Kategorien
News

Vulkaneifelkreis mit Warnstufe „Rot“ ausgewiesen: Landrat Heinz-Peter Thiel legt Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung fest

Daun, 16.10.2020 – Der Landkreis Vulkaneifel legt auf Entscheidung von Landrat Heinz-Peter Thiel Regelungen mit dem Ziel der Eindämmung und der Verringerung der Infektionszahlen im Landkreis Vulkaneifel fest

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 11 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 189 Personen.
Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 141 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand gestern, Donnerstag, 15.10.2020, 18:30 Uhr sind aktuell 42 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 5 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 40 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tagen/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 66. Bereits seit dem gestrigen Tag wird damit im Landkreis Vulkaneifel der kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen überschritten.

In Abstimmung mit dem Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Vulkaneifel, Dr. Volker Schneiders, der Kreisordnungsbehörde und Geschäftsbereichsleiter Klaus Benz, hat sich Landrat Heinz-Peter Thiel am gestrigen Nachmittag entschieden, folgende, der aktuellen Lage angepasste Einschränkungen in einer Allgemeinverfügung des Landkreises Vulkaneifel wie folgt zu verfügen:

1. Die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt.
Ausnahmen können nur bei Vorliegen eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmtenHygienekonzeptes zugelassen werden.

2. Die Zahl der Teilnehmer für Feiern im öffentlichen Raum wird auf 10 Personen sowie auf 10 Personen aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum begrenzt.

3. Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind nach den Regelungen der jeweils aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig.
Zuschauer sind in geschlossenen Hallen weder im sportlichen Training noch im Wettkampfbetrieb zugelassen.

Alle Maßnahmen werden ausschließlich auf den Landkreis Vulkaneifel bis 15. November verfügt und sind mit einer sog. Task Force des Landes entsprechend § 22 der Corona-BekämpfungsVerordnung abgestimmt.

Diese Maßnahmen sollen dazu führen, dass die COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Vulkaneifel nicht weiter ansteigen.

Gleichzeitig bittet die Kreisverwaltung Vulkaneifel auch heute wieder Ihre Bürgerinnen und Bürger eindringlich:
Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie Ihre Alltagsmaske. Nehmen Sie die derzeitige Situation ernst und handeln Sie verantwortungsbewusst im Sinne aller.

Wir alle zusammen haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen.

Kategorien
News

Bündnis für Wohnen präsentiert Ausstellung „Neue Wohnformen im Kreis Euskirchen“

Euskirchen, 15.10.2020 – Seit dem Wintersemester 2019/2020 wurde zusammen mit dem städtebaulichen Institut der RWTH Aachen ein Studienprojekt unter dem Titel „Neue Wohnformen im Kreis Euskirchen“ im Rahmen des „Bündnisses für Wohnen“ durchgeführt. Während dieses Projektes über zwei Semester erarbeiteten Masterstudierende der Studiengänge Architektur und Stadtplanung alternative Wohnformen und kreative Ideen für gute Nachbarschaften im Kreis Euskirchen.

Die Ergebnisse des Projektes wurden am Dienstagabend im Rahmen einer Vernissage präsentiert und die gleichnamige Ausstellung im Foyer des Kreishauses eröffnet.

Landrat Günter Rosenke begrüßte die Anwesenden und wies darauf hin, dass es bei der Erarbeitung eines Zukunftskonzepts nicht um Utopien geht, sondern um Lösungen so nah wie möglich an den realen Bedingungen. Für das Projekt wurden im Vorfeld zwei Modellflächen in Kall und Euskirchen identifiziert. Prof. Dr. Jan Polìvkavon der RWTH Aachen betonte, dass beide Flächen eine völlig unterschiedliche Ausgangssituation aufweisen und die Studierenden somit vor verschiedenen Herausforderungen standen. Anne Söfker-Rieniets, ebenfalls RWTH Aachen, beschrieb die unterschiedlichen Gegebenheiten in den Orten und stellte einzelne Analyseergebnisse der Studierenden vor.

Landrat Günter Rosenke (vorne rechts) mit den Studierenden und Lehrenden der RWTH Aachen. Foto: Kreis Euskirchen/W. Andres

Die Studierenden sammelten während der städtebaulichen Analyse verschiedene Daten und bereiteten diese visuell auf. Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Flächen, aber auch den Nachbarschaften und dem Gesamtort, lernten die Studierenden das Entwurfsgebiet in seiner Gesamtheit kennen und konnten bereits erste Ideen entwickeln. Der daraus entstandene Rahmenplan bildete ein erstes Zwischenergebnis. Polìvka und Söfker-Rieniets zeigten zudem einzelne Entwürfe mit Detailplanungen. In einer anschließenden Diskussionsrunde konnten Fragen gestellt und Gedanken ausgetauscht werden.

Die Studierenden freuten sich darüber, die Arbeiten im Kreis Euskirchen präsentieren zu können und waren für diese Chance sehr dankbar. Achim Blindert, Leiter des zuständigen Geschäftsbereiches der Kreisverwaltung, wies am Ende der Vernissage darauf hin, dass die Aufgaben des Bündnisses für Wohnen in der Vernetzung und Sensibilisierung von Akteuren liegen. Außerdem sei klar, dass das Bündnis nicht selber bauen, sondern lediglich Impulse geben kann, so Blindert. Er dankte allen Studierenden für die gute Zusammenarbeit und lud die Anwesenden ein, die Entwürfe und Modelle in der Ausstellung näher zu betrachten.  Die Studierenden standen für Rückfragen und einen fachlichen Austausch zur Verfügung.

Die Ausstellung kann noch bis zum 29.10.2020 zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besucht werden (Mo-Do 8:30-15:30 Uhr, Fr 8:30-12:30 Uhr). Besuchende müssen die Kontaktdaten zur Nachverfolgbarkeit aufgrund der aktuellen Pandemie um COVID-19 zu Beginn der Ausstellung hinterlassen. Ein entsprechendes Formular sowie eine Abgabemöglichkeit sind vor Ort angebracht. Beim Betreten der Kreisverwaltung und bei allen Bewegungen innerhalb des Gebäudes ist ein Mund-Nasen-Schutz bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Einbahnregelung der Ausstellung ist einzuhalten.

Kategorien
News

Wirtschaftsjunioren MY-Eifel engagieren sich für die Berufsausbildung junger Menschen

Mayen, 15.10.2020 – Die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel nehmen an dem bundesweiten Projekt „Ein Tag Azubi“ der Wirtschaftsjunioren Deutschland teil, das am 17.11.2020 stattfindet.

Das Projekt richtet sich an junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen im Alter von 12 bis 26 Jahren. Mit Ein Tag Azubi bieten ihnen die Chance, Ausbildung hautnah zu erleben. So lernen die jungen Menschen den Arbeitsalltag kennen und entdecken eigene Perspektiven. Für einen Tag werden sie in ein Unternehmen eingeladen und können so ein Berufsfeld ausprobieren. Auszubildende des Unternehmens begleiten die Jugendlichen, beantworten Fragen und zeigen ihren Aufgabenbereich. Dies ermöglicht direkten Austausch auf Augenhöhe. Das Motto an diesem Tag ist „Ein Tag, der DIR gehört“ – die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei „Ein Tag Azubi“ stehen im Mittelpunkt.

Die Wirtschaftsjunioren freuen sich mit dem Jugendhilfezentrum Bernardshof aus Mayen einen Kooperationspartner gefunden zu haben, der mit ihnen zusammen an der Aktion arbeitet. Der Bernardshof ist eine Jugendhilfeeinrichtung für Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten mit vernetzten Fördermöglichkeiten in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form. Die Förderschule für sozial-emotionale Erziehung (SFE) bietet die Bildungsgänge Grundschule, Hauptschule sowie Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen an.

„Mit diesem Projekt möchten wir 5 jungen Menschen die Möglichkeit geben in einem Wunsch-Berufsfeld für einen Tag reinzuschauen und die Arbeitswelt kennenzulernen“, so WJ Kreissprecher Guido Braun-Ragusa.

Die Wirtschaftsjunioren und die Schule des Bernardshof konnten bei einem ersten Kennenlerngespräch sich über das Projekt austauschen und mehr über die Wunsch-Berufe der jungen Menschen erfahren. Im Nachgang dessen werden nun Unternehmen in der Region Mayen gesucht, die dieses Projekt mit unterstützen.

Der Aktionstag ist Teil des Gemeinschaftsprojekts JUGEND STÄRKEN: Zukunft gestalten, das wir mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzen.

Wenn die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel Ihre Neugier geweckt haben, melden Sie sich gerne bei unserem Kreissprecher Guido Braun-Ragusa. Unser nächster Monatstreff in Mayen findet am 03.11.2020 statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Tel. 0171-4843627 oder E-Mail: kutting@koblenz.ihk.de

Kategorien
News

Eröffnung Bodystreet in Wittlich

Wittlich, 15.10.2020 – Am Sonntag, 4. Oktober wurde in Wittlich
Bodystreet, ein neuartiges Fitnessstudio eröffnet. Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte anlässlich der Neueröffnung den Inhabern Daniel Petersch und Marc Pitsch zur Entscheidung mit ihrem Trainingskonzept in Wittlich dieses neuartige Fitnessstudio zu eröffnen.

Bodystreet setzt auf eine Methode, die sich bereits in der Astronautik und Sportmedizin durchgesetzt hat: EMS-Training, eine äußerst innovative Muskelstimulierung. Seit der Gründung 2007 und der Eröffnung des ersten EMS-Boutique-Fitnessstudios in München hat sich der Erfolg des Bodystreet-Konzepts konsequent durchgezogen – sowohl für die Marke als auch für die Trainierenden selbst, die innerhalb kürzester Zeit sichtbare Erfolge erleben. Und das so
effizient wie bei keinem anderen Fitness-Training: 20 Minuten pro Woche mit intensiver Personal Coach-Betreuung stärkt die eigene Gesundheit und Fitness.

Kategorien
News

Endspurt im Goldrausch in Daun nur noch bis zum 16. Oktober

Daun, 15.10.2020 – Bis zum 16. Oktober liegen noch in ca. 60 Fachgeschäften Teilnehmerkarten aus, mit denen man an der Verlosung von Goldbarren und Gutscheinen im Wert von insgesamt rund 2.000 EURO teilnehmen kann. Um allen noch schnell eine Teilnahme zu ermöglichen sind die Fachgeschäfte am 16. Oktober bis um 20.00 Uhr geöffnet. Der GVV nennt diesen Tag den „Freudentag“ und freut sich auf eine rege Teilnahme. Der Termin der Verlosung wurde noch nicht festgelegt aber alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Deshalb bittet der GVV auch um die Angabe auf der Teilnehmerkarte und drückt allen Teilnehmern die Daumen.

Kategorien
News

Noch bis zum 31.10. bewerben für den Ehrenamtspreis „JugendPlus 2020“

Eschweiler, 15.10.2020 – Das ehrenamtliche Engagement hat für die Stadt Eschweiler einen hohen Stellenwert. Vielfältiges bürgerliches Engagement ist ein wichtiger Faktor für ein gelingendes Zusammenleben in unserer Gemeinschaft. In diesem Jahr lobt die Stadt Eschweiler nun zum 18. Mal den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ aus.

Ehrenamtlich tätige junge Bürgerinnen und Bürger bis 21 Jahre so wie Jugendgruppen aus Eschweiler, die durch ihr ehrenamtliches Engagement bzw. durch Leistungen für die Gemeinschaft in Schule, Freizeit, Sport, Umweltschutz, Kultur, Soziales, Nachbarschaftliches oder Verein eine besondere Beachtung und öffentliche Würdigung verdient haben, können mit dem Preis ausgezeichnet werden.

Die Sponsoren, Herr Mau Jr. und Herr Hugo Schneider von der Firma HEMA-Immobilien, erhöhen in diesem Jahr das Preisgeld um 500 € auf insgesamt 1.500 €.

Bis zum 31. Oktober 2020 können junge Menschen für den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ bei der Abteilung für Kinder- und Jugendförderung des städtischen Jugendamtes, Olaf Tümmeler, Telefon (02403) 71308, E-Mail olaf.tuemmeler@eschweiler.de, vorgeschlagen werden.

Mit der Benennung sollte auch eine kurze Begründung, evtl. auch das Engagement belegende Unterlagen, wie z. B. Fotos und/oder Zeitungsausschnitte für den Vorschlag eingereicht werden.

Aus den Vorschlägen wählt eine Jury den oder die Preisträger aus. Der „JugendPlus“-Preis 2020 wird, gemeinsam mit dem Sponsor, voraussichtlich im Rahmen des Neujahrsempfangs 2021 der Stadt Eschweiler verliehen.

Kategorien
News

Landkreis Mayen-Koblenz setzt auf Fairtrade – Re-Zertifizierung steht an

Region/MYK, 15.10.2020 – Fester Mindestpreis, nachhaltige Produktion und das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit zeichnen Fairtrade-Produkte aus. Das unterstützt auch der Landkreis Mayen-Koblenz, der seit 2016 offiziell Fairtrade-Kommune ist.

Alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Kriterien noch erfüllt sind, um sich Fairtrade-Landkreis nennen zu dürfen. Diese Re-Zertifizierung steht auch in diesem Jahr wieder an. Der Antrag dafür wurde bei der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe auf den Weg gebracht. Auch wenn einige geplante Maßnahmen Corona-bedingt nicht umgesetzt werden konnten, blick man der Re-Zertifizierung im Kreishaus optimistisch entgegen.

Kategorien
News

Dürener „Hilfsbrücke“ erhält 6900 Euro aus der Bundeskasse

Düren, 15.10.2020 –  Jana Kinas weiß, was es heißt, in einem fremden Land Fuß fassen zu müssen, denn sie ist vor 25 Jahren aus Kasachstan nach Düren gekommen, um in Freiheit und Sicherheit zu leben. Obwohl sie bei null anfangen musste, hat sie alle Herausforderungen gemeistert. Heute unterstützt die 40-Jährige Flüchtlinge dabei, im Kreis Düren zurechtzukommen. Das tut sie als Leiterin der „Hilfsbrücke“, die ein Projekt des eingetragenen Vereins Potenzial Mensch ist, dem Jana Kinas vorsitzt. Das 2015 gegründete Hilfsbrücke-Projekt zählt mittlerweile 300 Mitglieder, von denen gut zwei Dutzend ständig aktiv sind. Das Erdgeschoss des Hauses von Jana Kinas dient ihnen als Büro und Treffpunkt. „Wir betreuen und begleiten Menschen, die vor Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat geflohen sind und sich nun in einer Ausnahmesituation befinden“, berichtet Jana Kinas. Angesichts der Corona-Pandemie unterstützt die Hilfsbrücke weitere Menschen, leistet gewissermaßen Nothilfe in einer Ausnahmesituation. Dazu zählt Unterstützung beim Kontakt mit Behörden und Institutionen ebenso wie Dinge des alltäglichen Lebens, etwa die Versorgung mit Lebensmitteln.

Die Öffentliche Hand fördert diese Art des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten der besonders Schutzbedürftigen finanziell. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat der Dürener Initiative „Hilfsbrücke“ nun eine Förderung in Höhe von 6900 Euro im Rahmen der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ bewilligt. Da die Kreisverwaltung in das Antrags- und Prüfverfahren einbezogen war, bedankte sich Jana Kinas jetzt im Kreishaus Düren bei Landrat Wolfgang Spelthahn für die Unterstützung. Der betonte: „Der Kreis Düren schätzt privates ehrenamtliches Engagement genauso wie der Bund. Deshalb haben wir die Arbeit der Hilfsbrücke in der Vergangenheit ebenfalls schon finanziell gefördert.“

Während der Corona-Pandemie versucht die „Hilfsbrücke“, den Kontakt zu Flüchtlingen und Menschen in Not verstärkt durch digitale Technik zu halten. Zudem wird die Homepage zurzeit überarbeitet, um die Hilfsangebote leichter zugänglich zu machen. In einem nächsten Schritt will Jana Kinas auf die Kommunen zugehen, um regelmäßige Sprechzeiten vor Ort anbieten zu können: „Dafür suchen wir zurzeit geeignete Räume.“

Kategorien
News

Steigenberger Hotel unterstützt erneut Landrat-Hilfsfonds: Mehr als 42.000 Euro für „Nachbar in Not“ gespendet

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.10.2020 – Das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr hat einen Betrag in Höhe von 6000 Euro zugunsten von „Nachbar in Not“ gespendet. Landrat Dr. Jürgen Pföhler nahm die Spende in Empfang und versprach, dass auch von diesem Geld jeder Cent bei den Bedürftigen ankommt. Insgesamt hat das Steigenberger Hotel Bad Neuenahr seit 1999 bereits rund 42.400 Euro für den Landrat-Hilfsfonds gesammelt.

Der Erlös stammt aus Tombolas, die bei Veranstaltungen im Haus durchgeführt werden, unter anderem anlässlich der alljährlichen Silvestergala. Diesmal kamen insgesamt 6000 Euro zusammen.

Der Landrat-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Er hilft Menschen, die unverschuldet in eine finanzielle Not geraten sind und die von anderen Stellen keine Hilfe zu erwarten haben. Die Bedürftigkeit wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung geprüft.

Dabei bleiben die Empfänger stets anonym. Alle Spenden für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE32 5775 1310 0000 8102 00. Mehr Infos in der Kreisverwaltung Ahrweiler, Telefon: 02641/975-500, E-Mail: nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

Kategorien
News

Eifelkreis mit Warnstufe „Rot“ ausgewiesen – Corona-Fallzahlen Ergebnisse 14.10.2020, 16 Uhr

Bitburg, 15.10.2020 – Im Eifelkreis Bitburg-Prüm wurden heute 12 weitere Infektionen bekannt. Die Zahl der aktuell an COVID-19 infizierten Personen liegt nun bei 130.

Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 129 Neuinfektionen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Dieser hat heute die kritische Marke von 50 zum fünften Mal in Folge deutlich überschritten. Gemäß dem Warn- und Aktionsplan RLP wird der Eifelkreis daher mit der Warnstufe „Rot“ ausgewiesen.

Die Sichtungsstelle in Bitburg wurde heute erneut von mehr als 400 Personen besucht. Während die Ergebnisse des zurückliegenden Wochenendes weitestgehend abgearbeitet sind, werden zahlreiche neue Testergebnisse in den kommenden Tagen erwartet. Geöffnet ist die Sichtungsstelle in der Wankelstraße wieder am kommenden Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Es wird darauf hingewiesen, dass beim derzeit starken Zulauf unbegründete Testungen zur alleinigen Absicherung auch nach langer Wartezeit unter Umständen abgelehnt werden können.