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Arbeiten an priorisierten Wirtschaftswegen sollen bereits 2021 beginnen – Konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten

Kall, 10.11.2020 – Die Gemeinde Kall und das Planungsbüro PE Becker haben ein Wirtschaftswegenetzkonzept erstellt, das ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Kall einsehbar ist. Dieses Konzept entstand in Zusammenarbeit mit den Nutzern der Wirtschaftswege, also Landwirten, Forstmitarbeitern, Tourismus-Einrichtungen und Co. Nach den Abstimmungsterminen, die sich auf die jeweiligen Gemarkungen bezogen, wurden die gemeindeweiten Ergebnisse mit den Naturschutzverbänden erörtert.

„Das Konzept ist fertig und wird den Bürgern nun online zur Verfügung gestellt“, teilt Christoph Graf mit, der das Projekt vonseiten der Gemeinde betreut. Den Plan, die Ergebnisse in einer Bürgerinfo vorzustellen, hat die Gemeinde auf Anweisung der Bezirksregierung wegen der Corona-Pandemie nun verwerfen müssen. Interessierte finden den Link zum IST- wie SOLL-Konzept auf der Homepage der Gemeinde www.kall.de.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Insgesamt umfasst das Konzept 440 Kilometer Wirtschaftswege. 360 Kilometer sind in Eigentum der Gemeinde, bei den restlichen 80 Kilometern handelt es sich um Privatwege. Neue Wege wurden keine hinzugefügt. Allerdings wurde festgestellt, dass insgesamt 70 Kilometer – davon rund 60 Kilometer öffentliche Wege – Im Laufe der Jahre „verschwunden“ sind. Diesbezüglich wird die Gemeinde mit den Beteiligten noch prüfen, ob diese Wege wiederhergestellt werden müssten oder ob sie eventuell wegfallen können.

Alle Wege wurden auf ihren Zustand und ihre Nutzung geprüft. Daraus ergaben sich Handlungsempfehlungen, etwa die Verbesserung oder Entfernung von Wegen, mit bestimmter Priorität. „Wir werden für 2021 Fördermittel beantragen und hoffen, bereits im kommenden Jahr mit der Umsetzung des Konzepts beginnen zu können“, sagt Christoph Graf. Es handele sich um einen dynamischen Umsetzungsprozess, der fortgeschrieben wird.

Die Gemeinde bittet darum, dass Bürger, die Rückfragen oder Anmerkungen zum Konzept haben, sich bei Michael Lorse vom Planungsbüro PE Becker (Tel. 02441/ 999033, E-Mail michael.lorse@pe-becker.de) oder Christoph Graf (Tel. 02441/ 88826, E-Mail cgraf@kall.de) melden.

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Heute startet die Sanierung des Sportplatzes Alemannia Mariadorf

Alsdorf, 09.11.2020 – Die Sanierung des Sportplatzes Alemannia Mariadorf startet vor Ort ab 9. November. Dann wird die Baufirma Strabag Sportstättenbau aus Lünen mit den Erdarbeiten beginnen. Im Vorfeld werden noch erforderliche Baum-/Rückschnittmaßnahmen vorgenommen. Im Zuge der Baumaßnahme wird eine provisorische Baustellenzufahrt in der Neulüttcher Straße eingerichtet, eine entsprechende Beschilderung wird ausgewiesen. Die Baumaßnahme wird planmäßig bis zum 31. Mai 2021 beendet.

Verwaltung und Baufirma sind natürlich bemüht, die Beeinträchtigungen der Anwohner auf das geringstmögliche Maß zu reduzieren, es kann jedoch zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen sowie zu einer baustellenüblichen Geräuschkulisse kommen.

Für Rückfragen stehen seitens der Stadt Alsdorf das A 65 – Bauamt (Herr Toporowski, 02404/50-358, damian.toporowski@alsdorf.de und Herr Kasper, 02404/-50-335, nikolas.kasper@alsdorf.de) zu Verfügung.

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Kreis Ahrweiler: Grundschule in Heimersheim geschlossen – Katholische Kita „St. Laurentius“ weiter geschlossen

Ahrweiler, 09.11.2020 – Gestern gab es 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis: sechs in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, sechs in der Stadt Remagen, 10 in der Stadt Sinzig, eine in der Verbandsgemeinde Adenau, je zwei in der Verbandsgemeinde Bad Breisig und in der Verbandsgemeinde Brohltal sowie vier in der Gemeinde Grafschaft.

In Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die Grundschule Heimersheim bis auf Weiteres geschlossen. Hintergrund sind die nachgewiesenen Infektionen einer Lehramtsanwärterin und dreier Schülerinnen und Schüler mit dem Coronavirus. Die Kontaktpersonen aus der Einrichtung (LehrerInnen und SchülerInnen) werden derzeit ermittelt und getestet. Erst nach Abschluss der Kontaktpersonenermittlung und bei Vorliegen aller Abstrichergebnisse kann entschieden werden, inwieweit und wann der Betrieb in der Einrichtung wieder aufgenommen wird. Gegenüber den engen Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne angeordnet. Die Eltern sind informiert. Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt gemeinsam getroffen. Darüber hinaus werden derzeit mögliche weitere Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld der positiv getesteten Personen ermittelt und Abstriche entnommen. Auch diese befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Am Donnerstag wurde ein Kind, das die katholische Kindertagesstätte „St. Laurentius“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler besucht, positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwischenzeitlich liegen weitere Abstrichergebnisse der Kontaktpersonen des Kindes vor. Jetzt ist auch eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Vor diesem Hintergrund kommt eine Teilöffnung der Kita nicht in Betracht und die Einrichtung bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der KiTa gGmbH Trier als Träger der Einrichtung und dem Gesundheitsamt gemeinsam getroffen.

Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Ahrweiler liegt aktuell bei 408. Darüber hinaus befinden sich derzeit 1030 Personen in Quarantäne. Acht Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt bei 158 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Damit befindet sich der Kreis weiterhin in der „Alarmstufe“ rot des Warn- und Aktionsplans des Landes Rheinland-Pfalz.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie stellt sich in den einzelnen Städten, Gemeinden und Verbandsgemeinden im Kreis wie folgt dar:

Verbandsgemeinde Adenau: 126 Infektionen, davon 50 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Altenahr: 66 Infektionen, davon 48 genesen, 1 Person verstorben
Verbandsgemeinde Bad Breisig: 68 Infektionen, davon 31 genesen
Verbandsgemeinde Brohltal: 62 Infektionen, davon 33 genesen
Gemeinde Grafschaft: 83 Infektionen, davon 59 genesen
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler: 211 Infektionen, davon 114 genesen, 4 Personen verstorben
Stadt Remagen: 108 Infektionen, davon 52 genesen
Stadt Sinzig: 134 Infektionen, davon 55 genesen, 2 Person verstorben

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Handysammelbox des NABU jetzt auch im Rathaus der Verbandsgemeinde Pellenz

Plaidt, 09.11.2020 – NABU sammelt Handys für Hummel, Biene und Co. Wie bereits in vielen Gemeindeverwaltungen steht nun auch im Rathaus der Verbandsgemeinde Pellenz in Plaidt eine Handysammelbox bereit, um alte Handys sinnvoll und nachhaltig verwerten zu können. Mit dem NABU Osteifel zusammen wurde die Sammelstelle eingerichtet, was das Engagement des NABU beim Handy-Recycling seit 2011 unterstreicht und dem Ziel dient, Ressourcen zu schonen und Projekte zu fördern. Bis 2019 wurde dabei für das NABU-Projekt „Alte Handys für die Havel“ gesammelt, neuerdings fließen die eingenommen Mittel in den NABU-Insektenschutzfonds.

Gute Gründe sprechen für Weitergabe, Reparatur und Recycling. So schlummern nach Angaben des Digitalverbands Bitkom mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren. Unnötige Rohstoffe werden in Ländern des globalen Südens weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.

Der Entsorgungspartner AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte gibt der NABU zum Recycling an Umicore, die die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa betreiben. Beim Recycling der NABU-Handys entstehen Rohstoff-Gewinne von bis zu einem Kilo Gold jährlich, ganz zu schweigen von den Umweltvorteilen. So lässt sich mit zurückgegebenen Altgeräten gleich doppelt für mehr Umweltschutz sorgen: Zum einen wird dadurch sichergestellt, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU einen jährlichen Geldbetrag, der in den NABU-Insektenschutzfonds fließt.

Mit Hilfe des Insektenschutzfonds werden Ackerflächen und Wiesen durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe als Lebensraum für Insekten gesichert. Zusätzlich werden Ackerrandstreifen zu Blühstreifen umgewandelt, bunt blühende Wiesen und Weiden angelegt und auch Hecken gepflanzt. Um herauszufinden, wie sich die Insektenbestände auf den neuen Flächen entwickeln, wird zeitgleich ein Insektenmonitoring gestartet.

Land in privater Hand soll ebenfalls zu Insektenschutzflächen umgestaltet werden. Hierzu stellt das NABU-Projekt „Fairpachten“ Landwirten, Pächtern und Grundbesitzern seine langjährige Erfahrung beratend zur Verfügung. Unter www.fairpachten.org finden sich dazu nützliche Informationen und hilfreiche Materialien.

Und schließlich ist es ein weiteres Ziel des Insektenschutzfonds, die breite Öffentlichkeit über die wichtige Funktion von Insekten zu informieren. Einfache aber effektive Möglichkeiten werden dazu vorgestellt, wie Insektenschutz auch im Kleinen funktionieren kann.

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Die Meinung der Radfahrer ist gefragt! Fahrradklima-Test des ADFC läuft noch bis 30. November

Meckenheim, 09.11.2020 – Meckenheim ist ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt. Das belegt unter anderem der Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). In der bislang letzten Erhebung vor zwei Jahren führte die Apfelstadt das Feld der fahrradfreundlichen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis an und belegte landesweit den zweiten Platz. Im Bundesvergleich landete Meckenheim unter insgesamt 311 Städten mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 50.000 Menschen auf dem bemerkenswerten vierten Rang.

Aktuell bietet sich den Bürgern erneut die Gelegenheit, das Radklima vor Ort zu bewerten. Bis zum 30. November führt der ADFC unter https://fahrradklima-test.adfc.de seine interaktive Befragung durch – weltweit eine der größten ihrer Art. In diesem Jahr widmet sich die Aktion unter anderem dem Radfahren in Corona-Zeiten. Auch Fragen, ob man in einer Stadt zügig und sicher ans Ziel gelangt, gilt es zu beantworten. Das Mitmachen lohnt sich: Durch ihre Einschätzung geben die Teilnehmer der Stadtverwaltung wichtige Hinweise und Impulse für noch bessere Rahmenbedingungen.

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Zentrale Gedenkfeier im Kreis Düren fällt am Volkstrauertag aus

Kreis Düren, 09.11.2020 – Corona-bedingt verzichtet der Kreisverband Düren des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) am Sonntag, 15. November, auf eine zentrale Gedenkfeier mit Programm zum Volkstrauertag. Traditionell lädt Landrat Wolfgang Spelthahn als VDK-Kreisvorsitzender die Menschen an diesem Tag zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Kriegen und Gewalt auf die Ehrenfriedhöfe Hürtgen und Vossenack ein. „So schmerzlich es ist, in diesem Jahr auf das gemeinsame Innehalten und Gedenken zu verzichten: Angesichts der Infektionszahlen ist das Risiko einer Begegnung so vieler Menschen keine verantwortbare Option“, sagt der Landrat. Ausnahmsweise werde der VDK-Kreisverband Düren die Kränze an diesem Wochenende in aller Stille niederlegen, um den Opfern von Kriegen und Gewalt die Ehre zu erweisen, teilt der stellvertretende VDK-Vorsitzende Peter Kaptain mit. Mit Blick auf die Corona-Pandemie hatte dann auch der VDK-Landesverband NRW empfohlen, von öffentlichem Gedenken abzusehen.

Zudem verzichtet der VDK NRW auf die vom 1. bis 30. November traditionelle Spendensammlung auf Straßen und an Haustüren. Als Folge befürchtet er einen erheblichen Rückgang an Spenden, die für ihn zur Finanzierung seiner Aufgaben unverzichtbar sind. Wer den eingetragen Verein dennoch unterstützen möchte, findet auf seiner Homepage eine digitale Spendendose. Zudem gibt es die Möglichkeit, Geld auf das Spendenkonto des Volksbundes bei der Commerzbank Essen zu überweisen.

Der Volksbund pflegt Kriegsgräber aus beiden Weltkriege. Zurzeit sind das mehr als 2,8 Millionen Gräber auf 832 Friedhöfen in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Darüber hinaus hat der Volksbund seit 1989 in Osteuropa über 950.000 Kriegstote geborgen, zum Großteil identifiziert, auf neuen Friedhöfen bestattet und die Angehörigen informiert. Mit seiner internationalen Jugend- und Friedensarbeit fördert der VDK die Völkerverständigung in Europa.

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Schokoladen Adventskalender 2020 in Jülich – umweltfreundlich und fair gehandelt

Jülich, 09.11.2020 – Nur noch wenige Tage, dann öffnet sich das erste Türchen der Adventskalender. Wer noch keinen hat, kann ab sofort in der Tourist-Information oder im Rathaus ein besonderes Exemplar erwerben.

 Das Amt für Stadtmarketing hat innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“ auch in diesem Jahr eine streng limitierte Auflage von Schokoladenadventskalendern produzieren lassen. Die hochwertigen Kalender zeigen natürlich ein Jülicher Motiv: eine rote Christbaumkugel mit goldener „Skyline“ von Jülich mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie sind nicht nur mit fair gehandelter Schokolade gefüllt, sondern haben ein komplett plastikfreies Innenteil, so dass der Kalender nach Ablauf komplett dem Altpapier zugeführt werden kann.

„Der Schokoladenadventskalender ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Stadt Jülich bereits seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit und für den Fairen Handel einsetzt. Ich freue mich, dass dieses Engagement auch durch die Bewerbung als Fairtrade-Stadt weiter bekräftigt und fortgeführt wird.“, so Stefanie Reichenbach als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik bei der Stadt Jülich.

Das Motiv stammt aus der Kollektion der Souvenirs innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“. „Für die Weihnachtszeit sind weitere Produkte geplant und wir werden ganz sicher einen Weg finden, den Bürgerinnen und Bürgern in Kürze die Möglichkeit zu geben, kleine Geschenke von Jülichern und für Jülicher erwerben zu können“, so Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing. Ab sofort sind die Kalender zu den Öffnungszeiten in der Tourist Information am 7./8./14./21. und 28. November jeweils von 10 bis 15 Uhr erhältlich oder auf Bestellung beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63418 oder gstein@juelich.de reservierbar und werden nach Absprache (!) ausschließlich am Eingang des Nebengebäudes des Neuen Rathauses an der Kartäuserstraße ausgegeben oder auf Wunsch zugeschickt.

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Die Wirtschaftsinitiative Pellenz informiert

Plaidt, 09.11.2020 – Gemeinsam gegen Corona: Übersicht Gastronomie mit Liefer- oder Abholservice. Zu den wesentlichen Schutzmaßnahen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zählt, dass seit dem 2. November Gastronomiebetriebe, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen sind. Liefer- oder Abholdienste sind jedoch weiterhin erlaubt!

Sollten Sie einen Liefer- oder Abholservice anbieten, nehmen wir Sie gerne in unserer Übersicht auf. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und auf www.pellenz.de sowie im Pellenzblatt veröffentlicht.

Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt zu uns auf: Wirtschaftsinitiative Pellenz, Cornel Schlüter, Tel. 0 26 32 / 2 99 – 140, E-Mail: cornel.schlueter@pelenz.de

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Stadt Meckenheim lässt Rathaus weiterhin geöffnet – Vorherige Terminvereinbarung dringend empfohlen

Meckenheim, 09.11.2020 – Das Meckenheimer Rathaus bleibt für den allgemeinen Besucherverkehr weiterhin geöffnet. Das Bürgerbüro und der Fachbereich Soziales, Migration und Integration können jedoch aus organisatorischen Gründen nur mit vorherigem Termin aufgesucht werden.

Darüber hinaus bittet die Verwaltung in der aktuellen Coronasituation dringend darum, Kontakte zu vermeiden und vor einer notwendigen persönlichen Vorsprache in der Stadtverwaltung telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren.

Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass die vorherige Terminvereinbarung sehr gut von den Bürgern angenommen wurde und viele positive Effekte mit sich bringt: So gibt es keine Wartezeiten für die Besucher und Termine können zudem auch unabhängig von allgemeinen Öffnungszeiten wahrgenommen werden.

Es wird daher seitens der Verwaltung nochmals dringend empfohlen, vorab einen Termin zu vereinbaren, da Terminvorsprachen bevorzugt behandelt werden.

Wer im Rathaus welches Anliegen bearbeitet, findet man im Bürgerinfosystem auf der städtischen Internetseite unter www.meckenheim.de.

Allgemeine Informationen erhalten die Bürger wie gewohnt über die Servicenummer (02225) 917 0 oder per E-Mail unter stadt.meckenheim@meckenheim.de .

Eine reine Übermittlung von Unterlagen ist nur auf dem Postweg, über den Hausbriefkasten, per E-Mail sowie per Fax oder im Ausnahmefall über die Infothek zu erledigen. Eine persönliche Vorsprache ist in diesem Rahmen nicht möglich.

Beim Besuch des Rathauses ist unbedingt eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Alltagsmaske zu tragen. Daneben gilt es, die Hygiene- und Abstandsregelungen (mindestens 1,5 Meter) einzuhalten.

Öffnungszeiten

Stadtverwaltung Meckenheim allgemein

Montag              7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
14 Uhr bis 18 Uhr

Dienstag            7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Mittwoch            7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Donnerstag        7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Freitag              7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Infothek im Foyer des Rathauses

Montag              7.30 Uhr bis 18 Uhr

Dienstag            7.30 Uhr bis 16 Uhr

Mittwoch            7.30 Uhr bis 16 Uhr

Donnerstag        7.30 Uhr bis 16 Uhr

Freitag              7.30 Uhr bis 13 Uhr

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Sanierung des Mausbacher Froschschachtes abgeschlossen

Stolberg, 09.11.2020 – Der Froschschacht in Mausbach ist eines der letzten weithin sichtbaren Monumente des traditionsreichen Erzbergbaus in der Region. Nun hat die Kupferstadt Stolberg die Sanierung dieses Denkmals abgeschlossen. Vorausgegangen war ein entsprechender politischer Antrag.

Rund 14 Meter ragt der oberirdische Teils des Wetterschachtes der vor über 100 Jahren geschlossenen Grube Diepenlinchen aus der Erde. Die Teufe des Schachtes beträgt nach der letzten Ausbaustufe rund 360 Meter. Der Schacht diente der Versorgung dieser größten und ergiebigsten Grube im Erzbergbau in der Region mit Atemluft.

Vor der Sanierung. Foto: Burkhard Kern

Besonders markant war und ist das Einschussloch über halb des Zuganges, das noch aus Kriegszeiten stammt. In Absprache mit der Denkmalbehörde wurde das Loch im Zuge der Sanierung mit einigen Ziegelsteinen verschlossen, die aus dem Bestand am oberen Ende des Schachtes entnommen werden mussten. Allerdings sind die Ziegel leicht zurückversetzt eingebaut, so dass das Einschussloch nach wie vor zu erkennen ist.

Das Mauerwerk an der Westhälfte des Turmes war so stark verwittert, dass eine sichere Statik an der Mündung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Auch diese Schwachstelle hat die Stadt nun mit Ziegeln von der Spitze sanieren können. Der Stabilisierung dient nun insbesondere ein innen liegender und mit Ziegeln verkleideter Betonring.

„Der Froschschacht ist ein enorm wichtiges Industriedenkmal unserer Stadt und ist eines der letzten Relikte des Aufstiegs der Kupferstadt Stolberg zu einem bedeutenden Industriestandort. Bereits in der Römerzeit wurde dort Erzbergbau betrieben. Zu Hochzeiten arbeiteten dort rund 800 Bergleute, bevor der Betrieb 1919 eingestellt werden musste“, resümiert Bürgermeister Patrick Haas.

Fertiger sanierter Zustand. Foto: Burkhard Kern

Der Erste und Technische Beigeordnete der Kupferstadt, Tobias Röhm, betont: „Wir haben es geschafft, die Statik dieses wichtigen Denkmals zu sichern ohne dabei die Charakteristik zu verlieren. Wichtig war vor allem die Entfernung des unkontrollierten Bewuchses. So ist der Froschschacht nicht nur für die Nachwelt erhalten, sondern insbesondere auch wieder sichtbar.“

Den Namen des Schachtes stammt nach Einschätzung von Historikern wahrscheinlich aus der damalig üblichen Vorgehensweise, Schächte, Stollen und Lagerstätten nach leitenden Angestellten der Grubengesellschaft zu benennen. Womöglich hieß ein Steiger oder ein Bergbeamter der Grube also Frosch, Frösch oder Fröschen mit Nachnamen.