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Amokfahrer in Trierer Innenstadt rast durch die Fußgängerzone – Mindestens zwei Tote und mehrere Verletzte!

Trier, 01.12.2020 – Es scheint sich am 01.12.2020 gegen 14.45 Uhr um eine Amokfahrt in der Trierer Innenstadt gehandelt zu haben. Laut Polizei konnte der Fahrer eines SUV-Geländewagens (Range-Rover) festgenommen werden. Es soll sich um einen 51-jähriger Deutschen handeln. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Der Fahrer des SUV soll von der Porta Nigra aus durch die Fußgängerzone Richtung Hauptmarkt – Fleischstraße gerast sein und wahllos Personen ins Visier genommen haben.

Die Polizei sprach anfange von mindestens zwei Toten und mindestens 10 Verletzten. Von einem Ort der Verwüstung ist die Rede. Die Polizei hat die Menschen aufgefordert, die Innenstadt sofort zu verlassen. Die Trierer Schulen wurden verschlossen. Die Geschäfte in der Innenstadt haben alle geschlossen. Im vergangenen Jahr war die Trierer Innenstadt in der Adventszeit noch mit Durchfahrsperren geschützt. Dieses Jahr leider nicht mehr.

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In der Kindertagesstätte St. Hubertus wurden Wünsche wahr

Laubach/Kaisersesch, 01.12.2020 – Im Sommer 2019 erfuhren die Pfadfinder der Ortsgemeinden Laubach und Müllenbach, dass sich die Kinder der Kita einen Bauwagen für ihr Außengelände wünschen. Es wurden Spenden gesammelt und die Pfadfinder erarbeiteten in ihrem sozialen Projekt durch den Verkauf von Waffeln und Getränken beim Silvesterfeuerwerk und der Nikolausfeier 2019 einen Erlös, der zur Anschaffung des Wagens beitrug. Ende des Jahres 2019 stand dann fest, dass ein Wagen bestellt werden kann. Die Kinder entschieden sich für einen Zirkuswagen und zwei Stockpferdchen. Im Sommer wurde der Wagen geliefert und anschließend von den Pfadfindern aufgebaut. Nun wird er von begeisterten Kindern genutzt.

Die Anschaffung wurde durch das große Engagement der Pfadfinder und den großzügigen Spenden der Firma Gorges tent…event, der Firma Metallbau Berenz und einem anonymen Spender möglich. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

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Wichtige Beschlüsse für den Landkreis Ahrweiler gefasst

Ahrweiler, 01.12.2020 – Heute tagte in Koblenz die 64. Verbandsversammlung des Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) unter Leitung des Verbandsvorstehers Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Dabei wurden auch wichtige Beschlüsse für den Landkreis Ahrweiler gefasst.

Als bedeutender Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und zur Steigerung der Attraktivität des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) setzt sich der SPNV-Nord für Elektrifizierungsprojekte, insbesondere von Nebenstrecken des Nahverkehrs an bereits elektrifizierte Hauptstrecken, ein. Dazu gehört auch die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler. Die Fahrgastströme nach NRW verlangen nach Angeboten auf der Schiene über Remagen hinaus nach Bonn und Köln, die auch Teil des Zukunftskonzepts „Deutschland-Takt“ sind. Eine Elektrifizierung bietet beste Möglichkeiten der Beibehaltung und Ausweitung von durchgehenden Verbindungen aus dem Ahrtal weit nach NRW hinein.

Positive Neuigkeiten gibt es auch zur Landesgartenschau (LAGA) 2022 in Bad-Neuenahr-Ahrweiler, für die im Zeitraum vom 20. April  bis 16. Oktober 2022 zwischen 800.000 und 1 Million Besucher erwartet werden. Die Bereiche der LAGA erschließen sich perfekt mit dem Zug, deshalb plant der SPNV-Nord eine Ausweitung des Zug-Angebots auf der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Dernau mit Einführung eines 20-Minuten-Taktes. Beschlossen wurde diese Verdichtung für samstags, sonntags und an Feiertagen im LAGA-Zeitraum.

Da ein 20-Minuten-Takt auf der Ahrtalbahn grundsätzlich eine wesentliche Angebotsverbesserung darstellt, setzt sich der SPNV-Nord auch für eine Beibehaltung nach der LAGA und eine Ausweitung auf montags bis freitags ein.

Um den Fahrgästen eine bessere Qualität im SPNV anzubieten, werden Profitester eingeführt. Davon profitiert der Landkreis Ahrweiler sowohl auf der Ahrtalbahn als auch im RE 5 und der RB 26 auf der linken Rheinstrecke.

„Ich freue mich, dass die Verbandsversammlung des SPNV-Nord grundlegende Beschlüsse zur Zukunft des Nahverkehrs im Kreis Ahrweiler getroffen hat. Mit den Untersuchungen zur Elektrifizierung der Ahrtalbahn und den geplanten Verbesserungen des Zug-Angebots auf der Ahrtalbahn aus Anlass der LAGA 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind wichtige Weichenstellungen für eine nachhaltige, ökologische Mobilität in unserem Landkreis und der Region erfolgt“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Weiterführende Informationen zum öffentlichen Teil der 64. Sitzung der Verbands-versammlung sind einsehbar auf www.spnv-nord.de.

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KSK Mayen unterstützt Sanierungsarbeiten an Barockkirche St. Cecilia

Mayen/Saffig, 01.12.2020 – Ein symbolischer Spendenscheck der Kreissparkasse Mayen (KSK) über 6.000 Euro konnte kürzlich in Saffig an Pastor Alexander Kurp und Michael Reuter von der katholischen Kirchengemeinde St. Cäcilia im Beisein von Bürgermeister Dirk Rohm und Landrat Dr. Alexander Saftig zur Restaurierung der Barockkirche St. Cäcilia übergeben werden.

Die Saffiger Kirche St. Cäcilia ist ein Kleinod in der Region. Foto: KSK Mayen/Judith Sauerborn

Die Saffiger Kirche St. Cäcilia ist ein Kleinod in der Region und gilt mit ihrem barocken Baustil als Wahrzeichen von Saffig. Sie wurde in den Jahren 1739 bis 1742 nach den Plänen von Balthasar Neuman  – einem der bedeutendsten Baumeister des Barock und Rokoko – unter Leitung von Johannes Seitz erbaut. Die einzige Kirche im Bistum Trier unter dem Patronat der Heiligen Cäcilia wurde im klassischen mainfränkischen Barockstil erbaut und von dem seinerzeit in Saffig ansässigen Karl Kasper Graf von der Leyen in Auftrag gegeben.

Aber auch ein Kleinod kommt in die Jahre, was sich am Turm des Saffiger Gotteshauses nun mit Schäden an den beiden Welschen Hauben und der Turmzier – eine Kugel mit aufgesetzten Doppelkreuz – zeigt. „Im Rahmen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen ist eine fachmännische Restaurierung der Holzbauteile sowie die komplette Neueindeckung der beiden Welschen Hauben vorgesehen. Darüber hinaus wird die Turmzier komplett abgebaut und ebenfalls fachmännisch restauriert“, erklärt Michael Reuter von der Kirchengemeinde St. Cäcilia.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahme in Höhe von 368.000 Euro werden zu 60 Prozent vom Bistum Trier bezuschusst. Einen weiteren Anteil von je 10.000 Euro übernehmen die Ortsgemeinde Saffig und die Verbandsgemeinde Pellenz. Auch öffentliche Fördermittel wurden beantragt. Die verbleibende Finanzierungslücke wird aus Eigenmitteln der katholischen Kirchengemeinde St Cäcilia, des Fördervereins Barockkirche sowie aus Spendenmitteln finanziert.

„Für uns als traditioneller Förderer zum Erhalt historischer Bausubstanz in der Region ist es eine Selbstverständlichkeit, die Sanierungsarbeiten am Saffiger Gotteshaus mit einer Spende zu unterstützen“, freut sich KSK-Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig als Veraltungsratsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen und Manuela Klein als Leiterin des BeratungsCenters der KSK Mayen in Plaidt gratulierte Christoph Weitzel zur Spende und übergab symbolisch den „großen“ Scheck über 6.000 Euro vor der Saffiger Barockkirche.

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Gelungene Baumausgabe am Dürener Badesee

Düren, 01.12.2020 – „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich im Kreis Düren für unser Klima einsetzen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Gemeinsam mit Vertretern des Amtes für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung hat er nun die kleinen Pflanzen ausgegeben, die in einigen Jahren zu prächtigen Laubbäumen heranwachsen und ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten werden. Denn der Kreis Düren möchte ab 2035 klimaneutral sein. „Und jeder Baum bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher“, so Wolfgang Spelthahn weiter.

Am vergangenen Freitag sind am Dürener Badesee die ersten beantragten heimischen Gehölze im Rahmen des Klimaschutzprogrammes des Kreises Düren „1000×1000: Energie generieren – Energie einsparen“ ausgegeben worden. Sie sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises.

Wurzelnackt und jüngst herangewachsen wurden die rund 2430 Bäume am Freitagmorgen von einer regionalen Baumschule angeliefert. Ein großer Laster brachte die bis zu zwei Meter großen Bäume zum Badesee, darunter unter anderem Buchen, Ulmen, Esskastanien, Weiden, Linden und viele mehr. Am häufigsten beantragt wurden der Gemeine Schneeball, gefolgt von Wildapfel und Esskastanie.

Die Laubbäume werden über das Klimaschutzprogramm des Kreises Düren finanziert und den Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie hatten nun die Gelegenheit, die bis zu fünf beantragten Bäume inklusive Pflanzanleitung abzuholen. An drei Ausgabestellen wurden die Pflanzen unter Corona-Bedingungen verteilt. Das weitläufige Rondell am Badesee bot die Möglichkeit, in einem Einbahnstraßen-System eine der Ausgabestationen anzufahren, die Bäume einzuladen und wieder abzufahren.

Noch am vergangenen Samstag, 28. November, gab es zwischen 8 und 16 Uhr die nächste Gelegenheit, die Bäume abzuholen. Alle Förderantragsteller hatten dazu bereits Informationen per E-Mail und einen Abholschein per Post erhalten.

Da das Programm so gut angenommen wurde, wird es im Sommer nächsten Jahres fortgesetzt. Dann besteht erneut die Möglichkeit, Laubbäume für den heimischen Garten oder die Gemeinde zu beantragen.

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Mayener Grundschulen werden mit CO2-Detektoren ausgestattet

Mayen, 01.12.2020 – Insgesamt 23 CO2-Detektoren werden für die Klassenräume der Mayener Grundschulen angeschafft um die Lehrkräfte beim regelmäßigen Lüften zu unterstützen.

Ausgenommen davon ist nur die Grundschule Hinter Burg, die über eine moderne Lüftungsanlage verfügt und daher keine Detektoren benötigt.

In allen anderen Klassenzimmern unterstützen diese Geräte künftig dabei, die richtigen Lüftungsintervalle zu erkennen. Alle 20 Minuten – so lautet der Richtwert. Die CO2-Detektoren machen die Bestimmung der Intervalle genauer möglich.

Wird die Luft zu schlecht, geben die Geräte ein Warnsignal. So kann ein notwendiges Lüften nicht vergessen werden. Gleichzeitig wird aber auch vermieden, dass unnötig Energie und Wärme verloren geht.

Ertönt das Signal, lüften die Lehrer kurz um die Luftqualität zu verbessern und die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Damit kann den Lehrerinnen und Lehrern in diesen schwierigen Zeiten zumindest eine kleine Hilfestellung geben werden. Und auch nach Corona hilft das Gerät dabei Lehrer und Schüler an regelmäßiges Lüften zu erinnern, was auch die Konzentration und Gesundheit insgesamt fördert.

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Lotto-Stiftung unterstützt Vereine mit bis zu 1000 Euro

Ahrweiler, 01.12.2020 – Bewerbungen für Weihnachtsspendenaktion noch bis 15. Dezember möglich.Viele gemeinnützige Vereine und Institutionen haben aufgrund der Corona-Pandemie unter Einnahmeausfällen zu leiden, die sie vor große finanzielle Herausforderungen stellen. Zusammen mit den Lotto-Annahmestellen vor Ort möchte die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung diesen Vereinen jetzt mit bis zu 1000 Euro unter die Arme greifen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Unter dem Motto „Wir stehen auch weiterhin an Eurer Seite! Die Weihnachtsaktion der Lotto-Stiftung“ können die regionalen Lotto-Annahmestellen noch bis 15. Dezember Vereine und Institutionen vorschlagen, die soziale Verantwortung in ihrem Kreis übernehmen. Pro Annahmestelle können bis zu drei Anträge per E-Mail an stiftung@lotto-rlp.de gesendet werden. Insgesamt stehen 200.000 Euro aus dem Spenden-Topf zur Verfügung. Vorschläge aus der Bevölkerung seien ebenfalls willkommen und an die Lotto-Annahmestelle vor Ort zu richten.

Gefördert werden können ausschließlich Vereine und Institutionen, die ihren Sitz in Rheinland-Pfalz haben und als gemeinnützig anerkannt sind. Ihr Zweck muss einen sozialen, kulturellen oder sportlichen Bezug haben. Zudem muss der Antrag die Unterschrift (mit Stempel und Annahmestellen-Nr.) einer rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestelle tragen und bis zum 15. Dezember 2020 eingegangen sein.

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Stadt Mechernich investiert innen und außen 225.000 Euro in die Katholische Grundschule Lückerath

Mechernich, 01.12.2020 – Knapp 225.000 Euro hat die Stadt Mechernich mit Unterstützung mehrerer EU-Förderprogramme in die Attraktivierung der Grundschule Lückerath investiert. Mitte der Woche machte sich Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an der Seite von Schulleiterin Sonja Daniels und Mary Böhmer, der Leiterin der Offenen Ganztagsbetreuung, ein Bild vom Stand der fast vollständig abgeschlossenen Arbeiten.

Zwischen den neuen und alten Spielgeräten auf dem Schulhof wurde eine Hainbuchenhecke angelegt. Schüler der Klasse 4a halfen der Firma Jüngling beim Pflanzen. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Sonja Daniels und Mary Böhmer nutzten die Gelegenheit, um sich beim Verwaltungschef für den engagierten Einsatz seines Schulteamleiters Willi Göbbel, des städtischen Immobilienmanagers David Esch und des zuständigen Fachbereichsleiters Holger Schmitz zu bedanken.

Rektorin Sonja Daniels: „Eigentlich hat alles reibungslos und wie am Schnürchen geklappt – nach den Sommerferien waren fast alle Neuerungen betriebsbereit.“ Ein Vater, der eine eigene Firma für Elektroinstallation hat, und ein Sanitärunternehmen hätten mit angepackt, damit alles rechtzeitig fertig wurde.

Das neue Klettergerüst mit Kindern des dritten Schuljahrs von Konrektorin Susanne Kastrau (u.v.r.), daneben Schulleiterin Sonja Daniels, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und OGS-Chefin Mary Böhmer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Vor den Ferien „eingeturnt“

Das neue Klettergerüst war sogar noch vor den Ferien betriebsbereit, so die Schulleiterin, was sie besonders freute, weil so die „alten“ Viertklässler das neue Klettergerüst noch nutzen und sozusagen „einturnen“ konnten. Denn die mittlerweile auf weiterführende Schulen gewechselten Lückerather Ex-Viertklässler hatten die Kosten für das Gerüst (18.000 Euro) durch ein Sponsorenschwimmen und das Lückerather Schulfest mit erwirtschaftet.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der die Schule vor vielen Jahrzehnten selbst besucht hatte, war sehr angetan von der neuen professionellen Kücheneinrichtung, in der die Köchinnen Marion Meyers und Tanja Paulus über hundert Schüler täglich versorgen. Am Tag des Bürgermeisterbesuchs gab es „Murre-Tratsch“ (Möhren untereinander mit Mettwurst und Senf).

„Es geht nichts über frisch gekochtes Essen jeden Tag“, konstatierten Schulleiterin, OGS-Chefin und Bürgermeister unisono. Außer in der Katholischen Grundschule Lückerath wird auch in der Grundschule Kommern selbst gekocht. Die städtischen Schulen in Mechernich und Satzvey lassen sich die Mahlzeiten bringen.

Büro der OGS-Leiterin

Ebenfalls in Augenschein nahm der Bürgermeister einen neuen Anbau an das bestehende Schulgebäude, in dem sanitäre Einrichtungen und ein Besprechungszimmer mit Büro der OGS-Leiterin untergebracht sind. Dieser Anbau und der Umbau des früheren Sanitärbereichs zur Küche kosteten 124.000 Euro, so Willi Göbbel: „Die neue moderne Großkücheneinrichtung haben wir für 25.000 Euro beschafft.“

Auf dem um einen geräumigen Spielplatz erweiterten Schulhof posierten Bürgermeister und Schulleitung mit dem 3. Schuljahr von Konrektorin Susanne Kastrau. Das neue Klettergestell und ein eigens im Untergrund an Ort und Stelle gegossener Spezial-Fallschutz kosteten zusammen 67.000 Euro. Daran beteiligt sich der Förderverein der Katholischen Grundschule Lückerath mit stattlichen 10.000 Euro, weitere 8000 Euro waren der Erlös eines Sponsorenschwimmens im vergangenen Jahr.

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Neuer Spielplatz für Kall-Sistiger Kinder

Kall-Sistig, 01.12.2020 – Die Vorfreude ist groß. Ein wenig Geduld müssen die Kinder aus dem Familienzentrum Sistig aber noch aufbringen. Die ersten Spielgeräte befinden sich zwar schon auf ihrem neuen Spielplatz. Aber betreten dürfen sie ihn noch nicht. „Der frisch eingebaute und eingesäte Mutterboden muss sich noch setzen und das Gras ausreichend anwachsen, das dauert noch ein paar Wochen“, berichtet Stefan Etten, zuständiger Projektleiter bei der Gemeinde Kall. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2021 gefeiert werden, falls die Corona-Bestimmungen es zulassen eventuell mit einem kleinen Fest.

Da kam der Fototermin für den Kaller Rundblick natürlich gelegen. Die Kinder durften zum ersten Mal auf das frisch angelegte Areal, wenn auch nur fürs Bild. Und auch dabei hielten sie die Corona-Regeln ein. Die 45 Kinder sind in zwei Gruppen aufgeteilt, die sie auch beibehielten. Eine Gruppe versammelte sich auf dem Rutschturm, die andere in und auf den Pyramiden-Häusern. Ein Sandkasten und ein Schaukelgestell gibt es ebenfalls auf dem Gelände, die dazugehörige Nestschaukel und ein Matsch-Tisch fehlen noch. Das örtliche Unternehmen Völler Holzbau fertigt auch noch eine Bank mit dem Schriftzug „Rappelkiste“, wie das Familienzentrum heißt, an.

„Ich möchte ein Lob aussprechen für die Planung im Rathaus und die Umsetzung durch den Bauhof“, sagte Kindergartenleiterin Carmen Wilkens. Für die Kinder sei der bisherige Spielbereich auf dem früheren Schulhof (der Kindergarten ist im ehemaligen Grundschulgebäude untergebracht) einfach zu klein. Dem Lob schließt sich auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser gerne an: „Der Bauhof hat hier einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet. Sogar in ihrer Freizeit haben Bauhofmitarbeiter dafür Sorge getragen, dass die Rasensaat feucht bleibt.“

Auf dem neuen Spielplatz stand zuvor ein Privathaus, das die Gemeinde erworben hatte und abreißen ließ. Den kleinen Bereich dahinter hatte das Familienzentrum schon nutzen können, etwa für ein Beet, einen Kriechtunnel und einen kleinen Teich.

40.000 Euro aus Förderprogramm

Finanziert wurde der neue Spielplatz aus dem „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier 2019“, wofür die Gemeinde knapp 40.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes erhielt. Der erforderliche Eigenanteil wurde als Eigenleistung über den Bauhof erbracht. Stefan Etten: „Wir sind mit dem Betrag ausgekommen, weil Theo Dreßen und sein Team vom Bauhof hier so viel geleistet haben.“

Die Planung für den Spielplatz begann 2019. Gemeinde und Kindergarten tauschten sich rege aus. „Wir haben auch die Kinder mit einbezogen und Kataloge durchgeblättert“, beschreibt es Carmen Wilkens. Im Mai 2020 begann der Bauhof dann mit der Arbeit.

Carmen Wilkens ist glücklich. „Besser kann es uns nicht mehr gehen“, sagt die Leiterin des Familienzentrums. Erst vor drei Jahren war die Einrichtung energetisch saniert worden. Insgesamt werden 45 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in zwei Gruppen von 16 Kräften 25 und 35 Stunden pro Woche betreut. Die Nachfrage nach Plätzen ist jeweils groß. „Sistig hat einiges zu bieten, weshalb der Ort auch für Familien mit Kindern besonders attraktiv ist“, weiß Wilkens.

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Geruchs-beeinträchtigung des Trinkwassers im Raum Kaisersesch

Kaisersesch, 30.11.2020 – Durch Verbraucher wurden die Kreiswerke Cochem-Zell am Sonntag, 29.11.2020 darauf aufmerksam gemacht, dass das aus der Leitung kommende Trinkwasser im Raum Kaiseresch einen leichten Lösungsmittelgeruch verbreitet. Möglicherweise steht diese Geruchsbeeinträchtigung des Trinkwassers im Zusammenhang mit Sanierungsarbeiten, die im Pumpwerk Uersfeld am vergangenen Freitag durchgeführt wurden. Bei diesen Sanierungsarbeiten könnte ein Teil der Abluft, die nach Lösungsmittel roch, über die Entlüftungseinrichtung in den Vorratsbehälter gelangt sein, sodass das dort befindliche Trinkwasser diesen Geruch angenommen haben könnte.

Nach Einschätzung der Kreiswerke Cochem-Zell und des zuständigen Gesundheitsamtes ist jedoch von keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung durch das Trinkwasser, sowohl bei Verzehr als auch bei der Körperpflege, auszugehen. Das Wasser hatte keinerlei Kontakt mit dem Lösungsmittel selbst. Außerdem sind die bei der Sanierung eingesetzten Substanzen auf Grund der vorhandenen Trinkwasserzulassung ohnehin gesundheitlich unbedenklich.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Geruchsveränderung des Trinkwassers wurde am späten Sonntagnachmittag vorsorglich die Trinkwasserversorgung aus dem Hochbehälter Uersfeld eingestellt.

Der gesamte Raum Kaisersesch wird derzeit mit Trinkwasser aus der Trinkwassergewinnungsanlage in Kerpen-Nohn über den Hochbehälter Höchstberg versorgt, sodass sich dieses Geruchsproblem kurzfristig erledigen dürfte.