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Technisches Hilfswerk prüft Gebäude in Schleiden auf Standsicherheit – Anmeldung bis 31. August möglich

Schleiden – Eigentümer können ihre vom Hochwasser betroffenen Gebäude von Baufachberatern des Technischen Hilfswerks (THW) begutachten lassen. Bei der Flutkatastrophe in der Nacht zum 15. Juli 2021 wurden viele Gebäude vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Einige Häuser wurden unmittelbar nach dem Ereignis von THW-Baufachberatern aufgesucht und begutachtet. Sollten Eigentümer von Objekten in der Stadt Schleiden, die von der Flutkatastrohe betroffen waren, Bedarf haben, dass ein THW-Baufachberater das Objekt in Augenschein nimmt, bittet die Stadt Schleiden dies unter hochwasser@schleiden.de bis spätestens Dienstag, 31. August 2021, 12:00 Uhr mitzuteilen.

In der E-Mail muss der Eigentümer mit Vor- und Zuname (und ggf. Anschrift, wenn nicht mit dem betroffenen Objekt identisch), Straße und Hausnummer des betroffenen Objektes im Stadtgebiet und Telefonnummer (möglichst Handynummer) angegeben werden.

Im Rahmen der Möglichkeiten werden dann die über die angegebene E-Mail gemeldeten Objekte in Absprache mit dem Eigentümer aufgesucht.

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Meckenheim: Große Impfaktion am Schulcampus am morgigen Freitag 27. August

Meckenheim – Das Angebot richtet sich am morgigen Freitag an Schülerinnen und Schüler sowie an alle Impfwilligen in Meckenheim. Zum Beginn des neuen Schuljahres macht die Stadt Meckenheim allen Schülerinnen und Schülern über zwölf Jahre ein Angebot der Corona-Schutzimpfung vor Ort. Am morgigen Freitag, 27. August, ab 10 Uhr wird in der Jungholzhalle der Impfstoff von Biontech verimpft. Die Eltern werden diesbezüglich über die Schulen informiert und mit den entsprechenden Unterlagen versorgt. Ab 12 Uhr können überdies alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger von dem Angebot Gebrauch machen und einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit leisten.

Gemeinsam mit den Leitern der drei weiterführenden Schulen am Campus, Dirk Bahrouz vom Konrad-Adenauer-Gymnasium, Thorsten Bottin von der Theodor-Heuss-Realschule und Peter Hauck von der Geschwister-Scholl-Hauptschule, informierte Bürgermeister Holger Jung über die Gemeinschaftsaktion „Meckenheim impft“, nachdem die Ständige Impfkommission (STIKO) erst jüngst eine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren herausgegeben hatte.

Holger Jung wiederholte daher seinen Appell an alle Eltern, zum Schutz ihrer Kinder und eines sicheren Schulbetriebes die Corona-Schutzimpfung anzunehmen. „Jede Impfung zählt“, so der Bürgermeister. Ziel der gemeinsam mit den Schulleitern initiierten Impfaktion am Meckenheimer Schulcampus ist es, neben der Erhöhung der allgemeinen Impfquote vor allem einen sicheren Schulbetrieb in Präsenz dauerhaft zu ermöglichen.

„Wir haben genug Reserven“, verwies Jung auf das Vakzin Biontech, das in ausreichendem Maße für die Schülerinnen und Schüler sowie die impfwilligen Erwachsenen vorrätig sei. Von den Eltern lägen auch schon Anmeldungen vor, ergänzte der Bürgermeister und dankte allen am Projekt Beteiligten. Betriebsarzt Dr. Carsten Kretz und ein Ärzteteam bringen sich ebenso ein wie Sebastian Groß von der Schiller-Apotheke in Merl, der im Impfzentrum Sankt Augustin in leitender Funktion tätig ist.

Die drei Schulleiter berichteten aus dem Alltag an ihren Schulen. „Die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind froh über den Präsenzunterricht. Kinder und Jugendliche wollen nicht zu Hause bleiben, sondern wieder am öffentlichen Leben teilnehmen“, erklärte Dirk Bahrouz. Laut Thorsten Bottin spiele die Mimik im Unterricht eine große Rolle. Die Maske verstellt jedoch den Blick auf die Gesichtszüge. Zudem erwähnte er die Testungen – zweimal in der Woche – an der Realschule, die Zeit kosten. „Zeit, die wir auch anders nutzen könnten“, so Bottin. Peter Hauck erwähnte die anstehenden Praktika und die Betriebe, „für die geimpfte Schülerinnen und Schüler möglicherweise Voraussetzung sind, um Praktikantinnen und Praktikanten aufzunehmen.“ Man habe die Informationen zum Impftermin in 25 Sprachen herausgegeben, um die Eltern umfassend aufzuklären, ergänzte Hauck, der ebenso wie seine Kollegen und der Bürgermeister eine Empfehlung für die Impfung am Freitag aussprach: „Bequemer geht es einfach nicht.“

Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler samt ihren Eltern sind zur gemeinsamen Impfaktion eingeladen, sondern sämtliche Bürgerinnen und Bürger werden angesprochen, weiterhin aktiv gegen das Coronavirus vorzugehen. Deshalb bietet die Stadt den Erwachsenen die Möglichkeit, sich kurzfristig und unkompliziert impfen zu lassen. Ebenfalls am morgigen Freitag, 27. August, können sie sich zwischen 12 Uhr und 17 Uhr in der Jungholzhalle das Vakzin verabreichen lassen. „Schützen Sie sich und andere Menschen, lassen Sie sich impfen“, hofft Holger Jung auf eine große Resonanz. Denn der Erfolg der Bekämpfung der Pandemie ist weiterhin maßgeblich von der Bereitschaft für eine Schutzimpfung abhängig.

Die Anmeldung für einen Impf-Termin am morgigen Freitag, 27. August, ist einfach: Sie erfolgt über die E-Mail-Adresse Campus-impfen@meckenheim.de. Die Impfwilligen werden gebeten, in der E-Mail ihren Vor- und Zunamen anzugeben. In der Antwort-Mail wird dann der Termin mitgeteilt und die entsprechenden Informationen und Unterlagen werden versandt.

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Kindertages-Betreuung im Kreis Ahrweiler – 816 Plätze von der Flut betroffen

Ahrweiler – Finanzielle Entlastung der Familien durch Beitragsbefreiung. Die Flutkatastrophe Mitte Juli beeinträchtigt auch die Kindertagesbetreuung im Kreis Ahrweiler erheblich. In den betroffenen Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr sowie in den Städten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig fallen aufgrund von mittel- und langfristigen Schäden insgesamt 816 Plätze in Kindertagesstätten weg. Darüber hinaus sind auch einige Tagespflegepersonen betroffen.

Im Rahmen intensiver Abstimmungsgespräche zwischen dem Kreis Ahrweiler, dem Land Rheinland-Pfalz, den Kommunen und den freien Trägern ist es gelungen, für viele Einrichtungen Betreuungsalternativen zu entwickeln und Perspektiven aufzuzeigen.

Zur Entlastung der Familien und zur Sicherheit der Finanzierung der Zuschüsse in Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege hat der Kreis- und Umweltausschuss beschlossen, dass die laufenden Zuschüsse (Personalkosten und laufende Geldleistungen) bis zum 30. September 2021 durch den Kreis weiter geleistet werden. Dies gilt auch, wenn eine reguläre Betreuung in den von Hochwasser betroffenen Einrichtungen beziehungsweise bei den betroffenen Kindertagespflegepersonen nicht oder nicht voll umfänglich sichergestellt werden kann.

Darüber hinaus werden von der Flutkatastrophe betroffene Personen und Familien bis zum 31. Dezember 2021 von der Elternbeitragspflicht im Bereich der Kindertagesbetreuung auf Antrag bei der zuständigen Kreisverwaltung befreit. Wie bei der Soforthilfe erfolgt auch hier eine Plausibilitätsprüfung bezüglich des Wohnorts. Der Antrag kann formfrei und bis zum 31. Dezember 2021 auch rückwirkend schriftlich, per Mail an Elternbeitrag@kreis-ahrweiler.de oder persönlich gestellt werden.

Kann aktuell in einer betroffenen Kindertagesstätte oder Tagespflegestelle kein Angebot vorgehalten werden, entfällt die Elternbeitragspflicht für den entsprechenden Monat auch ohne Antrag.

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Aktionskünstler macht auf seinem Promise Walk Station in Euskirchen

Euskirchen – Auf ungewöhnliche Weise kam der Aktionskünstler Arnd Drossel am Dienstag nach Euskirchen. Drossel ist seit dem 30. Juli auf einem „Promise Walk“ von Paderborn nach Glasgow unterwegs, wo er rechtzeitig zur Klimakonferenz ankommen will. Das Besondere dabei: Der Künstler bewegt sich in einer selbst gebauten Drahtkugel, genannt Wireball, vorwärts. Im Rahmen dieser weltweit einmaligen Umwelt-Kunstaktion können Städte, Firmen, Vereine und Bürger ihren nachhaltigen Zielen Kraft und Ausdruck geben. Die gesammelten Versprechen will Drossel nach Glasgow bringen. “Jeder einzelne Mensch hat die Verantwortung und Chance, achtsam mit sich, seinen Mitmenschen und mit unserer Erde umzugehen. Das können wir gemeinsam über alle Grenzen hinweg sichtbar machen”, so der Appell des Aktionskünstlers.

In Euskirchen wurde der Aktionskünstler Arnd Drossel von Bürgermeister Sacha Reichelt ( re. ) begrüßt. Foto: Kresistadt Euskirchen

In Euskirchen wurde er von Bürgermeister Sacha Reichelt begrüßt. Der Bürgermeister berichtete bei einem Rundgang durch die Innenstadt über die Flutkatastrophe und die Auswirkungen dieses Extremwetterereignisses. „Viele unserer Mitmenschen haben innerhalb weniger Stunden ihr gesamtes Hab und Gut, ihre Arbeitsstellen, ihre Betriebe verloren. Einige haben sogar Angehörige, Freunde oder Nachbarn verloren, die dem Hochwasser zum Opfer fielen“, berichtete Reichelt.

„Wir müssen uns zukünftig verstärkt auf die Folgen des Klimawandels und solche Extremwetterereignisse einstellen“, betonte der Bürgermeister. Die Stadt Euskirchen erstelle daher schon seit einiger Zeit einen Klimaschutzplan, der eine Treibhausgasbilanz enthalte, die Auskunft über die Höhe der durch die Aktivitäten der Stadt verursachten Treibhausgasemissionen im Gebiet der Stadt Euskirchen enthalten soll. Auf dieser Grundlage werde festgestellt, wo Emissionen verringert werden können. Auch die Euskirchener Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger seien aufgerufen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu handeln. Mit den Maßnahmen, die die Stadt bereits umgesetzt habe oder gerade plane (energetische Gebäudesanierung, Photovoltaik, Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED), sei man auf einem guten Weg; sicherlich gebe es noch einiges an Potential, das man noch ausschöpfen wolle.

„Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Klimafolgen vor, indem wir untersuchen, in welchen Handlungsfeldern, Sektoren und Naturräumen unsere Stadt besonders verwundbar gegenüber den Folgen des Klimawandels ist und sein wird“, so der Bürgermeister weiter. Auf dieser Grundlage werde man zielgerichtete Maßnahmen entwickeln, um möglichst die Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Dazu wurden bereits aus allen Fachbereichen der Verwaltung Kompetenzen zu einem Klimateam gebündelt, um effektiv einen Maßnahmenkatalog zu erstellen. Dazu gehören z. B., Hochwasservorsorge, Hitzevorsorge, Grünvernetzung und die Förderung der Artenvielfalt.

„Die Stadt Euskirchen kann nur ihren Beitrag auf kommunaler Ebene leisten. Klimaschutz muss aber weltweit gedacht und umgesetzt werden“, betonte Reichelt.

Drossel nutzte den Besuch in Euskirchen, um mit Menschen auf dem Alten Markt und der Innenstadt in Kontakt zu kommen und dafür zu werben, ein Versprechen auf der Homepage der Aktion abzugeben. Bürgermeister Reichelt gab dem Künstler Bilder mit auf den Weg, die die schreckliche Flutkatastrophe vom 14. Und 15. Juli 2021 dokumentieren. Diese signalisieren, wie dringend der Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz ist.

Zusätzlich gab der Bürgermeister das Versprechen ab, zu Fuß Charleville-Mézières zu besuchen, um einerseits die Verbindung zur Euskirchener Partnerstadt zu stärken und andererseits dafür zu werben, dass man zu Fuß doch so manche Strecke mehr überwinden kann, als man vielleicht glaubt. „Wenn ich es zu Fuß nach Charleville schaffe, dann überlegt sich der ein oder andere vielleicht, dass er den nächsten Gang auch zu Fuß schafft.“

Wer sich gerne anschließen möchte und ein Versprechen für die Aktion abgeben möchte, kann das auf der Homepage tun unter https://mypromise.earth/

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Gesucht: Das schönste Naturfoto aus Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Das Umweltministerium NRW und Nordrhein-Westfalen-Stiftung starten Fotowettbewerb für gemeinsamen Kalender. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Mit einem gemeinsamen Fotowettbewerb rufen das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege zu einer Foto-Safari in die heimische Natur auf. Die Siegerfotos werden in einem Natur- und Landschaftskalender 2023 veröffentlicht.

„Ob Panoramalandschaft oder Mikrokosmos der Insekten, Stadtnatur vor der eigenen Haustür oder Naturschätze in unseren Schutzgebieten – das ganze Jahr über bieten Natur und Landschaft in Nordrhein-Westfalen faszinierende Momente und Motive. Machen Sie mit dabei, die Natur in Nordrhein-Westfalen in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt zu zeigen“, so Ursula Heinen-Esser, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der erste Platz des Wettbewerbs ist mit 1.000 Euro dotiert, der zweite mit 600 Euro und der dritte mit 400 Euro. Die neun Viertplatzierten erhalten jeweils 250 Euro. Die Veranstalter freuen sich auf spannende Tieraufnahmen, stille Pflanzenporträts und malerische Landschaftsbilder aus allen Regionen des Landes. „Wir sind gespannt und freuen uns schon auf die eingereichten Motive. Alle Beiträge sind herzlich willkommen – vom Schnappschuss mit dem Smartphone bis zur Profi-Aufnahme“, so Eckhard Uhlenberg, Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Motive aus Nordrhein-Westfalen stammen und die Fotos im Querformat eingereicht werden. Fotografinnen und Fotografen können ihre Bilddateien bis zum 26. August 2022 per Upload einreichen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und der Link zum Upload sind auf der Seite www.fotowettbewerb.nrw.de zu finden.

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Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir pflanzen für den Klimaschutz“

Düren – „Unser Ziel ist es, dass jeder Bürger im Kreisgebiet einen Baum spendet, um aktiv dem Waldsterben entgegenzuwirken, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am heutigen Donnertag, 26. August bei der Vorstellung der neuen Aktion. Klimaschutz wird beim Kreis Düren groß geschrieben. Deshalb ist es nur konsequent, dass der Kreis seine Klimaschutz-Geschichte fortschreibt und um das Kapitel „Klima-Wald Kreis Düren“ ergänzt.

„Wir möchten damit ein weiteres positives Zeichen setzen und zeigen, dass Klimaschutz nicht bloß Verzicht bedeutet, sondern Spaß machen kann und ein gutes Gefühl vermittelt“, betonte der Landrat, der sich kürzlich während der ersten Station seiner Sommertour bei Großhau ein Bild vom Zustand des Waldes machen konnte. An vielen Stellen ist zu sehen, wie besonders der Borkenkäfer dem Fichtenbestand zu schaffen macht. „Dagegen helfen nur Aufforstungen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, „und deshalb pflanzen wir nun für den Klimaschutz.“

Gegen eine Spende von fünf Euro erhält jeder Bürger einen sogenannten Basisbaum, für 50 Euro gibt es einen Jubiläumsbaum, zum Beispiel für Hochzeiten oder andere Anlässe. Die Pflanzungen beginnen in diesem Herbst und werden im kommenden Jahr, wenn der Kreis Düren seinen 50. Geburtstag feiert, fortgesetzt. Im Angebot sind vorrangig Laubbäume.

„Wir wollen so schnell wie möglich auf 300.000 Bäume kommen“, sagte der Landrat und verwies auf die Wachstums-Offensive des Kreises Düren, die das Ziel verfolgt, bis 2025 die Einwohnerzahl im Kreis von derzeit gut 270.000 auf dann 300.000 zu steigern.

Das Projekt wird mit dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde umgesetzt. Die Experten pflanzen und pflegen die Bäume. Die ersten Pflanzungen werden auf einer Fläche am Rennweg bei Großhau vorgenommen, zusätzliche Gebiete sind Nideggen, Kreuzau und Langerwehe. Weitere können folgen.

Wer sich für einen Jubiläumsbaum entscheidet, erhält an seinem Baum ein Namenschild aus nachhaltigem Material, alle Spender bekommen eine Urkunde. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich freue mich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen und zudem Unternehmen, Vereine, Verbände und sonstige Institutionen“. Erste Rückmeldungen seien sehr verheißungsvoll, sagte der Landrat.

Regionalforstamtsleiter Robert Jansen erklärte, dass der Wald besonders unter der Trockenheit der vergangenen Jahre, Stürmen und dem Borkenkäfer leide. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass wir den Wald erhalten“, sagte Jansen. „Bäume binden CO2 und sorgen dafür, dass wir atmen können.“

Jansen lobte die Klima-Wald-Initiative des Kreises Düren. Es sei wichtig, die Menschen mitzunehmen und zu vermitteln, dass die Bevölkerung aktiv zum Klimaschutz beitragen kann.

Allein im Hürtgenwald sind in den vergangenen Jahren rund 2000 Hektar Wald verloren gegangen, sagte Jansen. Bei der Wiederaufforstung rechnet der Fachmann mit etwa 5000 Bäumen pro Hektar. Die von Landrat Wolfgang Spelthahn angepeilten 300.000 Bäume machen rund 60 Hektar aus – mehr als ein guter Start. „Es ist wichtig anzufangen“, betonte der Landrat. Nur dann könne dem Klimawandel effektiv und schnell begegnet werden. „Ich lade jeden herzlich ein, sich zu beteiligen.“

Und so können Sie sich am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen: Spenden bitte auf das Konto der Sparkasse Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12.

Verwendungszweck: 8061.10001000 / Baumpatenschaft

Wer eine Spendenquittung haben und/oder eine Urkunde sowie aus anderen Gründen Kontakt aufnehmen möchte, wendet sich bitte an: klimaschutz@kreis-dueren.de. Unter dieser Mail-Adresse können auch die Details für ein Namensschild zu einem Jubiläumsbaum mitgeteilt werden.

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Euskirchen: Soforthilfe noch bis zum 31. August

Euskirchen – Die Stadt Euskirchen weist darauf hin, dass laut der Richtlinie des Landes die Soforthilfe-Anträge sowohl für gewerbliche Betriebe als auch für Privatpersonen nur noch bis zum 31. August gestellt werden können.

Wer betroffen ist und noch keinen Antrag ausgefüllt hat, kann das ausgefüllte Dokument im Rathaus, Kölner Straße 75 noch bis zum Stichtag einreichen. Wer Hilfe beim Ausfüllen benötigt, erhält im Rathaus Unterstützung. Den Antrag kann man herunterladen unter www.land.nrw/de/soforthilfe

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Mitarbeiter-Jubiläen in der Adler-Apotheke Daun

Daun – Im Rahmen einer Betriebsfeier wurden langjährige Mitarbeiterinnen der Adler-Apotheke in Daun geehrt. Apothekenleiterin Beate Reuter und das ganze Apothekenteam gratulieren den engagierten Kolleginnen.

Frau Ursula Becker aus Wallenborn blickt auf 50 Jahre Mitarbeit zurück. Am 01.08.1971 begann ihre Ausbildung zur Apothekenhelferin in der Adler-Apotheke, damals unter der Leitung von Apothekerin Ruth Ernst.

Frau Apothekerin Monika Kirchhof ist seit rund 30 Jahren im Team. Frau Stolz und Frau Gemmel sind seit 20 Jahren als Pharmazeutisch-technische Assistentinnen in der Adler-Apotheke tätig.

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Tunnel in der Aachener Hüttenstraße: Für den Verkehr wieder freigegeben

Aachen – Die Stadt Aachen hat den Tunnel Hüttenstraße am heutigen Donnerstagmittag, 26. August, wieder für den Verkehr freigegeben. Der Tunnel musste im Februar 2021 für den Auto-, LKW- und Busverkehr gesperrt werden, weil die Fahrbahndecke im Tunnel großflächig eingebrochen war. Unterhalb der Fahrbahn war das Schichtenwasser aus dem Untergrund aufgestiegen und an der Oberfläche ausgetreten.

Nach langwierigen Untersuchungen und einer aufwändigen Planung konnten die erforderlichen Reparaturarbeiten Ende Juni 2021 beginnen. Inzwischen konnten die Arbeiten weitgehend abgeschlossen werden. Einige kleinere Arbeiten werden in den nächsten Tagen noch erledigt.

Die Bauarbeiten konnten zwei Wochen früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden. Das gelang, obwohl die beauftragte Baufirma Pyls GmbH mit ihren Mitarbeitern in der Nachbarkommune Stolberg tatkräftig daran mitgewirkt hat, Hochwasserschäden zu beseitigen. Die Firma nutzte dazu genau die Tage, an denen die neue Schottertragschicht im Tunnel trocknen musste.

Die Stadt Aachen begann Ende Juni 2021 mit der Sanierung der Entwässerung und der Fahrbahn in der Eisenbahnunterführung Hüttenstraße. Zunächst liefen Pumpen, mit denen Niveau des Schichtenwassers im Tunnel deutlich abgesenkt wurde. Nachdem der Wasserstand ausreichend abgesenkt worden war, konnte das weitere nachfließende Schichtenwasser über ein Vorflutrohr in den Regenwasserkanal in der Rottstraße abgeleitet werden.

Anschließend wurde in der Eisenbahnunterführung eine Flächendrainage verbaut. Diese ist wieder mit einem Abflussrohr verbunden, das das gesammelte Schichtenwasser in Zukunft in den Regenwasserkanal in der Rottstraße ableitet. Die gesamte Fahrbahn im Tunnel erhielt einen ganz neuen Oberbau. Zum Schluss erneuerte der Aachener Stadtbetrieb auch die sanierungsbedürftige Fahrbahndecke zwischen dem Tunnelende und dem Kreisverkehr Philipsstraße in Rothe Erde auf einer Länge von rund 100 Meter.

Die Fahrbahn im Tunnel ist neu markiert worden. So gibt es nun eine spezielle Aufstellfläche für Radfahrer*innen an der Kreuzung Hüttenstraße, Rottstraße, Dresdener Straße. Und wer mit dem Fahrrad von der Rottstraße nach rechts in den Tunnel abbiegen möchte, kann fortan eine rotmarkierte Abbiegespur nutzen.

Der Netzbetreiber Regionetz hat im Rahmen der Sperrung ihre Schächte saniert und die Deckenbeleuchtung im Tunnel auf LED-Technik umgestellt.

Die Gesamtkosten für die Stadt Aachen und den Aachener Stadtbetrieb belaufen sich auf 355.000 Euro.

Die Stadt bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Baufirma Pyls, dem Ingenieurbüro Achten & Jansen und dem Bodengutachter Gell & Partner.

Der Auto-, LKW- und Busverkehr musste während der Sperrung über Monate großräumig über die Dresdener Straße, die Breslauer Straße und den Berliner Ring (Außenring) umgeleitet werden. Das führte auf diesen Straßen immer wieder zu spürbaren Behinderungen im Verkehrsgeschehen.

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100. Ortsgemeinde schließt Zukunfts-Check Dorf im Eifelkreis erfolgreich ab

Bitburg – Als 100. Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat die Ortsgemeinde Röhl (Verbandsgemeinde Bitburger Land) den Zukunfts-Check Dorf (ZCD) erfolgreich abgeschlossen.

„Der Zukunfts-Check Dorf ist ein bedeutendes und bewährtes Entwicklungsinstrument für Ortsgemeinden. Ausschlaggebend für den Erfolg des ZCD sind jedoch das Engagement und die Ideen der Dorfgemeinschaft. Einhundert erfolgreiche ZCD-Abschlüsse der Ortsgemeinden im Eifelkreis zeigen eindrucksvoll, dass den Bürgerinnen und Bürgern in Rheinland-Pfalz die Entwicklung ihrer Dörfer am Herzen liegt“, so Innenminister Roger Lewentz.

Die Entscheidung, am ZCD teilzunehmen, traf der Röhler Gemeinderat im Mai 2017. Mit der Teilnahme wollte die Ortsgemeinde insbesondere auf den demografischen Wandel und den Funktionsverlust von ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäuden reagieren. Der nun entstandene Abschlussbericht wird als Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes von 1988 anerkannt.

Der Zukunfts-Check Dorf ist ein im Eifelkreis Bitburg-Prüm entwickeltes und erprobtes Instrument zur Aktivierung einer Vielzahl von Dörfern. Die Initiative unterstützt Gemeinden und ihre Bürgerinnen und Bürger dabei, die örtlichen Chancen und Herausforderungen zu erkennen und eigene gemeinschaftliche und zukunftsfähige Lösungsansätze zu entwickeln.

Für das Kreisentwicklungskonzept (KEK), die Durchführung des Zukunfts-Check Dorf sowie für die Transferstelle zwischen KEK und ZCD stellt das rheinland-pfälzische Innenministerium dem Eifelkreis Bitburg-Prüm seit 2014 Fördergelder bereit.