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Kaisersesch: Drive-In-Schulbuch-Ausleihe und Drive-In-Schnelltest-Station gemeinsam am Start

Kaisersesch – Auch in diesem Jahr stand die Schulbuchausleihe unter dem Motto „Mit Abstand die beste Lösung!“ Besonders war allerdings, dass die Buchausgabe neben der seit 8. März 2021 eingerichteten Schnelltestation stattfand. Das Drive-In an den Werkhallen hinter dem Verwaltungsgebäude mit seinen zwei überdachten Fahrspuren bietet insbesondere bei den derzeit etwas regnerischen Tagen eine optimale Lösung sowohl für die Buchausleihe als auch für die Schnellteststation.

Die Schulbuchausleihe in der Verbandsgemeinde Kaisersesch wird seit vielen Jahren von den Auszubildenden und Praktikant*innen der Verwaltung organisiert und von den Verwaltungsfachangestellten Elke Münnich und Lisa Krämer begleitet.

An der Schnellteststation arbeiten zurzeit überwiegend freiwillige Helfer*innen aus der Region sowie Mitarbeiter*innen der Verwaltung. Die aktuellen Öffnungszeiten der Teststation sind:

Montag bis Donnerstag:

16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Freitag:

09:00 Uhr bis 11:00 Uhr und

16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage:

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Alle Information rund um die Schnellteststation finden Sie auch unter www.kaisersesch.de/drive-in-test

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Ausgezeichnete Kameradinnen und Kameraden in Meckenheim

Meckenheim – Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim. Anspruchsvolle Wochen und Monate liegen hinter den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim. Sie mussten sich nicht nur den Corona-Herausforderungen stellen, sondern auch die Unwetter-Katastrophe bewältigen. Umso größer war die Freude darüber, anlässlich der Dienstversammlung in der Jungholzhalle zusammen zu finden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben den Beförderungen, Ernennungen und Verabschiedungen die Ehrungen an besonders verdiente Feuerwehrleute. Für die herausragenden Leistungen gab es überdies die Ehrenamtskarte – ein Dankeschön, mit der die Stadt Meckenheim das überdurchschnittliche ehrenamtliche Engagement würdigt.

Wehrleiter Günter Wiegershaus hieß die Feuerwehrleute zweieinhalb Jahre nach dem letzten Kameradschaftsabend erstmals wieder in größerer Runde willkommen. In seiner Begrüßungsrede ging er auf die zwei bestimmenden Themen der Gegenwart ein: Corona und Hochwasser. Bei dem Unwetter-Ereignis am 14./15. Juli habe die Meckenheimer Wehr an ihre Grenzen gehen müssen, resümierte ihr Leiter. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Opfer der Katastrophe.

Bürgermeister Holger Jung erinnerte ebenfalls an die fürchterliche Flut. „Was am 14./15. Juli passiert ist, sprengt jede Vorstellungskraft“, sagte Jung und dankte persönlich sowie stellvertretend für die Stadt, den Stadtrat und die Bevölkerung ganz herzlich für den geleisteten Einsatz aller Kameradinnen und Kameraden. Als besonderes Dankeschön und Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement verteilte er später die Ehrenamtskarte NRW. Insgesamt 41 Feuerwehrleute hatten im Vorfeld einen Antrag gestellt, um landesweit in den Genuss von Vergünstigungen, Rabatten und Aktionen zu kommen. Allein in Meckenheim beteiligen sich bereits mehr als 20 Partnerbetriebe. Der Bürgermeister berichtete zudem über den Brandschutzbedarfsplan, seine laufende Fortschreibung und den neuen Drehleiterwagen, der den Fuhrpark der Feuerwehr in wenigen Monaten erweitern soll. In seine herzlichen Glückwünsche schloss er alle beförderten und ausgezeichneten Kameradinnen und Kameraden ein.

Im Beisein des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Markus Zettelmeyer wurden zahlreiche Auszeichnungen vorgenommen.

Ehrenzeichen 25 Jahre:

Martin Biehl, Volker Herr und Patrick Priegnitz

Ehrenzeichen 35 Jahre:

Markus Gilles und Frank Hardt

Ehrenzeichen 50 Jahre:

Manfred Paulitz

Ehrenzeichen 70 Jahre:

Johannes Vith und Josef Braun

Markus Zettelmeyer hatte noch eine besondere Auszeichnung im Gepäck. Er überreichte den beiden stellvertretenden Wehrleitern der Meckenheimer Feuerwehr, Ralf Hermanns und Hans-Peter Heinrichs, die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes.

Hans-Peter Heinrichs wurde zudem als Löschgruppenführer von Altendorf-Ersdorf verabschiedet. Ihm folgt Philipp Nettekoven. Auch verabschiedete Wehrleiter Günter Wiegershaus die zwei Jugendwarte Alexander Krauss und Markus Weiler. In die Ehrenabteilung traten Joachim Clever, Dieter Berreßem und Willi Siebenaller ein. Bürgermeister Holger Jung wurde ebenfalls in die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Meckenheim aufgenommen. „Ich freue mich sehr, Teil unserer Freiwilligen Feuerwehr zu sein“, dankte er dem Wehrleiter. Sein Amtsvorgänger Bert Spilles wurde verabschiedet.

Ernennungen:

Niklas Otto (stellvertretender Pressesprecher)

Nicolas Vogel, Oliver Fischer, Peter Hilberath, Rene Heinrichs und Thorsten Hatesaul (alle Jugendwarte)

Philipp Nettekoven (Löschgruppenführer Altendorf-Ersdorf)

Beförderungen:

Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau:

Tobias Arndt, Hendrik Braun, Fabian Bremer, Jonas Bremm, Vitali Buchhammer, Fabio di Tullio, Joy Marie Diwo, Nura Nabavi, Luis Fingerhuth, Erik Förster, Lars-Fred Fritsch, Max Giese, Alexander Gilles, Benedikt Goldstein, Tobias Grohs, Sebastian Kesternich, Christian Martens, Lara Oellig, Tobias Sahli, Luis Schänzer, Alexander Schünemann und Nils Wünsch

Oberfeuerwehrfrau:

Johanna Keßel und Vanessa Kesternich

Oberfeuerwehrmann:

Lukas Barske, Henry Krämer und Leon-Peter Wißkirchen

Hauptfeuerwehrfrau:

Eva Floßdorf

Hauptfeuerwehrmann:

Marvin Hecker, Anton Heubach, Julian Holzem, Julian Krupp und Tim Staubach

Unterbrandmeister:

Tobias Kemp und Michael Bunert

Brandmeisterin:

Sarah Wiegershaus

Brandmeister:

Thomas Siegel und Daniel Gilles

Oberbrandmeister:

Michael Neumann, Jens Hapke und Philipp Nettekoven

Hauptbrandmeister:

Christian Kemp

Brandinspektor:

Markus Kolvenbach

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Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid besuchte Beetpatin Trudel Bertram

Mayen – In den letzten Tagen besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid die Beetpatin Trudel Bertram, die sich bereits seit einem Jahr in Abstimmung mit dem städtischen Betriebshof um die Pflanzbeete kümmert.

„Es freut mich sehr das wir eine Beetpatin gefunden haben die die städtischen Pflanzbeete am Hsbsburgring so gut hegt und pflegt“, so Oberbürgermeister Dirk Meid und überreichte der Patin ein Präsent zum Dank für das gute Engagement. „Jeder kann Beetpate werden und somit dazu beitragen, dass Stadtbild zu verschönern. Gleichzeitig wird auch unser städtischer Betriebshof mit dieser Patenschaft unterstützt“, so der Stadtchef weiter.

Zum Hintergrund: Die Stadtverwaltung Mayen kann eine großzügige Bepflanzung beziehungsweise die daraus resultierende Pflege oft nicht alleine leisten. Daher ist es Bürgerinnen und Bürgern möglich, eine Patenschaft für die Pflege von Grünflächen, Kinderspielplätzen oder sonstigen öffentlichen Stellen zu übernehmen.

Es bestehen beispielsweise bereits zwei Patenschaften für die Bienenstaudenbeete auf dem Habsburgring, die durch Trudel Betram gepflegt werden, und die Baumscheiben in der Bahnhofstraße in Hausen. Außerdem werden über die Aktion „Saubere Stadt“ hinaus, Müllsammelaktionen durchgeführt. So hat die Naturfreunde AG der Grundschule St. Veit eine ganzjährige Patenschaft für den Radweg übernommen.

Darüber hinaus sucht die Stadt Mayen weitere engagierte Privatpersonen, die eine Patenschaft für ein Beet oder eine Grünfläche in unseren Straßen, Grünanlagen oder auf den Plätzen übernehmen möchten. Wer gerne beim Hegen und Pflegen helfen möchte, kann sich dazu beim Betriebshof der Stadt melden. Gärtnermeister Stefan Kobs steht den Paten mit Gestaltungshilfen und Pflegehinweisen gerne beratend zur Seite: „Ganz wichtig ist, dass die Flächen nicht versiegelt werden, denn das zu schottern der Beete bewirkt, dass keine Artenvielfalt entstehen kann und dies ist aus ökologischer Sicht bedenklich“, erklärt der Gärtnermeister. „Außerdem kann es dadurch in Städten zu einer Überhitzung kommen, die das Kleinklima verändert.“

Die Fachkräfte des Betriebshofs halten einige gute Tipps für die Beet-Paten bereit: So hilft es, den Boden einen Tag bevor man mit der Bepflanzung beginnen möchte zu wässern, da sich feuchter Boden leichter bearbeiten lässt.

Weitere Informationen und Bewerbungen als Beet-Pate: Gärtnermeister Stefan Kobs beim Betriebshof, Im Bannen 60-62, 02651 904785.

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Wachtberger Bürgermeister vor Ort – Jörg Schmidt lädt zum Bürgerdialog ein

Wachtberg – Bürgermeister Jörg Schmidt besucht aktuell im Rahmen einer Tour alle Wachtberger Ortschaften. Dabei möchte er mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen, über aktuelle Themen berichten und für Fragen rund um den jeweiligen Ortsteil zur Verfügung stehen.

„Mir ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins persönliche Gespräch zu kommen. Dieses Format soll ohne feste Tagesordnung und in zwangloser Atmosphäre eine Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben zu allen Themen, die die Menschen vor Ort bewegen“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt. Das gelte insbesondere für die Einwohner, die vielleicht weniger Gelegenheit haben, für Gespräche ins Rathaus zu kommen.

Zu den Terminen trifft sich der Bürgermeister mit allen Interessierten an den angegebenen Treffpunkten. Bei Bedarf findet auch ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft statt, um verschiedene Örtlichkeiten direkt in Augenschein nehmen zu können. Bei schlechtem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Mitglieder der jeweils zuständigen Ortsausschüsse werden ebenfalls eingeladen. In den kommenden Jahren soll diese Reihe wiederholt werden, so dass auch Treffpunkte und Rundgänge in anderen Teilen der jeweiligen Ortschaften möglich werden. (bb)

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Minister Laumann unterstützt „Kommunale Impfdialoge an den Volkshochschulen“ in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Am heutigen 1. September 2021 startet mit den kommunalen Impfdialogen der Volkshochschulen Nordrhein-Westfalen ein weiterer und informierender Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Zur zentralen Auftaktveranstaltung der Impfdialoge in der Volkshochschule Köln beantworteten u.a. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Ärztin und Videobloggerin Dr. Carola Holzner („Doc Caro“) die aktuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema der Corona-Schutzimpfungen.

„Impfungen sind der zentrale Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mit mittlerweile mehr als 11,3 Millionen vollständig geimpften Menschen haben wir in Nordrhein-Westfalen bereits viel erreicht – jedoch brauchen wir auf dem Weg zurück in die Normalität noch mehr Bürgerinnen und Bürger, die sich selber, aber auch andere durch eine Impfung schützen wollen. Deswegen freut es mich besonders, dass die Volkshochschulen mit den nun startenden Informations- und Aufklärungsveranstaltungen vor Ort einen wichtigen Beitrag für eine informierte Impfentscheidung leisten“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt für rund 120 landesweit geplante Informations- und Austauschforen. Fragen konnten von Teilnehmenden vor Ort, als Live-Kommentare während des Livestreams oder bereits vorab über ein Online-Formular gestellt werden. In den geplanten Informations- und Austauschforen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Teilnehmende von zielgruppenspezifischen Kursformaten – z. B. im Integrationsbereich oder der kompensatorischen Grundbildung – die Möglichkeit, sich möglichst umfassend zum Thema der Corona-Schutzimpfungen informieren zu lassen und bestehende Fragen aufzugreifen.

„Je mehr Menschen geimpft sind, umso größer wird der Schutz für uns alle“, macht Minister Laumann deutlich. „Auf dem Weg dahin halte ich jedoch nach wie vor nichts von einer Impfpflicht – sachliche Information und das Aufgreifen bestehender Fragen und Sorgen ermöglichen eine selbstbestimmte Impfentscheidung. Deswegen unterstützte ich die kommunalen Impfdialoge der Volkshochschulen auch als Schirmherr und stelle mich gerne den Fragen der Teilnehmenden.“

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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin feiert 50-jähriges Jubiläum

Region/Mayen-Koblenz – Behandlungsspektrum der Klinik im Kemperhof hat sich stetig weiterentwickelt. Es begann 1971 mit einer kleinen Kinderfachabteilung im Altbau des Kemperhofs. 1976 folgte der Umzug in ein eigenes Gebäude. 2011 beschrieb sie die damalige Gesund­heitsministerin Malu Dreyer – nach der Modernisierung und Renovierung – als größte und schönste Kinderklinik im nördlichen Rheinland-Pfalz – jetzt feiert die Kinder- und Jugendmedizin im Kemperhof ihr 50-jähriges Jubiläum.

Auch wenn nicht alle auf dem Foto dabei sein konnten: Rund 180 Ärzte, Pflegekräfte und viele weitere Kollegen anderer Berufsgruppen sind für eine der großen Kinderkliniken in Deutschland für die Kinder und Jugendlichen im Einsatz. Foto: GK-Mittelrhein

„Das Behandlungsspektrum hat sich in dieser Zeit enorm verändert. Zusätzlich zur breit aufgestellten Allgemeinpädiatrie ist in den fünf Jahrzehnten in vielen Bereichen eine überregional bedeutsame Spezialisierung gelungen“, erklärt Privatdozent Dr. Thomas Nüßlein, der seit 2008 Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist. So gibt es beispielsweise für Kinder und Jugendliche jeweils zertifiziert ein Diabeteszentrum, eine Epilepsieambulanz und eine Mukoviszidose-Einrichtung. „Mukoviszidose ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die erblich bedingt und nicht heilbar, aber behandelbar ist. Durch die Früherkennung und die dadurch verbesserten therapeutischen Möglichkeiten einschließlich neuer Medikamente verbessern sich Lebensqualität und Lebensdauer der Betroffenen kontinuierlich“, berichtet der darauf spezialisierte Chefarzt.

Eine lange Tradition hat die Kinderhämatologie/-onkologie am Kemperhof. Um den Schwerpunkt weiter auszubauen, wurde die Abteilung im Sommer 2019 unter der Leitung von Chefarzt Dr. Stephan Lobitz aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ausgegliedert. Die daraus entstandene Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie ist neben Mainz die einzige Spezialklinik dieser Art in Rheinland-Pfalz. Spezialisiert ist die Kinderhämatologie/-onkologie auf die Diagnostik und Therapie sämtlicher gutartiger und bösartiger Blutkrankheiten, wie zum Beispiel Leukämie oder auch die Sichelzellkrankheit.

In 50 Jahren hat die medizinische Behandlung große Fortschritte gemacht. Zum Beispiel mussten Kinder damals für eine Blinddarmentfernung sieben Tage im Krankenhaus bleiben – heute sind es meist nur noch drei Tage. Säuglinge mit Magen-Darm-Infektion wurden im letzten Jahrhundert oft zehn Tage und mehr stationär behandelt, heute bleiben sie oft nur für  eine Nacht. Besonders beeindruckend ist auch die Entwicklung bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen. „Die Überlebenschancen auch von extrem Frühgeborenen hat sich drastisch verbessert“, so der Chefarzt. „Mehr und mehr rückt die langfristige Lebensqualität der oft weniger als 500 g wiegenden Kleinsten in den Fokus. Deshalb liegen uns Themen wie das Stillen und die Bindung zu den Eltern auch auf der Intensivstation ganz besonders am Herzen.“

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bildet gemeinsam mit der von Dr. Arno Franzen geführten Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe das Perinatalzentrum Level 1, ein Haus der höchsten Versorgungsstufe, in dem jährlich rund 1.700 Kinder zur Welt kommen. Mit seiner Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin ist der Kemperhof Anlaufstelle für kritisch kranke Kinder aller Altersklassen der Region. Die Neonatologie ist ein Zweig der Kinderheilkunde, der sich mit der Neu- und Frühgeborenen­medizin befasst. Derzeit werden jährlich rund 350 Früh- und Neugeborene und rund 350 Kinder aller anderen Altersgruppen mit einem breiten Spektrum intensivmedizinisch relevanter Erkrankungen behandelt.

„Die Zusammenarbeit ist für uns noch viel wichtiger als für andere Disziplinen. An allererster Stelle stehen die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen für Kinder- und Jugendmedizin, die das Gros aller gesundheitlichen Probleme dieser Altersgruppe meistern. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den niedergelassenen Kinderärzten aus der Region. Hieraus hat sich auch der Kinderärztliche Notdienst am Kemperhof entwickelt, der an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung steht.

Nicht vorstellbar ist Kinder- und Jugendmedizin außerdem ohne enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen.

Ebenfalls auf dem Gelände des Kemperhofs gibt es seit 2013 eine Zweigstelle des Heilpädagogisch-Therapeutischen Zentrums (HTZ). Hier werden Kinder behandelt, bei denen eine Entwicklungs- oder Verhaltensstörung vermutet wird. Darüber hinaus haben die Johanniter am Kemperhof 2019 eine Institutsambulanz samt Tagesklinik etabliert, mit denen eine Kooperation für Kinder- und Jugendpsychiatrie besteht.

„Der Behandlungserfolg setzt sich immer aus ganz vielen verschiedenen Einzelmaßnahmen zusammen, die ineinandergreifen. Dazu gehört auch das Engagement zahlreicher Organisationen, Vereine und Selbsthilfegruppen, die uns hilfreich zur Seite stehen“, ergänzt Nüßlein und nennt stellvertretend die Elterninitiative krebskranker Kinder, den Förderverein der Kinderklinik, die Mukoviszidose-Regionalgruppe, die Zucker Kids, den Bunten Kreis Rheinland, den Sozialdienst katholischer Frauen, die Clowndoktoren. „Wir sind sehr dankbar für die – auch finanzielle – Unterstützung und die vielen Projekte, die den Alltag der kranken Kinder und deren Familien erleichtern.“

„Gemeinsam. Mehr als 50 Jahre. Für die Jüngsten in der Region.“ So der Slogan des Jubiläums. Dabei kann man auf eine erfolgreiche Entwicklung der Kinderklinik und damit auf eine sehr gute Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen der Region zurückblicken. Mit der Erweiterung um die Station am Standort St. Elisabeth Mayen 2011 werden heute jährlich rund 6.000 Patienten stationär und rund 10.000 ambulant behandelt. Rund 180 Ärzte, Pflegekräfte und viele weitere Kollegen anderer Berufsgruppen sind dafür im Einsatz. Mit 100 gemeinsamen Betten gehört die Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein zu den großen Kinderklinken in Deutschland.

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Ahrtal-Hilfe verstärkt in ziviler Hand

Region/Mainz – Angesichts der Mitteilung des Bundesverteidigungsministeriums, den Bundeswehr-Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in dieser Woche nach und nach zu beenden, sehen Innenminister Roger Lewentz und der Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Oberst Stefan Weber, die zivilen Hilfskräfte im Ahrtal gut aufgestellt. Lewentz würdigte den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten.

„Die Bundeswehr hat sich in den zurückliegenden Wochen umfassend bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten im Katastrophengebiet eingebracht. Seite an Seite mit den zivilen Kräften wurde enorm wichtige Arbeit geleistet. Dabei wurden die Soldatinnen und Soldaten insbesondere für schwere Räum- und Bergearbeiten sowie für die Schaffung von Behelfsübergängen eingesetzt. Zudem waren die Bundeswehr-Kräfte bei der Rettung von Hausdächern mittels Hubschrauber und dann auch bei der medizinischen Versorgung am Boden im Einsatz. Sie haben Verletzte behandelt und Menschenleben gerettet. Später unterstützten sie maßgeblich bei der Treibstoffversorgung, der Trinkwasserverteilung und bei der Verpflegung“, so Innenminister Roger Lewentz. Diese Aufgaben würden seit geraumer Zeit nach und nach durch die zivilen Hilfsorganisationen sowie durch beauftragte Unternehmen übernommen.

Der Innenminister betonte, dass die umfassende Hilfeleistung im Ahrtal auch mit reduzierter Bundeswehr-Stärke weitergehen werde. „Unabhängig von den weiterhin zur Verfügung stehenden Soldatinnen und Soldaten sind in dieser Woche rund 1.000 professionelle Hilfskräfte im Ahrtal im Einsatz. Schwere Geräte wie Kipper und Tieflader werden dabei insbesondere durch das THW gestellt. Zudem unterstützt die Technische Einsatzleitung die zahlreichen freiwilligen Hilfskräfte, die nach wie vor aktiv sind, intensiv durch Helfer-Shuttle, Unterbringung und Spendenvermittlung sowie Treibstoffbetankung. Das THW unterstützt außerdem die nach und nach beauftragten Unternehmen und Handwerksbetriebe bei ihrer Arbeit. Die Menschen im Ahrtal können sich darauf verlassen, dass weiterhin für Hilfe gesorgt ist“, so Lewentz.

Oberst Stefan Weber, Kommandeur Landeskommando Rheinland-Pfalz, ist seit Beginn der Unterstützungsleistungen der Bundeswehr im Ahrtal und führt den Einsatz der Truppe vor Ort. „Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Einsatzkräften – und das schließt die vielen privaten Helfer ausdrücklich mit ein – für die großartige Arbeit bedanken, die hier über die letzten sechs Wochen geleistet wurde. Natürlich danke ich ganz besonders unseren Soldatinnen und Soldaten. Ihr Einsatz, ihre Arbeit, das war fantastisch. Dabei gab es zunächst drei klare Schwerpunkte: Erstens: Retten und Bergen von Menschen; zweitens: Gangbarmachen der Infrastruktur; drittens: Versorgung der Bevölkerung

Später haben wir unterstützt bei der Freiräumung kommunaler Infrastruktur, bei Verpflegung, Wasserversorgung und Betankung sowie beim Brücken- und Straßenbau. Diese Aufgaben haben wir angepackt und gemeistert. Daher kann ich nun melden ‚Auftrag ausgeführt!‘.

Selbstverständlich unterstützt die Bundeswehr weiter im Rahmen der Amtshilfe, sofern zivile Organisationen wie Technisches Hilfswerk und Deutsches Rotes Kreuz oder private Unternehmen dies nicht leisten können. Dazu werden wir noch mobile Teams für kurzfristig leistbare Amtshilfe im Raum belassen („Amtshilfe to go“), bevor wir anschließend das Verfahren in den Regelbetrieb zurückführen. Darüber hinaus wird das Kreisverbindungskommando Ahrweiler dauerhaft beratend tätig sein“, so Oberst Weber.

Für das Engagement der Bundeswehr bedankte sich Innenminister Lewentz ausdrücklich. „Dieser Einsatz und das Engagement bleiben bei den Menschen vor Ort dauerhaft in Erinnerung und tragen enorm zum Ansehen der Bundeswehr in der Bevölkerung bei. Hier wurde eindrucksvoll bewiesen, wie militärische und zivile Katastrophenhilfe Hand in Hand gehen. Hierfür bedanke ich mich im Namen der Landesregierung“, sagte der Minister.

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Ein eigener Radiosender für das Ahrtal

Heppingen/Ahrtal – Ein regionaler Radiosender für das Ahrtal geht am Samstag, 4. September um 10 Uhr über die UKW-Frequenz 107,9 und im Internet auf Sendung. Neben aktuellen Nachrichten aus der Region und wichtigen Mitteilungen für Bürgerinnen und Bürger aus dem Hochwassergebiet gibt das ehrenamtliche Team Tipps aus den Bereichen Versicherung und Handwerk, macht Faktenchecks, bietet eine Werbeplattform für betroffene Betriebe und überträgt Gottesdienste aus der Pfarrkirche St. Martin in Heppingen. Die Sendezentrale „Ahrtalradio“ befindet sich gleich nebenan im Pfarrheim.

„Noch ist die Region in der medialen Berichterstattung sehr präsent, aber dies wird erfahrungsgemäß in den nächsten Wochen stark abnehmen, während die Menschen vor Ort noch sehr lange mit den Folgen der Katastrophe befasst sein werden“, sagt Jochen Späth aus dem Redaktionsteam. Er hat sich mit etwa 20 weiteren ehrenamtlichen „Radio-Menschen“ aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um Betroffenen und Hilfskräften vor Ort auf schnellem Weg zu informieren und Mut zu geben.

„Wir berichten vom Wiederaufbau und machen Radio aus dem Ahrtal für das Ahrtal“, erklärt Späth. „Und wir wollen auch dabei helfen die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Für die von der Flut betroffenen Betriebe gibt es Radiowerbung und Spotproduktion kostenlos“, ergänzt Christian Milling aus Euskirchen, der hauptsächlich für die technische Umsetzung zuständig ist. Zudem sollen Veranstaltungshinweise veröffentlicht werden wie auch Nachrichten aus den Vereinen oder aus dem Tourismusbereich – immer mit einem starken regionalen Bezug. So kommen auch Betroffene und ihre Geschichten ins Programm. „Wir wollen nah am Menschen sein“, betont Späth.

Dazu zählt für die Verantwortlichen auch die wöchentliche Live-Übertragung vom Gottesdienst aus der Pfarrkirche und zwar immer sonntags um 9.30 Uhr.

Im Studio sitzen die Moderatorinnen und Moderatoren sowie ein Redaktionsteam, um das Hörfunkangebot zu gestalten und das mit Blick auf die eigens installierte Sendeantenne neben der Maria-Hilf-Kapelle auf der Landskrone.

Neben vielen hilfreichen Berichten gibt es natürlich auch Weltnachrichten, alle wichtigen Informationen zur anstehenden Bundestagswahl, den Wetterbericht, Sportmeldungen und eben Musik, wie es sich für einen Radiosender gehört.

Unterstützung bei ihrer Arbeit erhalten sie nicht nur von der Pfarreiengemeinschaft und der Landesmedienanstalt, sondern auch durch die Abteilung Rundfunkarbeit des Bistums Trier.

Die Laufzeit des Ahrtalradios ist vorerst bis zum 3. Oktober geplant.

Weitere Informationen gibt es auf www.ahrtalradio.de oder telefonisch unter Tel.: 02641-890 33 34.

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Erfolgreicher Studienabschluss der Beamtenanwärter *innen in Aachen

Aachen – Mit der Ablegung des Kolloquiums Ende August haben die Beamtenanwärter*innen für den gehobenen Dienst ihr Duales Studium sehr erfolgreich beendet.

Das Studium der Beamtenanwärter*innen startete am 1. September 2018 und dauerte drei Jahre. Die Studierenden haben dabei entweder den Schwerpunkt Bachelor of Laws oder Bachelor of Arts gewählt. Im Rahmen des Studiums wurden diverse Praxisabschnitte in den unterschiedlichsten Fachbereichen sowie vier Semester an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Köln absolviert. Zudem gab es eine Projektphase, in der wertvolle Erkenntnisse für die Stadt Aachen gewonnen werden konnten.

Insbesondere das letzte Studienjahr war durch die Corona-Pandemie geprägt und hat den Studierenden einiges an Eigenverantwortung abverlangt. Alle haben den Wechsel von Präsenz- und Onlinelehre gut gemeistert und das Studium mit großem Erfolg abgeschlossen. Bereits seit Juni sind die Studierenden den Fachbereichen zugewiesen und sind eine große Unterstützung für die jeweiligen Kolleg*innen.

Die Stadt Aachen und das gesamte Ausbildungsteam, vertreten durch Ausbildungsleiterin Birgit Krott und Personalbetreuerin Maureen Krifft, gratulieren herzlich zu den guten Leistungen und wünschen für den weiteren Werdegang alles Gute!

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Ab dem morgigen Mittwoch, 01. September gelten verschärfte Corona-Regeln im Landkreis Vulkaneifel

Daun – Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten 7 Tage/ 100.000 Einwohner) im Landkreis Vulkaneifel lag am Montag, 30.08.2021 bei 54,4 – und damit den dritten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 35. Damit treten ab Mittwoch, 01.09.2021, 0:00 Uhr die in der 25. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz für diesen Fall vorgeschriebenen Regelungen auch im Landkreis Vulkaneifel in Kraft. Hier ist vor allem eine verstärkte Testpflicht für Nicht-Geimpfte/Genesene in einzelnen Bereichen vorgesehen.

Folgende Änderungen gelten damit ab Mittwoch, 01.09.2021, 0:00 Uhr:

  • Veranstaltungen (Sport- und Kulturveranstaltungen, Kirmes, Volksfeste, Messen, Spezial- und Flohmärkte) dürfen im Freien nur mit maximal 500 Personen stattfinden, in geschlossenen Räumen nur noch mit maximal 350 Personen. Es gilt bei Veranstaltungen in Innenräumen die uneingeschränkte Testpflicht
  • Bei so genannten körpernahen Dienstleistungen (z.B. Frisör, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios oder Massagesalons) gilt eine Testpflicht. Ausgenommen von dieser Testpflicht sind Reha-Sport, Funktionstraining und medizinische Dienstleistungen.
  • Ebenso gilt die Testpflicht vor einem Restaurantbesuch (Innenbereich) oder bei Kulturveranstaltungen (Innenbereich).
  • Eine Testpflicht gilt auch in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen und Jugendher-bergen. Neu ist: Gäste müssen nun ab Mittwoch zusätzlich alle 72 Stunden einen weiteren Test vorlegen.
  • Ebenso gilt die Testpflicht im Innenbereich von Freizeitparks, Kletterparks, Minigolfplätzen, in Spielhallen und Spielbanken, im Innenbereich von zoologischen Gärten, Tierparks o.ä. sowie im Innenbereich von Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten.
  • In den Schulen wird Präsenzunterricht gehalten. Es gilt aber eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer auch während des Unterrichts gemäß § 12 Abs. 3 der 25. CoBeLVO.

Ausgenommen von der Testpflicht in den o.a. Punkten sind nachweislich vollständig geimpfte Personen, genesene Personen sowie Kinder bis einschließlich 14 Jahren und Schülerinnen und Schüler.

Diese Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie können nach der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes erst aufgehoben werden, wenn die vom Landesuntersuchungsamt festgestellte Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter dem Schwellenwert von 35 liegt.

Wie kann ich die Testpflicht erfüllen?

Die Testpflicht kann – soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist – durch einen sog. Schnelltest oder einen sog. Selbsttest erfüllt werden, der vor nicht mehr als 24 Stunden vorgenommen wurde. Bei beiden Testarten muss es sich um einen PoC-Antigentest handeln, der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist. Ferner kann die Testpflicht auch durch einen PCR Test erfüllt werden, der vor nicht mehr als 48 Stunden vorgenommen wurde.

Kinder bis einschließlich 14 Jahre, Schülerinnen und Schüler sowie geimpfte Personen und genesene Personen (siehe „geimpfte Personen und genesene Personen“) sind von der Testpflicht ausgenommen.

Ein „Schnelltest“ ist ein PoC-Antigentest mit den vorstehenden Voraussetzungen, der durch geschultes Personal vorgenommen wird, bspw. in einem Testzentrum, in einer Arztpraxis oder in einer Apotheke. Der Schnelltest darf nicht länger als 24 Stunden vor dem Betreten der Einrichtung vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein; diese Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Informationen zu den Teststellen im Landkreis Vulkaneifel sind abrufbar unter https://www.wfg-vulkaneifel.de/corona-regional/corona-schutz/teststellen-im-landkreis-vulkaneifel.html.

Ein „Selbsttest“ ist ein PoC-Antigentest mit den vorstehend genannten Voraussetzungen zur Eigenanwendung, der also nicht durch geschultes Personal vorgenommen wird. Einen Selbsttest kann jeder an sich selbst durchführen und muss dafür keine Teststelle aufsuchen. Der Selbsttest ist vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von der Betreiberin oder dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person durchzuführen. Die Betreiberin oder der Betreiber ist nicht verpflichtet, die Möglichkeit der Selbsttestung anzubieten. Bietet er oder sie die Möglichkeit an, muss er oder sie jedoch auf Verlangen das Ergebnis und den Zeitpunkt des Selbsttests bestätigen. Hierfür ist das Formular im Anhang der 25. Corona-Bekämpfungsverordnung (https://corona.rlp.de/fileadmin/corona/Verordnungen/25_CoBeLVO_Anlage1.pdf) zu verwenden. Die Bescheinigung des Testergebnisses kann der getesteten Person auch digital zur Verfügung gestellt werden. Es muss dann gewährleistet sein, dass das Formular digital mit Unterschrift und Stempel und den übrigen Angaben versehen ist, wobei eine einfache elektronische Signatur (eingescannte Unterschrift) und die Abbildung eines digitalen Stempels ausreichend ist. Auf Nachfrage muss es der getesteten Person auch in ausgedruckter Form zur Verfügung gestellt werden. Die Testpflicht kann auch erfüllt werden, indem die vorstehend genannte Bestätigung über eine negative Testung, die durch eine andere Einrichtung ausgestellt wurde, vorgelegt wird, diese bestätigte Testung darf allerdings höchstens 24 Stunden zurückliegen. Eine solche Bescheinigung kann auch von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber stammen.

Die Betreiberin oder der Betreiber einer Einrichtung darf nur im Fall eines negativen Testergebnisses Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Anstatt eines negativen Testergebnisses kann auch der Nachweis über eine vollständige Impfung oder der Genesenennachweis vorgelegt werden (siehe „Geimpfte Personen und genesene Personen“).