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Goldhochzeit in Vorbereitung

Mechernich – Am Wochenende 13./14. August wird die Verschmelzung der Großgemeinden Kommern und Mechernich 1972 bei einer Neuauflage des Stadt- und Brunnenfestes ganz groß gefeiert – Dörfer, Vereine, Schulen, Kindergärten, Handwerker und Unternehmen zum Mitmachen aufgerufen – Schirmherr Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Menschenmassen mit den Bürgermeistern Jacek Pauli (vorne, von rechts), Dr. Hans-Peter Schick und Pierre Combes bei einem früheren Stadtfest vor dem Rathaus. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das legendäre Brunnenfest soll in Kombination mit einem Stadtfest zum 50jährigen Bestehen der Verschmelzung von Kommern und Mechernich zu einer Kommune am Sonntag, 14. August, groß gefeiert werden.

„Eine Art Goldene Hochzeit mit einer Dokumentation zur zweiten Kommunalen Neugliederung 1972, aber auch mit Beteiligung der Vereine, Bühnenprogramm, Ehrenamtsstraße, Schauen und offenen Geschäften“, so Stadtverwaltungs-Dezernent Ralf Claßen am Mittwochabend nach einer Sitzung des Organisationsteams.

Diesem Gremium gehören unter anderem Petra Himmrich und Margret Eich, die führenden Köpfe von „Mechernich aktiv“, an – und natürlich Heinrich Schmitz, der langjährige führende Organisator beim Brunnenfest. Schwerpunkt der Aktivitäten am zweiten Augustsonntag von 11 bis 18 Uhr mit Open-Air-Konzert am Vorabend, 13. August, ist der Bereich ums Rathaus in der unteren Bergstraße.

Umweltplatz und Ehrenamtsstraße

Aber auch die übrigen Plätze (Brunnenplatz, Gartenplatz etc.) in der Innenstadt sollen mit Informations- und Aktionsständen, Getränke- und Imbissbuden sowie Bühnen und Programm ausgestattet werden. Margret Eich organisiert in der Bahnstraße einen hochwertigen Handwerkermarkt, Petra Himmrich einen „Umweltplatz“.

Musikkapellen, Bands, Artisten, ein Theaterpädagoge und Unterhaltungskünstler sollen für die Bühnenprogramme gewonnen werden, sie sollen sich aber auch unters Publikum mischen. „Mir ist eine Vorstellung der zur Stadt gehörenden Ortschaften und deren Vereinswelt wichtig“, erklärten Manuela Holtmeier und Ralf Claßen, die zusammen mit Ewa Bochynek und Christian Habrich die Stadtverwaltung im Orga-Team repräsentieren. Außer den oben erwähnten Vertretern der Geschäftswelt engagiert sich auch Dr. Manfred Rechs im Gremium.

Schulen und Kindergärten sollen ebenfalls ins Programm mit eingebunden werden, so Ralf Claßen. Die nächsten Monate sollen mit regelmäßigen Treffen, Ideen sammeln und Austausch angefüllt sein. Die Vereine, Schulen, Kindergärten und Organisationen sollen zu einem Infoabend in das Mechernicher Rathaus eingeladen werden. Als Termin ist Donnerstag, der 24. März, vorgesehen. Nähere Infos und die Einladung erfolgen in der nächsten Ausgabe des Mechernicher Bürgerbriefes.

Die Kontaktdaten von Cheforganisator Heinz Schmitz lauten: Bahnstraße 8, 53894 Mechernich, Tel. (02443) 24 24, info@betten-schmitz.de, Fax (02443) 48 924.

Musikprogramm und Dokus

Für das Musikprogramm waren unter anderem Bergkapelle, die Bigbands von Turmhof-Gymnasium und Prinzengarde, diverse Musikvereine, das Duo „Geppi und Stephan“ von „De Räuber“, Stefan Hüllenkremer und Birgit Hamacher, Nicole Besse, Stefan Brings und Dieter „Decay“ Kirchenbauer, Musiker und Produzent aus Bedburg, bekannt durch seine Musiktracks zur RTL-Show „Let´s Dance“, im Gespräch.

Der Historiker und Stadtarchivar Stephan Meyer bereitet eine Ausstellung und Dokumentation zur Kommunalen Neugliederung 1972 vor, die die 1969 bereits zu Großgemeinden gewachsenen Kommunen Kommern und Mechernich zu einer Gebietskörperschaft verwob, die vier Jahre später die Stadtrechte verliehen bekam.

Der Troisdorfer Rautenberg-Verlag und der Weiss-Verlag in Monschau planen Sonderveröffentlichungen, die vor und auf dem Brunnenfest/Stadtfest vorliegen bzw. in alle 11.500 Haushalte im Stadtgebiet verteilt werden. Daniel Willems und Zoe Herrmanns vom Weiss-Verlag sollen ein Video übers Brunnenfest drehen und auf der Webseite unter der Rubrik „Filme aus Mechernich“ veröffentlichen.

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„Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel“

Mendig – Verbandsgemeinde Mendig und WVZ bauen gemeinsame Ersatzwasserversorgung auf. Die leistungsfähigen Werke der Verbandsgemeinde schaffen es tagtäglich, die Einwohnerinnen und Einwohner mit bester und zuverlässiger Wasserqualität zu versorgen. Selbst in heißen Sommermonaten ist dies bislang gelungen. Um aber auch für den Fall von längeren Trockenheitsperioden und etwaigen Krisenfällen (z.B. Brunnenverseuchungen) geschützt zu sein, hat der Verbandsgemeinderat nun einen innovativen Weg eingeschlagen.

Der Aufbau einer Notwasserversorgung zwischen den Verbandsgemeindewerken und dem Nachbarversorger, dem Wasserversorgungszweckverband (WVZ) Maifeld-Eifel, soll noch mehr Versorgungssicherheit bieten.

„Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Wasser wird aber nicht nur zum Durst löschen und für die Zubereitung von Nahrung benötigt. Auch für die Hygiene und bei der Produktion vieler Güter wird eine große Menge Wasser verbraucht. Dass Katastrophenlagen direkt vor der eigenen Haustüre entstehen, hat uns die Hochwasserflut im Ahrtal vergangenen Sommer gelehrt. Wochen-, teilweise monatelang war die Wasserversorgung zusammengebrochen. Noch weit vor der Flutkatastrophe ist für den Bereich unserer Verbandsgemeinde in interkommunaler Zielsetzung die Konzeption entstanden, eine gemeinsame Ersatzwasserversorgung für unsere Bevölkerung aufzubauen. Als eines der ersten Werke überhaupt konnte so der WVZ und die Werke der Verbandsgemeinde Mendig eine Planung in die Wege leiten, die diesem Ziel gerecht wird. Zusätzlich entspricht das auch der veröffentlichten Wasserstrategie 2050 der Bundesregierung, welche neben dem Erhalt der örtlichen Wasserversorgung die Versorgungssicherheit in Folge einer Dürreperiode gewährleisten soll. Wir sind mit diesem Schritt Vorreiter“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig.

Bereits im Jahr 2017 haben beide Verbände mit der Konzeption zum Aufbau und Betrieb einer gemeinsamen Ersatzwasserversorgung begonnen, um auch zukünftig die Wasserversorgung und -sicherheit im Notfall gewährleisten zu können. Der WVZ Maifeld-Eifel betreibt im nördlichen Versorgungsgebiet mehrere leistungsstarke Gewinnungsanlagen mit Wasserrechten von bis zu 1.250.000 Kubikmetern, um insbesondere die Wasserversorgung der Verbandsgemeinden Brohltal und Vordereifel sicherzustellen.

Das für den Notfall benötigte Zusatzwasser kann über das bestehende Vorsystem zwischen dem Hochbehälter Weißenthurm und dem Wasserwerk Kruft rückwärts bis zum Hochbehälter Gänsehals transportiert werden. Hierzu ist der Neubau von drei Pumpstationen notwendig und vorgesehen.

In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Mendig stimmte dieser dem Abschluss einer entsprechenden Zweckvereinbarung zu, die Basis für die nun startende Projektumsetzung ist.

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Nach „Ylenia“ kommt „Zeynep“ – Stürme und Niederschläge bringen teils steigende Wasserstände

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Die mit den bereits durchgezogenen und bevorstehenden Stürmen verbundenen Niederschläge haben weiterhin auch Auswirkungen auf die hydrologische Lage in Nordrhein-Westfalen. Darauf weisen das Umweltministerium sowie das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) erneut hin. Auch wenn die Stürme zwischenzeitlich nachlassen oder je nach Ausprägung lokal kaum noch spürbar sind, können nachfolgend die Wasserstände wieder ansteigen.

Das LANUV informiert mindestens einmal täglich anhand der Pegeldaten über steigende oder fallende Wasserstände in überregionalen hydrologischen Lageberichten. Weitere Informationen zur aktuellen Lage sind hier abrufbar. Dort sind auch die jeweils aktuellen hydrologischen Lageberichte eingestellt. Für Samstagvormittag ist eine weitere Aktualisierung des Berichtes vorgesehen.

Die Hochwassermeldedienste in den Bezirksregierungen beobachten weiterhin die hydrologische Lage und informieren die kommunalen Stellen über die weiteren Entwicklungen.

Nach den aktuellen Informationen zur hydrologischen Situation (Stand Freitag, 18.02., 17.00 Uhr) ist aufgrund der noch zu erwartenden Niederschläge und der gesättigten Böden in Nordrhein-Westfalen bis Samstag (19.02.) von einem Verharren der Wasserstände auf höherem Niveau auszugehen, das heißt oberhalb einer mittleren Wasserführung. Weitere Niederschläge am Sonntag (20.02.) führen nach Stand von Freitagnachmittag wieder zu einem Wasserstandanstieg, bei dem der Informationswert 1, teils auch Informationswert 2 am Montagvormittag (21.02.) überschritten werden kann. Als betroffene Bereiche sind derzeit vor allem die Einzugsgebiete von Rur, Ruhr, Weser, Ems, Wupper, Lippe und Sieg zu nennen.

Informationswert 1 bedeutet, dass Uferbereiche, landwirtschaftliche Flächen oder kleine Verkehrswege überschwemmt werden könnten. Beim Überschreiten der Informationsstufe 2 könnten einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet werden. Auch die Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen ist möglich, sowie der vereinzelte Einsatz von Dammwehren durch die Feuerwehr oder den Katastrophenschutz.

Zur Vorsorge sind auch die Wälder weiterhin zu meiden. So warnt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW weiterhin davor, Wälder während und nach dem Sturm zu betreten. Zahlreiche Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt.

Die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sind öffentlich zugänglich. Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, sich über Warn-Apps wie „NINA“ oder „WarnWetter“ über aktuelle Unwetterwarnungen zu informieren.

Weitere Informationen unter:

Hochwassergefahren- und -risikokarten: https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-und-hochwasserrisikokarten-8406

Erläuterungen zu den Informationsstufen: http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/wasserkreislauf/wasserstaende/pegeldaten-online

Pressemeldung des Landesbetrieb Wald und Holz: https://www.wald-und-holz.nrw.de/aktuelle-meldungen/sturmwarnung

Die aktuellen Warnlagebericht des DWD sind öffentlich zugänglich unter: https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_aktuell/warnlagebericht/nordrhein_westfalen/warnlage_nrw_node.html

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Eifeler Haupt Racing Team reist zum zweiten Renn-Wochenende der Asian Le Mans Series nach Abu Dhabi

Meuspath/Nürburgring – Nach dem Saisonauftakt in Dubai am vergangenen Wochenende zieht die Asian Le Mans Series weiter nach Abu Dhabi. Dort finden am morgigen Samstag und Sonntag auf dem Yas Marina Circuit zwei weitere 4-Stunden-Rennen statt, die zugleich das Saisonfinale der Serie bilden.

HRT wird mit seinem gelb-blauen Mercedes-AMG GT3 #6 in beiden Läufen in der Startaufstellung stehen. Das Fahrertrio bilden, wie bereits in Dubai, Hubert Haupt (GER), Arjun Maini (IND) und Rory Penttinen (FIN).

Das Rennwochenende in Abu Dhabi beginnt am heutigen Freitag, 18. Februar, mit zwei Trainingssessions auf dem Yas Marina Circuit. Das insgesamt dritte Saisonrennen steigt am Samstag, einen Tag später fällt die Meisterschaftsentscheidung in der insgesamt vier Läufe umfassenden Rennserie.

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IHK Aachen spendet 50.000 Euro an Deutsch-Französisches Kulturinstitut

Aachen – Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, hat einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro an das Deutsch-Französische Kulturinstitut (DFKI) in Aachen überreicht. Die Spende nahmen Paul Neeteson, Vorstandsvorsitzender des DFKI, und Geschäftsführerin Dr. Angelika Ivens entgegen.

Mit der Auflösung der IHK-Kulturstiftung Hermann Heusch hat die Vollversammlung der IHK Aachen beschlossen, das Stiftungsvermögen an drei ausgewählte Institutionen aus der Region zu spenden. „Unsere Vertreter der regionalen Wirtschaft haben das DFKI ausgewählt, weil es die kulturelle Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich fördert und sich dadurch für innereuropäische Partnerschaft und Zusammenarbeit einsetzt“, sagt Bayer. „Nicht zuletzt für unseren Wirtschaftsstandort im Herzen Europas ist es von zentraler Bedeutung, eng mit unseren Nachbarn vernetzt zu sein und sich kontinuierlich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.“

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und sehen darin eine Bestätigung unserer erfolgreichen Arbeit“, betont Neeteson. „Sie wird es uns ermöglichen, die negativen Auswirkungen unseres Umzugs in neue Räumlichkeiten und der Corona-Pandemie aufzufangen und so das Fortbestehen des Deutsch-Französischen Kulturinstituts in Aachen zu sichern.“

Die Hermann Heusch-Stiftung hatten Mitgliedsunternehmen der IHK Aachen 1992 gegründet, um regionale kulturelle Aktivitäten in Verbindung mit der IHK zu fördern. Heute sind die Industrie- und Handelskammern grundsätzlich vom Gesetzgeber angehalten, sich ausschließlich auf ihre direkten wirtschaftsbezogenen Aufgaben zu konzentrieren. Deshalb hat die IHK Aachen die Auflösung der Stiftung beschlossen. Bayer: „Es ist gut, dass das Stiftungskapital noch kulturellen Zwecken dienen kann – zwar letztmalig, dafür aber in größerem Umfang.“

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Publikumspreise der Rückblende 2021 Rheinland-Pfalz gehen an Heiko Sakurai und Georg Wendt

Region/Mainz – Die Wahl der Publikumspreise zur Rückblende 2021 hat ein überraschendes Ergebnis: Zum ersten Mal seit Einführung der Auswahl des beliebtesten Fotos und der beliebtesten Karikatur durch die Ausstellungsbesucher im Jahr 2018 gibt es eine Übereinstimmung zwischen dem Publikums-Voting und der Jury-Auswahl für den Wettbewerb. Die Karikatur „Muttis Rückkehr“ von Heiko Sakurai wurde nicht nur von der Profi-Jury zur besten Zeichnung des Jahres gekürt, sondern gewinnt mit weitem Abstand auch den Preis des Publikums.

1. Preis Karikatur (Der Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen) 2021. Grafik/Foto: Heiko Sakurai

Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa und Medien, Staatssekretärin Heike Raab, zog eine positive Bilanz: „Auch, wenn wir aufgrund der Pandemie auf eine große Preisverleihung für die Rückblende 2021 verzichten mussten, erreichte die Rückblende als Präsenzausstellung in unserem Haus in Berlin, aber auch als Online-Schau über die Webseite rueckblende.rlp.de erfreuliche Besucherzahlen. Mit der Online-Wahl des Publikumspreises haben wir zusätzlich für die Rückblende als bundesweit einzigartigen Preis im Bildjournalismus geworben.“

Den Publikumspreis für Fotografie erhält ebenfalls mit deutlichem Abstand Georg Wendt aus Hamburg. Er begleitete die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel im September 2021 bei einem Besuch im Vogelpark Marlow in ihrem Bundestagswahlkreis Rügen. Merkel wurde umschwärmt von australischen Loris, kleinen Papageien, die sich zutraulich auch auf ihr niedersetzten. Ein Vogel allerdings kniff Merkel in die Hand; diesen höchst menschlichen Augenblick des Erschreckens hielt Georg Wendt im Bild fest. Eine hohe Zahl der Rückblende-Besucher stimmte für dieses Foto, so dass Georg Wendt zwei Übernachtungen im Romantik Jugendstilhotel Bellevue in Traben-Trarbach gewinnt.

Auch Karikaturist Heiko Sakurai beschäftigte sich mit Angela Merkel und thematisierte zugleich das Ende ihrer Kanzlerschaft wie auch den Wahlsieg von Olaf Scholz. Unter dem Titel „Muttis Rückkehr“ zeichnete der Karikaturist Olaf Scholz als Wiedergänger Merkels mit Jacke und Bob-Frisur. Heiko Sakurai kann sich auf zwei Übernachtungen im Wohlfühlhotel Alte Rebschule in der Pfalz freuen. „Ich bin sehr dankbar, dass beide Hotels – nach einem weiteren für das Hotel und Gastgewerbe forderndem Jahr – an ihrem Engagement für die Rückblende festhalten und ein Statement für das Gastland Rheinland-Pfalz setzen“, erklärte dazu Staatssekretärin Raab.

Zum 38. Mal veranstaltete die Landesvertretung Rheinland-Pfalz die Rückblende, seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V., der den Karikaturenpreis ausschreibt. Der bundesweite Wettbewerb verzeichnete mit insgesamt 1.437 Bildeinsendungen zum politischen Jahr 2021 und einer Teilnahme von 222 Fotografen und Fotografinnen sowie 65 Karikaturisten und Karikaturistinnen eine hohe Beteiligung.

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Orden für Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung

Meckenheim – Patrick Hupperich von der KSK übergibt jecke Box. Pandemiezeiten machen erfinderisch, vor allem im Fastelovend. Statt der üblichen Ordensverleihung an Weiberfastnacht in der Meckenheimer Filiale kreierte die Kreissparkasse (KSK) Köln in dieser Session eine jecke Box mit Konfetti, Luftschlangen und Herrenorden, um diese im Rathaus Bürgermeister Holger zu überreichen.

Das Stadtoberhaupt zeigte sich begeistert von der Idee. Nach der Corona-konformen Übergabe durch Patrick Hupperich von der KSK warf Jung einen interessierten Blick in die Box und legte sich schließlich mit großer Freude den Orden um. Dieser bildet eine Uhr mit der närrischen Zeit 11.11 Uhr und einem „Play“-Knopf ab. Neben dem Kölner Dom ziert unter anderem das Motto des Festkomitees Kölner Karneval „Alles hät sing Zick“ den Orden, der beim Meckenheimer Bürgermeister einen Ehrenplatz bekommen wird.

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Neuer Belag für Mendiger Kunstrasenplatz

Mendig – Der SV Eintracht Mendig und der TuS Grün-Weiß Mendig erhalten für die Sanierung des vereinseigenen Kunstrasenplatzes an der Brauerstraße finanzielle Unterstützung. Voraussichtlich können die Bauarbeiten zur Sanierung des ausgedienten Kunstrasenbelags sowie die Umrüstung der bestehenden Lichtanlage auf energieeffizientes LED-Flutlicht bereits im Frühjahr 2022 starten.

„Ich freue mich, dass der Fußballplatz an der Brauerstraße mit der Modernisierung leistungsstark erneuert wird. 23 Fußballmannschaften im Senioren- und Jugendbereich nutzen den Platz aktuell und zeigen, wie rege das Sportangebot in unserer Heimat angenommen wird. Hier werden Ehrenamt, Jugendförderung und Leistungssport von Kindesbeinen bis ins Seniorenalter gelebt“, unterstrich Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, bei der Übergabe der Förderbescheide.

Der Erste Beigeordnete der Stadt, Achim Grün, betonte in Vertretung des erkrankten Stadtbürgermeisters: „Nach den umfangreichen Vorplanungen wird es kurzfristig gelingen, hier eine Sportstätte nach modernsten Standards zu sanieren, zu deren Finanzierung die kommunalen Zuschüsse entscheidend beitragen.“

Alle am bisherigen Verfahren beteiligten Zuschussgeber und die Vereine waren sich Mitte 2020 einig, dass die Sanierung des Kunstrasenplatzes an der Brauerstraße nicht länger hinausgeschoben werden könne, da ansonsten eine Unbespielbarkeit des Platzes drohe. Um die Bemühungen für eine Förderung der Sanierungsmaßnahme zu unterstützen, wendeten sich die Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt Mendig in einem gemeinsamen Schreiben an die ADD und auch an die Kreisverwaltung und setzen sich vehement für eine Förderzusage ein.

Nachdem der Sportausschuss des Kreises Mayen-Koblenz unter der Leitung des Landrates, Dr. Alexander Saftig, in seiner Sitzung am 10. September 2020 die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Mendig auf Nummer 1 der Prioritätenliste zur Sportanlagenförderung des Kreises für 2021 gesetzt hatte, ging dankenswerterweise auch die Zusage des Landes ein.

Bürgermeister Lempertz und der Erste Beigeordnete Grün konnten für den Startschuss des Projektes nunmehr die Förderbescheide von Verbandsgemeinde und Stadt überreichen, die einen Zuschuss von insgesamt 216.000 Euro ausweisen. Gleichzeitig dankten sie den ehrenamtlichen Vereinsvertretern von Herzen, die sich für das Projekt sehr kompetent, engagiert und hauptverantwortlich eingebracht haben.

Bernd Krayer, erster Vorsitzender des Sportvereins Eintracht Mendig, sowie Harald Heinemann, erster Vorsitzender der Spielgemeinschaft Eintracht Mendig/Bell sowie die Vertreter des TUS Grün-Weiß Mendig brachten ihre Dankbarkeit gegenüber den lokalpolitischen Akteuren zum Ausdruck: „Der neue Kunstrasenplatz ist ein zentraler Baustein für unser Vereinsleben. Die Sanierung ermöglicht es uns, auch künftig die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch Fußball zu fördern. Sie bekommen durch den Sport wichtige Kompetenzen vermittelt.“ Vorsitzender Krayer sieht jetzt seine seit 2016 andauernden intensiven und engagierten Bemühungen auf der Zielgeraden.

Die geschätzten Gesamtkosten für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes betragen rund 398.500 Euro. Diese setzen sich aus 30.000 Euro Eigenmitteln des Vereins, einer Landeszuwendung aus Sportinvestitionsmitteln in Höhe von 99.900 Euro, Zuwendung des Kreises in Höhe von 37.064 Euro, einer Förderung aus dem BMI-Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (Projektträger Jülich) in Höhe von 15.618 Euro sowie einem freiwilligen Kostenzuschuss der Verbandsgemeinde in Höhe von 25.000 Euro zusammen. Die verbleibende rechnerische Finanzierungslücke und damit Förderung der Stadt Mendig beträgt 191.000 Euro. Neben dem neuen Kunstrasenbelag ist in der veranschlagten Projektmaßnahme ebenfalls die Anschaffung eines Pflegegeräts sowie Umrüstung des Flutlichts auf LED inbegriffen.

Bürgermeister Lempertz dankte abschließend allen Beteiligten für das zielführende Engagement: „Der gemeinsame Weg führt uns in Kürze ans Ziel. Der Sportplatz an der Brauerstraße wird so künftig zu einer der modernsten Sportanlagen in der Region. Allen Vereinsverantwortlichen, dem Planungsbüro Siegmann und Partner sowie den ausführenden Firmen viel Erfolg bei der Umsetzung.“

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Müllfasten die Vierte in Euskirchen – „Da simmer dabei“

Euskirchen – Abfallberatung des Kreises Euskirchen ruft zum gemeinsamen Müllfasten auf. Plastik in der Landschaft zählt unbestritten zu einem der großen Umweltprobleme unserer Zeit. Aber das ist lange noch nicht alles: „Fast Fashion“, Pappverpackungsmüll, kurzlebige Gebrauchsartikel, Elektroschrottberge und Lebensmittelverschwendung – die Facette an „Müllbergen“ ist groß.

„Fakt ist: Wir verbrauchen die Produkte und Lebensmittel schon lange nicht mehr. Wir überkonsumieren“, sagt Karen Beuke, die Abfallberaterin der Kreisverwaltung Euskirchen. Die Folgen davon seien ein zu hoher Ressourcenverbrauch auf unserer Erde und ein erhöhter CO2 – Ausstoß. Letzteres trage zum Klimawandel bei. „Das so lange praktizierte Konsumverhalten zu überdenken und in kleinen Schritten nachhaltiger zu handeln, dazu soll die bald beginnende Fastenzeit Ideen liefern. Wir starten sozusagen eine Müllfastenzeit“, so die Expertin mit einem Schmunzeln.

Wöchentlich liefert daher der Kreis ab Aschermittwoch über seine Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram praxisnahe Tipps, die man einfach und leicht umsetzen kann. Immer mittwochs um 8 Uhr gibt es bis Ostern einen neuen Post.

Anhand der „Zero Waste Pyramide“ kann dann jeder seinen Umgang mit „Konsum“ gut hinterfragen und beobachten. Dabei geht es konkret um folgende Ansätze:

ReThink! Die allererste Frage schwebt über allem und soll zum Überdenken der eigenen Lebensgewohnheiten anregen. Brauche ich das wirklich? Was tut uns gut und schadet anderen und der Umwelt nicht?

ReDuce! Fangen Sie an, Ihren Konsum zu reduzieren. Lehnen Sie Dinge ab. Nehmen Sie z. B. einen Mehrwegbeutel mit, um unverpacktes Obst- und Gemüse einzukaufen. Auch wenn Plastiktüten seit diesem Jahr verboten sind – die dünnen „Hemdchenbeutel“ an der Obst- und Gemüsetheke, sind es nicht. Im Jahr 2019 nutzte jede Person in Deutschland ca. 44 solcher Tüten im Durchschnitt. In Summe sind das 3,65 Milliarden Stück! Zu viel Einwegplastikmüll, der leicht vermieden werden kann. Mehrwegnetze gibt es mittlerweile an fast jeder Obst- und Gemüsetheke der Supermärkte und Discounter. Steigen Sie um!

ReUse! Nutzen sie alles, was schon vorhanden ist. Kaufen Sie gebrauchte Sachen, nutzen Sie Mehrwegsysteme. Bei Getränken sollten Sie auf Mehrwegsysteme aus der Region achten. Nur dann ist die Ökobilanz gegenüber Einwegverpackungen auch besser. Und wenn Sie ausmisten, dann versuchen Sie die Dinge im Umlauf zu halten, d.h. verkaufen oder verschenken Sie es.

RePair! Ist mal etwas kaputt, dann versuchen Sie es zu reparieren oder reparieren zu lassen. Reparaturbetriebe von der Änderungsschneiderei, dem Elektrobetrieb bis zum Tischler finden Sie in der digitalen Nachhaltigkeitskarte des Kreises.

ReCycle! Erst im letzten Schritt sollten die Dinge entsorgt werden. Hierzu ist die richtige Mülltrennung immens wichtig, da nur so wertvolle Stoffe wie Metalle, Kunststoffe, Papier oder Bioabfall im Kreislauf gehalten werden können. Wie im Kreis Euskirchen richtig sortiert wird, finden Sie in der aktuellen Sortieranleitung des Kreises Euskirchen (www.kreis-euskirchen.de).

INFO-KASTEN:

Sie möchten einen fair gehandelten Mehrweg-Obstbeutel aus Bio-Baumwolle? Sie wohnen im Kreis Euskirchen? Dann schreiben Sie bis Ostern an die Abfallberatung des Kreises. Pro Haushalt wird ein Beutel kostenlos versendet, solange der Vorrat reicht: Kreis Euskirchen, Karen Beuke, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen oder per mail an: karen.beuke@kreis-euskirchen.de

Die Nachhaltigkeitskarte finden Sie in der neuen AbfallInfo-App der meisten Kommunen oder über die Webseite des Kreises.

Rückfragen gerne an die Kreisabfallberatung: abfallberatung@kreis-euskirchen.de oder telefonisch unter 02251 / 15 – 530.

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Stadt Aachen hat erhöhten Wohnraumbedarf und beschließt Neufassung der Wohnraum-Satzung

Aachen – Einstimmig hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung am Mittwoch, 16. Februar eine Neufassung der Satzung zum Schutz und Erhalt von Wohnraum in Aachen beschlossen. Damit möchten Politik und Verwaltung angesichts des geringen Angebots an Wohnraum im Stadtgebiet sowie des erhöhten Wohnbedarfs eine ausreichende Versorgung der Aachener Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen sozialen Bedingungen auch für die Zukunft gewährleisten.

Bereits im August 2019 hatte die Stadt eine bis zum Sommer 2024 befristete Wohnraumschutzsatzung beschlossen, bei der die Kommunen Kraft des Gesetzes zur Stärkung des Wohnungswesens in NRW durch eine Satzung Gebiete mit erhöhtem Wohnbedarf festlegen und die Zweckentfremdung von Wohnraum unter einen Genehmigungsvorbehalt stellen konnten.

Durch eine Neufassung des Wohnraumstärkungsgesetzes können Kommunen mit einer besonders gefährdeten Versorgung der Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum durch eine Satzung bestimmen, dass Wohnraum nur mit Genehmigung überwiegend anderen als Wohnzwecken zugeführt werden darf. Zugleich werden im NRW-Wohnraumstärkungsgesetz die Handlungsmöglichkeiten gegen verstärkt auftretende Formen der Zweckentfremdung von Wohnraum erweitert, indem mit der so genannten Wohnraum-Identitätsnummer ein Verfahren zur Identifizierung der Anbieter von Wohnraum zur Kurzzeitvermietung eingeführt wird.

Aachen ist aufgrund des erhöhten Wohnraumbedarfs im Stadtgebiet zum Erlass einer solchen Satzung berechtigt, die die Nutzung von Wohnraum zu anderen als Wohnzwecken unter einen Genehmigungsvorbehalt stellt. Damit soll der Verknappung des Wohnungsangebots durch illegale Kurzzeitvermietung und andere unerlaubte zweckfremde Nutzung von Wohnraum wirksam und nachhaltig gewehrt werden.

Noch müssen die Regelungen der bisherigen Wohnraumschutzsatzung an die neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Eine Übergangsregelung bis zur endgültigen Neuregelung der Wohnraumschutzsatzung ermöglicht es der Verwaltung jedoch, im Zusammenspiel von Satzung und gesetzlichen Vorgaben, weiterhin aktiv Zweckentfremdungen entgegenzuwirken und handlungsfähig zu bleiben.