Software-Ingenieur Sebastian Stockart präsentiert Landrat Markus Ramers (links) das neue Corona-Dashboard. Foto: Wolfgang Andres/Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen, 24.11.2020 – Landrat Markus Ramers schaltet neue Homepage der Kreisverwaltung zur Pandemielage in den Kommunen frei – Abrufbar unter https://corona.kreis-euskirchen.de – In Kürze soll es dort auch Informationen zum geplanten Impfzentrum geben.
Wieviele Corona-Fälle gibt es aktuell im Kreis Euskirchen? Wie viele in meiner Stadt oder Gemeinde? Wie ist der Inzidenzwert? Diese Fragen beantwortet das neue Corona-Dashboard des Kreises Euskirchen, das Landrat Markus Ramers kürzlich freigeschaltet hat. „Angelehnt an die Seite des Robert-Koch-Instituts findet man hier alle Infos übersichtlich und verständlich auf einen Blick“, so Ramers.
Das Highlight des neuen Corona-Portals ist eine Karte des Kreises Euskirchen, die die Corona-Fallzahlen aller Kommunen visualisiert. Ein Klick auf die jeweilige Kommune, und man erkennt auf den ersten Blick, wie die Lage in der unmittelbaren Nachbarschaft ist. Hinzu kommen mehrere Grafiken, die den Verlauf der Pandemie seit Beginn im Frühjahr darstellen – Gesamtzahl der Fälle, die Genesenen, die Todesfälle, die Entwicklung der Inzidenz.
Neben diesen täglich aktualisierten Infos finden die Bürger auf der Seite wichtige Informationen rund um Corona, z.B. was man tun soll, wenn man Krankheitssymptome hat oder wie die Quarantäne verläuft. „Das ist unser Servicepaket zur Corona-Thematik“, sagt Ramers: „An dieser Stelle werden wir in Kürze auch über das im Kreis Euskirchen geplante Impfzentrum informieren.“ Mit dem Link https://corona.kreis-euskirchen.de geht es direkt zum neuen Corona-Dashboard.
Meckenheim, 24.11.2020 – Noch in der Nacht vom 22. auf den 23. November verschaffte sich Bürgermeister Holger Jung vor Ort einen Überblick über das Geschehen. Sein erster Weg gestern Morgen führte ihn dann direkt wieder in die Altstadt, um mit Betroffenen und Anliegern über die Ereignisse der vergangenen Nacht zu sprechen. Im Anschluss tauschte er sich mit dem Polizeipräsidenten, Frank Hoever, über die Angebote der Opferhilfe aus und ließ sich auf den aktuellsten Stand bringen. Notfallseelsorger und Polizeipsychologen kümmerten sich bereits um die Bewohner der betroffenen Bereiche.
„Mein großer Dank gilt den Einsatzkräften vor Ort, die die örtlich unübersichtliche Lage schnell in den Griff bekamen und entschlossen handelten“, so der Bürgermeister sichtlich betroffen. Gleichzeitig wünsche er dem verletzten Polizisten baldige Genesung. Seine Gedanken seien aber auch bei den Angehörigen des Verstorbenen, denen er sein tief empfundenes Beileid ausspreche.
Er sei sehr froh, dass es zu keinen weiteren Verletzten oder Opfern bei der Vielzahl der abgegebenen Schüsse gekommen sei. Dies sei auch der Besonnenheit der Anwohner zu verdanken.
Bürgermeister Holger Jung wolle sich nicht an den Spekulationen über das Motiv oder die Umstände beteiligen und diesbezüglich die Ermittlungen abwarten.
Polch/Kreis MYK, 24.11.2020 – Der Landkreis Mayen-Koblenz plant in der Maifeldhalle in Polch ein Corona-Impfzentrum zu errichten. Die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme laufen aktuell auf Hochtouren, um schnellstmöglich nach Zulassung des Corona-Impfstoffes mit den Impfungen beginnen zu können. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest. Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt ist die Reihenfolge der Personengruppen, welche sich freiwillig impfen lassen können. Landrat Dr. Alexander erklärt: „Wir wollen bestmöglich vorbereitet sein und haben am Standort in der Maifeldhalle gute Rahmenbedingen gefunden. Sowohl für den geplanten Betrieb, als auch für die Erreichbarkeit mittels Pkw und ÖPNV. Polch liegt recht zentral in der Landkreis-Fläche.“
Das Land Rheinland-Pfalz hat den Landkreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit geboten, innerhalb ihrer Kommune jeweils ein Impfzentrum vorzubereiten. „Der Landkreis Mayen-Koblenz möchten von diesem Angebot Gebrauch machen“, macht Landrat Dr. Saftig klar. Es gelte nun umfassende organisatorische Details zu klären. Das beinhaltet auch eine entsprechende Personalplanung. Deshalb sind bereits jetzt bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen als Bürokraft im Impfzentrum ausgeschrieben.
StädteRegion Aachen, 23.11.2020 – Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Freitag, 20.11.2020, per Eilbeschluss wesentliche Teile der nordrhein-westfälischen Corona-Einreiseverordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Der Beschluss ist unanfechtbar. Daraufhin hat das NRW Gesundheitsministerium entschieden, die Corona-Einreiseverordnung NRW als Ganzes nicht mehr anzuwenden. Das Gericht hatte wesentliche Bedenken gegen zentrale Regelungen der Verordnung geäußert. Die Verordnung hat unter anderem auch die Quarantänepflicht für Ein-oder Rückreisende aus so genannten Risikogebieten geregelt. Die auf Grundlage dieser Verordnung beruhenden und bereits begonnenen Quarantänen sind ab sofort nicht mehr bindend.
Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt heute 254 mehr nachgewiesene Fälle als Freitag, den 20.11.2020. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 9565. 8230 ehemals als positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei 164. Hinzugekommen sind eine 84-jährige Frau sowie ein 78-jähriger Mann. Beide waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1171 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 159.
Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:
Kommune
Aktiv
Gesamt
7-Tage-Inzidenz
Aachen
468
4100
145
Alsdorf
110
916
178
Baesweiler
60
725
148
Eschweiler
140
899
200
Herzogenrath
88
831
157
Monschau
8
161
86
Roetgen
10
76
104
Simmerath
18
201
71
Stolberg
178
975
244
Würselen
79
654
111
noch nicht lokal zugeordnet
12
27
Gesamtergebnis
1171
9565
159
*Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet. Sie ist eine wichtige Kennzahl, nach der sich die Corona-Maßnahmen richten.
NRW-weiter Kontrolltag in Bussen und Bahnen
Am morgigen Dienstag, 24. November, kontrolliert die Bundespolizei gemeinsam mit den örtlichen Ordnungsbehörden die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Bahnhöfen. Wer ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.
Informationsformular zum Grenzübertritt
Die Euregio Maas Rhein hat ein Informationsformular zum Grenzübertritt erstellt, um die Bürgerinnen und Bürger besser über die Maßnahmen in den drei Ländern zu informieren. Im Fokus stehen alltägliche Fragen wie: Kann ich noch nach Deutschland reisen, um meine Einkäufe zu erledigen? Kann ich meine Familie in den Niederlanden besuchen? Kann ich im Hohen Venn wandern gehen?
Das Webformular deckt die meisten Situationen ab, mit denen Grenzgänger und Grenzgängerinnen konfrontiert sein könnten.
Dieses Formular ist jetzt online und kann von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Das Formular ist auf der Website der Euregio Maas-Rhein einsehbar unter: https://crossing-borders.euregio-mr.info/de
Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli: Auch Reiserückkehrer aus Risikogebieten werden ab sofort hier getestet.
Stadt und StädteRegion Aachen haben Anfang November in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli ein Gemeinsames Abstrichzentrum (GAZ) in Betrieb genommen.
Getestet werden hier:
Personen mit mehrere Symptomen an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen,
Personen, die die ein positives Schnelltestergebnis beim Hausarzt hatten oder die von Zuhause aus in ein Reha-Zentrum bzw. eine Pflegeeinrichtung aufgenommen werden sollen,
Personen, deren Corona-Warn-App „rot“ anzeigt sowie
Beschäftigte an Schulen und Kitas.
Die Termine werden nur ONLINE vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.
Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem Termin eingeladen.
Die Wittlicher Teilnehmer von der Stadtverwaltung, Makerspace und der Volkshochschule Wittlich Stadt und Land e.V.: vorne Christian Leisch, Daniel Scharfbillig (links) und Mandy Kaiser. Foto: Frank Hoffmann
Prüm/Wittlich, 23.11.2020 – Think global, stay local – Was wir aus Corona gelernt haben (sollten). Im Rahmen des diesjährigen Tri-Lux BarCamps fanden am 30. und 31. Oktober rund 150 Teilnehmende online unter dem Motto „Act global-stay local“ zusammen und arbeiteten an zwei Tagen gemeinsam an digitalen Lösungen für die aktuellen und vor allem zukünftigen Herausforderungen aus der Grenzregion Trier-Luxemburg.
Foto: Frank Hoffmann
Die Neuauflage des diesjährigen Online-Events stand ganz im Zeichen der Corona-Krise. Der thematische Fokus lag auf der „Digitalisierung“ und der Frage, wie Digitalisierung und Innovationen Menschen, ihre Produkte, Dienstleistungen, Kundenbeziehungen und Arbeit in Zeiten der Corona-Krise verändern.
Das offene Format BarCamp setzt auf die Einbindung verschiedener Branchen und Akteure aus der Grenzregion Trier-Luxemburg. Es will damit wichtige Innovations- und Technologieimpulse schaffen. Das als Hybridveranstaltung durchführte Tri-Lux Barcamp fand an beiden Tagen sowohl online als auch dezentral an insgesamt 5 Veranstaltungsorten in Trier, Wittlich und Prüm statt. Das Tri-Lux Bar-Camp sucht innovative Ideen für neue und mutige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zur Bewältigung des digitalen Wandels in Zeiten von Digitalisierung und der Corona-Krise.
Unterschiedliche Akteure aus kleinen und mittleren Unternehmen, Wissenschaft, Gründer, Start-ups und etablierte IT – Unternehmen aus der Grenzregion Trier-Luxemburg vernetzten sich im Rahmen der Veranstaltung untereinander und diskutierten darüber, wie mithilfe der Digitalisierung innovative Antworten auf Fragen zur Bewältigung des „digitalen Wandels“ gefunden werden konnten. An beiden Veranstaltungstagen konnten erste gemeinsame Projektideen erkannt, zukünftige Projektpartner gefunden und erste Lösungsansätze entwickelt werden. In rund 30 Sessions diskutierten die
Teilnehmenden zu unterschiedlichsten Themen, von der „virtuellen Zeitreise im Städtetourismus“, über die „Digitalisierung im Handwerk“ bis hin zur „beruflichen Integration hochgradig sehbehinderter Menschen“.
Leere Stühle im November auch in den Cafés, die an Bäckereien und Konditoreien angeschlossenen sind. Novemberhilfe soll die Umsatzeinbußen abfedern. Foto: Benedikt Banovic
Region/Eifel, 20.11.2020 – „Gemeinsam können wir viel bewirken“, da sind sich die Interessenvertreter der regionalen Innungsbäcker einig. Raimund Licht, Obermeister der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung, haben sich zusammen mit dem Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks für ihre Mitglieder beim Thema Novemberhilfen eingesetzt. Ergebnis: Bis zu 75 Prozent der gastronomischen Umsätze der Cafés werden im Rahmen der Novemberhilfen von der Bundesregierung erstattet.
Berechnungsgrundlage sind dabei die Umsätze, die im gastronomischen Bereich im November 2019 erzielt worden sind. Anders als zunächst befürchtet, ist es nicht erforderlich, dass der Betrieb im Vorjahr (weit) überwiegend Umsätze in der Vor-Ort-Gastronomie gemacht hat. Noch in der vergangenen Woche wurde berichtet, dass Bäckereien mindestens 75 % ihres Umsatzes mit der Vor-Ort-Gastronomie machen müssten, um überhaupt in den Genuss der Novemberhilfe zu kommen.
Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, die Landesinnungsverbände und viele einzelne Bäcker haben sich daraufhin an Abgeordnete und Ministerien im Bund und auf Landesebene gewandt. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) stellt nunmehr klar, dass Bäckerei- und Konditorei-Cafés wie Restaurants zu behandeln sind und unabhängig von dem bisherigen Gastronomieanteil unter die Novemberhilfe fallen. „Hier richten wir auch den Appell an alle Bäcker, die bisher noch nicht zu einer Innung gehören aber von diesem Erfolg der Interessenvertretung profitieren, sich ihrer lokalen Innung anzuschließen. Das ist Solidarität im Handwerk“, plädieren Obermeister und Geschäftsführer unisono.
Wie berechnet sich die Novemberhilfe?
Erstattet werden grundsätzlich 75 % des Umsatzes, der im November 2019 mit der Vor-Ort-Gastronomie gemacht wurde. Maßgeblich ist der Umsatz, der mit 19 % Mehrwertsteuer berechnet wurde. Somit ist auch die Ermittlung des Umsatzanteils relativ einfach. Die Thekenumsätze zu 7 % Mehrwertsteuer werden nicht abgezogen. Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden (z.B. Kurzarbeitergeld), werden angerechnet.
Werden auch zurückgehende Thekenumsätze erstattet?
Mit der Novemberhilfe werden nur diejenigen Umsätze erstattet, die unmittelbar auf die Schließung der Gastronomiebereiche zurückzuführen ist. Mittelbare Umsatzrückgänge werden nur in Ausnahmefällen berücksichtigt. Daher wird ein Rückgang des Thekengeschäfts, zum Beispiel, weil bisherige Kunden im Homeoffice arbeiten und deshalb keine Bäcker-Snacks in der Mittagspause kaufen, nicht erstattet.
Die Antragstellung erfolgt elektronisch über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte). Wir empfehlen allen Betrieben, die die Novemberhilfe beantragen wollen, schon jetzt ihren Berater zu beauftragen, damit sich dieser die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen kann.
Wann wird die Novemberhilfe ausgezahlt?
Ab Ende November werden zunächst Abschlagszahlungen geleistet. Die endgültige Novemberhilfe dürfte allerdings frühesten im Dezember gezahlt werden.
Das Team der Zentralen Notaufnahme mit dem leitenden Arzt Dr. med. Alfred Kuckartz (re.) Foto: Peter Doeppes/Krankenhaus Daun
Daun, 20.11.2020 – Das Dauner Krankenhaus investiert in die Zukunft und sorgt für eine optimale Patientenversorgung. Durch bauliche Veränderungen ist es im Krankenhaus Maria Hilf gelungen, eine zentrale Anlaufstelle für Notfall-Patienten zur Akutversorgung zu schaffen. Diese befindet sich im Erdgeschoss, im Bereich der ehemaligen chirurgischen Ambulanz.
Die ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) hat Herr Dr. med. Alfred Kuckartz übernommen.
Die Terminvergabe für geplante Eingriffe wird, wie gewohnt, über die einzelnen Fachabteilungen und ihre Ambulanzen/Sekretariate vergeben.
Das Aufgaben- und Leistungsspektrum der ZNA besteht in der initialen Beurteilung der Erkrankungsschwere- bzw. Verletzungsschwere und Einschätzung der Vitalfunktion (Atmung, Kreislauf, Bewusstseinslage), sowie der Organisation und Einleitung der Erstmaßnahmen, der Durchführung spezifischer Diagnostik und dem Beginn der entsprechenden Therapie. Anschließend werden die Patienten einer innerklinischen Fachabteilung zugeordnet oder ambulant behandelt.
Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten in der ZNA ein interdisziplinäres (fachübergreifendes) Team aus erfahrenen Ärzten und ein qualifiziertes Pflegeteam eng zusammen. Das ermöglicht eine kompetente und zeitgemäße Versorgung der Patienten.
Notfälle müssen gemäß ihrer medizinischen Dringlichkeit behandelt werden. Die Reihenfolge der Behandlung ist daher nicht gleichgesetzt mit dem Erscheinen in der Notaufnahme. Bei jedem eintreffenden Patienten wird zunächst eine Sichtung, die sogenannte Triage, durch fachlich geschultes Personal durchgeführt. Hierbei wird eine strukturierte Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit anhand des Leitsymptoms (wie z. B. Brustschmerz, Wunden, Luftnot etc.) getroffen und einer der fünf farblich gekennzeichneten Dringlichkeitsstufen zugeordnet. Das Manchester-Triage-System (MTS) ist ein standardisiertes Verfahren zur Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit in den ersten Minuten nach Patientenaufnahme.
Im Hinblick auf die Zukunft wird angestrebt, die Räumlichkeiten der ZNA weiter zu verbessern. Es wird derzeit ein neuer Standort im Krankenhaus Daun geplant und organisiert. Hier sollen, außer der bisherigen Akut- und Notfallmedizin, auch die Versorgung von Schwerstverletzten sowie einige Überwachungsplätze etabliert werden.
Die Zentrale Notaufnahme ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06592/715-2444 erreichbar.
Internetportale und Hotlines von Land und Bund bieten umfangreiche Informationen. Foto: Gerd Altmann
Eifelregion/Weiler/Daun, 19.11.2020 – Mit diesem gemeinsamen Appell wenden sich die Vertreter großer gesellschaftlicher Bereiche an die Politik im Bund und in den Ländern: Für Solidarität in der Pandemie, aber auch für stärkere Partizipation der Zivilgesellschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Evangelische Kirche Deutschlands, die Deutsche Bischofskonferenz, der Koordinationsrat der Muslime und der Zentralrat der Juden, der Deutsche Kulturrat und der Deutsche Naturschutzring fordern gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund: Das Gespräch suchen, für Akzeptanz werben, Solidarität üben.
Die Eifelschau schließt sich diesem Appell der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ anlässlich der Corona-Krise an.
Die Corona-Pandemie und ihre Bewältigung sind für die Menschen in Deutschland und weltweit eine schwere Belastung. Seit dem Ausbruch der Krise haben Gesellschaft und Politik in unserem Land Vieles richtig gemacht. Die Verbreitung des Virus konnte zunächst verlangsamt werden. Eine Überlastung unseres Gesundheitssystems wurde bisher verhindert. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgeschäden konnten bislang in Grenzen gehalten werden. Seit Oktober sind die Infektionszahlen wieder stark angestiegen. Wenn wir das aktuelle Pandemiegeschehen nicht rasch in den Griff bekommen, sind die Risiken erheblich: für die Gesundheit und das Leben vieler Menschen, ihre wirtschaftliche Existenz, aber auch für das gesellschaftliche Miteinander. Eine große Mehrheit in unserem Land trägt das entschlossene Handeln der Politik mit. Auch der Grundsatz, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung für den anderen übernehmen muss, trifft weiterhin auf breite Zustimmung. Gleichzeitig sinkt jedoch die Akzeptanz für pauschale Antworten. Zunehmend besteht die Herausforderung darin, differenzierte Lösungen zu finden, die auch auf längere Sicht verstanden und akzeptiert werden. Dies setzt eine lebendige demokratische Auseinandersetzung und einen offenen gesellschaftlichen Diskurs voraus.
Politik und Gesellschaft sind gemeinsam gefordert, neue Räume für die Debatte, für Kritik und konstruktive Vorschläge zu eröffnen. Wir alle stehen in der Verantwortung, Menschenleben zu schützen und jenen beizustehen, die unter der Pandemie besonders leiden. Gemeinsam wird es den Menschen in unserem Land gelingen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Folgen der Krise mit Solidarität aufzufangen.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000 Foto: Gerd Altmann
Eschweiler, 19.11.2020 – Die dunkle Jahreszeit ist für viele Menschen keine einfache Zeit. Dazu kommen Einschränkungen und Sorgen rund um die Coronavirus-Pandemie und viele, gerade auch ältere Menschen ziehen sich noch mehr zurück. Christa Krichel ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in einem lokalen Seniorentreff tätig und nimmt wahr, dass soziale Isolation und Einsamkeit zugenommen haben: „Eine 91-jährige Dame, die ich schon einige Jahre regelmäßig besuche, spricht mit mir oft über ihre Einsamkeit. Der größte Teil ihrer Freunde und Bekannten ist mittlerweile verstorben. Durch die Pandemie haben sich die Kontakte weiter reduziert und der Aktionsradius ist stark verkleinert.“ Doch nicht nur Alleinstehende sind von Einsamkeit betroffen. Beispielsweise auch in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen trifft man auf Angehörige, die teils sehr unter Einsamkeit leiden. Der Partner ist zwar noch da, aber die Sorge und Pflege lässt kaum Raum für eigene Aktivitäten. Und Hilfe wird oftmals aus Pflichtgefühl gegenüber dem Partner abgelehnt.
Diese Beobachtungen werden durch wissenschaftliche Analysen und Statistiken bestätigt. Die Befragung „Wohnen und Leben im Alter“ der StädteRegion Aachen zeigt zum Beispiel, dass mehr als 10 % der Befragten über 60 Jahren angab, „niemanden zu haben“, wenn sie sich einsam fühlten. Eingeschränkter Bewegungsradius, verschlechterter Gesundheitszustand, zeitliche Einschränkungen durch Pflege oder materielle Sorgen verstärken im Alter die Wahrscheinlichkeit, an Einsamkeit zu leiden.
Die potenziellen gesundheitlichen Folgen und physischen, psychischen, sozialen, emotionalen und mentalen Auswirkungen von subjektiv wahrgenommener Einsamkeit sind vielfältig und können z. B. bestehen in einem erhöhten Risiko, an Depression oder Angstzuständen zu erkranken oder alkoholabhängig zu werden, einer reduzierten Schlafqualität, einem erhöhten Risiko einer beschleunigten kognitiven und geistigen Degenerierung und Entwicklung einer Demenz und/oder einem generell ungesunderen Lebensstil mit geringer Bewegungsintensität und schlechtem Ernährungsverhalten, woraus etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle oder Übergewicht resultieren können.
Im städteregionalen Kompetenznetzwerk „Gesundheitsförderung im Alter“ steht das Thema „Vereinsamung“ auf der Agenda. Gemeinsam mit den Kommunen soll auf Angebote – auch in Zeiten der Pandemie – aufmerksam gemacht und für das Thema sensibilisiert werden.
Ansprechpartner bei der Stadt Eschweiler sind:
Herr Peter Toporowski, Seniorenbeauftragter Stadt Eschweiler
Marienstraße 7
52249 Eschweiler
Tel.: 02403/505360
E-Mail: peter.toporowski@eschweiler.de
Herr Cem Gökce, Seniorenberatung Stadt Eschweiler
Marienstraße 7
52249 Eschweiler
Tel.: 02403/505365
E-Mail: cem.goekce@eschweiler.de
Hier können Informationen zum Thema und über Angebote eingeholt werden, ein thematischer Austausch stattfinden und es wird Weitervermittlung zu Institutionen/Einrichtungen und Vereinen geleistet.
Christof Marx, Landschaftsplaner der Stadt Mechernich, zeigt, wie filigran der Baggerführer auf dem Spielplatz „Pützgasse“ in Kommern arbeiten muss – inmitten von Spielgeräten, Sträuchern und Bäumen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern, 19.11.2020 – Auf Spielplätzen wird zuweilen kräftig von den Kleinsten gebuddelt. In Kommern, auf dem Spielplatz in der Pützgasse, ist jetzt sogar ein großer Bagger am Werk. Über das gesamte Gelände verteilt, türmen sich Berge von Erdreich.
Auf dem Spielplatz in der Kommerner Pützgasse wird mächtig gebuddelt. Davon zeugen aktuell viele Erdhügel. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Für die Sanierung des Spielplatzes muss enorm viel Erde bewegt werden. Das allein wäre noch zu bewerkstelligen. Doch, wo das neue Erdreich herbekommen? „Das ist gar nicht so einfach wie man gemeinhin glaubt“, berichtet Christof Marx, Landschaftsplaner der Stadt, von den Hürden. Schließlich muss der neue Boden, wenn man ihn denn schon austauscht, beste Kriterien erfüllen.
Akribisch wird auch von den Mitarbeitern der ausführenden Garten- und Landschaftsbauer-Betrieb vorgegangen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Die Stadt will die Spielplätze auf Mechernicher Boden endlich bleifrei bekommen. Der in der Pützgasse ist mit 4070 Milligramm Blei pro Kilogramm Erde, der fünfte in der Rangliste, der meistbelasteten Spielplätze im Stadtgebiet, deren belastetes Erdreich vorsorglich auf 35 Zentimeter ausgeschachtet und dann komplett entfernt werden soll.
Die Ansprüche an den Erdboden werden durch die aktuell geltende Bodenschutzverordnung vorgegeben. „Aber kein normaler Lieferant untersucht seinen Oberboden so gründlich, dass wir eine exakte Analyse erhalten könnten“, erklärt Marx: „Wir werden also parallel schauen, wo wir am besten eine Erdmiete oder ähnliches erschließen können, die den Werten und Qualitäten des geforderten Oberbodens gerecht wird.“
Hochwald-Erde wird geprüft
In der Pützgasse rede man auch nicht von kleinen Mengen, sondern dort werden geschätzte 300 Tonnen Erdreich benötigt. Die Molkerei Hochwald habe signalisiert, Erde vom Standort in Obergartzem, die möglicherweise geeignet wäre, abgeben zu können. Dies wolle man jetzt zügig in Augenschein nehmen und Proben zu Testzwecken dem Prüflabor zukommen lassen, so Marx.
Auf der gesamten Spielplatzfläche wird der Boden 35 Zentimeter tief entfernt. 300 Tonnen neues Erdreich muss beschafft werden. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Ungeachtet der Erdbeschaffung gehen die Erdarbeiten aber auf dem Spielplatz munter weiter. Denn auch die braucht Zeit, denn einfach wild los baggern ist nicht angesagt. Der Baggerfahrer muss ordentlich (Fahr)Geschick beweisen. Schließlich stehen die vorhandenen und intakten Spielgeräte weiterhin an Ort und Stelle und auch die 40 Blühsträucher und zwei große Bäume sollen so weit wie möglich erhalten bleiben.
Büsche schütteln
Und auch an den Bäumen und Sträuchern wird die bleibelastete Erde penibel entsorgt. Am Bagger wird dafür eigens eine Vorrichtung zum Durchsieben angebracht. „Damit können die herausgenommenen Büsche geschüttelt und gerüttelt werden, damit sich das belastete Erdmaterial aus dem Wurzelwerk löst. Wir werden da sicherheitshalber aber auch mit Handarbeit nachgehen“, so Marx. Die freigeschüttelten Sträucher werden dann fachgerecht eingeschlagen und, wenn die Arbeiten beendet sind, zu einem Großteil wieder in das neue Erdreich eingesetzt.
Die zwei alten, tief verwurzelten Kirschbäume kann man jedoch nicht auf die Art und Weise bearbeiten, wie das weitaus mobilere Buschwerk. „Bei Bäumen kann man mit einem speziellen Verfahren arbeiten und Erdreich aus dem Wurzelwerk absaugen. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Grad, sonst ist die Gefahr zu groß, dass man die Wurzeln langfristig beschädigt und außerdem ist das sehr teuer“, so Marx.
Stattdessen werde man, wo möglich, im Baumscheibenbereich vorsichtig Erde von Hand abtragen und ein Vlies als Grabe- und Buddelsperre zum Baumstamm führen und dann mit neuer Erde wieder auffüllen.
Bei einem Baum, vielleicht auch beim zweiten, wird zusätzlich ein Stabgitterzaun aufgestellt werden, um den Wurzelbereich von der Spielfläche abzugrenzen.
Die Fertigstellung ist natürlich wetterabhängig. Aber Marx hofft, dass die Arbeiten am Spielplatz Nummer fünf in rund vier Wochen beendet sind.
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