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Hochwasser-Katastrophe vom 14. Juli: Kreisbeigeordneter Rudolf Rinnen wendet sich an die Bürger im Eifelkreis

Bitburg – Liebe Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm, nachdem der Eifelkreis in den zurückliegenden Jahren mehrmals Erfahrungen mit punktuellen Starkregenereignissen machen musste, wurde unsere Vorstellungskraft am Abend des 14. Juli 2021 weit übertroffen.

Von Beginn war ich im viel unterwegs, um mir selbst ein Bild zu machen. Die Hochwasserkatastrophe hat ein großes Maß an Schäden in unserem Landkreis angerichtet. Viele Wohngebäude sind nicht mehr bewohnbar, touristische Ziele für längere Zeit nicht mehr nutzbar, Landschaften wurden geschädigt und die kommunale Infrastruktur mit ihren Straßen, Brücken, Bus- und Bahnstrecken empfindlich getroffen. Familien mussten ein neues Zuhause suchen, Unternehmer eine neue Perspektive.

Als Kreisbeigeordneter, der aktuell die Amtsgeschäfte des Landrats führt, wurde mir die Aufgabe des Einsatzleiters übertragen. Die im Jahr 2018 gesammelten Erfahrungen haben dazu beigetragen, dass die vom Kreis zu koordinierende Katastrophenlage schnell und effektiv organisiert werden konnte. Dennoch sind in einer unübersichtlichen Lage Abstimmungspannen passiert, die ich sehr bedauere. Die oberste Priorität hatte die Rettung von Menschen.

Die Wassermassen sind verschwunden, der Schmutz ist weggewaschen, doch das Erlebte wird in den Seelen der Menschen haften bleiben. Ich setze meine Hoffnung darin, dass all das zu wirksamen Veränderungen aufseiten von Politik und Zivilgesellschaft führen wird.

Die Solidarität und Anteilnahme war von Beginn an enorm und ist kaum in Worte zu fassen. Dies erfüllt mich mit Trost und Dankbarkeit. Allen Beteiligten spreche ich meinen großen Dank und meine hohe Anerkennung für die kräftezehrenden, tagelangen Einsätze aus: Den mehr als 1.500 Rettungskräften von DRK, THW, Feuerwehr, DLRG, Bundeswehr und Polizei, den in der Technischen Einsatzleitung tätigen Organisationen, in der fachlichen Leitung dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jürgen Larisch und seinem Stellvertreter Willi Schlöder, den eingebundenen Mitarbeitern der Verwaltung sowie den vielen nichtgenannten Personen und Organisationen.

Meine Gedanken gelten allen von Hochwasser Betroffenen im Eifelkreis, die harte Verluste erlitten haben, doch ebenso den Menschen in den Regionen, die umso stärker von dem zurückliegenden Naturereignis getroffen wurden.
Ihr

Rudolf Rinnen

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Stadt Mayen richtete Versorgungslager für die Einsatzkräfte während der Hochwasserlage in den Erlebniswelten Grubenfeld

Mayen – Unternehmen und Privatpersonen unterstützten mit Getränken, Snacks, Brotwaren, Traubenzucker uvm. Während der Bekämpfung der Hochwasserlage in der Innenstadt Mayen war es wichtig, dass die Feuerwehr, der Betriebshof, das Technische Hilfswerk, DRK Mayen-Koblenz sowie Polizei Mayen, die während einer Katastrophe im Einsatz sind, sich mit Getränken und Speisen stärken können.

Getränke gab es für die Einsatzkräfte auch von Marktleiter Herr Wilhelmi (rechts) vom REWE Hundertmarkt in Kaisersesch. Foto: Stadt Mayen

Die Stadt Mayen richtete ein Lager für alle Einsatzkräfte die aufgrund der Hochwasserlage in den Erlebniswelten Grubenfeld ein. Dort sorgten die Mitarbeiter der Stadt Mayen tatkräftigt für Essen und Getränke, schmierten Brötchen, kochten Kaffee und verhalfen den Einsatzkräften so zu einer kurzen und sicher notwendigen Stärkung und Verschnaufpause.

Neben Privatpersonen, die Kuchen und Fleischwurst vorbei gebracht haben, spendeten natürlich auch Unternehmen: Toto Lotto, Rhenser, PalmBrause, Rewe Hundertmark , die Bäckerei Lenarz  sowie die Bäckerei Lohner unterstützen die Einsatzkräfte mit leckeren Snacks wie Brötchen, Teilchen, Kuchen, belegten Fladenbroten, Traubenzucker und erfrischenden Getränken.

„Ich freu mich sehr, dass die auch die Unternehmen aus der Region die Einsatzkräfte mit vielen Leckereien und Getränken unterstützt haben“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Es ist schön zu sehen wie sich in der Stadt Mayen, gerade in einer so starken Hochwasserlage, gegenseitig unterstützt und geholfen wird. Einen großen Dank an alle Helfenden und Unterstützer“, so der Stadtchef weiter.

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Inbetriebnahme der neuen Feuerwehr Einsatzzentrale für die Verbandsgemeinde Mendig

Mendig – Wie wichtig und lebensnotwendig eine vernetzte und gut funktionierende Kommunikation in Einsatzlagen ist, zeigt das aktuelle Beispiel der Starkregen- und Unwettereignisse.

In der Stützpunktfeuerwehr Mendig wurde daher schon vor Jahren eine Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) eingerichtet, die seither das kommunikative Herzstück der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Mendig darstellt. Da aktuell die Alarmierungen landesweit vom Anlalog-Funk auf Digitalfunk umgestellt werden, hat die Verbandsgemeinde die FEZ jüngst für 120.000 Euro vergrößert und vollständig mit modernsten EDV-Anlagen versehen.

Ab der Erstalarmierung durch die Integrierte Leitstelle Koblenz übernimmt die FEZ, Organisation, Disponierung der Fahrzeuge und Einheiten, Nachalarmierungen, Kommunikation mit anderen Behörden und die rechtssichere Aufzeichnung – zudem führt sie den gesamten Funkverkehr aus.

An diesem Knotenpunkt laufen alle Informationen zusammen. Die FEZ ist somit als rückwärtige Führungseinrichtung wichtigster Ansprechpartner in jeder Einsatzlage.

Nach Einarbeitung der Kameradinnen und Kameraden auf die neue Digitalisierung konnte nun erfolgreich die neue Feuerwehreinsatzzentrale in Betrieb genommen werden.

„Wir müssen nicht nur aktuell, sondern auch für die Zukunft unseren Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, die neueste Technik zur Verfügung stellen und die bestmöglichen Bedingungen schaffen, um Leben zu retten. Mit der neuen Digitalisierung und dem Digitalfunk ist ein großer Schritt unter Einbindung von Fachfirmen und in enger Absprache mit dem Führungs- und FEZ-Team der Feuerwehren gemeistert worden, dem auch in Kürze die Auslieferung eines vollständig digital arbeitenden neuen Einsatzleitfahrzeug folgen wird,“ so Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig gemeinsam mit den Beigeordneten der Verbandsgemeinde bei der Inbetriebnahme der neuen Feuerwehreinsatzzentrale im Feuerwehrhaus Mendig.

Die Feuerwehrführungsspitze rund um den Wehrleiter Stephan Schüller, dem stellvertretenden Wehrleiter Hermann Peter Heuft und dem Team der Feuerwehreinsatzzentrale freuen sich über dieses wichtige Investment im Mendiger Feuerwehrhaus, von dem alle Wehren der Verbandsgemeinde profitieren werden.

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Digitalisierung im Landkreis Mayen-Koblenz selbst mitgestalten

Region/Mayen-Koblenz – Smart-Cities-Projekt nimmt Fahrt auf – Interessante Stellen zu besetzen. Der Landkreis Mayen-Koblenz gehört zu deutschlandweit 32 Kommunen, die in das Förderprogramm „Smart Cities“ aufgenommen wurden. In diesem Rahmen werden Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Gestaltung der Digitalisierung entwickelt und umgesetzt. „Smart Cities ist kein Projekt, dass eine Verwaltung nebenbei erledigen kann. Die Digitalisierung von den unterschiedlichsten Seiten zu beleuchten und weiter voranzubringen birgt für den Landkreis Mayen-Koblenz eine riesige Chance, ist gleichzeitig aber auch eine Mammutaufgabe“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Kreisverwaltung hat sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung im Hinblick auf Wirtschaft, Tourismus und eine positive Entwicklung in allen Daseinsbereichen sowie der Stadt- und Kreisentwicklung umzusetzen. „Dabei sind wir auf zusätzliches Personal angewiesen. Deshalb suchen wir aktuell nach Persönlichkeiten, die Mayen-Koblenz in den nächsten Jahren aktiv und dynamisch voranbringen möchten“, ergänzt der Landrat.

Zur Unterstützung der Projektleitung werden dabei unter anderem vier sogenannte „Smart Region Lotsen“ in Teilzeit gesucht. Der Landkreis entsendet die „Smart Region Lotsen“ als Motivator und Ansprechpartner vor Ort in die 10 Städte und Verbandsgemeinden des Kreises, um Wissen zu vermitteln und Projekte konkret vor Ort zu entwickeln. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Projektmanagement auf lokaler Ebene und ein intensiver Austausch und Kommunikation mit einem Netzwerk aus örtlichen Akteuren. „Das Projekt lässt sich nicht ausschließlich zentral von der Kreisverwaltung aus steuern. Als Ansprechpartner vor Ort spielen die Lotsen deshalb eine entscheidende Rolle“, sagt der Landrat. Neben den „Smart Region Lotsen“ sucht die Kreisverwaltung zwei weitere Projektmitarbeiter mit Schwerpunkten im Projektmanagement und einen Informatiker. Die genauen Stellenbeschreibungen und Bewerbungsvoraussetzungen gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/jobs.

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Hilfe nach dem Hochwasser in Jülich

Jülich – Ein großes Dankeschön an Entsorgungsunternehmen. Um die Abfälle der Hochwassergeschädigten abfahren zu können, ist neben dem städtischen Bauhof auch der von der Stadt beauftrage Entsorger eine wesentliche Stütze. Mittlerweile sind drei Sperrmüllfahrzeuge im Einsatz. Die Stadt Jülich dankt dem Entsorgungsunternehmen für die spontane Organisation und den unermüdlichen und aufopfernden Einsatz. Am Donnerstag werden die aus dem Sperrmüll verbleibenden E-Geräte durch ein weiteres beauftragtes Unternehmen abgefahren. Auch diesem Unternehmen, welches ebenfalls spontan eine Sondertour einlegen wird, gilt der besondere Dank der Stadt Jülich.

Die Stadt Jülich bittet um Verständnis, dass zunächst die bisher bereitgestellten und der Stadt Jülich mitgeteilten Abfälle abgeholt werden. Wer erst später seinen Keller ausräumen kann, möge bitte unter 02461/63750 einen Sperrmülltermin und unter 02461/63751 einen E-Schrott-Termin vereinbaren. Fragen zur Abfallentsorgung nimmt die Stadtverwaltung unter 02461/63253 und 63251 entgegen.

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Unwetter in Meckenheim – Zwischenbilanz des Bürgermeisters – Großer Dank an alle Helfenden

Meckenheim – Liebe Meckenheimerinnen und Meckenheimer, wir alle sind fassungslos, welche fürchterlichen Folgen die schreckliche Unwetterkatastrophe in Meckenheim und der Region angerichtet hat. Der anhaltende Starkregen in der letzten Woche hat die Swist und die Zuflüsse der Swist überdimensional anschwellen lassen. Die ungeahnte Geschwindigkeit des Pegelanstiegs war für uns alle nicht vorhersehbar. Die Zerstörungskraft des Wassers, gerade in den Schwerpunktbereichen in Altendorf-Ersdorf und in der Altstadt hat uns sehr überrascht. Die Folge sind vollgelaufene Keller und Häuser, abgesackte Straßen, zerstörte Brücken, überspülte Autos, Bäume und Zäune.

Die Freiwillige Feuerwehr war seit dem Nachmittag des 14. Juli im Dauereinsatz und hat über 200 Einsätze abgearbeitet.

Ich bin unendlich dankbar und glücklich, dass wir in Meckenheim keine Opfer zu beklagen haben. Verletzten konnte schnell geholfen werden.

In den vielen Gesprächen, die ich in den letzten Tagen mit den Betroffenen vor Ort geführt habe, habe ich erfahren, wie dramatisch und gefährlich die Situation im Einzelfall war.

Der materielle Schaden des Unwetters ist in den betroffenen Bereichen immens. Auch die städtischen Gebäude in der Altstadt sind schwer getroffen, die Kita „Villa Regenbogen“, die beiden Grundschulen und alle Turnhallen.

Schwer zu verkraften war auch der tagelange Stromausfall in Lüftelberg und in Teilen der Altstadt. Hierdurch wurde u.a. die Beseitigung von Restwasser mit privaten Pumpen erschwert.

Die Sperrmüllansammlungen in den Straßen konnten in den letzten Tagen Dank der vielen helfenden Hände der Nachbarschaft, dem großartigen Einsatz mit Gerät der örtlichen Landwirte und der Firma Ley sowie der Schlagkraft der Mitarbeitenden des Baubetriebshofs größtenteils beseitigt werden. Mit der Rhein-Sieg-Abfallbeseitigungsgesellschaft mbH (RSAG), die selbst stark betroffen ist, wurden praktikable Entsorgungslösungen erarbeitet, die dazu führen, dass die zentralen Müllsammelstellen in der Altstadt und am Sportplatz in Altendorf-Ersdorf sukzessive abgefahren werden.

Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften, angefangen bei den Kameradinnen und Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr, die Menschenleben gerettet und unzählige Häuser abgepumpt haben, allen anderen Hilfskräften und Freiwilligen, die dauerhaft im Einsatz waren, bis hin zu den Kolleginnen und Kollegen des städtischen Bauhofes, die unermüdlich und pragmatisch, die Unmengen an Müll aus den betroffenen Straßenzügen in Altendorf-Ersdorf und der Altstadt abtransportiert und Wege und Straßen freigeräumt haben.

Beeindruckt bin ich von der großen Solidarität der Menschen, die in unserer Stadt leben und der gewaltigen Hilfsbereitschaft, die ich erleben konnte. Es ist schön zu wissen, dass wir in Meckenheim in der Not zusammenstehen und uns gegenseitig helfen. Die Spendenbereitschaft ist enorm, private Initiativen haben die Koordinierung der Sachspenden übernommen. Auch dafür danke ich herzlich.

Nicht zuletzt unsere Partnerstadt in Bernau hat uns in dieser Notlage mit einem Notstromaggregat unterstützen können.

Als Stadt konnten wir Hilfsangebote in Form von Duschmöglichkeiten im Hallenfreizeitbad bzw. in der Außenumkleide am Stadion oder die Bereitstellung von Strom und heißen Getränken in der Jungholzhalle vorhalten. Sowohl die Unwetter-Hotline als auch die Hilfsbörse-Hotline haben die Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in unzähligen Telefonaten aufgenommen.

Mittlerweile ist auch ein Spendenkonto für in Not geratene Bürgerinnen und Bürger unter „Hochwasser Meckenheim“ Raifffeisenbank Voreifel e.G. Konto-Nr. DE69370696271001216038
eingerichtet.

Mit Blick auf die stark betroffenen Nachbarkommunen Rheinbach und Swisttal, aber auch auf die dramatischen Bilder aus dem Ahrtal, habe ich in Abstimmung mit der Wehrleitung unserer freiwilligen Feuerwehr überörtliche Hilfe angeboten. Dies betrifft neben der Einsatzbereitschaft der Wehr auch die Zurverfügungstellung unserer Infrastruktur. So werden die Verwaltungen aus Rheinbach und Swisttal aus dem Rathaus unterstützt.

Die Turnhallen am Schulcampus werden als Unterkünfte für die Bundeswehr und Seelsorgeteams für das Ahrtal genutzt.

Ich freue mich, dass wir auf diesem Wege solidarisch auch unseren Beitrag für die Region leisten können.

Um uns herum haben so viele Menschen durch die Naturgewalt ihr Leben verloren und die Zahl der Toten wird wohl leider noch weiter steigen, da noch immer Personen vermisst werden.

Ich spreche den Angehörigen der Opfer im Namen aller Meckenheimerinnen und Meckenheimer meine tief empfundene Anteilnahme aus.

Ich wünsche Ihnen allen in dieser besonderen Zeit vor allem Zuversicht und alles Gute für die kommenden Wochen.

Ihr

Holger Jung

(Bürgermeister)

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KFZ-Zulassungs-Stelle der Kreisverwaltung Ahrweiler ab heute Donnerstag, 22. Juli wieder geöffnet

Ahrweiler – Beseitigung von durch das Hochwasser beschädigten Fahrzeugen. Ab dem heutigen Donnerstag, 22. Juli 2021 sind die Kfz- Zulassungsstelle im Kreishaus in Ahrweiler sowie ihre Außenstellen in Sinzig, Niederzissen und Adenau wieder geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Zusätzlich können Bürgerinnen und Bürger des Kreises Ahrweiler auch alternativ bei der Kfz-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun Zulassungen, Um- und Abmeldungen vornehmen. Bei den Zulassungsstellen in Mayen-Koblenz, Cochem und Neuwied sind Fahrzeugabmeldungen für Betroffene des Hochwassers möglich.

Derzeit werden hochwassergeschädigte Fahrzeuge durch verschiedene Firmen aus dem Katastrophengebiet entfernt, um die Aufräumarbeiten voranzutreiben und die Durchfahrt zu versperrten Straßen und Häusern zu ermöglichen.

Folgende Abschleppunternehmen sind aktuell im Einsatz:

Dietmar Floßdorf GmbH & Co.KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641/98 98 0

Abschleppdienst Michael Krupp, Müsch, Tel.: 02693/933 999 33

Abschleppdienst Werner Lenz GmbH, Plaidt, Tel.: 02632/93 7777

Castell Abschlepp GmbH, Koblenz-Metternich, Tel.: 0261/24 051

Die Einsatzgebiete der Abschleppunternehmen sind dynamisch. Um den Abstellort Ihres Fahrzeugs zu recherchieren, wenden Sie sich daher bitte direkt an die oben genannten Firmen.

Sofern für die betroffenen Fahrzeuge noch Kfz-Kennzeichen und Zulassungspapiere vorliegen, ist die Abmeldung unproblematisch möglich. Zur Abmeldung eines Fahrzeuges, für das keine Fahrzeugpapiere mehr vorliegen, ist die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung notwendig. Die regulär anfallenden Gebühren für die Abmeldung der Fahrzeuge und die Abgabe der eidesstattlichen Versicherungen entfallen für die Hochwasserbetroffenen.

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Leitungswasser im Kreis Euskirchen und in Mechernich weiter abkochen

Mechernich/Kreis Euskirchen – Das Trinkwasser im Kreis Euskirchen kann nach der Hochwasserkatastrophe immer noch bakterielle Verunreinigungen aufweisen, das teilt die zuständige Kreisverwaltung mit. Daher werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, unbedingt die folgenden Anweisungen des Kreis-Gesundheitsamtes zu beachten.

Diese lauten: Das Leitungswasser nur abgekocht zu trinken. Dafür soll das Wasser einmalig sprudelnd aufgekocht und dann langsam über mindestens 10 Minuten abgekühlt werden. Für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden sollte ausschließlich abgekochtes Leitungswasser verwendet werden.

Auch die Stadtwerke Mechernich, die die Leitungen aus zwei Versorgungsbetrieben speisen, halten den Gefahrenhinweis und das Gebot im Stadtgebiet weiter aufrecht. „Aus Vorsorge und bis zur endgültigen Entwarnung“, erklärt deren Betriebsleiter Mario Dittmann: „Zurzeit werden Wasserproben genommen und untersucht. Bis zum Ergebnis, voraussichtlich Ende Juli, soll das Wasser zur Sicherheit abgekocht werden.“

Die Stadtwerke gewinnen das Trinkwasser zu rund 80 Prozent aus den betriebseigenen Wassergewinnungsanlagen in Urfey und Düttling. Zuliefert auch das Verbandswasserwerk Euskirchen sowie der Wasserverband Oleftal.

Die Kreisverwaltung betont: Das „normale“ Wasser könne für die Toilettenspülung, Duschen und andere Zwecke ohne Einschränkung genutzt werden. Unwahr seien derzeit kursierende Informationen, wonach das Leitungswasser von Öl oder chemischen Stoffen kontaminiert wurde, so Kreissprecher Wolfgang Andres: „Hierauf gibt es keinerlei Hinweise“.

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Anteilnahme aus Luxemburg

Mechernich/Luxemburg/Eifel – Leo Wagener, Weihbischof in Luxemburg und über das internationale Priestertreffen „EUROPAX“ mit dem Mechernicher Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer verbunden, hat Mechernich und der gesamten Hochwasserregion Nordeifel eine Solidaritätsadresse geschickt. Auch der Aachener Diözesanbischof Dr. Helmut Dieser hat sein Entsetzen und sein Bedauern zum Ausdruck gebracht.

Weihbischof Leo Wagener schreibt: „Mir fehlen die Worte beim Anblick der Bilder des Grauens, die uns aus der Eifel erreichen. Die Macht der Zerstörung und das einhergehende Leid der Menschen übersteigen die Vorstellungskraft…“

Und weiter: „Mechernich ist ja auch im Fokus des unheilvollen Geschehens und es scheint noch nicht ganz ausgestanden zu sein…“ Wagener, der vor wenigen Jahren auch beim Weihejubiläum seines Freundes Erik Pühringer am Bleiberg war, schreibt: „Bei so einer Katastrophe fehlen einem die Worte.“

Und an Erik Pühringer gewendet: „Ich möchte Dir hiermit meine tiefe Anteilnahme in dieser Katastrophe ausdrücken. Sei gewiss, dass ich für Dich, die leidgeprüften Menschen, die Helfer/innen und Seelsorger/innen beten werde. Wenn ich sonst etwas tun kann, bitte sage es mir!“

Generalvikar und Bischof unterstützen

Das Bistum Aachen koordiniert in den vom Hochwasser betroffenen Katastrophen-Regionen Hilfsmaßnahmen und Möglichkeiten zur Übernachtung für diejenigen, deren Häuser und Wohnungen zerstört sind, vor Ort. „Ich bin in enger Abstimmung mit den Regionalvikaren und wir stehen in einem engen Austausch mit der Politik und den Kommunen vor Ort“, sagte Generalvikar Dr. Andreas Frick. Vergangenen Freitag hatte sich Frick in der Pfarrgemeinde St. Kornelius in Kornelimünster einen persönlichen Überblick über die Schäden gemacht.

Bischof Dr. Helmut Dieser schreibt: „Unvorstellbare Regenmengen haben die Flüsse in eine Zerstörungs- und Todesflutwelle verwandelt, die einem Tsunami gleicht. Immer mehr Todesopfer sind zu beklagen. Viele Menschen haben alles verloren. Die schönen Ortsbilder, die mir sehr vertraut sind, wurden zerstört. Von Herzen spreche ich allen meine tief empfundene Anteilnahme aus! Das Leid, das viele getroffen hat, die Bilder von Verwüstung und Tod, die wir nun dau­ernd vor Augen haben, die Sprachlosigkeit, das Weinen, die immer neuen Nachrichten, was Schreckliches wem hier und da konkret zugestoßen ist, all das wühlt alle auf, und ich nehme daran aus enger Verbundenheit tiefen Anteil.“

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Wichtige Hinweise für Landwirte und Landwirtinnen im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Die Unwetter der vergangenen Tage haben auch zahlreiche Vertragsnaturschutzflächen im Kreis Euskirchen unter Wasser gesetzt und zu erheblichen Schäden geführt.

Grundsätzlich können Fälle von höherer Gewalt wie beispielsweise Überschwemmungen durch Unwetter durch die Untere Naturschutzbehörde anerkannt werden, wenn in deren Folge bestimmte Verpflichtungen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes nicht mehr eingehalten werden können.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation möchten wir alle betroffenen Landwirte und Landwirtinnen darauf hinweisen, dass in solchen Fällen höherer Gewalt die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Euskirchen schriftlich innerhalb von 15 Arbeitstagen mit entsprechenden Nachweisen darüber zu informieren ist, dass aufgrund der Unwetterfolgen Auflagen im Vertragsnaturschutz nicht eingehalten werden können.

Für den Zeitraum der höheren Gewalt, in diesem Fall das Verpflichtungsjahr 2021, kann unter Umständen keine Auszahlung der Prämie erfolgen.

Gerne begutachten wir vorab zusammen mit Ihnen die betreffenden Flächen und entscheiden gemeinsam vor Ort, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Flächen wieder herzurichten und wie im Hinblick auf die Prämiengewährung im Vertragsnaturschutz zu verfahren ist.

Hierzu können Sie sich telefonisch Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:30 Uhr unter folgenden Rufnummern mit der Unteren Naturschutzbehörde in Verbindung setzen:

Frau Kiefer – 02251/15 567

Frau Blindert – 02251/15 813 oder

Herr Oeliger – 02251/15 583.

Gerne sind wir auch per Email für Sie da:

daniela.kiefer@kreis-euskirchen.de

katja.blindert@kreis-euskirchen.de

alex.oeliger@kreis-euskirchen.de

Alternativ können Sie sich bei der Biologischen Station des Kreises Euskirchen e. V. in Nettersheim per Email über info@biostationeuskirchen.de melden.