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Meckenheim macht den Weg frei

Meckenheim, 29.03.2021 – Poller und Umlaufsperren an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Meckenheim forciert als fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt die Mobilitätswende. Aktuelles Beispiel sind die Maßnahmen im Bereich der Geh- und Radwege. Hier setzen Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Poller beziehungsweise Umlaufsperren um, gleichen diese also den Erfordernissen einer sich wandelnden Mobilität an und treiben damit den Klimaschutz voran. Künftig beträgt der Abstand zwischen den Pollern 1,60 Meter, zwischen den Umlaufsperren 2,50 Meter, sodass die immer beliebter werdenden Lastenräder, aber auch Fahrradanhänger und schmale Streufahrzeuge diese Stellen problemlos passieren können.

Die Arbeiten konzentrierten sich bislang auf die Bereiche Promenade, Dechant-Kreiten-Straße und deren Umfeld sowie Ludwig-Beck-Weg. Sie umfassen in einem ersten Schritt zehn Poller-Standorte und acht Umlaufsperren. Weitere Anpassungen werden sukzessive folgen.

Vor Ort, an der bereits umgesetzten Umlaufsperre Höhe Mühlenstraße/Spielplatz, machten sich Bürgermeister Holger Jung gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Heinz-Peter Witt und dem Vorsitzender der Ortsgruppe Meckenheim im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Hans-Peter Eckart ein Bild von den Maßnahmen. „Wir beobachten die sich ändernde Mobilität der Menschen und stellen uns aktiv in der Stadt darauf ein. Außerdem reagieren wir auf gute Hinweise aus der Bevölkerung und setzen diese nach entsprechender Prüfung auch gerne um“, sagte Bürgermeister Holger Jung angesichts der fortschreitenden Arbeiten. „Was lange währt, wird endlich gut. Jetzt kommen Radfahrer auch mit Anhänger an diesen Passagen super durch“, lobte Hans-Peter Eckart und ergänzte: „Als ADFC begrüßen wir die Maßnahmen und wünschen uns weiterhin eine enge informative Abstimmung mit der Stadtverwaltung.“

Dass Meckenheim in Sachen Fahrradfreundlichkeit eine Vorreiterrolle einnimmt, belegt der aktuelle ADFC-Fahrradklima-Test, dessen Ergebnisse Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor wenigen Tagen bekanntgab. Die Apfelstadt gewann den landesweiten Vergleich der Städte mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 50.000 Menschen. Die Gesamtnote von 2,65 bedeutete bundesweit Platz zwei. Schon in den vergangenen Umfragen hatte Meckenheim eine Spitzenposition eingenommen. „Darauf sind wir sehr stolz“, so der Bürgermeister und fügte an: „Wichtig ist es, sich nicht nur zur Mobilitätswende zu bekennen, sondern auch konsequent anzupacken und diese Wende aktiv umzusetzen. Die Umbauten von Pollern und Umlaufsperren sind das beste Beispiel für unsere Entschlossenheit, das fahrradfreundliche Meckenheim weiterzuentwickeln.“

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„Nachbar in Not“ hilft mit rund 47.000 Euro

Ahrweiler, 29.03.2021 – Die Kreisverwaltung hat den Rechenschaftsbericht 2020 zur Hilfsaktion „Nachbar in Not“ vorgelegt. Dank zahlreicher Spenden vieler Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Institutionen konnten im vergangenen Jahr unverschuldet in Not geratene Menschen im Kreis schnell und unbürokratisch mit rund 47.000 Euro unterstützt werden.

Insgesamt gingen im vergangenen Jahr rund 138 Einzelspenden ein, deren Höhe zwischen 10 Euro und 6000 Euro lag. Im Gesamtbetrag ist auch die Weihnachtsaktion enthalten. Im Rahmen dieser Aktion, die jährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindet, werden im Vorfeld die hauptamtlichen Bürgermeister, die Kirchen, Wohlfahrtsorganisationen und andere soziale Dienste und Einrichtungen angeschrieben und um Benennung von Familien oder Einzelpersonen gebeten, die sich unverschuldet in einer Notlage befinden oder am Rande des Existenzminimums leben. Von den eingereichten Vorschlägen wurden nach Prüfung der Voraussetzungen 63 Personen in 43 Haushalten mit Zuwendungen bedacht.

Der Landrat-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Die Empfänger der Hilfen bleiben stets anonym. Voraussetzung ist, dass die Menschen ohne eigenes Verschulden in Not geraten und Dritte nicht vorrangig zur Leistung verpflichtet sind. Die Bedürftigkeit der Zuwendungsempfänger wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung geprüft.

Alle Spenden für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Telefon 02641/975-432, E-Mail nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

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Kunterbuntes Osterbuch bietet viele Mitmachideen

Alsdorf, 29.03.2021 – Nach dem Erfolg des Bastelbuches, das von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der offenen Jugendarbeit Alsdorf Anfang des Jahres zusammengestellt wurde, gibt es jetzt eine Broschüre zu Ostern. Hier können Kinder und ihre Familien Anregungen rund um Ostern finden. Bastelvorlagen, Rätsel, Rezepte und die Ostergeschichte sind zu entdecken.

Das kunterbunte Osterbuch steht als Download auf der Internetseite der Stadt Alsdorf unter www.alsdorf.de bereitstehen, kann aber auch in den städtischen Jugendtreffs nach telefonischer Rücksprache abgeholt werden. Städtischer Jugendtreff Mariadorf „Altes Rathaus“, Aachener Straße 1, 02404/65125; Städtischer Jugendtreff Ofden „Alte Dorfschule“, Dorfstraße 77, 02404/25402.(apa)

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Bis zu 5.000 Euro für Projekte zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut

Region/Mainz, 29.03.2021 – Als weiteren Baustein zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut hat das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie ein spezielles Förderprogramm aufgelegt. „Vereine, ehrenamtliche Initiativen und kommunale Behörden können dabei bis zu 5.000 Euro je Projekt beantragen“, erläuterte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Mit Hilfe des Programms werden vor Ort ganz konkrete und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen umgesetzt.“

Das Programm dient dazu, landesweit möglichst niedrigschwellige Maßnahmen, die sich konkret an örtlichen Gegebenheiten orientieren, zu unterstützen und zu ihrer Verbreitung beizutragen. Gefördert werden Projekte, die durch Unterstützungsangebote für sozial und finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche zur Umsetzung folgender Ziele beitragen: Förderung sozialer (Alltags-)Kompetenzen, Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit, Stärkung der Resilienz und soziale Integration. Im Vordergrund stehen Angebote in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kultur, die Themen wie Politik, Umwelt, Bewegungsförderung, Ernährung, Musik oder Theater zum Gegenstand haben oder Alltagswissen vermitteln. Auch die Durchführung von Ausflügen, zum Beispiel in Museen, Zoos oder in die Natur, kann projektbegleitend erfolgen. Es ist geplant, dass die Anträge auf Förderung zweimal im Jahr jeweils bis zum 30. Juni und 31. Dezember an die Mailadresse R641@msagd.rlp.de eingereicht werden können.

Aufgrund der Corona-Pandemie können derzeit wichtige Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit nicht mehr stattfinden. „Umso mehr freut es mich, wenn neue oder bereits vorhandene Projekte an die gegenwärtigen Bedürfnisse angepasst werden können.  Mein besonderer Dank gilt dabei den zahlreichen engagierten Menschen in Rheinland-Pfalz, die mit viel Kreativität und Entschlossenheit dazu beitragen, dass Angebote trotz Corona-Pandemie weiter bestehen beziehungsweise Kinder und Jugendliche mit neuen Methoden gut erreicht werden“, sagte Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Street Jumper TV-Channel – Wir können auch digital“ des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland in Mainz. Bei diesem Projekt werden bereits seit 2008 Kinder und Jugendliche in benachteiligten Wohngebieten in Mainz mit einem Wohnmobil regelmäßig aufgesucht. Mit dem neuen Projekt „Street Jumper TV Channel – Wir können auch digital“ wird pandemiebedingt die Medienbildung und Medienkompetenz gefördert. Die Kinder und Jugendlichen erfahren beispielsweise, wie man mit dem Smartphone kreativ eigene Inhalte entwickeln kann. Für die Publikationen wird eine digitale Plattform entwickelt – der Street Jumper TV-Channel. Hier können die selbst erstellten Medieninhalte vorgestellt und präsentiert werden. „Das Ministerium unterstützt das Projekt mit einer Förderung in Höhe von 4.500 Euro“, erläuterte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Grundlage dafür ist das Förderprogramm zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut, welches im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Armut begegnen – gemeinsam handeln“ des Sozialministeriums entwickelt und im neuen Aktionsplan des Landes verankert wurde. Im vergangenen Jahr wurden bereits elf Projekte in Rheinland-Pfalz gefördert.

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Familienbüro: Neue Anlaufstelle für alle Generationen im Kreis Düren

Düren, 29.03.2021 – Eine Anlaufstelle für Familien – ganz gleich zu welchem Thema – ist das neue Familienbüro des Kreises Düren. Zu finden ist es an zentraler Stelle in Haus C der Kreisverwaltung in Düren, ebenerdig, barrierefrei, farbenfroh und gemütlich – einladend für jede Generation.

„Das Familienbüro ist ein weiterer Baustein im Rahmen der familienfreundlichen Kreisverwaltung bzw. des familienfreundlichen Kreises Düren sowie unserer Präventionsstrategie ,Gut aufwachsen'“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren. Es soll immer dann erste Anlaufstelle sein, wenn es um Unterstützung im Alltag geht, Infos und Beratung zu finanziellen Hilfen wie Elterngeld, Unterhaltsvorschuss oder Bafög eingeholt werden möchten, ein Platz für die Kindertagesbetreuung gesucht wird, wenn es um Fragen rund um das Thema Pflege geht und vieles mehr. „Der Kreis Düren hat sich schon vor Jahren auf den Weg gemacht, familienfreundlich zu sein und die Familie in den Blickpunkt seiner Arbeit zu stellen. Ein solches Ziel bedarf auch eines Symbols und dieses Symbol ist das neu gestaltete Familienbüro“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

In dem Büro arbeiten und beraten geschulte Kräfte, die eine Lotsenfunktion übernehmen zu den vielfältigen Dienstleistungen und Angeboten im Kreis Düren. Sie kennen das breite Angebotsspektrum der Beratungsstellen und sind gut vernetzt. So können sie stets einen passenden Ansprechpartner oder das passende Angebot benennen. Informationen werden an dieser Stelle gebündelt, um transparent und bürgerfreundlich weitergegeben zu werden. Hinzu kommt, dass der Kreis Düren seinen Fokus auf die Präventionsarbeit gesetzt hat und Familien frühzeitig erreichen möchte. „Im Familienbüro wird dies noch mal mehr möglich, weil alles an einer Stelle zusammenläuft“, sagt Susanne Herfs, Mitarbeiterin im Präventionsbüro des Kreises Düren.

Dank der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) im Rahmen des Projektes ,kinderstark – NRW schafft Chancen‘ finden Besucherinnen und Besucher im Familienbüro neben einem modernen und freundlich gestalteten Wartebereich inklusive Spielecke für Kinder auch einen Wickeltisch und einen Stillstuhl, der es stillenden Müttern oder Fläschchen gebenden Eltern ermöglicht, ihr Kind in Ruhe zu füttern. „Uns war der Wohlfühlcharakter besonders wichtig, daher ist alles hell und freundlich gestaltet und doch gibt es Rückzugsmöglichkeiten für Eltern mit kleinen Kindern“, so Ricken-Melchert. Das Familienbüro steht allen Generationen immer montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr zur Verfügung. „Seien Sie unser Gast, besuchen Sie das Familienbüro und fühlen Sie sich willkommen und rundum in guten Händen“, so Landrat Spelthahn.

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Termine für Schnelltests unkompliziert online buchen

Mayen, 29.03.2021 – Termine im kommunalen Schnelltestzentrum im Bürgerhaus in Mayen-Hausen können jederzeit online vereinbart werden, darauf weist die Stadtverwaltung hin.

Jeder Bürger kann sich kostenfrei durch geschultes Personal testen lassen und erhält sein Ergebnis nach spätestens 30 Minuten per E-Mail. Dieses digitale Zertifikat kann dann z.B. für den Besuch der Außengastronomie genutzt werden.

Das Testzentrum im Hausener Bürgerhaus hat derzeit Montag bis Freitag von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie am Samstag von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

An Karfreitag hat das Schnelltestzentrum geschlossen, an allen anderen Ostertagen gelten die regulären Öffnungszeiten. An diesen Tagen sind auch alle anderen Schnelltestzentren in Mayen regulär geöffnet. Lediglich an Karsamstag testet die Apotheke am Hit nicht.

Terminvereinbarungen sind telefonisch unter 02651 4936261 während der Öffnungszeiten des Schnelltestzentrums möglich. Unkomplizierter und vor allem zu jeder Zeit kann man seinen Termin aber online unter www.mayen.de/schnelltest buchen. Über das Terminvergabeportal werden direkt alle verfügbaren Termine angezeigt.

Auf der Website findet man auch weitere Testangebote anderer Institutionen.

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Steinfelder Schüler auf Rekordjagd

Kall-Steinfeld, 29.03.2021 – Das Hermann-Josef-Kolleg (HJK) in Steinfeld hat fünf sportliche Weltrekorde geknackt. In den Disziplinen Plank, Wand-Sitz, Burpees, Dead Hang und Klimmzüge wurden die Werte aus dem Guinness-Buch der Rekorde übertroffen.

„Die unglaublichen Rekorde im Seilspringen, Jonglieren und bei den Liegestützen konnten nicht erreicht werden“, schrieb die Sportfachschaft des Steinfelder Gymnasiums. Und noch eine kleine Einschränkung: Die Top-Leistungen aus dem Guinness-Buch wurden allesamt von Einzelpersonen geschafft. Die Rekorde des HJK sind als Gemeinschaft entstanden und deshalb natürlich keine offiziellen Weltrekorde.

Die Idee entstand durch Überlegungen der Sportfachschaft, wie man in Zeiten abwesender Schüler und des Homeschoolings nicht nur geistig fordernde Fächer wie Deutsch und Mathematik unterrichtet, sondern die Schüler auch zum Sport motivieren kann. „Ich hatte zufällig im Guinness-Buch der Rekorde geblättert und dabei einige unfassbare Rekorde gesehen“, erzählt Sportlehrer Benjamin Schaafstall.

Schnell war die Idee geboren: Wir versuchen als Schule gemeinsam, diese Einzelrekorde zu knacken. „Das steigert nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern auch die Motivation, sich sportlich zu betätigen“, erklärt Schaafstall den Zweck dahinter. Die Sportlehrer haben die Challenge an die Schüler in ihren Kursen weitergegeben. Drei Viertel der Schüler machten auch fleißig mit. „Das waren mit Sicherheit 500 Schüler“, sagt Schaafstall. Hinzu kamen Lehrer, Eltern und auch Geschwister der Schüler.

Und tatsächlich wurden fünf der acht Rekorde als Gemeinschaft gebrochen. So kam die Gemeinschaft bei den Planks (Unterarmstütz) auf 12:51,00 Stunden – der Einzelrekord liegt bei 8:15,15 Stunden. Die summierte Zeit in der Disziplin Wall Sit (Wandsitzen) betrug 16:41,49 Stunden. Der bisherige Weltrekord liegt bei 26 Minuten. 3801 Burpees, einer Sportübung, bei der Kniebeugen, Liegestütze und Strecksprung kombiniert werden, machten die Steinfelder. Der Rekord liegt bei 1321. Sportlich hängen gelassen haben sich die Gymnasiasten beim Dead Hang, also dem Hängen an einer Klimmzugstange. Dabei kamen die Schüler auf insgesamt 2:13,04 Stunden (Rekord: 13,52 Minuten). Und bei den Pull-ups (Klimmzügen) schaffte das HJK 896 (Rekord: 725).

Neidlos anerkennen mussten die Sportler aber die Einzelleistungen in den Disziplinen Rope-Skipping (Seilspringen), Jonglieren und Liegestütze, die die Steinfelder selbst als Gemeinschaft nicht einstellen konnten. An unglaublichen 120.000 Seilsprüngen (HJK: 25.996), 10.507 Liegestütz (HJK: 6582) und 24 Stunden Jonglieren eines Balles (HJK: 2:05,03 Stunden) kamen sie einfach nicht vorbei. Laut Berechnung der Sportfachschaft haben sich die Teilnehmer insgesamt 47,5 Stunden bewegt.

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Nach Todesfall im Kreis Euskirchen: Ermittlungen eingeleitet

Euskirchen, 28.03.2021 – Das Paul-Ehrlich-Institut untersucht aktuell, ob der Tod einer 47-jährigen Frau aus dem Kreis Euskirchen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung steht. Dem Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen wurde am 26.03.2021 ein entsprechender Verdacht nach der Impfung der Frau mit dem „COVID-19 Vaccine AstraZeneca“ angezeigt. Die Meldung erfolgte unverzüglich durch den verantwortlichen Arzt des regionalen Impfzentrums, nachdem er entsprechende Informationen von der behandelnden Klinik erhalten hatte.

Das Gesundheitsamt hat sofort Ermittlungen eingeleitet und die zuständigen Landes- und Bundesbehörden informiert. Erste Ergebnisse machten eine Sperrung der kompletten Impfstoffcharge nicht erforderlich, da nichts auf eine Verunreinigung oder fehlerhafte Zusammensetzung des Impfstoffs hindeutet. Ebenso ergibt sich kein Verdacht auf eine fehlerhafte Applikation. Die Untersuchung durch die zuständige Behörde, das Paul-Ehrlich-Institut, dauert aktuell an.

Landrat Markus Ramers steht in Kontakt zu den Angehörigen, die darum bitten, im engsten Familienkreis den Tod verarbeiten zu dürfen. Unabhängig vom behördlichen Ermittlungsverfahren hat Landrat Ramers am gestrigen Samstag auch mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann telefoniert, um die rasche und lückenlose Aufklärung voranzutreiben.

Die Impfungen in Marmagen erfolgen weiter unter Beachtung der Vorgaben des Bundes- und Landesgesundheitsministers und der Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften.

In diesem Zusammenhang weist der Kreis Euskirchen darauf hin, dass Geimpfte sofort einen Arzt aufzusuchen sollen, wenn sie nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln. Außerdem sollten alle Personen, die nach der Impfung neurologische Symptome aufweisen, wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen, oder bei denen nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse (Petechien) außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, umgehend einen Arzt aufsuchen.

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Landrat Pföhler appelliert an Umweltministerin, Kreis Ahrweiler zum Präventions-Gebiet zu erklären

Ahrweiler, 27.03.2021 – „Herdenschutz ist gleichzeitig Wolfsschutz“. Seit im Februar erste Fälle von Wolfsrissen im Kreis Ahrweiler verzeichnet wurden, sind viele hiesige Tierhalterinnen und Tierhalter in Sorge um ihre Weidetiere. Um die Herdentiere und Wölfe gleichermaßen zu schützen, hat sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler nun in einem Schreiben an die Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel, gewandt und darum gebeten, den Kreis als sogenanntes Präventionsgebiet auszuweisen.

„Die seit Jahren in Deutschland bestehende Ausbreitung des Wolfes kann nur mit der Akzeptanz durch die Bevölkerung einhergehen. Nur wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindert werden kann, dass der Wolf statt Wildtiere zu jagen, dazu übergeht, Weidetiere anzugreifen, wird die Anwesenheit von Wölfen dauerhaft akzeptiert. Ansonsten muss der Schutz der Weidetiere Vorrang haben. Ein effektiver Herdenschutz ist somit gleichzeitig auch ein Schutz des Wolfes“, erklärt Landrat Pföhler.

Innerhalb eines Präventionsgebietes können Tierhalterinnen und Tierhalter für den Schutz ihrer Weidetiere von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz Förderungen erhalten, um beispielsweise Elektroschutzzäune anzuschaffen.

zum Hintergrund:

Im Februar wurden in der Verbandsgemeinde Adenau und im Außenbereich der Stadt Remagen durch Wolfsrisse zwölf Schafe getötet und acht verletzt. Da Wölfe große Strecken zurücklegen können und gute Schwimmer sind, ist der im Kreis auffällig gewordene Wolf vermutlich aus der rechtsrheinischen Region in Rheinland-Pfalz oder aus dem Großraum der Ardennen-Eifel (linksrheinisch), wo Wölfe seit Jahren sesshaft sind, eingewandert.

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Beirat des Fußball-Verbandes Rheinland hat entschieden: Saison 2020/21 wird annulliert

Region/Mayen-Koblenz, 27.03.2021 – Der Punktspielbetrieb der Saison 2020/21 wird in allen Spiel- und Altersklassen eingestellt, die bisher ausgetragenen Begegnungen werden annulliert, Auf- und Absteiger wird es nicht geben: Diese Entscheidung hat der Beirat des Fußballverbandes Rheinland auf Antrag des FVR-Präsidiums am heutigen Samstag einstimmig und ohne Enthaltung getroffen. Die Entscheidung des Beirats deckt sich mit dem Meinungsbild, das der FVR kürzlich bei seinen Vereinen eingeholt hatte und im Rahmen dessen rund 86 Prozent der teilnehmenden Vereine für eine Annullierung der Saison votierten. Sie gilt sowohl für die Senioren und Frauen als auch für die Juniorinnen und Junioren.

Der Bitburger Rheinlandpokal, der Rheinlandpokal der Frauen sowie die IKK-Rheinlandpokale der Junioren sollen zu Ende gespielt werden, sofern die Verfügungslage dies erlaubt. Auch die Bitburger Kreispokalwettbewerbe sollen nach Möglichkeit sportlich beendet werden.

Hinsichtlich der Saison 2021/22 wurden sowohl für Senioren, Frauen, Juniorinnen als auch Junioren keine Regelungen festgelegt. Da derzeit völlig offen ist, wann der Spielbetrieb unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz wieder aufgenommen werden darf, kann bezüglich des Saisonbeginns und damit auch in Bezug auf einen eventuell zu verändernden Spielmodus zum aktuellen Zeitpunkt keine Entscheidung getroffen werden.