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Das offizielle Veranstaltungsplakat zum „Formula 1 Aramco Großer Preis der Eifel“.

Nürburg, 25.09.2020 – Wenn Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co nun auf der 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings Vollgas geben, werden Fans ihre Idole rund um den Kurs anfeuern können. Diese gute Nachricht für alle Motorsport-Fans wird auch optisch ansprechend begleitet.

Denn zeitgleich stellt der Nürburgring auch das offizielle Veranstaltungsplakat für das Formel-1-Rennen in der Eifel vor. Das Design rückt dabei die Rennwagen der Serie, den Wald der Grünen Hölle sowie die Deutschen Farben in den Mittelpunkt. „Die Gestaltung transportiert sehr gut das, was das Formel-1-Rennen am Nürburgring ausmacht“, beschreibt Markfort. „Es ist die emotionale Rückkehr der Formel 1, mit der uns eine lange Historie und viele Geschichten verbinden. Mit dem Veranstaltungsnamen, dem Großen Preis der Eifel, transportieren wir gleichzeitig die große Verbundenheit zur gesamten Region.“

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TechniSat Masken erhalten FFP2-Zertifizierung

Daun, 25.09.2020 – Erfolgreiche FFP2-Zertifizierung. Ab sofort kommt die TECHNIMASK FFP2 hinzu. Die TECHNIMASK FFP2 ist eine partikelfiltrierende Halbmaske, die aufgrund ihrer hervorragenden Filterleistung nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger der Maske vor dem gefährlichen COVID-19 Corona-Virus schützt. Nach neuesten Studien senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 %. Das gilt natürlich nur, wenn die verwendete Maske auch die vorgeschriebene Filterleistung erreicht. Der Nutzer kann das nicht selbst prüfen und sollte daher ausschließlich Masken mit einer CE-Zulassung kaufen.

Der Schutzumfang der neuen TECHNIMASK entspricht der Klasse FFP2 gemäß EN 149:2001+A1:2009. Um die FFP2-Zertifizierung zu erreichen, wurden neben vielen weiteren Eigenschaften der Atemwiderstand und der Durchlass der TechniSat Masken durch ein externes Labor geprüft. Um die Eignung zur Fertigung von FFP2-Masken nachzuweisen, wurden alle Prozesse zur Herstellung der Masken und die Maßnahmen zur Sicherung der Qualität durch geeignete Prüfeinrichtungen analysiert. „Dank der hervorragenden, abteilungsübergreifenden Teamarbeit haben wir in kürzester Zeit die wichtige FFP2-Zertifizierung erhalten. So können wir mit der Produktion verschiedener Maskenmodelle sicherstellen, dass für jeden Bereich und jeden Bedarf hochqualitative Masken ‚Made in Germany‘ vorhanden sind“, so Stefan Kön, Geschäftsführer der TechniSat Digital GmbH.

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Schnellste Maschine zur Herstellung von Mund-Nasen-Schutz in Mayen produziert

Mayen, 25.09.2020 – Kürzlich konnte sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis beim Unternehmen BICMA von einer innovativen Technologie überzeugen: Das Unternehmen hat eine spezielle Maschine für Mund-Nasen-Schutzmasken entwickelt und zwei dieser Maschinen werden aktuell in Betrieb genommen.

„Die Maschine, die wir entwickelt haben, ist eine der weltweit schnellsten und innovativsten Maskenmaschinen“, berichtete Frank Eichhorn, Präsident des Unternehmens, stolz. Das Unternehmen hatte sich bisher einen Namen in der Entwicklung und Herstellung von Windelproduktionsanlagen bzw. Maschinen zur Produktion von sonstigen Hygieneprodukten gemacht.

Die BICMA reagierte entsprechend auf die Corona-Pandemie und entwickelte die ca. 20 Meter lange Hochleistungsmaschine, die 800 Produkte pro Minute und eine Tagesproduktion von 1.000.000 medizinische Gesichtsmasken herstellen kann.

Je nach verarbeitetem Vliesmaterial und richtig getragen bieten diese Masken nicht nur einen Schutz für die Mitmenschen, sondern auch einen gewissen Eigenschutz. BICMA gehört zur W+D-Firmengruppe aus Neuwied, die die Maskenproduktion an einer dortigen Testmaschine gestartet hat und seither in Neuwied selbst Masken herstellt. Bei einer Mindestabnahmemenge von 1.500 Stück kann man direkt bei W+D bzw. BICMA bestellen.

Auch steht ein nachhaltiges, materialsparendes Produktkonzept hinter der Entwicklung und nachwachsende Rohstoffe können eingesetzt werden. Derzeit gestaltet es sich jedoch noch schwierig, die Masken wieder einzusammeln und maschinell zu recyceln, aber auch dies soll perspektivisch möglich sein.

„Ich bin sehr beeindruckt, welche Entwicklung hier in Mayen vorangetrieben wurde. BICMA verfügt nicht nur über kompetente Mitarbeiter, sondern auch über eine Menge Kreativität, die gerade in der aktuellen Zeit gebraucht wird“, so Oberbürgermeister Treis.

Die Typ IIR-Zertifizierung der W+D-Masken beweist OP-Standard und bestätigt ihre Qualität – vor allem im Vergleich zu nicht zertifizierten Produkten.

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Junior Uni Wuppertal in Daun

Daun, 24.09.2020 – Der Gründer und Geschäftsführer der Junior Universität in Wuppertal, Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler sowie die Geschäftsführerin Dr. Ariane Staab und Prokuristin Dr. Annika Spathmann besuchten vor einigen Tagen die LEPPER Stiftung in Daun.

Diese will mit organisatorischer Unterstützung der Junior Universität Wuppertal in Daun auf dem ehemaligen Gelände der alten Brotfabrik eine Junior Universität Daun errichten.

Die LEPPER Stiftung wird Schritt für Schritt weitere Informationen zu diesem Projekt veröffentlichen.

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Bürgermeister Alfred Sonders überreicht Anschreiben an Vorstand der Continental AG

Alsdorf, 24.09.2020 – Sehr geehrter Herr Dr. Degenhart, 1800 Menschen in Aachen und der gesamten Städteregion verlieren ihre Arbeit. Sie stehen vor dem Nichts, weil die Continental Aktiengesellschaft das Aachener Werk schließen will. Einfach so, obwohl das Continental-Werk in Aachen sehr profitabel ist, sehr hohe Gewinne abwirft. Unverständlich. Ungerecht. Willkürlich. So empfinden es die Menschen. Und wir schließen uns diesen Menschen an.

Es kann nicht sein, dass ausgerechnet ein Werk in Deutschland, das als eines der profitabelsten in der Continental AG gilt, mit einer hochmotivierten Mitarbeiterschaft, die seit Jahren das Unternehmen stützt, geschlossen werden soll. Seit Jahren arbeite die Belegschaft 40 Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich, kritisiert die Gewerkschaft. Die Gewinne aus Aachen hätten die Expansion der Reifensparte weltweit mitfinanziert. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie spricht von jahrelangen Gewinnen im zweistelligen Millionenbereich, selbst in der Corona-Krise wurden schwarze Zahlen geschrieben. Wie gesagt: unverständlich, ungerecht, willkürlich.

Da kann selbst die Corona-Krise nicht als Legitimation dienen. Und erlauben Sie uns eine weitere Anmerkung: Wir empfinden es als unanständig, dass Sie das Aachener Werk schließen wollen und Ihre Aktiengesellschaft deutsche Finanzhilfen in Anspruch nimmt, die die wirtschaftliche Infrastruktur erhalten und langfristig sichern sollen. Immerhin haben davon die Mitarbeiter profitiert.

Fragwürdig scheint uns auch, dass Ihr Haus die Aachener Schließung mit Überkapazitäten unter anderem in Werken in Osteuropa begründet. Das mag rein betriebswirtschaftlich korrekt sein, aber Gewinnmaximierung ist nichts alles, besonders dann nicht, wenn ein 89 Jahre altes Traditionswerk in Deutschland von einem deutschen DAX-Konzern einfach dichtgemacht wird. Was ist mit Ihrer unternehmerischen Verantwortung? Apropos: Wenn sich ein Vertreter Ihrer Konzernspitze oder wenigstens die Aachener Unternehmensleitung die Mühe gemacht hätte, den betroffenen Menschen persönlich die schlimme Nachricht zu überbringen, hätte das zwar

in letzter Konsequenz nichts geändert, aber es hätte Respekt gegenüber den vielen Menschen zum Ausdruck gebracht, die ihre Arbeit verlieren.

Wir, die Bürgermeister der Städteregion Aachen, der Oberbürgermeister der Stadt Aachen und der Städteregionsrat, stehen fest an der Seite der Belegschaft und appellieren an Ihre soziale und politische Verantwortung: Überdenken Sie Ihre Entscheidung und würdigen Sie das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Würdigen Sie auch den Standort Deutschland, der Ihr heimisches Unternehmen groß gemacht hat. Zeigen Sie soziale und gesellschaftliche Verantwortung, indem Sie ein hochprofitables Werk weiter hochprofitabel arbeiten lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Alfred Sonders Bürgermeister
Vorsitzender der Bürgermeister-Konferenz der Städteregion Aachen

 

 

 

 

 

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Hilfsgruppe Eifel: Hoffen auf Normalität

Mechernich-Roggendorf/Kall, 23.09.2020 – Die Corona-Pandemie hat auch die Tätigkeit der Hilfsgruppe ausgebremst – Großer Rückgang der Spenden – Erstes Treffen nach einem halben Jahr – Hilfe für ein an Leukämie erkranktes Kind – Live-Stream der Ersatz-Oldienacht mit 10.000 Klicks.

Über einen erheblichen Rückgang des Spendenaufkommens seit März dieses Jahres berichtete Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, beim ersten Monatstreffen in Roggendorf nach sechsmonatiger Corona-Pause. Die wegen Corona ausgefalle Oldienacht und der Familientag in Urft sowie die Absagen von vielen Veranstaltungen zugunsten der Hilfsgruppe machten sich in erheblichem Umfang bemerkbar. Man hoffe jetzt auf eine baldige Normalität.

Konnte die Hilfsgruppe im vergangenen Jahr eine Spendensumme von 418.000 Euro verbuchen, so gingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur 108.000 Euro ein. Dennoch, so Greuel, sei die Hilfsgruppe in der Lage, allen Verpflichtungen nachzukommen.

Wie der Vorsitzende mitteilte, muss die jährliche Ferienaktion der Kaller St. Nikolausschule, die die Hilfsgruppe seit vielen Jahren finanziert, wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Und auch die von der Hilfsgruppe finanzierten Reittherapien in Bad Münstereifel sowie die Wassertherapien in Satzvey hätten in den letzten Monaten für die Hilfsgruppen-Schützlinge nicht stattfinden können.

Mit der Reittherapie, die gute Ergebnisse zeige, sei wieder begonnen worden. Statt der Wassertherapie in Satzvey, betreuen die Therapeuten des Gesundheitszentrums Tribea die Kinder jetzt vorübergehend in Blankenheim bei Trockenübungen. Greuel: „Mit Tribea haben wir einen guten Griff getan. Die Therapeuten genießen das Vertrauen der Kinder und deren Eltern.“

Willi Greuel berichtete von einer syrischen Familie aus Kall, mit der die Hilfsgruppe in Kontakt stehe. Eines der beiden Kinder sei an Leukämie erkrankt und werde derzeit in einer Klinik in Sankt Augustin behandelt. Sollte für das Kind eine Stammzellenspende erforderlich sein, werde die Hilfsgruppe eine Typisierungsaktion starten.

Schon 351 Lebensretter

Wie die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) Willi Greuel aktuell mitgeteilt hatte, haben sich bei den bisherigen elf Aktionen der Hilfsgruppe seit 1992 insgesamt 20.012 Eifeler einer Typisierung unterzogen. Von denen haben sich inzwischen 351 Personen als Lebensretter erwiesen und Stammzellen für Leukämiepatienten in 35 Ländern der Welt gespendet.

Willi Greuel dankte der Rockband Rock Finest, die eigentlich bei der Oldienacht in Urft hätten aufspielen sollen. Als Corona die Großveranstaltung zunichtemachte, entschied sich die Band für einen Live-Stream an diesem Abend. Über 10.000 Mal war der Event im Internet angeklickt worden. Die Aktion der Band habe der Hilfsgruppe 4285 Euro eingebracht.

Beim ersten Treffen nach sechs Monaten konnte die Hilfsgruppe wieder Spenden vor Ort entgegennehmen: Aus Kall waren Ortsvorsteher Stefan Kupp und dessen Nachbar Friedhelm Klinkhammer erschienen, um eine Spende von 600 Euro zu übergeben. Kupp und Klinkhammer hatten die Idee von Rock Finest aufgegriffen und Freunde und Nachbarn eingeladen, den Livestream in Klinkhammers Garage zu verfolgen. „Wir haben ein Zelt aufgebaut, einen Beamer sowie Getränke besorgt“, berichtete Stefan Kupp. Etwa 40 Freunde, Nachbarn und Bekannte hätten einen Obolus gezahlt. Das Eintrittsgeld und der Verkauf von Getränken hätten einen Erlös von 480 Euro ergeben. Diesen Betrag stockten die beiden Gastgeber auf 600 Euro auf. „Eine tolle Aktion“, bedankte sich Willi Greuel.

Eine Spende von 1600 Euro überbrachte Martina Porschen von der Initiative „Heilnetz-Eifel“, die seit drei Jahren Aktionen mit den Themen Wellness und Gesundheit zugunsten der Hilfsgruppe Eifel initiiert. Wie Martina Porschen berichtete, gab es in diesem Jahr in Breitenbenden neben Vorträgen zahlreiche Angebote wie zum Beispiel Meditationen, Reiki, Logosynthese, eine Lesung, Massagen, kosmetische Behandlung mit Naturkosmetik oder Informationen zu Bewusstseinskosmetik. Ein weiteres Angebot war die energetische Wirbelsäulenaufrichtung. Martina Porschen: „Alle haben Gutes getan.“

Willi Greuel berichtete über weitere Spenden zwischen 150 und 600 Euro. Aus gerichtlichen Bußgeldverfahren habe die Hilfsgruppe 5650 Euro zugesprochen bekommen, die Kommerner Ersatzteile-Firma Christian Meurer habe 1325 Euro gespendet, Landrat Günter Rosenke habe auch in diesem Jahr wieder 1000 Euro überwiesen. Das Konzert der Beatles Forever Band habe 1480 Euro erbracht.

Vom Caritasverband Schleiden hat die Hilfsgruppe 1000 Euro bekommen. Ebenfalls 1000 Euro spendete der Sötenicher Otto Lünebach. Eine Aktion des Kaller Maigeloogs, das in diesem Jahr auf die Maifeier verzichten musste, brachte 1200 Euro. „Wieder eine tolle Aktion von Jugendlichen“, freute sich Willi Greuel.

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Ausbau erneuerbarer Energien nur mit der Landwirtschaft möglich

Region/Koblenz, 22.09.2020 – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, hat in einem Schreiben alle Fraktionsvorsitzenden des Landtages aufgefordert, beim Ausbau erneuerbarer Energien in Rheinland-Pfalz die Landwirtschaft in besonderer Weise zu berücksichtigen: “Die Klimaziele des Bundes und des Landes können nur mit der Landwirtschaft erreicht werden. Sie ist in der Lage, auf vielfältige Art und Weise Energieträger zu erzeugen und zur Verbesserung des Klimas beizutragen“.

Biogas-Anlage. Foto: Herbert Netter

Anlässlich der Landtagsdebatte zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz forderte er die Fraktionsvorsitzenden auf, insbesondere die künftige Nutzung von Biogasanlagen zu berücksichtigen. Diese trügen schließlich zur kontinuierlichen Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien bei. Weiter setzte er sich für eine Reduzierung des Flächenverbrauchs ein und erneuerte die Position der Landwirtschaft, verstärkt Konversions- sowie Dachflächen für Photovoltaikanlagen zu nutzen, statt landwirtschaftliche Flächen in Anspruch zu nehmen.

Bei der Errichtung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sei zu Gunsten der Landwirtschaft auf einen naturschutzfachlichen Ausgleich zu verzichten. Flächenzehrende Maßnahmen dürften nicht zu Lasten der Landwirtschaft gehen. Außerdem sei darauf zu achten, dass bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen nur Kulissen ausgewiesen werden dürften, die ertragsschwach seien und nur eingeschränkt von der Landwirtschaft genutzt werden könnten. Letztlich seien vorrangig Bürgerenergiegesellschaften bei der Realisierung regionaler Projekte zu unterstützen, um so die Wertschöpfung, vor allem aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen, in der Region vor Ort zu halten.

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Datencheck 2020 hilft bei der Gestaltung des demografischen Wandels

Düren, 22.09.2020 – Die Bevölkerung im Kreis Düren wächst bereits im siebten Jahr in Folge. Dieses Wachstum ist auf einen positiven Wanderungssaldo zurückzuführen, es ziehen also mehr Menschen in den Kreis Düren als fortziehen. Der größte Wanderungsüberschuss ist in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jahrigen zu finden. Verteilt auf die fünf Städte und zehn Gemeinden des Kreises leben aktuell mehr als 270.000 Menschen. Davon ist schon heute jede fünfte Person 65 Jahre oder älter.

Diese und zahlreiche weitere demografierelevante Daten hat Carolin Möller, Mitarbeiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familien und Senioren des Kreises Düren, in den „Datencheck 2020“ einfließen lassen. Die Broschüre gibt Auskunft über die Zusammensetzung und Entwicklung der Bevölkerung im Kreis Düren in den Jahren 2009 bis 2019. Der Datencheck nimmt den gesamten Kreis und seine 15 Kommunen kleinräumig bis auf die Ebene von 181 Orts- und Stadtteilen in den Blick. Diese detaillierte Datenerfassung ist der Hintergrund, vor dem sich die weiteren Ausprägungen des demografischen Wandels leichter beobachten und erfassen lassen. Gestaltende Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft können ihn nutzen, um aktuelle Chancen und Herausforderungen aufzuzeigen und entsprechende Handlungsimpulse daraus abzuleiten.

Dank der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie hat der Kreis Düren als Teilnehmer im Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) mit dem Datencheck nun ein weiteres hilfreiches Werkzeug zur aktiven Gestaltung seiner Zukunft. „Als einer der wenigen Teilnehmer des Demografiewerkstatt-Projekts hat der Kreis Düren eine Vorreiterrolle inne. Wir sammeln Erfahrungen bei der zielgerichteten Gestaltung des demografischen Wandels, von denen andere Gebietskörperschaften später profitieren können“, unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn.

Der „Datencheck 2020“ kann online hier eingesehen werden: https://www.kreis-dueren.de/demografie

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Gesamtschule der Stadt Mechernich vom Verein „MINT-Zukunft“ ausgezeichnet

Mechernich, 22.09.2020 – Die Gesamtschule der Stadt Mechernich ist eine „MINT-freundliche Schule“ – als solche wurde sie vom Verein „MINT-Zukunft“ ausgezeichnet. Bewerben konnten sich alle Schulen, die eine verstärkte Profilbildung ihrer Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) fördern und diese mit außerschulischen Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen.

An der Gesamtschule in Mechernich ist die Förderung von Kompetenzen in diesem Bereich fester Bestandteil des Schulkonzepts. „Die gezielte Förderung fachlicher und methodischer Kompetenzen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ist eine gute Investition in die Zukunft unserer Schüler“, so Anne Wloszkiewicz, didaktische Leiterin der Gesamtschule.

So hat es sich auch der Verein „MINT-Zukunft“ zum Ziel gesetzt, mit dem quantitativen und qualitativen Ausbau der MINT-Bildung in Deutschland dem Engpass an technisch-naturwissenschaftlich qualifizierten Fachkräften entgegenzuwirken und die Anzahl der qualifizierten Bewerber für entsprechende Ausbildungsberufe und Studiengänge zu steigern.

Bereits zu Beginn ihrer Schulzeit (Jahrgangsstufe 5) an der Mechernicher Gesamtschule besuchen alle Schüler das Fach Technik, das sie später im Rahmen des Wahlpflichtbereichs zu einem Schwerpunkt ihrer schulischen Bildung machen und bis zum Abitur fortführen können. Im Jahrgang 6 steht dann ein Computerführerschein auf dem Plan. Allen Jugendlichen werden dafür ein umfangreiches Microsoft Softwarepaket und eine individuelle E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt.

Ab der siebten Jahrgangsstufe werden die Arbeitsgemeinschaften „Chemie entdecken“, „Medienscouts“ und „Informatik“ sowie zusätzlich ab Jahrgang 8 die „Robotics AG“ für interessierte Schüler angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, an zahlreichen MINT-orientierten Wettbewerben (beispielsweise den Mathematikwettbewerben Pangea und Känguru, dem Roboterwettbewerb der RWTH Aachen oder der Schülerkrypto der Universität Bonn) teilzunehmen.

„Übergeordnetes Ziel unseres MINT-Curriculums ist es, unseren Schülern neue Berufsfelder in Wissenschaft und Technik zu eröffnen und sie damit »fit« für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu machen“, so Lehrer Bastian Smets, der gemeinsam mit Frau Wloszkiewicz das MINT-Team der Schule koordiniert und selbst einen Masterabschluss in Maschinenbau der renommierten RWTH Aachen hat.

Um den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in MINT-Berufe zu ermöglichen, kooperiert die Gesamtschule mit zahlreichen außerschulischen Partnern, etwa der Firma Deutsche Mechatronics, deren Werk in Mechernich regelmäßig besucht wird. Außerdem bestehen Kooperationen mit der Universität Bonn und der RWTH Aachen.

Als Mitglied im Netzwerk ANTalive (Angewandte Naturwissenschaften und Technik erleben) bietet die Gesamtschule den Schülern die Möglichkeit, an diversen Workshops in den MINT-Fächern teilzunehmen. Zusätzlich gibt es an der Schule ein besonders praxisnahes Berufsorientierungskonzept, in dem MINT-Berufe besonders berücksichtigt werden.

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Bis zu 20.000 Fans sind bei der Formel-1-Rückkehr live dabei!

Nürburg, 21.09.2020 – Die Rückkehr der Formel 1 am Nürburgring findet vor bis zu 20.000 Zuschauern statt. Das hat die Kreisverwaltung Ahrweiler nun der Rennstrecke für den „Formula 1 Aramco Großer Preis der Eifel“ genehmigt. Die Fans können unter Einhaltung des Gesundheits- und Hygienekonzepts das Renngeschehen von ihren Plätzen entlang der Strecke verfolgen. Damit jederzeit auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagiert werden kann, wird der Ticketvorverkauf in mehreren Verkaufsstufen stattfinden. Dementsprechend werden erst nach und nach verschiedene Tribünen freigeschaltet. Tickets für die Königsklasse des Motorsports gibt es ab Dienstag, 22. September, 12 Uhr, ausschließlich online, personalisiert und sitzplatzgenau unter www.nuerburgring.de/formel1. Das gesamte Wochenende erleben Fans schon ab 199 Euro.

Wenn Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co nun auf der 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings Vollgas geben, werden Fans ihre Idole rund um den Kurs anfeuern können. Im Rahmen der ersten Vorverkaufsstufe startet der Nürburgring mit den erprobten Tribünen T3 sowie T4a und zusätzlich mit der Tribüne T5b, die der günstigsten Ticketkategorie angehört. „Uns ist es auch in der ersten Stufe wichtig, Tickets verschiedener Preiskategorien anzubieten“, erklärt Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort. „Natürlich ist in Zeiten von Corona und dem dadurch bedingten enormen Personal- und Planungsaufwand, alles eine Kostenfrage. Es geht aber auch darum, allen Fans die Möglichkeit zu geben, sich Tickets leisten zu können und das Rennen sicher zu erleben.“ Wenn das Infektionsgeschehen in den Tagen darauf keine Grenzwerte überschreitet, wird der Nürburgring in Abstimmung mit den Behörden weitere Tribünen frei geben.

Diese gute Nachricht für alle Motorsport-Fans wird auch optisch ansprechend begleitet. Denn zeitgleich stellt der Nürburgring auch das offizielle Veranstaltungsplakat für das Formel-1-Rennen in der Eifel vor. Das Design rückt dabei die Rennwagen der Serie, den Wald der Grünen Hölle sowie die Deutschen Farben in den Mittelpunkt. „Die Gestaltung transportiert sehr gut das, was das Formel-1-Rennen am Nürburgring ausmacht“, beschreibt Markfort. „Es ist die emotionale Rückkehr der Formel 1, mit der uns eine lange Historie und viele Geschichten verbinden. Mit dem Veranstaltungsnamen, dem Großen Preis der Eifel, transportieren wir gleichzeitig die große Verbundenheit zur gesamten Region.“

Das Gesundheits- und Hygienekonzept des Nürburgrings

Es werden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um den Besuchern ein sicheres Motorsporterlebnis zu bieten. Dies beginnt bereits beim kontaktlosen Ticketkauf, der ausschließlich online, personalisiert und platzgenau möglich ist. Für eine vollumfängliche Kontaktnachverfolgung wurden die geöffneten Tribünen in einzelne Sektionen und ausgewiesene Sitzblöcke unterteilt. Diese festgelegten Blöcke verfügen über jeweils vier buchbare Sitzplätze und haben zueinander einen entsprechenden Abstand. Auf dem Weg von der Ticketkontrolle zum Sitzplatz herrscht Maskenpflicht. Sitzplatzanweiser garantieren, dass jeder seinen personalisierten Platz auch einnimmt. Jeder Tribüne wurde zudem eine feste Parkzone zugeteilt. Ein Besucherleitsystem sorgt anschließend dafür, dass sich Besucher von unterschiedlichen Tribünen nicht untereinander begegnen müssen.

Tickets gibt es ab Dienstag, 22. September, 12 Uhr, ab 199 Euro unter nuerburgring.de/formel1

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Nürburgrings unter: www.nuerburgring.de