Hilfe in der Corona-Krise: Markus Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank RheinAhrEifel, Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer und Vorstandsmitglied Walter Müller (v.l.n.r.) freuen sich insgesamt 100.000 Euro an Fördergeldern für gemeinnützige Vereine und Institutionen in der Region bereitzustellen. Foto: Volksbank RheinAhrEifel eG
Region Rhein-Ahr-Eifel, 05.10.2020 – Die Volksbank RheinAhrEifel eG legt unter dem Namen „100.000 für Vereine“ ein mit 100.000 Euro dotiertes Corona-Sonderprogramm zur Unterstützung von Vereinen auf. Diese Hilfe richtet sich an gemeinnützige Vereine und Institutionen, die im Geschäftsgebiet der Volksbank RheinAhrEifel aktiv sind. Diese können ab sofort unbürokratisch unter www.voba-rheinahreifel.de/100000 Spenden von bis zu 5.000 Euro beantragen. Die Volksbank RheinAhrEifel nimmt die Anträge bis zum 15. November 2020 digital entgegen.
„Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen viele Vereine mittlerweile nicht mehr nur vor Schwierigkeiten, sondern leider in vielen Fällen kurz vor dem Aus. Uns ist die Bedeutung der Vereine für die Lebensqualität der Menschen sehr bewusst und wir starten daher dieses groß angelegte und flächendeckende Hilfsprogramm“, erklärt Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel.
Spendenantrag online einreichen
Gefördert werden Projekte, deren Umsetzung aufgrund der Corona-Krise aufwändiger geworden ist sowie Investionen zum Beispiel in neue Vereinskleidung, Kostüme oder Instrumente. Mit dem Programm hilft die Volksbank Vereinen bei der Sicherung ihrer Existenz und bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, die durch die Corona-Pandemie bedingt sind.
Anträge können ausschließlich online bis zum 15. November 2020 eingereicht werden unter www.voba-rheinahreifel.de/100000. Weitere Voraussetzungen: Die Vereine oder Institutionen müssen im Geschäftsgebiet der Volksbank RheinAhrEifel aktiv sein, gemeinnützig und somit berechtigt sein, selbst Spendenbescheinigungen auszustellen.
Das Mechernicher Hospiz „Stella Maris“ und deren Mitarbeiter, Freunde, Förderer und Unterstützer rücken anlässlich des Welthospiztag am 10. Oktober die Palliativarbeit und Sterbebegleitung ins Bewusstsein der Menschen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 05.10.2020 – Sterben? Der stetig weiter rieselnde Sand der eigenen Lebensuhr, die Vergänglichkeit des Ichs, darüber wird nur selten gesprochen. Der Welthospiztag am 10. Oktober rückt die Palliativarbeit und Sterbebegleitung wieder mehr ins Bewusstsein. Dabei geht es keineswegs nur um das Sterben, sondern auch darum, was im Leben wirklich zählt.
„Man muss begreifen, dass das Sterben normal ist und zum Leben dazu gehört“, so Norbert Arnold vom Sozialwerk Communio in Christo, Träger des Hospizes „Stella Maris“ in Mechernich. Dennoch bleibe es heute immer noch in der Gesellschaft ein Tabuthema, über das man nicht spricht oder erst dann, wenn man muss, weil es unaufhaltsam oder plötzlich näher rückt.
„Hospiz kostet nichts“
Wenn der Tod zum Lebensinhalt wird, gibt das Hospiz „Stella Maris“ den Schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Raum, fast schon einen Zufluchtsort, wo sie und ihre Angehörigen zur Ruhe kommen können. Finanzielle Sorgen können ausgeklammert werden, wie Arnold betont: „Unser Hospiz Stella Maris kostet die Gäste nichts.“
Wenn der Tod zum Lebensinhalt wird, gibt das Hospiz „Stella Maris“ den Schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Raum, fast schon einen Zufluchtsort, wo sie und ihre Angehörigen zur Ruhe kommen können. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Das Mechernicher Hospiz für die Eifeler Region begleitet mit Herzenswärme auf dem letzten Weg. „Einfach da sein für den anderen und Lebensqualität bis zum Schluss ermöglichen“, laute der Wunsch, erklärt Verena Izzo, die Leiterin des Pflegedienstes.
In der Hospizarbeit gehe es aber nicht allein um die Sterbenden, sondern auch Angehörige werden entlastet, können zur Ruhe kommen, sich auch rausnehmen aus der schwierigen Situation, vielleicht auch in kleinen Auszeiten um sich selbst kümmern, weil sie wissen, der Angehörige ist im Hospiz „Stella Maris“ gut versorgt.
Die wenigen Stunden, die einem zum Leben bleiben, darf man nutzen. „Die Menschen, die im Hospiz leben, sind gerne draußen in der Natur“, berichtet die Leiterin der Einrichtung, Sonja Plönnes. Die eigene Hospiz-Anlage bietet dafür viel Grün und Sitzplätze zum Verweilen.
Frische Kräuter
Auf der Terrasse der Einrichtung riecht es nach frischen Kräutern, die im neu angelegten Hochbeet wachsen und gedeihen. Daneben sprießen erntereife Tomaten in die Höhe. Jeder dürfe daran naschen. „Das Kräuter- und Gemüsebeet haben Hospiz-Mitarbeiter, Helfer und unsere Gäste gemeinsam und mit viel Liebe angelegt“, berichtet Verena Izzo, die stellvertretende Leiterin der Einrichtung: „Das hat uns allen sehr viel Freude gemacht.“
Verena Izzo, Pflegedienstleiterin (l.), und Sonja Plönnes, Einrichtungsleiterin, am Kräuter- und Gemüsebeet, das den Gästen des Hospizes sehr viel Freude macht. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Die Tür zum Hospiz stehe allen Menschen offen. „Manchmal rufen Menschen an, um sich zu informieren, ob Plätze frei sind. Natürlich darf man hereinkommen und sich umschauen“, so Norbert Arnold.
Die vergangenen Wochen und Monate waren im Hospiz nicht leicht. „Die Corona-Zeit war ein großer Spagat“, bekennt Izzo. Ein Besuchsverbot, wie in den meisten Krankenhäusern, sei für diese Einrichtung nicht in Frage gekommen. „Unsere Gäste haben einfach nicht die Zeit, auf ein Wiedersehen nach Corona zu warten.“ Verabschieden können sei für beide Seiten, den Sterbenden und den Bleibenden wichtig. „Auch Angehörige übernachten hier“, berichtet Plönnes. Das gehöre zum Palliativ-Konzept von „Stella Maris“.
„Solidarität bis zum Schluss“, lautet das Thema des Welthospiztages. Zusammenhalten in jeder Hinsicht und auf allen Ebenen, gemeinsam und vor allem nicht allein sein. Miteinander stark sein, so übersetzt es der Sozialwerk-Geschäftsführer Norbert Arnold.
Wertvolle Erinnerungen
An die Verstorbenen erinnern Steine im Foyer des Hauses, darauf sind die Namen in bunten Farben verewigt. Bald soll es zusätzlich noch eine weitere Gedenkstätte draußen vor der Türe geben. Vor allem werden aber auch die Angehörigen nicht vergessen.
Sorgen sonst gemeinsame Trauergedenkgottesdienste für ein bisschen Trost und Menschlichkeit, werden in Corona-Zeiten Gespräche geführt, entweder telefonisch oder persönlich. „Um ein bisschen aufzufangen. Wir lassen niemanden in seiner Trauer allein“, so Sonja Plönnes.
Unterstützt werden das Haus und die Gäste vom Förderverein Hospiz „Stella Maris“. In Corona-Zeiten seien zwar Veranstaltungen ausgefallen, dennoch könne man sich zurzeit über Spenden freuen, sagt Fördervereinsvorsitzender Rainer Breinig: „Plötzlich wuchsen die Zahlen derjenigen, die spontan aus einer Feier eine Spende fürs Hospiz machten.“ Damit wolle man in naher Zukunft weitere Projekte ins Leben rufen.
Der Hospizgedanke, so stellt er weiter fest, werde außerdem vor allem von jungen Leuten „gepusht“, die vielleicht die Großmutter oder den Großvater im Mechernicher Hospiz besucht haben. Sie gingen deutlich unbefangener mit dem Thema um – und spiegelten nach Besuchen wider: „Hier riecht es gar nicht nach Tod.“ So tragen die Eindrücke dieser noch jungen Generation vielleicht zu einem offeneren Umgang mit dem Sterben bei – für ein leichteres Abschiednehmen.
Noch bis Ende der 1980er Jahre schien die Teilung Deutschlands unüberwindbar. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Foto: BPB Bundeszentrale Politische Bildung
Region, 02.10.2020 – Am 3. Oktober 1990 wurde die Deutsche Einheit Wirklichkeit – durch die Friedliche Revolution, demokratische Entscheidungen und vertragliche Übereinkünfte. Die Deutsche Einheit jährt sich dieses Jahr zum dreißigsten Mal. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist der offizielle Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland. An diesem Tag trat im Jahr 1990 der Einigungsvertrag in Kraft, wurde die DDR formal als Staat aufgelöst und ist der Bundesrepublik beigetreten.
Die staatliche Einheit Deutschlands war damit hergestellt. Der Tag war von großen Feierlichkeiten begleitet und im Einigungsvertrag selbst bereits als neuer gesetzlicher Feiertag festgelegt. Der 3. Oktober war zwar nicht emotional prägend wie der Mauerfall am 9. November 1989, aber er stellt die friedliche Vollendung der staatlichen Einheit im Einvernehmen mit allen unseren Nachbarn dar. Das war Jahrhunderte nicht gelungen.
Die Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch Herbert Konrad, Christoph Ternes und Alexander Castert haben in Eigenleistung die Fläche vor der Verwaltung gepflastert und die Montage der Fahrradparker sowie der E-Bike- Ladestation vorgenommen. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch
Kaisersesch, 02.10.2020 – E-Bikes und Pedelecs liegen voll im Trend. Nicht nur kurze, sondern auch längere und schwierigere Strecken mit vielen Höhenunterschieden sind für die Elektromotoren kein Hindernis. Mit dem Aufstellen der E-Bike-Ladestation an der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch wird die Lade-Infrastruktur in Kaisersesch erweitert, um eine umfassende Mobilität zu gewährleisten.
Die Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch Herbert Konrad, Christoph Ternes und Alexander Castert haben in Eigenleistung die Fläche vor der Verwaltung gepflastert und die Montage der Fahrradparker sowie der E-Bike- Ladestation vorgenommen.
Damit stehen sechs Fahrradstellplätze und drei Lademöglichkeiten für E-Bikes und Pedelecs für die Besucher*innen sowie die Mitarbeiter*innen der Verwaltung zur Verfügung. Die Schutzsteckdosen sind für herkömmliche 250V/16A Ladegeräte ausgelegt.
Eine Nutzung der E-Bike-Ladesäule und der bereits im September 2017 installierten Ladesäule für Elektroautos ist kostenfrei. Zugänglich sind die beiden Ladesäulen von Montag bis Freitag in der Zeit von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr.
Bruder Thomas Binish, welcher die Verhandlungen seitens des Vatikans führte, entschied sich aus ganz bestimmten Gründen für BD Rowa. Foto: BD Rowa
Kelberg, 01.10.2020 – BD Rowa™ hat mitten in der Corona-Krise einen bedeutenden Meilenstein in seiner fast 25-jährigen Unternehmensgeschichte erreicht. Im Mai 2020 wurde der 10.000ste Kommissionierautomat in der Produktion des Unternehmens in Kelberg gefertigt, ausgeliefert und installiert. Parallel hierzu startet BD Rowa™ eine Kampagne, die zum einen Einblicke hinter die Kulissen von Rowa gewährt und zum anderen die Werte des Kommissionierautomaten: Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in den Vordergrund stellt.
Kontinuierliches Wachstum.
Das Unternehmen hat allein im letzten Jahr über 1.000 Anlagen verkauft und installiert. Und die Nachfrage reißt nicht ab wie BD Rowa-Geschäftsführer Antonios Vonofakos erläutert: „Kommis-sionierautomaten sind gefragter denn je. Sie optimieren die Prozesse, schaffen Zeit und Raum fürs Wesentliche. Daher wachsen wir derzeit weiterhin stark. Jeder der Automaten wird in Kelberg gefertigt, dem einzigen Produktionsstandort, seit Firmengründung, hauptsächlich in Handarbeit und mit dem Know-how der Mitarbeiter vor Ort. Dabei zählt vor allen Dingen eines: Qualität gewährleisten, damit Kunden eine stets zuverlässige und langlebige Lösung haben. Damit dieser Plan aufgeht, setzt das Unternehmen schon seit seiner Gründung auf eine eigene Entwicklung und Fertigung, sowie auf ein starkes Zuliefernetzwerk aus der Region. So sind eine hohe Qualität, kurze Wege und ein nachhaltiges Produkt garantiert. „Wir kennen unsere Zulieferer persönlich, können schnell vorbeifahren und Heraus-forderungen gemeinsam lösen. Es hat zudem den Vorteil, dass wir wie gerade in der jetzigen Situation, trotzdem lieferfähig bleiben können“, erläutert Antonios Vonofakos.
Feierliche Eröffnung der Vatikan Apotheke
Rund ein Jahr nach Installation von drei BD Rowa Kommissionier-automaten konnte nun auch die Vatikan Apotheke am 14. September 2020 feierlich eröffnet werden. Ursprünglich war dies bereits für Mai 2020 geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie in die zweite Jahreshälfte verschoben. Bereits seit Juli 2019 sind die BD Rowa Systeme im Einsatz. Nun, nach Beendigung aller
Renovierungsarbeiten in der Apotheke, können sie ihre volle Leistung entfalten. Die Vatikan Apotheke wurde erstmals vor 146 Jahren eröffnet und befindet sich seitdem im historischen Palazzo Belvedere.
In Anbetracht der bevorstehenden Renovierung entschied man sich für den Einbau von drei BD Rowa Vmax 160 mit BD Rowa ProLog und iProLog. Bruder Thomas Binish, welcher die Verhandlungen seitens des Vatikans führte, entschied sich aus ganz bestimmten Gründen für BD Rowa. Die Zusammenarbeit als Partner und der Fokus auf die Bedürfnisse moderner Apotheken spielten neben der Zuverlässigkeit eine große Rolle.
Umzug ins neue Rowa-Quartier
Die Vorbereitungen laufen schon. Am Rowa-Firmensitz in Kelberg ist unmittelbar neben dem Stammhaus das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum mit angegliedertem Bürogebäude entstanden. Auf rund 2.500 Quadratmeter Nutzfläche ist jetzt genügend Platz zum Expandieren. Insgesamt investiert Rowa rund 10 Mio. Euro in sein neues Zentrum.
Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende, und Achim Schröder, Finanzvorstand, bei der Auftakt-Pressekonferenz zur Westenergie AG in Essen. Foto: innogy Westenergie GmbH
Region/Saffig/Essen, 29.09.2020 – Die Westenergie AG nimmt zum 1. Oktober 2020 als größter Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland ihre Arbeit auf. Die 100-prozentige E.ON-Tochter vereint mit ihren rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle regionalen Aktivitäten des Konzerns in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachen. Hervorgegangen aus dem Netzbereich der ehemaligen innogy SE betreibt Westenergie mit 180.000 km Strom-, 24.000 km Gas-, 5.000 km Wasser- und 10.000 km Breitbandnetzen die Lebensadern im Westen Deutschlands. Damit versorgt das Unternehmen mehr als 7,5 Millionen Menschen.
Das Kerngebiet von Westenergie mit seinen 13 Regionalzentren reicht von Osnabrück im Norden bis Trier im Süden und von Wesel im Westen bis Arnsberg im Osten. Schwerpunkt des Geschäfts sind die mehr als 1.500 kommunalen Partnerschaften zur Versorgung der Menschen mit Energie sowie die 130 Beteiligungen an Stadtwerken und Netzgesellschaften. Die Führung der Westenergie verantwortet ein vierköpfiger Vorstand: Katherina Reiche leitet das Unternehmen als Vorstandsvorsitzende, Achim Schröder ist Finanzvorstand, Harald Heß Technikvorstand und Oliver Henrichs Personalvorstand sowie Arbeitsdirektor. Aufsichtsratsvorsitzender ist Bernd Böddeling, Senior Vice President der E.ON SE für das deutsche Netzgeschäft.
Westenergie will die Energiewende in ihrer Heimatregion zum Erfolg führen. „Wir bringen Energie in den Westen. Wir stehen für die Infrastruktur einer modernen Gesellschaft. Wir stehen für Versorgungssicherheit. Und wir stehen für innovative Produkte, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. So begleiten wir unsere Heimatregion auf dem Weg in die nachhaltige und digitale Zukunft“, erklärte Katherina Reiche im Rahmen einer Pressekonferenz am Hauptsitz der Westenergie in Essen.
Die Tochtergesellschaft Westnetz ist der größte Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Ihr Hauptsitz bleibt in Dortmund. Um den steigenden technischen Ansprüchen durch die Energiewende oder den Ausbau der Elektromobilität zu begegnen, setzt Westnetz auf Digitalisierung und intelligente Netze. So soll die gewohnte Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet werden.
Zur Westenergie gehören außerdem die Westenergie Metering, die Westenergie Breitband und die Westenergie Netzservice. Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld ist die Entwicklung neuer Services und Produkte, um insbesondere im nicht-regulierten Geschäft weiter zu wachsen. Dafür bietet Westenergie individuelle Dienstleistungen sowie maßgeschneiderte Netz- und Infrastrukturlösungen. Ein Beispiel dafür sind so genannte Smart Poles. Die intelligenten Straßenlaternen spenden nicht nur Licht, sondern können auch als Ladepunkt für Elektroautos dienen, per Sensorik ein intelligentes Parkraummanagement ermöglichen, Daten zur Luftqualität erheben oder ihr umliegendes Gebiet mit schnellem Internet per WLAN-Router versorgen.
Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen auch in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Das Unternehmen fördert kleine und große Vereine wie etwa den Handball-Bundesligisten TUSEM Essen oder hat durch die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt.
Rückhalt für die Polizistinnen und Polizisten. v.l.n.r.: Polizeioberrat Christian Hamm, Gordon Schnieder (MdL), Patrick Schnieder (MdB), Leiter der PI Daun – Erster Polizeihauptkommissar Alfred Haas. Foto: Peter Doeppes
Daun, 29.09.2020 – Am 25. September besuchten der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder und sein Bruder Gordon, der für die Christdemokraten im rheinland-pfälzischen Landtag sitzt, die Polizeiinspektion Daun. In einer angeregten Diskussion mit den Polizistinnen und Polizisten besprachen sie deren Arbeitsschwer-punkte und aktuelle Herausforderungen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die guten Zahlen der Polizeistatistik für den Landkreis Vulkaneifel das Ergebnis unermüdlicher Arbeit sind. Gleichwohl gibt es Kritikpunkte. Bereits seit Jahren prangert Gordon Schnieder die im Vergleich mit dem Bund und auch anderen Bundesländern immer noch deutlich schlechtere Bezahlung der Ordnungshüter in Rheinland-Pfalz an.
Unzufrieden stellend ist bislang auch die fehlende Entscheidung im Bereich der Heilfürsorge und das Personalfehl ist seit vielen Jahren ein großes, ungelöstes Problem. Ganz ausführlich besprachen die Politiker mit den Polizeibeamten die aktuellen Ereignisse. Die fehlende Wertschätzung und der mangelnde Respekt gegenüber den Beamtinnen und Beamten, der sich immer tiefer in die Gesellschaft einschleicht, wurden deutlich kritisiert. Klar distanziert haben sich die Gesprächsteilnehmer auch von Missständen und Fehlverhalten einiger weniger Kollegen aus NRW, die kürzlich dort aufgedeckt wurden. Die dortigen Sachverhalte müssten vollständig aufgeklärt und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden. Ganz entschieden wandten sich Gordon und Patrick Schnieder gegen Vorwürfe der SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Eskens, die behauptet hatte, in der deutschen Polizei herrsche ein latenter Rassismus.
Den Nutzen einer wissenschaftlichen Studie zu diesem Thema zweifelten beide an. Gordon und Patrick Schnieder stellten abschließend heraus: „Deutschland ist nicht Amerika. Unsere Polizistinnen und Polizisten sind hervorragend ausgebildet und auf ihre Einsätze bestens vorbereitet. Wir schenken unseren Polizistinnen und Polizisten unser eindeutiges Vertrauen. Fast ausnahmslos stehen sie fest auf dem Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Wir stellen uns vor unsere Polizei – wir schützen die, die uns beschützen.“
Kick-Off-Veranstaltung zur Digitalisierung des Unterhaltsvorschusses. Büroleiterin Petra Kretzschmann (hinten links) ließ sich von Matthias Bock-Greiss (hinten links) die Vorgehensweise des „Agilen Projektmanagements“ und die Arbeitsergebnisse des Projektteams erklären. Foto: Kreisverwaltung/Morcinek
Region/Kreis MYK, 28.09.2020 – Um im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsprozessen schneller und effizienter ans Ziel zu gelangen, beschreitet die Koordinierungsstelle Digitalisierung (KoDig) in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz neue Wege. Mithilfe von „Agilem Projektmanagement“ wird künftig die Umsetzung von Onlineprozessen und die Einführung elektronischer Akten in den Fachbereichen angegangen. Zu diesem Thema fand jüngst eine Kick-Off-Veranstaltung im Pilotbereich „Unterhaltsvorschuss“ im Kreishaus statt.
„Unser Ziel ist es, im Frühjahr 2021 den Geschäftsprozess von der Beantragung bis zur Bewilligung komplett digital abzubilden“, läutert Nina Baierl von der KoDig. „Sieben Monaten lang werden wir von einem externen Berater unterstützt, der unser Team im Agilen Projektmanagement anleitet, sodass wir in den nächsten Digitalisierungsprojekten das Erlernte umsetzen können.“ Matthias Bock-Greiss von der Firma enagile schult und begleitet seit Jahren Teams in der neuen Arbeitsweise. „Im Agilen Projektmanagement haben wir einen komplett anderen Ansatz als beim klassischen Projektmanagement“, berichtet Mathhias Bock-Greiss. „Wir gehen weg von langfristiger Planung in starren Strukturen hin zu kurzen Planungsphasen mit zweiwöchigen Sprints. Mit der neuen Methode ist es möglich, schnell zu reagieren und realistisch zu planen. Immer wieder gibt es sichtbare Zwischenergebnisse, die bei den regelmäßigen Treffen des Projektteams alle zwei Wochen besprochen werden. Dann geht es schon an das Planen für die nächsten zwei Wochen. Tägliche kurze Rücksprachen stehen bei jedem Projektmitglied morgens auf der Agenda.“
Das Projektteam besteht in diesem Fall aus zwei Mitarbeitern der Koordinierungsstelle Digitalisierung, die mit ihrem digitalen Know-how das Projekt inhaltlich vorantreiben. Ein sogenannter Scrummaster kümmert sich um die organisatorischen Bedingungen und coacht das Team methodisch. Zwei Sachbearbeiterinnen aus dem Bereich Unterhaltsvorschuss und der zuständige Fachadministrator des Fachverfahrens gehören ebenfalls zum Kernteam. Sie liefern das Fachwissen aus ihrem Arbeitsumfeld. Entsprechend des Projektfortschritts werden Kollegen aus anderen Bereichen, wie Informationstechnik, Organisation und Datenschutz sowie externe Dienstleister punktuell hinzugezogen.
Büroleiterin Petra Kretzschmann freut sich über die neue Herangehensweise: „Eine zukunftsorientierte Verwaltung muss digitale Angebote für Bürger und digitale Arbeitsweisen für Mitarbeiter ausbauen. Auch der Weg dorthin sollte effizient sein und die Mitarbeiter der Fachbereiche mit ihrem Wissen und Wünschen mitnehmen. Ich bin mir sicher, dass wir das in den nächsten Jahren schaffen und viele Digitalisierungsprojekte innerhalb unserer Verwaltung mit dem Agilen Projektmanagement erfolgreich umsetzen können.“
Für das Projektteam beginnt nun nicht nur die Arbeit, sondern eine spannende Zeit mit vielen neuen Erfahrungen. Weitere Infos: Die Koordinierungsstelle Digitalisierung der Kreisverwaltung ist erreichbar unter Tel. 0261/108-522 oder per Mail an kodig@kvmyk.de
Die TechniCon 2020 vom 28.09. bis 02.10. Grafik: Eifelzeitung
Daun, 25.09.2020 – Vom 28.09. bis 02.10. präsentiert TechniSat in digitaler Form auf der TechniCon 2020 Produktneuheiten und Highlights, mit denen der Fachhandel für die bevorstehende Saison bestens aufgestellt ist.
Den Mittelpunkt jeder Messe bilden selbstverständlich die Neuigkeiten rund um das Produktsortiment.
Vom smarten Fernseher mit besonders einfacher Bedienung und hervorragendem Ton, über intelligente Unterputzdosen bis hin zum Digitalradio mit Sprachsteuerung, die völlig unabhängig vom Internet funktioniert: Auf der TechniCon 2020 finden Fachhandelspartner Produktneuheiten, Highlights und Trends, die in ihrem Sortiment nicht fehlen dürfen.
Produktschulungen online abrufbar
Auch auf einer virtuellen Messe dürfen die beliebten Seminare der TechniSat Akademie nicht fehlen. Guter Kundenservice ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, daher erfreuen sich die TechniSat Seminare großer Beliebtheit. Die Schulungen helfen den Fachhandelspartnern, ihr Fachwissen weiter zu vertiefen. Die TechniSat Schulungsleiter erklären, welche Themen gerade wichtig sind.
Messe- und Tagesangebote
Selbstverständlich hat TechniSat auch die passenden Messeangebote parat. Im Messezeitraum können Fachhandelspartner jeden Tag von einem neuen attraktiven Tagesangebot profitieren. Es lohnt sich, jeden Tag reinzuschauen.
Über TechniSat:
Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 von Peter Lepper mit dem Ziel gegründet, hochwertige Satellitenempfangstechnik für den Endverbraucher anzubieten. Heute ist TechniSat einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik. Inzwischen gehören Fernseher, Digitalradios, Smart-Home-Produkte und weitere Lifestyle-Elektronikgeräte zum Angebot.
Um seine Kunden immer wieder mit innovativen, qualitativ hochwertigen Produkten und Lösungen zu begeistern, arbeitet TechniSat seit über 30 Jahren nach vier elementaren Maximen: Langlebigkeit und Nachhaltigkeit; Innovation zum Nutzen der Kunden; Intuitive Bedienkonzepte; Service und Kundennähe.
Mit über 1.200 Mitarbeitern und insgesamt acht Standorten, von denen sich fünf in Deutschland befinden, setzt TechniSat auf eine sehr hohe Fertigungstiefe sowie auf ein umfassendes Serviceprogramm, mit dem Ziel, den hohen Erwartungen seiner Kunden stets gerecht zu werden.
TechniSat ist ein Unternehmen der Techniropa Holding GmbH und der LEPPER Stiftung.
Landrat Wolfgang Spelthahn (li.) und Investor Fred Pfennings (2. v. r.) stellten heute im Beisein von Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels und Anne Schüssler (Kreis Düren) das Konzept für die erste privat gebaute Wasserstoff-Tankstelle im Kreis Düren vor. Foto: Kreis Düren
Langerwehe/Kreis Düren, 25.09.2020 – „Ich freue mich sehr, dass die erste private Wasserstofftankstelle landesweit im Kreis Düren gebaut wird“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn heute (25.09.) auf einem Areal nahe der Autobahnauffahrt zur A4 in Langerwehe. Damit werde einmal mehr deutlich, dass der Kreis Düren mit Blick auf das Innovationsthema Wasserstoff (H2) absoluter Vorreiter sei.
Die „Tankstelle der Zukunft“ wird von der Fred Pfennings GmbH, einem in 3. Generation geführten Familienunternehmen mit Sitz in Baesweiler, gebaut. Die Tankstelle wird unmittelbar am Ortseingang der Töpferkommune – aus Richtung Düren kommend – auf einem Grundstück von rund 9000 Quadratmetern errichtet und die Anforderzungen eines sogenannten Energy Hubs erfüllen. Sie wird neben der Möglichkeit, Wasserstoff zu tanken, auch E-Ladesäulen, Gas und natürlich konventionelle Kraftstoffe bieten.
„Ich bin sehr angetan, dass die erste privat errichtete Wasserstoff-Tankstelle auf unserem Gemeindegebiet entsteht“, sagte Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbels, der die gesamte H2-Strategie des Kreises Düren unterstützt. Nun würde zügig weiter geplant, damit die Arbeiten so schnell wie möglich beginnen könnten. Landrat Wolfgang Spelthahn hob hervor, dass es die erste Wasserstoff-Tankstelle sei, die nicht mit staatlicher Unterstützung, sondern stattdessen von einem privaten Investor im Kreisgebiet errichtet würde.
Damit entstünden weitere Arbeitsplätze.
„Wir werden das H2-Netz weiter ausbauen“, kündigte Fred Pfennings an. Der Unternehmer hob den „attraktiven Standort in Langerwehe hervor, sprach von „besten Voraussetzungen“ und nannte das Projekt „ein Highlight“. Pfennings kündigte an, auch eine Solaranlage bauen zu wollen, um künftig grünen Wassersoff produzieren zu können.
Genau diese Strategie verfolgt der Kreis Düren. Landrat Spelthahn stellte vor wenigen Wochen das wegweisende Projekt „Grüne H2-Produktion“ auf Basis von Solarstrom im Brainergy-Park in Jülich vor – auch das ist landesweit bisher einmalig. Zudem verwies der Landrat darauf, dass der Kreis einen 1,3 Millionen Euro schweren Förderbescheid für eine weitere Wasserstofftankstelle entgegen genommen habe. Der Kreis Düren verfolgt das Ziel, zunächst vier weitere H2-Tankstellen zu schaffen. „Wasserstoff ist der Treibstoff der Zukunft“ betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Das 1961 gegründete Unternehmen Pfennings betreibt in NRW 75 Tankstellen (davon 5 Standorte im Kreis Düren) und gewann 2012 den Innovationspreis für die „Grüne Tankstelle“ in Geilenkirchen. „Das Ergebnis von über 20 Jahren Entwicklungsarbeit an der „Tankstelle der Zukunft“ findet in Langerwehe seinen vorläufigen Höhepunkt“, sagte Fred Pfennings. „Es ist enorm wichtig, dass nun schnell die Infrastruktur für Wasserstoff-Mobilität geschaffen wird“, betonten Landrat Wolfgang Spelthahn und Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels. Der Kreis selbst verfügt bereits über zwei H2-Fahrzeuge und hat kürzlich einen Förderbescheid für 5 Wasserstoffbusse im Düsseldorfer Verkehrsministerium entgegen genommen. Sobald wie möglich werden auch vier mit H2 betriebene Züge durch den Kreis Düren fahren.
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