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Die ersten 20 Soldatinnen und Soldaten helfen im Gesundheitsamt

StädteRegion Aachen, 27.10.2020 – Während man im Juli die Zahl der aktiven Corona-Fälle und derjenigen, die im Gesundheitsamt die Kontaktpersonen-nachverfolgung geleistet haben an einer Hand abzählen konnte, hat sich nur gut drei Monate später alles grundlegend verändert.

Die 7-Tages-Inzidenz in der StädteRegion kratzt seit heute an der Marke von 200 und es gibt aktuell 1.204 aktive Corona-Fälle in der StädteRegion. „Zu jedem dieser Menschen stellen wir schnellstmöglich telefonischen Kontakt her und ermitteln die engen Kontaktpersonen“, sagt Thomas Wörpel, Leiter des Callcenters im Gesundheitsamt. Die Zahl der Kontakte ist sehr unterschiedlich: „Es können ganz wenige sein, aber manchmal sind es auch ganze Fußballvereine“. Das Gesundheitsamt geht aktuell von bis zu 30 Kontakten pro Person aus, die alle so schnell wie es leistbar ist, angerufen werden müssen.

Dabei helfen seit einigen Tagen schon 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Jetzt hat sich der Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, General Torsten Gersdorf, vor Ort im Gesundheitsamt ein Bild von der Lage gemacht.
„Wir brauchen jede Unterstützung. Deshalb sind wir dankbar, dass die Bundeswehr hier schon wertvolle Hilfe leistet,“ sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Monika Gube. Bei der Masse der neuen Fälle, die jeden Tag hinzukommen, erreicht man aber schnell die Grenzen. „Man kann in der Stunde vielleicht vier Anrufe schaffen.

Denn es reicht ja nicht, einer engen Kontaktperson nur kurz zu sagen: Gehen Sie in Quarantäne und lassen Sie sich testen. Es sind auch Ängste im Spiel und enorm viele Fragen, die diejenigen, die oft aus heiterem Himmel einen solchen Anruf erhalten, dann beantwortet wissen wollen“, sagt Wörpel.

Deshalb haben die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen auch heute direkt den zweiten Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gestellt. „Wir brauchen schlicht jede helfende Hand. Dabei ist die Bundeswehr mit ihren Kräften, die ja verlässlich jede Woche für 40 Stunden pro Kopf zur Verfügung stehen, eine sehr gute Verstärkung für die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und die angestellten Hilfskräfte“, weiß Dr. Gube zu berichten. Im Callcenter arbeiten aktuell von 8:00 bis 20:00 Uhr im Schichtsystem immer gleichzeitig 47 Personen – und das auch am Wochenende.

General Gersdorf hat indes durchaus hoffnungsvolle Nachrichten für Stadt und StädteRegion Aachen. „Der Hilfeleistungsantrag geht natürlich seinen Weg und wird letztlich vom Bund entscheiden. Ich denke aber, dass wir hier aufgrund der extrem hohen Fallzahlen voraussichtlich schon in der kommenden Woche über das jetzige Maß hinaus unterstützen werden.“ Die Soldatinnen und Soldaten stammen übrigens alle aus der Aachener Region: „Da Aachen ja Garnisonsstadt ist, sehen wir das auch als Nachbarschaftshilfe. Unsere Leute sind hochmotiviert und wollen da sein, wenn sie gebraucht werden. Alleine im Land NRW helfen aktuell mehr als 500 Soldatinnen und Soldaten bei der Kontaktpersonennachverfolgung.“ Und bald wohl auch noch einige mehr im Gesundheitsamt der StädteRegion.

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Es ist angerichtet in Daun!

Daun, 26.10.2020 – Alle teilnehmenden Betriebe habe die ausgefüllten Teilnehmerkarten, die „Schatzkästen“ und die Gutscheine im Büro des GVV abgegeben.

Nun kann die Ziehung beginnen. Gesucht werden zunächst die beiden „Schatzkästchen“, in denen der Goldbarren im Wert von ca. 550,00 € versteckt ist.

Dann wird zunächst nur aus den Teilnehmerkarten dieser Betriebe der jeweilige Gewinner der Goldbarren ermittelt.

Danach wandern alle anderen ca. 16.000 Teilnehmerkarten in die Lostrommel, aus der dann die Gutscheine der teilgenommenen Betriebe gezogen werden. Über das Ergebnis wird berichtet und alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

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20 Jahre Notfallnachsorge des DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V.

Wittlich, 26.10.2020 – Menschen werden zumeist unvorbereitet durch Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen: Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss oder Menschen mit dem Suizid eines nahen Angehörigen oder Freundes zurechtkommen müssen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Notfallnachsorge leisten dann „Erste Hilfe für die Seele“. Sie sind in den ersten Stunden zur Stelle, damit Menschen nach einem Unfall, Unglück oder Notfall nicht allein sind, bis Angehörige oder Freunde ihnen zur Seite stehen können. Sie hören zu, sie trösten, sie reden oder schweigen, sie leiten erste organisatorische Schritte ein – wie der Betroffene sich dies wünscht.

Um den Menschen in unserem Landkreis in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen wurde am 30.10.2000 die Notfallnachsorge des DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V. gegründet. Seit dem hat sich der Einsatz der Notfallsorge in schwierigen Lebenssituationen bewährt, so dass sich die Einsatzzahlen bei jährlich 100 einpendeln. Das diesjährige Ausnahmejahr zeigt, dass der Bedarf durch die Corona-Krise noch weiter ansteigt. Insgesamt sind zum 20. Jubiläumsjahr 29 Personen in der Notfallnachsorge aktiv. Um zeitnah Hilfe gewährleisten zu können verteilen sich die Helfer/innen über den gesamten Landkreis Bernkastel-Wittlich. Sie treten dabei immer mit zwei Personen in den Einsatz. Neben einem hohen Maß an Lebenserfahrung und psychischer Stabilität bringen die Helfer/innen die Fähigkeit der Geduld des Zuhörens und Einfühlungsvermögen mit. Ebenso sind Sie in den verschiedenen Fachgebieten wie Erste Hilfe und psychologischer Gesprächsführung intensiv geschult.   

Die Notfallnachsorge wird von Polizei oder Feuerwehr hinzugerufen, vom Rettungsdienst oder dem Hausarzt. Aber auch Privatpersonen können den Notfallnachsorgedienst über die Rettungsleitstelle zu Hilfe rufen. Die Anforderung erfolgt unentgeltlich, denn die Einsatzkräfte sind ausschließlich ehrenamtlich tätig.

Die ursprüngliche Planung das 20. jährige Bestehen in der Baldenauhalle in Morbach mit allen Helfern und befreundeten Organisationen unter der Schirmherrschaft der Landesministerpräsidentin zu feiern wurde Corona bedingt ausgesetzt. Nun erfolgt lediglich eine kleine interne Feier am Gründungstag unter Einhaltung der Hygieneregeln. Aber so kennen wir die Notfallsachsorge – ruhig, unauffällig aber immer da, wenn sie benötigt wird.

Allen Helfer/innen des Notfallnachsorge-Teams ein großes Dankeschön für Ihren tollen Einsatz!!!

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Die Kreuser-Brüder als Motor des „Neuen Mechernichs“ und des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt am Bleiberg

Mechernich, 26.10.2020 – „Diese seltsame Anfrage von Peter Lorenz-Könen nach einem Hochkreuz hat alles ins Rollen gebracht“, erinnert sich Eva Hüttenhain, Vorsitzende der Fördergesellschaft „Alter Friedhof Bonn“ noch genau an den Moment, als die Mail des Mechernicher Historikers beim Leiter des Bonner Stadtarchivs und der dortigen Historischen Bibliothek, Dr. Norbert Schloßmacher, vor etwa einem Jahr eintrudelte.

Aus dem ersten losen Kontakt wurde mehr: ein gemeinsames Stöbern in der Historie, ein Ziehen am selben Strang, was auch die Stadt Mechernich mit Rat und Tat unterstützte, und ein langersehntes Konzert, das schließlich vergangenen Sonntag stattfinden konnte.

Als die Posaunen und Tenorhörner auf dem Alten Friedhof in Bonn erklingen, ist es ein Gänsehautmoment für die Besucher. Das gespielte Steigerlied ist eng mit der Geschichte Mechernichs verbunden und wurde nicht grundlos an diesem besonderen Ort und vor genau dieser Grabstätte von den Musikern des Musikvereins „Harmonie“ Weyer angestimmt.

Grabstätten sind Spiegelbild des 19./20. Jahrhunderts

Der alte Friedhof ist ein Kleinod in der Bonner Innenstadt. Seine alten Grabstätten sind ein Spiegelbild der Bonner Kultur- und Geistesgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Außerdem ist der Friedhof für seine herausragende Grabmalkunst bekannt. Viele Persönlichkeiten Deutschlands fanden dort ihre letzte Ruhestätte, so auch ein Sohn der Stadt am Bleiberg, wie sich herausstellen sollte.

Zu Könens Anfrage habe man spontan nichts Konkretes sagen können, bekennt Hüttenhain. Die Bonner hätten zunächst sogar die Vermutung gehegt, dass das Grab der Familie Kreuser, die die letzte Ruhestätte 1874 gekauft hatte, leer sei. Neugierig geworden begaben sich die Historiker in der ehemaligen Landeshauptstadt daraufhin aber auf Spurensuche.

Einmeißelung entziffert

Hüttenhain versuchte gemeinsam mit Könen die letzten Reste der Einmeißelung am Grabstein zu entziffern. „Das war sehr schwer“, erzählt Hüttenhain. Doch ihre Mühen wurden belohnt. Sie fanden heraus, dass „mit Sicherheit“ dort zwei Personen, ein Mann und eine Frau, bestattet worden sind. Wenig später wurde klar, dass es sich um Hilarius Kreuser und seine Frau Josepha handeln muss.

Hilarius Kreuser war einer der vier Mechernicher Kreuser-Brüder, die als Väter des Bleierzabbaus, Begründer der Blütezeit Mechernichs und Motor wesentlicher Entwicklungen dieser Zeit gelten. „Hilarius, dessen Name komplett Johann Hilarius laut Geburtsregister lautete, verstarb im Januar 1888 in Folge eines Herzleidens im Alter von 78 Jahren in Bonn“, weiß Könen. Von 1851 bis 1853 sei er sogar Bürgermeister von Eicks, von 1859 bis 1961 (da zog er nach Bonn) stellvertretender Gemeindevorstand von Glehn gewesen.

Mit seiner Anfrage an die Bonner hat der Mechernicher Heimatforscher mehr erfahren zur Geschichte der Familie Kreuser, nämlich, dass sie in Bonn lebte, und wo sie beerdigt wurde, doch offen blieb die Frage: „Wo hat das Hochkreuz in Bonn gestanden?“

Hochkreuz vor 50 Jahren abgebaut

Bisher kann Könen belegen, dass die Familie Kreuser ihr auf dem „neuen Bonner Kirchhofe“ stehendes Grabdenkmal der Pfarrgemeinde Mechernich als Kirchhofkreuz schenken wollte und sogar unter bestimmten Bedingungen bereit sei die Kosten der Transloration und Aufstellung zu tragen. So ist es zu lesen in einem Auszug aus dem Protokollbuch des Katholischen Kirchenvorstandes in Mechernich zur Sitzung vom 11. März 1903. Am 6. Oktober 1970, vor ziemlich genau 50 Jahren, sei das Hochkreuz allerdings auf dem Mechernicher Friedhof abgebaut worden. Und dann verliere sich dessen Spur.

Locker lassen will Könen aber nicht. Mit der Historie der Kreusers arbeitet er auch die Geschichte Mechernichs weiter auf. Er betont: „Die vier Brüder gaben den Startschuss für die Entwicklung zum heutigen Mechernich.“

Begründer des Aufschwungs in Mechernich

Erst mit den Kreuser-Brüdern, Hilarius, Werner, Wilhelm und Karl, blühte der Bergbau, insbesondere in den Jahren 1877 bis 1886, auf und die Stadt erfuhr einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Kreusers  sorgten für den Bahnanschluss, den Ausbau des Ortes Mechernich in westlicher Richtung, für die neue Kirche und das Krankenhaus, zusätzlich für neue Straßenzüge und diverse Schulgebäude.

„Geht man durch das Mechernich, so sucht man vergebens nach einer Erinnerung an die Begründer des neuen Mechernichs. Kein Straßen- oder Platzname erinnert an diese vier Gebrüder“, bedauert Könen. Obwohl sie sogar an allen erdenklichen Fortschritten im 19. Jahrhundert die treibenden Auslöser gewesen seien.

Die Gruft von Hilarius und seiner Frau zeugt vom einstigen Ruhm der „Bergleute“. Als „besonders“ und „eindrucksvoll“ beschreibt Hüttenhain sie. Die aufwändig gearbeitete Steinplatte ziere außerdem ein hübscher Kranz aus Mohnkapseln. „Eine solche Verzierung ist sehr selten und sehr schön“, so die Bonnerin weiter. Mohn habe damals schon als Symbol für Schlaf, Traum, Tod, Vergessen und Schmerzlinderung gegolten.

Ein neobarockes, wertvolles Grabgitter fasst die Gruft ein, das Tor sei abgebrochen, aus den Angeln gehoben und einfach am Kreuz hinter dem Grabstein abgestellt worden. „Wir hatten Angst, dass es geklaut wird. Das wäre traurig“, so Hüttenhain. „Ihr“ Förderverein hat sich die Pflege der historisch bedeutenden Grabstätten auf dem Alten Friedhof zur Aufgabe gemacht.

 Stadt unterstützt Engagement

So suchte sie auch den Kontakt zur Stadt Mechernich. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sagte sofort seine Unterstützung zu. „Die Familie Kreuser hat an der Geschichte und Entwicklung Mechernichs einen sehr großen Anteil. Wir fühlen uns der Tradition verpflichtet und werden das Engagement gerne unterstützen.“ Ordnungsamtsleiter Peter Kern nahm inzwischen das metallene Fundstück vor Ort in Augenschein und auch mit nach Mechernich, um das gute Stück in der Heimatstadt Hilarius Kreusers fachmännisch aufarbeiten zu lassen.

Mit dem Konzert auf dem Bonner Friedhof ging gleichzeitig aber auch ein weiterer Traum in Erfüllung, nämlich der von Werner Knaus, ein enger Freund des Weyerer Dirigenten Peter Züll. Die tiefen Blechbläser spielten speziell für Knaus mehrere „Equale“ von Beethoven, sehr feierliche und schwere Werke, am Grab der Mutter des Komponisten. Ebenso machte der Musikertross an der Ruhestätte von Robert und Clara Schumann musikalisch Halt.

Während des Konzertes wurde darauf hingewiesen, dass Spenden für die Restaurierung zum Erhalt der Gräber notwendig sind. Wer spenden möchte, insbesondere für das Grab der Eheleute Kreuser, kann das gerne tun, unter: Sparkasse Köln-Bonn, IBAN: DE33370501980000017475, BIC: COLSDE33. Für die Zeile „Zahlungsempfänger“ reiche der verkürzte Eintrag: „Ges. Alter Friedhof Bonn, Verwendungszweck: Grabstätte Kreuser“.

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Die Abfallberatung des Kreises Euskirchen ruft Betriebe zur Teilnahme auf

Euskirchen, 26.10.2020 – Nachhaltigkeitskarte: Jetzt mitmachen! Abfallvermeidung soll im besten Fall einfach umzusetzen sein. Dabei kann die neue digitale Nachhaltigkeitskarte sehr hilfreich sein, die die Abfallbereitung des Kreises Euskirchen gerade aufbaut.

„Die Karte soll den Bürgerinnen und Bürgern das Auffinden von Einrichtungen, die nachhaltig agieren, erleichtern“, sagt Karen Beuke, die Abfallberaterin der Kreisverwaltung. Sie ruft alle Institutionen, Betriebe, Vereine und Initiativen, die im Kreisgebiet ansässig sind, zur Teilnahme auf. Sie sollten sich den folgenden sechs Kategorien zuordnen lassen: Reparatur, Verleih / Tausch, Gebrauchtwarenkaufhaus, Second-Hand-Kleidung, Offene Bücherregale und Entsorgung.

Die Abfallberatung sucht demnach Betriebe, die z.B. Möbel und Elektrogeräte (auch das Kleingerät, wie den Föhn oder den Toaster) reparieren. Repair-Cafés sollen ebenso aufgeführt werden wie Betriebe, die Werkzeuge und Maschinen etc. verleihen. Second-Hand-Geschäfte können sich ebenfalls melden.

Ziel ist es, Wege zu zeigen, wo und wie man gebrauchte, gut erhaltene Gegenstände weitergeben und damit Müll vermeiden kann. Ebenso soll klarwerden, wo gut erhaltene Gebrauchsgüter einzukaufen sind. Dinge, die nur kurz benötigt werden, können oft auch geliehen oder getauscht werden und müssen nicht immer neu gekauft werden. Das spart Geld und schont die Ressourcen. Auch defekte Geräte können oft noch repariert werden. Die Entsorgung sollte die letzte Lösung sein.

Alle gesuchten Einrichtungen können sich ab sofort kostenlos über ein Kontaktformular für einen Eintrag in die Nachhaltigkeitskarte anmelden. Das Formular ist zu finden auf der Seite des Kreises Euskirchen www.kreis-euskirchen.de/nachhaltigkeit

 

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Neuer Kultur- und Integrationsverein in Wittlich

Wittlich, 26.10.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch begrüßte Anfang Oktober 2020 die Vorstandsmitglieder des neu gegründeten Kurdisch-Deutschen Kultur- und Integrationsvereins Wittlich e.V. im Sitzungszimmer des Stadthauses.

In freundlicher Atmosphäre fand ein reger Gedankenaustausch statt. Der neue Verein hat seinen Sitz in Wengerohr in der Schulstraße. Der Verein bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und setzt sich für die Förderung der Völkerverständigung, das friedliche Zusammenleben der Kulturen und den Abbau von Vorurteilen ein.

Ein weiteres Ziel ist die Integration der kurdischen Bevölkerungsgruppen in Wittlich und im Raum Wittlich mit allen anderen Volksgruppen und Glaubensgruppen.

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Kita des Roten Kreuzes jüngst als „Klima Kita NRW“ ausgezeichnet

Blankenheim-Dollendorf, 26.10.2020 – Wohin gehört Verpackungsmüll? Was passiert mit Bio-Müll? Die Antworten auf diese Fragen sind für die „kleinen Strolche“ der DRK-Kita Dollendorf ein Klacks. Sie sind Experten in Sachen Müllvermeidung und Mülltrennung.

Die Kita des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen wurde jüngst als „Klima Kita NRW“ ausgezeichnet – da gehören diese umweltrelevanten Themen und Projekte zum Tagesablauf dazu. Karen Beuke, Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, unterstützt die Arbeit im Kindergarten und gestaltete jetzt einen interessanten und lehrreichen Besuch für die Kinder im Kreisabfallwirtschaftszentrum in Strempt.

„In der Regel wissen die Kinder bereits, dass Abfall nicht gleich Abfall ist, schließlich sind gelbe Tonne und Co. von zu Hause bekannt“, so Bresgen. Aufbauend auf dieses Wissen, lernen die Vorschulkinder im aktuellen Müll-Projekt den richtigen Umgang mit Abfall, außerdem auch eine Menge über Recycling und Müllvermeidung. Den Jüngsten wird schnell klar: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht gemacht wird!

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Handy Sammelaktion im Rahmen der Fairen Woche 2020

Adenau, 26.10.2020 – Im Rahmen der diesjährigen Fairen Woche fand in der Verbandsgemeinde Adenau auch eine Althandysammelaktion statt. In allen Schulen, Kindertagesstätten und Kirchen sowie im Rathaus Adenau waren Sammelboxen aufgestellt worden.

Das Motto der diesjährigen Fairen Woche lautete „Nachhaltiger Kon-sum und Produktion“. Die Klasse 5b des Erich Klausener Gymnasi-um Adenau führten die Sammlung in den Pausen durch. Nunmehr wurde das Sammelergebnis an das Generationenbüro der Verbandsge-meinde Adenau mit Schwerpunkt Jugendarbeit übergeben.

Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann und Mitarbeiter Alexander Schlich nahmen die Sammelboxen von der Klasse 5b in Anwesenheit des Klassenlehrers Sebastian Rolser entgegen.

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COVID 19: 5 bestätigte Neuinfektionen im Landkreis Vulkaneifel

Daun, 25.10.2020 – Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 5 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 259 Personen. Bei den 5 Neuinfizierten handelt es sich ausschließlich um enge Kontaktpersonen von bereits positiv getesten Personen, die auf Grund dessen bereits unter Quarantäne stehen.

Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 152 Personen entlassen werden, eine davon am heutigen Tag.

Stand Samstag, 24.10.2020, 15:00 Uhr sind aktuell 101 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen derzeit 15 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Insgesamt gab es im Landkreis Vulkaneifel in den letzten 7 Tagen 52 bestätigte Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz ( Fälle der letzten 7 Tage/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel liegt aktuell bei 85,7.

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Weiter steigende Fallzahlen auch im Kreis Mayen-Koblenz

Region/Kreis MYK, 25.10.2020 – Es gibt insgesamt 37 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Stadt und Landkreis. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 294:

174 im Kreis MYK (+ 18) und

120 in der Stadt (+ 19) Koblenz.

Die Zahl aller aktiven Corona-Fälle sowie in Klammern die neu positiv Getesteten (+) und Genesenen (-) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz stellen sich wie folgt dar:

Stadt Andernach           20        ( + 1 / – 0 )

Stadt Bendorf              23        ( + 1 / – 0 )

Stadt Koblenz              120       ( + 19 / – 0 )

Stadt Mayen                 9          ( + 2 / – 0 )

VG Maifeld                   19        ( + 3 / – 0 )

VG Mendig                   2          ( + 0 / – 0 )

VG Pellenz                   5          ( + 0 / – 0 )

VG Rhein-Mosel           34        ( + 3 / – 0 )

VG Vallendar                16        ( + 0 / – 0 )

VG Vordereifel             7          ( + 0 / – 0 )

VG Weißenthurm          39        ( + 8 / – 0 )

Insgesamt sind von 1.194 Personen aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus bislang nachgewiesen wurde, 860 Menschen genesen. Es gibt insgesamt 38 Todesfälle zu beklagen, 17 im Landkreis und 21 in Koblenz, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Darüber hinaus ist jeweils eine infizierte Person aus dem Landkreis und aus Koblenz verstorben, bei der die Todesursache nicht in Verbindung mit Corona steht.

Maßgebend für die Einstufung eines Landkreises oder einer Stadt als Risikogebiet ist die vom Land Rheinland-Pfalz veröffentlichte Inzidenzzahl. Der täglich veröffentlichte 7-Tages-Wert (pro 100.000 Einwohner) ist für den Landkreis und die Stadt Koblenz auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter https://kurzelinks.de/7TageWertRLP abrufbar.

Information:

Alle Informationen für Reiserückkehrer gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/reiserückkehrer.

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen ist montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag: 10 bis 16 Uhr

Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 Uhr

Beide Ambulanzen können ohne Anmeldung von Bürgern der Stadt Koblenz und des Landkreises Mayen-Koblenz aufgesucht werden. Bürger anderer Landkreise wenden sich bitte an die für sie zuständige Corona-Ambulanz.

Für Corona-Patienten und -verdachtsfälle wird außerdem unter www.coronaambulanz-myk.de auf die Praxen verwiesen, die spezielle Coronasprechstunden eingerichtet haben, bei denen auf eine strenge Trennung zu den sonstigen Praxisbesuchern geachtet wird. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Hausärzte im Landkreis Mayen-Koblenz, die Corona-Sprechstunden anbieten. Jeder Verdachtsfall sollte sich daher zunächst telefonisch an seinen Hausarzt wenden, um die Möglichkeiten und das weitere Vorgehen zu besprechen.

An Wochenenden und Feiertagen sind die Corona-Ambulanzen in Koblenz und Mayen geschlossen. Patienten können sich in dieser Zeit unter der kostenfreien Rufnummer 116117 an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden oder direkt die bekannten Bereitschaftspraxen ansteuern.

Infos: https://www.kv-rlp.de/patienten/aerztlicher-bereitschaftsdienst/.

Bei Fragen rund um die Corona-Pandemie können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz hier telefonisch informieren:

  • Corona-Hotline der Kreisverwaltung: Tel. 0261/108-730
  • Bürgertelefon der Stadt Koblenz: 0261/129-6655 (+++NEU+++)

Beide Hotlines sind von Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr, erreichbar und an Wochenenden und Feiertagen nicht besetzt.

Unter Tel. 0800/575 81 00 können sich Bürger zudem an die Corona-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz wenden.