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Walter-Hasenclever-Preisträgerin: Marica Bodrožić bewegt die Menschen mit ihrer Lesung im Ludwig Forum Aachen

Aachen – Im Aachener Ludwig Forum für Internationale Kunst ist einen Vormittag lang die Literatur in den Vordergrund gerückt: Denn Marica Bodrožić, aktuelle Trägerin des Walter-Hasenclever-Literaturpreises 2020/21, bewegte am Sonntag, 7. November, die Menschen und nahm ihre Leserinnen und Leser mit in ein Sprachuniversum, das hoffen lässt – auf gute Gedanken und neue Worte. Bereits im letzten Jahr hatte man ihr die renommierte, mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung zugesprochen, die seit 1996 alle zwei Jahre das Gedenken an den in Aachen geborenen Schriftsteller Walter Hasenclever (1880-1940) pflegt, einer wichtigen Stimme des literarischen Expressionismus‘.

Ausgezeichnet: Marica Bodrožić nimmt ein Jahr nach der Verleihung den Hasenclever-Literaturpreis in Empfang. Foto: Copyright Stadt Aachen/Heike Lachmann

In Erinnerung an den Dramatiker, Lyriker und Antifaschisten
Nun konnte der virtuellen Ehrung endlich die tatsächliche Überreichung folgen – in Anwesenheit des Vorstandes mit dem Vorsitzendem Jürgen Lauer, zahlreicher Mitglieder*innen, Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebes der Stadt Aachen, und gespannter Literaturfans. In kleinen Pausen sorgte Gitarrist Balthasar Weigand (Musikschule Aachen) mit filigranem Spiel und gut ausgewählten, melancholisch-schönen Kompositionen virtuos für Raum zum Mit- und Nachdenken.

In Erinnerung an Hasenclever, den Dramatiker, Lyriker und Antifaschisten, der unter den Nazis nach Frankreich emigrierte und sich dort im Alter von 50 Jahren in einem Internierungslager verzweifelt das Leben nahm. Ein „Echo“ zu Hasenclevers Gedanken fand die Jury der Walter-Hasenclever-Gesellschaft in Marica Bodrožić. Beteiligt waren bei der Entscheidung auch die jungen Leute der Oberstufe am Aachener Einhard-Gymnasium, dem einstigen Königlichen Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, wo einst Hasenclever die Schulbank drückte.

Die geehrte Autorin, Jahrgang 1973, ist kroatischer Abstammung (Dalmatien) und lebt in Berlin. Sie wurde bis zu ihrem zehnten Lebensjahr von ihrem Großvater in der Nähe von Split aufgezogen und kam 1983 nach Deutschland. Heimat sowie der Blick auf Mittel-Europa sind zentrale Themen für sie, damit Fragen der Identität, die sie in ihrer poetischen Sprache weiterentwickelt – nicht nostalgisch und rückwärtsgewandt, sondern mit lebhafter Zuneigung zum heutigen Leben. Bodrožić reiht sich als würdige Nachfolgerin von Größen wie Herta Müller, Ralf Rothmann und Robert Menasse ein, die vor ihr ebenfalls den Preis erhalten haben.

Ein Ruf von Aachen aus in die deutsche Literaturlandschaft
Zur Preisverleihung am Sonntag hatte die Preisträgerin ein besonderes Geschenk im Gepäck: Ein Text aus ihrem noch unveröffentlichten Werk „Die Arbeit der Vögel. Seelenstenogramme“ (Luchterhand Literaturverlag), das im März 2022 erscheint. „Die Texte habe ich geschrieben, als ich Walter Benjamins Fluchtweg über die Pyrenäen gegangen bin“, berichtete sie. Sie erinnert damit an den jüdischen Philosophen, der 1940 über das Gebirge zwischen Frankreich und Spanien vor den Nazis flüchtete.

Auf diesem bewegenden Hintergrund hat Marica Bodrožić weitergedacht und -gefühlt, sich und ihr Volk damit in Verbindung gebracht. „Eine Frau, die Sterne erbt und färbt“, begrüßte Mario Johnen als Moderator für die Walter-Hasenclever-Gesellschaft die Preisträgerin und nannte dabei gleich einen ihrer prominenten Titel „Sterne erben, Sterne färben“, der von ihrer „Ankunft“ in der deutschen Sprache erzählt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagte im Rahmen der Veranstaltung: „Wir waren durch Corona vom Leben abgeschnitten, das dürfen wir nicht vergessen.“ Heute erkenne man mit der persönlichen Anwesenheit der Autorin, die „Sprachkunst und hohe Empathie“ beweise, dass solche Begegnungen durch nichts zu ersetzen sind. „Noch immer sind Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit unsere Probleme“, blickte Keupen in die Gegenwart und hofft, dass von Aachen aus ein Ruf in die deutsche Literaturlandschaft gehe: „Ich würde mich auch freuen, wenn das Theater ein Stück des Dramatikers Hasenclever aufführen würde.“

In seiner Laudatio nahm Professor Dr. Jürgen Trabant aus Berlin den „roten Faden“ auf, um Bodrožić in Verbindung zum Aachener Dichter zu bringen, dessen Bücher am 10. Mai 1933 von den Nazis verbrannt wurden. Mit Trabants Hilfe konnten Zuhörerinnen und Zuhörer eintauchen in die poetisch-philosophische Welt der kroatischen Autorin. „Sprache ist mit dem Atem verbunden, etwas Vitales, Geheimnisvolles“, nannte er eine Grunderkenntnis, die jedem das Werk von Marica Bodrožić erschließen hilft. Die Stärke der Preisträgerin sei die „narrative Auseinandersetzung mit Leben und Krieg“ in Verbindung mit dem Nachdenken über die Sprache, einer „körperlichen Sprache“, die Worte denkend erschaffen könne.

Bodrožić gab an diesem besonderen Tag weitere Kostproben aus ihrem Werk. Der Walter-Hasenclever-Preis sei für sie eine Aufforderung „schreibend, denkend, atmend wach zu bleiben“. Zum Abschluss gab es für Bodrožić viel Applaus, Blumen und die Urkunde mit Hasenclevers Porträt. Der Walter-Hasenclever-Preis wird gemeinschaftlich von der Gesellschaft, dem Schiller-Archiv Marbach, Mitgliedern des Buchhandels in Aachen, dem Einhard-Gymnasium und der Stadt Aachen getragen.

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Stadt Mayen ist nun Mitglied der MY-Gemeinschaft

Mayen – Der Mayener Stadtrat hat es in seiner letzten Sitzung beschlossen: Die Stadt Mayen ist nunmehr Mitglied der MY-Gemeinschaft. So können die bisher guten Kontakte zwischen der Kaufmannschaft und der Verwaltung noch weiter vertieft werden.

Christina Wolff, Wirtschaftsförderin für die Innenstadt, wurde kürzlich auch als Beisitzerin in den MY-Vorstand gewählt: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und hoffe die bereits bestehende gute Zusammenarbeit als Mitglied des Vorstandes noch weiter intensivieren zu können.“

An der letzten Vorstandssitzung nahmen neben ihr und dem zuständigen Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann aber auch drei weitere Mitarbeiterinnen teil, die der MY-Gemeinschaft als künftige Ansprechpartnerinnen dienen: Marktmeisterin Yvonne Müller, Wirtschaftsförderin und einheitliche Ansprechpartnerin für den Bereich Wirtschaft Dagmar Luxem und die für Wirtschaft zuständige Bereichsleiterin Jasmin Alter.  Alle drei Mitarbeiterinnen haben in den vergangenen Monaten ihre jeweilige Funktion neu übernommen und konnten die Vorstandssitzung nutzen, um sich der MY-Gemeinschaft persönlich vorzustellen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der MY-Gemeinschaft und auf all das, was wir gemeinsam für die Stadt Mayen bewegen können“, erklärten die Mitarbeiterinnen unisono.

Weitere Themen der MY-Vorstandssitzung waren der Wirtschaftsbeirat, welcher sich aktuell in der Gründung befindet, die Durchführung des Weihnachtsmarktes, der Standort-Marketing- bzw. Verfügungsfonds sowie ein geplanter Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit im neuen Jahr.

Eine freudige Nachricht konnte den Vorstandsmitgliedern außerdem überbracht werden: Im Rahmen der Spendendosen-Aktion für die Hochwasseropfer kamen bisher fast 12.000 Euro zusammen. Diese kamen den betroffenen Mayenern zu Gute oder flossen ins Ahrtal.

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Neue Halle und Fahrzeuge für die Feuerwehr Alsdorf

Alsdorf – Alsdorfer Feuerwehr profitiert von erweiterter Halle und neuen Fahrzeugen. Die bestmögliche Ausstattung der Feuerwehr genießt in Alsdorf höchste Priorität. Fertiggestellt und in feierlichem Rahmen offiziell übergeben wurde jetzt die erweiterte Fahrzeughalle. Auch neue Fahrzeuge sind im Einsatz, zudem profitiert die Wehr von neuen Wärmebildkameras.

Die von der von der Stadtentwicklung Alsdorf in vier voneinander unabhängigen Bauabschnitten (BA) geplante umgesetzte Baumaßnahme wurde mit knapp 1,12 Millionen Euro abgerechnet. Der Umbau startete Anfang 2019, im ersten Bauabschnitt wurden die elektronische Schließanlage aller Tür- und Toranlagen der Feuerwache erneuert, im zweiten Schritt folgte die Erneuerung der gesamten asphaltierten und begrünten Innenhoffläche von ca. 1.520 Quadratmetern mit Erneuerung der Entwässerung, der Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen sowie die Erweiterung der Tor- und Zaunanlage mit neuer Einfahrt. Zum dritten Bauabschnitt gehörte im linken Fahrzeughallentrakt der Bestandshalle die Sanierung des gesamten Bodenbelages von ca. 450 Quadratmetern mit neuen Rüttelfliesen und der Neuaufbau eines tragfähigen Unterbaus. Erweitert wurde die Fahrzeughalle im vierten Bauabschnitt mit zusätzlichen drei Stellplätzen mit ca. 230 Quadratmetern und darin integrierter Elektrowerkstatt in massiver Bauweise von ca. 25 Quadratmetern. Ein stimmiges Gesamtpaket, wie Stadtbrandinspektor Markus Dohms als Wehrleiter bei der Übergabe unterstrich. „Wir sind dankbar, dass Rat und Verwaltung trotz finanzieller Engpässe die Investitionen in die Feuerwehr nie infrage stellen. Nicht zuletzt durch unsere Ausstattung sind wir im Einsatz auch großen Herausforderungen gewachsen!“

Zu dieser Ausstattung gehören neue Fahrzeuge im Fuhrpark. Zwei mittlere Löschfahrzeuge wurden jetzt in den Dienst gestellt, die ein 27 Jahre altes Löschfahrzeug aus Bettendorf und ein 34 Jahre altes der Züge Stadtmitte ablösen. Jeweils 230.000 Euro wurden in die neuen Fahrzeuge investiert, die über eine eine „Staffelbesatzung“ (6 Personen) verfügen, jedoch eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Gruppe (9 Personen) besitzen, so dass jedes dieser Fahrzeuge eigenständige Einsatzaufgaben in Verbindung mit dem Personal z.B. eines Mannschaftstransportwagens übernehmen kann. Zwei Atemschutzgeräte können während der Fahrt angelegt werden. Der Motor leistet 220 PS und überträgt die Kraft über ein automatisiertes Schaltgetriebe. Der feuerwehrtechnische Aufbau verfügt unter anderen über einen 1.000 Liter fassenden Löschwassertank, eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 2.000 l/min und einem Lichtmast. Bereits im Jahr 2020 wurde ein neuer Kommandowagen eingeführt, der als Dienstfahrzeug für die Wehr- und Wachleitung dient, für die Brandschutzdienststelle und für die Abteilung. Der bisherige Kommandowagen ist elf Jahre alt und weist eine Laufleistung von über 100.000 Kilometern auf. Durch die Beschaffung des neuen Fahrzeuges wird der alte Wagen fortan schwerpunktmäßig für die Rufbereitschaften des Einsatzleiters genutzt und seine hohe Laufleistung wird merklich reduziert. Der bereits im vergangenen Jahr neu in den Dienst gestellte Kommandowagen im Wert von 51.000 Euro leistet 140 kW (190 PS) und verfügt über ein automatisiertes Schaltgetriebe. Durch die Beschaffenheit als SUV mit Allradantrieb konnte das Fahrzeug sich im vergangenen Jahr bereits für Erkundungsfahrten bei Wald- und Flächenbränden bewähren. Ausgestattet ist es mit moderner Kommunikations- und Sicherheitstechnik.

Auch fünf neue Wärmebildkameras konnten beschafft werden. Die Notwendigkeit ergab sich aus dem Brandschutzbedarfsplan, aus dem hervorgeht, dass jeder vorgehende Trupp, der innerhalb eines verrauchten Gebäudes tätig wird, eine Wärmebildkamera mitführen soll. Mit dieser Wärmebildkamera können Feuerwehrangehörige in verrauchten Bereichen vermisste Personen, Brandherde, Glutnester oder gar einen eigenen Fluchtweg auffinden. Die Möglichkeit, sich in verrauchten Bereichen Sicht und Orientierung verschaffen zu können, stellt eine erhebliche Verbesserung des Brandschutzes und die Stärkung der eigenen Sicherheit dar.

„Wir sehen heute die Fortführung eines in den vergangenen zehn Jahren unternommenen Erneuerungsprozesses der Wehr“, sagte bei der Feierstunde Bürgermeister Alfred Sonders. „Eine Feuerwehr kostet eine Kommune zwar Geld – aber dieses Geld ist hier allerbestens angelegt. Ich bin froh, dass darüber auch im Stadtrat eigentlich immer Einigkeit herrscht.“ Er dankte allen Wehrangehörigen – und anwesenden Vertreterinnen und Vertretern des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) – für „die vielen, vielen geleisteten Stunden im Einsatz für die Nächsten. Es ist einfach toll, dass Sie bereit sind, sich derart für die Gemeinschaft einzusetzen!“ Eingesegnet wurden die neuen Fahrzeuge von Pfarrer Guido Fluthgraf. (apa)

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Viele Spenden – bislang 3 Millionen Euro – für die Münstereifeler Flutopfer

Bad Münstereifel – Beeindruckende 3 Mio € wurden bislang an die Bürgerstiftung Bad Münstereifel für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen gespendet. Viele Spender kennen Münstereifel, waren selbst für einen Tagesausflug zum Shoppen und Flanieren hier, haben hier Urlaub gemacht und die Atmosphäre des kleinen Städtchens an der Erft genossen. Es scheint, als wünschten sich alle, dass die Stadt ihr Gesicht und ihren Charme wiedererhält. Das mag ein Grund sein, warum die Spender so großzügig waren. „Es ist einfach überwältigend! Wir haben knapp 6.000 Spenden aus ganz Deutschland bekommen, darunter einige 5- oder 6-stellige Großspenden“, so Hannes Herbrand aus dem Vorstand der Bürgerstiftung.

Bereits seit Ende Juli hat die Bürgerstiftung die Spendengelder ausgeschüttet. Zunächst in einer kleinen Zahlung, bei der die NRW-Soforthilfe aufgestockt wurde. Peter Greven: „Uns war es wichtig, dass die Spenden gerecht verteilt werden und bei den Bedürftigen ankommen. Da eine Prüfung der Bedürftigkeit sehr herausfordernd ist, haben wir die bewilligten NRW-Soforthilfeanträge als Grundlage gewählt.“ Es hat viele Wochen gedauert, bis die Zahl derer, die die NRW-Soforthilfe bis zum Stichtag 31. August 2021 in Anspruch genommen haben, feststand. Erst dann konnte die Bürgerstiftung ein weiteres Mal eine Ausschüttung der Spendengelder vornehmen. „Diesmal werden den immerhin knapp 4.000 Betroffenen pro Person weitere 400 Euro überwiesen“, freut sich Peter Greven als Vorsitzender der Bürgerstiftung. Neben der oben erwähnten direkten Auszahlung wurden auch Bautrockner, Luftentfeuchtungsgeräte, Heizgeräte und etliches an weißer Ware angeschafft. Die Bürgerstiftung hat zudem die Kosten für die Verpflegung der Betroffenen aber auch der Helfer in der Kernstadt, Arloff und Iversheim übernommen. Durch den regelmäßigen Austausch mit der Stadtverwaltung konnten die Bedürfnisse jederzeit eruiert werden und die Spenden zielgenau eingesetzt werden. Inzwischen wurden auch Vereine unterstützt, die durch die Flut Schäden erlitten haben.

Für Projekte, die erst in den folgenden Monaten entstehen oder für Bedarfe, die jetzt noch nicht sichtbar sind, werden weitere Spendengelder verwendet. Auch im Weiteren ist dabei der regelmäßige Kontakt des Vorstandes zu den Bürgern, der Stadtverwaltung und den vielen Engagierten Münstereifels wichtig. „Ich bin überwältigt und unendlich dankbar, wie viele befreundete Kommunen und Partner der Stadt die Bürgerinnen und Bürger über die Bürgerstiftung mit Spenden bedacht haben. Aber auch die Bürgerschaft von Bad Münstereifel, die verschont geblieben ist, hat an die Betroffenen gespendet. Mit so viel Unterstützung wird uns der Wiederaufbau gelingen. Davon bin ich überzeugt“, bekräftigt die Bürgermeisterin und Vorstandsmitglied Sabine Preiser-Marian.

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Was kommt nach der Rekonstruktion? – Oberärztin informiert am Mittwoch 10. November in einem Online-Vortrag

Region/Mayen-Koblenz – Die weibliche Brust ist ein zentrales Organ der Weiblichkeit. Ein krankheitsbedingter Verlust bzw. Teilverlust ist daher für betroffene Frauen ein dramatischer Einschnitt. Die moderne Plastische Chirurgie versucht, mit ihren operativen Mitteln die Folgen eines Verlustes der Brust zu mildern und für die betroffenen Frauen wieder ein harmonisches, weibliches Körperbild herzustellen. Aber: Wird nur die betroffene Seite operiert oder auch die Gegenseite? Zahlt die Krankenkasse und muss ich für den Eingriff im Krankenhaus bleiben? Nur drei von zahlreichen Fragen, die Dr. Nina-Kathrin Kauer, Oberärztin für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie im Ev. Stift, im Rahmen eines Online-Vortrags beantwortet. „Was kommt nach der Rekonstruktion? Angleichende Operationen für die Gegenseite“ findet am Mittwoch, 10. November, von 17 bis 18 Uhr, statt.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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„Was hier geleistet wird, ist überragend“

Region/Mainz – Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathlet*innen aus den Wettkampfjahren 2019 und 2020 war wieder einmal famos. Das unterstrich neben Sportstaatssekretär Randolf Stich auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick als Gastgeber bei der 26. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes. In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden 120 herausragende Talente aus 34 Sportarten geehrt, die in den vergangenen beiden Jahren Titel bei Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften sowie Medaillen bei Jugend- und Junioren-Europa- oder Weltmeisterschaften erringen konnten.

Insgesamt standen diesmal nicht weniger als 142 Deutsche Meister*innen, 15 Europameister*innen und sogar zwei Weltmeister*innen auf der Ehrungsliste. Wobei mit dem großen Trampolin-Talent Aurelia Eislöffel vom MTV Bad Kreuznach zu Beginn des stets kurzweiligen Ehrungsmarathons auch ein Mädel mit der LSB-Ehrennadel in Bronze geehrt wurde, das bereits 2018 Deutsche Jugendmeisterin im Synchron-Wettbewerb geworden war – 2019 hatte Aurelia dann den Titel der Vize-Jugendweltmeisterin geholt. Zwischen den Ehrungsblöcken und den obligatorischen Gruppenfotos, die mit coolen Klängen wie David Guettas & Kelly Rowlands „When love takes over“ oder auch Survivors „Eye oft he Tiger“ passend untermalt wurden, gab´s neben dem einen oder anderen Showact auch launige Kurz-Interviews.

So wollte Moderator Heiko Bieser etwa von Sprint-Königin Sophia Junk (LG Rhein-Wied) wissen, ob sie eigentlich die 100- oder 200-Meter-Distanz besser findet. „Mir machen die 200 Meter einfach mehr Spaß“, sagte Junk und lächelte. „Weil die die Fliehkraft durch die Kurve einfach was anderes ist…“ In der Sportfördergruppe der Landespolizei RLP fühle sie sich „echt super gefördert – ich kann auch während meines Studiums meinem Sport nachgehen“. Die mehrfache Deutsche Kanu-Jugendmeisterin Paulina Pirro vom KSV Bad Kreuznach indes verriet im Plausch mit Bieser, dass sie rein gar nichts dagegen habe, wenn die Leute ihrer Heimatgemeinde Feilbingert immer wieder „wie wild“ mit ihr mitfieberten: „Schön, dass ganz viele hinter mit stehen und mich auch begleiten.“

Keine Frage: Von der LSB-Sportjugend geehrt zu werden, ist kein ganz schlechtes Omen. Schließlich standen in den vergangenen Jahren auch aktuelle Weltklasseathlet*innen wie Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul oder Ringer-Star Denis Kudla auf der Sportjugend-Bühne. Unter den Geehrten waren aber einmal mehr auch hoffnungsvolle Asse aus Nischensportarten wie Bogenschießen, Bowling oder Rasenkraftsport. LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick zollte jedem einzelnen Hochachtung.

„Einfach schön, hier zu stehen und so viele so viele freudige Gesichter in Präsenzform zu sehen – das war lange nicht mehr möglich“, sprach Bärnwick die Protagonist*innen des Abends direkt an. „Mit euren Erfolgen habt ihr einen großen Anteil daran, dass die Menschen nach der langen Bewegungspause wieder aktiv sind und den Weg zurück in den Sportverein finden.“ Der LSB-Präsident rief die jungen Ausnahmekönner*innen dazu auf, ihre Begeisterung für die Leibesübungen auch an andere weiterzugeben. „Denn wir alle wissen, dass Sport Werte vermittelt, die wir im ganzen Leben benötigen.“ Sportler*innen lebten den Fairplay-Gedanken meist in vorbildhafter Manier vor, sie würden ihren Konkurrent*innen auch nach einem harten Wettkampf stets die Hand geben. Sportler*innen seien mithin leuchtende Vorbilder und der lebende Beweis, dass sich Entbehrungen am Ende lohnten. Wobei ein großer Dank auch an die Eltern und Verwandten gehe, die durch ihren vielfältigen Support nicht selten erheblich zu den tollen Erfolgen beigetragen hätten. Viele Eltern und Verwandte weilten bei der Feierstunde mit der großen rheinland-pfälzischen Sportfamilie im Publikum und verfolgen die Auszeichnungen ihrer Lieben mit leuchtenden Augen und gezückten Smartphones. „Was hier auch von Eltern, Trainer*innen und Helfer*innen geleistet wird, ist überragend“, brachte es Wolfgang Bärnwick auf den Punkt.

„Ich kann wirklich sagen, wir kommen hier gerne her“, betonte Randolf Stich. „Es ist immer wieder toll zu sehen, wie viele engagierte junge Sportler*innen hier ausgezeichnet werden, die in ihren Disziplinen herausragende Leistungen vollbracht haben. Wenn man verdient gewinnt, ist das die Krönung für ein langes strapaziöses und anstrengendes Training.“ Mit Bärnwick wie auch mit Jugendstaatssekretär David Profit war sich der Sportstaatssekretär einig, dass den Jugendsport im Lande deutlich mehr auszeichne als allein die sportiven Meriten. „Für mich ist es das Wissen, dass auch Ehrlichkeit, Fairness und Respekt voreinander eine Selbstverständlichkeit sind – das zeichnet den Sport in Rheinland-Pfalz ganz besonders aus.“ Auf der Sportministerkonferenz in Koblenz hätten die Sportminister der Länder gerade „nochmal ganz klar das Signal gegeben, dass man alles tun will, um einen weiteren Lockdown zu verhindern – das war glaube ich ein wichtiges Signal in die ganze Republik hinein“.

Ausgezeichnet wurden im Rahmen der Feierstunde der größten Jugendorganisation in RLP übrigens nicht nur Topsportler*innen, sondern auch die diesjährigen StipS-Stipendiat*innen, die sich in überdurchschnittlicher Art und Weise für den Sport einsetzen. „Dieses Stipendium für junges Engagement im Sport ist ein wichtiges Signal“, weiß Randolf Stich. „Für uns ist es ganz wichtig, dass wir aktive und vor allem auch zukunftsfeste Vereine haben.“ Auch Bärnwick betonte, das Stipendium setze ein Zeichen und stärke das junge Engagement nachhaltig.

Für beste Unterhaltung der 260 Besucher in der Kultur- und Kongresshalle – neben den Sportler*innen waren auch zahlreiche Eltern, Trainer*innen, Betreuer*innen sowie hochrangige Repräsentant*innen aus Politik, Fachverbänden und Vereinen erschienen – sorgten die Apocalyptic Girls von den Rockin´ Wormel Worms, die Rope Skipperinnen „Ropes on Fire“ des TuS Mackenrodt, die A.C.I.M. Dance Crew des SV Goethe Mainz von Ece Bas sowie Tischtennis-Nationalspieler Felix Köhler aus der Nordpfalz mit seinem Teamkollegen Rafael Turrini vom Drittligisten TSG Kaiserslautern. Nicht zuletzt gab es auf offener Bühne mit den Sportjugend-Partnern Vereinsleben.de und ASS eine Verlosung mit attraktiven Preisen von Konzert-Tickets für Revolverheld und eine 90er-Party in Koblenz bis hin zu Tankgutscheinen im Wert von 50 Euro.

„Wir freuen uns heute schon auf die Ehrung im nächsten Jahr“, resümierte LSB-Präsident Bärnwick, bevor das große Büffet eröffnet wurde. „Dann werden wir uns wieder hier in Ingelheim treffen.“ Der Termin steht auch schon fest – am 1. April soll die Neuauflage der Meisterehrung der LSB-Sportjugend steigen.

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Betriebe im Rahmen der 45. Sportminister-Konferenz (SMK) im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein ausgezeichnet

Region/Koblenz – Spitzensportfreundliche Betriebe im Rahmen der SMK ausgezeichnet Als „Spitzensportfreundlicher Betrieb 2021“ ist im Rahmen der 45. Sportministerkonferenz (SMK) die Fresenius SE & Co. KGaA ausgezeichnet worden. Die Jury hatte für dieses Jahr diesen einen Kandidaten zur Auszeichnung ausgewählt. Die Übergabe der Urkunden fand wieder traditionsgemäß im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung der SMK statt; diesmal im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein.

Der Vorsitzende der Sportministerkonferenz 2021/2022, Minister Roger Lewentz, nahm gemeinsam mit dem DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann die Auszeichnung vor und betonte: „Die Partnerschaft des Leistungssportsystems mit möglichst zahlreichen Partnerunternehmen ist von besonderer Bedeutung für beide Seiten: Die Spitzensportlerinnen und -sportler können sich neben ihrer Sportkarriere auf das Berufsleben vorbereiten und die Unternehmen profitieren von ihrem hohen Engagement, indem sie außergewöhnlich motivierte und belastbare zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sich binden.“

Michael Lehmann, Abteilungsleiter Corporate Human Resources, und Jürgen Muthig, Leiter Berufsausbildung, nahmen für die Fresenius SE & Co KGaA die Auszeichnung entgegen. Michael Lehmann unterstrich dabei die Worte des SMK-Vorsitzenden: „Diese Partnerschaft mit den Olympiastützpunkten ist natürlich auch aufgrund der notwendigen Einzelfalllösungen mit zusätzlichem Aufwand verbunden, aber definitiv keine Einbahnstraße. Sie wird zunehmend auch zu einer Chance für unser Personalrecruiting. Wer als Sportler oder Sportlerin erfolgreich ist, will auch im Berufsleben mehr als Durchschnitt leisten.“

Da die 44. SMK pandemiebedingt im November 2020 nicht, wie ursprünglich geplant, in Bremen tagen konnte, sondern virtuell stattfinden musste, wurden die Urkunden für die Preisträger 2020 ebenfalls übergeben und zwar an folgende Preisträger:

  • für die Stadt Ludwigsburg an Robert Nitzsche, Fachbereichsleiter Organisation und Personal der Stadt, und dessen Stellvertreterin, Christine Eckert-Schöck
  • für die Opel Automobile GmbH an den Leiter Zentrale Berufsausbildung, Carsten Brust
  • für die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz des Landes Brandenburg an den Dezernatsleiter Grundsatzarbeit, integrierte Gefahrenabwehr und Technik, an Brandrat Maurice Kuhnert und den Olympiasieger im Zweier-Canadier von Rio 2016 und Oberbrandmeister Jan Vandrey.

Als geförderter Sportler zeigte sich Jan Vandrey sehr dankbar für ein ganz besonderes Förderprojekt: „Wer das Privileg hat, Athlet der Sportfördergruppe an der Landesfeuerwehrschule (LSTE) zu sein, für den stehen sowohl beruflich als auch sportlich alle Wege offen. Ich bin dem Land und dem Olympiastützpunkt Brandenburg dankbar, mir diese Möglichkeit eröffnet zu haben. Für mich hat die LSTE ein sehr großes und signifikantes Alleinstellungsmerkmal: Sie ist für mich wie eine Familie, die mich fördert, fordert und mir zu jeder Zeit den Rücken stärkt, um die bestmögliche Leistung im Sport und Beruf zu erbringen. Dank der LSTE habe ich zwei ehrgeizige Ziele parallel erreichen können: Ich bin Olympiasieger und habe eine hervorragende Berufsausbildung als Oberbrandmeister abgeschlossen.“

Alfons Hörmann, Präsident des DOSB, kommentierte die diesjährige Auszeichnung: „Wir arbeiten seit Jahren mit vielen wertvollen Partnern systematisch daran, die Rahmenbedingungen für die Duale Karriere konsequent weiterzuentwickeln. Unser Anspruch ist, dass möglichst allen geförderten Leistungssportlern und -sportlerinnen der sichere und erfolgreiche Start ins Berufsleben nach der Sportkarriere gelingt. Hierbei spielt die Partnerschaft mit den spitzensportfreundlichen Betrieben eine ganz entscheidende Rolle.“

Maßgeblich bei der Auswahl der Preisträger sind die Kriterien „langfristige Laufzeit“ der Projekte bzw. Partnerschaften, „zeitliche Flexibilität“ der Ausbildung und „individuelle Planbarkeit“ sowie die „enge Kooperation“ mit den Laufbahnberaterinnen und -beratern der zuständigen Olympiastützpunkte.

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Mamut-Projekt „Schleiden 21/26“ nach der Hochwasser-Katastrophe

Schleiden – Das Projekt „Schleiden 21/26“ dominiert den Haushaltsentwurf 2022. Der Schleidener Haushaltsentwurf für das Jahr 2022 ist zum achten Mal in Folge ausgeglichen. Der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer der Stadt Schleiden, Marcel Wolter, legte dem Schleidener Stadtrat am 4. November den achten ausgeglichenen Haushaltsentwurf für das Jahr 2022 mit einem Haushaltsvolumen von rund 44,1 Millionen Euro vor.

Der Entwurf sieht auch diesmal keinerlei Steuererhöhungen vor – weder bei der Grundsteuer A und B, weder bei der Gewerbesteuer noch bei der Hunde- und Zweitwohnungssteuer. Mit Ausnahme der Abfallgebühren für die Restmülltonnen, die aufgrund der Neuvergabe der Transportdienstleistungen in mehreren Kreiskommunen zum 1. Januar 2022 steigen werden, wird es keine weiteren Gebührenerhöhungen in Schleiden geben.

Mamut-Projekt „Schleiden 21/26“ nach der Hochwasserkatastrophe

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat das Gemeinwesen und die Lebenssituation vieler Menschen im Stadtgebiet Schleiden betroffen und erschüttert. Der Neu- und Wiederaufbau wird in den nächsten Jahren für alle Betroffenen, egal ob Privathaushalt, Gewerbe- oder Industriebetrieb, Einzelhandel oder Gastronomie eine große Herausforderung sein.

Die große Zerstörung der kommunalen Infrastruktur, und der damit verbundene Wiederauf- und Neubau wird die Verwaltung noch einige Jahren begleiten. Gerade die kommunale Infrastruktur mit ihren Bildungs-, Freizeit und kulturellen Einrichtungen machen eine Stadt lebenswert und ermöglichen ein gesellschaftliches Leben. „Wir haben die Aufgabe und die Verpflichtung gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen, die kommunale Infrastruktur wieder bestmöglich auf- und neuzubauen. Hierbei müssen wir uns den Anforderungen und Bedürfnissen der heutigen Zeit stellen und diese zukunftsorientiert ausrichten“, so der Erste Beigeordnete Marcel Wolter in seiner Haushaltsrede.

Wolter sieht zudem die Pflicht sämtliche Möglichkeiten auszuschöpfen, die die Menschen vor einer weiteren Hochwasserkatastrophe schützen. Hierzu gelte es interkommunale Kooperationen zu schließen und geeignete Hochwasserschutzmaßnahmen basiert auf einem aktuellen regionalen Hochwasserschutzkonzept an Urft und Olef zeitnah umzusetzen. „Einen reinen Wiederaufbau und ein weiter so, kann und wird es also nicht geben“, so Wolter.

Damit nimmt das Projekt „Schleiden 21/26“ sowie die bisher geplanten, nicht zurückgestellten Investitionsmaßnahmen den Großteil des Finanzhaushaltes in den nächsten Jahren für sich in Anspruch. In der mittelfristigen Finanzplanung des Haushaltsplanentwurfs werden im Zeitraum 2022 bis 2025 für den Maßnahmenkatalog von „Schleiden 21/26“ insgesamt rund 140 Millionen Euro eingeplant. „Ob die Maßnahmen in dem Umfang auch tatsächlich umgesetzt werden können, kann zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden“, ergänzt Wolter.

Der Umfang hänge einerseits von den Ergebnissen der bisher noch nicht abgeschlossenen Schadensbegutachtungen ab und auch von etwaigen, bisher noch nicht entdeckten Folgeschäden, womit nach der Winterperiode zu rechnen sei.

Zur Beseitigung der unmittelbaren Schäden sowie für Maßnahmen der Wiederherstellung der Infrastruktureinrichtungen gewährt das Land NRW den Kommunen eine Förderung in Höhe von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten.

Weitere größere Investitionsmaßnahmen

Neben dem Projekt „Schleiden 21/26“ warten weitere größere Investitionsmaßnahmen auf ihre Umsetzung. Darunter die Umsetzung von Maßnahmen aus dem „Digitalpakt Schulen“, der Bau des Sportparks Schleiden, die Sanierung der Zweifach-Turnhalle Schleiden und insbesondere die Großbaumaßnahme am Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden, die nun nach der Hochwasserkatastrophe auch noch die Sanierung der Dreifachturnhalle beinhaltet.

Haushaltsberatungen

Wolter wünschte den Fraktionen zum Abschluss seiner Haushaltsrede zielführende und vor allem zeitlich kurze Haushaltsberatungen. Der Wunsch des Kämmerers ist, den Haushalt 2022 in der kommenden Ratssitzung am 16. Dezember 2021 zu beschließen, denn gerade für die konkreten Planungen der Maßnahmen zum Wiederauf- und Neubau der kommunalen Infrastruktur nach der Hochwasserkatastrophe ist ein rechtskräftiger Haushaltsplan Voraussetzung.

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Neue App „tigerbooks“ öffnet Tür in neue Lesewelten für Kinder

Region/Koblenz – Kostenfreies Angebot der Bibliotheken
der “Onleihe Rheinland-Pfalz”. Spielerisch lesen lernen und Märchenwelten entdecken: Mit der neuen App „tigerbooks“ präsentieren die Bibliotheken im Verbund der „Onleihe Rheinland-Pfalz“ ein neues digitales Angebot für Kinder.

Einzige Voraussetzung für den kostenfreien Zugang: Ein gültiger Bibliotheksausweis. Mit dabei sind auch die Bibliotheken des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz (LBZ) in Koblenz, Speyer und Zweibrücken.

In der App stehen über 8000 eMedien für Kinder zwischen zwei und zehn Jahren zur Verfügung. Darunter eBooks zum Selbstlesen, Hörbücher, Hörspiele, Kinderlieder und Bilderbücher. In der Kategorie „tigerbooks“ sind zudem auch Bilderbücher mit Vorlesefunktion, Animationen, zusätzliche Lern- und Lesespiele und Audiorekorder zum Aufnehmen zu finden. Viele beliebte Figuren aus den gedruckten Büchern erwachen hier zum Leben: Darunter Conni, Bibi &Tina, Yakari, das Sams, der Regenbogenfisch oder Prinzessin Lilifee und Pettersson & Findus.

Für die Qualität der Inhalte stehen Kinderbuchverlage wie Oetinger, Ravensburger, Carlsen oder Kiddinx. Die App ist kindersicher, werbefrei und bietet keine Kaufmöglichkeiten und – anreize. Da die digitalen Kinderbücher online oder offline genutzt werden können, ist „tigerbooks“ auch ideal für unterwegs und kann auf bis zu drei Geräten gleichzeitig genutzt werden.

Für Mobilgeräte ist die kostenlose App bei Google Play oder im Apple AppStore zu finden. Für die Anmeldung klicken Bibliotheksnutzerinnen und nutzer „Bibliotheks-Log-in“ an, wählen das Bundesland Rheinland-Pfalz und den Ort der Heimatbibliothek aus und loggen sich dann mit Nummer und Passwort des Büchereiausweises ein.

Während der Ausleihdauer von 7 Tagen kann man sich beliebig oft in der App an- und abmelden, nach Ablauf der Leihfrist wird man automatisch ausgeloggt.

Weitere Informationen unter: https://tiger.media/tigerbooks/ und www.onleihe-rlp.de

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Weihbischof Franz Josef Gebert firmt im Dekanat Bitburg

Bitburg/Trier – Der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert beginnt am 12. November seine Firmreise durch das Dekanat Bitburg und wird etwa 300 Firmlingen das Sakrament spenden. Aufgrund der anhaltenden Corona-Situation gibt es in den Pfarreien teils mehrere Gottesdienste und Vorgespräche in kleineren Gruppen. Die Firmreise von Weihbischof Gebert endet am 21. November in Bitburg und beinhaltet folgende Stationen:

Freitag, 12. November um 16.30 und 19 Uhr sowie am Sonntag, 14. November um 10.30 und 15 Uhr in St. Ambrosius, Irrel; Samstag 13. November um 14, 16 und 18.30 Uhr in St. Philippus und Jakobus in Speicher; Samstag, 20. November um 15 und 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Maximin, Baustert und Sonntag, 21. November um 10.30 und 14.30 Uhr in der Liebfrauenkirche Bitburg. Die Pfarreiengemeinschaft Kyllburg setzt in diesem Jahr aus.