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Kreis Düren bewirbt sich um Teilnahme an Modellprojekt „Öffnen mit Sicherheit“

Düren, 26.03.2021 – Landrat Wolfgang Spelthahn bringt es auf den Punkt: „Wir wollen aus der Not eine Tugend machen.“ Trotz derzeit leider immer noch hoher Inzidenzzahlen will der Kreis Düren zeigen, dass perspektivisch Lockerungen mit intelligenten Konzepten möglich sein können. Deshalb bewirbt sich der Kreis als Modellkommune für das landesweite Projekt „Öffnen mit Sicherheit“.

 „Wir setzen dabei auf eine kluge Teststrategie“, betont der Landrat. Ziel ist es zu erproben, inwieweit Menschen mit negativen Testergebnissen bestimmte Lockerungen in öffentlichen Bereichen ermöglicht werden können. Auf der Bund-/Länderkonferenz war am Montag beschlossen worden, dass Länder im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten in ausgewählten Regionen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche öffnen können, „um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines strengen Testregimes zu untersuchen“, wie es heißt.

„Wir bieten mit unserer Teststrategie sehr gute Voraussetzungen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis Düren ermöglicht seinen Einwohnern jeden Sonntag in Düren und Jülich einen kostenlosen Schnelltest. Außerdem werden Bürgertests einmal in der Woche für jeden in mittlerweile rund 100  Apotheken und Arztpraxen angeboten. Nach den Osterferien wird es in allen Kitas des Kreises Düren sogenannte „Lolly-Tests“ für Kinder geben. Dabei handelt es sich um ein äußerst schonendes Verfahren, das von der Uni Köln erprobt wurde. Zudem bietet der Kreis über mobile Teams schon jetzt Schnelltests in Kitas und Grundschulen an. Darüber hinaus startet im April eine große Studie, bei der die Teilnehmer auf Antikörper und damit auf eine mögliche vorherige Infektion untersucht werden.

„Wir wollen diese Tests nutzen, damit Menschen mit einem negativen Ergebnis weitere Vorteile haben“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Testergebnisse werden – unterstützt mit digitaler Technik – effektiv ausgewertet und registriert. So nutzt der Kreis eine eigene Software, aber zum Beispiel auch die Luca-App, die an das Kreis-Gesundheitsamt angebunden ist. Voraussetzung für die Teilnahme am landesweiten Modellprojekt sind IT-gestützte Prozesse zur Kontaktnachverfolgung. „Diese Bedingungen erfüllen wir“, unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn und verwies zudem auf die landesweit überdurchschnittlich hohe Impfquote im Kreis Düren (11,9 Prozent Erstimpfungen / 5,3 % Zweitimpfungen).

„Ich könnte mir auch eine größere Modellregion unter Einbeziehung unserer Nachbarkreise vorstellen“, sagte der Landrat. Zur Städteregion und zum Kreis Heinsberg gebe es „enge Bezugspunkte“, die für das Projekt genutzt werden könnten“. Die gesamte Region biete mit großen und größeren Städten, ländlichen Gebieten und unterschiedlichen Inzidenzzahlen ein breites Untersuchungsfeld.

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Bei uns im Kreis Düren kann sehr gut modellhaft untersucht werden, unter welchen Umständen verantwortungsvolle Lockerungen möglich sind.“ Deshalb sehe sich der Kreis „als sehr geeignet an“, am landesweiten Modellprojekt mitzuwirken.

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Jetzt anmelden zur Online-Veranstaltung des GK-Mittelrhein „Checkpoint Weiterbildung“ am 30. März

Region/Mayen-Koblenz, 26.03.2021 – Das GK-Mittelrhein informiert am 30. März über vielfältiges Weiterbildungsangebot. Welche
Weiterbildungen gibt es insbesondere für Fachkräfte im Gesundheitswesen? Wie sind sie organisiert und unter welchen Voraussetzungen kann man teilnehmen? Diese und weitere Fragen beantworten Experten aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Dienstag, 30. März, beim „Checkpoint Weiterbildung“. An diesem Tag dreht sich alles rund um die vielfältigen Weiterbildungsangebote, die über das Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein angeboten werden. Zu den berufsgruppenspezifischen sowie -übergreifenden Bildungsangeboten gehören beispielsweise Kurse wie „Führen und Leiten im Gesundheitswesen“, „Notfallpflege“ oder „Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie“. Auch Thema bei der digitalen Info-Veranstaltung sind die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse in der Pflege in Deutschland sowie entsprechende Förderungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch an Führungskräfte, die sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter informieren möchten. Damit trotz Früh-, Spät- oder Nachtschicht möglichst viele Interessenten teilnehmen können, findet die circa zweistündige Veranstaltung um 10, 13 und 15 Uhr online über Microsoft Teams statt. Zum Mitmachen benötigen die Teilnehmer nur ein internetfähiges Endgerät, also PC, Laptop, Tablet oder Handy.

Das gesamte Programm sowie weitere Informationen stehen online auf www.karriere-gk.de bereit. Ansprechpartnerin für Rückfragen und Anmeldung ist Kristina Vogt-Winter, Koordinatorin Recruiting & Bewerbermanagement im GK-Mittelrhein: 0261 499-1802, bfi@gk.de.

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GenoZülpicherBörde gestartet

Zülpich/Weilerswist, 26.03.2021  – Die Erfolgsgeschichte geht weiter, nun hat auch die Zülpicher Börde ihre Generationengenossenschaft. Bei der GenoZülpicherBörde handelt es sich um eine Zweigniederlassung der 2017 gegründeten GenoEifel. Vorstandssprecher Malte Duisberg, Koordinatorin Corinne Rasky, Mitarbeiterin Elke Simons und Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen eröffneten das Geno-Büro Zülpich, das im Pfarrhaus der evangelischen Christus-Kirchengemeinde untergebracht ist. Gleichzeitig ist das auch der Startschuss für Weilerswist, wo Elke Simons in Raum 24 des Rathauses anzutreffen ist.

Im evangelischen Gemeindezentrum in Zülpich bietet Elke Simons, hier mit Bürgermeister Ulf Hürtgen, montags von 14 bis 16 Uhr Beratungsstunden an. Von 10 bis 12 Uhr berät sie im Weilerswister Rathaus. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Die GenoEifel war im Kreis Euskirchen größtenteils auf den Altkreis Schleiden beschränkt. Doch hier im Kreisgebiet leben wir über die kommunalen Grenzen hinweg und hatten beispielsweise Anfragen aus Zülpich und Euskirchen“, berichtet Malte Duisberg. Grund für die örtliche Beschränkung war das Gebiet des Fördergebers, der Leader-Region Eifel (das auch die Eifelteile des Kreises Düren und der Städteregion Aachen beinhaltet).

Stellten die GenoZülpicherBörde vor: Vorstandssprecher Malte Duisberg (v.l.), Koordinatorin Corinne Rasky und Mitarbeiterin Elke Simons. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Um sich auch im nördlichen Kreis Euskirchen auszudehnen, stellte die GenoEifel einen Antrag bei der Leader-Region Zülpicher Börde, der bewilligt wurde. Hinzu kam eine finanzielle Unterstützung durch die Eifelstiftung mit Sitz in Kronenburg. Die GenoEifel hat nun die Möglichkeit, sich unter dem Namen GenoZülpicherBörde auch in Zülpich, Weilerswist, Vettweiß, Nörvenich und Erftstadt zu präsentieren. In der Stadt Euskirchen, die keiner Leader-Region angehört, konnte übrigens auch ein Fördergeber gefunden werden, sodass die GenoEifel Ende April ihre Arbeit in der Kreisstadt aufnehmen möchte.

Bei der GenoEifel handelt es sich um eine Plattform, die ehrenamtliche Helfer an Hilfesuchende zur Erledigung kleinerer Aufgaben vermittelt, für die kein gewerbliches Unternehmen zuständig ist. Mit den Worten „Alles zwischen Handwerk und Pflege“ beschreibt es Corinne Rasky und meint damit Dienstleistungen wie Leihgroßeltern, die Reparatur eines Wasserhahns oder einer klemmenden Backofentür, das Einstellen der TV-Sender am Fernseher oder eine Computer-Nachhilfe. Hinzu kommt ein nicht unwesentlicher Faktor: „Die GenoEifel ist mehr als nur die Vermittlung von Dienstleistungen. Es geht auch um Kommunikation, denn wir erleben immer mehr Vereinsamung im Alter. Zwischen unseren Helfern und den Hilfesuchenden sind schon Freundschaften entstanden“, so Rasky weiter.

„Sehr guter Exportschlager aus der Eifel“

Bürgermeister Hürtgen sieht die Notwendigkeit einer solchen Gemeinschaft: „Drei-Generationen-Haushalte wie früher gibt es selbst im ländlichen Raum nur noch selten. Der Bedarf ist deshalb da.“ Die Generationengenossenschaft mit ihrem „segensreichen Wirken“ und ihrem Dienstleistungs-Rundum-Schlag würde sich perfekt einfügen in das Netzwerk aus Tafel, dem Bündnis „Zülpich hält zusammen“, den Kirchengemeinden und Organisationen wie Feuerwehr und Rotes Kreuz und eine wichtige Lücke schließen. „Das ist ein sehr guter Exportschlager aus der Eifel in die Börde“, stellt Ulf Hürtgen fest.

Elke Simons ist seit dem 1. Januar bei der GenoZülpicherBörde, zunächst mit nur zehn Stunden pro Woche, ab 1. April mit 20 Stunden. Die 60-jährige gelernte Bankkauffrau und Buchhalterin, die auch in der evangelischen Kirchengemeinde aktiv ist, gibt zu, dass sie bei der Vorstellung der GenoEifel eher zufällig dabei gewesen war und sofort überzeugt war vom Konzept. Sie will, wenn die Corona-Pandemie es erlaubt, Institutionen wie Arztpraxen und Kindergärten aufsuchen und dort die GenoZülpicherBörde vorstellen.

Natürlich gelten diese Aussagen auch für Weilerswist. Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst, die bei der Vorstellung kurzfristig verhindert war, sei von Anfang an begeistert gewesen, erinnert sich Corinne Rasky. „Sie hat uns sofort Räume im Rathaus angeboten und uns sehr herzlich empfangen“, so Rasky weiter. Auch in Weilerswist gibt es bereits lokale Unterstützer, etwa die Nachbarschaftshilfe Weilerswist, aber auch Vereine und Ortsbürgermeister, berichtet Elke Simons. „Für uns ist es immer wichtig zu betonen, dass wir keinerlei Konkurrenz darstellen, weshalb wir uns gerne mit den verschiedensten ehrenamtlichen Organisationen vernetzen“, erklärt Malte Duisberg.

Elke Simons ist montags von 10 bis 12 Uhr im Rathaus in Weilerswist (Bonner Straße 29) und von 14 bis 16 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Zülpich (Frankengraben 41) anzutreffen, ansonsten finden Termine nach Vereinbarung statt, entweder telefonisch (02252/8387900 oder 02254/9600194) oder per E-Mail (info@GenoZuelpicherBoerde.de) statt.

So funktioniert die GenoEifel:

Momentan hat die GenoEifel über 500 Mitglieder. Diese teilen sich ungefähr in je ein Drittel Helfer, Hilfesuchende und Gönner auf. Um Mitglied bei der GenoEifel oder der GenoZülpicherBörde zu werden, wird einmalig ein Genossenschaftsanteil von 50 Euro fällig (der bei Austritt zurückerstattet wird) sowie ein Jahresbeitrag von 40 Euro.

Hilfesuchende zahlen für eine Helferstunde neun Euro an die GenoEifel, davon gelten sechs Euro als Aufwandsentschädigung für den Helfer. Dieses Geld kann der Helfer ausgezahlt bekommen oder auf einem Stundenkonto ansammeln und es später abrufen, wenn er selbst Hilfe benötigt.

Für Menschen, die Mitglied werden möchte, sich aber den Jahresbeitrag nicht leisten können, gibt es einen Hilfsfonds, der von privaten Spendern oder kommunalen Stiftungen bestückt wird.

Alle Helfer*innen sind der GenoEifel persönlich bekannt, haben ein erweitertes Führungszeugnis abgelegt und eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet. Außerdem sind sie über die GenoEifel unfall- und haftpflichtversichert.

Bei der Impfaktion des Kreises Euskirchen hilft die GenoEifel auch Nicht-Mitgliedern und zwar bei der Online-Terminfindung, der Fahrt und der Begleitung ins und durch das Impfzentrum Marmagen. Seit Start der Impfkampagne hat die GenoEifel rund 1500 Telefonanrufe getätigt und 350 Termine vermittelt und begleitet. Das Angebot richtet sich momentan an Menschen ab 75 Jahre, die sich unter 02441/88861 mit der GenoEifel in Verbindung setzen können.

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Grundschule Rieden erhält multifunktionellen Mehrzweckraum

Rieden/VG Mendig, 26.03.2021 – Den Schülerinnen und Schülern bestmögliche Lernbedinugnen zu schenken, ist der Antrieb für die Verbandsgemeinde Mendig, die Riedener Grundschule um einen multifunktiollen Mehrzweckraum zu erweitern.

Zum Start der Hochbaumaßnahe begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, die Schulleiterin Anke Groß sowie die Ortsbürgermeister von Rieden und Volkesfeld, die sich ebenfalls für dieses Investment start gemacht haben. Auf über 150 Quadratmetern entsteht hier eine Räumlichkeit, die den Schülern in einer modernen Lernumgebung Platz für Gruppenarbeiten, Projektarbeiten, Veranstaltungen und digitale Lernmöglichkeiten schenkt.

Die Kosten in Höhe von ca. 335.000 Euro werden getragen von der Verbandsgmeinde Mendig, die dankend Zuschüsse für die Maßnahme vom Land Rheinland-Pfalz und dem Landkreis Mayen-Koblenz erhalten hat.

„Jede Investition zugunsten unserer Schulen ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Wir freuen uns, wenn die Schüler die Räumlichkeite voraussichtlich ab diesem Herbst bereits mit Leben füllen  werden, betont Jörg Lempertz zum Start der Baumaßnahme.

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Bei der Energie-Versorgung Mittelrhein (evm) ist die Freude groß

Region/Mayen-Koblenz/Andernach, 26.03.2021 – Mit dem Löschigel den Landeswettbewerb gewonnen. Jugend-forscht-Projektpate Christian Schröder gratuliert Jan Heinemann aus Andernach. Seine Erfindung schützt Leben: Der Andernacher Schüler Jan Heinemann hat beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ mit seinem „Löschigel“ den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen und vertritt Rheinland-Pfalz somit beim Bundeswettbewerb. Auch bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) ist die Freude groß: Das Unternehmen ist Projektpate des Regionalwettbewerbs Koblenz, bei dem Jan Heinemann vor wenigen Wochen den ersten Platz erreichte und sich für den Landeswettbewerb qualifizierte. Patenvertreter Christian Schröder: „Ich gratuliere Jan Heinemann sehr herzlich und drücke ihm jetzt für den Bundesentscheid fest die Daumen. Sein Forschergeist ist wirklich beeindruckend.“

Der Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Andernach ist selbst bei der DLRG und im Rettungsdienst aktiv und hatte sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Sicherheit von Feuerwehrleuten erhöhen könnte. „Ich wollte eine Möglichkeit entwickeln, wie die Feuerwehr ein Betreten von brennenden Gebäuden vermeiden kann“, erläutert der 18-Jährige. Seine Lösung: der sogenannte Löschigel, der diesen Namen seinem Aussehen verdankt. Konkret handelt es sich um einen Aufsatz, der sich am Schlauch befestigen lässt und Wasser über eine Vielzahl von Düsen großflächig verteilt. Die Konstruktion lässt sich einfach auf eine Steckleiter setzen, sodass Löschwasser aus sicherer Entfernung in ein brennendes Gebäude gelangen kann.

Patentierung geplant

All das sorgt dafür, dass Rettungskräfte das Innere des brennenden Hauses nicht betreten müssen und sich damit keinen Gefahren aussetzen. Die beeindruckende Entwicklung des Zwölftklässlers hat nicht nur die Jury des Koblenzer Regionalwettbewerbs überzeugt, sondern jetzt auch die des Landeswettbewerbs: Die BASF in Ludwigshafen hatte diesen erneut ausgerichtet – erstmals aufgrund der Corona-Pandemie rein digital. Beachtlich fanden die Experten auch Jan Heinemanns Bemühungen, seine Erfindung weiterzuentwickeln. Aktuell plant der Andernacher sogar, seinen Löschigel patentieren zu lassen. Auch eine Zertifizierung strebt er an und möchte sein Produkt künftig auf Fachmessen präsentieren.

Bundeswettbewerb im Mai

Unterm Strich war für die Jugend-forscht-Landesjury klar: Der Gymnasiast erhält den ersten Preis und damit das Ticket zum Bundeswettbewerb. Vom 26. bis 30. Mai wird dieser vom Bundesland Baden-Württemberg ausgerichtet – ebenfalls rein digital. Wettbewerbspate Christian Schröder von der evm ist optimistisch: „Schon öfter konnten Schüler aus unserer Region auf Bundesebene überzeugen. Ich glaube, dass Jan Heinemann hier mit seinem Löschigel beste Chancen auf einen großen Erfolg hat.“

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Die Kreissparkasse Mayen geht beim Schutz von Kunden und Mitarbeitern mit gutem Beispiel voran

Mayen, 26.03.2021 – Wöchentliche Selbsttests für jeden Mitarbeiter. „Der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter steht an erster Stelle. Ab sofort bieten wir unseren Mitarbeitern jede Woche einen Selbsttest an. Wir stellen uns damit ganz bewusst der gesellschaftlichen Verantwortung“, informiert Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, „Mit diesem Angebot wollen wir die Sicherheit für unsere Kolleginnen und Kollegen und damit ebenso für deren Angehörige nochmal erhöhen und damit selbstverständlich auch für unsere Kundinnen und Kunden und Geschäftspartner.“

Vorstandsmitglied Christoph Weitzel ergänzt: „Diese Regelung gilt nicht nur für die Kollegen vor Ort in den Filialen, sondern auch für alle Beschäftigten, die derzeit im Homeoffice sind. Selbstverständlich wurden und werden unsere Mitarbeiter auch regelmäßig mit Masken und Desinfektionsmitteln ausgestattet.“

Auch im Lockdown war und ist die Kreissparkasse Mayen als systemrelevantes Institut durchgehend für ihre Kunden im Einsatz. Sehr frühzeitig wurden alle Filialen und auch die internen Bereiche mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet, Laufwege gekennzeichnet und Abstandshinweise angebracht. Spuckschutzwände wurden installiert und das Angebot der Videoberatung ausgebaut. So bleibt die Kreissparkasse Mayen auch im aktuellen Lockdown für ihre Kunden da – persönlich vor Ort und auf vielen digitalen Wegen übers Internet oder Telefon.

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Neues E-Lastenrad „Bienchen“ ist ab sofort für Mitarbeiter*innen und Bürger*innen im Einsatz

Aachen, 26.03.2026 – Nach „Finchen“ kommt „Bienchen“: Ab sofort ist ein zweites E-Lastenrad, „Bienchen“ genannt, im Bezirksamt Eilendorf im Einsatz.

In der Woche wird das „Bienchen“ von den Mitarbeiter*innen des Bezirksamtes für Dienstgänge genutzt und an den Wochenenden kann es von Eilendorfer*innen gratis für Familienausflüge und Erledigungen jeglicher Art gemietet werden: „Wir leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Mobilitätswende. Vielleicht entscheidet sich auch der ein oder andere nach den Erfahrungen mit unseren Rädern statt eines Autos, ein E-Lastenrad anzuschaffen“, erklärt Bezirksamtsleiter Martin Freude.

Auch der Bezirksservice, der regelmäßig Kontrollgänge in Eilendorf durchführt und wilden Müll einsammelt, kann durch „Bienchen“ seinen Einsatzradius „klimafreundlich“, so Freude, erweitern und einfacher das Oberdorf und Gewerbegebiet erreichen.

E-Lastenräder über das städtische Buchungsportal buchen
Über das städtische Buchungsportal lastenraeder-aachen.teilt.app kann ab sofort das „Bienchen“ nach vorheriger Registrierung für ein Wochenende kostenfrei ausgeliehen werden. Weitere Lastenfahrräder stehen ebenfalls zur Verfügung.

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Ostergrüße aus der Offenen Ganztagsschule Mechernich

Mechernich, 26.03.2021 – Mechernicher Grundschüler besuchten Senioren im Kreuserstift, im Barbarahof und bei der Communio in Christo. Wie schon Ostern und Weihnachten 2020, so haben die Kinder der Offenen Ganztagsschule an der Grundschule Mechernich auch zur bevorstehenden Heiligen Woche 2021 an die Bewohner/innen Mechernicher Pflegeinrichtungen gedacht. Sie dürfen oft keinen Besuch empfangen und sind in Corona-Zeiten besonders einsam.

In den Tagen vor Palmsonntag statteten die Erzieherinnen und ganztags betreuten Kinder den Pflegeinrichtungen der Communio in Christo, dem Kreuserstift und dem Barbarahof Besuche ab. Sie kamen nicht mit leeren Händen – und hatten in den zurückliegenden Wochen fleißig Osterhäschen, bunte Ostereier, Schmetterlinge, Küken und vieles mehr gebastelt, was als Baum- und Tischschmuck einen bunten Farbkleks in die Zimmer der Seniorinnen und Senioren bringen soll.

Verbunden mit herzlichen Ostergrüßen und guten Wünschen überbrachten die Kinder zusammen mit Manuela Baum, Annette Krahn und Gina Satzke die Basteleien. Am Eingang des Kreuserstiftes wurden sie schon von den Seniorinnen, Senioren und Mitarbeiterinnen erwartet. Die Kinder erhielten große Anerkennung und Lob für ihre Basteleien.

Eine ältere Dame erzählte, dass sie früher auch in Kitas und Schulen gearbeitet hatte. Sie erinnerte sich gerne an diese Zeit und beeindruckte die kleinen und großen Besucher mit der Kostprobe eines Gedichtes, das sie den Kindern und Erwachsenen vortrug: „Osterhäschen, Osterhas‘, komm mal her, ich sag dir was. Laufe nicht an mir vorbei, schenk mir doch ein buntes Ei!“

Nicht nur im Kreuserstift, auch bei der Communio in Christo und im Barbarahof geben die Kinder in diesen Tagen über 260 gebastelte Ostergrüße ab, die zwar auf Abstand, aber auf jeden Fall von Herzen kommen.

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Generalmajor Carsten Breuer besucht Gesundheitsamt und Corona-Abstrichstation

Ahrweiler, 26.03.2021 – Der Kreis Ahrweiler wird seit November letzten Jahres bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie durch die Bundeswehr unterstützt. Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur  des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin, machte sich jetzt bei einem Besuch im Kreis ein Bild vom Einsatz der Soldatinnen und Soldaten im Kreis. Landrat Dr. Jürgen Pföhler dankte Generalmajor Breuer für das Engagement und die Unterstützung der Bundeswehr im Kreis: „Die Hilfe durch die Soldatinnen und Soldaten ist für uns enorm wichtig und unverzichtbar“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler. „Nur mit ihrer Hilfe konnten wir die besonderen Herausforderungen der Pandemie in den vergangenen Monaten bewältigen.“

Bad Neuenahr-Ahrweiler, Gesundheitsamt, Wilhelmstraße 59, Besuch von Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin. Foto: Kreisverwaltung / Ralf Schuhmann

Insgesamt 13 Soldatinnen und Soldaten sind für Unterstützungsleistungen im Kreis eingesetzt, vier davon in der Abstrichambulanz in Grafschaft Gelsdorf. Die medizinisch qualifizierten Sanitätssoldatinnen und -soldaten des Sanitätsregiments 2 aus Rennerod erfassen Patientendaten, führen Abstriche durch und bereiten den Versand der Proben für das Labor vor. Sechs weitere Soldaten des Informationstechnikbataillons 281 Gerolstein unterstützen im Gesundheitsamt als sogenannte „Helping Hands“ die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Verwaltungsaufgaben, wie beispielsweise bei der Erfassung und Nachverfolgung der Kontakte von mit Covid-19 infizierten Personen. Drei weitere Soldatinnen und Soldaten unterstützen im Seniorenzentrum St. Anna in Bad Neuenahr -Ahrweiler und im Lebenshilfehaus in Sinzig.

„Seit Mitte November 2020 wurden in der Test-Station in Grafschaft-Gelsdorf und in Einrichtungen über 14.500 Abstriche entnommen. Dies wäre ohne die Unterstützung der Sanitätssoldatinnen und -soldaten nicht möglich gewesen“, erklärt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts Ahrweiler und dankt Generalmajor Breuer ebenfalls für die geleistete und unkonventionelle Amtshilfe.

Der Kreis hatte aufgrund des signifikanten Anstiegs der Corona-Fallzahlen im Herbst letzten Jahres Kräfte der Bundeswehr über das Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz angefordert. Die Hilfeleistungsanträge für die Bereitstellung von Personal wurden schnell und unbürokratisch durch die Bundeswehr bewilligt. Die reibungslose Koordination der Kräfte vor Ort obliegt Oberstleutnant Harald Trinkaus, Leiter Kreisverbindungskommando Ahrweiler.

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Förderung der Digitalisierung der Schulen über den Digitalpakt wurde bewilligt

Bad Münstereifel, 26.03.2021 – Am Freitag, den 19. März 2021 hatte die Regierungspräsidentin Gisela Walsken Vertreter der Stadt Köln und der Stadt Bad Münstereifel zur Übergabe der Bewilligungsbescheide zu Förderung der Digitalisierung in den Schulen in den Plenarsaal der Bezirksregierung Köln eingeladen.

Seitens der Stadt Köln nahm der Beigeordnete der Stadt Köln für Bildung, Jugend und Sport, Herr Robert Voigtsberger, von Frau Walsken einen Bewilligungsbescheid über 3,27 Mio. Euro in Empfang und die Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel, Sabine Preiser-Marian, erhielt einen Bewilligungsbescheid über rd. 638.000 Euro (90 %-Förderung).

Die Bürgermeisterin war mit dem Leiter des Schulamtes der Stadt Bad Münstereifel, Hans-Josef Dederichs, nach Köln gereist und freute sich über die Bewilligung der Mittel. Damit soll beginnend in den Sommerferien dieses Jahres die digitale Infrastruktur in den
städtischen Schulen mit einem Gesamtvolumen von rd. 710.000 € hergerichtet werden. Die Verwendung der Mittel wird über die Haushaltsjahre 2021 bis 2023 erfolgen.