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Mobilfunkförderung – Elf weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz mit besserem Mobilfunk versorgt

Region/Mainz – „Wie das Mobilfunkmonitoring gezeigt hat, sind wir bei der Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz auf einem sehr guten Weg. Bereits heute sind rund 99 Prozent der Landesfläche mit 2G versorgt. Mit 4G beziehungsweise LTE werden über 94 Prozent abgedeckt“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer. „Auch die Nutzung von 5G ist für nahezu 50 Prozent der Landesfläche sichergestellt. Trotzdem arbeiten wir intensiv daran, sogenannte weiße Flecken zu erschließen und die Mobilfunkversorgung im Land zu optimieren.“

Im Februar sind deshalb elf weitere Gebiete in Rheinland-Pfalz durch die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) in das Markterkundungsverfahren gegeben worden. Erklärt in den kommenden Wochen kein Mobilfunkunternehmen, dass es die Gebiete eigenwirtschaftlich in den nächsten drei Jahren ausbauen wird, können die bestehenden Mobilfunklücken mithilfe von Fördermitteln des Bundes geschlossen werden.

„Die Förderung erfolgt über die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes in Abstimmung mit unserer Clearingstelle Mobilfunk. So stellen wir sicher, dass landesspezifische Erfordernisse, wie etwa infrastrukturelle und topographische Gegebenheiten, berücksichtigt werden“, erklärte Schweitzer. Die Ausweitung des Mobilfunks orientiert sich dabei an den Ausbauverpflichtungen, die für die Mobilfunkunternehmen seit 2019 gelten.

Identifizierte weiße Flecken, also Gebiete, in denen keinerlei Mobilfunk-Empfang vorhanden ist und auch keine Aufbauverpflichtung besteht, können mit Fördermitteln des Bundes erschlossen werden. Als gutes Beispiel nannte der Minister den Landkreis Ahrweiler. Die dortigen weißen Flecken wurden bereits im September des vergangenen Jahres in die Markterkundung gegeben und priorisiert, um den Wiederaufbau und die Erweiterung der stark beschädigten Infrastruktur zu unterstützen.

Im Februar 2022 wurden nachfolgende Gebiete in die Förderung gegeben:

Taben-Rodt im Landkreis Trier-Saarburg; Stadt Andernach im Landkreis Mayen-Koblenz; Auw bei Prüm, Roth bei Prüm im Eifelkreis Bitburg-Prüm; Lützkampen, Großkampenberg, Heckhuscheid und Winterspelt im Eifelkreis Bitburg-Prüm; Altlay, Briedel, Stadt Zell (Mosel), Hahn, Raversbeuren und Enkirch in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Rhein-Hunsrück-Kreis; Morbach, Berglicht, Etgert, Gielert, Gräfendhron, Horath, Merschbach und Heidenburg im Landkreis Bernkastel-Wittlich; Ralingen und Trierweiler im Landkreis Trier-Saarburg; Kirschroth im Landkreis Bad Kreuznach; Palzem und Merzkirchen im Landkreis Trier-Saarburg; Stadt Neustadt an der Weinstraße, Stadt Bad Dürkheim, Stadt Deidesheim, Forst an der Weinstraße, Ruppertsberg, Kallstadt, Weisenheim am Sand, Lindenberg, Neidenfels, Stadt Wachenheim an der Weinstraße im Landkreis Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße und Landkreis Bad Dürkheim; Börsborn und Gries im Landkreis Kusel.

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Stadt Mayen verzichtet auf Gebühren für Sondernutzungen auch in 2022

Mayen – Auch wenn die ersten Lockerungen in Sicht sind: Einzelhandel und Gastronomie haben nach wie vor mit den aktuellen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie zu kämpfen. Daher hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung beschlossen auf die Sondernutzungsgebühren 2022, sowohl für die Gastronomen in der Außenbewirtschaftung, als auch für den innerstädtischen Einzelhandel, zu verzichten.

Außerdem werden den Gastronomen in der Innenstadt weiterhin kostenfreie Erweiterungsflächen für die Außenbewirtung zur Verfügung gestellt.

Ein Antrag auf Erweiterung der Außenflächen kann jederzeit bei dem Marktamt der Stadt Mayen gestellt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Marktmeisterin Yvonne Müller, 02651 88 2111, yvonne.mueller@mayen.de.

„An alle Bürgerinnen und Bürger richte ich den Appell, bitte kaufen Sie nicht online ein, sondern nutzten Sie die Angebote vor Ort. Gehen Sie essen oder bestellen Sie bei Ihrem Lieblingsrestaurant, verschenken Sie Gutscheine aus der heimischen Gastronomie. Jeder kann dazu beitragen, dass unsere schöne Stadt auch nach der Pandemie noch liebens- und lebenswert ist“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Kriminalität in Nordrhein-Westfalen so niedrig wie zuletzt 1985

Region/Düsseldorf – Einbruch auf 40-Jahres-Tief, Zuwächse bei Kinderpornographie und Cybercrime. NRW Minister Reul: Das Minus an Straftaten ist ein Plus an Sicherheit – wir sind aber noch lange nicht fertig. Zum sechsten Mal in Folge ist die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen gesunken. Mit insgesamt 1.201.472 Delikten (minus 1,2 Prozent) sind die Fallzahlen so niedrig wie zuletzt 1985. „Im Vergleich zu 2016 haben wir mehr als eine viertel Million Straftaten weniger. Das Minus an Straftaten ist ein Plus an Sicherheit – wir sind aber noch lange nicht fertig“, sagte Innenminister Herbert Reul bei der Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2021.

Mehrere Deliktsbereiche haben Tiefststände erreicht:

  • Die Fallzahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls sind weiter gesunken – um 25 Prozent im Vergleich zu 2020. Mit 18.576 Fällen ist das der niedrigste Wert seit mehr als 40 Jahren. Zum Vergleich: Noch 2015 hatte es 62.362 Einbrüche gegeben – demgegenüber bedeuten die Zahlen von 2021 einen Rückgang von mehr als 70 Prozent.
  • Mit 308 Mord- und Totschlagsfällen ist ein 10-Jahres-Tief erreicht und im Vergleich zu 2020 ein Minus von 17,2 Prozent.
  • 2021 wurden 273.267 Fälle von Straßenkriminalität registriert, ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Weniger Straßenkriminalität gab es seit 1990 nicht.
  • In 2021 wurden 8.242 Fälle im Deliktsbereich Raub Das ist die niedrigste Fallzahl seit 1988.

Innenminister Reul: „Nordrhein-Westfalen ist sicherer geworden und das ist für die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land eine gute Nachricht und ein gutes Zeugnis unserer Polizeiarbeit. In manchen Bereichen hat uns auch Corona in die Karten gespielt, zum Teil ernten wir, was schon vor längerer Zeit angestoßen wurde.“

2021 hat die Polizei 53,6 Prozent aller Fälle aufgeklärt: Das ist ein leichtes Plus von 0,8 Prozentpunkten und eine der besten jemals gemessenen Aufklärungsquoten in Nordrhein-Westfalen. „Seit 1980 lag die Aufklärungsquote unter 50 Prozent. Seit ein paar Jahren liegt sie über 50 Prozent. Die Richtung stimmt also. Ich mache aber kein Geheimnis draus, dass es uns nicht zufriedenstellen kann, wenn nur etwas mehr als jedes zweite Delikt aufgeklärt wird. Unser Ziel sind 60 Prozent.“

Erneut gab es in den Bereichen Kinderpornographie (plus 137,2 Prozent) und sexueller Missbrauch von Kindern (plus 23,2 Prozent) einen Anstieg. „Dieser Zuwachs ist ungeheuer erschreckend“, erklärte Reul. „Jedoch ist es nicht so, dass es mehr Pädophilie geben würde, vielmehr unternimmt die Polizei mehr. Jeder Fall, den wir aufdecken und aufklären – und wir klären 90 Prozent der Fälle im Bereich Kinderpornographie auf – führt uns zu weiteren Fällen.“ Vor diesem Hintergrund bezeichnete Reul die Zuwachszahlen als „Leistungsquote der Polizei“.

Bei den Straftaten zum Nachteil älterer Menschen gab es mit 2.119 Fällen knapp ein Fünftel weniger Fälle als 2020 (minus 19,2 Prozent). Trotz des Rückgangs ist der Schaden unverändert hoch: Rund 25 Millionen Euro konnten die Täter im vergangenen Jahr erbeuten – fast genauso viel wie 2020. Meistens gaben sich die Täter als falsche Amtsträger, etwa als falsche Polizisten aus. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Zahl allerdings halbiert: von 608 auf 304 Fälle. Reul: „Für uns ist das ein Zeichen, dass die Menschen sensibler werden. Es scheint, dass die polizeilichen Präventionsmaßnahmen greifen und wir mit der Aufklärungsarbeit die älteren Menschen erreichen, sodass Schlimmes verhindert werden kann.“

Auch bei der Organisierten Kriminalität kann die Polizei für 2021 Erfolge vermelden. Aufgrund der entschlüsselten Encro-Chat-Kommunikation konnten in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Verfahren angestoßen werden. Ausgewirkt hat sich das vor allem auf die Betäubungsmittel-Verfahren. 1.035 Ermittlungsverfahren konnten hier bislang insgesamt eingeleitet und 193 Haftbefehle vollstreckt werden. Infolgedessen beschlagnahmte die Polizei unter anderem 47,8 Kilogramm Kokain, rund 1,6 Tonnen Marihuana und 17.000 Marihuana-Pflanzen. 71 Vermögensarreste ergaben eine Gesamtsumme von 28.282.204 Euro, von denen 6.307.264 Euro sichergestellt wurden.

Zur Organisierten Kriminalität zählt auch die Clan-Kriminalität, die seit 2017 von der Landesregierung bekämpft wird. In den Bereichen Geldwäsche und illegales Glücksspiel gab es einen Zuwachs von 138 bzw. 295 Prozent. „Geldwäsche und Glücksspiel sind die klassischen Betätigungsfelder der Organisierten Kriminalität – sowohl von Clankriminellen als auch der Mafia“, erläuterte Reul. „Vor allem beim Glücksspiel sprechen wir von einem sogenannten Kontroll-Delikt; heißt: Je mehr wir kontrollieren, desto mehr erwischen wir. Deshalb ist der Anstieg ein Nachweis unserer hartnäckigen Arbeit.“

2021 wurden in Nordrhein-Westfalen 152 Geldautomaten aufgesprengt. Das waren 24 weniger als 2020, dafür wurden aber allein in diesem Jahr bereits 38 Automaten gesprengt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 533 Prozent. „Hier ist für uns und auch für die Banken Handlung und Eile geboten“, so Reul, der für den heutigen Montagnachmittag einen Bankengipfel im Innenministerium ankündigte.

Im Bereich Cybercrime gab es nochmals einen starken Anstieg. So ist die Computerkriminalität 2021 um 24 Prozent auf rund 30.115 Fälle gestiegen. „Die Kriminalitätsverschiebung in den digitalen Raum – verstärkt durch die Pandemie – wird auch nach der Pandemie nicht zu stoppen sein“, so Reul. Um dieses Phänomen zu bekämpfen, sind in den vergangenen Jahren mehr als 500 neue Stellen geschaffen worden – unter anderem, um Kinderpornographie zu verfolgen. Aber auch die 2021 geschaffene Online-Sachfahndung zur Ermittlung von online angebotenem Diebesgut wurde mit mehr als 100 Stellen ausgestattet.

Bei den Straftaten, die mit einem Messer begangen wurden, gab es im letzten Jahr 4.397 Fälle, ein Rückgang von 5,8 Prozent. 30 Menschen haben so ihr Leben verloren; sieben weniger als 2020. „Bei diesen Taten sind neun von zehn Tatverdächtigen Männer und mehr als jeder zweite männliche Tatverdächtige ist unter 30 Jahre alt. Messer-Straftaten sind also ein männliches, junges Problem und eines, bei dem die Tatverdächtigen überproportional nichtdeutsch sind – obschon knapp 60 Prozent der Täter einen deutschen Pass haben“, so Reul. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Straftaten mit dem Tatmittel Messer liegt bei 42,6 Prozent, der Ausländeranteil an der nordrhein-westfälischen Bevölkerung bei 13,8 Prozent.

 

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Wiederaufbau Ahrtal – Psychische Gesundheit steht weiterhin im Fokus

Ahrweiler – Planung und Koordination der psychiatrischen Hilfen im Ahrtal schreiten voran. Neben vielen praktischen, teils existenziellen Fragen, die sich Betroffene der Flutkatastrophe stellen müssen, hat das Erlebte bei vielen Menschen auch psychische und seelische Spuren hinterlassen. Ihnen die notwendigen Hilfen zur Bewältigung zur Verfügung zu stellen und psychosoziale Angebote auszubauen, ist eines der wichtigsten Anliegen des Kreises Ahrweiler.

Bereits im November 2021 waren der Kreis, das Land Rheinland-Pfalz, die Dr. von Ehrenwall’sche Klinik, die DRK Fachklinik Bad Neuenahr und der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. daher eine Kooperation eingegangen, um die psychische Gesundheit im Ahrtal zu stärken und die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen. In einer Videokonferenz zogen die Mitarbeitenden der Kooperationspartner nun eine erste Zwischenbilanz ihrer Zusammenarbeit und tauschten sich über die weiteren Schritte aus.

So konnten sich die Mitarbeitenden der Psychiatrie-Koordination in den vergangenen Wochen einen umfassenden Überblick verschaffen, welche Angebote es bereits gibt. Auf der Homepage der Kreisverwaltung (https://kreis-ahrweiler.de) werden diese Angebote in Kürze in Form einer interaktiven Karte veröffentlicht, damit Menschen dort gezielt nach Rat und Hilfe suchen können. Dieses Informationsangebot wird sukzessive ausgebaut und aktualisiert.

Darüber hinaus wird unter der allgemeinen Telefonnummer 02641 / 975-937 ein Service zur Vermittlung von sozialpsychiatrischen Beratungsangeboten für von der Flutkatastrophe betroffene Menschen angeboten. Der Service ist von Montag bis Freitag, außer dienstags, zwischen 13 und 17 Uhr erreichbar. Eine Kontaktaufnahme ist auch per E-Mail möglich. Die Adresse lautet psychiatriekoordination@kreis-ahrweiler.de. Alle eingehenden Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

Die Kooperationspartner verständigten sich außerdem darauf, dass die Mitarbeitenden der Psychiatrie-Koordination die nächsten Wochen dazu nutzen, um sich und ihre Arbeit vor Ort weiter bekannt zu machen und sich mit anderen Akteuren auf dem Gebiet der psychosozialen Versorgung noch mehr zu vernetzen. Dabei werden sie auch mögliche weitere und zusätzliche Bedarfe der betroffenen Menschen im Ahrtal, aber auch der vielen Helferinnen und Helfer, die oft belastende Situationen erlebt haben, in den Blick nehmen.

Wichtig: Die Kreisverwaltung und ihre Kooperationspartner arbeiten ausschließlich mit anerkannten Fachkräften und professionellen Dienstleistern zusammen, um sich so bewusst von den Angeboten „selbsternannter“ Beratungskräfte abzugrenzen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychiatrie-Koordination können wie folgt kontaktiert werden:

– Nadja Gasper, Tel.: 02641/975-8215;

– Claudia Hoffmann, Tel.: 02641/975-8217;

– Niklas Sebastian, Tel.: 02641/975-8216;

– E-Mail: psychiatriekoordination@kreis-ahrweiler.de.

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Schulen in der Verbands-Gemeinde Kaisersesch sind mit Raumluftanlagen ausgestattet

Kaisersesch – Mit dem Abschluss der Um- und Einbaumaßnahmen in den Grundschulen der Verbandsgemeinde Kaisersesch sind nunmehr die stationären raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in den Klassenräumen an den Schulstandorten Brohl, Gamlen, Hambuch, Laubach, Masburg sowie in Greimersburg und Landkern in Betrieb.

Im April und im Juni 2021 wurden im Verbandsgemeinderat sowie in der Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes Grundschule Landkern Beschlüsse über die Ausstattung der Grundschulen mit mobilen UVC-Luftreinigungsgeräten und RLT-Anlagen gefasst. Die Grundschulen an den Standorten Brohl, Gamlen, Hambuch, Kaisersesch, Laubach und Masburg wurden bereits nach den Sommerferien mit den mobilen UVC-Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Bis zum Einbau der RLT-Anlagen sorgten diese Geräte für die mobile Luftreinigung und garantierten die Keimverdünnung im gesamten Klassenraum. Sie haben zwar das regelmäßige Lüften nicht ersetzt, konnten aber den Lüftungsintervall verlängern und dienten damit als unkomplizierte Alternative.

Die neuen stationären RLT-Anlagen sind Außenfrischluftgeräte mit Wärmerückgewinnung, die das Lüften fast gänzlich ersetzen. Frische Luft wird von außen zugeführt und die verbrauchte Luft wird seitlich am Gerät angesaugt und nach außen abgeführt. Der integrierte Filter und die Wärmerückgewinnung verbessern die Raumluftqualität und senken den Anteil an CO2, Aerosolen, Pollen und Schmutz. Der permanente Luftaustausch sorgt dafür, dass die Belastung der Raumluft mit Gerüchen, Bakterien und Viren stark verringert wird. Durch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit wird zusätzlich das Schimmelrisiko im Bereich von Kältebrücken an der Bausubstanz beseitigt. Die Geräte sind schalloptimiert und damit wesentlich leiser als die mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte. Durch den Einsatz der RLT-Anlagen besteht ein erhöhter Schutz für die Kinder, die Lehrkräfte und die Betreuerinnen. Die frische Luft trägt dazu bei, dass nicht nur während der Corona-Pandemie, sondern auch für die Zukunft, das Ansteckungsrisiko für Infektionen und Erkältungen reduziert wird.

Die bereits vorhandenen mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte verbleiben in den Schulen und stehen für temporär genutzte Räume zur Verfügung, wie z. B. für die Betreuende Grundschule.

Auch die in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindlichen Schulgebäude im Schulzentrum Kaisersesch werden im Zuge der anstehenden umfangreichen Schulsanierung mit RLT-Anlagen ausgestattet. Hier sind derzeit ausschließlich die mobilen UVC-Luftreinigungsgeräte zum Einsatz.

Schulleiterin Trudi Klinkner und ihre Kollegin Denise Metzroth von der Schieferland-Grundschule Laubach-Masburg sind begeistert von den Anlagen. „Die Einbaumaßnahmen waren schon sehr umfangreich, aber durch die gute Planung und den professionellen Einbau hat alles reibungslos funktioniert. Wir sind froh, dass die Kinder und wir nicht mehr bei geöffneten Fenstern mit dicken Jacken und Mützen im Unterricht sitzen müssen. Damit können wir uns alle wieder besser auf den Unterricht konzentrieren und bleiben hoffentlich auch alle gesund.“

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Breites Angebot für Seniorinnen und Senioren für die 4. Impfung im Kreis Euskirchen

Euskirchen – 2. Auffrischungsimpfung für Menschen ab 70 – Hausärzte, Impfstellen in Euskirchen und Marmagen sowie Impfmobil. Ab sofort ist im Kreis Euskirchen für Menschen ab 70 Jahren die zweite Auffrischungsimpfung möglich. Das NRW-Gesundheitsministerium setzt mit dem jüngsten Impferlass eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission um und nimmt für den zweiten „Booster“ dabei vor allem ältere Menschen in den Blick.

Nach den aktuellen Erkenntnissen der Mediziner lässt bei bestimmten Personengruppen die Schutzwirkung der Impfung schneller nach. Das sind zugleich auch diejenigen Personen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer Infektion höher ist. Diesen Menschen ab 70 Jahren wird nun eine zweite Auffrischungsimpfung angeboten, damit sie auch weiterhin bestmöglich geschützt sind.

Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung sind eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erste Auffrischungsimpfung. Entsprechend der STIKO-Empfehlung soll der Abstand zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung mindestens drei Monate betragen.

Alle Seniorinnen und Senioren, die diese Voraussetzungen erfüllen, können sich nun zum vierten Mal impfen lassen. Dies geht entweder beim jeweiligen Hausarzt oder in einer der öffentlichen Impfstellen im Kreisgebiet. Hier sind zusätzliche Impfstraßen eingerichtet worden, um einen zügigen Ablauf zu ermöglichen. Bis zu 500 Impfungen pro Tag sind sowohl in Euskirchen wie auch in Marmagen möglich. Die Impfungen erfolgen mit den Impfstoffen von BioNTech oder Moderna. Nach Möglichkeit sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

Es gibt zwei öffentliche Impfstellen im Kreisgebiet:

Marmagen: Eifelhöhen-Klinik, Dr. Konrad-Adenauer-Str. 1 in Marmagen

(Öffnungszeiten: täglich außer mittwochs und donnerstags von 9.30 bis 15.30 Uhr)

Euskirchen: Kreisverwaltung, Jülicher Ring 32 in Euskirchen (Öffnungszeiten: montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr)

Beide Impfstellen können zu den jeweiligen Öffnungszeiten ohne Termin besucht werden. Wer auf „Nummer sicher“ gehen möchte und eventuelle Wartezeiten vermeiden möchte, sollte einen Termin buchen. Dies geht am einfachsten online über die Homepage des Kreises unter https://corona.kreis-euskirchen.de. Hier einfach den Button „3./4. Auffrischungsimpfung“ auswählen und einen freien Termin aussuchen. Alternativ ist es auch möglich, über die Hotline 02251 / 15-800 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) einen Impftermin zu buchen.

Darüber hinaus tourt das Impfmobil gerade durch den Kreis Euskirchen, um möglichst wohnortnah Impfungen anzubieten. Hier gilt: Einfach vorbeikommen und Personalausweis sowie Impfheft mitbringen. Eine Terminvereinbarung ist nicht möglich!

Neben den Seniorinnen und Senioren (Ü70) regelt der neue Impferlass auch, dass Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen eine vierte Impfung erhalten können. Die betroffenen Einrichtungen werden direkt vom Kreis Euskirchen angeschrieben und abgefragt.

 

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Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters gibt Amt als Sport-Beauftragter der Deutschen Bischofs-Konferenz auf

Region/Trier – „Ich erinnere mich an die Teilnahme bei den Special Olympics in München, einem Sportereignis für Menschen mit Beeinträchtigungen“, sagt Peters auf die Frage nach einem besonderen Moment in seiner Zeit als Sportbischof. „Eine Teilnehmerin des Schwimmwettkampfs traute sich nicht, ins Wasser zu springen, weil es in diesem Teil des Beckens nur die Startblöcke und keine Leiter ins Wasser gab. Die anderen starteten schon und das Mädchen stand verzweifelt da. Einer der jugendlichen Betreuer, das waren Schüler aus München, zog mitten in der Halle seine Kleidung aus, sprang ins Becken und machte sich zu einer lebendigen Treppe für sie. Ich dachte mir, dieser junge Mann hat etwas verstanden von seiner Rolle. Das habe ich nie vergessen.“ Begegnungen wie diese, mit jungen begeisterten und engagierten Menschen, gehörten zu den Höhepunkten seiner Zeit als Sportbischof, erzählt Peters. Der katholische DJK-Sportverband, eine Abkürzung für die alte Bezeichnung „Deutsche Jugendkraft“, habe fast eine halbe Million Mitglieder, und die Sportjugend werde bundesweit fast ausschließlich von Ehrenamtlichen geführt. „Das sind alles Menschen im Studium, in der Ausbildung, im Berufsanfang oder in der Familiengründung“, sagt der Weihbischof. Die Bereitschaft dieser Personen habe ihn in seinen 18 Jahren als Sportbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz immer wieder beeindruckt. Bei dem ein oder anderen habe er sogar den Trausegen sprechen dürfen. Einmal sei er dafür bis nach Malta gereist. „Da merkt man, da ist etwas gewachsen.“

Natürlich werde ihm das ein oder andere fehlen, sagt Peters. „Ich durfte bei Sportereignissen internationalen Charakters dabei sein, bei diversen Fußballspielen oder zum Beispiel bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. Diese Begeisterung von Frauen und Kindern in den Fußballstadien, ich merkte dann, dass sie auf das Spielfeld riefen und eine Reaktion zurückbekamen. Das waren Freundinnen, Ehefrauen und Kinder der Akteure und ich saß mitten unter ihnen – ich saß in einem Geschehen, wo man normalerweise so nicht hinkommt. Das waren Momente, die besonders waren.“

Platz für Jüngere machen

Trotz einprägsamer Erlebnisse und besonderer Begegnungen habe sich Peters vor einiger Zeit dazu entschlossen, das Amt des Sportbischofs abzulegen. Er mache das schon lange, habe vor zwei Jahren die 60 überschritten und entschieden, sein Engagement in der Deutschen Bischofskonferenz neu zu überdenken. Weihbischof Peters ist nämlich auch Mitglied der Liturgiekommission sowie der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum. Neuerdings engagiere er sich zusätzlich für das Lateinamerikahilfswerk Adveniat. „Dort kann ich mich auch altersunabhängig noch einbringen. Warum also nicht Platz für Jüngere machen?“

Verabschiedet wurde Weihbischof Peters beim Bundesjugendtag der DJK in Berlin. Coronabedingt war die Veranstaltung vergangenes Jahr von Januar auf Oktober verschoben worden. Bei einem abschließenden Gottesdienst in der Berliner Matthiaskirche habe ihm der DJK-Sportverband die Ludwig-Wolker-Plakette für besondere Verdienste überreicht. „Das war ein sehr berührender Moment“, erinnert er sich.

Der Kontakt zur DJK bleibe trotz seines Abschiedes als Sportbischof bestehen. Vor fast zwei Jahren habe der Verband sein hundertjähriges Bestehen feiern wollen. Die große Wallfahrt musste coronabedingt abgesagt werden. „Mein Angebot an die jungen Verbandler war, mit ihnen die letzten hundert Kilometer auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu gehen. Das wird, so Gott will, im Oktober dieses Jahr stattfinden.“ Er stehe zu seinem Versprechen, sagt Peters. „Das heißt, der Kontakt wird nicht einfach abreißen.“

Er selbst wolle auch weiterhin sportlich aktiv bleiben. „Ich gehe hin und wieder Schwimmen und fahre viel Rad, wenn die Zeit es erlaubt. Ich bin kein hervorragender Sportler, aber ich achte auf mich. Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Und ich glaube, da muss man etwas für tun, sonst wird einem der Körper auch manchmal zur Last.“ Ab und zu sei er bei Veranstaltungen, die er als Sportbischof besuchte, selbst aktiv geworden. Bei einem Event habe er angemerkt, dass er zu Schulzeiten immer ganz gut im Hochsprung gewesen sei. „Dann machen Sie mal!“, habe es dann geheißen. „Die haben die Latte etwas gesenkt, ich habe meinen Dienstfrack ausgezogen und bin dann darüber gesprungen“, erzählt er. „Ich sage mal so, ich habe keine Scheu.“

Nachfolger steht noch nicht fest

Seinem Nachfolger, der zurzeit noch nicht feststeht, würde Peters mit auf den Weg geben, an der Seite der jungen Menschen zu bleiben. „Wir müssen uns nicht nur im etablierten Spitzensport bewegen, sondern im Sport überhaupt. Er hat eine Bedeutung für die persönliche Gesundheit, aber auch für das Miteinander.“ Besonders in Großstädten zeige sich immer wieder, wie Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen und Sprache durch den Sport miteinander aktiv werden. „Das ist eine wunderbare Möglichkeit, Grenzen zu überwinden.“ (ia)

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Laufgemeinschaft Laacher See – Testlauf erfolgreich abgeschlossen

Laacher See – Im Winter werden die Meister vom Sommer gemacht. Schlechtes Wetter hält die Läufer der LG Laacher See nicht davon ab, an drei Tagen in der Woche ihr Training zu absolvieren. Ihr erstes großes Ziel für dieses Jahr sollte der Halbmarathon am 3. April in Bonn sein. Aufgrund der pandemischen Lage wird dieser nicht in der bekannten Form stattfinden. Dennoch verfolgen die Athleten ihr Ziel und überlegen noch, welche Alternative sie ins Auge fassen sollen.

Das Team der LG Laacher See vor dem Start bei der Winterserie in Köln-Porz (v.li. Klaus Jahnz, Petra und Udo Schulz, Raheb Rahimi). Foto: LG Laacher See

Laut Trainingsplan stand für das 3. Februarwochenende ein Testlauf über 10 km an. Da es derzeit wenige Wettkämpfe in der Region gibt, liefen einige diese Strecke auf dem Radweg bei Mayen. Petra und Udo Schulz, Raheb Rahimi und Klaus Jahnz testeten ihr Können auf der DLV vermessenen Strecke bei 3. Winterlauf des SLV Porz. Petra und Udo liefen ihren ersten Wettkampf für die LG Laacher See. Im vergangenen Jahr nahmen sie am Projekt von 0 auf 10 000 Meter der LG Laacher See teil.

Rahimi und Jahnz waren bereits vor zwei Wochen dort. Nun wollte Raheb es nochmal wissen. Als 3. der M 20 beendete er den 10 km Lauf in 40:15 Min. Im Vergleich zum Ergebnis vor zwei Wochen verbesserte er sich um 1:22 Min. Udo kam als 5.  Platz der AK M 60 nach 55:48 Min. ins Ziel. Nach über 15 Jahren war es sein erster Wettkampf. Klasse die Leistung von Petra bei ihrem ersten Wettkampf, sie belegte Platz 2 der W 55 mit einer Zeit von 59:23 Min. Auch Klaus Jahnz verbesserte sich zum letzten Lauf um eine Min. und belegte den 3. Platz der M70. „Ziel erreicht, unter 60 Minuten war der Plan, was will man mehr“, freuten sich die Petra und Udo.

Laufbetreuerin Claudia Müller und ist stolz auf ihre Schützlinge, die ihren Testlauf auf dem Radweg in Mayen absolvierten. „Wichtig ist, dass das Training kontinuierlich durchgezogen wird. Auch im Winter, egal welche Temperaturen, kommen viele und spulen ihre Kilometer nach Trainingsplan ab. Es macht so viel Spaß, zu sehen, wie die Leute ihre Leistungen verbessern“, freut sich Claudia.

Da nun die Corona-Maßnahmen gelockert werden, steht den Planungen für den Lohner’s Vulkan Marathon am 1. Mai nichts mehr im Wege. Die Organisation hat begonnen und die Mitglieder der LG Laacher See freuen sich auf einen schönen Sportvormittag und zahlreiche sportliche Gäste. „Sicher wird es noch einen oder anderen Knackpunkt geben, den wir zu bewältigen haben. Es war eine lange Zeit, an denen es keine Wettkämpfe gab. Nun wird es wieder Zeit. Die Veranstaltung wird wie gehabt auf dem Gelände der Kreissporthalle in Mendig ausgetragen“, verrät schon Axel Schäfer, der mit für die Organisation verantwortlich ist.

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Biologie lernen mit modernster Technik im St. Michael Gymnasium Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Vier neue Räume für Naturwissenschaften fertiggestellt – Digitale Schultafeln und moderne Ausstattung – Energiesparende LED-Lampen und Be- und Entlüftungsanalage mit Wärmetauscher. Die aufwendigen Sanierungsarbeiten sind nach neun Monaten abgeschlossen – nun lernen die Schülerinnen und Schüler des städtischen St. Michael Gymnasiums in naturwissenschaftlichen Räumen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Dabei geht es konkret um zwei Klassenräume, einen Vorbereitungsraum und einen Raum für die Sammlung und das Unterrichtsmaterial für das Fach Biologie. Alle Räume befinden sich im Erdgeschoss des rund 40 Jahre alten Gebäudeteils, so dass bei der Sanierung der Brandschutz und die Sicherheitsausstattung ebenfalls modernisiert wurden. „Die neuen Räume stärken sehr gut unser naturwissenschaftliches Profil als MINT-Schule“, sagt Lutz Stichl, Stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, anlässlich der offiziellen Einweihung gemeinsam mit Bürgermeisterin Sabine-Preiser-Marian und Vertretern der Stadt.

Digitale Technik und hochwertige Ausstattung

Die Räume wurden zunächst komplett entkernt. Die beiden Unterrichtsräume erhielten neben neuen Lehrerpulten und säure- und laugenbeständigen Schülertischen eine hochwertige Ausstattung mit Whiteboards, digitalen Schultafeln und höhenverstellbaren Anschlüssen für Medientechnik. Ein chemikalienbeständiger Kautschukbelag, schallabsorbierende Decken sowie elektrische Vollverdunklung und Sonnenschutz an den Fenstern gehören ebenfalls dazu. Bei Versuchen arbeiten die Schüler*innen nun gefahrlos unter einem Laborabzug.

LED-Lampen sowie eine automatische Be- und Entlüftung mit Wärmetauscher sorgen für einen energieeffizienten Verbrauch. Außerdem verfügen alle Räume über WLAN.

„Ich freue mich, dass sich die neuen, modernen Klassenräume so hervorragend in das bestehende Schulgebäude einfügen“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. „Es ist wichtig, dass wir die Schulen fit für die Zukunft machen und immer digitaler ausstatten, damit die Schülerinnen und Schüler in einer fortschrittlichen Umgebung lernen können.“

Die Sanierung war ursprünglich für die Sommerferien 2021 geplant, musste dann jedoch wegen der Hochwasserkatastrophe im laufenden Betrieb der Schule erfolgen.

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Norbert Müller zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schleiden gewählt

Schleiden – In der Ratssitzung am 17. Februar 2022 wurde Norbert Müller (FDP) zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schleiden gewählt. Der 65-jährige Rentner aus Gemünd folgt damit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Rolf Hörnchen (FDP), der das Amt seit der letzten Kommunalwahl innehatte.

Müller ist ein waschechter, gebürtiger Gemünder, der mit vier Geschwistern aufgewachsen ist. Dadurch habe er gelernt, in und für eine Gemeinschaft zu leben, was er heute immer noch praktiziere. „Es liegt mir am Herzen, meine Familie sowie den Freundes- und Bekanntenkreis zu pflegen und mich für meine Heimat einzusetzen, weswegen ich kommunalpolitisch aktiv bin“, so Müller, der sich auch seit seiner Jugend im Gemünder Vereinsleben engagiert.  So war er zehn Jahre im Vorstand des SSV Gemünd und 13 Jahre im Vorstand der KG Rot-Weiß Gemünd tätig, davon fünf Jahre als Vorsitzender.

Müller zog 2020 über die Reserveliste der FDP in den Schleidener Stadtrat ein und wurde bei der konstituierenden Sitzung als Ausschussmitglied im Stadtentwicklungs- und Rechnungsprüfungsausschuss gewählt. Weiterhin ist der seitdem in den Arbeitsgruppen Bauhof und Stadtentwicklung (Schleiden und Gemünd) aktiv.

„Ich sehe meine Wahl zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister als eine Berufung für und mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt an und werde versuchen, die Stadt Schleiden würdig zu vertreten“, freut sich Müller über seine neuen Aufgaben.

Mit einem Blumenstrauß und den Wünschen für eine gute Zusammenarbeit wurde Norbert Müller von Bürgermeister Ingo Pfennings in feierlicher Form in das neue Amt eingeführt.

Der Rat der Stadt Schleiden wählt nach der Hauptsatzung aus seiner Mitte zwei ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters, die diesen bei seinen repräsentativen Aufgaben und bei der Leitung der Ratssitzung vertreten. Mit der nun erfolgten Neuwahl sind beide Vertreterpositionen wieder besetzt. Erster stellvertretender Bürgermeister ist Werner Kaspar, der dieses Amt seit 2013 ausübt.