Ein Gutachten war vor einigen Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass im Sommer und witterungsabhängig zu viele Blaualgenblüten im Weiher des Westparks entstehen. Foto: Stadt Aachen / ahu
Aachen – Wer seit Anfang Juli am Weiher des Aachener Westparks spazieren geht, erblickt dort zwei sonderbar anmutende schwimmende Geräte auf der Wasseroberfläche. Bei diesen Geräten handelt es sich um eine neue Technologie, mit der die Wasserqualität von Teichen verbessert werden soll.
Das Aachener Unternehmen ahu GmbH testet mit Zustimmung der Stadt Aachen für einen Zeitraum von zwei Jahren die Wirksamkeit der sogenannten OLOID-Technologie. Eine nachhaltige Verbesserung der Wasserqualität soll durch eine dauerhafte Belüftung des Gewässers erreicht werden.
Die Belüftung erfolgt so, dass die sauerstoffreichen oberen Wasserschichten mit den sauerstoffärmeren unteren Schichten vermischt werden. Hierbei ist die Technologie nicht nur besonders energieeffizient, sondern stört durch ihre sanften Bewegungen auch nicht die im und am Wasser ansässige Tierwelt.
Ferner erwarten die Fachleute, dass sich manche Dinge zum Besseren hin entwickeln: die Sauerstoffkonzentration im Wasser erhöht sich, das Algenwachstum kann verringert werden und die Zahl der Fische nimmt zu. Die im Wasser zusätzlich installierten Sensoren werden die Wasserqualität des Teiches laufend überwachen.
Ein Gutachten war vor einigen Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass im Sommer und witterungsabhängig zu viele Blaualgenblüten im Weiher des Westparks entstehen. Zu viele dieser Pflanzen sorgen für zu wenig Sauerstoff im Wasser und können ein Fischsterben verursachen. Einer solchen Gefahr ist die Stadt bislang mit einem herkömmlichen Oberflächenbelüfter begegnet.
Das Kresch-Theater Krefeld war zu Gast in der Awo-Kita Kallmuth und begeisterte „Pänz“ und Erwachsene mit einer Aufführung des Kinder-Theaterklassikers „Karius und Baktus“. Foto: Petra Fleer-Booz / Awo/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth – „Wir hatten einen sehr schönen Abschluss des Kindergartenjahres und endlich mal wieder Theater“, freut sich Petra Fleer-Booz, Leiterin der Awo-Kita in Kallmuth. Am Donnerstag vor den Sommerferien war das Kresch-Theater Krefeld im Kindergarten zu Gast und unterhielt sowohl Kinder als auch Eltern mit einer Aufführung des Theater-Klassikers „Karius und Baktus“.
Philipp Winkler (Karius) und Dorothea Booz (Baktus) glänzten in den Hauptrollen und freuten sich, die erste Aufführung seit Herbst vergangenen Jahres auf ihre mobile Bühne zu bringen. Foto: Petra Fleer-Booz/Awo/pp/Agentur ProfiPress
Die Geschichte dieser beiden Kobolde, gespielt von Philipp Winkler und Dorothea Booz, die mit Spitzhacken und Presslufthammer im Mund ihr Unwesen treiben, zeigt spielerisch, wie wichtig das tägliche Zähneputzen und die Zahnpflege sind. Die Regie und das Bühnenbild kamen von Isolde Wabra.
Schimpfen hilft nicht
Schlechte Essgewohnheiten und eine vernachlässigte Zahnhygiene sind nach wie vor aktuell und Mahnen und Schimpfen helfen bei Kindern nicht immer. Das Theater kann dabei eine sehr gute Unterstützung für Erzieher und Eltern sein, denn die Kinder sollen wollen und verstehen, was nötig ist, um die eigenen Kauwerkzeuge in Schuss zu halten.
Ob „Karius und Baktus“ den Bohrer und das Mundwasser überlisten konnten oder sich doch ein neues Zuhause suchen müssen? Das Ende des Theaters ist in jedem Fall nicht so tragisch wie in dem bekannten Kinderbuch, das Thorbjørn Egner schon 1949 in Norwegen herausbrachte.
Für die beiden Schauspielenden war es die erste „Karius und Baktus“-Vorstellung seit Herbst vergangenen Jahres und deshalb ein besonders schöner Abschluss vor der Sommerpause. „Karius“ a la Philipp Winkler: „Es ist so schön, endlich wieder live mit Publikum zu interagieren und in Kallmuth haben die Kinder auch wirklich toll mitgemacht.“
Bezirksamtsleiter Martin Freude (hinten links) freut sich gemeinsamen mit Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler (hinten 2.v.l.), den stellvertretenden Bezirksbürgermeisterinnen Astrid Vogelheim (vorne links knieend) und Fabia Kehren (3.v.l) sowie den drei Projektleiterinnen Ursula Müller, Nicole Reuter und Barbara Kirchbrücher stehend (4.v.l. nach rechts) im Rahmen der Betreuerinnen und Kinder der Kita St. Apollonia über die angelegte Wildblumenwiese. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann
Aachen – Drei tolle Projekte der Engagementkampagne „Aachen blüht“ werden in Eilendorf vorgestellt. Die Kitas St. Apollonia und St. Severin bringen ihren Kindern spielend die Natur bei. Im Urban Gardening Projekt „Johannesgarten“ entsteht zwischen dem Gemeindezentrum und der Urbanstraße ein Gemeinschaftsgarten. In Eilendorf freut man sich über Zuwachs in der Pflanzenwelt. Am 6.
Juli sind in der Kita St. Apollonia drei neue Projekte der Aktion „Aachen blüht“ vorgestellt worden. Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler lobt das „gesunde, natürliche und ehrenamtliche Engagement“ im Bezirk, wodurch die unterschiedlichen Projekte entstanden und gefördert wurden. Auch Bezirksamtsleiter Martin Freude freut sich über das große Engagement in seinem Bezirk.
Nicole Reuter, Leiterin der Kita, präsentiert diverse Einzelprojekte, die vor Ort entstanden sind. Ursula Müller, Leiterin der Kita St. Severin, stellt Projekte ihrer Kita vor und Barbara Kirchbrücher das Gemeindeprojekt „Johannesgarten – Gemeinschaftsbeete an der Versöhnungskirche“.
Vom Hochbeet bis zum Ameisenbär
Im Außenbereich der Kita St. Apollonia wurde ein Bienenkorb und Hochbeet aufgestellt, ein Ameisenbeet in Form einer Kräuterspirale gebaut, diverse Beerensträucher und Tomatenpflanzen für den kleinen Hunger zwischendurch in niedrigen Kübeln angesiedelt sowie eine bunte Wildblumenwiese angelegt. „Sogar ein Ameisenbär ist in den großen Garten eingezogen“, erklärt Reuter. Das zutrauliche Stofftier beantwortet Briefe der Kinder und verschenkt Blumensamen. Teilweise finden die Projekte auch in Zusammenarbeit mit den Eltern der betreuten Kinder statt.
„Die Projekte wurden nachhaltig angelegt und werden in den kommenden Jahren weitergeführt“, betont Reuter. So lernen die Kinder nicht nur, wie man Pflanzen säht und pflegt, sondern auch über zahlreiche Insektenarten und dem friedlichen Umgang mit ihnen. „Die vor Beginn des Projektes von Eltern geäußerte Sorge, dass ihre Kinder von Bienen gestochen werden könnten, war unbegründet.“ Zudem wurde die umfangreiche Arbeit in – und mit – der Natur belohnt: Die Kita St. Apollonia landete beim letzten Wettbewerb der Initiative „Deutschland summt“ auf dem ersten Platz.
Auf dem kleineren Gelände der Kita St. Severin werden mit Unterstützung der Bezirksvertretung aktuell Hochbeete angelegt, in denen zahlreiche Gemüsearten von Mangold bis Kohlrabi und Wildblumen gepflanzt und ausgesät werden. Auch hier sollen den Kindern dadurch naturnahe Themen vermittelt und die Wissenslücke zwischen Acker und Nahrungsmittel geschlossen werden. Müller beschreibt das Projekt mit den Worten: „Aus den Blüten ist eine Frucht geworden – und zwar nicht aus dem Supermarkt, sondern selbst angepflanzt!“.
Gemeinschaftsbeete an der Versöhnungskirche Im Urban Gardening Projekt „Johannesgarten“ wird in der Johannesstraße ein Bereich der Rasenfläche zwischen dem Gemeindezentrum und der Urbanstraße aufbereitet und mit Gemüse, Obststräuchern und -bäumen bepflanzt. Dabei entstanden laut Kirchbrücher anfänglich große
Herausforderungen: „Die Wiesenfläche war durch eine vorherige Nutzung als Standort eines Planschbeckens und davor eines Beachvolleyballfeldes stark verdichtet. So musste unter anderem eine dicke Sandschicht abgetragen werden.“ Davon haben sich die Gärtner*innen jedoch nicht abhalten lassen.
Im Schatten eines bereits vorhandenen Wallnussbaumes soll ein grüner Aufenthaltsraum geschaffen werden. Auch Kirchbrücher betont die zukunftsorientierte Planung des Projektes: „Nächstes Jahr soll es weiter gehen, das Gelände kann noch erweitert werden“. Freude erläutert ergänzend die Kooperation mit einem Imker, der im Gemeinschaftsgarten einen geeigneten Standort für drei Bienenstöcke gefunden hat. Die Gartengruppe des „Johannesgartens“ freut sich auf neue Mitstreiter*innen im gemeinschaftlichen Gärtnern. Jede*r ist willkommen – auch ohne gärtnerische Vorerfahrung.
Das leerstehende Gebäude und der triste Kreuzungsplatz von
Eifeldomstraße, Limbacher und Eichener Straße um den Dorfbrunnen wirkt wenig einladend. Foto: SPD Bad Münstereifel
Bad Münstereifel-Houverath – Die Visitenkarte des Hauptorts am Hochthürmer-Berg soll nach dem Willen der SPD attraktiver und
sicherer werden. Dabei wird beklagt, dass die Stadtentwicklung zu sehr nur auf die Kernstadt konzentriert ist. Bereits vor fünf Jahren hat sich der Stadtentwicklungsausschuss bereits mit einer Umgestaltung der
Flächen am alten Dorfbrunnen nach einem SPD-Antrag beschäftigt.
„Ein Planungsbüro hatte zuvor auf mein Betreiben hin einen Mobilitätscheck durchgeführt und viele Schwächen innerhalb des Dorfes aufgezeigt. Gerade im Bereich der Dorfmitte gibt es Handlungsbedarf.“ beschreibt Karl Michalowski die Situation. Der SPD-Fraktionsvorsitzende moniert, dass das Projekt zwar in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) gekommen ist, doch bislang nichts passiert sei.
Dabei schwebt ihm nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssicherheit besonders für Kinder und ältere Menschen vor. „Auch eine Verbesserung des Dorfbildes und der Aufenthaltsqualität sei hier angebracht.“ so Michalowski. Eine attraktive Umgebung könnte
auch wieder dazu beitragen, dass in den vor Jahren geschlossenen Gasthof wieder Leben einkehrt. Die Dorfkneipe diente den Orten am
Hochthürmer-Berg als wichtiger Treffpunkt für den sozialen Austausch sowie als Veranstaltungsmöglichkeit.
Das leerstehende Gebäude und der triste Kreuzungsplatz von
Eifeldomstraße, Limbacher und Eichener Straße um den Dorfbrunnen wirkt wenig einladend. Eine Finanzierungsmöglichkeit böte das Dorferneuerungsprogramm des Landes NRW. Die Sozialdemokraten wollen, dass eine Stadtentwicklung auch in den Dörfern sichtbar wird. Sie befürchten, dass die Akzeptanz der teuren ISEK-Projekte leiden würde. Diese waren bislang nur auf die Kernstadt beschränkt. Daher sollten nach dem Willen der SPD die Dörfer als Lebens-, Arbeits-,
Erholungs- und Naturraum ebenso gestärkt werden.
Wachtbergs Wälder sind dank massiver Aufforstungen gut aufgestellt. Foto: Gemeinde Wachtberg/es
Wachtberg – Die zuletzt heißen, trockenen Sommer und der Borkenkäfer haben unseren Wäldern arg zu schaffen gemacht. An vielen Stellen, wo bisher noch dichter Baumbestand herrschte, finden sich vermehrt teils große Lichtungen. Fichten, des Borkenkäfers Lieblingsplatz und Nahrungsgrundlage, fänden sich kaum noch hier, so der zuständige Revierleiter Willi-Josef Wild in seinen Ausführungen über den aktuellen Zustand des Wachtberger Waldes im letzten Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität.
Aber diese vermeintlich schlechte Nachricht führt auch zu einer guten Nachricht: Die Aufforstungen der entstandenen Freiflächen mit nun verschiedenen, dem Klimawandel besser gewachsenen Holzarten ist weitestgehend abgeschlossen. Rund 5000 Hektar misst die Gemeindefläche Wachtbergs, davon sind circa ein Sechstel, gut 800 Hektar, Wald. Dieser ist entweder im Besitz der Gemeinde Wachtberg oder dem sich in der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen zusammengeschlossenen Großteil der privaten Waldbesitzer. Daneben gibt es einige, die keiner Organisation angehören. Insgesamt gibt es in Wachtberg fast 600 Waldbesitzer.
Wald in Gemeinde-Besitz
Der Gemeinde Wachtberg gehören 82 Hektar Wald, also rund 10 Prozent des Gesamtbestandes. Der überwiegende Teil des gemeindlichen Waldes, 85 Prozent, besteht aus Laubbäumen, der restliche Anteil von 15 Prozent aus Nadelbäumen. Der Holzeinschlag ist in den letzten Jahren aufgrund sich ändernder klimatischer Bedingungen und nicht zuletzt auch wegen des Borkenkäferbefalls stark angestiegen. Wurden 2017, also vor gut drei Jahren, nur gut 500 Festmeter Holz geschlagen, so hatte sich dies ein Jahr später schon annähernd verdoppelt und in 2019 und 2020 beinahe jeweils verdreifacht auf knapp 1500 Festmeter. Parallel zu dieser Entwicklung begannen die ersten größeren Aufforstungen. Wurde 2018 gerade mal ein Drittel Hektar aufgeforstet, vergrößerten sich derlei Flächen in 2019 und 2020 auf jeweils rund dreieinhalb Hektar. Oder, in Bäumen gesprochen, in 2017 wurden keine Bäume neu gepflanzt. In 2018 begannen vermehrt Aufforstungen, insgesamt 1.000 neue Bäume. 2019 betrug die Anzahl der Neuanpflanzungen bereits knapp 4.200, 2020 wurden sogar 9.300 neue Bäume gesetzt und seit Jahresbeginn 2021 sind auch schon 4.800 Neuanpflanzungen erfolgt. In Summe wurden in den letzten dreieinhalb Jahren rund 19.300 neue Bäume gepflanzt.
Wald in der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen
480 Hektar, mehr als die Hälfte des gesamten Waldbestandes, wird von den 191 Mitgliedern der Forstgemeinschaft Drachenfelser Ländchen verwaltet. Auch hier sind Laubbäume deutlich stärker vertreten. Mit 80 Prozent dominiert der Laubholzanteil, die restlichen 20 Prozent entfallen auf Nadelhölzer. Der Holzeinschlag ist ebenfalls angestiegen. Im Zeitraum von 2017 bis 2020 hat er sich mehr als verdoppelt. Waren es 2017 noch knapp 1.500 Festmeter, so betrug dies in 2020 bereits über 3.000 Festmeter. Ähnlich sieht es bei den Aufforstungen auf. Gegenüber 2017 hat sich die damalige Zahl der Neuanpflanzungen von 0,34 Hektar in 2018 auf 0,60 Hektar verdoppelt, in 2019 fast versechsfacht auf 1,75 Hektar. Im letzten Jahr stieg die Zahl der Aufforstungen nochmals um ein Vielfaches auf insgesamt 6,6 Hektar in 2020. Laubholz-Anpflanzungen stehen auch hier im Fokus, so wurden 2020 insgesamt 17.100 Laubbäume und nur 700 Nadelbäume neu gesetzt. Und auch dieses Jahr hat gut angefangen. Knapp 17.000 neue Laubbäume und 450 Nadelbäume wurden bisher neu angepflanzt. In Summe sind das innerhalb der letzten viereinhalb Jahre 46.730 neu gepflanzte Bäume.
Fazit Willi-Josef Wild: „Der Wachtberger Wald ist auf einem guten Weg!“ (mm)
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Düren – Wir haben gehofft, haben gebangt, und haben nun Gewissheit. Die aktuelle Pandemiesituation und die darauf fußende Coronaschutzverordnung des Landes NRW in ihrer gültigen Fassung lassen keine verlässliche Planung unseres beliebten Open-Air-Festivals auf der Burg Nideggen zu. Die Bühne unter Sternen muss in den Sommer 2022 verlegt werden.
„Bei aller aktuellen Entspannung und sommerlichen Vorfreude ist uns klar, dass Konzerte mit voll besetztem Auditorium und der dazu gehörigen Euphorie, wie wir sie auf der Burg Nideggen kennen, mittelfristig noch nicht möglich sind. Wir sind deshalb konsequent und gönnen uns noch ein weiteres Jahr der Vorfreude. Und vergessen an dieser Stelle nicht unsere treuen Sponsoren, ohne die das Festival in dieser Qualität nicht möglich wäre“, sagt der Schirmherr der Bühne unter Sternen, Landrat Wolfgang Spelthahn.
Im Sommer 2022 wird es wieder wunderbare Konzerte unter dem berühmten Sternenhimmel der Burg Nideggen geben. Unser Dank geht an alle Künstlerinnen und Künstler, die uns bei der Neuterminierung so flexibel entgegengekommen sind.
Die neuen Termine – soweit feststehend – für den Sommer 2022 im Einzelnen:
Freitag, 19. August 2022: Milow
Samstag, 20. August 2022: Max Giesinger
Das Konzert mit Joss Stone ist noch nicht neu terminiert, wir arbeiten daran.
Weitere Termine nach separater Ansage. Alle bisher gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit, und der Vorverkauf geht natürlich unvermindert weiter. Karten und Infos zu allen Konzerten gibt´s unter www.buehne-unter-sternen.de
Bleibt alle weiter gesund und passt gut auf Euch auf! Euer Team der „Bühne unter Sternen“ V.i.S.d.P.: creatEvent Christian mourad
Mitglieder der Spielplatzkommission waren gemeinsam auf Besichtigungstour: E. Willkomm-Laufs, U. Becker, N. Bataille, E. Fasel-Rüdebusch, W. Krieger. Foto: Stadt Jülich
Jülich – Kurz vor den Sommerferien traf sich die Spielplatzkommission der Stadt zu einer Begehung der erneuerten Spielplätze in vier Dörfern Jülichs. Bereits im Frühjahr startete der Aufbau der neuen Geräte in Mersch, Pattern, Merzenhausen und Koslar. Aber bis alles vom TÜV abgenommen war und damit zum Spielen freigegeben werden konnte, war es ein langer Weg, der die Geduld der Kinder auf eine harte Probe stellte. Die Kommission überzeugte sich nun selbst davon, dass sich mit den neuen Geräten das Spielerlebnis in den vier Dörfern gesteigert hat.
Mitglieder der Spielplatzkommission waren gemeinsam auf Besichtigungstour, oben Mersch, unten Pattern. Fotocollage: Stadt Jülich
Die Spielplatzkommission setzt sich aus Vertretern des Stadtrates zusammen, die gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Stadt beraten, wie man die Spielplätze attraktiv machen kann. In den letzten Jahren konnten zahlreiche Spielplätze mit spannenden neuen Geräten ausgestattet werden. Und viele Familien machen an den Wochenenden oder in den Ferien Radtouren mit Stopps an verschiedenen Spielplätzen.
Hier in Merzenhausen in der Prämienstr. Foto: Stadt Jülich
Auf allen Spielplätzen sind Tische und Bänke aufgestellt und viele haben angenehme Schattenbereiche, so dass der Besuch dort gut mit einem Picknick verbunden werden kann. Wer nach einem Besuch auf einem Spielplatz Anregungen oder Fragen hat, kann sich gerne bei Elisabeth Fasel-Rüdebusch, Amt für Kinder, Jugend, Schule, Sport telefonisch unter 02461-63411 oder per Mail unter EFasel@juelich.de melden.
Am Dienstag wurde im Zülpicher Forum wieder fleißig Blut gespendet. Gerade im Sommer ist dies wichtig, weil viele Leute in Urlaub sind, also Spender fehlen, und andererseits im Sommer statistisch viel passiert, bei dem Blutkonserven gebraucht werden. Aus diesem Grund ließ sich der Zülpicher Bürgermeister Ulf Hürtgen (m.) als Schirmherr der jüngsten Blutspende-Aktion auch selbst „anzapfen“, hier mit Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen (l.) und dem Rot-Kreuz-Ortsvereinsvorsitzenden Lothar Henrich. Foto: Henri Grüger /pp/Agentur ProfiPress
Zülpich – Freiwillig gespendeter Lebenssaft ist gerade im Sommer Mangelware. Blutspende: Nicht nur wegen Corona, sondern generell vereinbart man jetzt einen Termin um besser planen zu können und Wartezeiten zu vermeiden. Dienstagmorgen war noch einiges frei an Terminen für den Abend im Zülpicher Forum. Doch dann trudelten die Anmeldungen nur so ein! Ob es daran lag, dass diesmal „Bürgermeister-Blutspende“ angesagt war? 254 Spender konnten am Dienstag, 6. Juli, gezählt werden.
Bürgermeister Ulf Hürtgen hat durch seine Rolle als zweiter Vorsitzender des Ortsvereins einen persönlichen Bezug zum DRK und zur Blutspende. Für ihn ist es „Ehrensache“, sich zwei bis dreimal im Jahr je einen halben Liter Lebenssaft abnehmen zu lassen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Ulf Hürtgen, der erste Bürger der Römerstadt, hatte im Vorfeld öffentlichkeitswirksam bekanntgegeben, dass er die Blutspende des Roten Kreuzes nicht nur ideell und moralisch, sondern auch mit eigenem Lebenssaft unterstützen wolle. Das nahmen sich offensichtlich eine ganze Reihe Römerstädter zum Vorbild.
Viele Kurzentschlossene kamen
„Es ist wunderbar, wie viele Leute sich doch noch – und das auch kurzfristig – dazu entschieden haben, zur Blutspende zu kommen“, freute sich Thomas Heinen, Rot-Kreuz-Gemeinschaftsleiter in Zülpich. Heinen hatte die Spende zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Lothar Henrich organisiert und gemeinsam mit dem Schirmherrn, Bürgermeister und zweitem Rotkreuz-Vorsitzenden Ulf Hürtgen kräftig die Werbetrommel gerührt.
Vier Mal im Jahr findet eine Blutspende im Zülpicher Forum statt, zwei Mal im Pfarrzentrum St. Peter und einmal im Sankt-Nikolaus-Stift Füssenich. Meist kommen dabei um die 1200 Spender pro Jahr zusammen. Die Spenden finden meist von 15.30 bis 20 Uhr statt, im Sankt-Nikolaus-Stift sind die Zeiten an den Schulbetrieb des Berufskollegs angepasst. Dort wird meist von 9 bis 13 Uhr Lebenssaft bei den freiwilligen Lebensrettern „abgezapft“.
Denn Blutspender sind tatsächlich Lebensretter. „Blutspenden sind unersetzbar und unglaublich wichtig. Ohne ausreichend Blutkonserven können keine Operationen und Krebstherapien stattfinden. Menschliches Blut ist nicht synthetisch herstellbar und durch nichts zu ersetzen“, so Thomas Heinen. Darum ist es wichtig, dass Blutspendetermine, gerade im Sommer, gut besucht werden. Lothar Henrich und Thomas Heinen lassen sich deshalb mit ihren Mittstreitern im Ortsverein seit anderthalb Jahrzehnten motivierende öffentlichkeitswirksame Sammelspenden einfallen.
Mal sind es die zahlreichen Schützenvereine der Römerstadt, die zum kollektiven Aderlass auffordern, manchmal Prinz, Jungfrau und Bauer samt Anhang und Gefolge, dann wiederum die Pastöre und Kirchenfunktionäre – und diesmal der Bürgermeister in höchsteigener Person.
Nach erfolgreicher Anmeldung muss vor Ort ein ärztlicher Fragebogen ausgefüllt werden, um zu klären, ob der Spender wirklich gesund und tauglich ist. Dann kann es losgehen.
Schirmherr spendet regelmäßig
Bürgermeister Ulf Hürtgen hatte im Vorhinein per Presseaufruf, im Rathaus, der Politik und privat die Werbetrommel gerührt, denn für ihn ist das Ganze eine „Herzensangelegenheit“, wie er betonte. Als zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich setzt er sich seit Jahren für die Belange des Roten Kreuzes und seiner Schutzbefohlenen ein. Er ist auch regelmäßiger Blutspender, „so zwei, dreimal im Jahr“.
„Nicht nur wegen der tollen fähigen Truppe im Rotkreuz-Ortsverein ist das Ganze eine gute Sache“, so Hürtgen. Gerade jetzt zu Beginn der Sommerferien seien Blutspenden sinnvoll: „Viele Leute sind im Urlaub, es fehlen also Spender und folglich Blut.“
Auch Ortsvereinsvorsitzender und Mitorganisator Lothar Henrich war vor Ort und kontrollierte, ob alles gut und sicher funktionierte. Mit einem sehr guten Hygienekonzept war das Ganze auch gefahrlos für die Spender und das Zülpicher Rote Kreuz kann auf insgesamt 254 erschienene Blutspender, davon 17 Erstspender, zurückblicken. Trotz des Erfolges wird Blut immer gebraucht und jeder, der kann, ist aufgerufen, mitzuhelfen und Leben zu retten. Der nächste Spendetermin ist am Donnerstag, 15. Juli, im Pfarrzentrum Zülpich. Eine Anmeldung kann ganz einfach im Web unter www.blutspende.jetzt.de erfolgen.
Spielerunde: Während der Sommerferien findet jeden Sonntag einen Spieletag für Familien in der Euskirchener Stadtbibliothek statt. Der erste Spieletag fand im Zuge der Eröffnung des Sommerleseclubs statt, bei der auch der erste Beigeordnete Alfred Jaax (l.) zu Gast war. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Euskirchen – Auch in diesem Jahr ist die Stadtbibliothek Euskirchen wieder aktiv beim Sommerleseclub dabei. Bereits zum 16. Mal findet der generationenübergreifende Leseclub in den Sommerferien statt.
Beim Sommerleseclub können Kinder und Erwachsene einzeln oder in Teams von bis zu fünf Personen mitmachen. In den letzten Jahren waren das bis zu 400 Menschen.
Eröffnung: Der Erste Beigeordnete Alfred Jaax (2.v.l., hintere Reihe) besuchte die Eröffnung des Sommerlese-Clubs in der Stadtbibliothek. Foto: Kreisstadt Euskirchen
Am Sonntag wurde der diesjährige Sommerleseclub vom Ersten Beigeordneten der Stadt Euskirchen Alfred Jaax im liebevoll dekorierten „Clubraum“, dem Seminarraum des Kulturhofs, zusammen mit dem Förderverein der Stadtbibliothek eröffnet. Außerdem waren einige Familien anwesend, denn jeden Sonntag während der Ferien ist von 11 bis 15 Uhr Spielen in der Stadtbibliothek angesagt. Dann werden im Clubraum Karten gemischt, Würfel befragt oder Rätsel gelöst.
Im Clubraum kann man während der gesamten Öffnungszeiten die Lese-Logbücher verschönern, digitale Quizze zu Büchern machen oder sich über gelesene Bücher oder gehörte Hörbücher austauschen. Auch einige besondere Aktionen wie die kreative Greenscreen-Fotografie für Leseteams finden dort statt.
Da mit dem Lesen auch das Schreiben, die Kreativität und Medienkompetenz gefördert werden sollen, gibt es im Rahmen des Sommerleseclubs fast täglich eine breite Vielfalt an Veranstaltungen.
Am Geschichten-Mittwoch haben die Teilnehmer beispielsweise mehrmals die Möglichkeit an einer Erzähl- und Schreibwerkstatt mit der Autorin Claudia Satory teilzunehmen. Die Künstlerin Sarah Ludes unterstützt die Teilnehmer an jedem zweiten Donnerstag bei der Umsetzung von Bastelideen rund um Geschichten und Lieblingsbücher. Am Medien-Freitag finden Aktionen mit Tablets statt.
Belohnt wird die Teilnahme am 4. September mit einer Abschlussparty mit Show, Lese-Oskar-Verleihung, Verlosung von Preisen und der Übergabe der Urkunden. Die Vielfalt der Veranstaltungen und die Preisverleihung werden unterstützt durch die Volksbank Euskirchen, den Förderverein der Stadtbibliothek und das Kultursekretariat NRW.
Bereits zum 18. Mal wurde mit „Waldweg“ ein Werk des Mechernicher Künstlers Tom Krey für die Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm ausgewählt. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Prüm/Mechernich – Zum 18. Mal wählten die Juroren ein Bild des Mechernicher Künstlers für die Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm aus. Auch bei der 63. Ausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler vom 24. Juli bis 22. August in Prüm sowie Anschlussausstellungen in Koblenz und Trier ist der Mechernicher Künstler Tom Krey mit einem Werk vertreten. Das teilte der ambitionierte Maler nach seiner Nominierung durch die Jury am Wochenende mit.
Insgesamt bewarben sich 144 Künstler aus Deutschland, Frankreich, Belgien und dem Großherzogtum Luxemburg um eine Teilnahme – es ist die 63. Ausgabe seit 1957. Jeder Bewerber hatte je zwei Arbeiten einzureichen – die Jury wählte 137 Werke von 91 Künstler*innen aus, die in der Ausstellung gezeigt werden, darunter Malerei, Skulpturen und Installationen, auch aus dem Bereich Audio und Video.
Ausgewählt wurde auch Tom Kreys Werk „Waldweg“ (100 x 130 cm), ein Gemälde in der ihm eigenen Ölpixel-Technik auf Leinwand. Der Mechernicher nimmt damit bereits zum 18. Mal an der Jahresausstellung www.evbk.eu teil.
Schirmherrin Katarina Barley
Schirmherrin der diesjährigen Schau in der ehemaligen Abtei Prüm, heute Regino-Gymnasium, ist Dr. Katarina Barley, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Sie will die Jahresausstellung am Samstag, 24. Juli, um 15 Uhr mit eröffnen und die Kunstpreise verleihen.
Der Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm, dotiert mit 3.500 Euro, erhält Hans-Dieter Ahlert aus Herzogenrath. Den mit 1.000 € dotierten Förderpreis „EVBK Junior Award“ bekommt die belgische Künstlerin Floriane Soltysiak aus Aubel bei Eupen. Zu dieser Ausstellung hatten sich erstmals seit Jahren wieder deutlich mehr jüngere Künstler beworben.
Die Eröffnung soll auf dem neu gestalteten Hahnplatz vor der Salvator-Basilika in Prüm stattfinden. So können nach Angaben der Organisatoren die Corona-Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Der Zutritt zur Ausstellung wird allerdings nur einer begrenzten Anzahl von Besuchern gestattet. Daher sind gerade am Eröffnungstag Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Die Jahresausstellung ist bis zum 22. August täglich von 13.30 bis 18 geöffnet, am letzten Tag bis 15.30 Uhr.
Die Jahresausstellung der EVBK soll außerdem vom 28. November bis 19. Dezember im Künstlerhaus Metternich in Koblenz und vom 19. März bis 17. April 2022 im Kultur- und Kommunikationszentrum TUFA in Trier zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von zehn Euro.
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