Bad Münstereifel/Mechernich – Angekündigter vorzeitiger und vertragswidriger Abzug der Abfallgefäße durch die Fa. Schönmackers. Da alle Bemühungen der betroffenen Kommunen mit Fa. Schönmackers einen Konsens über einen vertragskonformen Abzug der Gefäße (nach Vertragsende zum 31.12.2021) zu finden, gescheitert sind, hat die Stadt Mechernich als ausschreibende Stelle und Auftraggeber am 10.11.2021 rechtliche Schritte eingeleitet.
Das Landgericht Bonn hat daraufhin mit Beschluss vom 12.11.2021 dem Antrag der Stadt Mechernich auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung stattgegeben. Mit dem Beschluss wird der Fa. Schönmackers untersagt, die Abfallmietgefäße vor Ablauf des Vertragsendes am 31.12.2021 abzuziehen. Außerdem wird dem Unternehmen untersagt, die Bürger aufzufordern, die Abfallmietgefäße zur Abholung vor dem 31.12.2021 bereitzustellen.
Die Fa. Schönmackers hatte am 05.11.2021 auf ihrer Homepage und in der Müllalarm-App den Zeitplan zum vorzeitigen Abzug der Rest- und Bioabfallgefäße (nur Mietgefäße) veröffentlicht.
Ab 15.11.2021 sollte in den mit Abfallmietgefäßen ausgestatteten Kommunen im Kreis Euskirchen mit dem Abzug der Mietgefäße begonnen werden. Hierzu wurden bereits in der vergangenen Woche seitens der Fa. Schönmackers schriftliche Klassifizierungen der betreffenden Müllgefäße, sogenannte „Tonnenanhänger“, angebracht und die Bürger aufgefordert, das so markierte Gefäß nach der letzten Entleerung an Ort und Stelle zum Abzug stehen zu lassen.
Da diese Vorgehensweise nicht mit den Kommunen abgestimmt war und auch nicht deren Einverständnis fand, kam es nun zu den oben beschriebenen rechtlichen Konsequenzen für die Fa. Schönmackers.
Die Stadt Bad Münstereifel weist nochmals darauf hin, dass die Abfallmietgefäße der Fa. Schönmackers bis zum 31.12.2021 seitens der Bürger ganz normal weiter genutzt werden können. Somit gilt weiterhin, Abfallmietgefäße nicht zum vorzeitigen und vertragswidrigen Abzug durch die Fa. Schönmackers bereitzustellen.
Dreimal 10.000 Euro übergaben die Kaller Firmeninhaber Mike Breitegger (links), Markus Schäfer (Mitte) und Micjhael Hilger (rechts) an Willi Greuel (2.v.r.) und Paul Schneider (2.v.l.) von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll
Kall – Konzertierte Aktion – Die Firmen Breitegger, Hilger und Schäfer aus Kall spenden viel Geld an die Hilfsgruppe Eifel – Nach schneller materieller Hilfe nun auch finanzielle Unterstützung für betroffenen Familien in den Hochwassergebieten – Willi Greuel: „Bisher 342.000 Euro ausgezahlt“
Im lockeren Gespräch blickten Michael Hilger, Markus Schäfer und Mike Breitegger (von links) auf ihre Hilfseinsätze nach der Flutkakatstophe zurück, ehe sie später die 30.000 Euro-Spende an Paul Schneider und Willi Greuel (rechts) übergaben. Foto: Reiner Züll
Sie haben mit ihren Arbeitsmaschinen direkt am Morgen nach der Flutnacht im Juli begonnen, den Menschen zu helfen und ihre eigenen Arbeitsaufträge hinten angestellt. Und jetzt im Nachhinein wollen drei Firmen aus Kall nach ihren materiellen Hilfen den Opfern der Flutkatastrophe in der Region auch finanzielle Unterstützung zukommen lassen, indem sie der Hilfsgruppe Eifel jeweils 10.000 Euro gespendet haben.
Bei einem Zusammentreffen mit Vertretern der Hilfsgruppe übergaben die Firmeninhaber Michael Hilger (Baggerbetrieb Hilger), Markus Schäfer (Straßen- und Tiefbau) und Mike Breitegger (Garten- und Landschaftsbau) insgesamt 30.000 Euro an Willi Greuel und Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel. Mit diesem Betrag wollen sie in einer konzertierten Aktion die regionale Flutopfer-Hilfe des Kaller Vereins unterstützen.
„Wir wissen, dass die Hilfsgruppe über die Grenzen des Kreises hinaus in der ganzen Region, wo auch wir Auftraggeber haben, bekannt ist und große Hilfe leistet. Und wir wissen auch, dass die Spenden dort bei den betroffenen Familien ankommen, wo sie gebraucht werden“, begründete Markus Schäfer die Entscheidung der Firmen, die 30.000 Euro an die Hilfsgruppe zu spenden. Die habe es seit Monaten durch den Ausfall vieler Veranstaltungen infolge der Corona-Pandemie ohnehin schwer genug gehabt.
Von den Firmeninhabern wurde berichtet, dass auch für sie die Aufräumarbeiten nach der schlimmen Flut mit vielen Emotionen verbunden war, als ganze Hausstände von den Straßenrändern als Müll abtransportiert werden mussten. Michael Hilger: „Da liegt das gesamte Hab und Gut einer Familie mit allen Erinnerungen und dem Spielzeug der Kinder zerstört auf einem Haufen, den du dann mit dem Bagger beseitigst“.
Zum darüber Nachdenken sei keine Zeit gewesen; man habe einfach „nur funktioniert“ und am Abend dennoch Zufriedenheit verspürt, weil man den Menschen ja letztendlich geholfen habe. Dankbar waren alle drei ihren engagierten Mitarbeitern, die bei allen Hilfsaktionen mitgezogen hätten.
Willi Greuel berichtete, wie die Hilfsgruppe schon zwei Tage nach der Hochwasser-Katastrophe ihre Direkthilfe gestartet hatte. Für sie habe sich die Frage gestellt, was die Menschen in den zerstörten Häusern am nötigsten brauchen, ehe die Häuser wieder trocken sind. Willi Greuel: „Eine Waschmaschine, ein Trockner, ein Kühlschrank und Kleidung kosten etwa 2000 Euro“. Und so habe man entschlossen, Flutopfer-Familien mit Kindern unbürokratisch mit jeweils 2000 Euro Soforthilfe zu unterstützen.
Mit Datum vom 17. November habe die Hilfsgruppe inzwischen 342.000 Euro an Flutopferfamilien ausgezahlt. Und es gebe immer noch Familien, die eine solche Unterstützung benötigten. Die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung sei beispielhaft, wobei die Hilfsgruppe ihren eigentlichen Zweck der Kinderkrebshilfe nicht aus den Augen verliere. Es bleibe eine Rücklage vorhanden, für den Fall, dass eine Typisierungsaktion für einen an Leukämie erkrankten Patienten finanziert werden müsse.
Weil Familien immer mehr in Not gerieten, denke die Hilfsgruppe daran ihren satzungsgemäßen Zweck über die Krebshilfe hinaus für notleidende Familien zu erweitern. Derzeit könne die Hilfsgruppe die satzungsfremde Flutopfer-Hilfe nur durch eine Sondergenehmigung des Finanzamtes leisten.
Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe im Restaurant Zagreb in Roggendorf hatte Willi Greuel eine Bilanz des Spendenaufkommens und der Ausgaben von Januar bis Oktober vorgelegt. Spenden von 416.807 Euro in den zehn Monaten hätten Ausgaben in Höhe von 556.160 Euro gegenüber gestanden, wobei die Flutopferhilfen in den Ausgaben enthalten seien. Im nächsten Jahr, wenn die Hilfsgruppe 30 Jahre alt werde, könne sie auf ein Gesamtspendenaufkommen von über acht Millionen Euro verweisen. (Reiner Züll)
Viel Spaß beim Eingraben der Zwiebeln hatten Bruno Jaeger, Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG (li) und Thomas Theisen, Direktor Regionalmarkt AhrBrohltal (5. von li.), sowie Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Gemeinden und Dr. Günter Hoos, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (4. von re.).
Foto: H.J. Vollrath
Ahrtal/Region/Koblenz – Hunderttausende von Blüten im Ahrtal. Die Volksbank RheinAhrEifel unterstützt die Aktion „Blühendes Ahrtal“ des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz. Ziel ist die Neubepflanzung der von der Flut betroffenen Grünanlagen entlang der Ahr. In Bad Neuenahr-Ahrweiler übergaben Thomas Theisen, Direktor Regionalmarkt AhrBrohltal, und Bruno Jaeger, Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG, am 12.11.21 eine Spende über 20.000 € zur Unterstützung der Aktion.
Insgesamt stehen 500.000 Blumenzwiebeln für die Aktion „Blühendes Ahrtal“ zur Verfügung. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich bis zum 30. November insgesamt 10 Zwiebeln an den Infopoints des ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) abholen. Übrig gebliebene Zwiebeln werden in öffentliche Beete und Anlagen gesetzt.
„Tulpen, Narzissen und Hyazinthen sind unser Symbol für das Wiedererwachen und die Auferstehung des Ahrtals. Alle Bürgerinnen und Bürger der Region sind aufgefordert mitzuhelfen, damit das Ahrtal im Frühjahr 2021 in neuer Schönheit erblüht“, so Thomas Theisen. Die tiefe Symbolik in der Auswahl der Frühblüher spricht für sich: So gelten Tulpen unter anderem als Zeichen für Zuneigung und Lebenslust, Narzissen als Symbol des ewigen Lebens und die blauen Traubenhyazinthen stehen für Treue und Selbstbewusstsein. „Ästhetischer und ausdrucksvoller kann die Aufbruchsmentalität der Bürger im Ahrtal kaum zum Ausdruck gebracht werden,“ so Thomas Theisen.
Ein Teil des Auditoriums bei einem früheren Gründungsgedenktag der Communio in Christo in der Aula des Mechernicher Schulzentrums. Archivfoto: pp / Agentur ProfiPress
Mechernich – Communio in Christo lässt mit Rücksicht auf Pflegebedürftige, Mitarbeiter und Gläubige die für den 1. Adventssamstag, 27. November, in der Pfarrkirche Mechernich geplanten Feierlichkeiten Corona-bedingt ausfallen.
„Mit großem Bedauern, aber aus Rücksicht und Respekt vor unseren Gästen und ihrer Gesundheit und unserer 200 Schutzbefohlenen und 300 Mitarbeiter in den Pflegeinrichtungen müssen wir den für den 27. November geplanten 37. Gedenktag an die Gründung der Communio in Christo durch Mutter Marie Therese wegen der erneut stark expandierenden Corona-Pandemie leider absagen“.
Das schreiben Generalsuperior Karl-Heinz Haus und Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio, in einer Pressemitteilung. „Fast alle unsere Bewohner, Pflegebedürftigen und Gäste wären im Falle einer auf unsere Einrichtungen übergreifenden Covid-19-Pandemie besonders gefährdet“, heißt es darin weiter: „Wir möchten sie angesichts der derzeitigen Entwicklung des Infektionsrisikos so wirkungsvoll wie möglich schützen.“
Diesbezügliche Sorgen würden „selbstverständlich auch den besonders engen Freunden der Communio“ gelten, die bereits eingeladen waren. Hauptzelebrant in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich sollte eigentlich der Jesuitenpater und Buchautor Andreas R. Batlogg sein.
„Barmherzigkeit als Lebensstil“
Der promovierte Theologe, langjährige Redakteur und Herausgeber von „Stimmen der Zeit“ und Lehrbeauftragte an den Universitäten Bamberg, Innsbruck und Seoul/Korea hatte in der „Edition Communio“ des Echter-Verlages zusammen mit Paul M. Zulehner das außerordentlich erfolgreiche Buch „Der Reformer“ über Papst Franziskus veröffentlicht.
Batloggs Predigtthema und das Motto des Gründungsgedenktages waren „Barmherzigkeit als Lebensstil“, eine tief mit der Botschaft der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese verbundene Haltung, getreu dem Wahlspruch „Caritas est Vivere in Deo – Die Liebe zum Nächsten ist Leben in Gott“.
Pfarrer Erik Pühringer hatte dem Ordo Communionis in Christo erstmals die Mechernicher Hauptpfarrkirche St. Johannes Baptist für ihren jährlichen Gründungsgedenktag zur Verfügung gestellt. Frühere Gedenktage fanden in der Aula des Mechernicher Schulzentrums, in der Gründungskirche St. Lambertus Mechernich-Holzheim, in Steyl und Valkenburg (Niederlande) statt.
Erster Test für die neue Radreparaturstation an der Wander- und Radbrücke Metzdorf: Langsurs Ortsbürgermeister Ralf Nehren prüft die Pumpe. Die Inbetriebnahme verfolgten v. l. n. r.: Alfons Werny, Ortsvorsteher Langsur, Rüdiger Artz, 1. Vorsitzender Heimatverein, Michael Hurt, Erster Beigeordneter Langsur, Helke Schneider, Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land, Henri Roeder, Gemeinde Rosport-Mompach, Georg Schmeltzle, VG Trier-Land, Bürgermeister Michael Holstein, Patrick Heinen, Gemeinde Rosport-Mompach, Mareike Brinkmann, Geschäftsführerin Ferienregion Trier-Land e.V., und Robert Kohns, Heimatverein Sauerfreunde. Foto: Verbandsgemeinde Trier-Land
Metzdorf/Region/Trier-Land – LAG Moselfranken fördert Fahrradreparaturstation an der Radbrücke Metzdorf. Eine Panne kann die schönste Radtour zu einer Tortur machen. Dass es künftig am Sauertalradweg auch auf deutscher Seite eine „Pannenhilfe für Radler“ gibt, ist dem Heimatverein Sauertal zu verdanken, der für die Installation der Fahrradreparaturstation im Bereich der Radbrücke Metzdorf verantwortlich zeichnet.
Die Station beinhaltet diverses Werkzeug wie Schraubenzieher, verstellbarer Einmaulschlüssel, Reifenheber und Pumpe mit Adapter. Das Werkzeug ist übrigens auch für Reparaturen an Kinderwagen und Rollstühlen geeignet. Alle Teile sind entsprechend gegen ein Entfernen gesichert.
Rüdiger Artz, 1. Vorsitzender des Vereins, dankte anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der Reparaturstation der LEADER Arbeitsgemeinschaft (LAG) Moselfranken, die das Projekt im Rahmen des LEADER-Programms „Ehrenamtliche Bürgerprojekte“ mit 1.700 Euro gefördert hat. In den Gesamtkosten von rund 2.200 Euro enthalten sind auch die Kosten für Hinweistafeln an der Strecke, die auf den neuen Service hinweisen, sowie einen Desinfektionsständer.
Bürgermeister Michael Holstein hob das tatkräftige Engagement der Mitglieder des Heimatvereins Sauertal hervor und dankte für die Umsetzung dieses Projektes, das ein wichtiger Baustein im grenzüberschreitenden Radtourismus sei.
(v. l.): Drs. Peter Burggraaff, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Kelberg, Thomas Hau von Westenergie und Landrätin Julia Gieseking verliehen gemeinsam den Westenergie Klimaschutzpreis an sechs Initiativen aus der Verbandsgemeinde Kelberg. Der Fototermin fand unter den aktuellen Corona-Vorschriften statt. Foto: Westenergie
Kelberg – Sechs Projekte aus den Ortsgemeinden Berenbach, Kelberg, Kötterichen, Uersfeld und Welcherath wurden mit dem Klimaschutzpreis 2021 von Westenergie ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager der Westenergie, überreichte gemeinsam mit Landrätin Julia Gieseking und dem ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Kelberg Drs. Peter Burggraaff die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den Ortsgemeinden. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro und einer Sachprämie belohnt.
„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, der sich über das Engagement der Ortsgemeinden freute und betonte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“
„Klimaschutz ist heutzutage wichtiger denn je. Es freut mich daher sehr, dass sich die Einwohner aus der Verbandsgemeinde Kelberg diesem Thema widmen und aktiv daran arbeiten. Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich für unsere Umwelt tatkräftig einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betont Landrätin Julia Gieseking.
Bei den Klimaschutzprojekten handelte es um die unterschiedlichsten Maßnahmen zum Schutz von Natur und Umwelt, wie beispielsweise das Anlegen eines Waldgartens oder einer Blühwiese, das Errichten von Insektenhotels, das Pflanzen von Streuobstbäumen und verschiedenen Gemüsesorten, das Aufsammeln von Müll und Unrat im Wald sowie das Anlegen einer Insektenoase und eines Biotops als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Der Klimaschutzpreis der Westenergie wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.westenergie/klimaschutzpreis
Von links nach rechts: Spenderinnen Katharina Wilkes und Sonja Agiannidis, Oberbürgermeister Dirk Meid und Oberst Erich Mosblech. Foto: Jacqueline Blang / Stadt Mayen
Mayen – In der Zeit vom 31. Oktober bis 25. November 2021 führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch. Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) unterstützt die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Ganz im Sinne der traditionsreichen Verbundenheit zwischen der Stadt Mayen und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr hat auch Oberbürgermeister Dirk Meid, gemeinsam mit Oberst Erich Mosblech vom ZOpKomBw, die Sammlung aktiv unterstützt.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt im Auftrag der Bundesregierung für die über 2,7 Millionen Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft im In- und Ausland, insgesamt in 46 Ländern. Darüber hinaus sucht der Volksbund auch nach Gräbern von Gefallenen, identifiziert Unbekannte und betreibt Ermittlungen von Hinterbliebenen. Die jährliche Haus- und Straßensammlung stellt einen Eckpfeiler bei der Sicherstellung der finanziellen Mittel für diese umfangreiche Arbeit dar.
Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann
Aachen – Besucher*innen des Aachener Weihnachtsmarkts müssen in diesem Jahr geimpft oder genesen sein. Ein negatives Testergebnis reicht für einen Besuch nicht aus. In einem Gespräch zwischen der Stadt und dem Veranstalter Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC Aachen) ist kurzfristig beschlossen worden, dass auf dem diesjährigen Aachener Weihnachtsmarkt ausschließlich die 2G-Regelung greift.
Grund sind die steigenden Infektionszahlen in Stadt und StädteRegion Aachen. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt: „Der Aachener Weihnachtsmarkt zieht zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Zwischen den Buden gibt es in diesem Jahr größere Abstände als in den vorherigen Jahren. Aber auch darüber hinaus wollen wir den Gästen bei ihrem Besuch größtmöglichen Schutz vor Ansteckungen bieten. In der aktuellen Situation mit den hohen Ansteckungszahlen müssen wir Vorsicht walten lassen und Anlässe für Infektionen vermeiden.“ Daher wird es Zugangsbeschränkungen auf dem Markt, Katschhof und Münsterplatz geben. Neben der 2G-Regelung gilt auf dem Weihnachtsmarkt eine dringende Empfehlung Masken zu tragen. Alle Personen, die sich auf dem Weihnachtsmarkt aufhalten, müssen dementsprechend einen Impfnachweis und einen Ausweis mit sich führen, um diese bei Kontrollen vorzulegen.
„Die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher steht im Vordergrund“, unterstreicht Stadtdirektorin Annekathrin Grehling. „Wir verstehen die Sehnsucht der Menschen, wieder zu einer Normalität zurück zu kehren. Deshalb möchten wir den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen realisieren und den Menschen in diesen besonderen Zeiten einen attraktiven Markt mit einem vielfältigen Angebot präsentieren. Gleichwohl hat die Sicherheit die höchste Priorität,“ so Grehling weiter. Man tue daher auch von Veranstalterseite alles, um größtmöglichen Schutz zu gewähren. Sollte es zu massiven Verstößen gegen die Auflagen kommen oder auch der Empfehlung Masken zu tragen in großen Teilen nicht nachgekommen werden, behält sich die Ordnungsbehörde weitere Maßnahmen vor. Dies könnte zum Beispiel bedeuten, dass Teilbereiche des Weihnachtsmarktes geschlossen werden.
Der diesjährige Weihnachtsmarkt öffnet am Freitag, 19. November, um 11 Uhr seine Tore und endet am 23. Dezember.
Die Verantwortlichen von Stadt und StädteRegion Aachen diskutieren in den gemeinsamen Krisenstäben, die 2G-Regelung auf alle anstehenden Veranstaltungen auszuweiten.
Neonatologin Dr. Ilona Weis (rechts) und die beiden Fachkrankenschwestern für Pädiatrische und Neonatologische Intensivpflege Sr. Katja (2. von links) und Sr. Melinda (2. von rechts) freuen sich mit der Mama von Mats, dass es für die Familie bald nach Hause geht. Foto: GK-Mittelrhein
Region/Koblenz – Es wünscht sich niemand, aber es kommt bei fast jedem 10. Neugeborenen vor: eine Frühgeburt. Umso wichtiger ist es, sich für die betroffenen Familien stark zu machen. Dies geschieht auch jährlich am Welt-Frühgeborenen-Tag, dem 17. November. Anlässlich des Aktionstages bringt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Kemperhofs gemeinsam mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der Elterninitiative Frühgeborener in Koblenz „Unsere kleine Helden“ und dem Förderverein der Kinderklinik das Koblenzer Schloss zum Leuchten. „Nach dem Motto light it up purple wollen wir auf die Belange der Frühchen und ihrer Familien aufmerksam machen“, berichtet Oberärztin Dr. Ilona Weis.
Die Anzahl der betroffenen Familien ist groß – alleine 2020 kamen 60 682 Kinder als Frühchen, mindestens vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, zur Welt. So wie Mats, der statt im November bereits im Juli – also in der 24. Schwangerschaftswoche – zur Welt kam. Mit einem Geburtsgewicht von 550 Gramm zählt er zur Gruppe der „sehr kleinen Frühgeborenen“. „Für die Eltern, die keine Chance hatten, sich auf solch eine Ausnahmesituation vorzubereiten, war das zunächst ein Schock. Es bedeutete, sich auf viele Wochen auf der Frühgeborenenintensivstation einzustellen, zunächst mit offenem Ausgang“, weiß Dr. Ilona Weis und wirbt dafür, dass sich die Gesellschaft dem Thema annimmt. „Denn Probleme und Risiken für die weitere
Entwicklung eines Frühchens enden nicht am Tag der Entlassung.“
Und: Die Entbindung sehr kleiner Frühgeborener ist immer eine Herausforderung für das Entbindungsteam. Sowohl für die Entbindung als auch die weitere Versorgung der Kinder auf der Station benötigt das pflegerische und ärztliche Team viel Erfahrung in der Neu- und Frühgeborenenmedizin. Dies und noch weitere Bedingungen muss ein Perinatalzentrum Level1, welches der Kemperhof bereits Jahrzehnte ist, rund um die Uhr erfüllen, um jederzeit eine optimale Versorgung von Frühgeborenen zu gewährleisten.
Neben einer spezialisierten medizinischen Betreuung benötigen Frühgeborene auch eine entwicklungsfördernde Pflege und familienzentrierte Versorgung. Eltern werden so früh wie möglich in die Versorgung und Pflege ihrer Kinder miteinbezogen. Dazu gehört unter anderem das „Känguruhing“ – Kuscheln auf der nackten Haut, um einen intensiven Kontakt zwischen Eltern und ihrem Kind zu fördern.
„Aufgrund der Corona-Pandemie war auch der Alltag der Eltern auf der Intensivstation erschwert. Neben der Sorge um ihr Kind mussten sie noch strengere Hygienemaßnahmen einhalten. Zudem konnten die Eltern nicht oder nicht mehr so oft zusammen bei ihrem Kind sein oder sich vor Ort mit anderen Eltern austauschen“, erläutert Dr. Ilona Weis. Auch die Vertreterin der Koblenzer Elterninitiative „Unsere kleine Helden“, Kerstin Ax, wünscht sich, dass die monatlichen Gesprächsrunden mit Eltern im Kemperhof wieder bald vor Ort auf Station stattfinden können. Von betroffenen Eltern vor 12 Jahren gegründet, begleitet die Elterngruppe Frühgeborene und ihre Eltern. Sie steht als Ansprechpartner für Gespräche während des stationären Aufenthalts und auch nach Entlassung zur Verfügung.
So auch für Mats, der sich bisher sehr gut entwickelt hat und mit mittlerweile fast 2500 Gramm auch voraussichtlich Ende November mit seinen Eltern nach Hause darf – ein Glückstag für die Eltern.
Eine außergewöhnliche Lesung mit Liedern und Gesprächen zu den Auswirkungen der Flutkatastrophe hatten Norbert Scheuer (l.) und Achim Konejung gemeinsam geplant. Die Eifeler Buchmesse ist für den 20./21. November abgesagt und wird auf das Frühjahr 2022 verschoben. Archivfoto: Jochen Starke/pp/Agentur ProfiPress
Nettersheim – Wegen steigender Corona-Inzidenzen – Laut Organisatoren soll die Veranstaltung stattdessen im Frühjahr 2022 stattfinden. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben sich die Initiatoren der Eifeler Buchmesse kurzfristig entschieden, die für kommendes Wochenende (20./21. November) geplante Veranstaltung in das Frühjahr 2022 zu verlegen.
„Gerade weil wir den Verlagen, Besuchern und Jugendlichen, die sich für den Jugendliteraturpreis beworben haben, einen würdigen und lebendigen Veranstaltungsrahmen bieten wollen, verlegen wir die Buchmesse und bitten dafür alle um Verständnis.“
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