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Lottospielerin aus dem Raum Trier gewinnt knapp 1,2 Millionen Euro

Region/Koblenz – Gewinnklasse 2 im Lotto 6aus49 mit Kundenkarte – Es ist der dritte rheinland-pfälzische Lotto-Millionengewinn in Folge und der siebte diesem Jahr: Eine Spielteilnehmerin aus dem Raum Trier hat in der Lotto-Ziehung am Samstagabend knapp 1,2 Millionen Euro gewonnen.

Die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 10, 18, 23, 27, 28 und 38 auf dem Tippschein. Zum Gewinn des Jackpots fehlte ihr lediglich die richtige Superzahl 4.

Den Lottoschein hatte sie am Freitag in einer Annahmestelle im Raum Trier ins Spiel gegeben und die Glücksgöttin Fortuna mit einem Normalschein, der für eine Woche galt, herausgefordert. Eingesetzt hatte die Neu-Millionärin dafür lediglich 12,35 Euro. Die exakte Gewinnsumme beträgt 1.196.545,20 Euro.

Da der Schein mit einer Lotto-Kundenkarte ins Spiel gegeben wurde, ist die Gewinnerin Lotto Rheinland-Pfalz persönlich bekannt und wird das Geld in den kommenden Tagen überwiesen bekommen.

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Prominente Unterstützung bei der Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Mayen

Mayen – In der Zeit vom 31. Oktober bis 25. November 2023 führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch. Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) unterstützt die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Ganz im Sinne der traditionsreichen Verbundenheit zwischen der Stadt Mayen und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr hat auch Oberbürgermeister Dirk Meid, gemeinsam mit Oberst Dr. Ferdi Akaltin vom ZOpKomBw, die Sammlung aktiv unterstützt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt im Auftrag der Bundesregierung für die über 2,7 Millionen Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft im In- und Ausland, insgesamt in 46 Ländern. Darüber hinaus sucht der Volksbund auch nach Gräbern von Gefallenen, identifiziert Unbekannte und betreibt Ermittlungen von Hinterbliebenen. Die jährliche Haus- und Straßensammlung stellt einen Eckpfeiler bei der Sicherstellung der finanziellen Mittel für diese umfangreiche Arbeit dar.

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„Im Krieg gibt es nur Verlierer“ – Volkstrauertag in Mechernich

Mechernich – In Mechernich hat am Sonntag, wie in der ganzen Bundesrepublik, der „Volkstrauertag“ stattgefunden. An diesem „stillen Tag“ gedenkt man den in Kriegen gefallenen Soldatinnen und Soldaten sowie Opfern von Gewalt, Terrorismus oder politischer Verfolgung in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Die Mechernicher Bergkapelle unter Dirigent Uli Poth (r.) sorgte derweil für musikalische Untermalung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Am Bleiberg gestalten diesen Tag traditionell die Bundeswehr, die Bergkapelle und verschiedene Vereine. So auch dieses Mal. Begonnen hat der Tag mit einer Messe in der Mechernicher Pfarrkirche „St. Johannes Baptist“, nach der ein Gedenkgang in Formation samt Beflaggung der verschiedenen Vereine und zu Tönen der Bergkapelle hinauf auf den Kirchberg führt. Er endete am Kriegerdenkmal an der Alten Kirche, auf dem die Namen der Toten und Vermissten des ersten und zweiten Weltkrieges aus dem Mechernicher Stadtgebiet in Metalltafeln verewigt sind.

Die Messe gestaltete GdG-Pfarrer Erik Pühringer, der auch die Zeremonie auf dem Berg bei strahlendem Sonnenschein eröffnete, nachdem die Bergkapelle ein Lied zu Beginn aufgespielt hatte.

Mit dabei war auch der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Ortsbürgermeister Günther Schulz, Vertreter des DRK-Ortsverbandes Mechernich unter dem Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland, des Festausschusses Mechernicher Karneval, des KC Bleifööss, der städtischen Prinzengarde und des Vereinskartells.

„Zeichen der Hoffnung und Versöhnung“

Pühringer betete darum, dass Gott die Gefallenen „in seine Hände“ nehme und Opfer von Krieg und Gewalt ins „Land des Lichts und des Friedens“ führen möge. Dann sprach der Stadtortälteste und Leiter des Mechernicher „Bundeswehr Depots West“, Oberstleutnant Dirk Hagenbach, zu den Anwesenden. Seine Rede hielt er unter dem Motto „Gedenken und Gedanken zum Volkstrauertag“.

Darin ermahnte er, „nicht zu vergessen“. So zum Beispiel die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die auf Auslandseinsätzen ums Leben gekommen sind, aber auch allen anderen Opfern von Bürgerkrieg, Gewalt, Terrorismus und politischer Verfolgung zu gedenken. Er sehe diesen Tag als „Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung“ unter den Völkern.

„Lehren mit Leben füllen“

Gerade auch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten samt ihren Schrecken machten Gedenktage wie diesen besonders wichtig. „Im Krieg gibt es nur Verlierer“, betonte Hagenbach. Denn man verliere dabei Hab und Gut, seine Gesundheit oder sogar das Leben.

Er betonte, dass der Volkstrauertag wichtig sei, Krieg vorzubeugen und um zu verstehen, dass kein Volk besser als das andere sei. Und so bat er jeden darum, einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft zu leisten. Man dürfe vergangenes Leid nicht vergessen und müsse die „Lehren daraus mit Leben füllen“.

Nach einem Salut vor den Trauerkränzen zur Deutschen Nationalhymne dankte Marcel Hembach, der Vorsitzende des Vereinskartells Mechernich, den Teilnehmern, der Bergkapelle, der Bundeswehr und den Vereinen, bevor es den Berg in Formation wieder hinunter ging und der Mechernicher Volkstrauertag seinen Abschluss auf dem städtischen Kirchplatz fand.

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Zentrale Gedenkfeier der Gemeinde Kall zum Volkstrauertag auf dem Soldaten-Friedhof in Steinfeld

Kall-Steinfeld – „Möge Friede sein, ihr Freunde“ – Bürgermeister Hermann-Josef Esser: „Im Krieg sterben auch Empathie und Solidarität“ – Kranzniederlegung durch die Reservistenkameradschaft Dahlem – Warnung vor Fake-News – Mit dem israelischen Friedenslied „Schalom Chaverim“ („Möge Frieden sein, ihr Freunde“) trug der Chor an der Basilika Steinfeld, unter Leitung von Stefan Hönig, ein jüdisches Lied vor, das von Sehnsucht nach Frieden und Verbundenheit getragen wird. Der Vortrag des Chores fand im Rahmen der zentralen Gedenkfeier der Gemeinde Kall zum Volkstrauertag auf dem Soldatenfriedhof in Steinfeld statt. Bei frischen Herbstwetter hatten sich zahlreiche Menschen an der Gedenkstätte eingefunden, um nicht nur den Toten der beiden Weltkriege, sondern auch den aktuellen Opfern von Krieg, Terror und Gewalt zu gedenken.

Nach dem Gottesdienst in der Basilika hatten sich die Feuerwehren aus Kall und Wahlen, die St. Rochus-Schützenbruderschaft Wahlen, die Musikkapelle Urft, eine starke Abordnung der Reservistenkameradschaft Dahlem, der Chor an der Basilika Steinfeld, Bürgermeister Hermann Josef Esser, die Ortsvorsteher Roman Hövel (Wahlen) und Stefan Kupp (Kall) sowie die Kreistagsabgeordnete Ute Stolz vor dem Klosterportal getroffen, um unter dem Kommando von Gemeinde-Wehrleiter Harald Heinen im Schweigemarsch zum Soldatenfriedhof zu gehen.

Während die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Dahlem und Fackelträger der Löschgruppe Wahlen am Gedenkkreuz die Ehrenwache stellten, sprach der Steinfelder Pater Paul ein Friedensgebet. Der Chor der Basilika und der Musikverein Urft unter Leitung von Andreas Lang sorgten für die musikalische Begleitung der Gedenkfeier.

Die Gedenkrede hielt Bürgermeister Hermann-Josef Esser, der die Anwesenden dazu aufrief, Zeichen gegen Krieg und Terror zu setzen. Esser: „Lassen Sie uns einstehen für Frieden und Freiheit. Lassen Sie uns eintreten für Empathie und Solidarität“. Wenn am Volkstrauertag der Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft gedacht werde, müsste man auch über das Sterben reden und sich die Fragen stellen, wer sterbe, was sterbe, warum das so sei und was man tun könne.

Esser gab einige Antworten: „Im Krieg sterben Menschen. Auf der Stelle tot, ohne zu leiden. Oder sie sterben langsam und qualvoll an ihren Verletzungen. Oder sie überleben, aber ihre Seele stirbt, weil Sie das Erlebte nicht verarbeiten können.

Menschen sterben als Gäste einer friedvollen Party in der Wüste oder als Bewohner eines grenznahen Kibbuz. Menschen und auch Kinder sterben, weil es in einem Krankenhaus keinen Strom, kein Wasser und keine Medikamente gibt. Sie sterben selbst an harmlosen Verletzungen“, umschrieb der Bürgermeister die aktuelle unmenschliche Situation im Nahen Osten.

Was im Krieg auch langsam sterbe, seien die Empathie und die Solidarität. Esser: „Wer kennt nicht den Roman „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque. Er stellt schon im Titel die Teilnahmslosigkeit der Menschen in der Heimat an dem Grauen an den Fronten des 1. Weltkriegs gegenüber“. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sei vielen Nachrichtensendungen nicht mal mehr eine Kurzmeldung wert. Der Krieg und das Leid der Menschen in der Ukraine drohten, vor dem Hintergrund der Ereignisse in Nahost, in den Gesellschaften Europas in Vergessenheit zu geraten. Esser: „Das darf nicht geschehen“.

Bei allem Grauen seien die beiden Weltkriege durch einfaches Bild von Feinden und Verbündeten gekennzeichnet gewesen. Damals seien Bilder zwar nicht frei von Verzerrungen und Übertreibungen, aber für alle verständlich gewesen. In heutigen Auseinandersetzungen gehe zunehmend die Klarheit verloren, wo und zwischen wem die Interessens- und Frontlinien verlaufen, wer Opfer und wer Aggressor ist. Der Bürgermeister: „Was im Krieg auch stirbt, ist die Wahrheit“.

Heutzutage seien die Fake-News eher der Normalfall als die Ausnahme. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz fänden sich im Netz gefakte Fotos und Videos, die sogar von Experten kaum als solche zu erkennen seien.

Der Bürgermeister appellierte an die Anwesenden: „Sehen wir genau hin, wer welche Informationen verbreitet und seine eigene Wahrheit schaffen möchte. Lassen Sie uns dagegen unsere Stimmen erheben, nicht nur am Volkstrauertag, sondern an jedem Tag des Jahres“.

Bevor der Musikverein Urft die Nationalhymne anstimmte, legten Reservisten an der Gedenkstätte einen Kranz der Gemeinde Kall nieder. Der Chor der Basilika hatte im Verlauf der Gedenkfeier einige Stücke vorgetragen und mit der jüdischen Volksweise „Schalom Chaverim“ den Wunsch „Shalom, le hitraot, le hitraot, schalom, schalom“ („Frieden, bis wir uns das nächste Mal sehen; Friede bis zum nächsten Mal.“) verbunden. (Reiner Züll)

 

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Gedenkstunde zum Volkstrauertag auch in Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Jung erinnert an die Toten von Krieg und Terror – Mit einer Gedenkstunde hat die Stadt Meckenheim den Volkstrauertag würdevoll begangen. An der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße erinnerte Bürgermeister Holger Jung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. In seiner Rede nahm er Bezug auf die aktuellen Kriege und deren verheerende Folgen. Jung appellierte, für einen friedlichen Umgang und eine gerechtere Welt einzustehen, und gedachte der Menschen, die durch Gewalt, Krieg und Terror ums Leben gekommen sind. Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule bereicherten die Veranstaltung mit ihren Textbeiträgen und selbst gestalteten Kunstwerken ebenso wie der Kirchenchor der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim und der Trompeter René B. Gentzsch. Umrahmt von einer Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal legte der Bürgermeister zum Abschluss einen Kranz am Erinnerungsmal nieder.

„Die heutige Gedenkveranstaltung ist für mich alles andere als ein Pflichttermin, der in jedem Jahr im Kalender steht. Vielmehr ist es mir ein großes Bedürfnis, in diesen besonderen Zeiten den Volkstrauertag ganz bewusst zu begehen“, blickte Holger Jung tief betroffen auf die jüngst entfachten Krisenherde und Kriege. Sie erschüttern die Welt und bringen den betroffenen Menschen in Israel, im Nahen Osten und in der Ukraine unermessliches Leid.

„Lassen Sie uns gemeinsam gedenken und zugleich mahnen. Denn der Volkstrauertag erinnert uns daran, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind.“ Jung sprach von der Aufgabe, aus der Geschichte zu lernen und sich für Frieden, Freiheit und demokratische Werte einzusetzen. „Die Schrecken der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen!“, lautete sein eindringlicher Appell. „Es liegt in unseren Händen, die Welt zum Besseren zu verändern. Wir alle können unseren Beitrag leisten, sei es durch Aufklärungsarbeit, humanitäre Hilfe oder politisches Engagement“, so der Bürgermeister.

Zum Volkstrauertag sind die Deutschen aufgerufen, der Opfer von Gewalt und kriegerischer Auseinandersetzung überall auf dieser Welt zu gedenken. „Der stille Gedenktag gibt uns die Möglichkeit der inneren Einkehr, des Nachdenkens, des Innehaltens und des Trauerns. Auch sollten wir ihn nutzen, um gemeinsam ein deutliches Zeichen des Miteinanders, der Solidarität und des Mitgefühls zu setzen.“ Holger Jung verurteilte Rassismus, Hass und Gewalt, denen man keinen Raum geben dürfe. „Stattdessen müssen wir aktiv für eine freie und gerechte Gesellschaft werben und für Toleranz und Respekt eintreten.“ Der Volkstrauertag solle auch künftig daran erinnern, „dass es unser Vermächtnis und unsere Aufgabe ist, die Zukunft zum Bessern zu gestalten.“

 

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Feierlicher Appell zur Verleihung der Fluthilfe-Medaille in Mayen

Mayen – Im Rahmen eines feierlichen Appells wurden am 16. November Fluthilfemedaillen an die Soldat*innen der Mayener Bundeswehr verliehen. Als Dank und zur Ehrung für Ihre Dienste während der Flutkatastrophe 2021 an der Ahr hat das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr über 200 Soldat*innen mit dieser Einsatzmedaille ausgezeichnet.

In einem feierlichen Appell marschierten die Soldat*innen auf dem Marktplatz auf, begleitet vom Heeresmusikcorps. Neben Oberbürgermeister Dirk Meid, waren auch Landtagsabgeordneter Thorsten Welling und Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner unter den Ehrengästen.

Oberbürgermeister Dirk Meid betonte in seiner Dankesrede die Bedeutung der Bundeswehr zum Schutz der Bevölkerung und dankte allen Soldat*innen für Ihren Einsatz. „Es herrschte ein Ausnahmezustand, der einem Kriegsschauplatz gleichkam – dieser wurde für die nächsten Wochen und Monate zu Ihrem Einsatzgebiet. Es war eine Ausnahmesituation und ein Einsatz wie er nicht ständig vorkommt und daher berechtigt für eine solche Auszeichnung“, so der Stadtchef.

Neben dem Oberbürgermeister ergriff auch Oberst Dr. Ferdi Akaltin, Kommandeur des Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr das Wort. Auch er sprach in seiner Rede Dank und Wertschätzung aus.

Im Anschluss wurden die Fluthilfemedaillen an die Soldat*innen verliehen und zu einem abschließenden Empfang ins Rathaus geladen.

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Ehrung von Schüler*innen 2023 – „Wir in Aachen – Wir fördern unsere jungen engagierten Talente“

Aachen – Sie haben in der Corona-Zeit darauf geachtet, dass stille Mitschüler*innen nicht „verloren gehen“, sie spielen brillant Geige und sind nebenbei noch Mathe-Champions, ohne sie als Technikteam gäbe es keine Veranstaltungen an der Schule, sie schaffen grüne Oasen für die benachbarte Grundschule, initiieren Spendenaktionen für Erdbebenopfer oder Frauen im Iran, sie erschaffen neue Zugangsscanner für die Mensa oder sind die „gute Seele“ der Schule, die sich um andere Schüler*innen kümmert. Dies und noch einiges mehr haben Aachener Schüler*innen oder Gruppen aus Schulen geleistet – und wurden für überdurchschnittliche kognitive, herausragende künstlerische, musikalische, sportliche Leistung oder großartiges soziales Engagement geehrt – stets nach dem Motto „Wir in Aachen. Wir fördern unsere jungen engagierten Talente“.

Die Stadt Aachen hatte nach drei „Corona-Jahren“ wieder ins Rathaus eingeladen – in den festlichen Krönungssaal. Auf den festlichen Rahmen nahm Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in ihrem Grußwort auch Bezug: „Es ist wichtig Sie hier willkommen zu heißen, Sie im Wohnzimmer der Stadt Aachen zu begrüßen.“ Keupen ist überzeugt: „Sie sind die Basis, auf die wir die Zukunft bauen.“ Von lokal bis global: „Engagement in der Jugend prägt für ein ganzes Leben“, ist die Oberbürgermeisterin überzeugt. Keupen weiter: „Es ist wichtig, dass Sie ihren Mut behalten und auch mal etwas ausprobieren.“ Es gelingt nicht alles beim ersten Anlauf, weil es bei solchen Fehlern und Rückschlägen auch immer gute Unterstützung braucht, lobte sie besonders Eltern und Lehrer*innen: „Unsere jungen Menschen brauchen Menschen, die sie begleiten, ihnen in Tälern auch mal einen Schubs geben.“

Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur, begrüßte dann die Geehrten persönlich auf der Bühne des Krönungssaals, überreichte Urkunden und Gutscheine. Er betonte: „Das, was ich hier heute lese und auszeichne, das macht mir Hoffnung für die Zukunft unserer Stadtgesellschaft.“ Man könne den Preis auch umbenennen in „Jenseits des Tellerrandes“, angesichts des Engagements. Die Jugendlichen, die ausgezeichnet werden, werden von den Schulen vorgeschlagen und von einer Jury ausgewählt. „Und das könnten sicher noch viel mehr sein. Machen Sie Werbung für den Preis, damit wir noch mehr Vorschläge bekommen“, forderte Brötz die Anwesenden im Saal auf.

Die Preisträger*innen

Einzelehrungen

  • Lina Abdalla: Kaiser-Karls-Gymnasium
  • Marie Burghoff: Gesamtschule Brand
  • Celina Fränken: Hugo-Junkers-Realschule
  • Lotte Fritsche: Gesamtschule Brand
  • Pia Gottfried: Gesamtschule Brand
  • Julian Kersten: Bischöfliches Pius-Gymnasium
  • Vladimir Luu: Kaiser-Karls-Gymnasium
  • Amira Mansour: Kaiser-Karls-Gymnasium
  • Lilli Sophie Pyls: Kaiser-Karls-Gymnasium
  • Artur Schwartzenberg: Gesamtschule Brand
  • Nike Stuhlsatz: Bischöfliches Pius-Gymnasium
  • Max Wörmann: Gesamtschule Brand

Gruppenehrungen

  • Klasse „Kaufleute für Büromangement“ KBM201: Paul-Julius-Reuter-Berufskolleg
  • Technik-Team: Bischöfliches Pius-Gymnasium
  • Schülersprecher*innen-Team: St. Ursula Gymnasium

 

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Laufen, Walken oder Wandern bei den 40. KSK-Winterläufen in Bell

Laacher See – Die LG Laacher See lädt alle Lauf-, Walking- und Wanderfreunde zur Jubiläumsveranstaltung der KSK-Winterläufe nach Bell (am Sportplatz) ein. Die letzten Absprachen mit dem Namensgeber der Winterläufe die KSK-Mayen sind getroffen und am 09.12.23 kann es ab 13:00 Uhr los gehen. Zielschluss ist auf 16:00 Uhr festgelegt.

Die Läufe finden auf einen Wald-Rundkurs von ca. 2,3 km Länge bei jedem Wetter statt. Sinn ist es, dass die Sportler an den Veranstaltungstagen beliebig viele Runden absolvieren können. „Es kommt nicht auf die gelaufene Zeit an, sondern auf die Anzahl der zurückgelegten Runden“, sagt Daniel Bölts, stv. Vorsitzender der LG Laacher See. „Die Sportler können bei uns laufen, walken oder ganz einfach wandern. Dies ist auch ein Grund dafür, dass unsere Winterläufe gerne besucht werden“, ergänzt Bölts.

„Es ist kein Wettkampf, Zeiten werden nicht gestoppt und die Altersklasseneinteilung entfällt. Jeder kann teilnehmen, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich, “ erklärt Klaus Jahnz, Vorsitzender der LG Laacher See.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Urkunde mit den jeweils zurückgelegten Kilometern. Zusätzlich bekommen alle, die an beiden Veranstaltungen teilgenommen haben, einen von der KSK und monte mare zur Verfügung gestellten Sachpreis. Die drei Frauen und Männer, welche die meisten Runden zurücklegen, werden ebenfalls ausgezeichnet.

Mit einem Imbissstand sorgen fleißige Helfer der LG für das leibliche Wohl der Gäste. Duschmöglichkeit vorhanden.

Der 2. Winterlauf findet am Samstag, dem 13. Januar 2024 ab 13:00 Uhr mit Zielschluss 16:00 Uhr, statt. Anmeldung und weitere Informationen: www.winterlaeufe.de

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Stolberg bewegen – mit top-ausgestatteten Sportboxen für alle

Stolberg – Neue, niedrigschwellige Sportstätten mit öffentlich zugänglichen Verleihangebote inklusive Trainingsequipment – das bieten nun die Stadt Stolberg in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband Stolberg. In den neuen Sportboxen warten zahlreiche Sport- und Spielgeräte auf begeisterte Sportlerinnen und Sportler von Jung bis Alt. „Mir hat der Sport in meinem Leben unglaublich viel gebracht“, sagt Bürgermeister Haas und freut sich deshalb „dass nun alle Menschen unabhängig vom Geldbeutel ab sofort die Möglichkeit haben, niedrigschwellig und im öffentlichen Raum den Sport mit dem passenden Equipment zu machen, den sie möchten.“

Die Boxen stehen ab sofort im Stadion Glashütter Weiher, zu dem die Öffentlichkeit jeweils mittwochs und freitags von 16 Uhr bis in die Abendstunden Zugang hat. Eine weitere Box ist im Calisthenics Park auf der Liester (zwischen Amselweg und Ardennenstraße) zu finden.

Die Bedienung und Buchung ist ganz einfach. Über die App „SportBox app and move“ kann die jeweilige App gebucht werden. Sie kann dann zur gebuchten Zeit geöffnet werden. Die Stolberger Sportboxen wurden durch das Sporthaus Flink mit verschiedenen Bällen, Schlägern und zahlreichen Sportspielen für Jung und Alt ausgestattet, die frei verwendet werden dürfen.

Die Sportboxen werden durch das Landesförderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ unterstützt. „Besonders danken möchten wir dem Stadtsportverband, der die Aufstellung beantragt hat und dem Sporthaus Flink, das die Boxen ausgestattet hat. Wir weiten damit gemeinsam die sportlichen Möglichkeiten unserer Stadt weiter aus“, erklärt der Beigeordnete Michael Ramacher.

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Neuer Jülich-Schirm ist da! – Auf dem Weihnachtsmarkt erhältlich

Jülich – Der neue Jülich-Schirm schützt – nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt – vor Regen – Neu eingetroffen ist – bei strömendem Regen – der neue Jülich-Schirm. Er ist eines der neuen Produkte, die das Amt für Stadtmarketing traditionell zur Adventszeit für den Verkauf in der Hütte auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Jülicher Schlossplatz entwickelt hat.

Apropos entwickeln: passenderweise hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich, die bei der Veranstaltungsreihe „Jülich im Advent“ in den vergangenen Jahren die Finanzierung des Bühnenprogramms übernommen hatte, das Sponsoring zugesagt. Das Event auf dem Kirchplatz kann wegen Bauarbeiten in diesem Jahr nicht stattfinden.

Bürgermeister Axel Fuchs und Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing unterzogen die neuen Schirme direkt einem – erfolgreichen – Praxistest. Sowohl der marineblaue Ein-Personen-Schirm mit Holzgriff als auch der knallrote Doppelschirm – beide verziert mit der im Dunkeln reflektierenden Skyline der Stadt Jülich – sind seit Freitag, 17. November, auf dem Weihnachtsmarkt für 15 bzw. 25 Euro erhältlich.