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Bürgermeister Holger Jung gratuliert Amjad Farooq – Ehrenurkunde für 25 engagierte Dienstjahre

Meckenheim, 09.11.2020 – Zu einer kleinen Feierstunde hatte Meckenheims Bürgermeister Holger Jung den städtischen Mitarbeiter Amjad Farooq eingeladen. Anlass war sein 25-jähriges Dienstjubiläum.

Im Beisein von Mathias Carstens, Vorsitzender des Personalrates, und der Gleichstellungsbeauftragten Bettina Hihn wurden Anekdoten und Erlebnisse aus dem beruflichen Leben ausgetauscht. Amjad Farooq arbeitet für den städtischen Baubetriebshof. Holger Jung gratulierte seinem verdienten Mitarbeiter und überreichte ihm die Ehrenurkunde, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für langjähriges Engagement, Treue und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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Ordnungsbehörde des Kreises Ahrweiler online erreichbar

Ahrweiler, 09.11.2020 – Die Ordnungsverwaltung des Kreises Ahrweiler muss im Moment sehr viele Anfragen entgegennehmen. Das Aufkommen ist aufgrund der hochdynamischen Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der Vorgaben der neuen Corona-Regelungen um ein Vielfaches gestiegen. Deshalb ist das Team der Kreisordnungsbehörde derzeit nur eingeschränkt telefonisch erreichbar. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Anfragen können online per Mail an ordnungsamt@kreis-ahrweiler.de gerichtet werden. Die Kreisordnungsbehörde und das Team der Kreisverwaltung geben unter Beachtung der aktuellen Corona-Lage ihr Bestes, um allen Anliegen gerecht zu werden und diese zeitnah zu bearbeiten.

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Kunstrasenplatz in der Gemeinde Kall erwünscht – Gesamtkosten 1,1 Millionen Euro

Kall, 09.11.2020 – Auf dem Gelände an der Auelstraße soll ein Kunstrasenplatz entstehen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung Mitte Oktober entschieden. Allerdings steht noch nicht fest, ob es zu einer Umsetzung kommen wird. Der Kunstrasenplatz soll durch den „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Landesheimatministeriums gefördert werden. Für das Jahr 2020 wurden landesweit Fördermittel in Höhe von 47 Millionen Euro bereitgestellt. „Wir treffen bei rund 400 Gemeinden in ganz NRW natürlich auf starke Konkurrenz“, sagte Bürgermeister Hermann-Josef Esser in der Ratssitzung.

Wichtig ist: Es geht nicht um einen Kunstrasenplatz für den Kaller SC, sondern für die gesamte Gemeinde. Darauf hatten sich die Vereine im Vorfeld untereinander verständigt – auch wenn sich der SV Sötenich ebenfalls um eine Förderung für einen Kunstrasenplatz an der Hardt bewarb. Mit 15 zu 8 Stimmen bei Enthaltung des Bürgermeisters befürwortete der Rat nach mehr als einstündiger Diskussion aber das Anliegen aus dem Kernort.

Dabei wurde deutlich: Es war keine Entscheidung gegen Sötenich, sondern eine für Kall, wo der größte Nutzen gesehen wird. Dort gibt es direkt gegenüber bald die Grundschule, auch die Nikolausschule und das Berufskolleg können die Anlagen nutzen. Dass der Verein auch sein Breitensportangebot ausbauen möchte, etwa durch die Anlage einer Basketballfläche und außerdem bereits Flutlicht, Umkleidemöglichkeiten sowie ausreichend Parkplätze vorhanden sind, führte letztlich zum Votum für Kall.

Der Tennenplatz in Kall soll gegen einen Kunstrasenplatz ausgetauscht werden. Die Förderung wurde jetzt von der Gemeinde beantragt, die darauf hinweist, dass der Kunstrasenplatz von allen Vereinen in der Gemeinde genutzt werden darf. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Kunstrasenplatz soll den bisherigen Aschenplatz ersetzen. Wie der Kaller SC ausführte, müsste dieser ohnehin in naher Zukunft umfangreich saniert werden, weil die Drainage nicht mehr funktioniere und der Platz bei Regen oft unbespielbar werde.

Die Gesamtkosten für die Errichtung des Kunstrasenplatzes belaufen sich nach Informationen des Kaller SC auf 1,1 Millionen Euro – wodurch die Maximal-Fördersumme von 750.000 Euro für Tiefbaumaßnahmen überschritten wird. Allerdings sind bei den Gesamtkosten auch die Nebenanlagen, etwa die Umgestaltung der Laufbahn und der Basketballplatz, enthalten.

Da der Sportplatz in Kall aber im Hochwassergebiet der Urft liegt, müssten bauliche Maßnahmen zum Schutz der Anlage ergriffen und wegfallende Retentionsflächen kompensiert werden, wodurch laut Verwaltung weitere Kosten in Höhe von über 200.000 Euro entstehen, die nicht förderfähig sind. Diese Kosten sollen, wenn es nach dem Wunsch des alten Gemeinderates geht, im Haushalt 2021 bereitgestellt werden.

Als weiteres Projekt nach dem Kunstrasenplatz wird die Gemeinde außerdem Abriss und Neubau des Sportlerheims des FC Keldenich sowie die Umgestaltung der Spielfläche in einen Rasenplatz beim Land zur Förderung einreichen.

Darüber hinaus sprach der scheidende Gemeinderat in seiner letzten Sitzung mehrheitlich die Empfehlung an den neuen Gemeinderat aus, das nun unterlegene Projekt aus Sötenich in die Förderung für 2021 des Investitionspakts einzustellen, wenn das Projekt aus Kall nicht gefördert werden sollte. Im kommenden Jahr will das Landesministerium weitere 31 Millionen Euro Fördermittel für Sportstätten bereitstellen.

Vertreter mehrerer Fraktionen äußerten, dass unabhängig vom aktuellen Förderprogramm die Notwendigkeit gesehen wird, am Sportplatz in Sötenich für zeitgemäße Umkleidemöglichkeiten und sanitäre Anlagen zu sorgen.

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10. Kunstpreis des Kreises Düren: Bis zum 31. Januar 2021 bewerben

Düren, 09.11.2020 – Zum zehnten Mal wird der Kreis Düren im Jahr 2021 seinen Kunstpreis verleihen, der mit 5000 Euro und einer Ausstellung samt Katalog dotiert ist. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 31. Januar 2021. Um den Kunstpreis kann sich bewerben oder vorgeschlagen werden, wer ein herausragendes künstlerisches Schaffen vorweisen kann, das regional Beachtung und Anerkennung findet. Weitere Voraussetzung: Der Künstler muss im Kreis Düren geboren worden sein oder seinen Wohnsitz oder sein Atelier im Kreis haben oder längere Zeit gehabt haben.

Wie in den Vorjahren wird eine Jury unter Vorsitz von Landrat Wolfgang Spelthahn, Initiator des Preises, die Bewerbungen sichten und über die Auszeichnung entscheiden. „Nach den bisherigen Aufrufe wissen wir, dass es viele kreative Menschen gibt, die auf hohem Niveau arbeiten“, sagt er. „Nun laden wir erneut alle dem Kreis Düren verbundenen Künstlerinnen und Künstler ein, sich an unserer Ausschreibung zu beteiligen.“

Der seit 2003 im Zweijahres-Rhythmus verliehene Preis ist längst etabliert und findet weit über den Kreis Düren hinaus Anerkennung. Für ihr aktuelles künstlerisches Schaffen waren Volker Saul, Julia Seidensticker, Thomas Kellner, Klaus Dauven und Claudia Kallscheuer gewürdigt worden. Für ihr Lebenswerk wurden Dr. h.c. Herbert Falken, Herb Schiffer, Ulrich Rückriem und Walter Dohmen mit dem Preis geehrt. Der Kunstpreis des Kreises Düren besteht – dank der Unterstützung der Sparkasse Düren – aus einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro und der Ehrung in Form einer Ausstellung des Ausgezeichneten in einem Museum.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.kreis-dueren.de abrufbar oder können bei der Kreisverwaltung, Stabsstelle für Kreistagsangelegenheiten und Kultur bei Sabine Lauterbach unter der Rufnummer 02421/22-221002014 oder per E-Mail (s.lauterbach@kreis-dueren.de) angefordert werden.

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40 Jahre im Dienst der Stadt Mayen – Uwe Hoffmann feiert Jubiläum

Mayen, 09.11.2020 – Seit seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und damit stolze 40 Jahre arbeitet Uwe Hoffmann bei der Stadtverwaltung Mayen. Ein Jubiläum, zu dem  Oberbürgermeister Treis, Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Vorsitzende des Personalrates der Stadtverwaltung, Ralf Dietz, herzlich gratulierten.

Seit seiner Ausbildung im 1983 und dem erfolgreichen Abschluss der Angestelltenprüfung 2 im Jahr 1993 ist Uwe Hoffmann als Verwaltungsfachwirt schnell in Leitungspositionen aufgestiegen und hat unter anderem als Leiter des Hauptamtes, Werkleiter und Leiter umfangreicher Fachbereiche sowie als Geschäftsführer gearbeitet. Heute ist er insbesondere als Fachbereichsleiter 1 mit den Aufgabengebieten Stadtmarketing, Kultur und Wirtschaft sowie als Projektleiter der Arbeitskreise Welterbe „Eifeler Mühlsteinrevier“ und Sanierung der Genovevaburg Mayen etc. tätig.

Von 1986 bis 1991 gehörte Uwe Hoffmann dem Personalrat der Stadtverwaltung Mayen und von März 2004 bis November 2008 war er neben seinen originären Aufgaben als Standesbeamter in besonderen Fällen aktiv.

In der Amtszeit von Oberbürgermeister Wolfgang Treis wurde nach Beratung durch die Kommunalberatung Rheinland-Pfalz eine Reduzierung der ehemals fünf auf drei Fachbereiche in der Stadtverwaltung Mayen vorgenommen. Bis zur endgültigen Umsetzung dieser Neustrukturierung übernahm Herr Hoffmann zusätzlich zu seinen originären Aufgaben für fast ein Jahr die kommissarische Leitung der Bereiche Soziales, Jugend und Sport. Zum Ende dieses Prozesses wurde er zum Fachbereichsleiter 1 mit den Bereichen Verwaltungssteuerung, Finanzen, Stadtmarketing, Kultur, Wirtschaft sowie Rechts- und Schiedsamt bestellt und übernahm vom 01.01.2015 bis zum 21.06.2018 zusätzlich die Aufgaben des Geschäftsführers der Stadtentwicklungsgesellschaft Mayen und vom 15.12.2016 bis 14.11.2017 im Rahmen einer Krankheitsvertretung des Geschäftsführers der Stadtwerke Mayen GmbH.

„Wer die Vita von Uwe Hoffmann liest, wird feststellen, dass er in den 40 Dienstjahren bei der Stadtverwaltung Mayen so umfassende Aufgaben und Leitungsfunktionen wahrgenommen, wie kaum ein anderer Mitarbeiter. Seine Erfahrungen, sein Wissen um Abläufe, Strukturen und Zusammenhänge sowie sein Engagement sind beispielhaft. Für die langjährige und wertvolle Arbeit gilt Uwe Hoffmann mein besonderer Dank.“ erklärt Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

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Sicheres Surfen am Cusanus-Gymnasium Wittlich

Wittlich, 09.11.2020 –  Bei drei im Auftrag des Landesbeauftragten für Datenschutz durchgeführten Workshops ging es für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Cusanus-Gymnasiums vor allem um die Sicherheit beim Surfen im Internet und den Schutz der Pri-vatsphäre.

Referentin Janine Sostmann zeigte durch Hintergrundinformationen und praktische Beispiele den Schülerinnen und Schülern auf, wie man sich sicher und verantwortungsvoll im Netz bewegen kann. Der Jugendmedienschutzbeauftragte Andreas Weil bedankte sich bei der Referentin und hofft auf eine Wiederholung dieser informativen Veranstaltung.

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Neugestaltung des Kirchenaufgangs in Plaidt kurz vor Fertigstellung

Plaidt, 09.11.2020 – Die Arbeiten am Kirchenumfeld gehen dem Ende zu. Davon haben sich die 1. Beigeordnete Anette Moesta und Ortsbürgermeister Peter Wilkes vor Ort überzeugt. Im Mai hatte der Ortsgemeinderat der Firma Anton Müller GmbH & Co. KG, Schalkenbach, den Auftrag für die Arbeiten erteilt.

Es entsteht ein neuer Treppenaufgang mit Podesten und Begrünung. Die alte Treppe, die vor 1970 fertiggestellt wurde, war in die Jahre gekommen, sehr steil und beinhaltete viele Gefahrenstellen. Wegen des Höhenunterschiedes war der Bau einer behindertengerechten Rampe nicht möglich gewesen. Wir sind dem Gemeinderat für den gefundenen Konsens dankbar.

Vorausgegangen war ein mehrjähriger Zeitraum, in der man trotz erkannter Sanierungsnotwendigkeit nicht weitergekommen ist. Insgesamt glauben wir eine gute Lösung gefunden zu haben. Einerseits bleibt die traditionelle fußläufige Verbindung zwischen Niederstraße und Mühlenstraße erhalten. Anderseits wertet die neue Gestaltung das Ortsbild deutlich auf.

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Kallmuther Junggesellen hielten uraltes Brauchtum trotz Pandemie aufrecht

Mechernich-Kallmuth, 09.11.2020 – Trotz Corona wurde in Kallmuth „gebrabbelt“. Und zwar mit Mundschutz und Sicherheitsabstand. Marco Sistig, Simon Seidenfaden, Martin Stoffels, Kai Steffens und Raphael Drove haben das uralte mystisch anmutende Brauchtum damit auch in Krisenzeiten hochgehalten.

Seit nicht genau überlieferter Zeit ziehen die unverheirateten Männer des Dorfes an Allerheiligen oder Allerseelen von Haus zu Haus und entbieten Gruß und Segen auf althergebrachte und mitunter nicht ganz verständliche Art, daher auch „Brabbeln“.

Der in Kallmuth seinerzeit als Volksschullehrer tätige Regionalhistoriker Karl Guthausen hat 1976 folgende Verse als authentisch überliefert: „Gott, grüß Euch in allen Ehren, die Ihr da drinnen seid/ Gott tröst die armen Seelen, die im Fegfeuer sind“, so beginnt das Brabbeln.

Doch dann geht es auf Platt unvermittelt weiter: „De Kä-ez steht op de Bröck/ unn lööch böss en de Baach/ Mir john en Ühre Jaade/ unn zertrödde Ühre Flaas“ (Auf der Brücke steht die Kerze und leuchtet bis ins Wasser des Bachs, wir gehen in Euern Garten und zertrampeln Euern Flachs).

„Wer de Flaas noch plöcke well, der moss jet fröh opstohn“ (Wer Flachs pflücken will, muss früh aufstehen), „wer et Mädche freie well, der darf net schloofe john“ (Wer das Mädchen freien will, darf nicht schlafen). Dem Sinn nach uneindeutig und auch ohne Versschema ist die vierte, vier- statt fünfzeilige und vorletzte Strophe: „Jong Fräuche wohr von Ehren/ unn leet de Mahd stohn/ Seij joov oss sebbe Eier/ unn leet oss wedder john/ Mir hann noch fähr ze john“.

Geheimnisvolle Verse

Die letzte Strophe ist wieder auf Hochdeutsch und erinnert an Ablasshandel: „Die Gabe, die Ihr uns gebet/ die geht Euch selber an/ Der Weg zum ew‘gen Leben,/ da ist kein Zweifel dran.“ Danach sagen die Junggesellen heutzutage noch „Jooden Ovend!“ Nach dem Aufsagen der uneindeutigen und deshalb geheimnisvollen Verse baten die Kallmuther Junggesellen auch dieses Jahr um eine milde Gabe.

Wie Marco Sistig berichtet, folgt dann noch der letzte, der Dankes-Vers: „Wir danken für die Gaben, die Ihr uns habt getan, sie soll’n für Eure Seelen bei Gott jeschriwwe stohn.“ Ablass auf Eifelerisch: Die guten Gaben, die man den Junggesellen für den guten Zweck mitgibt, sollen in Gottes Anschreibebuch als „Haben“ verbucht sein…

In alten Zeiten sind von dem Geld, das beim Allerseelen-Brabbeln eingenommen wurde, Kerzen für die armen Seelen gekauft und das Jahr über in der Kirche abgebrannt worden. Seit einigen Jahren stiften die Junggesellen ihre Einnahmen der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder. Dabei kamen schon Summen um die tausend Euro zusammen, dieses Mal kamen 667,10 Euro zusammen, die die Kallmuther Junggesellen aber aus eigener Tasche aufrunden wollen.

Messen für Gefallene

„Zusätzlich lassen wir Heilige Messen für die Gefallenen und Vermissten aus Kallmuth lesen“, erzählt Marco Sistig. Der Sakristan der Gemeinschaft der Gemeinden Sankt Barbara berichtet noch von einem angenehmen Nebeneffekt der traditionellen Sammelaktion an Allerheiligen: „In dem einen oder anderen Haus bekommen wir außerdem einen Schluck zu trinken.“

Dieser gesellige Teil gehört seit alters her auch dazu, so dass die „Brabbeler“ am Sonntag nach ihrer vierstündigen Runde durchs Dorf rechtschaffen müde waren.

Dr. Alois Döring vom Amt für rheinische Landeskunde hat bei seinen Recherchen über Bräuche im Rheinland zehn Dörfer ausgemacht, in denen das Allerseelensingen praktiziert wird. Es sind Lorbach, Bergheim, Vussem, Schaven, Firmenich, Obergartzem, Arloff, Kirspenich, Enzen und Kallmuth. Auch in Bergbuir ist ein ähnlicher Brauch bekannt.

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Dienstleister der Bundeswehr in Mayen

Mayen, 09.11.2020 –  Seit Mai 2020 leitet der Jurist Dirk Umbach-Spelz das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Mayen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder besuchte den in Daun geborenen Oberregierungsrat. Sie sprachen über die große Aufgabenvielfalt des BwDLZ Mayen, dessen Zuständigkeitsbereich von Trier bis Andernach und von Gelsdorf bis Cochem-Brauheck reicht. Mayen ist für mehr als 8.000 Soldaten und Zivilisten zuständig. Die vielen Aufgaben umfassen unter anderem das Personalmanagement, die Finanzen und die internen Dienste.

Gordon Schnieder, MdL trägt sich ins Gästebuch des BwDLZ Mayen ein. Foto: Privat

Mayen berät die Kommandeure in alle haushaltsrechtlichen Fragestellungen sowie bei der Planung und Abrechnung der Dienstreisen aller Soldaten und zivilen Mitarbeiter. Die dritte große Aufgabensäule bildet der Betrieb der Liegenschaften. Das BwDLZ Mayen ist ein großer Arbeitgeber und Investor in der Region; denn durch Baumaßnahmen fließen jährlich mehrere Millionen Euro an Unternehmen in der Umgebung. Nicht zuletzt betreut das BwDLZ Mayen weit mehr als 100 junge Frauen und Männer, die bei der Bundeswehr in zivilen Berufen ausgebildet werden. Gordon Schnieder unterstrich den hohen Stellenwert der Bundeswehr in seinem Wahlkreis Vulkaneifel.

In den Standorten Gerolstein und Daun finden neben den Soldaten auch viele Zivilisten Arbeit. Es pendeln aber auch zahlreiche Frauen und Männer aus dem Kreisgebiet zu anderen Standorten beispielsweise nach Büchel oder Cochem. Schnieder betonte: „Bei uns in der Eifel waren die Soldaten der Bundeswehr von Beginn an gern gesehen. Es freut mich ganz besonders, dass mit Dirk Umbach-Spelz ein in Daun Geborenener die Leitung des BwDLZ in Mayen innehat. Wir sprechen in jeder Hinsicht die gleiche Sprache.“

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Zweiter Corona-Fall am GAT: Aktuell befinden sich 40 Schüler, eine Lehrerin und zwei Lehrer der Mechernicher Einrichtung in Quarantäne

Mechernich, 08.11.2020 – Am Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (GAT) gibt es einen weiteren Corona-Fall unter den Schülern. „Nach Montag haben wir nun einen zweiten bestätigten Fall. Einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt es nicht. Die Ansteckung erfolgte nach bisherigen Erkenntnissen jeweils im häuslichen Umfeld“, teilt Schulleiter Micha Kreitz mit.

Mit den beiden Fällen seien insgesamt rund 40 Schüler in Quarantäne geschickt worden, außerdem eine Lehrerin und zwei Lehrer. Für alle nicht direkt Betroffenen finde der Unterricht weiter regulär statt. Die in Quarantäne befindlichen Schüler würden über den sogenannten „digital-gestützten Distanzunterricht“ weiter mit Materialien und Aufgaben versorgt.

„Die Personen, die vom Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen, der Kategorie 1, ermittelt worden sind, erhalten einen Testgutschein“, so Kreitz, der auch über den neuen Fall alle nicht direkt betroffenen Eltern in einem Mailing informierte. Der Schulleiter betont, dass „Kontaktperson“ nicht gleichbedeutend sei mit der Klassen- oder Stufenzugehörigkeit.