Düren, 29.03.2021 – Das Land NRW hat die bisher geltende Corona-Schutzverordnung angepasst und setzt sie ab morgen in Kraft. Was heißt das für den Kreis Düren, wie geht es nun weiter? Ab dem morgigen Montag, 29. März, gilt im gesamten Kreisgebiet zunächst die vom Land verhängte „Notbremse“ für Kommunen mit einer Inzidenz von mehr als 100, die neben Kontaktbeschränkungen zum Beispiel die Schließung von Museen und Bibliotheken vorsieht sowie im Einzelhandel mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte nur noch das System „Click & Collect“.
Nach der Corona-Schutzverordnung besteht aber die Möglichkeit, dass der Kreis mit Zustimmung des NRW-Gesundheitsministeriums durch eine Allgemeinverfügung regelt, dass der Einzelhandel oder Museen weiter öffnen können, wenn der Kunde ein tagesaktuelles, negatives Schnelltestergebnis vorweisen kann.
Voraussetzung ist eine ausreichende flächendeckende Infrastruktur kostenloser Bürgertests (mit geschultem Personal). „Diesen Weg wollen wir gehen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis biete Bürgertests an mehr als 100 Stellen (Apotheken, Zahnarztpraxen) an, zudem ergänzend jeden Sonntag in Düren und Jülich (jeweils in der Kreisverwaltung). „Mit einem negativen Schnelltest ist es möglich, verantwortbar weitere Angebote zu machen.“ Natürlich gelten wie bisher auch alle anderen Hygieneregeln strikt weiter.
Der Kreis Düren wird diese Test-Option kurzfristig beim NRW-Gesundheitsministerium beantragen und geht von einer Antwort noch am morgigen Tage aus, so dass die Regelungen unmittelbar in Kraft treten und am morgigen Montag geduldet werden.
Ausgenommen von der Test-Option sind die schärferen Regelungen zur Kontaktbeschränkung, sie gelten auch im Kreis Düren weiter.
Bietet zukünftig eine Schmerzsprechstunde an: Chefarzt Dr. Frank Dittmar. Foto: GK Mittelrhein
Mayen, 29.03.2021 – Dr. Frank Dittmar, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen, ist vom Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz ermächtigt, an der kassenärztlichen Versorgung chronischer Schmerzpatienten teilzunehmen.
Vor diesem Hintergrund hat er eine sogenannte Schmerzambulanz etabliert, die Anfang April ihre Arbeit aufnimmt und chronisch Schmerzkranke ambulant versorgt.
Man spricht von einem chronischen Schmerz, wenn er länger als sechs Monate andauert und es keinen direkten Zusammenhang mehr zur ursprünglich auslösenden Ursache gibt. Zu den Schmerzerkrankungen, die von Dr. Dittmar behandelt werden, zählen unter anderem Kopf- und Rückenschmerzen, sowie Nervenschmerzen und Schmerzen des Bewegungsapparates. Zum Einsatz kommen in erster Linie konservative Therapieverfahren. „Dazu gehören die ärztliche Anamnese und körperliche Untersuchung, die Verschreibung von Medikamenten und die Infiltration bzw. Infusion von verschiedenen Schmerzmitteln. Darüber hinaus wende ich bei bestimmten Indikationen auch die Akupunktur oder Nervenstimulationsverfahren (TENS) an“, erläutert Dr. Dittmar und ergänzt: „Da ein chronischer Schmerz immer multifaktoriell ist, wird er idealerweise multiprofessionell von speziell weitergebildeten Experten behandelt.“
Neben den Hausärzten gehören daher auch orthopädische und neurologische Kollegen, sowie Physio- und bei Bedarf Psychotherapeuten zu seinen Kooperationspartnern. Die Terminvereinbarung erfolgt über das Chefarztsekretariat, Telefon 02651 83-4403.
Euskirchen, 29.03.2021 – Ein negativer Corona-Schnelltest ermöglicht im Kreis Euskirchen weiterhin die Nutzung von Angeboten im Handel und im Dienstleistungsbereich. Dies regelt eine Allgemeinverfügung, die der Kreis Euskirchen in Abstimmung mit dem Land NRW erlassen hat und die ab Montag, 29. März, gilt.
Aufgrund der jüngsten Fassung der Corona-Schutzverordnung hatte das NRW-Gesundheitsministerium am Freitagabend die so genannte „Corona-Notbremse“ für 31 Kreise und kreisfreie Städte angeordnet, die seit mindestens drei Tagen eine 7-Tage-Inzidenz über 100 haben. Diese „Corona-Notbremse“ greift auch im Kreis Euskirchen und beinhaltet neben strengeren Kontaktbeschränkungen eine Rückkehr zu den strengeren Regeln für Einzelhandels- und Dienstleistungsbereiche. Zahlreiche Geschäfte müssten demnach schließen.
Das Ministerium hat jedoch die Möglichkeit eröffnet, dass die betroffenen Kreise im Einzelfall und in Abstimmung mit dem Ministerium Allgemeinverfügungen mit kreisspezifischen Regelungen erlassen, wenn vor Ort ein flächendeckendes Angebot für kostenlose Bürgertestungen vorliegt. Dies ist im Kreis Euskirchen mit rund 50 Testzentren der Fall.
Somit hat die Kreisverwaltung noch am späten Freitagabend, 26. März, eine Allgemeinverfügung erlassen, die mit dem Land NRW abgestimmt wurde. Diese Allgemeinverfügung sieht vor, dass die Nutzung der entsprechenden Angebote von einem tagesaktuellen bestätigten negativen Ergebnis eines Corona-Schnelltests abhängig ist. Die Notbremse wird also in bestimmten Bereichen um die Möglichkeit erweitert, sich mit verbindlichen Schnelltests Zutritt zu Geschäften etc. zu verschaffen.
Dazu Landrat Markus Ramers: „Mit tagesaktuellem negativem Schnelltest-Ergebnis ist der Besuch im Einzelhandel, im Museum oder das Sporttreiben von max. 20 Kindern wie bisher möglich.“
Anders als vielfach behauptet oder vorgeworfen, seien das bei weitem keine Lockerungen. „Im Gegenteil: Ein negativer Schnelltest wird verbindlich für Bereiche, in denen das bisher nicht der Fall war. Dies bringt mehr, nicht weniger Sicherheit. Die Alternative wäre eine komplette Schließung des Einzelhandels und anderer Einrichtungen gewesen. Über 50 Schnelltest-Stellen kreisweit bieten uns die Möglichkeit, mehr Sicherheit ohne komplette Schließung zu gewährleisten.“
Die Kupferstadt Stolberg freut sich auf den weiteren Austausch mit Minister Antoniadis. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
Stolberg, 29.03.2021 – Gemeinsam mit Antonios Antoniadis, Vize-Ministerpräsident und Minister für Gesundheit und Soziales, Raumordnung und Wohnungswesen der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, hat Bürgermeister Patrick Haas vergangenen Donnerstag den Tierfriedhof in Stolberg-Buschmühle besucht. Der Minister kann sich vorstellen, einen ähnlichen Friedhof auch in der Deutschsprachigen Gemeinde Belgiens zu etablieren.
Der Tierfriedhof in Buschmühle wird seit nun 13 Jahren durch die Interessengemeinschaft Tierfriedhof Stolberg Buschmühle ehrenamtlich betrieben. Die IG hat zum Ziel, allen Tierhalterinnen und –haltern eine Bestattung ihres Tieres zu ermöglichen. Aus diesem Grund schafft es die IG mit ihrem ehrenamtlichen Engagement nun schon seit Jahren, niedrige Preise anzubieten, die sich alle Menschen leisten können. Nicht umsonst ist die Nachfrage sehr groß: Rund 160 Tiere sind inzwischen auf dem Friedhof bestattet, vom Hamster bis zum Hund.
Die Kupferstadt Stolberg freut sich auf den weiteren Austausch mit Minister Antoniadis und die Intensivierung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, um zukünftig auch noch weitere Projekte gemeinsam auf den Weg zu bringen.
Mayen, 29.03.2021 – Drei MitarbeiterInnen der Kreissparkasse feiern zum 01.04.2021 ihre Dienstjubiläen: Sein 40. Dienstjubiläum feiert Florian Schlich, der im BeratungsCenter Mendig als Serviceberater eingesetzt ist.
Nicole Müller. Foto: KSK Mayen
Auf 25 Jahre Dienstzugehörigkeit bei der KSK Mayen kann Nicole Müller zurück blicken. Sie arbeitet im Bereich Kreditmanagement in der Kreditanalyse.
Hildegard Göderz. Foto: KSK Mayen
Ebenfalls 40. Dienstjubiläum und gleichzeitig auch 40. Sparkassenjubiläum feiert Hildegard Göderz, die im BeratungsCenter Polch als Serviceberaterin tätig ist.
Julia Unruh gibt ihre Ausbildungs-Erfahrungen auf digitalem Wege weiter. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 29.03.2021 – Digitaler Service für die Nachwuchskräfte von Morgen. Die Berufsinformationsmesse des Berufskollegs in Bonn-Duisdorf hat die Stadt Meckenheim auch in diesem Jahr wieder genutzt, um sich den interessierten Nachwuchskräften von Morgen vorzustellen. Gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Personal Britta Röhrig informierte Julia Unruh, Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten, auf digitalem Wege die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs über den dreijährigen Ausbildungszweig Verwaltungsfachangestellte Kommunalverwaltung. Julia Unruh als ehemalige Schülerin des Berufskollegs berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen rund um die Ausbildung und hob hervor, dass ihr durch den Abschluss an dem Berufskolleg viele Lerninhalte in der Ausbildung leichter fallen. „Diese Vorkenntnisse bilden eine super Grundlage für die Berufspraxis“, resümierte Julia Unruh, die sich im zweiten Ausbildungsjahr bei der Stadt Meckenheim bestens aufgehoben fühlt.
Die Stadt Meckenheim als attraktive Arbeitgeberin bietet sowohl Schulabgängerinnen und Schulabgängern und Berufseinsteigenden als auch Arbeitnehmenden, die eine neue Herausforderung suchen, vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Ein Blick auf die Stellenangebote lohnt sich – zu finden auf dem Karriereportal unter: https://karriere.Meckenheim.de.
Das Bohnen-Experiment, das anschaulich das Entstehen und Werden von Leben und das hoffnungsvolle Zuwenden zum Licht zeigt. Foto: Kath. Familienbildungsstätte Mayen e.V.
Mendig, 29.03.2021 – Am 30.März 2021 können sich Familien das Experiment in Tüten an zwei Standorten in Mendig zwischen 9:00 und 12:00 Uhr abholen. Zu Ostern und zum Frühlingsbeginn bietet das Haus der Familie (Kath. Familienbildungsstätte Mayen e.V.) in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Mendig für Familien aus Mendig und der Verbandsgemeinde Mendig kostenfrei ein Experiment zum Mitnehmen an: In einer Papiertüte sind Zutaten (Glas, Bohnensamen, Tuch und Erde) für ein Bohnen-Experiment verpackt, das anschaulich das Entstehen und Werden von Leben und das hoffnungsvolle Zuwenden zum Licht zeigt. Weitere Infos auf www.fbs-mayen.de.
Am 30.März 2021 können sich Familien das Experiment in Tüten an zwei Standorten zwischen 9:00 und 12:00 Uhr abholen: in Niedermendig am Marktplatz 3, in Obermendig im Haus der Familie, Molkereistraße 15 – solange der Vorrat reicht!
Die Aktion wird gefördert vom Ministerium für Familien, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz.
Der Brunnen an der Bahnhofstraße läuft wieder, zur Freude von: Heinz-Peter Witt, Technischer Beigeordneter, Helmut Giersberg (Stadtwerke), Martin Boes, Frank van Leeuwen und Herbert Lehnen (alle Baubetriebshof) und Bürgermeister Holger Jung (von links). Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim, 29.03.2021 – Rundum erneuerte Anlage an der Bahnhofstraße geht in Betrieb. Pünktlich zum Osterfest werden die Brunnen der Stadt Meckenheim wieder sprudeln. Ob am Dorfplatz in Merl, am Bachlauf in der Promenade, neben dem Hallenfreizeitbad oder auf dem Kirchplatz, überall versprüht das Plätschern des Wassers in den nächsten Monaten heitere Atmosphäre. Auch der Brunnen an der Bahnhofstraße geht dann wieder in Betrieb.
Die Anlage war parallel zu den umfangreichen Sanierungsarbeiten an Bonner Straße und Bahnhofstraße generalüberholt und erneuert worden. Die Mitarbeitenden des Baubetriebshofes und der Stadtwerke haben die Technik auf Vordermann gebracht und den Platz mit Pflasterung, Ruhebänken sowie Grünflächen ansprechend gestaltet, sodass der Brunnen unweit des Niedertorkreisels zu einem entspannten Zwischenstopp einlädt.
Eine eigenwillige Mitfahrbank hat der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth an der Ecke Neuer Friedhof/Kindergarten aufstellen lassen. Wer in Richtung Kall mit dem Auto mitgenommen werden möchte, muss sich links hinsetzen. Robert Ohlerth nahm auf der rechten Seite Platz und scherzte in Anspielung auf seine frühere Tätigkeit als Vize-Bürgermeister der Stadt: „Ich will zurück nach Mechernich!“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth, 29.03.2021 – In verschiedenen Südkreiskommunen des Kreises Euskirchen und im benachbarten Kreis Düren hat die Leader-Region Eifel sogenannte „Mitfahrbänke“ aufstellen lassen. 64 Stück insgesamt, zu je 1000 Euro das Stück. Die Mitfahrbank, die seit wenigen Tagen den Mechernicher Ort Kallmuth schmückt, war wesentlich preiswerter und kommt auch ohne Schildersystem bei der Auswahl der Orte aus, zu denen man gerne mitgenommen sein möchte.
„Außerdem hat so eine wie wir, kein anderer“, sagte Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, als er die von der Hosteler Metallspezialwerkstatt Müller gelieferte und im Bereich Kindergarten/Friedhof aufgestellte Konstruktion dem Mechernicher Bürgerbrief vorstellte.
Ein Pfeil über der Bank weist in Richtung Mechernich, der andere Richtung Kall. Robert Ohlerth nahm als Fotomodell auf der rechten Seite Richtung Lorbach Platz und scherzte in Anspielung auf seine frühere Tätigkeit als stellvertretender Stadtbürgermeister: „Ich will zurück nach Mechernich!“
Anziehungspunkt für Gläubige
Noch keine Einigkeit erzielten (v.l.) Michael Reitz, Robert Ohlerth, Gerhard Mayr-Reineke und Stefan Weingartz über den genauen Standort einer Erdhalbkugel aus rostendem Stahl, in die das Antlitz der Pieta als Trösterin der Entrechteten und Geknechteten dieser Welt eingeschnitten werden soll. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Gleichzeitig stellten er, Michael Reitz, Gerhard Mayr-Reineke und Stefan Weingartz dem Mechernicher „Bürgerbrief“ Überlegungen vor, die als „Schmerzhafte Mutter“ verehrte Pieta in der Kallmuther Kirche auf einem öffentlichen Kunstwerk darzustellen. Die Kallmuther Pieta wird jedes Jahr am „Schmerzensfreitag“ von vielen Pilgern aus der weiteren Umgebung verehrt – ebenso wie der Sankt-Georgs-Ritt am 1. Mai im Normalfall Tausende aus dem weiten Umland nach Kallmuth zieht.
„Dass Kallmuth so einen Anziehungspunkt für Gläubige darstellt und wir katholischer Wallfahrtsort sind, findet im öffentlichen Raum kaum Notiz“, so Robert Ohlerth. Deshalb hat Michael Reitz, sein Mitstreiter im Sachausschuss Wallfahrt des Kallmuther Pfarreirates, Vorschläge ausgearbeitet, wie man ein Denkmal gestalten könnte, das auf die kontemplative Rolle Kallmuths hinweist.
Als Material für eine reliefartige Darstellung stellte Reitz Ortsbürgermeister Ohlerth, dem Pfarreiratsvorsitzenden Gerhard Mayr-Reineke und dem Kirchenmusiker und Kirchenchor-Vorstand Stefan Weingartz rostenden Stahl vor, in dessen den Erdball darstellendes Halbrund das Antlitz der „Schmerzhaften Mutter“ als Trösterin der Entrechteten und der Geknechteten dieser Welt eingeschnitten werden soll.
Tausende vom „Heimat-Scheck“
Unklarheit herrscht zurzeit noch über den Standort des Denkmals. Entweder will man es hoch über dem Kallmuther Kirchhof aufstellen oder auf dem Gottesacker selbst, wo es aber wieder nur in einem sehr begrenzten Umkreis zu sehen wäre. Ortsbürgermeister Robert Ohlerth favorisiert deshalb die Straße nach Lorbach.
Finanziert werden soll das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem Ohlerth und seine Mitstreiter aus allen Kallmuther Ortsvereinen in den vergangenen beiden Jahren bereits mehrere Tausend Euro für die künstlerische Gestaltung der Kallmuther Ortsein- und Ausgänge erhalten haben. Das Erdenrund mit dem Antlitz der leidenden Gottesmutter und des getöteten Gottessohnes auf ihrem Schoß ist als Projekt des Kirchenchores St. Cäcilia beim „Heimat-Scheck“ angemeldet.
Aachen, 29.03.2021 – Die Schüler*innen der Grundschule Schönforst können sich freuen: Das Lehrschwimmbecken der GGS Schönforst ist nach Sanierungsarbeiten wieder in Betrieb. Das Gebäudemanagement der Stadt Aachen hatte die Sanierungsarbeiten bereits im November 2020 beendet. Aufgrund des Lockdowns konnten die Kinder das neue Becken bisher jedoch leider noch nicht nutzen.
Das kleine Schwimmbad der Grundschule aus dem Jahr 1972 hatte in der Vergangenheit immer wieder für bauliche Probleme gesorgt: Durch Befüllen und Entleeren des alten Beckens sowie Anheizen und Abkühlen des Wassers kam es zu Verformungen, die an der zweiseitig umlaufend angeordneten Dehnungsfuge des Beckenkörpers für Undichtigkeiten sorgten. Zwar gab es in den Jahren 1995 und 2006 erste Reparaturarbeiten, die das Problem durch Neueindichtung beheben sollten, diese blieben jedoch langfristig erfolglos. Die fortwährende Undichtigkeit sorgte schließlich für eine Beschädigung des Beckenkörpers sowie der Tragstrukturen im Untergeschoss.
Um eine weitere Verschlechterung der Bausubstanz sowie den größer gewordenen Wasserverlust zu verhindern, hat das Gebäudemanagement der Stadt Aachen ein Edelstahlbecken mit integrierter Rinne eingebaut. Des Weiteren wurden der gesamte Beckenumlauf, die Verrohrung sowie verschiedene technische Komponenten erneuert. Die Sanierung des Lehrschwimmbeckens hat insgesamt etwa 460.000 Euro gekostet. Das Projekt wurde von Stephan Ganser, Teamleiter des Objektmanagements schulische Gebäude des Gebäudemanagements, geleitet und von Alexander Schneider, Teamleiter der Instandhaltung HLS, unterstützt.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.