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LG Laacher See wieder laufend unterwegs

Laacher See/Region – Fast ohne Einschränkungen beim Gewerbeparklauf in Mülheim-Kärlich. Es geht wieder aufwärts. Am 10. Oktober veranstaltete der TV Mülheim-Kärlich in Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz den 9. Gewerbeparklauf. Bei kühlen Temperaturen nahmen 287 Sportler an dem Volkslauf teil.

Vor dem Start des Jedermannlauf (v.li. Johanna und Markus Dinkel mit Klara, Hans-Hermann Krümpelmann, Elisabeth Waldorf, Joachim Massion, Anita Massion, Ulla Büchel, Jutta Copeland, Jörg Spurzem, Klaus Jahnz). Foto: LG Laacher See e.V.

Als erstes starteten die 10 km Läufer. Zwei Runden im Industriegebiet galt es zu absolvieren. In jeder Runde wurden die Läufer über das Verkaufsgelände von Intersport Krumholz geleitet. Neben einigen Top-Athleten waren von der LG Laacher See Jörg Spurzem (2. M 60, 51:53 Min.), Herbert Esper (4. M 65, 56:41 Min.), Roland Wesche (4. M 60, 59:13 Min.), Klaus Jahnz (2. M 70, 63:25 Min.) und Michael Ringel (7. M 45, 65:15 Min.) vertreten.

Nachdem die Langstreckler im Ziel waren, fiel der Startschuss für die Jedermannläufer über fünf km. Hier konnten Anita Massion (W 60, 30:30 Min.) und Hans Hermann Krümpelmann (M 70, 40:08 Min.) konnten den Sieg in ihren Altersklassen feiern. Mit ihnen waren weitere sechs LG’ler am Start. Hierbei lief Jutta Copeland persönliche Bestzeit. Die Einzelergebnisse findet man unter: www.ergebnisliste.de .

Aufgrund der Corona-Situation haben die Veranstalter auf ein Rahmenprogramm in Form von Kaffee, Kuchen und geselligen Ausklang des Volkslaufs verzichtet. Der Sport stand an erster Stelle. Einige LG’ler ließen dennoch den Sportvormittag im Café bei leckerem Kuchen ausklingen.

Neue Lauf- und Walkingtrainingszeiten:

Dienstags:       18:10 Uhr        Mendig, Kreissporthalle Fallerstraße
19:30 Uhr        Funktionelle Gymnastik

Donnerstags:  18:25 Uhr        Laufen und Walken in Mayen, Radweg am Ostbahnhof,
Parkplatz Autohaus Nett

Samstags:       13:55 Uhr        Laacher See, Parkplatz unter der Autobahnbrücke, am
Naturkundemuseumparkplatz noch ca. 200 Meter weiterfahren

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Klaus Jahnz 02651-769 07 oder (0175/2962172) allen Interessierten zur Verfügung. www.lglaachersee.de

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Vernissage der Mayener Künstlerin Andrea Grimm in der Erich Lexer Klinik Freiburg

Mayen/Freiburg – Eine tolle Aktion: Bei einer Verlosung zu Gunsten der Flutopfer an der Ahr, wurden zwei von der Künstlerin exklusiv gestalteten Magnum Weinflaschen vergeben.

Foto: Privat
Foto: Privat

Am 13.10.2021 fanden sich Kunstbegeisterte in der Erich-Lexer-Klinik in Freiburg ein. Aber nicht aus einem medizinischen Anlass – sondern um wieder Kunst und Kultur genießen zu dürfen.

Frau Karin Ochsenfarth, Geschäftsführerin der Erich-Lexer-Klinik, lud ein, um sich bei einem gemütlichen „get together“, über Kunst auszutauschen.

23 Exponate im Mittel und Großformat der Künstlerin Andrea Grimm sind bis zum 14.1.22 in den großzügigen Räumlichkeiten in der renommierten Privatklinik ausgestellt. Abstrakt, bunt und vielzeitig. Kein Werk gleicht dem anderen. Bilder, welche jeden Blickwinkel zulassen und stets zu überraschen wissen. Egal ob mit Acrylfarbe, UV-Farbe, Sand oder Metall – jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte mit vielen Facetten.

 

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Städtische Gemeinschafts-Aktion „Aachen blüht“ feiert Abschluss mit Fotoausstellung in der Stadt

Aachen – Im Frühjahr startete die städtische Aktion „Aachen blüht“, die auch in Pandemiezeiten deutlich machen sollte: Wir sind immer noch eine Gemeinschaft. Bezirksämter, Kitas und Bürger*innen beteiligten sich an der ersten städtischen Blühkampagne. Die zehn Gewinner*innen des Fotowettbewerbs #aachenblueht stellen ihre Blühbilder in den Citylights in der Stadt aus.

Im April fiel der Startschuss für die städtische Gemeinschaftsaktion „Aachen blüht“. Nach vielen Monaten des Lockdowns wollten Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und das Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen ein Zeichen setzen. Für Sibylle Keupen stand damals fest: „In diesen besonderen Zeiten wollen wir ein Gemeinschaftsgefühl schaffen, das deutlich macht, wie die Stadt auch während der Corona-Pandemie blüht und lebt.“

Blühwiesen, Bienenhotels und Gemeinschaftsaktionen

Direkt bei Beginn von „Aachen blüht“ beteiligten sich die Bezirksämter der Stadt Aachen, Kitas und Aachener*innen an der ersten städtischen Blühkampagne. So entstanden in Richterich und am Bezirksamt Laurensberg insektenfreundliche Blühwiesen, die Quartiersmanagerinnen der städtischen Stadtteilbüros Preuswald, Aachen-Ost/Rothe Erde, Forst/Driescher Hof und Kullen verteilten Blumen, Samentütchen und Stifte mit Samenkapseln und die Kitas an der Albert-Maas Straße und dem Apolloniaweg bastelten Saatkugeln, legten Hochbeete an und pflanzten Tomaten und Beerensträucher.

Vor dem Depot an der Talstraße wurde eine blühende Oase geschaffen, und das Bezirksamt Haaren plant ab sofort einen Community Garten auf einem ehemaligen Grundstück der Pfarre St. Germanus. Auch die FLIP-Wiesen, Förderung der Lebensqualität von Insekten und Menschen durch perfekte Wiesenwelten, sind Teil von „Aachen blüht“: „Wir wollen mit „FLIP“ den einst weit verbreiteten Glatthaferwiesen wieder mehr Raum geben“, erklärte Anika Au vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen im Rahmen einer Pressekonferenz im Juni.

Petra Mahr vom Büro für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement der Stadt Aachen freut sich über die Teilnahme der Stadtgesellschaft: „Wir haben mit „Aachen blüht“ keine Eintagsfliegen geschaffen, sondern dauerhaftes Engagement. Die Kitas werden auch weiterhin Gemüse anbauen, in den Bezirken wird auch in den kommenden Wochen Saft gepresst und die Nachbarschaften werden auch weiterhin gemeinsam Grünflächen pflegen.“

Gewinner*innen des Fotowettbewerb #aachenblueht stehen fest

Im Rahmen der Aktion wurde auch ein Fotowettbewerb ins Leben gerufen, bei dem Social Media-Nutzer*innen unter dem Hashtag #aachenblueht ihre schönsten Blühbilder einreichen konnten. Über 400 Bilder wurden seitdem bei Instagram gepostet. Die zehn Gewinner*innenbilder werden seit Dienstag, 12. Oktober, auf den Citylights als großformatige Plakatmotive in der Innenstadt ausgestellt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen suchte gemeinsam mit dem Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Aachen die Gewinner*innen aus. Peter Klingel, Leiter der Online-Redaktion im Fachbereich Kommunikation und Stadtmarketing, blickt gerne auf „Aachen blüht“ zurück: „Die Plakate sind echte Hingucker und eine schöne Erinnerung an den Sommer.“ Sibylle Keupen ergänzte: „Aachen blüht war ein voller Erfolg. Zahlreiche Menschen in Aachen haben sich mit kreativen Aktionen beteiligt. Wir planen eine Fortsetzung dieser schönen Art der Gemeinschaftsaktion in den nächsten Jahren. Lassen Sie sich überraschen, wie sie 2022 aussehen wird.“

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„Vertrauliche Begleitung und Hilfe im Ahrtal“: Alexander Schweitzer besuchte Beratungsbus in der Flutregion

Ahrtal/Mainz – Unterstützung und Beratung für vom Hochwasser betroffene Gebiete an der Ahr bietet an fünf Tagen in der Woche ein mobiler Beratungsbus an. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Daniel Lips, besuchte Arbeitsminister Alexander Schweitzer am vergangenen Freitag den Beratungsbus in Dernau. „Mit dem Beratungsbus wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Menschen in ihrem Alltag und im direkten Lebensumfeld zu erreichen und kostenlos und vertraulich vor Ort zu begleiten“, sagte Schweitzer.

Das Angebot besteht seit Mitte September. Verantwortlich für die Umsetzung des Beratungsbusses ist die Kreisverwaltung Ahrweiler in Kooperation mit den verschiedensten Institutionen der Region. Die beiden Büros in dem Bus werden immer im Wechsel von den beteiligten Institutionen besetzt. Finanziert wird das Projekt von der Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V.

Bei dem Besuch am Freitag wurden die Beratungsbüros im Bus von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur für Arbeit und des Jobcenters genutzt. Arbeitsminister Schweitzer und Daniel Lips haben sich vor Ort mit den Betroffenen ausgetauscht und einen Eindruck über die aktuelle Situation verschafft. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die vorhandenen Angebote und Unterstützungsleistungen für die Betroffenen sind. „Unser aller Ziel ist es, möglichst viele Beschäftigte und Unternehmen in der Region zu halten. Gerade für den anstehenden Wiederaufbau werden diese Fachkräfte und Unternehmen der Region hierfür am dringendsten benötigt“, betonte Arbeitsminister Alexander Schweitzer.

So auch die Leistungen der Agenturen für Arbeit und des Jobcenters sowie die Hilfsangebote des Landes. „Mit unseren beiden Landesprojekten ,Ganzheitliches Coaching in der Flutregion‘, die am heutigen Freitag gestartet sind, unterstützen wir die Betroffenen bei verschiedenen Problemen des täglichen Bedarfs. Denn erst wenn die Grundversorgung – wie etwa die Wohnsituation – sichergestellt ist, ist die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt wieder möglich“, so Schweitzer.

„Die Folgen der Hochwasserkatastrophe werden die Region noch lange begleiten. Es ist wichtig, dass wir die Dienstleistungen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters schnell und unmittelbar anbieten. Der Beratungsbus bietet hierzu eine gute Möglichkeit. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die Beratungen rege in Anspruch. Dabei sind die Anliegen sehr unterschiedlich: manche sind auf der Suche nach einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle, andere haben Fragen zur finanziellen Absicherung“, so Daniel Lips.

Die Partner des Beratungsbusses sind:

Agentur für Arbeit Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler, BAU-Beratung, Anlaufstelle Adenau, die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr, das Jobcenter Landkreis Ahrweiler, der Jugendhilfe Verein, das Haus der offenen Tür Sinzig, die Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., die Lebensberatungsstelle Ahrweiler des Bistums Trier sowie die Caritas.

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Fragen und Antworten zur antihormonellen Therapie – Expertin informiert am Mittwoch 20. Oktober in einem Online-Vortrag

Mayen – Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Frauen. Durchschnittlich erkrankt derzeit jede Achte im Laufe ihres Lebens daran. Aus diesem Grund wurde bereits in den 80er Jahren der Oktober als Brustkrebsmonat ins Leben gerufen. Seitdem wird er jährlich genutzt, um über Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären. Wie lange sollte eine antihormonelle Therapie erfolgen? Wovon hängt ab, welcher Wirkstoff zur antihormonellen Therapie verabreicht wird und welche Maßnahmen werden zur Osteoporoseprophylaxe empfohlen? Dies sind nur drei Fragen, die Brigitte Dünnebacke im Rahmen eines Online-Vortrags beantwortet. Am Mittwoch, 20. Oktober, von 17 bis 18 Uhr, bietet die Leitende Oberärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Elisabeth Mayen und stellvertretende Leiterin des zertifizierten Brustzentrums Kemperhof Koblenz & St. Elisabeth Mayen, Beratung und Hilfestellung an.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Koblenz wird pink“. Für eine Teilnahme genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles Weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert. Eine Übersicht aller Angebote für Betroffene, Angehörige und Interessierte sowie Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.koblenz-wird-pink.de/.

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Hochwasser-Beratung in Kreuzau und Drove am heutigen Montag 18. Oktober und 19. Oktober

Kreuzau – Das Extremhochwasser im Juli hat viele Orte stark getroffen. Auch Kreuzau und Drove waren betroffen. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen. Dazu wird ein Infomobil am 18.10.2021 in Drove und am 19.10.2021 in Kreuzau vor Ort sein.

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Die Beratung durch Experten, unter anderem des Hochwasser Kompetenz Centrums, wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert.

Die Beratung ist an folgenden Orten möglich:

  • Montag, den 18.10.2021, 14:30 bis 18:30 in Drove, Wehrstaße, an der Turnhalle
  • Dienstag, den 19.10.2021, 14:30 bis 18:30 in Kreuzau, Hauptstraße, an der Kurt-Hoesch-Kampfbahn

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter  https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden.

Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit den betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

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3. Innenstadt-Dialog in Euskirchen am Mittwoch 20. Oktober per Zoom-Konferenz – Anmeldung erforderlich

Euskirchen – Das Hochwasserereignis Mitte Juli hat einen immensen Schaden auch in unserer Innenstadt hinterlassen. Mit einem Innenstadtdialog bieten die Stadt Euskirchen und der Stadtmarketingverein z.eu.s ein Format zur Begleitung des Wiederaufbaus der Euskirchener Innenstadt an. Hierzu möchten wir mit den Akteuren der Innenstadt in den Austausch kommen, die Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen und über den Wiederaufbau sprechen.

Im 3. Innenstadtdialog wird erneut der Wiederaufbau der Neustraße und der Berliner Straße zwischen Klosterplatz und Gardebrunnenplatz zentrales Thema sein. Im Innenstadtdialog Mitte September wurden hierzu drei Szenarien zum Wiederaufbau vorgestellt und diskutiert. Das Ergebnis ist in die Ratsvorlage zur politischen Beratung eingeflossen. Zwischenzeitlich hat eine erste politische Beratung stattgefunden, die in einer Sondersitzung des Fachausschusses Ende Oktober fortgesetzt werden soll. Wir möchten Sie vor der weiteren politischen Beratung über den aktuellen Sachstand informieren und die Möglichkeit bieten, Ihre Meinung zu äußern.

Die rege Teilnahme von in der Neustraße und Berliner Straße ansässigen Gewerbetreibenden sowie Immobilieneigentümer/Innen würde zu einem differenzierten Meinungsbild beitragen.

Der 3. Innenstadtdialog findet statt am

Mittwoch, 20. Oktober 2021 um 16.00 Uhr per Zoom-Konferenz.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Hierzu schreiben Sie bitte eine kurze Mail an mmontag@euskirchen.de und Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Link und die Zugangsdaten zur Teilnahme an dem Gespräch.

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Wer will bei Wirtschafts-Wegen mitreden? – Virtuelle Bürger-Versammlung am Montag 25. Oktober

Mechernich – Stadt Mechernich und Firma Ge-komm stellen vorläufiges Wirtschaftswegekonzept am 25. Oktober ab 18 Uhr in einer virtuellen Bürgerversammlung live im Netz vor – Mitsprachemöglichkeiten per Chat. Die Ergebnisse einer im Juli und August durchgeführten Bürgerbefragung zum Wirtschaftswegekonzept der Stadt Mechernich werden am Montag, 25. Oktober, um 18 Uhr in einer virtuellen Bürgerversammlung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung findet man unter dem Link  https://ge-komm-online.de/b/adm-mrn-ecr-2rc

Für die Stadtverwaltung Mechernich nehmen Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Georg Lenzen von der Tiefbauabteilung teil. Die Firma Ge-komm präsentiert die Ergebnisse der bisherigen Studie einschließlich eingegangener Kommentare, Anregungen und Forderungen aus der Bürgerschaft. Diese Kommentare werden anonymisiert.

An der virtuellen Bürgerversammlung kann jeder Bürger teilnehmen. Man benötigt dazu PC, Laptop, Tablet oder Handy. Kamera und/oder  Mikrofon sind nicht zwingend erforderlich. Die TeilnehmerInnen können zusätzlich in einer Chat-Funktion Fragen stellen, die im Rahmen der virtuellen Bürgerversammlung live beantwortet werden. Spezielle Software muss nicht installiert werden – die Zuschaltung kann z. B. über die Webbrowser Google Chrome oder Mozilla Firefox erfolgen.

Zukunftsfähige Wege

„Ziel der Studie war und bleibt es, in der Stadt Mechernich unter Einbeziehung der relevanten örtlichen Akteure ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wirtschaftswegenetz zu planen“, schreibt Georg Lenzen. Darüber hinaus sollen Handlungsoptionen für Investitionsentscheidungen und für die dauerhafte Unterhaltung der Wege aufgezeigt werden. Die Konzepterarbeitung wird seitens der Bezirksregierung Köln mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaft, des Bundes und des Landes zu 75 Prozent gefördert.

In einem ersten Schritt wurde in den vergangenen Monaten ein Konzept-Entwurf als Diskussionsgrundlage erarbeitet. Dazu wurden sämtliche öffentlichen und privaten Wege entsprechend ihrer Bedeutung und Funktion klassifiziert: Welche Wege und Brückenbauwerke sind für die Stadt unverzichtbar und haben eine hohe Priorität? Welche Wege könnten im Standard gesenkt, ökologisch aufgewertet oder sogar gänzlich aufgegeben werden? Welche Wege sind für die Allgemeinheit entbehrlich und könnten einzelnen Interessenten oder Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden?

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Sofort-Programm Bäume: Letzte Chance für Pflanzwillige – Noch bis zum 20. Oktober Anträge einreichen

Düren – Im Sommer dieses Jahres ist das Klimaschutz-Sofortprogramm „1000 Bäume für den Kreis Düren“ erneut an den Start gegangen. Antragssteller können sich damit bis zu fünf heimische Laubbäume sichern, die kostenfrei zur Abholung bereitgestellt werden. Erklärtes Ziel des Programms ist der Klimaschutz. Und da Bäume CO2 binden, leisten sie einen wichtigen Beitrag. „Jeder Baum zählt“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn.

Inzwischen haben das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, das das Sofortprogramm betreut, 128 Anträge erreicht. „Insgesamt werden dadurch in den kommenden Wochen rund 480 Bäume ausgegeben und in den heimischen Gärten der Bürgerinnen und Bürger, aber auch in den Gemeinden eingepflanzt. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Allein aus Düren kamen 25 Anträge, dicht gefolgt von Nörvenich mit 20 Anträgen und Linnich mit 17. Alle Antragssteller werden in Kürze über die weiteren Modalitäten informiert und können ihre Bäume bald abholen. Wer nun noch einen oder mehrere Bäume ergattern möchte, muss schnell sein. Noch bis zum 20. Oktober besteht die Möglichkeit, Anträge einzureichen. Möglich ist dies unter www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm. Danach endet die Frist für dieses Jahr, damit die jungen Bäume rechtzeitig zur Pflanzzeit ausgegeben werden können.

Wer noch mehr für die Umwelt und den Klimaschutz tun möchte, kann sich auch am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen. Landrat Wolfgang Spelthahn ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit einer Spende von 5 Euro die Aktion „Ein Baum für den Kreis Düren“ zu unterstützen. „Sie ermöglichen damit, dass im Kreisgebiet ein Baum gepflanzt werden kann“, so der Landrat. „Mit der Wiederaufforstung tragen Sie aktiv dazu bei, dem Baumsterben, das auch im Kreis Düren um sich greift, entgegenzuwirken.

Das Projekt wird mit dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde umgesetzt. Die Experten pflanzen und pflegen die Bäume.

Und so können Sie sich am Klima-Wald des Kreises Düren beteiligen:

Spenden bitte auf das Konto der

Sparkasse Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12.

Verwendungszweck: 8061.10001000 / Baumpatenschaft

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Stromausfall? Freiwillige Feuerwehr Aachen probt den Katastrophen-Fall

Aachen – Was passiert bei einem großflächigen Stromausfall? Wie können auch größere Anlagen im Notfall mit Strom versorgt werden? Bereits vor mehreren Jahren hat das Land NRW insgesamt 25 Notstromgeneratoren – sogenannte Energiemodule – mit je 250 kVA elektrischer Leistung beschafft und auf diverse Kommunen verteilt, um auf solche Notfälle schnell reagieren zu können. Die Energiemodule dienen der Bereitstellung größerer Strommengen im Notfall für Einsatzkräfte und Bevölkerung. In Aachen ist ein solches Modul bei der IuK-Einheit (Infrastruktur und Kommunikation) der Freiwilligen Feuerwehr stationiert.

Um das Vorgehen im Bereich der Inbetriebnahme und Betriebssicherheit der Energiemodule zu optimieren, sind jetzt vier Gruppen der insgesamt 25 Energiemodul-Standorte des Landes NRW gemeinsamen in Aachen ausgebildet worden. Die Feuerwehr-Expert*innen aus Bochum, Düren, Pulheim und Aachen trafen sich beim „Institut für elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft“ (IAEW) der RWTH Aachen. Das IAEW beschäftig sich u.a. mit den elektrischen Netzen und ist daher ein kompetenter Partner für die praxisorientierte Ausbildung. Das Institut verfügt neben einem elektrischen Versuchsnetz über eine elektrische Lastbank, mit der eine realitätsnahe elektrische Belastung der Stromerzeuger dargestellt werden kann.

Mit dieser Lastbank konnten alle Stromerzeuger der Gruppen mit je 250kVA Leistung (Ein Megawatt!) auch im Parallelbetrieb voll ausgelastet werden.

Ein einfaches Zusammenschalten mehrerer Generatoren an einem Stromnetz ist im Regelfall nicht möglich. Hier bedarf es spezieller Zusatzfunktionen der Stromaggregate, um im gemeinsamen Betrieb auch deutlich größere Anlagen im Notfall mit Strom versorgen zu können. Diese Zusatzfunktion ist bei den Geräten des Landes NRW vorhanden und ermöglicht somit auch die Versorgung größerer Leistungsabnehmer oder ausgedehnter Bereiche, welche vom öffentlichen Stromnetz getrennt sind.

Über mehrere Stunden hinweg konnte das Vorgehen im Bereich der Inbetriebnahme und Betriebssicherheit vermittelt und mit Hilfe des IAEW auch praktisch umgesetzt werden. Die Betreibermannschaften gewannen so noch mehr Sicherheit im Betrieb ihrer Anlagen und lernten sich auch einmal persönlich kennen. Auch zukünftig werden gemeinsame Ausbildungen zum Schutz der kritischen Infrastruktur weiter intensiviert.

Das in Aachen stationierte Energiemodul wird von einer Einheit der Freiwilligen Feuerwehr rein ehrenamtlich betreut. Einer Mitarbeit interessierter Elektrofachkräfte im Ehrenamt der Feuerwehr, abseits von Schlauch und Atemschutzgerät, steht also nichts im Wege. Interessierte können per Mail an freiwillige.feuerwehr@mail.aachen.de weitere Informationen anfordern.