt es unter www.tank-netz.de Wer sich für die Karte interessiert, bekommt im Verwaltungsgebäude von „Schäfer-Reisen“ am Kiefernweg 44 nähere Informationen.

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Bußgeld von 150 Euro bei Falschangaben in Kontaktlisten: Landesregierung für bundeseinheitliche Regelungen

Region/RLP, 07.10.2020 – Die Landesregierung setzt sich für bundeseinheitliche Regelungen bei den Quarantänebestimmungen ein und legt Bußgeld von 150 Euro bei Falschangaben in Kontaktlisten fest.

Der Ministerrat hat heute im Kabinett intensiv über die Quarantäneregelungen beraten und setzt sich massiv dafür ein, dass es zu einer bundeseinheitlichen Regelung kommt. „Es ist den Menschen nur schwer vermittelbar, dass sie zuerst die Quarantäneregeln aller Länder studieren, bevor sie zum Beispiel die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Familie planen können“, sagten im Anschluss Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Im Sinne der Nachvollziehbarkeit und der Verständlichkeit dieser Regelungen streben wir weiterhin einen möglichst bundeseinheitlichen Regelungsrahmen an und werden nicht apodiktisch an der eigenen Regelung festhalten“, so die Politikerinnen weiter.

Bislang gilt in Rheinland-Pfalz, dass Risikogebiete im Ausland genauso behandelt werden wie Corona-Hot-Spots innerhalb von Deutschland. Morgen am 07.10.2020 werden die Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien der Länder mit dem Bund darüber beraten –  dieses Ergebnis wolle man abwarten.

Außerdem hat der Ministerrat heute festgelegt, dass Verstöße gegen die Pflicht zu wahrheitsgemäßen Personenangaben mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro bestraft werden sollen. Dies wird mit der 4. Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung am 10. Oktober in Kraft treten. Die Höhe des Regelbußgeldes solle auch deutlich machen, dass ein Verstoß gegen die Maskenpflicht auch fahrlässig sein könne, Falschangaben aber vorsätzlich gemacht werden und daher einen größeren Unrechtsgehalt aufweisen.

In Bezug auf die bestehende Quarantäneregelung hat Ministerin Bätzing-Lichtenthäler nochmals erläutert, dass bereits seit Juni 2020 in Rheinland-Pfalz geregelt ist, dass Personen, die aus einem Risikogebiet im Ausland oder einem Corona-Hot-Spot im Inland nach Rheinland-Pfalz einreisen, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Innerdeutsch waren davon damals die Landkreise Gütersloh und Warendorf betroffen. Diese Regelung betreffe im Kern ausschließlich den Urlaubsverkehr zu Zeiten einer Pandemie. Denn ausgenommen von den Quarantäneregeln sind Berufspendler, Familien mit geteiltem Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Seit Samstag, 3. Oktober, muss nach Inkrafttreten der 3. Änderungsverordnung der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung ebenfalls zusätzlich nicht in Quarantäne, wer aus einem Risikogebiet nach Rheinland-Pfalz einreist und sich hier maximal 24 Stunden aufhält. Dies ist die bislang einzige Neuerung bei den Quarantäneregelungen in jüngster Zeit.

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Schnelles Internet für Gewerbe im Landkreis Vulkaneifel

Hillesheim, 06.10.2020 – Westenergie schafft zukunftsfähige Infrastruktur und individuelle Produkte mit hohen Bandbreiten für Gewerbetreibende. Im Landkreis Vulkaneifel verfügen Gewerbetreibende ab sofort über Hochleistungsanschlüsse an das schnelle Internet.

Die Westenergie-Highspeed-Technik steht nach dem Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in den meisten Gewerbegebieten des Landkreises zur Verfügung. Auch zahlreiche Bildungseinrichtungen, öffentliche Gebäude und Privathaushalte in der Vulkaneifel konnten an das schnelle Internet angeschlossen werden. Zur symbolischen Inbetriebnahme des schnellen Netzes besuchten Heinz-Peter Thiel, Landrat des Kreises Vulkaneifel, zusammen mit den Mitarbeitern der Kreisentwicklung und Vertretern von Westenergie und ihrem Verteilnetzbetreiber Westnetz den Industriebetrieb PAVOY GmbH (Paul van Oyen) im Gewerbegebiet Hillesheim.

Die Anbindung an das Glasfasernetz konnte im Rahmen des 2018 begonnenen Förderprojektes zum Aufbau der flächendeckenden Breitbandversorgung im Auftrag des Landkreises Vulkaneifel realisiert werden. „Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei. Schnelle Internetzugänge sind für die meisten Menschen von großer Bedeutung und ein wichtiger Standortfaktor für Wohn-, Schul- und Gewerbestandorte“, erklärte Landrat Heinz-Peter Thiel. „Besonders freut es mich, dass im Zuge des Breitbandausbaus durch Westenergie viele Gewerbegebiete ans schnelle Netz angeschlossen wurden. Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region ist dies ein entscheidender Vorteil. Gerade in Zeiten der Corona-Krise wird zudem schnelles Internet immer wichtiger, da Berufstätige vermehrt im Homeoffice tätig sind.“

Landrat Heinz-Peter Thiel sowie die Vertreter der Kreisverwaltung, von Westenergie und Westnetz überzeugten sich bei der Firma PAVOY GmbH im Gewerbegebiet Hillesheim von der neuen Highspeed-Technik. Als Partner für namhafte Versandhändler im In- und Ausland, produziert und liefert PAVOY Qualitäts-Einrichtungen aus Stahl für vielfältige Einsatzzwecke in der Industrie, für das Handwerk und Gewerbe, den Handel sowie für Schulen und Behörden. „Die Anbindung an das Glasfasernetz ist ein essentieller Standortvorteil und Wirtschaftsfaktor für unser expandierendes Unternehmen“, erklärte der Geschäftsführer, Dr. Helmut Vorndran. „Mit der sich gerade im Bau befindlichen Produktionshalle, der neuen Fertigungslinie sowie der Teilübernahme eines Marktbegleiters, dessen Fertigung ebenfalls nach Hillesheim verlagert wird, investieren wir im großen Stil in die Region. Wir sind froh, dass es mit kommunaler Unterstützung gelungen ist, unseren Standort in Hillesheim mit einem zukunftsfähigen Glasfaseranschluss auszustatten und so die Voraussetzungen für eine moderne Produktionsstätte und sehr gute Bedingungen für den Vertrieb vorzuhalten“, ergänzte er.

In einem ambitionierten Zeitplan hat Westnetz die Infrastruktur im Landkreis Vulkaneifel für das schnelle Internet geschaffen. In den vergangenen Monaten sind über 160 km Trasse fertig gestellt und rund 250 km Glasfaserleitungen eingebracht worden. Westnetz hat 21 Multifunktionsgehäuse und 60 Glasfaser-Verteilschränke bereits im Landkreis Vulkaneifel errichtet.

Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Von unserem Glasfasernetz profitieren insbesondere Geschäfts- und Gewerbekunden, da wir ihnen mit VSE-Net individuelle und
auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte anbieten können. Dieses individuelle Leistungsangebot ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Gewerbe und Industrie.“ Gewerbetreibende können sich für weitere Informationen zu den Produkten direkt an den Geschäftskundenvertrieb der VSE-Net unter der Rufnummer 0681/607-1111 wenden. Allgemeine Informationen gibt es auch im Internet unter www.vsenet.de

Westenergie schließt Breitbandausbau im Landkreis Vulkaneifel in Kürze ab

Die Bauarbeiten für die Glasfaser-Infrastruktur im Landkreis Vulkaneifel werden in Kürze beendet,
so dass viele weiße Flecken in der Breitbandversorgung geschlossen werden. Zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur zählten mehr als 2.700 unterversorgte Adressen, darunter über 80 Gewerbetreibende und 25 Schulstandorte. Das neue Netz ermöglicht hohe Bandbreiten im Gigabitbereich. Westenergie investierte 14,3 Millionen Euro in den gesamten Ausbau des Breitbandnetzes in der Vulkaneifel.

Landrat Thiel bedankte sich bei Westenergie und Westnetz für die gute und kooperative Zusammenarbeit. Insgesamt wurden 9,5 Millionen Euro Fördermittel und kommunale Mittel im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke zur Verfügung gestellt. Durch diesen strukturellen Ausbau konnte Westenergie nunmehr viele weitere eigenwirtschaftliche Breitbandprojekte im Landkreis Vulkaneifel umsetzen.

„Der weitere Ausbau mit Glasfaserinfrastruktur ist ein elementares Ziel der Kreisentwicklung im Landkreis Vulkaneifel“, betonte Landrat Heinz-Peter Thiel. „Dort wo Anbieter keine zukunftsfähige Netzinfrastruktur aufbauen können, müssen wir weiter ausbauen. Für den ländlichen Raum ist eine flächendeckende Gigabit-Versorgung eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Digitalisierung.“  Er ergänzte: „Leider lässt sich dies jedoch in vielen Gebieten wirtschaftlich nicht darstellen, der Ausbau ist daher auf hohe Fördermittel angewiesen.

Die Ausbauzusagen der Telekommunikationsunternehmen werden oft nicht eingehalten, so dass in Kürze ein weiteres Förderprogramm für den weiteren Gigabit-Ausbau im Landkreis Vulkaneifel vorbereitet wird. Unter Inanspruchnahme aller Fördermöglichkeiten, können dann weitere Gigabitausbauten angegangenen werden.“ Thiel erklärte, dass es trotz der komplexen Fördersituation und der schwierigen Marktsituation, insbesondere im Tiefbau, gelinge, so in einem Schulterschluss alle Kommunen im Landkreis Vulkaneifel an die Erfolge des laufenden Breitbandprojektes anzuknüpfen und den Landkreis zukunftssicher aufzustellen.

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MdB Patrick Schnieder: „Der Lückenschluss der A1 ist für mich nicht verhandelbar!“

Bitburg/Arzfeld, 06.10.2020 – Patrick Schnieder kritisiert Grünen Vorstoß zu Autobahn-Moratorium. MdB Patrick Schnieder, Mitglied im Verkehrsausschuss im Deutschen Bundestag und Abgeordneter aus Arzfeld: „Wenn den Grünen nichts mehr einfällt, greifen Sie reflexartig zur Verbotsoption. Neuestes Opfer der Verbotspartei sind die Autobahnen. Ginge es nach den Grünen, sollten keine mehr gebaut werden.

Eine katastrophale und realitätsferne Haltung! Umweltschutz wird nicht gelingen, wenn man Verbote ausspricht. Eine solche Scheuklappenpolitik lässt vollkommen außer Betracht, dass der Bau neuer Autobahnteilstücke oder auch von Lückenschlüssen für Mensch und Umwelt von Vorteil sein können. Was ist beispielsweise mit den hohen Emissionen, die Tag für Tag in den Dörfern in der Eifel zu verzeichnen sind, weil LKWs sich aufgrund des fehlenden A1-Teilstücks durch die Ortschaften quälen? Das kann man doch nicht ignorieren!

Zudem: Autobahnen sind die Lebensadern unserer Wirtschaft. Das mag zwar manchen Grünen ärgern, ist aber ein Fakt. Autobahnen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland essentiell. Gerade in ländlichen Gebieten wird durch den Bau neuer Autobahnteilstücke und durch langersehnte Lückenschlüsse enormes wirtschaftliches Potenzial freigesetzt. Der A1-Lückenschluss ist für mich nicht verhandelbar! Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, das fehlende Stück voranzubringen.“

Über Patrick Schnieder MdB:

Patrick Schnieder ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis 202 Bitburg. Er ist seit 2017 Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Rheinland-Pfalz und seit 2018 zudem Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion ist er Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestages sowie Obmann seiner Fraktion im Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Verkehrspolitik. Als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist Patrick Schnieder Berichterstatter für Planungsbeschleunigung, die Bundesfernstraßenplanung sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Als Vorsitzender der Parlamentariergruppe BENELUX setzt sich er sich zudem für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg ein.

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Interview mit dem Nürburgring-Geschäftsführer zur Formel 1 in Corona-Zeiten

Nürburg, 05.10.2020 – Es sind spannende Zeiten am Nürburgring. Kurzfristig konnte sich die Eifelrennstrecke zunächst die Austragung der Formel 1 (9. – 11. Oktober) sichern. Es folgte die Genehmigung der Kreisverwaltung für bis zu 20.000 Zuschauer. Eine Zahl, die auf Basis des umfangreichen Gesundheitskonzepts und ausschließlich positiven Erfahrungen bei den vorherigen Motorsport-Veranstaltungen zustande kam. Am kommenden Wochenende steht mit dem „Formula 1 Aramco Großer Preis der Eifel“ nicht nur der Nürburgring, sondern auch eine ganze Region im weltweiten Focus. Die Vorfreude auf die Königsklasse des Motorsports und auf verhältnismäßig viele Zuschauer trifft in diesen Tagen aber auch auf national und weltweit steigende Corona-Zahlen. Im Interview spricht Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort über die aktuelle Situation, darüber wie er die Verantwortung für eine Veranstaltung mit Zuschauern trägt sowie mögliche Konsequenzen und warum Service, Dialog und Vertrauen in diesen Zeiten so wichtig sind.


Herr Markfort, 20.000 Zuschauer zur Formel 1 sind in Corona-Zeiten eine echte Hausnummer. Was bedeutet das für Sie?
Zunächst einmal bedeutet es für uns, dass unser Hygiene- und Gesundheitskonzept in der Praxis funktioniert – und zwar unabhängig von der Zuschauerzahl. Seit August setzen wir Veranstaltungen mit Publikum erfolgreich um und haben damals mit 5.000 Zuschauern begonnen. Durch unser weitläufiges Gelände und die vielen verschiedenen Tribünen funktioniert es nun auch mit 20.000 Zuschauern. Jeder Schritt – von der Anreise über das Erlebnis auf der Tribüne bis hin zur Abreise – ist organisiert und auf Corona-Sicherheit geprüft. Das wurde auch umfangreich von Ordnungs- und Gesundheitsamt kontrolliert. Deshalb freuen wir uns nun darüber, dass wir die Zahl der genehmigten Besucher für die Formel 1 noch einmal erhöhen konnten und werden dieses Vertrauen auch rechtfertigen.

Worauf liegt der Fokus Ihres Zuschauerkonzepts?
Ganz klar auf der Gesundheit aller Beteiligten. Wir möchten, dass alle, die gesund zum Nürburgring reisen, auch genauso gesund wieder nach Hause fahren. Jeder soll bei uns mit einem guten Gefühl packenden Motorsport erleben können. Das erreichen wir, indem wir die Tickets kontaktlos online anbieten und vor Ort auf strikte Corona-Regeln setzen. Deshalb gibt es pro Tribüne bereits einen eigenen Parkplatz und Fußweg. Überall herrscht das Abstandsgebot und ab der Ticketkontrolle zusätzlich Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Hier sitzt man maximal mit drei weiteren Personen zusammen. Alle weiteren Besucher sind auf der Tribüne mindestens zwei Meter entfernt. Der Sitzplatz ist über den Onlinekauf personalisiert. Das ermöglicht im Infektionsfall eine unmittelbare Kontaktnachverfolgung und Information.

Nun steigen die Infektionszahlen und es gibt mittlerweile wieder einige Risikogebiete im In- und Ausland. Hat das Einfluss auf die Veranstaltung?
Wenn wir sagen, dass die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt steht, dann muss man auch auf diese Entwicklung ganz genau schauen. Zur Sicherheit aller Besucher dürfen Menschen aus Risikogebieten die Veranstaltung leider nicht besuchen. Die betroffenen Gebiete beziehen wir aus den gesicherten Informationen des Robert-Koch-Instituts. Durch den Onlinekauf wissen wir, welcher Ticketinhaber woher stammt. Wir haben bereits alle Ticketinhaber, die aus einem Risikogebiet im In- oder Ausland kommen, darüber frühzeitig informiert, dass sie möglicherweise am Veranstaltungswochenende nicht anreisen dürfen. Der endgültige Stichtag für die Entscheidung und finale Mitteilung an die Ticketinhaber ist der Donnerstag, 8. Oktober, da am nächsten Tag, Freitag, 8 Uhr, das F1-Wochenende beginnt.

Das heißt, man ist automatisch von der Veranstaltung ausgeschlossen, wenn man in einem Risikogebiet wohnt?
Nicht in letzter Konsequenz. Wer einen gültigen, negativen Corona-Test vorweisen kann, darf die Veranstaltung auch dann besuchen, wenn er aus einem Risikogebiet kommt. Hier beziehen wir uns auf die Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amts und national auf die Bestimmungen für gültige Corona-Tests des Robert-Koch-Instituts. Um diese individuellen Fragen per Mail und spätestens vor Ort klären zu können, haben wir eine Servicestelle speziell für solche Anfragen eingerichtet. Auch darüber wurden die Ticketinhaber bereits informiert. Es ist unser erklärtes Ziel, trotz aller Vorgaben, die wir einhalten müssen, einen erstklassigen Dialog, Service und Hilfestellungen zu bieten.

Könnte die Veranstaltung ausfallen, wenn die Zahlen im Kreis Ahrweiler einen 7-Tage-Inzidenz von 30 erreichen oder übersteigen?
Das ist im Moment zum Glück äußerst unwahrscheinlich. Wir haben einen stabilen Inzidenz-Wert. Sollten die Werte dennoch unerwartet derart stark ansteigen, würde das Rennen selbst auf jeden Fall stattfinden. Was mit den Zuschauern wäre müsste man dann neu klären.

Und was passiert, wenn ein Ticketinhaber Corona-bedingt nicht zur Formel 1 anreisen darf?
Im Ernstfall bekommt jeder einzelne Ticketinhaber sein Geld zurück! Ohne Diskussion. Wir leben in Zeiten, in denen man Vertrauen und Sicherheit schaffen muss. Hier können sich die Fans auf uns verlassen.

Bei diesen ganzen Unsicherheiten und Verpflichtungen. Wie sehr kann man sich auf so ein großes Event überhaupt noch freuen?
Sehr. Aber hier geht es nicht um das einzelne Event, sondern eher um den gesamten Prozess und die Lösungen, die wir im Rahmen den Pandemie immer wieder gefunden haben. Wir haben seit April verschiedene kontaktlose Angebote wie die Touristenfahrten, unsere Formel-Kurse, Sportfahrertrainings und Angebote nach und nach an den Start gebracht. Wir konnten als erste Location in Deutschland wieder Zuschauer auf der Tribüne begrüßen und haben nun die Formel 1 am Nürburgring, die im Veranstaltungsnamen auch noch die Verbundenheit zur Region zeigt. Wir sind absolut stolz darauf, was wir in diesen schwierigen Zeiten bereits ermöglicht haben. Das ist ein Erfolg des gesamten Nürburgring-Teams. Für den Nürburgring und für die Region, die nach wie vor eng mit uns verknüpft ist. Auch uns hat die Krise stark beeinträchtigt. Zu Beginn waren alle Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das hat sich niemand ausgesucht, ist aber leider Corona-bedingt nicht zu ändern. Wir konnten die Situation mit jedem Angebot, mit jeder Veranstaltung Stück für Stück verbessern und ich bin wirklich dankbar dafür, wie das Team die Herausforderungen angenommen und das alles möglich gemacht hat. Die Veranstaltungsbranche hat vielleicht die am stärksten bedrohten Arbeitsplätze in dieser Zeit und wir arbeiten weiterhin gemeinsam hart daran, jeden einzelnen am Nürburgring zu erhalten. Das ist unser Ziel. Jedes erfolgreiche Event, jede durchgeführte Veranstaltung hilft dabei. Und deshalb freue ich mich selbstverständlich auch auf die Formel 1.

Was wünschen Sie sich für das Wochenende?
Eine tolle Atmosphäre, glückliche Fans die bei der Formel-1-Premiere von Mick Schumacher dabei sein können und natürlich ein packendes Rennen erleben. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass sich all unsere Vorbereitungen auszahlen, die wir in gerademal zehn Wochen durchführen mussten und dass wir Deutschland, die Eifel und unsere Rennstrecke bestmöglich präsentieren. Sportlich weiß ich, dass es im Moment nicht besonders realistisch ist, dass Sebastian Vettel vorne mitmischen könnte – aber da der Nürburgring immer für eine Überraschung gut ist, hoffe ich auch für ihn das Beste und wünsche ihm viel Erfolg für seinen Heim-Grand-Prix.

Weitere Informationen zum Formel-1-Rennen am Nürburgring: www.nuerburgring.de/formel1

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Stadt Mechernich setzt mit „Schäfer-Reisen“ flexibel zusätzliche Transport-kapazitäten auf hochfrequentierten Nahverkehrslinien ein

Mechernich, 05.10.2020 – Wegen Covid 19 setzt das Mechernicher Busunternehmen „Schäfer-Reisen“, das in der Stadt den öffentlichen Linienverkehr auch für den Schülertransport organisiert und gemeinsam mit Schwesterfirmen betreibt, zusätzliche Busse ein.

Und zwar flexibel je nach Schülerzahl auf den einzelnen Strecken. „Unser Disponent vor Ort entscheidet mittags jeweils auf dem Busbahnhof im Mechernicher Schulzentrum, auf welchen Linien die meisten Fahrschüler zu erwarten sind“, so die Schäfer-Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer. Dort fahren dann Parallelbusse.

Gegen 12 Uhr (Grundschüler), 12.53 und 15.03 Uhr sind die Stoß-Abfahrtszeiten am Busbahnhof Schulzentrum Mechernich. Bei zwei Woche dauernden Zählungen habe man herausgefunden, wo und wann Verstärkerbusse sinnvoll eingesetzt werden können, so Schäfer-Disponent Carsten Clemens. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Morgens würden die drei Zusatzbusse auf den Strecken eingesetzt, die erfahrungsgemäß über die meisten Fahrschüler verfügen. Der im Rathaus für die Schulen zuständige Teamleiter Willi Göbbel sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, die Frequentierung sei zwischen den Kernorten Mechernich und Kommern am stärksten – und dort wiederum bei den Sekundarschülern der Gesamtschule und des Gymnasiums.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nannte den Einsatz dreier zusätzlicher Busse eine „sinnvolle Maßnahme, die dazu beiträgt, das Infektionsrisiko an Schulen weiter zu reduzieren“. Die Schüler seien angehalten im Bus Schutzmasken zu tragen, so Willi Göbbel. Die Kosten für die zusätzlichen Fahrzeuge bekomme die Stadt vom Land NRW ersetzt.

Bis Weihnachten

Die Maßnahme sei bis zu den Herbstferien genehmigt worden, er habe aber bereits einen Verlängerungsantrag bis zu den Weihnachtsferien gestellt, so Willi Göbbel. Der Einsatz sei von der Stadtverwaltung ausgeschrieben worden, die Firma Schäfer, die auch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet betreibt, sei günstigster Anbieter gewesen, so Willi Göbbel.

Insgesamt transportiert Schäfer-Reisen auf den innerstädtischen Linien rund 2500 Fahrgäste am Tag, größtenteils Schüler. Die Busse seien morgens durchgängig gut besetzt, mittags entzerre sich der Schülertransport, weil manche Klassen nach der sechsten, andere erst nach der 8. Stunde schlussmachten, so Guido Bauer.

Zu Beginn der Corona-Krise seien die Fahrschülerzahlen zunächst signifikant gesunken, weil eine Reihe Eltern ihre Kinder selbst zur Schule chauffiert hätten oder die Kinder oder Jugendliche mit dem Fahrrad gefahren seien.

Mittlerweile herrsche aber wieder nahezu Normalzustand, so Rolf Schäfer. „Beschwerden über zu volle Busse“, so Willi Göbbel von der Stadt, gebe es auch ohne Corona immer nach den Sommerferien. Doch auch auf dem Gebiet sei es mittlerweile wieder ruhig geworden.

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Regionalmarke EIFEL erweitert Produktpalette – Landstrom Eifel und Landgas Eifel verstärken EIFEL Energie

Prüm, 05.10.2020 – Regionalität steht hoch im Kurs. Auch die Nachfrage nach regional erzeugter Energie steigt. Die Eifel ist bereits seit vielen Jahren Vorreiter, wenn es um das Thema „erneuerbare Energien“ geht. Vor dem Hintergrund der Verknappung der fossilen Brennstoffe und der Klimaveränderung stellen erneuerbare Energien eine saubere Alternative dar. Wenn sie dann nicht „irgendwo“ herkommen, sondern direkt in der Eifel aus Wasserkraft, Sonne, Wind oder Biomasse erzeugt werden, dann sind das die entscheidenden Argumente, zu garantiert regionaler EIFEL Energie zu wechseln.

Neuer EIFEL Energiepartner für die Regionalmarke EIFEL ist die Landwerke Eifel Vertriebs-GmbH aus Prüm. Gemeinsam werden zwei Produkte für Privathaushalte und Firmenkunden angeboten: Landstrom Eifel, grüner Strom aus regionalen Wind- und Photovoltaikanlagen, und auch Landgas Eifel, ein Gemisch aus Erdgas und regional erzeugtem EIFEL Biogas.

Gerade das Landgas Eifel ist ein komplett neues Produkt der Regionalmarke EIFEL. Das funktioniert so: aktuell liefern 7 angeschlossene landwirtschaftliche Erzeuger aus der Region Bitburg aus ihren Biogas-Anlagen sogenanntes Rohgas in einen zentralen Speicher der Biogaspartner Bitburg auf dem Bitburger Flugplatz. Dort wird nach einem Aufbereitungsprozess das EIFEL Biogas in das bestehende Gasnetz eingespeist. Der Clou dabei ist: der Kunde kann frei wählen, wie hoch sein Anteil an EIFEL Biogas an seinem gesamten Gasbezug sein soll. 10% EIFEL Biogas sind dabei garantiert. Jeder Verbraucher kann so über sein eigenes regionales und ökologisches Engagement selbst entscheiden.

Landgas Eifel mit EIFEL Biogas wertet die Philosophie und das Nachhaltigkeitsimage der Regionalmarke EIFEL attraktiv auf. Foto: RME

Landgas Eifel mit EIFEL Biogas wertet die Philosophie und das Nachhaltigkeitsimage der Regionalmarke EIFEL attraktiv auf: heimische Landwirte werden unterstützt, Wertschöpfung bleibt in der Region, es ist ein klimafreundliches Produkt mit max. 60% Maisanteil bei pflanzlichen Rohstoffen, es bietet Flexibilität für den Verbraucher und stellt ein innovatives und ressourcenschonendes Produkt für eine lebenswerte EIFEL dar. Getreu dem Motto der Regionalmarke: „EIFEL – Qualität ist unsere Natur!“

Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Ernährung, Energie und Forsten für Rheinland-Pfalz, freut sich gemeinsam mit Landwerke Eifel Vertriebs-GmbH Geschäftsführer Johann Meyer und Markus Pfeifer, Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL GmbH, über die zukunftsweisenden Entwicklungen, die einen wichtigen Beitrag für die Energiewende darstellen.