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Stadt Meckenheim erinnert der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung hat anlässlich des Volkstrauertages an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. In der offiziellen Gedenkstunde der Stadt Meckenheim hob er die Bedeutung des Erinnerns in Zeiten von Kriegen, Konflikten und Krisen hervor. Sich auf die Auswirkungen von blutigen Auseinandersetzungen zu besinnen sei aber auch angesichts des Ablebens der Kriegsgeneration eine bedeutende Aufgabe aller Generationen. Wie schon in den Vorjahren brachten sich Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule mit ihren Textbeiträgen und selbst gestalteten Kunstwerken in die Veranstaltung ein. Der Kirchenchor der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim bereicherte musikalisch die Gedenkstunde, die von einer Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal begleitet wurde. Den Abschluss an der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße bildeten die Kranzniederlegung durch den Bürgermeister und ein Trompetensolo.

In seiner Rede sprach Jung von den weltweiten Krisenherden, die sich zu Flächenbränden ausbreiten und denen nicht nur viele militärische Angehörige, sondern auch unzählige Zivilistinnen und Zivilisten zum Opfer fallen. „Wir müssen uns mit Bildern und Szenarien beschäftigen, von denen wir gehofft hatten, dass sie sich gerade auf unserem Kontinent niemals wiederholen. Wir sehen, welche Schmerzen Menschen auch im vermeintlich aufgeklärten 21. Jahrhundert erleiden müssen und wozu sie in diesem Ausnahmezustand fähig sind“, so Jung, der die vielen zivilen und militärischen Todesopfer beklagte. „Die Botschaft, die uns all die Toten der aktuellen Kriege am Volkstrauertag mitgeben, ist unmissverständlich die Aufforderung, uns gemeinsam für den Frieden einzusetzen – ja tatsächlich um ihn zu kämpfen.“

Herausfordernd nannte der Bürgermeister die Gegenwart und bezog sich auf die „besorgniserregenden Entwicklungen global aber auch in Deutschland.“ Der gesellschaftliche Klimawandel, der sich nicht zuletzt an Wahlergebnissen ablesen lässt, sei in vollem Gange. „Die Bürgerinnen und Bürger setzen ihr Kreuzchen immer häufiger an den politischen Rändern, links und vor allem recht.“ Daraus resultiere „ein toxisches Gemisch, das unsere freie demokratische Wertegemeinschaft zusehends bedroht“, mahnte der Bürgermeister.

Der Volkstrauertag, aber nicht nur er, gebe Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen und in sich zu gehen. „Weltweit führen uns die Millionen Toten jeden Tag auf den über 830 Kriegsgräberstätten in der Obhut des Volksbundes unmissverständlich vor Augen, was Krieg anrichtet. Und die Gräber sind nur ein sichtbares Zeichen für die Brutalität kriegerischer Auseinandersetzung. Hinzu kommen all die körperlichen und seelischen Verletzungen der Überlebenden“, sagte der Bürgermeister.

Er rief alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für das Gute, für die Versöhnung unter den Menschen und Völkern einzusetzen. „Protestieren wir laut, wo wir Unrecht wahrnehmen. Helfen wir dort, wo andere missachtet und misshandelt werden. Der Volkstrauertag gibt uns einen klaren Handlungsauftrag: uns aktiv für eine friedliche Gegenwart und Zukunft einzusetzen“, so Jung. „Mögen wir aus der Vergangenheit lernen und mit Entschlossenheit in die Zukunft blicken – für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.“

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Neue Schieferland-(Klein)-Tierpraxis mit Herz in Kaisersesch

Kaisersesch – Sehr gerne sind Stadtbürgermeister Gerhard Weber und Wirtschaftsförderer Mario Leidens (Verbandsgemeinde Kaisersesch) der Einladung von Erik Fischer gefolgt und haben ihn und seine Mitarbeiterin in den Räumlichkeiten der neuen Tierarztpraxis in der Bahnhofsstraße 10 in Kaisersesch besucht. Freundlich, hell und mit sehr viel Liebe zu Detail wurden die modernen Praxisräume eingerichtet. Hund und Katze gehen, zumindest in den Wartebereichen, eigene Wege, was den Stressfaktor der kleinen Fellnasen und auch ihrer menschlichen Begleiter deutlich senkt. Sympathische Zeichnungen an den Wänden sowie der optimierte bedarfsgerechte Wartebereich tun ein Übriges und zeugen von echter Wertschätzung für Mensch und Tier.

Modern ausgestattet kann der Tiermediziner, der auf viele Jahre Erfahrung in einer Tierklinik vertrauen kann, mit digitalem Röntgen, über Ultraschalluntersuchungen bis zu Rhinoskopie ein breites Spektrum der modernen Tiermedizin anbieten. Vervollständigt wird dies durch ein eigenes In-House-Labor zur schnellen Diagnostik. Im Behandlungsraum fällt sofort der Kontrollmonitor ins Auge. Mit maximaler Transparenz und Offenheit werden die wartenden Begleiter hier informiert und erhalten die notwendigen Hilfestellungen zur schnellen Genesung der kleinen Patienten.

Erik Fischer erklärt uns gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Christina Müller, dass für die Zukunft auch ein Notdienst geplant ist. Weiterhin soll auch das Leistungsspektrum, unter anderem im chirurgischen Bereich, kontinuierlich ausgebaut werden.

Stadtbürgermeister Gerhard Weber, heute auch vertretend und im Namen von Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Tobias Wältermann von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibenden wünschen Erik Fischer und seinem Team alles Gute für seine Praxis.

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Herausragendes und spektakuläres Sportjahr für Nordrhein-Westfalen – Felix award 2024

Region/ Düsseldorf – Felix award 2024 – champions edition: Siege für Dressur-Legende Isabell Werth und Handballer Julian Köster – Mannschaft des Jahres wird deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Männer, Parasportlerin des Jahres Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek / Timo Boll erhält felix Ehrenpreis –

Preisverleihung im Zeichen von Olympia und Paralympics: Vor knapp 700 geladenen Gästen sind Team-Olympiasiegerin Isabell Werth (Dressurreiten / „Sportlerin des Jahres“) und Olympia-Zweiter Julian Köster (Handball / „Sportler des Jahres“) am Freitag, 15. November 2024, mit dem Publikumspreis felix award ausgezeichnet worden. Über die Trophäe freuten sich außerdem Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek (Tischtennis / „Para Sport felix“), Junioren-Weltmeisterin Caroline Heuser (Kanu / „Newcomerin des Jahres“) sowie der Mönchengladbacher Fußballprofi Rocco Reitz („Fußball felix“). Der Preis für die „Mannschaft des Jahres“ wurde zum zweiten Mal an die deutsche Hockey-Nationalmannschaft verliehen, „Trainer des Jahres“ wurde der Para-Tischtennistrainer Hannes Doesseler.

Im Vorfeld der feierlichen Verleihung wurden im Rahmen des felix award – champions edition rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris aus Nordrhein-Westfalen von der Sportstiftung NRW mit je 3.500 Euro für ihre sportlichen Spitzenleistungen prämiert. Die Sportstiftung NRW ist neben dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landessportbund NRW Mitveranstalter des felix award. Insgesamt wurde über eine halbe Million Euro an die Sportlerinnen und Sportler ausgeschüttet.

Den felix Ehrenpreis erhielt der siebenfache Olympiateilnehmer und Tischtennisspieler Timo Boll für seine herausragenden Leistungen im Sport, vor allem bei den Olympischen Spielen. In Paris beendete er seine olympische Karriere. Timo Boll hat den felix award geprägt, er gewann die Auszeichnung fünfmal in der Kategorie „Sportler des Jahres“ (2009, 2010, 2011, 2019 und 2021), im Jahr 2021 zusätzlich auch in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“. Bereits 2016 wurde er zum zehnjährigen felix-Jubiläum als bester „Sportler des Jahrzehnts“ gewürdigt. Timo Boll ist einer der erfolgreichsten Tischtennis-Spieler weltweit und gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zur absoluten Weltklasse.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das war ein herausragendes und spektakuläres Sportjahr für Nordrhein-Westfalen! Begeisternde Fußball- und Handball-Europameisterschaften im eigenen Land, das Double für Bayer 04 Leverkusen und überaus erfolgreiche Athletinnen und Athleten bei den Olympischen und Paralympischen Spielen. Die für den felix award nominierten Persönlichkeiten stehen für herausragende Leistungen, Einsatz und Disziplin. Sie alle haben uns immer wieder neu begeistert und uns unvergessliche Momente geschenkt. Mit dem felix award wollen wir sie als sportliche Spitze und als Botschafter für Toleranz, Respekt und Teamgeist würdigen. Nordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1 und alle Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer tragen dazu bei, diese Spitzenposition auch in Zukunft zu festigen.“

„Über die zu Recht stolzen Gewinnerinnen und Gewinner hinaus hat das zahlen- wie leistungsmäßig wieder beeindruckende NRW-Aufgebot in Paris bestätigt, dass sich verlässliche Investitionen in den Spitzensport lohnen. Deshalb müssen wir alle Register ziehen, um die finanzielle Ausstattung unserer drei Olympiastützpunkte in Köln, Essen und Dortmund auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten“, betont Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW, ergänzte: „Die heute ausgezeichneten Athletinnen und Athleten verkörpern eindrucksvoll, was durch Begeisterung, Hingabe und unermüdliches Engagement erreicht werden kann. Ihre Leistungen inspirieren, ihre persönlichen Geschichten machen Mut. Jede und jeder Einzelne ist als Botschafter und Vorbild wertvoll für das Sportland NRW. Es ist eine Investition in die Zukunft, unsere Sportlerinnen und Sportler nach Kräften zu unterstützen, um auch morgen Spitzenleistungen zu ermöglichen.“

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, erklärte: „Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen felix award – champions edition haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu der absoluten Spitze ihrer jeweiligen Disziplin gehören. Gleichzeitig hat der Anteil der Athletinnen und Athleten aus unserem Land bei den Olympischen und Paralympischen Spielen untermauert, welch große Bedeutung die Förderung des Leistungssports für das Sportland Nordrhein-Westfalen hat. Dies sollte uns als zusätzlicher Anreiz für die kommenden Jahre dienen.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick:

Sportler des Jahres: Julian Köster (Handball)
Julian Köster ist ein Schlüsselspieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft und als Kapitän des VfL Gummersbach Leistungsträger im Vereinshandball. Köster gilt im Handball als echter Allrounder mit großen Qualitäten und hatte auch bei dem Erfolg der Nationalmannschaft in Paris einen erheblichen Anteil: Nach einer erfolgreichen Gruppenphase und einer starken Finalrunde sicherte sich das deutsche Team im Finale gegen den amtierenden Weltmeister Dänemark Silber.

Sportlerin des Jahres: Isabell Werth (Dressurreiten)
Obwohl sie zunächst im Spring- und Vielseitigkeitsreiten aktiv war, entdeckte Werth im Alter von 17 Jahren ihr Talent im Dressurreiten. In den 1980er-Jahren entwickelte sie sich schnell zu einer herausragenden Athletin im Dressursport. Ihren Durchbruch feierte sie bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, wo sie Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel holte. Nach vielen Jahren herausragender Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene schrieb sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Paris ihre Erfolgsgeschichte weiter und holte mit ihrem Pferd Wendy Silber im Einzel und Gold mit dem Team. Damit gilt Isabell Werth als die erfolgreichste Reiterin der Welt und ist Deutschlands erfolgreichste Olympionikin.

Fußball felix: Rocco Reitz (Fußball)
Rocco Reitz ist eines der vielversprechendsten Talente im deutschen Fußball und steht derzeit bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Rocco Reitz spielt im zentralen Mittelfeld und ist bekannt für seine Übersicht, seine Ruhe am Ball und seine präzisen Pässe. Er ist ein Box-to-Box-Mittelfeldspieler, der sowohl defensiv als auch offensiv eine wichtige Rolle übernehmen kann. Nach seinem Debüt 2023 für die deutsche U21-Auswahl wurde Reitz im Mai in das Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft vor der Europameisterschaft 2024 berufen.

Newcomerin des Jahres: Caroline Heuser (Kanu-Rennsport)
Caroline Heuser zählt zu den aktuell größten Entdeckungen im Kanusport. Nach einem erfolgreichen Jahr 2023 ging es 2024 für sie weiter nach oben: In Ungarn erreichte sie in diesem Sommer ihre nächste Goldmedaille im K1 über 500 Meter bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Außerdem holte sie im deutschen K4-Boot über 500 Meter gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Silber. Nur sechs Tage später gewann sie bei den Kanu-Marathon-Europameisterschaften im Zweierkajak Silber. Zum krönenden Abschluss holte sie bei der Deutschen Meisterschaft insgesamt sechs Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften.

Para Sport felix: Sandra Mikolaschek (Tischtennis)
Sandra Mikolaschek zählt zu den besten paralympischen Tischtennisspielerinnen Deutschlands. Ihr Talent hat sie in diesem Jahr mehr als deutlich gezeigt – die junge Sportlerin holte paralympisches Gold im Einzel. In ihrem Heimatverein TTV Wimmelburg startete sie ihre sportliche Laufbahn. 2013 wechselte sie ans Deutsche Tischtennis-Internat nach Düsseldorf, um ihre sportliche Entwicklung voranzutreiben. Seitdem spielt sie für Borussia Düsseldorf in der 1. Bundesliga.

Trainer des Jahres: Hannes Doesseler (Tischtennis)
Hannes Doesseler ist eine der prägendsten Persönlichkeiten im deutschen Para-Tischtennissport und leitet als Bundesstützpunktleiter und Trainer das tägliche Training vieler Spitzensportlerinnen und -sportler des Deutschen Behindertensportverbandes im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf. Zu seinen Schützlingen zählen Sandra Mikolaschek, Thomas Schmidberger und Valentin Baus, die unter seiner Führung unter anderem bei den Paralympischen Spielen in Paris 2024 außergewöhnliche Erfolge wie die Goldmedaille im Einzel Frauen und die Silbermedaille im Einzel und Doppel Männer feiern konnten. 

Mannschaft des Jahres: Deutsche Hockey-Nationalmannschaft
Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft zählt zu den traditionsreichsten Teams im internationalen Hockey und stets zum Favoritenkreis im Kampf um Medaillen. Bei Olympia in Paris begeisterte sie mit taktischer Disziplin, spielerischer Kreativität und physischer Stärke und zog zielstrebig ins Finale ein. Dort unterlag die deutsche Mannschaft dem Nachbarland Niederlande im Shootout und konnte die Silbermedaille gewinnen.

Über den felix award
Seit 2007 werden Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben, mit den felix awards ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigen das Land Nordrhein-Westfalen, der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und die Sportstiftung NRW sowohl den Spitzensport als auch herausragende Persönlichkeiten des Sports. Eine Jury nominiert jeweils fünf Anwärterinnen und Anwärter auf den Award in sieben Kategorien. Der Publikumspreis wird – mit Ausnahme der Kategorie „Trainer*in des Jahres“ – per Online-Voting durch Bürgerinnen und Bürger vergeben. Die Verleihung des felix award findet jedes Jahr im Rahmen einer feierlichen Gala statt.

 

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Heimatpreis Jülich vergeben an „Vorbilder und Botschafter unseres Gemeinschaftssinns“

Jülich – Feierstunde im Neuen Rathaus mit Bürgermeister Axel Fuchs – Die Stadt Jülich hat den Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024 vergeben. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“.

Insgesamt sind acht Bewerbungen für den Heimat-Preis eingegangen, unter denen die drei Preisträger des Jahres 2024 ermittelt und zu einer Feierstunde in den Kleinen Sitzungsaal des Neuen Rathauses eingeladen wurden. Die Jury setzt sich aus Bürgermeister Axel Fuchs, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Dezernenten der Stadt Jülich zusammen.

„Die Entscheidung, die Preisträger festzulegen, ist der Jury nicht leichtgefallen. Jeder Antrag hat es verdient, mit dem Heimatpreis ausgezeichnet zu werden.“, so Bürgermeister Axel Fuchs in seiner Ansprache zur Preisverleihung.  „Die Preise erhalten ganz unterschiedliche Projekte, auf verschiedenste Weise aber mit Leidenschaft für unsere Gemeinschaft und exemplarisch für alle, die sich für unsere Heimat einsetzen und als Vorbilder und Botschafter unseres Gemeinschaftssinns fungiere“, so Fuchs. Um die Tätigkeit aller zu würdigen, verkündet Bürgermeister Axel Fuchs, dass auch die übrigen Bewerber eine Anerkennung in Höhe von 250 € erhalten werden.

Den 3. Preis und damit 1000 Euro Preisgeld erhielt die Initiativgruppe ehemalige Sendestelle der Deutschen Welle zur Unterstützung der Wanderausstellung „Von Jülich in die ganze Welt“ zur zeit- und technikgeschichtlichen Bedeutung der ehemaligen Kurzwellensendeanlage Jülich. Die Rundfunkstelle Jülich hat seit den 50er bis in die 2000er Jahre auf dem jetzigen Gelände des Brainergy-Parks bestanden und seit 1956 die Programme der „Deutschen Welle“ in die ganze Welt ausgestrahlt. Ziel der Initiativgruppe ist es, die Geschichte der Anlage zu erforschen, zu präsentieren und Zusammenhänge zur Vergangenheit und auch zur heutigen Zeit zu zeigen.

Der 2. Preis und damit 1500 Preisgeld wurde Herbert Hüpgen verliehen für sein vielfältiges Engagement über Jahrzehnte in verschiedenen Vereinen. Über zehn Jahre hat er den Vorsitz im Heimatverein Lich-Steinstraß, seit 50 Jahren ist er im Fanclub Lich-Steinstraß aktiv und organisiert Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren wie Grillfeste, Karnevals- oder Weihnachtsfeiern für Besuchende auch aus den umliegenden Dörfern und der Innenstadt. Da Herbert Hüpgen nicht bei der Feierstunde anwesend sein konnte, versprach der Bürgermeister, ihm die Präsente und den Preis höchstpersönlich zu überbringen.

Schließlich ging der 1. Preis mit 2500 Euro an die St. Hubertus Schützenbruderschaft Welldorf 1859 e.V., die das Bezirksbundesschützenfest in Welldorf ausgerichtet hat und die Wichtigkeit von Miteinander- und Füreinander zeigt sowie für Zusammenhalt für die Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Veranstaltungen sorgt und die Wahrung von Traditionsbewusstsein.

 

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Erste Eschweiler Bildungs- und Beratungsmesse am Montag 18. November im Talbahnhof

Eschweiler – In Deutschland haben über sechs Millionen Erwachsene Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, sogenannte „gering Literalisierte“. Das entspricht etwa jedem achten Erwachsenen. In Eschweiler betrifft dies statistisch rund 4000 Bürgerinnen und Bürger. Menschen mit geringen Grundkenntnissen im Lesen und Schreiben stoßen oft auf erhebliche Barrieren beim Zugang zu Bildung, Beschäftigung und anderen wichtigen gesellschaftlichen Ressourcen.

Auf der Basis des im Weiterbildungsgesetz in Paragraph 13 a verankerten Förderinstruments „Maßnahmen für regionale Bildungsentwicklung“ strebt die Volkshochschule Eschweiler an, eine Bildungsallianz zu initiieren. In diesem Sinne wird es erstmalig eine Bildungs- und Beratungsmesse geben. Sie findet am Montag, 18. November 2024, von 9.30 bis 17 Uhr im Talbahnhof (Raiffeisen-Platz 1-3) statt.

Bei dieser Veranstaltung werden Bildungs- und Beratungsangebote sowie niedrigschwellige Qualifizierungsprojekte präsentiert, die speziell auf die Bedürfnisse von Personen ohne Ausbildung oder mit geringfügiger Beschäftigung zugeschnitten sind. Darüber hinaus können Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Außerdem gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Musikbeiträgen sowie Auftritten des Eschweiler Comedians Khalid Bounouar.

„Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich über Angebote zu informieren, die ihnen helfen, ihre Grundbildung zu verbessern und ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern“, sagt Silvia Hannemann. Die Leiterin der Volkshochschule Eschweiler blickt auch noch weiter nach vorne: „Unser langfristiges Ziel ist, eine funktionierende Bildungskette zu etablieren.“ Das sei nicht alleine mit einer Bildungsmesse zu erreichen. „Es bedarf vielmehr einer nachhaltigen Arbeit, um die wir uns alle gemeinsam bemühen“, betont Silvia Hannemann. Die Bildungsmesse bilde somit einen Auftakt. „Wir haben ein Projekt angestoßen, das alle Akteure zusammenbringen möchte, um gemeinsam etwas zu entwickeln für Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.“

Nadine Leonhardt begrüßt die Bemühungen der Volkshochschule und ihrer Kooperationspartner. „Die Bildungs- und Beratungsmesse ist eine ganz wichtige Veranstaltung. Sie übermittelt Menschen, die große Potenziale haben, aber oftmals schwer zu erreichen sind, niedrigschwellig umfangreiche Informationen“, lobt die Eschweiler Bürgermeisterin. Außerdem biete die Messe im Talbahnhof „dem bestehenden tollen Netzwerk eine gute Möglichkeit, sich und seine Arbeit vorzustellen“.

Als Aussteller aus diesem Netzwerk beteiligen sich neben der VHS folgende Einrichtungen, Vereine und Behörden an der Messe: Agentur für Arbeit, Amt für Soziales, Senioren und Integration der Stadt Eschweiler, Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt, Gesundheitskiosk der Städtregion Aachen, Jobcenter Eschweiler, Low-Tec, Quartiersmanager der Stadt Eschweiler, Stadtbücherei, Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) und Wabe.

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Schüler*innen Ehrung 2024 – „Wir in Aachen. Wir fördern unsere jungen, engagierten Talente“

Aachen – Die Ehrung fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt und erstmals waren auch junge Erwachsene des VHS College dabei – Es war ein Jubiläum: Zum mittlerweile 25. Mal hatte die Stadt Aachen am Donnerstag, 14. November Schüler*innen ins Rathaus eingeladen, um sie bei der Schüler*innenehrung für ihr überdurchschnittliches soziales Engagement, herausragende musikalische, künstlerische oder kognitive Leistungen auszuzeichnen.

Die jungen Menschen werden einzeln, teilweise aber auch als Gruppe geehrt. Sie werden von ihren Schulen vorgeschlagen und dann von einer Jury ausgesucht. „Der Termin ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, weil es wichtig ist das es Euch und Sie gibt“, betonte Heinrich Brötz, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Kultur in seinem Grußwort. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen seien wichtig für das Gemeinwesen an ihren Schulen und oft auch darüber hinaus für das Gemeinwesen der Stadt. „Das Engagement in der Schule ist oft die Keimzelle für das, was später in der Stadt passiert“, ist Brötz überzeugt.

Der Beigeordnete schlug bei seiner Begrüßung der 57 zu Ehrenden dann auch einen weiten Bogen zurück in die Geschichte, ins Jahr 1944. Er erinnerte an Aachen als erste Großstadt in Deutschland, die von der Nazi-Diktatur befreit wurde, Monate, bevor der Krieg schließlich endete. Junge Männer im Alter von 16 oder 17 Jahren seien kurz vorher noch in den Krieg geschickt wurden: „Menschen in Eurem Alter.“. Aber, so Brötz: „Für sieben oder acht Monate war das befreite Aachen dann auch eine Art Demokratielabor.“ Hier sieht er eine klare Brücke zum Engagement der Schüler*innen, dass häufig eben auch ein „Demokratielabor“ sei. Die Stadt sei auch immer auf der Suche nach der richtigen Form der Jugendpartizipation. Der Beigeordnete lud die Jugendlichen, die mit ihren Lehrer*innen, Rektor*innen, Schulpolitiker*innen und Eltern im Krönungssaal saßen, ein: „Melden Sie sich bei uns, bei der Stadt, bei der Kommunalpolitik. Sagt uns, wo, bei welchen Themen und in welcher Form wollt Ihr mitreden?“

Eine Urkunde und Gutscheine

Danach ging es dann an die Übergabe der Urkunden und sicher noch wichtiger, wie Brötz mit einem Augenzwinkern betonte, den mit Gutscheinen gut gefüllten Geschenkbeutel. Und wie bereits in den letzten 24 Jahren beeindruckte das, für was die 57 Schüler*innen geehrt wurden. Denn in vielen Fällen bleibt es nicht nur bei musikalischen, kognitiven, künstlerischen Leistungen oder sozialem Engagement allein. Viele der Jugendlichen sind zusätzlich mehrfach aktiv als Klassensprecher*in, in der Schüler*innenvertretung, bei der Nachhilfe, als Verkehrshelfer*in an Grundschulen, im Sanitätsdienst der Schule, bei der Organisation und Moderation von Schulfesten, am Weltfrauentag oder einfach „nur“ die „gute Seele der Schule“. „Ich finde, jede Klasse und jede Schule braucht eine solche gute Seele“, so der Beigeordnete. Erstmals wurden in diesem Jahr nicht nur Schüler*innen der weiterführenden Aachener Schulen geehrt, sondern auch junge Erwachsene, die derzeit am College der VHS Aachen einen Bildungsabschluss anstreben.

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Preisverleihung zum Sparkassen-Riesling 2024

Mayen/Münstermaifeld/Region – Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse (KSK) Mayen, begrüßte neben den teilnehmenden Winzern sowie den Mitgliedern der Jury zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft zur feierlichen Preisverleihung im Schloss von der Leyen in Kobern-Gondorf: „Zwölf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, die deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen soll. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 12. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Karl-Josef Esch betonte, dass die Juroren angesichts der durchweg hervorragenden Qualität keine leichte Auswahl hatten: „Wir sind stolz, dass wir die Winzerinnen und Winzer unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ wieder begleiten und gemeinsam einen Mehrwert für die Region schaffen durften. Und dieses „Herzblut“, das Sie, liebe Winzerinnen und Winzer, in Ihre guten Tropfen stecken, das schmeckt man auch. Ganz besonders freut es uns für den Winzerhof Gietzen aus Hatzenport, der es mit einem seiner Weine  zum wiederholten Male auf den ersten Platz geschafft hat.“

„Die Weinkultur ist das Aushängeschild, das Markenzeichen und Identifikationssymbol unseres Landkreises Mayen-Koblenz. Insbesondere die Rieslingweine der Terrassenmosel haben sich weltweit einen Namen gemacht. Ausschlaggebend dafür ist die Qualität, die man durch das Herzblut der Winzer einmal mehr auch in den nun ausgezeichneten Weinen schmeckt. Das macht mich als Landrat besonders stolz“, so der Landrat und KSK-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Alexander Saftig.

Teilnehmen konnten wieder alle Rieslingweine des Jahrgangs 2023 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 16 Weinbaubetrieben.

In einer Blindverkostung bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten bereits im Oktober in Kobern-Gondorf alle angestellten Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung mit Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen schließlich in die zweite Proberunde, an der 15 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Dr. Karl Graf zu Eltz, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Vertreterinnen und Vertreter der Presse sowie KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes.

Geleitet wurden alle Blindverkostungen von Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer, der den Wettbewerb wieder mit großer Expertise und Engagement fachlich begleitet hat.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein aus der Steillage trocken“ vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport zum Sieger gekürt werden. Den 2. Platz belegte der2023er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Hochgewächs“ vom Weingut Winzerhaus Christian Müller ebenfalls aus Hatzenport. Auf den 3. Platz schaffte es der2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Auslese“ vom Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern.

Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel bedankten sich zum Abschluss der Siegerehrung bei allen Winzerinnen und Winzern für ihren Einsatz und ihre Teilnahme beim Sparkassen-Riesling. „Die Terrassenmosel ist ein nichtwegzudenkender Bestandteil unserer Region. Hervorragende Weine wachsen hier und werden ebenso hervorragend ausgebaut. Wir haben mit dem Wettbewerb „Sparkassenriesling des Jahres“ eine Plattform für all diese engagierten Winzerinnen und Winzer und ihre Weine geschaffen. Der große Zuspruch von Anfang an ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich, weiterzumachen“, sind sich die beiden Vorstände Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel einig. Gemeinsam gratulierten sie den Gewinnern zu ihrem Erfolg und überreichten traditionell die Urkunden und Glastrophäen.

 

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Sportplatzfrage vertagt – Zahlreiche Aktive und Funktionäre der TuS Mechernich und des VfL Kommern demonstrierten im Ratssaal gegen die Pläne

Mechernich/Kommern – Konzept für Eifel- und Wälschbachstadion löst im Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur intensive Debatte aus – Rote Trainingsjacken auf der einen, blau-schwarze Oberteile auf der anderen Seite. Wäre das nicht der Mechernicher Ratssaal, sondern eine Stadionkulisse, dann wäre das wohl der untrügliche Beleg für ein Lokalderby zwischen der TuS Mechernich und dem VfL Kommern gewesen. Doch an diesem Abend stehen die Vereine vereint, um gegen die Pläne für ihre Sportstätten zu protestieren. Denn der Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur befasst sich mit dem städtischen Konzept für Eifel- und Wälschbachstadion.

Nach einer intensiven und teils emotionalen Debatte stand am Ende fest: Der Beschluss wird vertagt, die Verwaltung beauftragt, noch einmal mit den Vereinen ins Gespräch zu gehen, um an einer konsensfähigen Lösung zu arbeiten. „Die Zeit werden wir nutzen“, betonte Dezernent Ralf Claßen, der zuvor den weiteren Fahrplan skizziert hatte. Zeitnaher Austausch mit den Vereinen und anschließende Präsentation des Ergebnisses in der Schulausschuss-Sitzung im März. „Da wir erst danach den Haushalt einbringen und verabschieden, verlieren wir durch dieses Vorgehen auch keine Zeit“, erläuterte Claßen, der auch Kämmerer der Stadt am Bleiberg ist.

Als solcher hat er naturgemäß die finanziellen Spielräume der Kommune im Blick – und die sind am Ende die begrenzende Ressource. „Wir müssen das große Ganze, also alle Vereine im Stadtgebiet, im Blick behalten“, so Ralf Claßen. Schließlich gebe es auch Anträge von den großen Vereinen SG Rotbachtal und Satzvey, die gerne Kunstrasenplätze hätten. „Wenn wir also vier solcher Plätze bauen würden, dann wären das Kosten von bis zu fünf Millionen Euro“, so der Kämmerer. Investitionen, die am Ende möglicherweise über Steuererhöhungen finanziert werden müssten.

Vor diesem Hintergrund hatte die Verwaltung folgendes Konzept für die Zukunft der Sportstätten erarbeitet: Der Fußballplatz im Eifelstadion sollte von einem Asche- zu einem Rasenplatz umgestaltet werden. Geplante Kosten: etwa 200.000 Euro.

Kunstrasen fürs Schulzentrum

Der Rasenplatz am Schulzentrum sollte demnach abgetragen und stattdessen ein Kunstrasenplatz gebaut werden. Dieser Kunstrasenplatz wäre wetterbeständig und könnte auch von den Schulen intensiver genutzt werden. Die geschätzten Kosten: 500.000 Euro. Schließlich sollte der Tennenplatz in Kommern erhalten bleiben, um als Ausweichmöglichkeit für den Rasenplatz zu dienen. Doch die Vereine fühlten sich nicht so recht mitgenommen, waren nicht einverstanden mit diesen Planungen – und zeigten das mit der großen Präsenz von Aktiven und Funktionären im Ratssaal.

Diese neuen, offenbar umstrittenen Überlegungen waren nötig geworden, weil eine vorherige Konsenslösung nicht umsetzbar war. Die Aufgabe und Vermarktung des Eifelstadions sollte eigentlich ausreichend Geld einbringen, um die Kommerner Anlage auszubauen. Doch eine Vermarktung war wegen der Bodenverhältnisse unwirtschaftlich, am Wälschbachstadion eine Erweiterung wegen neuer rechtlicher Vorgaben des Landes nicht umsetzbar. So musste das neue Konzept her, das für den Ausschuss aber noch nicht beschlussfähig war.

Darauf konnten sich alle Politikerinnen und Politiker nach einer gut anderthalbstündigen Diskussion und einer 15-minütigen Sitzungsunterbrechung einigen. Ein Unentschieden also, dass den Gang in die Verlängerung bedeutet. Für die Zuschauer mit den roten Trainingsjacken und den blau-schwarze Oberteilen derweil noch kein Grund zum Jubeln, aber in einer Verlängerung lässt sich das Spiel schließlich noch in jede Richtung drehen.

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Neuer Höchstbetrag bei der Restcentspende in Aachen

Aachen – Knapp 12.000 Euro für den guten Zweck – Schon seit 1992 können Beschäftigte, Beamt*innen sowie Versorgungsempfänger*innen der Stadt Aachen monatlich zugunsten von gemeinnützigen Projekten auf einen Centbetrag ihres Gehaltes verzichten. Im vergangenen Jahr wurde von über 2.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfänger*innen einen Betrag von insgesamt 11.978 Euro zusammengetragen. Das ist der höchste Betrag seit Beginn der Restcentspende. Diese wirkt sich bei den einzelnen Mitarbeiter*innen nur im Centbetrag auf dem Gehaltsschein aus, summiert sich aber schnell zu einer großen Hilfe.

Markus Lennartz, Leiter des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation, konnte diese Summe am Dienstag, 12. November, an gemeinnützige Organisationen übergeben und erklärte: „Ich bin jedes Jahr stolz, dass eine solch große Summe zusammenkommt. Das zeigt, dass auch vermeintlich kleine Dinge eine Wirkung erzielen können.“ Er richtete einen herzlichen Dank, genauso wie Gesamtpersonalratsvorsitzender Karlheinz Welters und Stephan Baurmann, Vorsitzender des Personalrats der allgemeinen Verwaltung, an die Mitarbeitenden der Stadt, die jedes Jahr diese Centbeträge spenden.

Über jeweils 2.994 Euro finanzielle Unterstützung dürfen sich jetzt das Ronald-McDonald Haus, das Kingz Corner, das „Packprojekt“ des Sozialpädiatrischen Zentrum Aachen (SPZ) sowie der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen freuen. Vorschläge, an wen die Spenden übergeben werden, kommen auch aus der städtischen Belegschaft. Bei der Auswahl der zu unterstützenden Institutionen galten auch in diesem Jahr mehrere Kriterien. Wichtigster Aspekt ist, dass das Geld Kindern zugutekommt, ebenso spielen vor allem die Regionalität und geringe Kostenstrukturen eine große Rolle.

Die Vertreterinnen der Organisationen richteten ein großes Dankeschön an jede und jeden Einzelnen, die diese Spende möglich machen.

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„Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ zu Besuch beim SV Altenahr

Ahrweiler – Aktion hat Tennisplätze mit über 18.000 Euro unterstützt – Die schrecklichen Bilder von der Flut im spanischen Valencia wecken in Rheinland-Pfalz Erinnerungen an den Sommer vor drei Jahren. Damals traf eine andere Flutkatastrophe den Norden unseres Bundeslandes schwer. Seither unterstützt die Südpfalz den Wiederaufbau im Ahrtal. Mit der von den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim, der Stadt Landau und der Sparkasse Südpfalz ins Leben gerufenen Spendenaktion „Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ kamen rund 630.000 Euro an Unterstützung zusammen. 18.383,87 Euro flossen in das Projekt „Interimstennisplätze beim SV Altenahr“. Die Landräte Dietmar Seefeldt (SÜW), Dr. Fritz Brechtel (GER) und Svend Larsen (Vorstand Sparkasse Südpfalz) nutzten unlängst bei einem Vor-Ort-Besuch im Herbst die Gelegenheit, sich die neue Spielstätte im Ort Ahrbrück in der Verbandsgemeinde Altenahr selbst anzusehen.

Dort wurden sie von Landrätin Cornelia Weigand (Kreis Ahrweiler), dem Ahrbrücker Bürgermeister Guido Galle, dem Vereinsvorstand und Kindern der Tennisjugend herzlich empfangen. Die Gäste aus der Südpfalz informierten sich über die Situation des Tennisvereins, den Aufbau der neuen Tennisplätze und die Zukunftsaussichten. „Mit der neuen Spielstätte ist im wahrsten Sinne die Grundlage für die Zukunft des hiesigen Sportvereins gelegt worden. Es ist toll, den aktiven Vereinsvorstand und die lebhafte Vereinsjugend zu treffen“, so die Verwaltungschefs und der Sparkassen-Vorstand. „Solche Neuanlagen brauchen natürlich Zeit. Daher hatten die Verantwortlichen zunächst mit einem Sportzelt eine erste Übergangslösung geschaffen, um das Vereinsleben, das Gemeinschaft stiftet und Austausch schafft, am Leben zu erhalten.“ Es mache sie stolz und dankbar, dass sich so viele Menschen in der Südpfalz an der Spendenaktion beteiligt und die Tennisplätze mit ermöglicht hätten, so Seefeldt, Brechtel und Larsen.

Hintergrund: Der Sportverein Altenahr mit einer sehr aktiven Tennisabteilung wurde bei der Flutkatastrophe vor drei Jahren existenziell getroffen. Seine Tennisanlage mit drei Tennisplätzen und einem Clubhaus wurden von einer Flutwelle, die sich an einer nahen Eisenbahnbrücke angestaut hatte, zerstört. Auf einem alten Sportgelände an einer Schule wurde schließlich ein Sportzelt errichtet, das auch von anderen Abteilungen des Sportvereins gemeinschaftlich genutzt wurde. Mitte 2023 konnten zwei neue, moderne Tennisplätze entstehen. Diese hat „Weinregion für Weinregion – Südpfalz hilft dem Ahrtal“ finanziell unterstützt.