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Bundeswehr hilft in Stolberg erneut bei der Beseitigung der Schäden an der Vicht

Stolberg – Die Bundeswehr unterstützt die Kupferstadt Stolberg erneut bei der Bewältigung der Folgen des Hochwassers. Seit Donnerstag sind mehrere Soldatinnen und Soldaten entlang der Vicht und der Inde im Einsatz. Der Schwerpunkt der Aufräumarbeiten liegt dabei auf der Beseitigung und Instandsetzung der Schäden, die an den Ufern der Flüsse entstanden sind.

Bürgermeister Haas (li.) mit dem leitenden Generalmajor Breuer. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Bürgermeister Haas hat mit dem leitenden Generalmajor Breuer die Truppe im Bereich Nachtigällchen begrüßt.

Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

„Wir danken der Bundeswehr für die erneute Unterstützung. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir in den letzten Wochen so viel Hilfe unserer Bundeswehr erhalten haben. Die Bundeswehr ist ein sehr wichtiger Teil der Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten in unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Patrick Haas.

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Kreis Düren eröffnet neue Impfstelle in der Dürener City ab Samstag 14. August

Düren – „Wir können den Kampf gegen die Pandemie letztlich nur über das Impfen gewinnen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Deshalb sei es entscheidend, dass so viele Menschen wie möglich die mittlerweile zahlreich bestehenden Impfangebote annehmen. Der Kreis Düren erweitert sein Angebot nochmals: Ab Samstag, 14. August, sind Impfungen (ohne Termine) auch in der neuen Impfstelle des Kreises Düren in der Zehnthofstraße 4 in Düren möglich.

 „Damit schaffen wir ein ganz zentrales Angebot“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die neue Impfstelle liegt direkt in der Dürener Innenstadt und ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und samstags von 8 – 15 Uhr geöffnet. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson.

In der Impfstelle werden neben einem Arzt oder einer Ärztin zwei Mitarbeitende der Kassenärztlichen Vereinigung und zwei medizinische Fachangestellte ihren Dienst verrichten. Vorgesehen sind zwei Plätze, an denen geimpft werden kann, zudem sind zwei Registrierungscounter eingerichtet worden.

Geimpft werden Menschen ab 16 Jahren. Es wird gebeten, den Personal- und den Impfausweis (falls vorhanden) mitzubringen.

„Dieses zusätzliche Angebot ist wichtig, um noch mehr Menschen zu erreichen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Eine neue Impfstelle wird auch in Jülich geschaffen und in der Kreishaus-Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 untergebracht sein. Die Eröffnung ist für den 21. August vorgesehen (wir berichten, sobald der genaue Zeitpunkt feststeht). Um einfache und unkomplizierte Impfangebote zu machen, sind auch weiterhin zwei Impfbusse täglich im Kreisgebiet in unterschiedlichen Orten unterwegs. Zudem sind nach wie vor Impfungen ohne Termin im Impfzentrum am Ellernbusch in Düren möglich.

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Ministerin Christine Lambrecht lobt Engagement des Kreises Düren

Düren – Wie gestaltet sich der demografische Wandel im Kreis Düren? Wie sehen Konzepte und Strategien aus? Fragen, auf die der Kreis nicht nur Antworten sucht, sondern auch findet. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht wurde am Mittwoch, dem 11. August von Landrat Wolfgang Spelthahn empfangen, um sich ein Bild vor Ort zu machen. „Ich bin beeindruckt, mit welchem Engagement und mit welcher Tatkraft Sie hier zu Werke gehen“, sagte sie am Ende ihrer gut zweistündigen Visite.

Die Ministerin besuchte den Kreis Düren aus gutem Grund: Von 2016 bis 2020 beteiligte sich der Kreis am bundesweiten Programm „Demografiewerkstatt Kommunen“, das seit diesem Jahr seine Fortsetzung und Weiterentwicklung in der „Zukunftswerkstatt Kommunen“ erfährt. „Wir freuen uns sehr, dass sie sich über unsere Projekte im Kreis Düren informieren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn und betonte, dass der Kreis Düren alle Generationen in den Blick nehme und fördere. So seien beispielsweise die Kita-Gebühren im Kreis schon lange weitgehend abgeschafft. Zudem würden mit den 15 Kommunen des Kreisgebietes Konzepte für die Offene Ganztagsgrundschule weiterentwickelt. Beides sei enorm wichtig, da der Kreis eine Wachstumsoffensive verfolge und bis 2025 rund 30.000 neue Bürgerinnen und Bürger gewinnen möchte. „Es ist sehr lobenswert, dass sie sich frühzeitig um die Rahmenbedingungen für den Zuzug kümmern“, lobte Ministerin Lambrecht. Dies beobachte sie nicht in allem Kommunen in dieser Art.

Ehrenamt als wesentliches Thema

Während des vom Familienministerium geförderte Projektes „Demografiewerkstatt Kommunen“ wurden im Kreis Düren mit Blick auf den demografischen Wandel die Bedarfe sowie Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen erarbeitet, sagte Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren im Kreis Düren. Für die Fortsetzung im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Kommunen“ setzen sich vor allem die beiden Kreis Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU) und Dietmar Nietan (SPD) ein, die heute beim Ministerinnenbesuch dabei waren.

Ein wesentlicher Teil der „Demografiewerkstatt Kommunen“ war das Thema Ehrenamt. Ein gelungenes Beispiel ist die Qualifizierung von ehrenamtlichen Sorgebeauftragten, die Familienministerin Christine Lambrecht heute auch vorgestellt wurden. Nach ihrem Empfang im Kreishaus besuchte die Ministerin mit Landrat Wolfgang Spelthahn die Anlaufstelle „Düren sorgsam – Vier für ein Wir“ an der Ecke Wilhelmstraße/Weierstraße in Düren. Die Anlaufstelle ist ein Zusammenschluss der Lebens- und Trauerhilfe, der Hospizbewegung Düren-Jülich, der Alzheimer Gesellschaft Kreis Düren und der Initiative Sorgekultur, die sich alle vier dort ehrenamtlich engagieren. Ministerin Lambrecht zeigte sich beeindruckt vom Engagement der ehrenamtlichen Kräfte, die von ihrer Arbeit berichteten. Der Kreis Düren hat zum Beispiel das 40-stündige Qualifizierungsangebot der Sorgebeauftragten finanziell unterstützt. Mittlerweile sind 56 Ehrenamtliche in den Kommunen tätig und unterstützen Menschen mit Rat und Tat. Initiatorin ist Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes.

Dank und Anerkennung

„Ihr Besuch gibt uns mächtig Rückenwind und ist eine große Wertschätzung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir fühlen und hervorragend aus Berlin unterstützt.“ Der Landrat bedankte sich auch bei den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel und Dietmar Nietan für ihren Einsatz und die Unterstützung. Familienministerin Christinne Lambrecht betonte, wie wichtig ein regelmäßiger Austausch sei, um zu erfahren, wie vom Ministerium geförderte Projekte in der Praxis angenommen und umgesetzt werden. „Sie machen das hier in hervorragender Weise“, sagte sie zum Abschluss und bedankte sich bei allen Projektbeteiligten für ihren „außergewöhnlichen Einsatz“.

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2,6 Mio. Euro an Hochwasser-Soforthilfen im Eifelkreis Bitburg-Prüm ausgezahlt

Bitburg – Die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm informiert über das Zwischenergebnis: Das Land Rheinland-Pfalz hatte Soforthilfen für die privaten Haushalte und für Unternehmen sowie für Land- und Forstwirte beschlossen, die durch die Unwetterkatastrophe, insbesondere am 14./15. Juli 2021, einen Elementarschaden erlitten haben. Alle Soforthilfeanträge werden im Eifelkreis Bitburg-Prüm durch die Kreisverwaltung bearbeitet.

Mit Stand 12. August 2021 liegt folgendes Zwischenergebnis vor:

Als Soforthilfe für Privathaushalte wurde bisher eine Summe von 2.066.000 Euro ausgezahlt. Bewilligt wurden aktuell 982 Anträge; betroffen sind bisher 2.180 Personen. Weitere 50 Anträge mit einem Volumen von rund 100.000 Euro liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.

87 Anträge betroffener Unternehmen mit einem Volumen von 435.000 Euro wurden zur Auszahlung freigegeben. Weitere 113 Anträge liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.

Vonseiten betroffener Land- und Forstwirte wurden bisher 20 Anträge auf Soforthilfe eingereicht. Hiervon wurden 18 Anträge mit einem Volumen von 90.000 Euro bewilligt. Die übrigen Anträge befinden sich in der Prüfung.

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Babyboom im Mayener Krankenhaus hält an – Eltern und St. Elisabeth freuen sich über die 500. Geburt

Mayen – Im vergangenen Jahr wurde mit 804 Geburten erstmals eine „Schallmauer von 800“ im St. Elisabeth durchbrochen. „Wir gehen davon aus, dass wir diese Zahl in 2021 noch toppen werden“, meint Dr. Senad Habibovic, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Am 9. August wurde hier die 500. Geburt gezählt – ein Grund zur Freude im Team und einer herzlichen Gratulation an die stolzen Eltern Hannah und Andre Sikorski aus Gierschnach. Sie freuen sich riesig über ihr drittes Kind, die kleine Elsie. Bei 52 Zentimeter Länge und 3420 Gramm Geburtsgewicht geht es dem neuen Nesthäkchen der Familie sehr gut.

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Freie Fahrt mit E-Bikes

Mechernich/Kreis Euskirchen – Der Kreis Euskirchen, RVK und nextbike bieten als Hilfe nach der Flut bis zu 60-minütige kostenlose Nutzung neuer Leih-Pedelecs – Bahnhof Mechernich dient als „virtuelle“ Fahrradstation. Die Infrastruktur ist in vielen Flutgebieten stark geschädigt, Autos und Fahrräder wurden durch die Fluten zerstört oder gingen verloren, Schienenstrecken werden teilweise noch für längere Zeit unbefahrbar sein. Kreis, Regionalverkehr Köln (RVK) und nextbike haben sich daher zu einer Freifahrt-Aktion entschlossen, teilt Andrea Jahn von der RVK mit.

Die Räder des 24-/7-Verleihsystems „Eifel e-Bike“ werden demnach ab Freitag, 13. August, für Fahrten mit einer Dauer von bis zu 60 Minuten kostenlos zur Verfügung gestellt. Das vollautomatisierte Verleihsystem wird von der Nextbike GmbH im Auftrag der RVK betrieben und ging erst wenige Tage vor der Flut an den Start – so in Bad Münstereifel, Blankenheim Wald, Dahlem, Euskirchen, Hellenthal, Zülpich.

Die Station in Mechernich soll in den kommenden Wochen am Bahnhof an den Start gehen. Bis dahin ist sie übergangsweise als virtuelle Stationen eingerichtet. Damit sind dort zwar noch keine Lademöglichkeiten oder Halterungen vorhanden, dennoch können batteriebetriebenen Fahrräder vom Bahnhof Mechernich aus genutzt bzw. dort nach der Nutzung abgestellt werden. Wichtig ist: regelkonform! Sonst können weitere Gebühren anfallen, darauf weist die RVK hin.

Die Eifel e-Bikes können per Smartphone-App von nextbike (kostenlos verfügbar in den gängigen App-Stores), über das VRS e-Ticket oder per Telefon ausgeliehen werden. Nach 60 Minuten Freifahrtzeit gilt der normale Tarif. Die Abgabe muss an einer festen oder virtuellen Station (Standorte sichtbar in der App) erfolgen.

Die aktuelle Live-Verfügbarkeit der Räder ist jederzeit in der App ersichtlich. Das Freifahrtangebot gilt zunächst befristet bis zum 30. September 2021. Weitere Informationen unter: www.rvk.de/e-bike.

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Ausstattung der Grundschulen in der Verbands-Gemeinde Kaisersesch mit Raumluft-Anlagen

Kaisersesch – Die Grundschulen in der Verbandsgemeinde werden mit mobilen UVC-Luftreinigungsgeräten und stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) ausgestattet. Das haben der Verbandsgemeinderat sowie die Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes Grundschule Landkern in ihren Sitzungen im April und Juni dieses Jahres beschlossen.

Für die Grundschulen an den Standorten Brohl, Hambuch, Gamlen, Masburg, Laubach, Landkern und Kaisersesch wurden bereits 21 mobile UVC-Luftreinigungsgeräte beschafft, die nach den Sommerferien eingesetzt werden. Die mobilen Geräte ersetzen zwar nicht das regelmäßige Lüften, sie können jedoch den Lüftungsintervall verlängern und bieten bis zum Einbau der stationären RLT-Anlagen eine gute Alternative.

Die RLT-Anlagen, die für eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgen und damit das regelmäßige Lüften ersetzen, haben einen höheren Planungsaufwand, da sie fest eingebaut werden. Der Einbau wird voraussichtlich Ende des Jahres erfolgen. Sie werden in den ständig genutzten Klassenräumen der Grundschulen eingebaut. Weiterhin werden im gemeinsam genutzten Gebäude der Kurfürst-Balduin-Grundschule und der Kurfürst-Balduin-Realschule plus Kaisersesch neun dauerhaft belegte Klassenräume und acht Fachräume mit RLT-Anlagen ausgestattet.

Die dann zur Verfügung stehenden mobilen Geräte werden in den temporär genutzten Räumen (z. B. für die betreuenden Grundschulen) eingesetzt. Rund 74.000 € hat die Anschaffung der 20 mobilen Geräte gekostet, für die es keine Bundes- oder Landesförderung gab.

Die Gesamtkosten für die Beschaffung und den Einbau der RLT-Anlagen belaufen sich auf ca. 1,2 Mio. €. Eine Bundesförderung in Höhe von 80% gemäß der Richtlinie für die Bundesförderung Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen wurde bewilligt.

Hinweis: Nachfolgend finden Sie die detaillierte Aufstellung der öffentlichen Förderungen zur Ausstattung der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch
sowie des Schulzentrums Kaisersesch mit stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen)

Im Rahmen der Bundesförderung Corona-gerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen wurden aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) der Verbandsgemeinde Kaisersesch (VG Kaisersesch) sowie dem Schulzweckverband Grundschule Landkern nicht rückzahlbare Zuschüsse für den Neueinbau von RLT-Anlagen in den Schulen bewilligt.

Grundschule in Trägerschaft der VG Kaisersesch Förderung Anrechenbare förderfähige Ausgaben
Grundschule Forster Kirchspiel

 

44.480,00 € 55.600,00 €
Grundschule Hambuch-Gamlen

  • Standort Gamlen
  • Standort Hambuch

 

 

24.000,00 €

33.360,00 €

 

30.000,00 €

41.700,00 €

Schieferland-Grundschule

Laubach-Masburg

·         Standort Laubach

·         Standort Masburg

 

 

 

32.000,00 €

22.240,00 €

 

 

40.000,00 €

27.800,00 €

Schulzentrum Kaisersesch

·         Kurfürst-Balduin-Grundschule

·         Gemeinsam mit der Kurfürst-Balduin-Realschule plus Kaisersesch genutztes Gebäude

 

200.000,00 €

496.000,00 €

 

250.000,00 €

620.000,00 €

 

Grundschule in Trägerschaft des Schulzweckverbandes Grundschule Landkern Förderung Anrechenbare förderfähige Ausgaben
·         Standort Greimersburg

·         Standort Landkern

24.000,00 €

44.000,00 €

30.000,00 €

55.000,00 €

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Müllentsorgung im Schleidener Tal

Schleiden – Bürgermeister Ingo Pfennings ist erleichtert, dass für die zweite Phase der Entsorgung der durch die Hochwasser-Katastrophe entstandenen Abfälle endlich eine Lösung gefunden wurde: „Aufgrund der extrem angespannten Auftragslage im Entsorgungsgeschäft ist es uns leider trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, einen großen kommunalen Sammelplatz für alle Abfälle einzurichten, die das AWZ nicht nimmt. Es war schlichtweg kein Betreiber dafür zu finden. Wir konnten aber ein gutes Paket schnüren, das es den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schleiden ermöglicht, die durch das Hochwasser angefallenen Abfälle an drei Anlaufstellen kostenfrei und ohne weite Anfahrtswege zu entsorgen.“

Der Abfall kann an folgenden Stellen kostenlos entsorgt werden. Wichtig dabei ist, dass der Abfall in möglichst sortierter Form angeliefert werden muss.

Abfallwirtschaftszentrum in Mechernich-Strempt

Kostenlose Annahme von Restmüll, Sperrmüll, Boden (aus der Mechernich-/Kaller Bleibelastungszone), Altholz aus dem Innenbereich, Gipskarton, Kunststoffrohre, Styropordämmung, Trittschalldämmung, Heizöltank aus Kunststoff, Elektrogeräte. Einzelheiten sind der Sortierhilfe zu entnehmen. Die aktuellen Öffnungszeiten und Regularien entnehmen Sie bitte der Website: https://www.kreis-euskirchen.de/AWZ

Recycling Kall, Daimler Straße, 53925 Kall, Telefon 02441 1454

Kostenlose Annahme von mineralischen Baustoffen wie Beton, Fliesen, Keramik, Estrich, Dachpfannen, Ziegel, Gipsbeton, Gipsputz, Bimsstein. Bitte beachten Sie auch hier die Sortierhilfe, da nicht getrennte Abfallanlieferungen nicht angenommen werden können. Die aktuellen Öffnungszeiten und Regularien entnehmen Sie bitte der Website: https://recycling-kall.de

Sammelplatz Walberhof

Ab Montag, dem 16. August, Montag bis Samstag von 8:00 bis 20:00 Uhr (sonntags geschlossen) kostenlose Annahme von Ast- und Strauchwerk, Treibholz ohne Störstoffe und Böden. Details entnehmen Sie auch hier der Sortierhilfe. Diese stehen auf der Website der Stadt Schleiden (www.schleiden.de) unter Aktuelles und auf der Hochwasser-Sonderseite oder auf Facebook zur Verfügung.

Altpapier

Leider ist es der Firma Schönmackers aufgrund fehlender Container aktuell nicht möglich, die von Vereinen organisierte Altpapiersammlung durchzuführen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Papier kostenlos während der Öffnungszeiten am Abfallwirtschaftszentrum bei der Firma Schönmackers abzugeben.

Weitere Unterstützung

Darüber hinaus wird das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mosel-Saar-Lahn die Stadt Schleiden dabei unterstützen, die Verkehrssicherheit in der Tallage wieder herzustellen und dabei die betroffenen Bürgerinnen und Bürger so gut es geht zu entlasten. Zudem wird das Schwemmgut an den Gewässern von Urft und Olef von der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk beseitigt.

Bürgermeister Pfennings zum weiteren Vorgehen: „Die Zielsetzung ist, die gesamte Tallage schnellstmöglich müllfrei zu bekommen. Dies wird nochmal für alle ein gewaltiger Kraftakt, der mehrere Wochen dauern wird, weswegen ich über unsere externe Unterstützung sehr froh bin. Helfen Sie uns bitte weiterhin dabei, indem Sie – wenn möglich – selber Müll zu den drei Sammelstellen bringen und keinesfalls komplett gereinigte Straßen oder Plätze wieder zustellen. Gemeinsam schaffen wir das!“

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Würdige Bestattungen und intensive Trauer-Begleitung – Beerdigungen der Flutopfer beginnen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – 141 Todesopfer sind nach Angaben des Koblenzer Polizeipräsidiums im Rahmen der Flutkatastrophe an der Ahr zu betrauern. Die ersten Beerdigungen finden in den kommenden Tagen statt. Diese nie dagewesene Situation im Ahrtal geht mit besonderen Herausforderungen für Bestattungsinstitute, Kommunen und Kirchen einher.

„Wir haben alle Angehörigen angerufen, auch jene, deren Verwandte innerhalb der vergangenen drei Wochen verstorben sind“, erklärt Dechant Jörg Meyrer. Als örtlich zuständige Seelsorgerinnen und Seelsorger suchen Meyrer und sein Pastoralteam den ersten Kontakt mit den betroffenen Familien. „Unser Team will den Angehörigen zuhören und da sein, wenn sie die Geschichte der Flutnacht oder der Tage des Bangens danach nochmal erzählen. Auch wenn wir nicht alle Beerdigungen selber halten können“. Die Bestattungen erfolgen mit der Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bistum Trier. „Für diese Hilfe sind wir sehr dankbar“, sagt Meyrer.

Manuela Mannebach, Pastoralreferentin im Dekanat St. Goar, ist Teil des Koordinierungsbüros des Bistums Trier. Sie und die anderen Teammitglieder stimmen die Termine zwischen den Bestattungsinstituten und den Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem gesamten Bistum ab, die sich für die Beerdigungen gemeldeten haben.

Dabei ist allen Verantwortlichen wichtig zu betonen, dass die jeweiligen Bestattungen in enger und sensibler Abstimmung mit den Angehörigen und vor allem würdig stattfinden werden. Eine intensive Trauerbegleitung wird von Seiten der Seelsorgenden angeboten.

„Einige haben gleich mehrere Angehörige verloren, und zwar oftmals verbunden mit sehr tragischen Geschichten“, weiß Heiko Marquardsen, Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, um die besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe. Er erklärt, dass die Situation sehr diffizil ist. „Viele Angehörige mussten länger warten, bis ihre verstorbenen Angehörigen identifiziert werden konnten“, berichtet er und fügt hinzu: „Das Verabschieden von Menschen, die im Hochwasser ums Leben kamen, ist kaum oder gar nicht möglich.“ Hinzu komme, dass „jeder in irgendeiner Weise hier betroffen ist“.

Eine Bestattung ist auf allen Friedhöfen in der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler möglich, außer auf dem Friedhof am Ahrtor. Eine spätere Umbettung dorthin ist kostenlos möglich, versichert Marquardsen.

Weitere Informationen zur Hochwasserhilfe von Bistum Trier und Caritas und die Spendenkonten zur Unterstützung Betroffener der Hochwasserkatastrophe sind zu finden unter https://t1p.de/hochwasser-hilfe.

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Hilfe der Landwirte und Winzer im Katastrophen-Gebiet ist unübertroffen

Region/Koblenz – „Die Solidarität unter den Landwirten und Winzern in Rheinland-Pfalz, in Deutschland und darüber hinaus ist einzigartig und unübertroffen“, erklärt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper. So seien Landwirte und Winzer aus allen Regionen des Landes vom ersten Tag an in das Katastrophengebiet gefahren, um Schutt wegzuräumen, Schlamm zu entfernen, Futter für die Tiere, Notstromaggregate und vieles mehr in die betroffenen Gebiete zu transportieren und Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Es sei eine großartige Leistung gewesen, so der Präsident, dass die notleidenden Betriebe zu keiner Zeit Probleme mit der Futterbeschaffung gehabt hätten. Sicherlich gebe es durch die Zerstörung von Hallen und Maschinen logistische Probleme. Aber auch hier sei die Nachbarschaftshilfe vorbildlich.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau habe nach der Flut umgehend eine Plattform für Angebote und Hilfsleistungen erstellt, woraus sich auch in den nächsten Wochen und Monaten Hilfesuchende bedienen könnten. Darüber hinaus beginne noch im August die Verteilung von Spenden an notleidende landwirtschaftliche und weinbauliche Familien an der Ahr und in der Eifel. Auch betriebliche Erfordernisse seien angegangen und den notwendigen Lösungen zugeführt worden. So hätten, trotz rechtlicher, logistischer, organisatorischer und finanzieller Hemmnisse, dringend erforderliche Hubschrauberspritzungen in den Weinbergen durchgeführt werden können. Schließlich müsse auch die kommende Weinlese gesichert werden. Es wäre eine weitere Katastrophe, wenn auch noch die anstehende Traubenlese gefährdet würde. Auch behördlich vorgegebene Fristen und Termine würden, nach intensiven Gesprächen mit der Landwirtschaftsverwaltung, nun sehr flexibel gehandhabt werden. Auch für die Sicherstellung der Ernährung und des Getränkebedarfs für Einwohner und Helfer in Walporzheim habe der Verband Sorge getragen.

Präsident Horper: „Nun ist es wichtig, dass diese Solidarität auch in den nächsten Monaten fortgesetzt wird. Die Katastrophe hat so große Schäden verursacht, dass auch nach dem zu erwartenden Wegfall des medialen Interesses, viele Unternehmen noch lange nicht über den Berg sind. Ich war noch nie so stolz einer Gemeinschaft anzugehören, die ohne Wenn und Aber anpackt und sich gegenseitig hilft, nämlich dem bäuerlichen Berufsstand.“

Hotline Katastrophenhilfe für Landwirte und Winzer:

0261/9885-1234