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„Helfen, wo die Sonne nicht scheint“

Mechernich – Freiwillige unterstützen Bergbaumuseumscrew beim Entschlammen des früheren Krankenhausstollens – Besucherbetrieb nicht beeinträchtigt. „Wir wollten die Sache nicht an die große Glocke hängen, weil so viele Mitbürger um vieles schlimmer vom Hochwasser betroffen sind“, so Günter Nießen am Samstag beim Reporterbesuch des Mechernicher „Bürgerbriefs“ im Besucherbergwerk „Grube Günnersdorf“ hinter der Glück-auf-Halle.

Dort war ein Dutzend freiwilliger Helfer um Rathausmeister Rainer Schulz aus Kommern damit beschäftigt, eine anderthalb Meter hohe Schlammschicht aus dem früheren Krankenhausstollen abzutragen. Feiner Grubensand war dort während der Regenflut vom 14. auf den 15. Juli eingeschwemmt worden. „Das Material stammt aus dem früheren Tagebau Günnersdorf“, vermuten Toni Reitz und Günter Nießen vom Förderverein Bergbaumuseum Mechernich e.V.

Mit den sintflutartigen Niederschlägen Mitte Juli wurden die Sande durch unterirdische Verbindungen in jenen Teil der Untertageanlage Günnersdorf gespült, in dem in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs Abteilungen des Kreiskrankenhauses Mechernich untergebracht waren. Der Besuchsbetrieb des Museumsbergwerk Mechernich war nicht beeinträchtigt, da dieser Teil der Stollenanlage nicht mit Publikum begangen wird.

„Mött Schöpp unn Hau unn E-Lore“

Günter Nießen war schon seit Wochen „mött Schöpp unn Hau“ und Schubkarre damit beschäftigt, Sand abzufahren und in einer Abbaukammer der gleichen Sohle zu verkippen. Bei einem Rathausbesuch erzählte der Vorsitzende des Bergbaumuseumsvereins dem Verwaltungshausmeister Rainer Schulz von seinem mühsamen Geschäft und dem langsamen Vorankommen. Hilfe hatte Nießen bis dahin lediglich von der Lehramtsstudentin Carla Henning bekommen.

„Da habe ich Günter spontan meine Hilfe zugesagt“, so Rainer Schulz: „Zunächst ohne zu wissen, wo weitere Helfer herkommen sollten“. In der Mittagspause gewann der Kommerner gleich mehrere junge Mitarbeiter der Stadtverwaltung, außerdem mobilisierte er persönliche Freunde wie seinen „alten Kumpel“ Tobias Segerer oder Stefan Schmitz aus Bonn.

Der städtische Mechernicher Bauhof entlieh außerdem für die Aufräumungsarbeiten unter Tage einen mobilen Elektrokipper. Museumschef Günter Nießen: „Nee, watt öss datt e fein Dönge!“ So eine elektrische Lore könne man gut das ganze Jahr über im Bergwerksmuseum Mechernich brauchen – stattdessen stehen ihm und den oft älteren Herrschaften aus dem Kreis ehemaliger Bergbauarbeiter nur vier Schubkarren für solche Arbeiten zur Verfügung.

Montags Muskelkater

Für die ehrenamtliche Hilfsaktion unter Tage hatten sich Rainer Schulz und seine Mitstreiter sogar eigene T-Shirts anfertigen lassen. Aufschrift: „Wir kennen Orte, an denen niemals die Sonne scheint…“ Zwischendurch gab es Essen und Trinken als Stärkung für die Freizeitknappen Sandra, Alexander und Stefan Schmitz, Simon Eiserfey, Lea Traue, Simon Jansen, Tobias Segerer und Rainer Schulz sowie natürlich auch für Toni Reitz und Günter Nießen. Von den Rathausmitarbeitern soll der ein oder andere am Montag über Muskelkater geklagt haben…

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Helferfest für die Einsatzkräfte der Hochwasser-Katastrophe in Mayen

Mayen – Dank an alle Helferinnen und Helfer. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten dankte die Veranstaltergemeinschaft und die Stadtverwaltung Mayen den Helferinnen und Helfern der Hochwasserkatastrophe. Denn am 14. Juli stieg die Nette an einigen Stellen im Mayener Stadtgebiet über die Ufer und sorgte für eine Vielzahl von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur.

Die lokalen und regionalen Rettungs- und Einsatzkräfte, darunter DRK, THW, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, die Eifel`wehren als privater Verein und auch der städtische Betriebshof, haben in guter Zusammenarbeit schnelle Hilfe geleistet und Schäden begrenzt. Für diesen großartigen Einsatz wurden alle Helferinnen und Helfer von Oberbürgermeister Dirk Meid im Rahmen der Open-Air Kinonächte am vergangenen Samstag, den 14. August zum Helferfest eingeladen. Vorgeführt wurde der Film „Nightlife“, der bei den Helferinnen und Helfern sehr gut ankam. Eintritt und Verzehr waren frei.

„Es freut mich, dass so viele zum Helferfest erschienen sind und danke den Einsatzkräften für die geleistete Arbeit während der Hochwasserkatastrophe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Danke sagen möchte ich auch  der Veranstaltergemeinschaft (KSK, MHT, Stadt Mayen, Wochenspiegel, Mayen am WE)  und dem Corso Kino, Herr Schneckenburger und Frau Mühlhäusler, für die Ausrichtung des Helferfestes und die Unterstützung“ so der Stadtchef weiter.

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Fast 4,8 Mio. Euro ausgezahlt: Kreisverwaltung und DRK informieren über Zwischen-Ergebnis der Hochwasser-Soforthilfen

Bitburg – Im Zuge der aktuellen Initiativen zur Bewältigung der Unwetterkatastrophe vom 14. Juli im Eifelkreis informieren der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. und die Kreisverwaltung über den aktuellen Sachstand. Die vom Land Rheinland-Pfalz beschlossenen Soforthilfen für die privaten Haushalte und für Unternehmen sowie für Land- und Forstwirte werden durch die Kreisverwaltung bearbeitet. Mit Stand 24. August 2021 liegt folgendes Zwischenergebnis vor:

Soforthilfe für Privathaushalte
Als Soforthilfe für Privathaushalte wurde bisher eine Summe von 2.243.000 Euro ausgezahlt. Bewilligt wurden aktuell 1.067 Anträge; betroffen sind bisher 2.509 Personen. Weitere 68 Anträge liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.

Soforthilfe für Unternehmen
156 Anträge betroffener Unternehmen mit einem Volumen von 780.000 Euro wurden zur Auszahlung freigegeben. Zahlreiche Anträge liegen noch zur Prüfung und Bearbeitung vor.
Vonseiten betroffener Land- und Forstwirte wurden bisher 33 Anträge auf Soforthilfe eingereicht. Hiervon wurden 30 Anträge mit einem Volumen von 150.000 Euro bewilligt. Die übrigen Anträge befinden sich in der Prüfung.

Der von DRK und Kreisverwaltung gemeinsam initiierte Spendenaufruf wird weiterhin sehr gut angenommen. Der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. informiert zum Stand der eingegangenen Spenden und bewilligten Soforthilfen:

Spendenkonto
Die bis zum 24. August eingegangenen Einzelspenden ergeben eine Summe von 2.673.333,36 Euro. DRK und Kreisverwaltung bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützern.

Soforthilfen durch Spenden

Seit dem 20. Juli können Betroffene Anträge auf Soforthilfen/Nothilfen durch Spenden bis zu einer Höhe von 2.500 Euro beim DRK stellen. Bis zum 24. August wurden 682 Soforthilfeanträge mit einer Gesamtsumme von 1.618.645 Euro bewilligt. Weitere Anträge auf Soforthilfe liegen zur Bearbeitung vor.

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Zehn Jahre Buchladen am Neuen Markt in Meckenheim

Meckenheim – Wirtschaftsförderung gratuliert zum Jubiläum. Am 1. Juli 2011 öffnete „Der Buchladen am Neuen Markt“ erstmals seine Pforten. Mittlerweile ist das Geschäft längst etabliert, erfreut sich das Team um Inhaberin Nicole Jünger einer treuen Kundschaft, wie Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung selbst feststellen konnte. Vor Ort überreichte sie der Unternehmerin einen Strauß Blumen und überbrachte herzliche Glückwünsche von Bürgermeister Holger Jung zum zehnjährigen Betriebsjubiläum. „Es ist toll, dass mit dem Buchladen ein beliebtes und zugleich attraktives Geschäft das Angebot am Neuen Markt schon über einen langen Zeitraum bereichert“, sagte Sonja Crämer. Nicole Jünger dankte dem städtischen Besuch ebenso wie ihrer Kundschaft. „Vor allem in der Corona-Zeit haben wir sehr viel Menschlichkeit erfahren“, berichtete sie von Zuspruch und Unterstützung verschiedenster Art.

Die Inhaberin erfüllt gemeinsam mit sechs Mitarbeitenden, darunter Angela Wagner und Andrea Stolte, die bereits seit dem ersten Tag dabei sind, die vielfältigen Wünsche der Kundinnen und Kunden. Aktuell stehen insbesondere Reiseführer hoch im Kurs. Auch Bücher über die Deutsche Geschichte und Biografien gehen vermehrt über den Ladentisch des Buchladens, der seit zehn Jahren am Neuen Markt beheimatet ist.

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St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen hat Spezialisten für Herzinsuffizienz

Mayen – Chefarzt Dr. Alae Bourakkadi erweitert seine Kompetenz mit Zusatzqualifikation. Das Herz ist für den Körper ein zentrales Organ und steht auch für Dr. Alae Bourakkadi im Zentrum seiner Arbeit. Um hier noch mehr Wissen zu erlangen, hat der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie im St. Elisabeth Mayen die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ erworben. Die Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche oder Herzmuskelschwäche genannt, verläuft häufig für lange Zeit schleichend und unbemerkt. Der Körper kann lange eine Herzschwäche ausgleichen und durch körpereigene Anpassungsmechanismen die Pumpleistung aufrechterhalten. Je nachdem, ob die rechte oder linke Herzkammer von der Herzschwäche betroffen ist, treten Symptome wie zum Beispiel Leistungsschwäche, Atemnot oder Wassereinlagerungen in den Beinen auf.

Die Zusatzqualifikation von Dr. Alae Bourakkadi zeichnet ihn für spezialisierte kardiologische Kompetenzen in der Herzinsuffizienz in Deutschland aus. „Das ist die offizielle Anerkennung einer langjährigen Expertise, die nur in wenigen Zentren vorhanden ist“, freut sich der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit den Zusatzqualifikationen: Spezielle Rhythmologie; Interventionelle Kardiologie; Herzinsuffizienz. Im St. Elisabeth Mayen gewährleisten der Schwerpunkt Kardiologie und die zertifizierte Chest Pain Unit eine optimale und schnellen Versorgung von Patienten mit kardiologischen Erkrankungen oder auch akuten Brustschmerzen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir unterstützen junge Menschen was zu bewegen

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat zum achten Mal den Jugend-Engagement-Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ ausgeschrieben. „Mit dem Wettbewerb möchten wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen, eigene Projektideen in die Tat umzusetzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Je 500 Euro können die Bewerberinnen und Bewerber für die Realisierung erhalten. Die Ministerpräsidentin lädt alle jungen Leute dazu ein, sich mit ihren Vorhaben und Vorstellungen zu bewerben. Dass junge Menschen sich einbringen und mitgestalten, aktiv werden und etwas bewegen wollen, sei für eine lebendige Demokratie unverzichtbar. „Gleichzeitig macht ihr Engagement Mut, insbesondere in einer herausfordernden Situation wie der Corona-Pandemie.“

Der Jugend-Engagement-Wettbewerb ist eine Initiative der Staatskanzlei, die aus dem „Jugendforum RLP“ hervorgegangen ist. Mitmachen können Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren und jugendliche Teams, wie zum Beispiel Schulklassen, Jugendgruppen aus Kirchengemeinden oder Gewerkschaften sowie Schüler-AGs, die ein Projekt haben, das von den Jugendlichen selbst geleitet und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden kann. Sie können sich beispielsweise beziehen auf die Themen Vielfalt, Toleranz und Respekt, Umwelt und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität und Verkehr, Gesundheit sowie Computer, Internet und Handy und das Leben und Lernen in der Schule.

Bis zum 05. November 2021 können sich junge Engagierte bewerben. Eine von Ministerpräsidentin Malu Dreyer berufene Jury, die zur Hälfte aus jungen Erwachsenen besteht, wählt aus allen Einsendungen die preiswürdigen Projekte aus. Die Preisverleihung wird am 04. März 2022 in der Staatskanzlei stattfinden.

Bewerbungen können ab sofort online über die Ehrenamtsplattform der Landesregierung www.wir-tun-was.rlp.de eingereicht werden.

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Frische Luft in Zülpichs Klassenräumen

Zülpich – Stadt Zülpich stattet Klassen- und Gruppenräume in Schulen und Kitas mit CO2-Ampeln aus. Zum Start ins neue Schuljahr sind 142 „LuftLichter“ verteilt worden. Der Großteil der Zülpicher Schulen und Kindergärten startet mit einer neuen Technik für saubere Luft in den Klassen- und Gruppenräumen ins neue Schuljahr 2021/2022. Die Stadt Zülpich hat jetzt Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet mit insgesamt 142 sogenannten CO2-Ampeln ausgestattet.

Das „LuftLicht“ der Firma Latai GmbH, einem Start-Up-Unternehmen aus München, ist eine CO2-Ampel zur Reduktion von Corona-Infektionen durch rechtzeitiges Lüften in Räumen aller Art. Es misst über einen integrierten NDIR-Messsensor den Kohlenstoffdioxid (CO2)-Gehalt in der Umgebungsluft. Über den Lichtkegel und die eingebauten LEDs wird der aktuelle CO2-Gehalt in verschiedenen Farbstufen angezeigt. Bis zu einem Wert von 999 ppm CO2-Konzentration im Raum zeigt die Ampel grünes Licht. Zum Vergleich: die normale CO2-Konzentration in der Außenluft beträgt durchschnittlich 400 ppm. Zwischen einer Konzentration von 1000 bis 1999 ppm leuchtet das LuftLicht gelb, über 2.000 ppm dann rot. Somit also höchste Zeit zum Lüften!

Bürgermeister Ulf Hürtgen ist froh über diese Anschaffung: „Es sind nun alle Klassenräume in Schulen und Gruppenräume in Kindergärten im Stadtgebiet entweder mit einem Luftfiltergerät oder einer CO2-Ampel ausgestattet worden. So ist stets eine saubere Luftqualität in allen Räumen gewährleistet“, so Hürtgen.

Neben der Warnfunktion der CO2-Ampeln, die dafür sorgt, dass durch aktives Lüften die Virenlast in Innenräumen gesenkt wird, sorgt der Melder auch generell für eine bessere Luftqualität und trägt somit zu einer besseren Konzentrationsfähigkeit bei Schülerinnen, Schülern und Kindergartenkindern bei.

Neben dem Einsatz der Luftfiltergeräte ist der Einsatz der CO2-Ampeln ein bedeutender Schritt hin zum Schutz von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Erzieherinnen und allen, die im Schul- und Kindergartendienst tätig sind.

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Unwetter Bernd: Westnetz repariert exponierten Strommasten zur Versorgung von Altenahr-Kreuzberg

Altenahr – Systematische Instandsetzung des Stromnetzes angelaufen. Schäden durch Hochwasser an Strommasten werden behoben. Überflutete Strommasten, abgeknickte Leitungen und beschädigte Ortsnetzstationen und Umspannanlagen: Das Hochwasser hat an der Ahr große Schäden an der Infrastruktur hinterlassen. Daher treiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westnetz seit über einem Monat die systematische Instandsetzung des Stromnetzes voran.

Aus diesem Grund waren Monteure im Auftrag von Westnetz am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag mit Steigern im Einsatz, um einen durch die Flut beschädigten Strommasten im Vischeltal von Altenahr zu reparieren. „Der Betonmast ist Bestandteil der Mittelspannungsfreileitung, welche die Stromversorgung von der Umspannanlage Altenahr über rund 3,2 Kilometer bis nach Altenahr-Kreuzberg sichert. Der Mast wurde als Folgeschaden des Hochwassers so stark beschädigt, dass wir diesen zur dauerhaften Sicherung der Versorgungssicherheit von rund 650 Anwohnern wieder instand setzen mussten“, erklärt Instandhaltungsplaner Hans-Josef Adams von Westnetz.

Bei dem aufwendigen Verfahren bestiegen die Monteure den in Mitleidenschaft gezogenen Masten und reparierten den entstandenen Torsionsschaden. „Nach der Aktion kann die für die Versorgung von Altenahr-Kreuzberg wichtige Freileitung nun wieder sicher betrieben werden“, stellt Hans-Josef Adams zufrieden fest.

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Richtfest an der Grundschule Brander Feld in Aachen

Aachen – Mit dem Erweiterungsbau kann die Grundschule von zwei auf 2,5 Züge erweitert werden. Das JuB, Jugend- und Begegnungszentrum, zieht teilweise in den Neubau. Im kommenden Sommer soll das Gebäude fertig gestellt sein.

Ein wichtiger Baustein an der Gemeinschaftsgrundschule Brander Feld wurde am vergangenen Freitag, dem 20. August gesetzt: das Richtfest für den Erweiterungsneubau. Außerdem wird es bald noch eine neue Mensa im bereits bestehenden Gebäude geben. Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns, freut sich über die Weiterentwicklung des Wohngebietes und der Schule: „Dieses Gebäude ist in erster Linie für die Kinder da und ich bin dankbar, dass wir es hier im Bezirk Aachen-Brand geschafft haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen.“

Klaus Schavan, technischer Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements, zum Richtfest, 14 Monate nach Baubeginn: „So ein Richtfest ist etwas ganz Besonderes. Wir müssen aufpassen, dass wir diese Traditionen beibehalten. Lassen Sie uns auch den halben Weg feiern.“ Denn bereits im kommenden Sommer soll dann schon die Einweihung der zusätzlichen über 900 Quadratmeter stattfinden. Schulleiterin Anke Schürings ist zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen Schule, Stadt, Baufirmen, Architekten und dem Jugend- und Begegnungszentrum (JuB): „Es hat alles wunderbar geklappt. Und es war schön und spannend, dass Gebäude wachsen zu sehen.“

Nach Umsetzung des rund 4,7 Millionen Euro teuren Bauvorhabens werden dann nicht nur eine neue Mensa für 200 Essen pro Tag im Bestandsgebäude, sondern auch zusätzliche Mehrzweckräume und Differenzierungsräume als Ergänzung der bisherigen Schule und Offenen Ganztagsschule entstanden sein. Damit kann die Schule von zwei auf 2,5 Züge erweitert werden.

Heinrich Brötz, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen: „Dieses Gebäude ist richtungsweisend. Hier sind Schule, Offene Ganztagsschule, Jugendhilfe unter einem Dach untergebracht. Und das Gebäude öffnet sich auch sehr stark zum Sozialraum, zum Stadtteil.“ Der Neubau befindet sich auf dem Grundstück Schagenstraße 40, leicht versetzt hinter dem gemeinsamen Bestandsgebäude der Grundschule Brander Feld und des JuB, dass mit dem Café in den Neubau einzieht und mit Büro und Verwaltung im Altbau bleibt.

Dipl.-Ing. Architekt Georg Platen, zuständiger Projektleiter im städtischen Gebäudemanagement zur Anbindung des Neubaus: „Das Schulgebäude als Solitär und die freistehende Sporthalle bilden ein Ensemble zwischen dem sich der Schulhof aufspannt. In logischer Konsequenz dazu ergänzt die Erweiterung das Ensemble in dem es sich in zweiter Reihe hinter dem Hauptgebäude als ‚kleine Schwester‘ oder ‚kleiner Bruder‘ aufstellt.“ Ebenso wie das Hauptgebäude sitzt die Erweiterung zwischen dem oberen Schulhof auf Straßenniveau und dem unteren Hof des JuB. Durch eine Überdachung werden Bestand und Erweiterung im Souterrain baulich verbunden. Der Zugang zur Schulerweiterung und der Zugang zur Mensa erfolgen beide über eine Gitterrostbrücke. In der Verzahnung der beiden Gebäude spannt sich so ein kleiner geschützter Eingangshof auf, der das Ensemble um eine weitere Komponente bereichert.

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Digitale Veranstaltungs-Reihe ‚Mein Europa‘ am Mittwoch 25. August

Aachen – EUROPE DIRECT Aachen setzt die interaktive digitale Veranstaltungsreihe ‚Mein Europa‘ fort. In dieser berichten junge Menschen aus verschiedenen Ländern über Europa und ihre persönlichen Herzensthemen. Am morgigen Mittwoch, 25. August um 19 Uhr, nimmt der 29-jährige Janne Koivisto die Gäste mit auf eine Reise nach Finnland.

Der aus dem östlichen Teil Finnlands stammende Koivisto arbeitet derzeit bei der größten Einzelhandelskette des Landes als Designer. Er wird eine kurze Einführung in das Land Finnland geben und die Gäste können ihr Wissen über das skandinavische Land in einem Quiz testen.

Der Schwerpunkt des Abends liegt auf einem Thema, das Janne besonders am Herzen liegt: Finnland stand seit den 1990er Jahren stark unter dem Einfluss von Nokia, denn lange Zeit war Nokia der dominierende Hersteller in der Telekommunikationsbranche. Und dennoch änderte sich das 2007, als Apple das iPhone auf den Markt brachte. In seinem Vortrag wird Janne beleuchten, wie Nokia in Finnland vor und nach seiner Expansion eine ganze Generation verändert und geprägt hat.

Die englischsprachige Veranstaltung wird von Carlotta Diederich moderiert. Die kostenlose Anmeldung erfolgt online unter www.mein-europa.eu . Die Zugangsdaten werden dann per E-Mail zugeschickt.

Die weiteren Veranstaltungen finden immer am vierten Mittwoch eines Monats statt. Die Reihe wird von folgenden Partnern organisiert: AEGEE Aachen, Deutsch-Französisches Kulturinstitut Aachen, JEF Aachen, JEF Köln, Karlspreisstiftung, Karlspreis Academy, EUROPE DIRECT Ostbelgien und EUROPE DIRECT Aachen.