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Landesregierung von Rheinland-Pfalz baut Corona-Tests weiter aus und setzt dabei auf drei Säulen

Region/Mainz, 27.03.2021 – „Anlassbezogene Tests vor dem Einkaufen, einem Besuch der Außengastronomie oder auch von Verwandten sind genauso wichtig, wie das systematische Testen am Arbeitsplatz oder in der Schule, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen. Regelmäßige Testungen helfen, Erkrankte zu erkennen, bevor sie Krankheitssymptome haben und andere unbemerkt anstecken können. Testen ist auch der Schlüssel, wenn es darum geht, mit kreativen Lösungen verantwortliche Öffnungsschritte zu ermöglichen“, so Regierungssprecherin Andrea Bähner. Daher habe das Corona-Kabinett in seiner jüngsten Sitzung am Freitag beschlossen, die Teststrategie weiter auszubauen. Das Land setze dabei auf drei Säulen und werde nach Bürgertests und Schultests auch für Landesbeschäftigte Corona-Selbsttests anbieten. Schulen und Kitabeschäftigte sollen vorrangig ab nächster Woche beliefert werden. 16 Millionen Schnelltests habe die Landesregierung bereits bestellt. Bis am 12. April Selbsttests auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung vorliegen, können diese sich zunächst in einer der vielen Teststationen testen lassen. Diese Möglichkeit haben natürlich auch die Beschäftigten der Unternehmen, die noch keine eigene Testinfrastruktur aufbauen konnten.

Erste Säule: Schnelltests für Schule und Kita-Personal

Die Landesregierung liefert ab nächste Woche Selbsttests an die Schulen und Kitas, um nach den Osterferien rund 68 600 Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Schulmitarbeiter und rund 511 000 Schülerinnen und Schüler zu testen. Hinzu kommen Tests für rund 42 800 Erzieherinnen und Erzieher und weitere Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sowie Tests für rund 6.100 Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung. Dafür investiert die Landesregierung 2,8 Millionen Euro pro Woche.

Zweite Säule: kostenlose Bürgertests

Die Landesregierung baut bereits seit Februar mit aller Kraft zusammen mit den Kommunen und Hilfsorganisationen Teststationen im ganzen Land auf. An fast 900 solcher Stellen können sich Bürgerinnen und Bürger auch ohne Symptome testen lassen.

Dritte Säule: Tests für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Grundsätzlich gilt, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten lassen sollten. Wo das nicht möglich ist, sollen die Beschäftigten systematisch getestet werden. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sei eine zügige Umsetzung der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zum Testen in allen Unternehmen in Deutschland notwendig, heißt es im Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. März. Anfang April werden laut Beschluss die Wirtschaftsverbände einen ersten Umsetzungsbericht vorlegen, wie viele Unternehmen sich beteiligen. Auf dieser Grundlage und auf der Grundlage eines eigenen Monitorings werde die Bundesregierung bewerten, ob regulatorischer Handlungsbedarf in der Arbeitsschutzverordnung bestehe.

Corona-Kabinett beschließt Schnelltests für Landesbeschäftigte

Um den Beschluss vom 22. März umzusetzen, hat das Corona-Kabinett in seiner jüngsten Sitzung am Freitag beschlossen, den Landesbeschäftigten einmal wöchentlich ein Testangebot zu machen.

Schulen und Kita-Personal vorrangig versorgen

„Auch, wenn wir bereits über 16 Millionen Schnelltests, davon 7,5 Millionen Selbsttests, bestellt haben, so konkurrieren wir natürlich mit vielen anderen, die jetzt insbesondere Selbsttests benötigen. Wir setzen vorrangig auf die Versorgung der Schulen und des Kita-Personals, aber ab dem 12. April liegen die Selbsttests auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung vor“, sagte der Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, der für die Beschaffung und Verteilung der Tests zuständig ist. Daher sollen sich die Beschäftigten der Landesverwaltung zunächst in einer der vielen Teststationen testen lassen. Dies gilt auch für Beschäftigte der Hochschulen und der Universitätsmedizin. Diese Möglichkeit haben natürlich auch die Beschäftigten der Unternehmen, die noch keine eigene Testinfrastruktur aufbauen konnten. Ab dem 12. April erfolgt in Rheinland-Pfalz dann die Umsetzung durch ein Konzept flächendeckender Selbsttests für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice sind.

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Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus, Samstag, 27.03.2021

StädteRegion Aachen, 27.03.2021 – Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung an die Beschlüsse der Beratungen zwischen Bund und Ländern angepasst. Aufgrund der landesweiten 7-Tages-Inzidenz von 121,6 (Stand: 26. März 2021) greift demnach auch in Nordrhein-Westfalen die bundesweit vereinbarte Notbremse. Für Kreise und kreisfreie Städte mit einer Inzidenz über 100 bedeutet das grundsätzlich, dass alle zum 8. März 2021 vorgenommenen Öffnungen wieder rückgängig gemacht werden.

Vor diesem Hintergrund hat das Land NRW am gestrigen Freitag, 26.03.2021 auch für die StädteRegion Aachen die so genannte „Corona-Notbremse“ nach § 16 der neuen Coronaschutzverordnung gezogen. Neben weiteren 30 Kreisen bzw. kreisfreien Städten in NRW weist auch die StädteRegion Aachen nach den Zahlen des Landeszentrums Gesundheit NRW eine Inzidenz von mehr als 100 (Freitag: 102,0) auf.

Die betroffenen Kommunen, also auch die StädteRegion Aachen, entscheiden nun in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zwischen zwei Varianten:

  1. strenger Lockdown mit Aufhebung der zum 8. März 2021 in Kraft getretenen Öffnungen oder
  2. „Test-Option“. Bei der Test-Option können diese Öffnungen (wie Click and Meet, Museen, Zoobesuche) beibehalten werden – jedoch nur für Kunden, Besucher und Nutzer mit tagesaktuellem, bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttest.

Voraussetzung für die Nutzung der „Test-Option“ ist, dass ein ausreichendes, flächendeckendes und ortsnahes Angebot zur Vornahme kostenloser Bürgertestungen vorhanden ist. Das ist in der StädteRegion Aachen durch die funktionierende Infrastruktur mit aktuell schon rund 200 Teststellen für die Bürgertestungen gegeben.

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen haben sich aus diesem Grund einstimmig dafür entschieden, von der Test-Option Gebrauch zu machen und noch am Freitagabend dazu den Entwurf einer Allgemeinverfügung erstellt und mit dem Land NRW abgestimmt. Das Gesundheitsministerium NRW hat diese Allgemeinverfügung umgehend genehmigt.

In der Allgemeinverfügung wird angeordnet, dass anstatt der Einschränkungen nach § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 8 Coronaschutzverordnung die Nutzung der entsprechenden Angebote von einem tagesaktuellen bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests nach § 4 Abs. 4 der Coronaschutzverordnung abhängig ist

Damit ist jetzt schon klar, dass in der StädteRegion Aachen am kommenden Montag, 29.03.2021 die Test-Option gilt. Mit einem von einer zugelassenen Stelle bestätigten Schnell- oder Selbsttest, der tagesaktuell ist (nicht älter als 24 Stunden), können dadurch die bislang schon ermöglichten Lockerungen (Click and Meet in Geschäften, Museen, Zoobesuche etc.) aufrechterhalten werden.

Es gelten darüber hinaus nach wie vor die bestehenden Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht, Besuchergrenze je Quadratmeter, Regelungen zur Nachverfolgbarkeit etc.

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DEHOGA begrüßt das Konzept des Landkreistages zur Beendigung des Lockdowns und für dauerhafte Öffnungspläne

Region/Bad Kreuznach, 27.03.2021 – DEHOGA RLP Präsident Gereon Haumann „Gegen Monopol bei digitaler Kontaktdatenerfassung“. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt das Pandemie-, Vorsorge- und Schutzkonzept des Landkreistages Rheinland-Pfalz mit Vorschlägen zur Beendigung der Lockdowns und für dauerhafte Öffnungspläne.

Hier liefert das Eckpunkte-Papier des Landkreistages Rheinland-Pfalz konkrete Vorschläge, die praxisnah und lebenstauglich sind, um endlich differenzierte Antworten auf die komplexe Herausforderung der Pandemie zu geben!

Präsident Haumann: „Aufgrund der fortschreitenden Impfung der vulnerablen Gruppen ist es nun an der Zeit sich von der reflexartigen Reaktion der pauschalen Lockdowns zu verabschieden. Der Inzidenzwert kann nicht der alleinige Parameter für die Entscheidung „Schließung oder Öffnung“ bleiben. Die Politik sollte sich endlich auf differenzierte Beurteilungen konzentrieren und zielgerichtete Maßnahmen umsetzen. Ziel muss es sein, langfristig verlässliche Strukturen zu haben, die den Lockdown dauerhaft beenden“.

Hotellerie, Gastronomie, Kultur, Einzelhandel und Sport brauchen dringend dauerhafte und verlässliche Öffnungsperspektiven. Mit einer umfassenden Teststrategie ließen sich sichere Öffnungskonzepte verlässlich und für jedermann nachvollziehbar umsetzen. Der Ausbau der Schnelltestungen ist ein wirksames Mittel in der Pandemiebekämpfung, dass das unkontrollierte Ausbreiten des Virus eindämmen und mehr Transparenz in das Infektionsgeschehen bringen kann. Zumindest bis eine ausreichende Impfquote erreicht ist.

Zusätzlich sind die bereits vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Kontakterfassung mehrerer Anbieter zu nutzen und mit den Gesundheitsämtern weiter zu vernetzen. Anstelle einer einzigen App in Monopolstellung wirbt der DEHOGA für Vielfalt der digitalen Angebote durch freien Wettbewerb. Neben „LUCA“ gibt es mit „INTRADA“ (Nachfolge BarCov) und „Darfichrein“ zwei Branchenlösungen, die zwar ursprünglich für das Gastgewerbe programmiert wurden, aber ebenso für Einzelhandel, Kultur, Sport und andere Branchen bestens geeignet sind.

„Die Politik sollte dabei lediglich den ordnungspolitischen Rahmen bilden und die Anforderungen definieren, unter denen die Anbieter den Zugang zu den Schnittstellen der Gesundheitsämter erhalten. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz ist gegen eine Monopolstellung. Nur der freie Wettbewerb bringt uns leistungsfähige Lösungen zu dauerhaft kostengünstigen Konditionen“, so DEHOGA Präsident Haumann abschließend.

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Gute Nachricht: Impfung chronisch kranker Menschen beginnt – Kreis Düren erhält zusätzlich rund 5000 Biontech-Dosen

Düren, 26.03.2021 – Endlich! Ab kommender Woche können im Kreis Düren chronisch kranke Menschen im Impfzentrum geimpft werden. Nach Ostern (6.4.) geht es für diese Personengruppe dann auch in den Hausarztpraxen los. „Das ist eine wirklich gute Nachricht, wir freuen uns sehr“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner heutigen Video-Botschaft.

In der nächsten Woche werden rund 5000 zusätzliche Impfdosen von Biontech zur Verfügung stehen. Das ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Bewältigung der Krise. Es sei enorm wichtig, die Gruppe der chronisch kranken Menschen zu schützen, betonte der Landrat. „Wir wollen sie so schnell wie möglich impfen.“

Für die Impfungen, die am kommendem Dienstag (30.3.) beginnen, sind ab Montag, 29. März, 9 Uhr, Anmeldungen unter der Rufnummer 0800 58 92 7994  oder über das Portal www.impfzentrum-dueren.de möglich. Die Termine werden in der Reihenfolge des Eingangs vergeben.

In der nächsten Woche werden im Impfzentrum des Kreises Düren neben den rund 5000 Biontech-Dosen für chronisch Kranke weitere 2000 zusätzliche Dosen von AstraZeneca verimpft. Von diesen Dosen profitieren Menschen, die der Prioritätengruppe 2 (hohe Priorität) angehören und bisher noch nicht berücksichtigt werden konnten. Zudem geht in der kommenden Woche auch die Impfung der über 80-Jährigen weiter (ca. 1000 Biontech-Dosen).

Chronisch krank: Wer wird geimpft?

In der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes sind im §3 Menschen mit chronischen Erkrankungen genannt , die Anspruch auf eine Impfung haben (hohe Priorität).  Sie müssen zur Impfung eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, die bestätigt, dass bei ihnen eine chronische Erkrankung vorliegt. Ohne diese Bescheinigung kann keine Impfung vorgenommen werden.

Um welche Erkrankungen geht es?

– Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,

– Personen nach Organtransplantation,

– Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,

– Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,

– Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,

– Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,

– Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,

– Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,

– Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

– Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

„Wir sind froh, dass wir schon vor dem offiziellen Start in den Hausarztpraxen chronisch kranke Menschen bei uns im Kreis Düren impfen können“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „In der nächsten Woche werden wir ein riesiges Stück weitzerkommen.“

Schnelltest am Sonntag

Jedem Bürger steht einmal wöchentlich ein kostenloser Schnelltest zu, der in Apotheken und Arztpraxen gemacht werden kann. Eine Übersicht, wo Bürgertests gemacht werden können, finden Sie hier: https://www.kreis-dueren.de/aktuelles/corona/schnelltest-informationen.php

Außerdem bietet der Kreis Düren wieder am Sonntag, 28. März, unter coronakonformen Bedingungen kostenlose Schnelltests im Kreishaus in Düren (Bismarckstr. 16, Haupteingang) und in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich (Düsseldorfer Str. 6) an. Geschulte Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe werden von 9 bis 17 Uhr die Nasenabstriche entnehmen, die Ergebnisse liegen nach 15 Minuten vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Ein Hinweis: Die Schnelltest sind eine gute Methode, um festzustellen, ob im Moment des Abstrichs eine Infektion vorliegt oder nicht. Ein negatives Schnelltest-Ergebnis entbindet nicht von der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Sollte der Schnelltest ein positives Ergebnis zeigen, kann direkt im Anschluss ein aussagekräftigerer PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.

Die aktuellen Zahlen

Aktuell sind im Kreis Düren 882 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern (25.3.) gibt es 63 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 10.515 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 37 und beträgt nun 9394. (Stand: 16 Uhr)

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Die StädteRegion Aachen bekommt zusätzlichen Impfstoff für Risikopatienten

StädteRegion Aachen, 26.03.2021 – Das Land NRW hat am heutigen Freitag (26.03.2021) kurzfristig mitgeteilt, dass der StädteRegion Aachen einmalig zusätzliche Dosen Impfstoff zur Verfügung gestellt werden. Die StädteRegion Aachen möchte diese zusätzlichen Impfdosen vorrangig Risikopatientinnen und -patienten zur Verfügung stellen. „Gerade diese besonders gefährdeten Gruppen, die seit Monaten Angst um ihr Leben haben, brauchen zu Beginn der dritten Welle unseren besonderen Schutz. Und wir sind froh, dass wir nun endlich helfen dürfen“, so Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons. „Ein einfaches Attest über die Zugehörigkeit zu einer Patientengruppe nach Paragraf 3 (Absatz 1, Ziffer 2) der Impfverordnung reicht aus, eine konkrete Diagnose ist nicht erforderlich“, so Ziemons. Enge Kontaktpersonen sollen perspektivisch über die Hausärzte geimpft werden, zunächst kommt es darauf an, möglichst viele Risikopatienten zu schützen.

Eine Ausnahme stellen Eltern von schwerkranken Kindern dar, die zu jung sind, um geimpft zu werden (weil die Impfstoffe erst ab 16 Jahren zugelassen sind). Diese Eltern werden gebeten, sich über die Adresse kgs-impfbitten@staedteregion-aachen.de(oder postalisch: StädteRegion Aachen, KGS Impfbitten, 52090 Aachen) mit ihren Kontaktdaten und einem Attest des Kindes zu melden.

Auf der Seite der StädteRegion Aachen (www.staedteregion-aachen.de/impftermin-vorerkrankte) werden in dieser Sofortmaßnahme daher vorübergehend nur Termine für Risikopatienten zu vereinbaren sein, die jetzt zusätzlich gebucht werden können. Ab dem 5. April werden dann voraussichtlich auch neue Termine für Berufsgruppen freigeschaltet werden.

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DM-Logistikzentrum Weilerswist: 600 Mitarbeitende in Quarantäne

Euskirchen/Weilerswist, 26.03.2021 – Entgegen der Erwartung von Mittwoch, dass keine weitergehenden Maßnahmen im DM-Zentrum Weilerswist erforderlich sind, haben sich im Nachhinein neue Erkenntnisse ergeben, die eine Neubewertung der Lage erfordern. Danach müssen nun erneut rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für 14 Tage in Quarantäne geschickt werden.

Nach aktiver Abfrage der Nachbarkreise durch unser Gesundheitsamt sind weitere Infektionsfälle zutage getreten, die zudem den Eintrag von SARS-CoV-2 in alle Schichtgruppen des Bereiches Kommissionierung belegen. Bisher war davon auszugehen, dass einzig in der Schichtgruppe „Nacht“ eine diffuse Ausbreitung stattgefunden hat. Die Aufschlüsselung der jetzt 94 bekannten Fälle zeigt ein Infektionscluster, deren verbindendes Merkmal die Kommissionierungshalle, nicht aber weiter eine bestimmte Arbeitsschicht ist.

Weiterhin ist nach vorläufiger Analyse bei 70 Prozent der positiv Getesteten die britische Corona-Variante festgestellt worden, deren Übertragbarkeit die den noch vor Wochen vorherrschenden „Wildtyp“ übertrifft. Als unmittelbare Schutzmaßnahme sind daher alle rund 600 Mitarbeitenden der drei Arbeitsschichten als ansteckungsverdächtig abgesondert worden.

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Jugendamt Mayen erhält Schulranzen des Deutschen Kinderhilfswerks zum Verteilen

Mayen, 26.03.2021 – Der gebürtige Mayener Guido Böhr, Mitarbeiter des Deutschen Kinderhilfswerks für Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, überbrachte dieser Tage dem Stadtjugendamt insgesamt 60 Schulranzen mit Turnbeutel und Mäppchen.

Oberbürgermeister Dirk Meid nahm die Schulranzen zusammen mit der Bereichsleiterin des Stadtjugendamtes Sandra Dietrich-Fuchs entgegen. Die Ranzen sollen demnächst über die Kindertagesstätten an bedürftige Familien verteilt werden.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich herzlich für die Möglichkeit, die Schulranzen an Familien weitergeben zu können, die solche Unterstützung dringend benötigen.

„Es ist schön, dass wir seit Jahren in so guter Zusammenarbeit mit Herrn Böhr den Kindern immer wieder eine Freude bereiten können“, so der Stadtchef „und ein strahlendes Kindergesicht für die Geschenke ist immer noch der beste Dank.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich seit mehr als 40 Jahren für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern ein. In ganz Deutschland sind Spendendosen an verschiedenen Standorten, z. B. Bäckereien, Supermärkten, Banken und Sparkassen usw. aufgestellt. Auch in Mayen sind diese Dosen zahlreich zu finden. Mit Hilfe dieser Spenden finanziert das Deutsche Kinderhilfswerk zahlreiche Projekte, wie eben auch die Verteilung von Schulranzen an bedürftige Familien.

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Gerhard Bermel wird neuer stellvertretender Schiedsmann in der VG Mendig

Mendig, 26.03.2021 – „-Schlichten statt richten- ist die Aufgabe der Schiedsmänner in der Verbandsgemeinde Mendig. Sie helfen den Einwohnern, kleine Streitigkeiten unbürokratisch auch außerhalb der Gerichtsbarkeit zu lösen. Ein beiderseitiger Vergleich, statt ein Urteil, ist das Ziel.

Diese Streitschlichtung gelingt häufig. Gegnerische Parteien finden unter der Moderation der ehrenamtlichen Schiedsmänner wieder zusammen, „ betont der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats Mendig wurde Gerhard Bermel zum neuen stellvertretenden Schiedsmann gewählt. Er löst mit Wirkung zum 18.03.2021 den bisherigen stellvertretender Schiedsmann Stefan Schneiber ab, der diese Aufgabe mit viel Kompetenz in den letzten 5 Jahren wahrgenommen hat. Dem Schiedsmann Jürgen Gross steht damit eine neue Kraft zur Seite.

Coronabedingt in kleinster Runde überreichte Joachim Anheier, Direktor des Amtsgerichtes Mayen, die Ernennung an Gerhard Bermel.

„Die ehrenamtliche Aufgabe des Schiedsmanns ist von tragender Bedeutung und auch nicht wegzudenken. Trotz der angespannten Situation obliegt es dem Schiedsmann mit den Streitparteien die Sachlage in einem ruhigen Gespräch zu erörtern und mitzuhelfen, einen langen, kostspieligen und vor allem nerveaufreibenden Gerichtsprozess zu vermeiden. Dafür wünsche ich Gerhard Bermel alles Gute, verbunden mit einem Dank an Stefan Schenider, der diese Aufgabe in den letzten Jahren gewissenhaft wahrnahm.“, so Joachim Anheier.

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GRÜNE Bad Neuenahr-Ahrweiler drücken aufs Tempo beim Ausbau von Kindergarten-Plätzen

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 26.03.2021 – Der GRÜNEN Stadtratsfraktion aus Bad Neuenahr-Ahrweiler geht der bisherige Ausbau der Kitaplätze nicht schnell genug. Zum Stichtag 1.4.2021 fehlen über 220 Kitaplätze im Stadtgebiet. Im weiteren Verlauf des Jahres wird dieser Fehlbedarf zwar durch den Wechsel vieler Kinder in die Grundschule abgebaut, trotzdem muss sich nach Meinung der GRÜNEN dieser Zustand schnellstmöglich ändern.

Bisher sind für das Kindergartenjahr 2020/2021 der Ausbau von Kindergartenplätzen über zwei Naturpädagogische Bauwagen Gruppen für je 15 Kinder in den beiden Kindertagesstätten Rappelkiste (Stadtteil Bachem) sowie im Sterntaler (Stadtteil Heimersheim) geplant. Leider sind beide Gruppen aus den verschiedensten Gründen noch immer nicht in Betrieb gegangen. Für das Kindergartenjahr 2021/2022 ist die Erweiterung der Kita St. Pius sowie für die Zukunft eine weitere neue Kita in Bachem geplant.

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt diese Planungen sehr, doch sieht sie auch einen sehr großen und besonders auch dauerhaft steigenden Bedarf an Plätzen für die Stadtteile Heimersheim, Heppingen, Lohrsdorf, Ehlingen und Green. Die hier geplanten 15 neuen Kitaplätze durch den Bauwagen erscheinen bei den o. g. Zahlen von fehlenden Plätzen nur als ein Tropfen auf dem heißen Stein. In diesen Stadtteilen wurden und werden Neubaugebiete geschaffen! Durch weiteren Zuzug wird sich die angespannte Lage der fehlenden Plätze und den langen Wartezeiten noch weiter verschärfen. Diese für viele Eltern nicht planbaren Wartezeiten sind ein riesiges Problem, genauso wie es nicht vertretbar sein kann, Kindern über längere Zeit ihren Kitaplatz vorzuenthalten.

Daher forderte die Grüne Stadtratsfraktion bei den Haushaltsberatung Anfang des Jahres, dass für die in Zukunft geplante Erweiterung der Kita Sterntaler bereits in diesem Jahr 100.000€ bereitgestellt werden, damit der Ausbau beschleunigt wird und zum Beginn des Kindergartenjahr 2021/2022 bereits zwei weitere Gruppen das Angebot verbessern.

Der Antrag ist mit breiter Mehrheit, zur großen Freude der Grünen, im Stadtrat angenommen worden. Nun geht es darum, die Planungen zügig voranzutreiben, um die Fertigstellung in 2022 feiern zu können.

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Arbeiten am Bahnhofs-Vorplatz Kall fast abgeschlossen – Weitere Pflanzen werden noch hinzugefügt

Kall, 26.03.2021 – Die Arbeiten am Kaller Bahnhofsvorplatz sind so gut wie abgeschlossen. Die Bushaltestelle, Sitzmöglichkeiten rund um Bäume auf beiden Seiten, Fahrradabstellmöglichkeiten und Laternen sind errichtet und installiert. Der Platz wird auch schon rege von der Bevölkerung genutzt.

„Lediglich die Türen zu den Technikräumen und der Aufzug werden noch folgen, dann sind wir vorerst fertig“, berichtet Lothar Schatten, stellvertretender Teamleiter Bauen bei der Gemeinde Kall. „Vorerst“ deshalb, weil der Platz in einem späteren Schritt noch weiter begrünt werden soll.

Geplant sind alternative Bepflanzungsmöglichkeiten, beispielsweise mobile Pflanzkübel. „Durch diese Maßnahmen soll die Multifunktionalität des Platzes erhalten bleiben“, präzisiert Lothar Schatten. Heißt: Sollten solche Kübel beispielsweise auf der Freifläche in der Mitte des Platzes aufgestellt werden, können sie vor einer Nutzung durch größere Veranstaltungen verschoben werden.

Außerdem soll der Bahnhofsvorplatz noch vor unbefugtem Befahren geschützt werden. Seit der Fertigstellung ist es immer wieder vorgekommen, dass vereinzelt Verkehrsteilnehmer den Platz nutzen, um zu wenden oder sogar kurz darauf zu parken.

Um dem einen Riegel vorzuschieben und so die Sicherheit für alle Nutzer zu gewährleisten, möchte die Gemeinde, zunächst vorübergehend, alternative Absperrungen an den Auffahrmöglichkeiten platzieren. „Die sind aber nicht endgültig und sollen mittelfristig durch die alternativen Bepflanzungsmöglichkeiten ersetzt werden“, teilt Schatten mit.